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205-40-17 Distanzscheiben


axelll
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Kommt auf die Reifen an.

 

Mit 10er Platten pro Rad schleifen die Michelin Pilot Sport.

Die Pirelli Sottozero vertragen an der Hinterachse auch 15mm. Beide Reifen sind 205/40 17 Zoll auf 7*17er Felge mit ET38.

 

Das Schleifen der Michelin ist aber gering. Zudem schleifts nur an den Plastikkotflügel, sodass es für den TÜVler kein Grund war, die Eintragung der 10er Platten zu verweigern.

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Wie schon von mir im oben genannten Thread geschrieben, hab ich hinten 15mm und vorn 12mm mit original S_Liner. Mit den Michelin Pilot Sport hat's hinten leicht geschliffen (beladen und starke Bodenwelle ;)) - der TÜV hat's aber trotzdem eingetragen :TOP:.

 

Vorn war mit den Michelin kein Problem. Hab jetzt rundum Good Year Efficient Grip drauf und seitdem hinten keine Probleme mehr...

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Hai,

 

stellt ihr eigentlich auch euere Fahrwerksgeometrie neu ein, wenn die Spurplatten verbaut sind. Ich möchte nur den Lenkrollhalbmesser erwähnen, und die auftrtenden Störkräfte, wenn dieser in positiver Richtung verändert wird. Besonders beim Bremsen hat dies immense Auswirkungen.

 

Gruß DeJad

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Der LRR lässt sich bei einer MacPherson-Achse im Grunde nur durch die Einpresstiefe der Felge, dem Durchmesser des Rades sowie dem Winkel zwischen Radachse und Lenkachse beeinflussen.

 

Durch Distanzscheiben wird der LRR weiter Positiv, durch kleinere Räder ebenfalls. Genauso auch durch tieferlegen.

 

Es gibt keine Möglichkeit am Fahrwerk dem entgegen zu wirken.

 

 

 

Edit: Komme gerade ins grübeln ob einfedern und tieferlegen wirklich etwas am LLR ändert...:idee:

 

 

Edit2.......durch intensives weiteres Grübeln zu dem Schluss gekommen das einfedern und tieferlegen den LLR Richtung negativ verändert. :D

Durch den zunehmend negativ Sturz hierbei wandert die Aufstandsfläche des Reifens weiter Richtung Wagenmitte. Damit wird der Abstand zur Lenkachse in negativer Richtung größer

Edited by Ingo
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Den Lenkrollhalbmesser weiter in negativer Richtung zu beeinflussen wäre ja ok.

Aber durch die Anbringung von Spurplatten wird er in positiver Richtung verändert.

Dadurch treten höhere Störkräfte auf. Bim Bremsen "zieht" das Fzg. mehr auf die stärker abgebremste Seite.

Durch den negativen Lenkrollhalbmesser behält das Fzg. beim Bremsen nahezu seine Fahrtrichtung bei, bzw. stabilisiert sich selbst.

 

Spurplatten sehen zwar nett aus, aber man sollte wissen was man macht oder wie weit man es "treibt".

 

Gruß Dejad

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Hallo Dejad,

 

den Lenkrollradius korrigieren zu können wäre zwar wünschenswert, ist aber im Grunde praktisch so gut wie unmöglich.

 

Auch wenn größere Räder und tieferlegen den negativen LRR wieder vergrößern, der Wert der Änderung hierdurch bleibt minimalst.

 

Das wird vielleicht bei einem Blick hierauf deutlicher.

 

http://de.wikipedia.org/wiki/Lenkrollradius

Edited by Ingo
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Hallo Ingo,

 

danke für die Info.

Die Hintergrundinfo´s sind mir aber bestens bekannt.

 

Ich wollte die Jungs nur darauf aufmerksam machen, dass es mit dem Einbau von Spurplatten evtl. auch Probleme geben kann.

"Schön aussehen" ist halt nicht alles.

 

Gruß dejad

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Was mir bei dem Einbau von Spurplatten sonst noch so einfällt ist der Störkrafthebelarm.

 

Störkrafthebelarm = Strecke von der Mitte der Radebene, 90° auf der Radebene, bis zur Lenkachse.

 

Bei fehlerhafter Auslegung und oder falscher Fachlicher Beurteilung können die Kräfte sehr groß werden und das Lenkesn stark beeinflussen können.

 

Gruß dejad

 

PS: Noch was zu den Spurplatten:

 

Sie werden in vielen Fällen lediglich zum optischen Tuning degradiert. Die große Spurweite die mit Ihnen erzeugt wird wirkt sich natürlich auch auf die Geometriefunktionen der Achse aus. Negative Eigenschaften können sehr schnell entstehen. Der einzige akzeptable Grund für den Einsatz der Spurplatte auf der Lenkachse kann lediglich der Ausgleich der Einpresstiefenänderung bei Veränderung der Rad/Reifenkombination sein.

 

Bzw. kann durch Veränderung der Einpresstiefe der negative Einfluss von Spurplatten bei der Fahrwerksgeometrie ausgeglichen werden. Ob dass dann im Sinne des Verwenders ist, der ja eine größere Spurweite haben will ist wiederrum fraglich.

Edited by dejad
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Hallo Ingo,

 

Ich wollte die Jungs nur darauf aufmerksam machen, dass es mit dem Einbau von Spurplatten evtl. auch Probleme geben kann.

"Schön aussehen" ist halt nicht alles.

 

Gruß dejad

 

Verfolge das Ganze jetzt schon ein wenig länger. Danke erst mal für die tiefgreifenden Informationen. Aber alles, was bisher an negativen möglichen Einflüssen beschrieben wurde, kann ich bei mir nicht feststellen. Wesentlich größeren Einfluß auf das Lenk-und Bremsverhalten haben eher die Reifen, als eine Spurverbreiterung von max 10-12mm pro Rad auf der Vorderachse. So jedenfalls meine Erfahrung.

 

Gruß Bernd

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