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maxwells

Unlösbare Getriebeproblematik

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Hi Getriebeprofis,

 

mich störte an meinem Kleinen, dass ich an der Ampel immer mit eingelegten erstem Gang stehen musste, weil dieser sich nur sehr hakelig einlegen lies und manchmal auf halben Weg klemmte. Also bin ich zu meinem Dealer gefahren und der sagte mir, dass das von der Kupplung kommt. Sie trennt nicht richtig und dann ist die Drehzahldifferenz im Getriebe zu groß wenn der erst Gang nach dem Leerlauf eingelegt wird.

Da ich noch Herstellergarantie habe vereinbarte ich einen Termin um das Problem zu beheben. Bei diesem Termin wurde die Kupplung getauscht und ich nahm glücklich mein Auto in empfang.

Als ich losfuhr stellte ich zufrieden fest, dass das Problem bewoben war. Aber mir fiel auch sofort eine straffere Spannung/Führung der Schaltseile auf und ein damit verbundener insgesamt schwergängigerer Schaltvorgang.

Egal! Dachte ich.

Solange ich mich in der Stadt aufhielt und im Kurzstreckenbetrieb war, war ich auch eigentlich zufrieden. Nach der ersten längeren fahrt über die Autobahn (30km) stellte ich aber fest, dass sich beim einlegen des dritten, zweiten und vor allem ersten Gangs ein sehr starker gummiartiger widerstand aufbaute. (Natürlich war ich da schon wieder von der Autobahn runter.)

Nach ein paar Tests stand für mich fest dass ein Zusammenhang mit der Getriebe-, Antriebsstrang- temperatur besteht!

Also bin ich wieder zur Werkstatt, wo man mir sagte das sei eine Einstellungssache. Nach dem nächsten Termin, der vier Tage dauerte und man wohl alles einstellte und probierte was geht, bemerkte ich sofort die labberige Verbindung zwischen Schaltknauf und Getriebe. Die Schaltseile hatten offenbar sehr viel spiel. Dadurch wurde das Problem abgemildert. Nun blockierte der Knauf nur noch beim zweiten und ersten Gang wenn das Getriebe warm war.

Also bin ich wieder hin und man sagte mir das man jetzt erstmal Rücksprache mit dem Werk halten müsse. Das Werk schloss, dass wahrscheinlich die neue verbaute Kupplung nicht in Ordnung sei. Also vereinbarten wir einen Termin und ich bekam noch eine Kupplung.

Soweit so gut. Kann ja alles Mal passieren, dass man eine defekte Kupplung vom Werk bekommt.

Aber jetzt, mit der neuen Kupplung ist diese komische temperaturabhängige Verhalten immer noch da! Zwar nur noch beim ersten Gang, aber das reicht ja.

Jetzt bin ich mit der Schaltseilführung sehr zu frieden. Solang ich nur kurz fahre und der Antriebstrang sich nicht voll durchwärmen kann würde ich sagen: Perfekt!

 

Aber, nach 20 min mit 130 auf der Autobahn ist es nach der Abfahrt auf jeden Fall immer noch so, dass der erste Gang irgendwie überhaupt nicht rein will: Leerlauf, kuppeln, Knauf nach links oben, geht kein Stück, Knauf leicht Richtung Zweiten ziehen, wieder nach vorn, dann geht er rein! Das bleibt dann so bis ich den wagen abstelle und sich alles abgekühlt hat.

 

Woran kann das liegen? Ist es Einstellungssache? Ist es die Kupplung? Sind die Fertigungstoleranzen so groß, dass die neuen Kupplungen nicht zu meinem alten Getriebe passen? Oder ist mein Getriebe (Synchronringe) nach 30tkm am Ende?

 

 

Ich hab vor der ersten Reparatur jedenfalls nie einen Unterschied zwischen kaltem und warmem Getriebe bemerkt. (Höchstens geht’s im Winter allgemein mal´n bisschen schwerer wenn’er noch kalt is.)

 

Vielen Dank im Voraus für eure Hilfe,

Gruß Maxwell

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Hallo!!!

