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Deichgraf63

EU: HU-Abzocke wohl vom Tisch

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Lange wurde über eine jährliche Hauptuntersuchung für Pkw diskutiert, die älter als sieben Jahre alt sind oder eine Laufleistung von mehr als 160.000km aufweisen.

 

Nun scheint dieser Unsinn, der uns ja alle betroffen hätte, zum Glück vom Tisch: EU kippt Pläne für jährlichen TÜV (2013) - autobild.de

 

Das EU-Parlament ist dem Lobbyistenwunsch endlich mal nicht gefolgt.

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Auch Motorräder müssen in Deutschland regelmäßig zur Kontrolle. Eine solche Prüfpflicht für Krafträder wollen die Abgeordneten ab 2016 auch europaweit einführen.

Hierzulande sind Motorräder und Anhänger noch keiner HU unterworfen, das wird sich also wohl ändern. Und das wird wohl nicht ohne Widerstand gehen: Verplichte APK voor caravans en motoren | nu.nl/binnenland | Het laatste nieuws het eerst op nu.nl

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Dafür haben sich die Sesselfu's wieder was neues ausgedacht. Hab's heute morgen nur überflogen. Jetzt soll wohl der Schadstoffausstoss unter Vollast geprüft werden. Erfordert sechsstellige Investition für einen Leistungsprüfstand in den Werkstätten.

Hab' ich das richtig verstanden?

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Lange wurde über eine jährliche Hauptuntersuchung für Pkw diskutiert, die älter als sieben Jahre alt sind oder eine Laufleistung von mehr als 160.000km aufweisen.

Ach wieder mal die für den Mittelpunktderwelthalter :D

Das war für die EU vorgesehen. Wenn alle Fahrzeuge der EU, die in dieses Raster fallen, in dem Zustand wären, wie das in Deutschland üblich ist, wäre keiner auf Idee für so ein Gesetz gekommen.:janeistklar:

Dafür haben sich die Sesselfu's wieder was neues ausgedacht. Hab's heute morgen nur überflogen. Jetzt soll wohl der Schadstoffausstoss unter Vollast geprüft werden. Erfordert sechsstellige Investition für einen Leistungsprüfstand in den Werkstätten.

Hab' ich das richtig verstanden?

Auch die Idee überrascht mich nicht, bei der Verarsche die die Hersteller da betreiben.

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welche Verarsche betreiben denn die Hersteller? Sie messen nach Vorgabe, nutzen selbstverständlich den Spielraum aus. Das ist keine Verarsche.

 

Nur sind wir Autofahrer nicht willens oder nicht fähig spritsparend zu fahren - und glaub mir, da gibt es himmelweite Unterschiede zwischen einzelnen Fahrern. Nicht umsonst werden bei OEMs immer die gleichen Prüfstandsfahrer für Zertifizierungsfahrten hergenommen ;) Die sind nebenbei bemerkt auch "besser" als die DGR (eine Art Fahrroboter, angesteuert über OBD)

 

 

Und Volllastmessungen sind so sinnvoll wie das Geschlechtsorgan beim Papst. Anteilig gesehen, wieviel bewegst du dein Fahrzeug unter Volllast? Ich schätze deutlich unter 5 %. Sowas einzuführen und dann damit Geld zu kassieren - das ist Verarsche...

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welche Verarsche betreiben denn die Hersteller? Sie messen nach Vorgabe, nutzen selbstverständlich den Spielraum aus.

Ja und dieser Spielraum wird eingeengt. Ergo die richtige Reaktion damit bei der HU reale Werte kommen und nicht nur HU-Optimierte

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find' ich gut dass die Anhänger ein TÜV bekommen. Allerdings ist jährlicher TÜV ein PITA die grundsätzlich mir jeden Januar die Laune verdirbt (und €90 kostet).

 

Und das ist nicht ein kleiner Teil der jährlichen Kosten! Steuer = 90, Versicherung = 320, TÜV = 90.....

 

- Bret

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welche Verarsche betreiben denn die Hersteller? Sie messen nach Vorgabe, nutzen selbstverständlich den Spielraum aus. Das ist keine Verarsche.

 

Nur sind wir Autofahrer nicht willens oder nicht fähig spritsparend zu fahren - und glaub mir, da gibt es himmelweite Unterschiede zwischen einzelnen Fahrern. Nicht umsonst werden bei OEMs immer die gleichen Prüfstandsfahrer für Zertifizierungsfahrten hergenommen ;) Die sind nebenbei bemerkt auch "besser" als die DGR (eine Art Fahrroboter, angesteuert über OBD)

 

 

Und Volllastmessungen sind so sinnvoll wie das Geschlechtsorgan beim Papst. Anteilig gesehen, wieviel bewegst du dein Fahrzeug unter Volllast? Ich schätze deutlich unter 5 %. Sowas einzuführen und dann damit Geld zu kassieren - das ist Verarsche...

