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BernieCAD

Antriebswelle in Radnabe einkleben oder fetten?

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Hallo Forum,

 

lt. Vorgabe werden die Verzahnung der Antriebswelle mit dem Gegenstück mit Loc... gesichert. Konnte aktuell jetzt bei der Demontage der Antriebswelle nur unter massivem Einsatz von schwerem Gerät (Zwei-Armabzieher u. mod. Altbremsscheibe) beikommen, obwohl nicht geklebt war. Schuld war denke ich mal der Rost in der Verzahnung.

 

Ich werde jetzt bei der Montage die Verzahnung gut reinigen und fetten.

Spricht was gegen Kupferpaste wg. Kontaktkorrision, ABS Störung oder doch lieber MoS Fett?

 

fragt bernie

bearbeitet von BernieCAD

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Eigentlich macht man in Verzahnungen kein Fett, weil durch die Microbewegungen sich Abrieb wie Schleifpaste darin hält und verteilt.

Wenn nicht (fettfrei) kleben dann höchstens leicht schmierig säubern, würde ich sagen, ähnlich wie Kupplungsverzahnung.

Ob original geklebt wird, wegen a) Spielfreiheit b) Lösesicherheit c) Dichtung oder eine Kombination davon, ist mir leider auch nicht klar, aber die Lage der Dichtraupe lt RLF lässt mich auf Dichten tippen...

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Hi,

 

die Antriebswellen sollten eigentlich mit dem Sicherungsmittel D 185 400 A2 montiert werden. Mit dem Mittelchen sind die Antriebswellen aber relativ schwer raus zu bekommen.

 

Ich habe mal eine sauber ohne Sicherungsmittel montiert, diese ist festgerostet, sodass man das Radlagergehäuse und Radlager aufschneiden musste um die Antriebswelle raus pressen zu können.

 

Seit dem sprühe ich die Verzahnung immer mit Karosseriewachs ein. Die Antriebswelle ist einfacher zu demontieren, rostet nicht fest und ich hatte noch nie Probleme mit dieser Methode.

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Bin auch mal eine Zeit lang ohne Verklebung gefahren. Bei jedem Lastwechsel macht es "Klack". Ich hatte Angst, dass sich so die Blechmutter aus nuddeln könne und die Verzahnung leidet. Daher habe ich es wieder sorgfältig verklebt.

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...ich werd mal auch Sprühwachs draufgeben zur leichteren Demontage für den Fall der Fälle. Desweiteren ist mir noch aufgefallen, dass am Radlagerinnenring auf der Anlagenseite zur Antriebswelle hin die Freidrehung hinter Verzahnung nur sehr schwach ausgeführt wurde und so noch einen zusätzllichen Presssitz gebildet wurde. Der Rost half da auch noch etwas mit.

 

bernie

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Als Abdrückwerkzeug diente hier ein starker Abzieher und eine alte A2 - Bremsscheibe an der zwei Segmente weggeflext wurden. Die Bremsscheibe wird verkehrtrum auf das Radlager geschraubt; pro Radschraube drei U-Scheiben noch unterlegen. So hat man mehr Halt zum Abdrücken als am freiformflächigen Radlagergehäuse.

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Hi, die Antriebswelle wird in die Radnabe/ Radlager eingeklebt,

z. B. mit Loctite 601/603/638. Das dient nicht nur der Festigkeit,

sondern verhindert das Motor/Getriebe Geräusche auf das Lager / Sensor

übetragen werden.

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...so wie die Sache aussieht ist durch das schwergängige Abdrücken der Welle das Radlager geschädigt worden; fühlbar ist kein Spiel oder holperiger Lauf feststellbar und rechts wurde soundso schon getauscht, oK noch mal n Teil bestellen:D:D

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habe alle zwei Seiten schon offen gehabt, diese waren geklebt und gingen ohne Probleme wieder raus! Habe sie auch wieder eingeklebt mit Schraubensicherung Mittelfest (blau)

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Hi, die Antriebswelle wird in die Radnabe/ Radlager eingeklebt,

z. B. mit Loctite 601/603/638. Das dient nicht nur der Festigkeit,

sondern verhindert das Motor/Getriebe Geräusche auf das Lager / Sensor

übetragen werden.

