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heavy-metal

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Alle erstellten Inhalte von heavy-metal

  1. Hallo! Kann man - fast - unkommentiert so stehen lassen. Aber bestimmt kommt gleich noch jemand, der behauptet, dass man mit Shell-Benzin weiter kommt (also weniger verbraucht) als mit dem Zeugs von Esso oder anderen. Ich lache mich schonmal prophylaktisch schlapp. "Abzocke" ist aber auch, wenn - die Preise auf dem Beschaffungsmarkt in den letzten Wochen um über 30% zurückgegangen sind, die Preise an der Tanke aber nur um höchstens 5% - Normalbenzin erst im Preis an Super angeglichen und, weil deswegen ja kaum noch einer Normalbenzin tankt, genau diese Spritqualität vom Markt genommen wird CU! Martin
  2. @ milko: schreib doch gleich, dass ich gemeint war! Ich habe aber nur ein Foto von dem Ding in ausgebautem Zustand. Und extra nur für Euch und fürs Fotografieren baue ich das DK-Gehäuse jetzt auch nicht mehr aus. Teile.Nr.036 906 051. Kosten: au weia!!! CU! Martin
  3. Geiler Thread - dank Rossi! Aber der Reihe nach: 1. die Verletzungen von heute sind nahezu die gleichen wie früher. Ich denke bis zum Beweis des Gegenteils nicht, dass sich das durch div. Sicherheitseinrichtungen (Airbags) grundlegend geändert hat. 2. m.E. muss die TÜV-HU um den Verbandkasten dringend erweitert werden. Die Prüfung nur auf "Vorhandensein" oder Vollständigkeit reicht nicht. Wo wäre das Problem, einen TÜV-Stempel auch auf dem Verbandkasten (das Ganze unter Angabe der Fg-Nr. des "zugehörigen" Fz., um das "Weiterreichen" des Kastens nur zu Prüfzwecken zu unterbinden) anzubringen? Dieser TÜV-Stempel könnte dann z.B. 5 Jahre gültig sein - bzw. er wird ungültig, wenn der Kasten einmal geöffnet, das Siegel also beschädigt worden ist. 3. Ärzte und Rettungssanitäter sagen unisono, dass es grundsätzlich keine "falsche" Ersthilfe gibt. Etwas falsch zu machen ist, von Ausnahmen einmal abgesehen (Rückgratverletzungen...), immer noch besser, als gar nichts zu unternehmen, weil man der Ansicht ist, etwas falsch machen zu können. Wie sagte mal ein Erste-Hilfe-Ausbilder so treffend zu mir und anderen Schuklungsteilnehmern, als es um das Stillen einer lebensbedrohenden Blutung ggf. auch mit einem Putzlappen ging: "Lieber einen septischen Lebenden als eine sterile Leiche!" 4. im Zeitalter der Handyortung müsste es möglich sein, beim Absetzen eines Notrufs auch die ungefähre Position zu übertragen. Das könnte ausnahmsweise, während man über die 110, 112 oder 911 einen Notruf absetzt, durch das Drücken einer bestimmten Tastenkombination erfolgen. So lange man das nicht hinbekommt, sei allen Benutzern von Navi-Geräten dringend anzuraten, sich mit dem Abrufen der aktuellen Geo-Koordinaten im Gerät zu befassen, damit man diese im Zweifelsfall mit durchgeben kann. Und noch etwas: ich setze mich dafür ein, dass man die Ersthelferausbildung in regelmäßigen Abständen wiederholen muss. Gleiches gilt auch für die regelmäßige Überprüfung der Sehfähigkeit, was ebenfalls das Unfallrisiko deutlich minimieren dürfte - Sehtest statt TFL! CU! Martin
  4. Hallo A2-D2! Na das wäre ja ein Ding, wenn der Abscheider tatsächlich des Übels Wurzel ist. Aber wenn es so ist, kannst Du Dir ja den Tausch der Kolbenringe sparen. "Besser" wird der Motor, wenn man ihn auseinandernimmt und wieder zusammenbaut, sicher auch nicht... Aber wenn dann die Ringe doch getauscht worden sind, wäre wiederum ein Test mit dem alten Abscheider anzuraten. Wenn Du den neuen Abscheider testweise in einen anderen Motor einbauen willst: hier im Forum gibt es sicher genügend Leute, die sich (bzw. ihr Auto)für diesen Test zur Verfügung stellen würden. Was ich noch nicht so ganz verstanden habe: warum muss man denn das Auto aufbocken, wenn man, um den Abscheider zu wechseln, wohl auch alles von oben machen kann? CU! Martin
  5. Hallo wauzzz! Der Audi A2 ist eines der Fz., das am unteren Limit der km-Kosten rangiert. Günstiger fährt man also mit einem Firmenwagen kaum. Außer, es ist ein A2... Und wir sind wieder mittendrin: vielleicht geht der AG auf das Angebot ein, wenn Du ihm das Fz. verkaufst und es dann als Firmenfz. weiternutzst. Dann könnte es sich evt. rechnen. Ich gebe zu, dass diese Spielart nur selten zum Tragen kommt. Die 1%-Brutto-Listenpreisversteuerung kommt, wie schon erwähnt, nur zum Tragen, wenn das Fz. auch privat genutzt wird. Eine Privatnutzung wird regelmäßig auch schon dann angenommen, wenn man auch nur mindestens 5 Tage im Monat von zu Hause ins Büro fährt. Heißt: auch bei nur wenigen Bürotagen im Monat fallen die vollen monatlichen Kosten für die Privatnutzung an (man rechnet also so, als ob man jeden Tag ins Büro gefahren wäre). Zu der 1%-Versteuerung kommt dann also noch die 1(?)