 

Fast bei jeder Beschleunigung läuft deine Maschine näher an Volllast (oder auf Volllast, je nach Fahrer), als an Leerlaufwerten. Hab zumindest noch kein Fahrzeug gesehen was ausgekuppelt beschleunigt :D

Sinnhafter für die Aussage des Abgasverhaltens ist die Messung unter (Voll-/Teil-)Last schon, als ausgekuppelt den Motor in hohe Drehzahlbereiche zu jubeln. Ich halte es aber auch für überzogen, solchen Aufwand beim TÜV zu treiben.

 

Die Typprüfung und Zulassung beinhaltet schon lange das Abgasverhalten nicht nur bei einem fabrikneuen Fahrzeug zu prüfen, sondern auch über die Alterung (das heißt nach X gefahrenen Kilometern wird nachgemessen ob die Werte noch i.O. sind). Es reicht daher mMn aus, diese Typprüfungen entsprechend auszulegen.

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So ist es. Dier Messung muss später nicht in Absolutwerten erfolgen, sondern man kann ohne Vollast die Bezugswerte zur Typenprüfung nehmen.

Fakt ist, dass TÜV (der tut es ja gerne) und Werkstätten Leistungsprüfstände anschaffen müssen. Wer bezahlt die wohl?

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Die Typprüfung und Zulassung beinhaltet schon lange das Abgasverhalten nicht nur bei einem fabrikneuen Fahrzeug zu prüfen, sondern auch über die Alterung (das heißt nach X gefahrenen Kilometern wird nachgemessen ob die Werte noch i.O. sind). Es reicht daher mMn aus, diese Typprüfungen entsprechend auszulegen.

 

 

Hier treffen wir den wunden Punkt! :)

Die Zertifizierungsläufe mit NEFZ sind ein Witz. Man mag es nicht glauben, aber da ist uns die USA weit voraus. Sie nutzen den FTP75 Zyklus, oder als ganz krassen Vertreter den US06 Zyklus, welcher einen sehr aggressiven Fahrstil simuliert.

 

Diese Zyklen bringen die Ingenieure zum Schwitzen, bei dem NEFZ kann man sich allenfalls darum bemühen die Applikation so auszulegen, dass Verbrauchsvorteile zu Lasten von schlechteren Emissionswerten eingefahren werden - da diese Emissionswerte aber ohnehin locker die Grenzwerte einhalten stört das nicht sonderlich.

 

Oder kurz gesagt:

 

FTP75: realistische ("schlechte") Verbrauchswerte bei niedrigen Emissionen

 

NEFZ: unrealistische ("niedrige") Verbrauchswerte bei höheren Emissionen

 

und das bei einem identischen Fahrzeug. Jetzt fahren die meisten Leute aber nicht so dezent wie der Prüfstandsfahrer bei der Zertifizierungsfahrt, also kommt es zu einem erhöhten Verbrauch. Was jedoch bleibt sind die schlechten Emissionen:woohoo:

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Dafür haben sich die Sesselfu's wieder was neues ausgedacht. Hab's heute morgen nur überflogen. Jetzt soll wohl der Schadstoffausstoss unter Vollast geprüft werden.
Vielleicht haben die EU-Beamten das hier gelesen? In dem Thema wird doch gefordert, dass die Normverbräuche über die Leistungsgrenze des jeweiligen Fahrzeugs zu bestimmen.

 

Oder kurz gesagt:

 

FTP75: realistische ("schlechte") Verbrauchswerte bei niedrigen Emissionen

 

NEFZ: unrealistische ("niedrige") Verbrauchswerte bei höheren Emissionen

 

und das bei einem identischen Fahrzeug.

Wirklich identisches Fahrzeug mit der selben Hard- und Software? Selbst wenn augenscheinlich der selbe Motor in Fahrzeugen für den europäischen und nordamerikanischen Markt verbaut werden, so sind die doch völlig unterschiedlich ausgelegt. Der Durchschnittsfahrer wird's nicht merken, der Vergleich auf dem Prüfstand schon. ;) Dass man Sensibiltätstest eines NEDC-optimierten Fahrzeugs mit anderen Zyklen macht, kann ich mir vorstellen. Dass diese Ergebnisse den Prüfstand in Richtung Öffentlichkeit verlassen hingegen nicht. :janeistklar:

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da hab ich mich etwas unvorteilhaft ausgedrückt. Identisch sind sie natürlich nicht. Die Motoren werden jeweils anders appliziert, so wie ich es auch geschrieben habe. Die Unterschiede kommen dann eben durch diese Applikationen mit einem "eigentlich gleichen" Fahrzeug heraus.

 

Und du hast natürlich recht - in den Verkaufsprsopekten steht sowas nicht :warte:

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