 

Richtig !

Beim Diesel wuerde ich immer einkleben.

Die Schwingungen des kleinen 3 Zylinder uebertragen sich sonst sehr deutlich.

Bei den Benzinern ist mir bis jetzt nichts aufgefallen,wenn die nicht verklebt wurden.

 

so long

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Die Schwingungen des kleinen 3 Zylinder uebertragen sich sonst sehr deutlich.

Nö, nicht wieder eingeklebt und da schwingt nix.

Cheers, Michael

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Richtig !

Beim Diesel wuerde ich immer einkleben.

Die Schwingungen des kleinen 3 Zylinder uebertragen sich sonst sehr deutlich.

Bei den Benzinern ist mir bis jetzt nichts aufgefallen,wenn die nicht verklebt wurden.

 

so long

 

Ich finde die These eigentlich auch gewagt, denn eigentlich handelt es sich ja um eine normale Schraubenklemmung, mit dem Lagerinnenring als Klemmlänge. Eine normal dimensionierte Schraubenverbindung wird ja, meist elastisch, durch ein sinnvoll ausgewähltes Moment vorgespannt, und da würde dann auch kleben nichts an der Schwingungsmechanik ändern.

Aber dieser Wellenstumpf ist ja vornehmlich auf Drehmoment ausgelegt und recht dick. Damit würde ein Moment, das die Verschraubung sinnvoll vorspannen würde, vermutlich zu hoch werden für den Innenring (ich kenne die Vorgabe und die Dimensionen grad nicht zum checken, der Innenring ist ja auch ein sparsames Verformungsteil für die Herstellung der Lagervorpressung, und daher nicht beliebig belastbar) Also wird die Welle mit der Mutter wohl nicht ausreichend stark vorgespannt. Daher vermute ich, die Klebung ist auch, neben Dichten) die Sicherheitsreserve gegen Toleranzen und Statistik. Manchmal hält's halt auch ohne....

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Sind persönliche Erfahrungen,die von Anderen bestätigt wurden.

2 Mal habe ich bei meinem Diesel die Welle nicht! eingeklebt und hatte dann Schwingungen,die ich sogar im Lenkrad gespuert habe.

Wer nicht richtig arbeitet,arbeitet 2 Mal.

Also wieder ausgebaut und eingeklebt.

Danach war Alles gut.

Bei meinem Benziner habe ich nur gefettet.

Bis jetzt gab es hier keine Auffälligkeiten.

 

so long

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will nix aufbauschen oder Erfahrungen kritisieren, aber da liegt genau der Punkt: Warum sollte Benziner und Diesel sich da unterschiedlich bezüglich Ruckeln im Lenkrad verhalten (Lager/Welle/Schraube sind gleich)? Und beim Ein- und Ausbauen der Welle werden einige andere Faktoren wie Radkontaktfläche auch angefasst, sodass die Schlussfolgerung vage bleibt :)

Letztlich ist ja wichtig, dass er gut läuft :)

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...oder man macht beides: zwei Drittel der Wellenprofilfläche von der Lageranlagefläche her wachsen/fetten, ein Sechstel Luft und ein Sechstel Klebefläche auf die Nabenverzahnung verteilen:rolleyes:

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@BernieCAD, da Du den kleinen 1,4 TDi hast, klebe die Antriebswelle ein. ;)

Hättest Du den großen 1,4 Benziner, kannst dann auch Haarspray verwenden.:D

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Ich habe mir aus dem Schrotteimer einen Abdrücker zusammengebrutzelt, mit dem der Ausbau (geklebter Verzahnungen) ganz gut geht. Ich bevorzuge die Klebung, denn wo sich nichts gegeneinander bewegt (wenn es auch wirklich nicht viel ist), nutzt sich auch nichts ab.

