heavy-metal

Wer hat Probleme beim Ersetzen der vorderen Bremsbeläge gehabt?

Wer hat bisher Probleme mit ausgerissenen Gewinden am Radlagergehäuse gehabt?  

23 Stimmen

  1. 1. Wer hat bisher Probleme mit ausgerissenen Gewinden am Radlagergehäuse gehabt?

    • Fz-Alter bis 10 Jahre: keine Probleme
      6
    • Fz-Alter > 10 Jahre: keine Probleme
      14
    • Fz-Alter bis 10 Jahre: Gewinde ausgerissen
      1
    • Fz-Alter > 10 Jahre: Gewinde ausgerissen
      3


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Hallo!

 

Ich habe hier im Forum ja von Problemen beim Erneuern der vorderen Bremsbeläge / -scheiben gelesen. Konkret: ausgerissene Gewinde im Achsschenkel / Radlagergehäuse. Mich interessiert, ob es sich eher um Einzelfälle handelt oder ob das die Regel (ab einem bestimmten Fahrzeugalter) ist. Ich habe bewusst keinen Bezug zur km-Leistung gemacht, da eine mögliche Ursache für das Problem - Kontaktkorrosion am Gewinde - eher zeitabhängig ist.

 

Es it möglich, mehrere Antworten anzukreuzen (für den Fall, dass man mehr als 1x dieselbe Arbeit gemacht hat).

 

Gibt es Hinweise / Tricks, wie man das Ausreißen des Gewindes verhindern kann, z.B. Anwärmen des Gewindes am Radlagergehäuse ode die berühmte "WD40-Dusche"?

 

CU

 

Martin

bearbeitet von heavy-metal

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Ich hab das Problem erst seit kurzem, Bj 2000, aber noch hält's. Ich bin am überlegen das Ganze aufzubohren und eine Gewindebuchse einzusetzen.

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Vielleicht liegt's ja auch an "unsachgemäßer" Montage / Demontage:

 

Bei der Demontage wirkt u.U. ein relativ großer Hebelarm am Bolzen.

 

Bei der Montage achte ich immer darauf, dass beide Gewinde "sauber" sind und drehe die Bolzen von Hand ein und danach mit kleinem Drehmomentschlüssel fest (hab das Moment grad nicht im Kopf). Wenn man die Bolzen jetzt mit "aller Gewalt" anzieht - ist ja schlißelich Bremse, die MUSS fest gemacht werden - dann könnte ich mir durchaus vorstellen, dass man die Innengewinde dadurch "krummzieht" und es dann bei der nächsten Demontage zu den Problemen kommt --> Man braucht viel Kraft zum Lösen und verkantet u.U. den Bolzen beim rausdrehen.

 

Mit ist in 19 Jahren schrauben noch nie so ein Gewinde kaputtgegangen - vielleicht ja auch nur Glück...

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Das kann ich bei mir jetzt nicht unbedingt bestätigen. Ich habe schon viele Gewinde selber geschnitten und weiß was die aushalten. Ich habe vor dem Verschrauben immer schön alles sauber gemacht, ggf. das Gewinde freigeschliffen und gerade und mit entsprechendem Moment eingedreht.

Trotzdem isses im Ar***h

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Erst letzte Woche Donnerstag passiert. Wurde ausgegossen (mit einem, extra für solche Fälle vorgesehenem Flüssigmetall) aufgebohrt und dann nachgeschnitten. Gewindeeinsätze von Helicoil sind für alle Fälle bestellt. Hatte schon im Tread "Achschenkel- Gewinde reparieren" davon berichtet.

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Ich habe oben nicht abgestimmt. Hatte jetzt schon FSIII-Bremsen aller Alterklassen in den Fingern. Von rund 30 Bremsbelagwechseln ist mir einmal das Gewinde flöten gegangen, ich gehe davon aus, dass der Vorschrauber hier den Bolzen leicht schief eingedreht hatte. Habe dann aufgebohrt und ne Zughülse eingesetzt.

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Habe dann aufgebohrt und ne Zughülse eingesetzt.
Kannst Du das etwas präzisieren? Und wo gibt es diese Zughülsen? Google war da nicht wirklich aufschlussreich.

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Das Loch im Bremssattelhalter wird aufgebohrt und von hinten eine Zugöse reingeklopft. Diese verkeilt sich gegen Mitdrehen im Loch und kann dann von der anderen Seite mit dem Bolzen festgezogen werden.

 

Bremssattel-Führungsbolzen-Gewinde Reparatursatz, Bremssattelgewinde Rep-Satz | eBay

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Also wenn ich das hier richtig verfolgt habe, liegt die Wahrscheinlichkeit, dass das Gewinde kaputt geht, bei ca. 25%. ;)

 

Der Reparatursatz ist natürlich der Hit! Für einen einzigen Audi lohnt sich die Anschaffung sicher nicht. Da wäre glatt zu überlegen, ob wir nicht sowas in unserer Schrauberwerkstatt in Legden... :LDC

 

Alles Weitere aber hier

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Von rund 30 Bremsbelagwechseln ist mir einmal das Gewinde flöten gegangen,
Äh, nö maddin? Weit weg von 25%.

 

Hatte an diesen Gewinden auch noch kein Verlust...

 

Wenn, dann würde ich das eher auf Montagefehler schieben: Gewinde nicht sauber gemacht, Bolzen schräg angesetzt, Bolzen wie ein Berserker angezogen...

 

Alterung und Laufleistung halte ich da weniger für verantwortlich.

 

Was mal passieren kann: Die Mutter vom Traggelenk des Querlenkers oder der Spurstange sind so fest, dass man sie nicht mehr runtergedreht bekommt BEVOR sich die Kugelgelenke mitdrehen. Deshalb IMMER die Gewinde möglichst gut mit der Drahtbürste reinigen bevor man versucht die Mutter runter zu schrauben.

 

Für den Notfall sollte man dann einen Dremel und Mutternsprenger parat liegen haben. Das sind aber auch keine Stellen die man bei einem einfachen Bremsenwechsel los schrauben muss.

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Äh, nö maddin? Weit weg von 25%.
Ok, es kommt immer auf die statistische Gesamtheit an. Ich hatte jetzt mal nur das Umfrageergebnis (siehe ganz oben) für meine Aussage herangezogen. ;)

 

Hatte an diesen Gewinden auch noch kein Verlust...

 

Wenn, dann würde ich das eher auf Montagefehler schieben: Gewinde nicht sauber gemacht, Bolzen schräg angesetzt, Bolzen wie ein Berserker angezogen...

Dann hoffe ich mal inständigst, dass die (Audi-)Werkstatt, die den letzten Bremsenservice - noch vor meiner Schraubertreffen-Zeit - gemacht hat, sauber gearbeitet hat, damit ich vor unliebsamen Überraschungen verschont bleibe. ;) Will ja die Beläge und Scheiben bei einem der nächsten West-Schraubertreffen in Eigenregie erneuern. Nichts wäre (insbes. für jemanden, der das Auto beruflich dringend benötigt) ärgerlicher, als wenn samstags nachmittags was schief läuft, man das Problem erstmal nicht lösen könnte (obwohl: "unser" Alexander in Legden ist schon gut drauf und hat Improvisationstalent! :) ) und man das Auto stehen lassen müsste...

 

Alterung und Laufleistung halte ich da weniger für verantwortlich.
Ich hoffe mal, dass Du Recht behältst. ;)

 

CU

 

Martin

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Ich hab gerade die Redstuffs an meinem 370.000km alten Aluis ersetzt. Ging alles wie Butter, ein Hoch auf Plastilube und ein gefühlvolles Händchen.

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