-Promille-Regelung pro Entfernungs-km. Jemand, der aber jeden Tag von zu Hause in die unterschiedlichsten Richtungen fährt (also direkt zum Kunden, und jeden Tag eine andere Route), der versteuert nur die 1%, aber keine km-Pauschale. Umgehen kann man diese Pauschalversteuerung nur, wenn man a) ein Fahrtenbuch führt (und das penibel genau!!!) - dann werden die Privat-km effektiv abgerechnet und versteuert b) mit dem eigenen Auto ins Büro fährt und von dort aus die Dienstfahrten mit dem Firmen-Pkw durchführt - dann entfällt eine Versteuerung des Firmenwagens Zu klären wäre mit dem AG außerdem, ob man für die Privatnutzung des Firmenwagens, also insbes. bei Urlaubsfahrten, den Sprit selbst zahlen muss. Zu klären mit dem AG wäre abschließend, ob sich der AG bereiterklärt, beim Verzicht auf den Firmenwagen für den Dienstgebrauch des Privat-Pkw eine km-Pauschale zu zahlen. Der AG kann hierzu nicht verpflichtet werden, insbes. dann nicht, wenn er eine Firmenwagenlösung anbietet. Eine solche km-Pauschale wird brutto für netto gezahlt (muss also nicht versteuert werden). Wenn diese z.B. 0,30 EUR / km beträgt, könnte man unter der Voraussetzung, dass die tatsächlichen Kosten des eigenen Fz. unter diesem Wert liegen, mit dem eigenen Auto noch Geld "verdienen". Aber nur so lange, wie man nicht selbst einen Unfall verursacht. Den zahlt man dann nämlich selbst, auch wenn man beruflich bedingte Unfallkosten u.U. bei der ESt-Erklärung als Werbungskosten deklarieren darf. Fazit: der privat genutzte Firmenwagen kann getrost als "Rundum-Sorglos"-Paket betrachtet werden. Man muss sich bei dessen Nutzung eben um nichts kümmern: weder um hohen Ölverbrauch , noch um Reparaturkosten, und i.d.R. auch nicht um etwaige Unfallschäden (Vorsatz / grobe Fahrlässigkeit mal außen vor). Dafür kostet es i.d.R. die Freiheit, genau das Fz. zu fahren, das man, z.B. bezogen auf die Ausstattung, gerne hätte. Einen Firmenwagen nicht in Anspruch zu nehmen ist insbes. dann interessant, wenn man sich das Fz., das man bekommen soll, privat nie leisten, sich also mit einem deutlich kleineren / preisgünstigeren Fz. bescheiden würde. Und es ist natürlich völlig richtig, dass man sich in der Probezeit noch nicht vorschnell von seinem Privat-Pkw trennen sollte. In diesem Zusammenhang darf aber auch nicht unerwähnt bleiben, dass sich die Firmen grundsätzlich (völlig legal und rechtswirksam!) vorbehalten dürfen, den Firmenwagen jederzeit (und bezogen auf die Privatnutzung ersatzlos!) zurückzufordern. Auch nach der Probezeit. CU! Martin
  6. Hallo! Hmm, das ist jetzt eine recht "freie" Interpretation meiner Gedanken. Ich hoffe, es beruhigt Dich (und evt. auch andere), dass es alles andere als meine Absicht war, jemanden zu beleidigen. Unzweifelhaft ist das richtig. Aber: gibt es nicht auch viele Fahrzeuge, die gerade erst auf den Markt gekommen sind und insbes. kurz nach ihrem Erscheinen wg. technischer Mängel von den Herstellern entweder "nur" klammheimlich oder eben ganz offiziell per Werksrückruf in die Werkstätten beordert werden? Die Werksrückrufquote sinkt i.d.R. jedenfalls mit fortgeschrittenem Produktlebenszyklus. Aber vor einem Werksrückruf schützt auch eine bereits vorher offiziell erteilte Betriebsberlaubnis nicht. Die Einladung gilt selbstverständlich auch für Dich. Ich muss jetzt aber gestehen, das der Kontext, in dem ich diese weiter oben aussprach, tatsächlich missverständlich war. Es ist in diesem Zusammenhang nicht meine Absicht, Gräben zu vertiefen. Vielmehr bestünde die Gelegenheit, sich bei einem Glas Bier, Wein o.ä. persönlich kennenzulernen und die Brisanz aus der aktuellen Diskussion zu nehmen - weil ein gesprochenes Wort, das mit Mimik und Gesten "angereichert" und in der Tonlage nuanciert, sicher weniger Raum für Missverständnisse lässt als das, was ausschließlich über Tastatur und Bildschirm kommuniziert wird. CU! Martin
  7. Wir können gerne das Ping-Pong-Spiel noch eine Weile weiterspielen. Nur so viel: es war nie meine Absicht, irgendjemanden als Deppen hinstellen zu wollen. Schon gar nicht habe ich eine entsprechende Formulierung gewählt. Weder offen, noch unterschwellig. Wenn Du das so interpretieren willst, ist es Deine Sache. Es stört mich so lange nicht, wie die Diskussionsspielregeln, nämlich sachlich zu bleiben, eingehalten werden. Alles weitere sollten wir nicht mehr hier, sondern besser unter 4 Augen klären. Du bist herzlich eingeladen (das ist, im Gegensatz zu einigen meiner Aussagen weiter oben, durchaus ernst gemeint). Nun, ich kann Dir insofern zustimmen, dass von Staats wegen, bezogen auf die Ersatzlieferung, mehr Druck auf die Hersteller ausgeübt werden muss. Dass die Käufer keinen Fehler gemacht haben, kann man so stehen lassen, wenngleich ich nach wie vor der Meinung bin, dass jemand, der zu einem gerade auf den Markt gekommenen Produkt greift, mitunter ein erhöhtes Risiko bzg. dessen "Ausgereiftheit" eingeht. Das heißt selbstverständlich nicht, dass man diese Käufer im Reklamationsfall dann im Regen stehen lässt. Für den entstandenen (und ggf. noch entstehenden) Schaden muss aber grundsätzlich der Lieferant haften - und nicht die Institution, die einem Produkt nach Vorlage offensichtlich manipulierter Dokumente die Freigabe erteilt hat. Es sei denn, man kann dieser Institution eine grobe Pflichtverletzung nachweisen. Aber das ist wohl (noch) nicht der Fall. Und deswegen darf es so lange keine Steuervorteile geben, wie der Lieferant nicht in der Lage ist, "zulassungskonforme" Teile zu liefern. Wenn das irgendwann so sein sollte, und die Fristen zur Umrüstung wären schon abgelaufen, dann hätte ich nichts dagegen, wenn man dieser "wirksamen" Lösung nachträglich den Steuerbefreiungssegen erteilte. Aber nur bei denjenigen, die seinerzeit innerhalb der gesetzten Fristen eine Umrüstung tatsächlich vorgenommen haben. CU! Martin