58933e77b5c83_Abdrcker.jpg.77a689fe268b1fc7f241d88cf0422293.jpg

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... das ist ja wirklich ein Superduppaabdrückgerät - wenn das mit den häufigen Demontagen weitergeht, werde ich da auch aufrüsten müssen; eine 36er 12kt Nuss liegt auch schon auf der Werkbank.

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...da ich am Festrosten das grössere Problem sehe, werde ich an der gefährdeten Stelle wachsen und wie bereits gepostet eine kurze Fläche kleben:kratz:

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@BernieCAD: Danke für die Blumen. Dann wird Dir vielleicht auch mein Zughammer zum Abziehen des Gelenkes gefallen. Besteht aus der alten Befestigungsmutter und einem angeschweißten Wasserleitungsrohr. Wenig Fertigungsaufwand und leichtes Abziehen.

Zughammer.jpg.e4315f7c66c166a8b14c15fc6bd7493c.jpg

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Gefällt mir. Ich habe meine eingeklebt werde auch bald wissen ob sie wieder gut rausgehen (hoffe es zumindest)

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Sind persönliche Erfahrungen,die von Anderen bestätigt wurden.

2 Mal habe ich bei meinem Diesel die Welle nicht! eingeklebt und hatte dann Schwingungen,die ich sogar im Lenkrad gespuert habe.

so long

 

Moment, moment, moment...

Da muss ich doch mal Nachfragen ich habe einen A2 TDI und habe seit monaten Vibrationen im Lenkrad!

Nicht viel, aber halt "Schwingungen" und es entnervt mich völlig.... :argh:

Wie sicher ist diese Aussage mit dem Vibrieren?

Kann mir das jemand genauer beschreiben wie es sich ohne kleben angefühlt hat und wie es nach dem"kleben" ist???

Das wäre echt wichtig für mich!!

 

Da ich die kommenden 2 Wochen ein Bremsenupgrade (288 Sandtler + Ferodo + Fischer-Flex, werde berichten) plane...

ist das die Gelegenheit auch diese Fehlerquelle anzutesten BEVOR ich den Motor zerreissen lasse um die Ölpumpenkette + Ausgleichwelle ersetzen zu lassen!

Da bin ich jetzt MAL wieder gespannt, ob DAS vielleicht hilft!!!???

Werde berichten!

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Dass du dir ne größere Bremse installierst brauchst du glaub ich nicht in jedem Beitrag erwähnen. ;)

 

Ist auch völlig wurscht. Für die größere Bremse muss das Außengelenk der Antriebswelle sowieso aus dem Radlager und du baust dir ja auch neue Radlager ein. Dann lass doch einfach die Gelenke in die neue Welle kleben. Wieviel Kleber zu nehmen ist und wie das geht steht im A2 Wiki...

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Wie sicher die Aussage mit dem Vibrieren ist ?

Was soll ich dazu sagen ?:rolleyes:

Nachdem ich die Antriebswelle gefettet und nicht geklebt eingebaut hatte,gab es störende Vibrationen im Lenkrad und Schwingungsgeräusche.

Da das einzige,was ich verändert hatte das Weglassen des Klebers war lag die Vermutung nahe das das auch der Grund fuer die unerwuenschten Schwingungen war.

Also habe ich alles wieder demontiert,das Fett entfernt und wieder geklebt.

Die Vibrationen waren verschwunden.

Andere tdi- Fahrer haben mir ähnliches berichtet,auch muss es ja einen Grund dafuer geben,das Audi geklebt hat.

Ich muss aber dazu sagen,das ich was Vibrationen und unerwuenschte Geräusche in Fahrzeugen betrifft sehr sensibel bin.:)

Meine Frau hat hier ueberhaupt nichts wahr genommen.;)

 

so long

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