 

So wie ich das verstanden habe wurde nur an der Kupplung rumgedocktert. Aber am Getriebe selber wurde ja nichts gemacht. Könnte also auch am Getriebe liegen oder? Da müssen die Ringe ja verschoben werden. Und wenn sagen ich mal irgedwas drin ist was das nicht so mitmacht klemmt das halt. Versuch doch mal IM WARMEN Zustand das Getriebeöl wechseln zu lassen. Das kostet nicht die Welt falls es die Werkstatt nicht übernehmen will. Aber nach 30000 solte da eigentlich noch nix sein. Was mich nur wundert ist, dass die Werkstatt von sich aus das Getriebe selber noch nicht angesprochen hat. Zugegeben ist auch etwas kostspieliger aber wenn jetzt noch nen drittes mal Kupplungwechseln kommt....

Auf alle Fälle wünsch ich dir das du deine Kugel wieder hinbekommst. Wär nett wenn du weiter berichtest.

 

MfG

Stefan

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Ich würde einen Defekt an der Kupplung ausschließen. Die Übertragung erfolgt nicht per Seilzug, sondern hydraulich. Evtl. könnte eine der inneren Dichtlippen (wenn es die bei den Zylindern im A2 überhaupt gibt, sonst müßte Flüssigkeit austreten) der Kolben von Geber- oder Nehmerzylinder defekt sein, dann würde die Übertragung vom Pedal zur Kupplung nur eingeschränkt funktionieren. Trete das Kupplungspedal doch 3-4 mal schnell ganz durch, bevor Du schaltest, geht es dann leichter, wäre es das.

 

Denke aber eher an die Schaltübertragung, Schaltseile , eins gequetscht oder schwergängig, oder die Schaltübertragung im Getriebe. Vielleicht nur eine Führungsbuchse/-lager der Schaltachsen nicht mehr einwandfrei, > Teile billig, Arbeit teuer. Ölwechsel dürfte nichts bringen, außer es ist viel zu wenig drin.

 

Mögliche Prüfung: Schaltseile im kalten zustand aushängen, und durchschalten per Hand (kräftige Hand!) am Getriebe, das Gleiche im Warmen Zustand. Ist dabei ein erheblich höherer Kraftaufwand erforderlich > Getriebe öffnen und nachsehen.

 

Schalthebel und Schaltseile können bei augehängten Seilen natürlich genauso geprüft werden, einmal Schalthebel kalt, einmal warm bewegen.

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Update:

 

Der Wagen war jetzt ein viertes mal da. immer noch nicht weg. Audi meint es sei keine Einstellungssache. Warscheinlich kriege ich jetzt ein neues Getriebe.

 

Hätte ich ihn mal nie hingebracht...

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Aus aktuellem Anlass gebe ich Euch hier noch mal zu meiem alten Problem ein Update.

 

Habe damals kein neues Getriebe bekommen. Das Audizentrum Duisburg hat lediglich nochmal nachjustiert. War bei einem Anderen Meister gemacht worden und für ein paar Monate annehmbar, hat sich dann aber wieder verschlechtert. Seit einem Umzug bin ich bei einem anderen Audipartner, der es mit einem speziellen Gerät eingestellt hat. Ich glaube da wurde das Getriebe das erste Mal so eingestellt wie es eigentlich gehört. Der Übergang vom ersten in den Zweiten ist seit dem okay, allerdings klemmte zu Anfang der Rückwärtsgang etwas. Mehr konnte er so nicht machen, sagte er da müsse man dann ans Getriebe ran. Insgesamt geht der Gangwechsel beim mir auch seit dem immer noch etwas schwer. Das kriege ich immer mit wenn den Wagen mal jemand anders fährt. Aber so wie es ist, ist fand ich es okay und ich habe mich mittlerweile daran gewöhnt dass es etwas schwergängig ist. Der Rückwärtsgang geht mittlerweile auch okay.

Nachdem ich letzte Woche bei Getriebeprofis von Rosenkranz in Dortmund war hat man mir erklärt das die Führung der Schaltzüge total verbogen ist und die Schaltung dadurch so schwergängig ist. Da sei wahrscheinlich beim absenken von Getriebe und Motor passiert (damals beim ersten Kupplungswechsel).

