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Mankmil

Kurzanleitung zur Instandsetzung des Gebläsemotors

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Frohe Weihnachten miteinander.

 

Vor ein paar Tagen habe aus Neugier einen fest-gegangenen Gebläsemotor zerlegt und (unbeabsichtigt) wieder repariert. :D

 

Wenn man sich den Gebläsemotor genau anschaut, sieht man an der Unterseite 4 "Rastnasen". Nicht wundern, die Dinger sind aus Gummi und lassen sich leicht mit einem Schraubendreher reindrücken:

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Wenn das erledigt ist, fällt der Motor fast schon nach unten raus. Er hängt allerdings noch am Stecker. Dieser lässt sich ganz leicht mit einen schmalen, flachen Blech an den schmalen Seiten ausclipsen.

Davon habe ich leider kein Foto gemacht, aber es erklärt sich fast von selbst. Dann liegt der Gebläsemotor vor Euch:

 

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Oben und unten erkennt man noch die Halteelemente aus Gummi mit den Rastnasen, hier nochmal im Detail:

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Die Motorwelle kann man nun von oben und unten ölen. Ich habe über Nacht ein wenig Hydrauliköl (weil gerade zur Hand) in das Sinterlager ziehen lassen.

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Anschließend dreht der Motor wieder wunderbar leichtgängig.

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Ein Neuer kostet zwar nicht die Welt, aber man muss ja nichts wegwerfen was noch funktioniert. :janeistklar:

 

Viel Spaß beim Nachmachen.

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Schön, dass es mal wieder jemand probiert/gemacht hat. Leider meinen die meisten, die Methode taugt nicht für lang. Dem kann ich nur widersprechen.

 

Am 12.1.2016 um 12:33 schrieb DerWeißeA2:

Ich kann empfehlen, beim kleinsten Anflug von Quietschgeräuschen den Lüfter auszubauen und das Lager mit Ballistol zu behandeln. Seit ich das vor ich glaube knapp 5 Jahren gemacht habe, läuft der Lüfter wieder einwandfrei.

 

P.S.: Gute Besserung den schneidigen Herrn Gemahl.

 

Hier noch andere Erfahrungen:

Am 9.3.2016 um 20:24 schrieb Max aus Koenigsberg:

Hallo zusammen , ich habe vor 1 Jahr volle Ausbau der Geblause gemacht, weil Geblaese hat waehrend der Fahrt war ganz mechanisch aus. Nach Ausbau habe ich festgstellt, das hintere Lager und Kohlenbuerste sind sehr viel verschmutzt und sogar Lufterwelle kann man vom Hand schwer drehen.Mit Hilfe der alte Zahnbuerste und Staubsauger habe ich da alles sauber gemacht, beide Lager mit Hydraulikoel geschmiert und Geblaese laeuft wieder so gut wie fruehe .

Viele Gruesse

Maxim

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Wer den Lüfter noch weiter zerlegen möchte, für den hat Max eine Anleitung geschrieben:

 

Am 13.3.2016 um 22:27 schrieb Max aus Koenigsberg:

Hallo AL2013, Sie sind schon auf halbe Weg zu Ihr Ziel. Lager ist jetzt hinter der Lufterrad versteckt. Sie benoetigen folgende Werkzeug: Messschieber, ein Stahlstift mit ein passende Durchmesser 6-8mm, ein Stueck Rohr (Ihnendurchmesser =Aussendurchmesser der Welle), ein Hammer, 2 gleiche Holzblocke und ein Stueck Schleifpapier. Weitere Ausbau geht nicht schwer . Abstand der Plastikteil von dem Wellenendstueck mit Messschieber messen und auf eine Zettel notieren.Ende der Welle jetzt mit Schleifpapier sauber machen und oilen. Lufterradaussenkante auf eine Stelle aus 2 passende gleiche Holzblocke drauf stellen. Dann mit Hilfe der Stahlstiftes und Hammer Lufterachse vorsichtig ausklopfen. Elektrische Motor muss nicht runter fallen!Wenn Lufterrad ist ab,dann Sie sehen Kohlenbuerste und Lager.Bestimmt da ist alles sehr verschmutzt. Jetzt kann man da alles z.B. mit eine alte Zahnbuerste , Staubsauger sauber machen und Lager oilen. Lufterrad mit Hilfe der Rohrstueck und Hammer muss man genau auf alte Position(Sehr wichtig!!!) zuruecksetzen.Position der Lufterrad mit Messschieber nachpruefen.

Viel Spass! Ich hoffe es, alles klappt!

Viele Gruesse

Maxim

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