  8. Hallo! Sehe ich etwas anders. Ich führe mal nur ein paar Gründe dafür an, warum ein Scheibenwischgummi schneller oder langsamer altern kann: - Wischer läuft trocken (weil man die Wischgeschwindigkeit nicht an die "Nässeverhältnisse" anpasst) - dabei haben wir doch schon 2 Wisch- und 4 Intervallgeschwindigkeiten! - Wischer läuft (im Winter) über vereiste oder reifbedeckte Scheiben -- oder im Sommer (ob mit oder ohne Wischwasser) ständig über Fliegenleichen und Vogelkot - UV-Licht (Garagenparker sind u.U. im Vorteil) - falscher Winkel der Wischereinheit zur Oberfläche der Scheibe (irgendwann "kippt" das Gummi nicht mehr richtig) - Wischer läuft, auch bei Regen, über (bei Autobahnfahrzeugen) "pittinggeschädigte" Scheibe - Qualität der Flüssigkeit im Wischwasserbehälter (wenn diese Flüssigkeit z.B. schlechte Scchmutzlöseeigenschaften hat, dann...) Fazit: bei behutsamem Einsatz des Scheibenwischers hält ein Wischerblatt auch länger als 2 Jahre. Ok, ich weiß: manchmal geht es nicht anders - Verkehrssicherheit geht vor Abnutzung! Wobei die Beurteilung, ob ein Wischerblatt noch "gut", oder aber reif für den Müll ist, auch unterschiedlich stark ausgeprägt ist. CU! Martin
  9. Hallo! Das steht mir so lange zu, wie jemand nicht mehr in der Sache argumentativ, sondern mit mehr oder weniger unterschwelligen Beleidigungen o.ä. operiert. Stichwort "Netiquette" - oder einfach nur: "Forenregeln". Im Zweifel schon! Wenn dem A2 die Betriebserlaubnis entzogen würde, dann wohl nicht, weil das ganze Auto ein Risiko darstellt, sondern nur eine einzelne Komponente - die möglicherweise ausgetauscht, also der "betriebserlaubnisfähige" Zustand wiederhergestellt werden kann. Insofern hinkt der Vergleich zwischen einem Partikelfilter und einem aus zig Komponenten bestehenden, kompletten Auto ein wenig. Nun, es kommen ja nicht alle Filternachrüster aus Hannover - und es müssen ja auch nicht alle immer nach Hannover! Wenn es denn so ist, wie Du behauptest, dann sind zumindest die Hannoveraner, was die eilige Nachrüstung angeht, rehabilitiert. Aber ich hatte ja schon mehrfach zum Ausdruck gebracht, dass die Hauptschuld an der Misere beim Hersteller der nicht funktionierenden Nachrüstsätze zu suchen ist. Mich jetzt auf die Betatester festnageln zu wollen ist daher unbillig. Auf der anderen Seite: (nicht nur) ich habe den Eindruck, dass viele Kommunen die Umweltzonen vorschnell und übermäßig restriktiv eingerichtet haben. Ob das politisch motiviert gewesen sein könnte, lassen wir mal außen vor. Möglicherweise geschah dies aber auch in der Annahme, dass es die Kfz-Hersteller (bzw. Anbieter von Nachrüstlösungen) bzgl. des Angebots von Filtern schon richten werden. Letztendlich kann es sich keine Kommune leisten, nach dem aktuellen Stand der Dinge einen Großteil des aktuellen Kfz-Bestands einfach auszugrenzen. Es bleibt also abzuwarten, ob sich im Zuge des Filterdilemmas nicht doch wieder Änderungen bzgl. der Terminierung ergeben. In Hannover vielleicht eher als in Köln. Einen ähnlichen Rückzieher haben wir ja kürzlich auch schon bei der Biospritverordnung erlebt. CU! Martin
  10. Hallo! Ich kann mich dieser Sichtweise nicht anschließen. 1. mein A2 hat inzwischen fast 80 Tkm auf der Uhr - und er verbraucht Öl. Zwar noch lange nicht am Rande der lachhaften "Audi"-Toleranz von 0,5 l / 1.000 km, aber immerhin! Dieses Auto wird zu 90% auf Autobahnen bewegt und bei max. 3.000 / min "warmgefahren". Danach Tempi zwischen 120 und 140. 2. mein A2 wird regelmäßig mit Markensprit (Shell, Aral) gefüttert. Nicht, weil ich nicht auch "freies" Benzin tanken würde, sondern einfach deswegen, weil die Shell- oder Aral-Tanke auf meinem Arbeitsweg liegt. 3. ich kenne einen Golf 4 (also den mit dem "AUA"-Benziner) mit ähnlicher Laufleistung, der überwiegend im Stadtverkehr eingesetzt wird. Und der verbraucht genau so viel Öl wie meiner. Fazit: an den Einsatzbedingungen kann es eher nicht liegen. Am "schlechten" Kraftstoff, sehr geehrter Herr Audi, wohl auch nicht. Irgendwie habe ich den Eindruck, dass man das Problem bei Audi aussitzen will: erst argumentiert man mit der Lachnummer des tolerierbaren Ölverbrauchs (selbst bie Motoren, die gerade mal 30 Tkm auf der Uhr haben), und wenn es dann so weit ist, ist das Auto so alt bzw. der Motor so viel gelaufen, dass man sich wie selbstverständlich an der Mangelbehebung nicht mehr beteiligen will. CU! Martin