 

Ist es nicht unglaublich, dass man beim Audizentrum Duisburg in 5 Anläufen ein solch offensichtliches Problem nicht erkannt hat, angeblich die Schaltzüge zweimal getauscht hat und sogar eine Getriebeölanayse beim Werk inkl. Antrag auf Getriebtausch veranlasst hat?!? Alles ohne Erfolg! Jetzt bin ich jahrelang so rumgefahren, habe natürlich keine Garantie mehr und sitze auf den Kosten für die Reparatur!

 

Tut mir einen gefallen und setzt euren A2 niemals diesen offensichtlich völlig untauglichen Mechanikern im Audizentrum Duisburg aus!

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Die Inkompetenz und mangelnde Motivation vieler :) ist schlimm in Deutschland vor allem vor dem Hintergrund der hohen Stundenlöhne.

Nicht selten werden Autos "kaputt repariert".

Beim A8 ist das noch viel schlimmer.

Man darf einfach nur in Werkstätten mit Referenzen gehen und dort auch nur zu den wirklichen Leistungsträgern,egal wie weit der Weg

ist.

Alles Andere hat keinen Sinn.

 

so long

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Auch wenn es persönlich nichts mehr bringt:

Trotzdem Brief schreiben, engagiert, aber sachlich. An die Werkstatt mit Kopie an das Audi Service Zentrum Ingolstadt.

Vielleicht hilft das anderen.

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Hallo,

 

habe seit neuestem auch Probleme beim schalten. Vor ca. 2.000 km habe ich einen Zahnriemenwechsel in einer freien Werkstatt machen lassen. Ergebniss: Oelwanne eingedellt, Loch in Kunsstoffseitenschweller und diverse überdrehte Schrauben an der Unterverkleidung. Jetzt geht das Schalten immer schwerer, den Rückwertsgang bekomme ich kaum noch raus. Getriebeoel habe ich schon gewechselt und den Motor incl. Getriebe mal mit Hochdruck gereinigt, neu gefettet - das Problem ist aber immer noch da. Vermutlich hat die Werkstatt auch bei mir die Seilzüge total verbogen !Der Werkstattmeister meinte natürlich alles wäre korrekt eingebaut ! Fahre jetzt zum freundlichen, mal sehn was der sagt. Hat jemand noch eine Idee was das mit der schwergängingen Schaltung sonst noch sein kann ? Die Kupplung arbeitet eigentlich noch super, selbst bei 250.000 km Laufleistung.

 

Gruß,

FE

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Wenn die Schaltseile in Verdacht sind, einfach mal die Schnappverbindungen vorne am Getriebe lösen und am Schalthebel rühren, ob sich das auch entsprechend frei anfühlt. Dabei auch die Befestigung der Zughüllen am Getriebe checken (lassen).

Wenn alles schön, dann nach Vorschrift wieder zusammen clipsen (einstellen), andernfalls Schaltseile tauschen (wenn Schaden an der Schalthebelmechanik selbst ausgeschlossen sind).

Gerne geht (zB bei unglücklichen Werkern) auch mal ein Befestigungsclip an den Seilhülsen kaputt, also - wie gesagt - auch mal deren Befestigung am Getriebe prüfen, da darf nichts schlackern.

 

Einstellen geht grob so: Schnappverbinder der Züge vorne lösen oder durch Helfer offen halten. Schalthebelleder hochziehen und einen 5mm Bohrer/stift bei entsprechend eingelegten Gang durch die beiden Lochösen stecken. Dann Winkeldraht vorne an der Schaltstange reinschieben, so dass die Stange in einer dafür vorgesehnen Position blockiert ist, dann die beiden Schnappverbinder der Züge einrasten lassen. Winkelhebel und 5mmStift wieder rausziehen.

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A propos Bohrer:

 

Bohrer nehme ich nicht mehr, der fällt durch und verschwindet in der Mittelkonsole. Ein abgewinkelter Inbus geht besser.

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Danke für die Tipps. Der Audi war diese Woche beim VW Service. Auf der Rechnung stand : Seilzüge gefettet, Schaltung eingestellt. Wirklich besser war es danach aber nicht. Werde jetzt mal Deinen Tipps nachgehen und dann wieder berichten. Ach ja, beim Rückwertsfahren geht der R-Gang absolut nicht mehr raus, solange der Wagen, wenn auch nur minimal rollt.:idee:

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