  11. Hallo! Ich möchte hier nicht Deinen Diskussionsstil kommentieren, aber trotzdem anheim legen, mal einen Blick auf die Seite des KBA zu werfen, damit Du verstehst, was das KBA macht und wie es was macht. Betr. "falsche Argumentation": dieser (zitierte) Satz ist per se falsch - weil der Zeitrahmen völlig außer acht gelassen wird! Betrachten wir uns noch einmal die Fakten (am Beispiel Köln): 1. in die heute schon errichteten Umweltzonen dürfen seit dem 01.01.2008 keine Fahrzeuge ohne Umweltplakette einfahren. Es reicht aktuell also für das Befahren einer Umweltzone eine "rote" Plakette. Die bekommt man auch für relativ alte Fahrzeuge, und eines Partikelfilters bedarf es dafür schonmal überhaupt nicht. 2. ab dem 01.01.2010 dürfen in die Umweltzone keine Fahrzeuge einfahren, die nur eine rote Plakette haben (in manch anderen Städten tritt das "Rot"-Verbot sogar erst 2 Jahre später in Kraft). Ab wann diejenigen Fahrzeuge ausgesperrt werden, die nur eine gelbe Plakette besitzen, ist (bezogen auf Köln) noch gar nicht klar. Das Ganze wird aber sicher auch kaum vor dem 01.01.2012 stattfinden. Und es bedarf grundsätzlich auch keines Partikelfilters, wenn man nur eine gelbe Plakette bekommen will. Da ein A2 mit (im Serienzustand belassenem) Dieselmotor m.W. wenigstens die gelbe Plakette bekommt, haben deren Besitzer vor dem 01.01.2012 nach den aktuellen Regelungen nicht zu befürchten, dass sie aus den Umweltzonen ausgesperrt werden. Ich bleibe dabei: es war und ist bzgl. der Umrüstung auf den Partikelfilter keine Eile geboten. Wenigstens nicht unter Zugrundelegung der aktuellen gesetzlichen Regelungen. Und ich bleibe auch dabei, dass derjenige, der zu einem gerade erst auf den Markt gekommenen Produkt greift, i.d.R. ein höheres (technisches bzw. Funktions-) Risiko eingeht als jemand, der erstmal abwartet. Wenn es denn so ist, dann verklage das KBA und fordere Schandenersatz - und Du wirst recht bekommen! Noch aber hat das KBA noch niemand verklagt. Diejenigen, die das nicht getan haben, wissen wohl warum. Naheliegender ist es da schon, den Filterhersteller zur Verantwortung zu ziehen - so lange er noch solvent ist. Wer zuerst kommt... CU! Martin
  12. Hallo! "Bei Gelegenheit" mal vorbeizukommen bedeutet nicht, dass man sich jetzt 2 Monate Zeit lassen kann. Das sehen im übrigen auch Gerichte so - weil man dem Vertragspartner ja keine Gelegenheit gibt nachzubessern. Sorry, aber ich (ebenfalls selbstständig) hätte auch keine Lust, 2 Monate auf meinen mängelrügenden Vertragspartner zu warten und abzuwarten, was passiert. Natürlich haben wir immer "was Besseres" zu tun. Aber ob es "besser" ist, nicht zu reagieren und auf die Mahnungen erst auch nicht, sei mal dahingestellt. Fakt ist: an der Bezahlung des Neuteils wird man jetzt, wie schon erwähnt, nicht vorbeikommen. Grundsätzlich empfehle ich, sich bei Defekten, deren Ursache auch das Autohaus nicht konkret eingrenzen kann, das ersetzte Altteil in den Koferraum legen zu lassen. Einerseits aus Beweissicherungsgründen, andererseits eben auch, um bei einer später evt. erforderlichen weiteren Fehersuche "zurückrüsten" zu können. Das muss aber eben alles zeitnah geschehen. Ob man bei der Rückrüstung nur den Teilepreis erstattet bekommt oder auch den Arbeitslohn, darüber streiten sich im übrigen auch die Experten - es kommt halt auf die Umstände an. CU! Martin
  13. Hallo! Och, tu's doch mal - uns zuliebe! Auf de anderen Seite gewännen wir doch nur dann weitere Erkenntnisse, wenn auch der "alte" Abscheider mal geöffnet würde. Wissen wir das nicht schon längst? Audi wird mit Hinwesi auf die Betriebsanleitung nur dann den Mangel abstellen, wenn der Ölverbrauch die Marke von 0,5 l / 1.000 km überschreitet. Da man das gewöhnlich wohl kaum vor Erreichen der 80 Tkm-Marke schafft, liegt schon eine willkommene Ausrede parat. Nämlich die, dass ein Motor mit einer solchen Laufleistung, noch dazu, wenn er schon 5 Jahre alt ist, schon mal kaputtgehen darf. Aber egal: wenn Du Neuigkeiten hast - her damit! CU! Martin
  14. Richtig! Aber: juristisch gesehen, hat nicht das KBA im Rahmen der getätigten Nachrüstungen die Filtereigenschaften zugesichert, sondern die Hersteller dieser Zauberdosen! Und das geschah offenbar mit gefälschten Dokumenten. Später ist der Schwindel aufgeflogen. Und das ist gut so! Jahrzehntelang ist das KBA von seinen Antragstellern (Kfz-Industrie, Zulieferer und Zubehörhersteller) nicht betrogen worden. Ich hoffe es zumindest. Warum hätte nach diesen Erfahrungen ausgerechnet jetzt das KBA alles noch genauer unter die Lupe nehmen müssen? Man wird beim KBA sicher die entsprechenden Lehren aus dem Vorfall gezogen haben. Auch das ist gut so! Wenn das KBA jetzt alles allein selbst testen (bzw. Cross-Checks in Auftrag geben) müsste: wir würden vor lauter Bürokratie kein neues Auto mehr in den Verkehr bekommen. Geschweige denn irgendein Zubehörteil, auf das die Welt ach so großen Wert legt. Ach, wenn das immer so einfach wäre mit der gültigen Zulassung! Dann könnten wir uns auch diese Gesetzgebung mit der Produkthaftung des Herstellers getrost sparen! Dass das System mit den "Beta-Testern" funktioniert, sehen wir doch fast jeden Tag! Ich wollte lediglich zum Ausdruck bringen, dass man sich des Risikos, bei brandneuen Produkten eher auf den Bauch fallen zu können, bewusst sein muss, aber man eben bei einer Schieflage nicht von der Allgemeinheit verlangen kann, dass diese großzügig die Folgen trägt. Insofern ist die Frage, ob jemand unbedingt bei den Ersten sein will oder muss, eben doch nicht überflüssig. Für mich ist das eher eine Frage des Vertrauens in die deutsche Industrie! Wenn man schon dort "verbraucherbewusster" handeln würde, könnten wir uns glatt die Aufsichtsbehörden sparen. Oder solche Gesetze, die den Verbraucherschutz stärken. An der Filtermisere ist primär nicht der Staat schuld, sondern derjenige, der sich, aus welchen Beweggründen auch immer, eine Bauartgenehmigung allem Anschein nach erschlichen hat. CU! Martin
  15. Hallo! Nette Diskussion hier! Die Frage, was ein Auto serienmäßig an Bord haben sollte, ist doch relativ schnell beantwortet: ein Auto soll genau diese "Extras" an Bord haben, die die Mehrheit (sagen wir mal 65%) der Käufer oder Kaufinteressenten wählt bzw. wählen würde. Die so erzielten "Mengenvorteile" können dann vom Fz-Hersteller an die Käufer weitergegeben werden - Stichwort "Sondermodelle". Wer sich also ein Auto kauft, das gerade erst auf den Markt gekommen ist, muss eben damit rechnen, dass er ausstattungsbereinigt deutlich mehr Geld auf den Tisch legen muss als jemand, der auf das erste Sondermodell wartet. Weil eben nach Markteinführung meist noch gar nicht klar ist, was die Käufer in Verbindung mit ebendiesem Fz-Modell an Zusatzausstattung wünschen. Übringens haben die Japaner vor etlichen Jahrzehnten vollausgestattete Fz. nach Europa geliefert, weil sie damit den Logistikaufwand minimieren konnten. Individualausstattung für seinerzeit nur wenige zehntausend exportierte Fz. p.a. anzubieten wäre zu teuer geworden. Trotz des seinerzeit noch vergleichsweise günstigen Yen-Kurses. Dass man damals als Newcomer unter den Fz-Importeuren den Kaufinteressenten mit Features ködern konnte, die man bei den europäischen Herstellern zunächst als Spielerei abtat, war da nur ein gerne in Kauf genommener Nebeneffekt. Als man später irgendwann (bei immer noch vergleichsweise geringen Stückzahlen) doch mal den besonderen Käuferwünschen Rechnung tragen musste, bot sich nur eine Lösung an: die Nachrüstung im Autohaus unmittelbar vor der Auslieferung des Fz. an den Kunden. Wenn ich es noch richtig in Erinnerung habe, wurden gg. Ende der 70er Jahre noch japanische Fz. ausgeliefert, die, zwar ab Werk, nur über Mittelwellenradios verfügten. Da hatte schon jeder Sparkäfer einen Volksempfänger mit UKW-Taste an Bord. Vorausgesetzt, man hat für die Sonderausstattung "Radio" einen Aufpreis bezahlt. CU! Martin
  16. Nochmal hallo! Das KBA prüft (i.d.R.) nicht selbst, sondern erteilt eine Freigabe. Nach Prüfberichten, die ihm (bezogen auf den Filter) von den Herstellern vorgelegt wurden. Jetzt stellt sich das alles als Fälschung heraus, und der Staat, ja selbst das KBA, gibt das auch unumwunden zu. Wenn man Dich für etwas verantwortlich machen würde, und es stellt sich heraus, dass Dir falsche Tatsachen vorgegaukelt wurden: würdest Du nicht auch jegliche Schuld von Dir weisen? Tja, das ist nunmal Pech. So hart es klingt. Wenn Du bei E-Bay eine Vorauszahlung leistest und der Lieferant geht vor dem zugesagten Liefertermin pleite, siehst Du (i.d.R.) Dein Geld auch nicht wieder. Oder soll Dir das nun E-Bay erstatten - oder gar alle anderen übriggebliebenen Verkäufer oder registrierten User? Weil das zum persönlichen Lebensrisiko gehört (genau wie der schon oben erwähnte E-Bay-Kauf). Aber wenn Du Dir sicher bist, dass das KBA den Umstand schuldhaft herbeigeführt hat, dann bleibt Dir tatsächlich nur der Klageweg offen. Und wenn Du Recht behältst / bekommst, dann sei Dir versichert, dass Du Schadenersatzansprüche geltend machen kannst - und Schadenersatz bekommen wirst. Wer sein Risiko mit diesem Filter hätte minimieren wollen, der wäre vielleicht eben auch nicht sofort auf diesen Filter-Hype-Zug aufgesprungen (Stichwort "Beta-Tester"). Allerorten wird eine gewisse Zurückhaltung empfohlen, wenn z.B. Produkte flammneu auf den Markt kommen (Stichwort "Kinderkrankheiten"). Ok, wer unbedingt bei den Ersten sein will, der erfreut sich vielleicht dieses tollen Gefühls, der Erste zu sein - für den Preis, dass eben die Produktqualität evt. nicht dem entspricht, was er zu erwarten glaubt (oder was er seiner Meinung nach erwarten kann). Es war mitnichten so, dass der Zeitraum, in dem für eine Umrüstung ein Steuervorteil gewährt werden sollte, nur wenige Wochen betrug, also höchste Eile geboten war. Wer darüber hinaus aber nur (oder v.a.) deswegen umgerüstet hat, um in den Genuss der Steuerersparnis zu kommen (oder um sich - vielleicht - einen finanziellen Vorteil beim Wiederverkauf seines Vehikels zu verschaffen), der hat den Sinn dieses Partikelfilters wohl noch nicht erkannt. Aber wer diesen Sinn erkannt hat, dem kann es dann auch (fast) egal sein, wie hoch der Steuervorteil tatsächlich ist (oder bis wann die "steuerwirksame" Umrüstung vollzogen sein muss). ;) Das hast Du recht - so lange es den Hersteller gibt, den man noch verklagen kann (und von dem es noch etwas zu holen gibt). Der Fall gestaltet sich tatsächlich etwas komplizierter. Aber wird hier nicht - mal wieder - auf sehr hohem Niveau gejammert? Bezogen auf jeden einzelnen Filtergeprellten reden wir doch nicht über existenzbedrohende Verluste. Falls das im Einzelfall doch so sein sollte, dann müsste sich derjenige sofort die Frage gefallen lassen, warum er denn dann überhaupt noch ein Auto sein Eigen nennt. CU! Martin
  17. Hallo Leute! Ich verstehe die allgemeine Aufregung nicht - und fasse alles, u.a. auch den Bericht mal zusammen: - Da hat ein Hersteller mit dem Segen des KBA einen Partikelfilter auf den Markt gebracht, der sich als unnütz herausgestellt hat. - Die Behörden denken nun darüber nach, dass denjenigen, denen ein Steuervorteil eingeräumt wurde, diesen wieder zu entziehen. Wo ist das Problem? Es ist doch ggü. der ursprünglichen Schadstoffeinstufung des Autos kein Schaden entstanden? - Der einzige Schaden, der entstanden ist, ist der, dass jemand Geld für einen Partikelfilter ausgegeben hat, der sich entgegen aller Beteuerungen als unwirkam herausgestellt hat und eben nicht zu einem Steuervorteil führt. Den entstandenen Schaden (= Kosten für die Umrüstung und ggf. die Wiederherstellung des Serienzustands) macht jeder, der umgerüstet hat, beim Lieferanten geltend. Ob man sich darauf einigt, den Nichtfilter drin zu lassen oder wieder das Originalteil von Audi einzubauen, ist erstmal nebensächlich. Wenn die Behörden verlangen, dass alles wieder zurückgebaut wird, damit die Hersteller ihren Müll zurückbekommen, dann ist auch das nicht zu beanstanden. Wo ist jetzt "schlecht recherchiert"? Ich finde es völlig i.O., dass der Staat wg. Wegfall der Grundlage nun keine Steuerförderung zahlt bzw. in Erwägung zieht, diese zurückzufordern. Dass man beim KBA bzgl. der Freigabe - vielleicht! - vorher etwas genauer hätte hinsehen müssen, ist eine andere Baustelle. Aber warum soll denn jetzt die Allgemeinheit diesen Steuervorteil weiterbezahlen? Dann könnte man auch gleich denjenigen den gleichen Steuervorteil zukommen lassen, die sich diesen Schrott nicht haben einbauen lassen. Oder anders: warum soll die Allgemeinheit für den Murks eines Herstellers geradestehen? Wer der Meinung ist, er müsse seinen Steuervorteil behalten dürfen, der soll das KBA verklagen und den Nachweis erbringen, dass man dort geschlampt habe. Viel Spaß dabei! CU! Martin
  18. Hallo! @ A2-D2: es scheint so, dass wir in die aktuelle Diskussion endlich mal etwas mehr Wissenschaft hineinbringen. An den Ölabscheider hat zumindest www-weit noch niemand gedacht. Aber was kostet denn so ein Ding überhaupt? Als ich vor ein paar Monaten (nach einer Laufleistung von ca. 70 Tkm) meine Drosselklappe gereinigt habe, sah sie zumindest deutlich weniger veschmutzt aus als die hier im Bild gezeigte. Öl verbraucht mein Motor aber trotzdem. CU! Martin
  19. Hallo Rossi! Wenn ich jeden Tag bei nur ca. 140 km/h die vielen unverbesserlichen Drängler mit Stadtverkehrsabstand, aber auch die Auf-der-linken-Spur-Verkehrserziehungsminister miterlebe, möchte ich fast zu dem Schluss kommen, dass man alle 50m so ein Schild aufstellen kann - und sich trotzdem nichts ändern wird... Ich kann mich allerdings an eine Kampagne des ADAC (Anfang der 70er Jahre) erinnern. Da wurden in der Clubzeitung Bilder von Verkehrstoten (natürlich mit geschwärzten Augen) gezeigt, deren Köpfe Millisekunden vor dem Ableben des gesamten Individuums ungebremst und rückhaltesystemfrei in die Frontscheibe einschlugen - oder Bilder von Leuten, die helmlos vom Motorrad gefallen sind. Mann, diese Fotos haben Aufmerksamkeit erregt! Dem ADAC wurde unangemessene Propaganda und Pietätlosigkeit unterstellt. Also stellte man weitere Schocktherapien ein - die ihre Wirkung sicher noch verstärkt hätten, wenn man sie angesichts von über 20.000 Verkehrstoten pro Jahr (nur die alten Bundesländer!) noch ein wenig hätte fortführen dürfen. Ansonsten bin ich der Meinung, dass die Appelle an "vernünftige" Fahrweise besser in den Medien untergebracht sind, weil sie inmitten des Straßenverkehrs, wenn auch nur kurz, vom Verkehrsgeschehen ablenken und dann das genaue Gegenteil bewirken können. Und wenn ich über die Medien nachdenke, dann bitte solche Appelle im TV und in der besten Vorabendwerbezeit - und bitteschön auch in den Werbeblöcken solcher Sendungen (auf VOX & Co.), in denen Autos mit einem Leistungsgewicht von mehr als 9-10 kg pro PS als lahme Krücken und somit als völlig uncool abgetan werden. Am besten von den Autobahnsprüchen finde ich noch den mit den Rasern, die schneller ... tot sind. Insbes. Unter Motorradfahrern kursiert noch ein ähnlicher Spruch, dem man, in etwas abgemilderter Form, eine gewisse Sinnhaltigkeit ebenfalls nicht absprechen kann, aber ebenso zum Nachdenken anzuregen geeignet ist: "Wer früher stirbt, ist länger tot!" Ein anderer Spruch: "Wer später bremst, ist länger schnell" ist hingegen doch etwas zu krass... CU! Martin
  20. Und jetzt müssten wir nur noch wissen, welchen Beruf der Verfasser dieser Theorie erlernt hat bzw. gerade ausübt... Ich hatte diesen Beitrag zum Thema Ölverbrauch vor längerer Zeit mal gelesen. Irgendwie scheint sich der Verfasser aber schlussendlich auf die Dichtung zu beschränken. Wenn man also im Deckel (theoretisch) nur die Dichtung wechselt, würde es aufs Gleiche herauskommen - bzw. man müsste mit irgendeinem anderen neuen Deckel den gleichen Effekt erzielen können. Auf der anderen Seite würde die "Dichtungstheorie" aber erklären, warum manche Motoren nach dem ersten LL-Service (so wie meiner) plötzlich einen messbaren Ölverbrauch haben - wenn nämlich der Deckel / die Dichtung nach dem 1. Auf- und Zudrehen schlappmacht. Ich möchte aber noch einen anderen Aspekt in die Diskussion werfen: nämlich die Frage, ob es nicht zufällig doch einen "ölverbrauchsentscheidenden" konstruktiven Unterschied zwichen den "AUA"- und den "BBY"-Motoren gibt, so dass ein "Öldeckelupdate" in einem Fall etwas bringen kann, im anderen Fall aber völlig nutzlos sein könnte. Hatte der im Link erwähnte Golf IV / Bora in der 1.4l-55kW-Version überhaupt mal den BBY (also den mit den 4 Stabzündspulen) drin? Ich meine nicht! CU! Martin
  21. Die Warnung ohne Blinklicht bedeutet, dass man mal wieder dem Verkäufer seines Vertrauens einen Besuch abstatten - und hernach einen neuen Kaufvertrag unterzeichnen - soll. Nun, wenn es piept, aber nichts aufleuchtet, könnte ja - theoretisch - auch eine Warnlampe ausgefallen sein oder einen Wackelkontakt haben. Aber: piept es bei der Tankanzeige (wie z.B. auch bei der Ölstandswarnung oder anderen, im FIS gelb angezeigten Symptomen) nicht nur 1x? 3x Piepen kenne ich nur von einem echten Defekt (also in Verbindung mit der "rotglühenden", dann aber blinkenden FIS-Warnung, die zum sofortigen Anhalten anhalten soll). Fehlerspeicher auslesen klingt zwar erstmal logisch, aber was sagt denn der mit einem bei eingeschalteter Zündung per Druck auf den linken Knopf im Instrumentenbrett manuell ausgelöste Selbstcheck? CU! Martin
  22. Hallo! Irgendwie beschleicht mich nach dem Lesen Deines Statements das Gefühl, dass man, bezogen auf den A2, bei Audi nicht nur die Pflege der ET-Datenbank vergessen hat, sondern schon das ganze Auto... Weitere Beispiele gefällig? Mein Augenzeugenbericht: da werden Motorhauben hochkant (!), an die Wand gelehnt, auf den nackten Boden gestellt (natürlich ohne Unterlage - und genau so, wie man es schon lt. Betriebsanleitung nicht machen soll). Und andere Betriebe wissen nicht, wo genau am Auto die Aufnahmepunkte für die Hebebühne sind - und man hebt das Auto irgendwo unterhalb der schwarzen Schweller an... Aber back to topic: Welcher Dienst am Kunden soll das sein? Wenn der Deckel den Ölverbrauch nicht senkt, warum also dann genau diesen Deckel nehmen? Naja, dass die Teilefuzzis nicht immer ganz helle oder up-to-date sind, erklärt sich vielleicht damit, dass sie nur Teile verkaufen, aber nicht an den Autos rumschrauben dürfen... Ich wünsche mir stellvertretend für alle A2-Ölverbrauchsgeschädigten, dass Du Unrecht hast. Aber ich vermute, dass Du Recht hast. Aber noch etwas zum Thema FIS-Ölstandsanzeige: ich hatte vor ein paar Tagen auch ca. 0,5 l Öl nachfüllen müssen. Im Gegensatz zu vorherigen Gepflogenheiten blieb die MIN-Anzeige an. Nachdem ich die Sericeklappe jeweils nach einer Fahrt (insges. 3x) geöffnet und wieder geschlossen hatte, bleibt die Cockpitwarnung jetzt aus. Wenn jetzt einer meint, dass vielleicht gar kein Öl mehr im Motor war, als sich das FIS das erste Mal gemeldet hat: ich fülle erst dann Öl nach, nachdem ich den Peilstab in Augenschein genommen habe. Jedes Mal ist / war aber der Peilstab vor dem Nachfüllen ganz unten gerade noch ölbenetzt. Und jetzt, nach dem Nachfüllen, ist das Ablesen genau so beschissen wie nach einem kpl. Ölwechsel. Also: zu wenig Öl ist nicht drin. Ich werde aber in der nächsten Zeit öfter den Ölstand per Peilstab messen - um endgültig ein Urteil darüber abgeben zu können, ob der Ölstandssensor defekt ist. Wenn ich in die Werkstatt gefahren wäre, hätte man mir wohl schon längst einen neuen Sensor verpasst. CU! Martin
  23. In meinem Fall war es wohl doch so, dass das Teil von einer anderen Werkstatt kam. Meine Panne war um 17.30 Uhr, der Abschlepper kam um 18.15 Uhr, und ich glaube kaum, dass jemand so hellseherisch war, schon um 16 Uhr ein Ersatzteil zu bestellen, das man mir am folgenden Samstag um 11 Uhr einbauen wollte. Wenigstens hatte ich noch Glück im Unglück: die Panne hatte ich nur 30 km von meinem Wohnort und einen Ersatzwagen sofort bekommen - mit dem ich insgesamt also nur ca. 70 km (oder etwas mehr als ca. 1 Stunde) gefahren bin. Trotzdem hätte ich mich gefreut, wenn man angsichts der Tatsache, dass Zündspulendefekte bei Audi / VW wohl gehäuft auftreten / aufgetreten sind, bei entsprechender Teilebevorratung nach dem Auslesen des Fehlerspeichers in wenigen Minuten eine neue Spule hätte einbauen können. Zuerst: die F 650 CS ist der A2 unter den BMW-Moppeds: extravagantes Design, agil und dennoch vergleichsweise sparsam. Also nix für Mit-dem-Strom-Schwimmer (für mich somit auch nix). Ich wartete übrigens (u.a.) auf ein Ersatzteil, das z.B. auch an einer GS verbaut wird, also auf ein Mit-dem-Strom-Schwimmer-Allerweltsteil: ein popeliges Blinkergehäuse mit -glas. Alles klar? CU! Martin
  24. Hallo! Das Problem ist nicht in erster Linie, dass einem die Werkstätten nicht mehr helfen wollen. Sie können es einfach nicht, weil kaum eine Werkstatt noch Ersatzteile lagert. Unter der Woche ist das allles halb so wild. Da schickt man, wenn man morgens feststellt, dass für einen Audi xy ein Ersatzteil yz fehlt, den Azubi mit dem Firmen-Caddy und einer Einkaufsliste zum Zentrallager. Am Wochenende funktioniert das System natürlich nicht mehr. Da hast Du schon freitags abends ab 17 Uhr schlechte Karten. So, wie ich vor ein paar Monaten, als sich eine der 4 Zündspulen verabschiedete. Nun sind ja Zündspulendefekte bei Audi eher selten, da braucht man diese Ersatzteile ja auch nicht vorrätig zu haben. Komisch nur, dass das Teil samstags da war. Es muss wohl eine andere Audi-Werkstatt in der Nähe so ein Ding zufällig rumliegen gehabt haben (heißt so viel wie, dass man das Teil wohl auch noch am Freitag Abend hätte besorgen können - wenn man nur gewollt hätte...). Bei anderen Marken ist es übrigens nicht anders. Vielleicht noch schlimmer? Erspart es mir, von BMW zu berichten. Was ich da mit meinem Motorrad bzgl. Ersatzteilversorgung schon erlebt habe, spottet jeder Beschreibung. Da wartest Du, selbst bei 08-15-Teilen, 3-4 Tage. Ob das die Lösung ist? Der ADAC kommt an die Ersatzteile auch nicht schneller heran als die Audi-Werkstatt. Und ob die ADAC-Mechaniker besser sind? Meine diesbezüglichen Erfahrungen mit meinem Mopped (BMW...) sind da etwas zwiespältig: letztes Jahr verabschiedete sich die (Klemm-)Schelle eines Kühlwasserschlauches - und natürlich ca. 50% Kühlwasser. Mit einer Zange bekam man die Schelle nicht wieder fest. Also - als ADAC-Plus-Mitglied - den ADAC gerufen. Wartezeit ca. 1,5 Stunden. Reparatur (mit Schraubschelle): 2 Minuten. Auf meine Frage, wie ich denn mit dem Verlust des nicht unwesentlichen Teil Kühlwassers umgehen sollte, kam die Antwort: "Der Ausgleichsbehälter ist ja voll. Fahren Sie mal weiter, und wenn die Temperaturwarnleuchte angeht, müssen Sie eben den Abschlepper rufen." Ich bin ganze 900m weit gekommen, und der gelbe Ford Galaxy war über alle Berge... Eigentlich hatte ich erwartet, dass mir der ADAC-Mann (ein ausgeblideter Kfz-Mechaniker!) was von "Kühlsystem entlüften" und anschließendem "Kühlmittel ergänzen" gesagt hätte. Wenn ICH das am Pannentag gewusst hätte, hätte ich mir selbst weiterhelfen können. So musste ich also wieder ca. 1,5 Stunden warten. Auf den Abschlepper - der mich nur bis zur nächsten (geschlossenen) BMW-Werkstatt bringen wollte. Als ich dem ADAC-Mann sagte, dass ich auf evt. zusätzlich benötigte Ersatzteile bei BMW im Schnitt 3-4 Tage warte, man mir also in der Werkstatt mit nahezu 100%iger Wahrscheinlichkeit auch nicht weiterhelfen wird können, ließ sich der ADAC davon überzeugen, dass es besser ist, mich und mein Mopped gleich direkt nach Hause zu bringen (ca. 150 km Reststrecke). Wenn ich den BMW-Notdienst gerufen hätte, wäre es, im Nachhinein betrachtet, wohl schneller gegangen (Schlauchschelle drauf, Kühlsystem entlüften und Kühlmittel ergänzen). Aber dieser Pannendienst wäre sehr teuer geworden, weil ich mein mein Mopped nach Ablauf der Garantiezeit nicht mehr bei BMW wg. der dort geforderten Mondpreise warten lasse und deswegen eben keine Mobi-Garantie mehr hatte. Übrigens: die Reparatur habe ich dann zu Hause (nach Studium einer Reparatur-CD) selbst hinbekommen. Trotz der "Panne" des Pannendienstes bin ich immer noch im ADAC. Weil man auch beim ADAC nicht erwarten kann, dass immer alles 100% glatt läuft - und weil ich der Meinung bin, dass das günstiger ist, als sich bzgl. der Wartung auf Gedeih und Verderb den Vertragswerkstätten auszuliefern, um die Mobi-Garantie in Anbspruch nehmen zu können. Und was die Kfz-Versicherer mit ihren Pannenversicherungen besser machen können wollen als die Automobilclubs, diese Antwort ist man mir bislang schuldig geblieben. Den Leistungsumfang einer ADAC-Plus-Mitgliedschaft erreichen sie jedenfalls nicht. Oder etwa doch? CU! Martin
  25. heavy-metal

    Motoröl

    Hallo! Hmm, die Raubkopierer haben sicher auch die Möglichkeit, die Ware so"original"-zu-verpacken, dass niemand Misstrauen schöpft... Naja, wie das mit den Bewertungen in E-Bay funktioniert(e), ist doch hinlänglich bekannt. Wen der Käufer nicht gut bewertet(e), der gibt / gab ebenfalls eine schlechte Bewertung ab. Außerdem kann man (z.B.) beim Öl lediglich die Abwicklung des Verkaufs bewerten. Wenn einem der Motor nach wenigen tausend km hopps geht, dann ist die Beweisführung schwierig bis aufwendig, dass es am Öl gelegen hat. Aber selbst wenn es gelänge, diesen Beweis zu führen: die wenige Monate zuvor abgegebene Bewertung des Verkäufers kann ich dann auch nicht mehr ändern. Der einzige Punkt, der für einen Kauf des Öls bei E-bay sprechen könnte, ist die Tatsache, dass es offensichtlich noch kein Ölhersteller geschafft (oder in Angriff genommen?) hat, das Öl der E-Bay-Anbieter daraufhin zu analysieren, ob tatsächlich das drin ist, was auf dem Markenlabel außen draufsteht. Ich würde das als Markenhersteller, der im Schadenfall sein gutes Image zu verlieren hat, durchhaus tun. Aber auch, um die Wege, wie ein Premiumartikel in Billigkanäle gelangt, möglichst zu unterbrechen. Ich hatte vor ca. 2 Jahren mal Castrol zu diesem Thema konsultiert. Als Antwort bekam ich, dass man vor einem E-Bay-kauf abrät (warum wohl? ), aber eben auch, dass man den Markt nicht auf Plagiate kontrollieren könne (das glaube ich nicht, wenigstens nicht in Gänze). Und zum Schluss: wenn es tatsächlich so sein sollte, dass über E-Bay Ware verkauft wird, deren Qualität nicht dem entspricht, was außen auf der Verpackung steht, dann wäre das der Beweis, dass moderne Motoren auch mit "schlechtem" Öl hervorragend zurechtkommen. Auch das wäre dann ein Grund für die Öl- und Motorenhersteller, das Thema nicht weiter zu verfolgen. Denn sonst würden die meisten Verbraucher ja gleich die Discountware für noch weniger Geld kaufen, und die High-Tech-Werbestrategie für die Premiumprodukte liefe vollends ins Leere. CU! Martin
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