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Hallo zusammen,

 

mein 100.000er Kundendienst rückt näher und ich nehme mal an das sich mittlerweile eine Menge Dreck in Motor und Kraftstoffsystem abgesetzt hat.

 

Ich spiele mit dem Gedanken vor dem bald fälligen Ölwechsel einen Motorreiniger wie es ihn zum Beispiel von LiquiMoly (Öl-Schlamm-Spülung) gibt beizusetzen und den Motor damit durchzuputzen. Dies soll angeblich Ablagerungen im Motor lösen die dann beim Ölwechsel mit abgelassen werden.

 

Desweiteren überlege ich mal einen Flasche Kraftstoffsystemreiniger (Diesel-Spülung) durch meine Kugel zu schicken. Der Diesel-Reiniger soll häuptsächlich die Einspritzüsen reinigen...

 

Daher jetzt zwei Fragen:

 

1. Bring das überhaupt was oder genügen die Reinigungsadditive die im alle 25.000km gewechselten Motoröl vorhanden sind? Ist das "Lösen von Ablagerungen" an Einspritzdüsen zum Beispiel nach "nur" 100.000km überhaupt sinnvoll und nötig?

 

2. Haben die Reiniger irgendwelche Nebenwirkungen? (Außer das die Garantie flöten geht?)

 

Hier noch der Link zu http://www.liqui-moly.de/web/lmhomede.nsf/pages/index_produkte

 

Grüße vom (nichtfußballschauenden) Nachtaktiven

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Meine Informationen zu dem Thema habe ich aus dem "berühmten" Motoröl-Thread bei Motor-Talk:

 

Dort wird zum LM Engine Flush bzw. LM Motor Clean (nicht Öl-Schlamm-Spülung!!!) geraten, um Ablagerungen direkt vor dem Ölwechsel zu entfernen. Man soll es zum Öl hinzugeben, dann 10-15min den Motor ohne Gasgeben im Leerlauf (wichtig!) lassen und schliesslich das alte Öl ablassen. Das wars.

Angeblich gibt es keinen Unterschied zwischen Engine Flush und Motor Clean, nur ist Engine Flush billiger.

 

Ich selbst habe es noch nicht probiert, werde es aber im Herbst mal bei meinem alten Opel ausprobieren, bevor er in die Winterruhe geschickt wird. Beim A2 hatte ich es noch nicht vor, würde aber aufgrund der langen Ölwechselintervalle bestimmt nicht schaden, wenn man es richtig anwendet.

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Original von HolgerBY

Man soll es zum Öl hinzugeben, dann 10-15min den Motor ohne Gasgeben im Leerlauf (wichtig!) lassen und schliesslich das alte Öl ablassen. Das wars.

Abgesehen davon, dass ich persönlich von diesen "Reinigern" nichts halte, weil

 

a) in der Werbung immer mehr versprochen als gehalten wird

b) auch normale Motoröle genügend "Reinigungszusäte" enthalten,

 

empfiehlt sich die beschriebene Prozedur sowieso nur dann, wenn man den Ölwechsel (bzw. die vorher durchzuführende Reinigung) selbst durchführt. Denn welche Werkstatt hält sich - schon aus Gründen der Umsatzmaximierung - an die vorgeschriebenen Zeiten? 15 Minuten sind zu wenig für einen Mechaniker, um in der Zwischenzeit noch irgendein anderes Fz. zu bearbeiten - aber auch wieder zu viel, um sie quasi sinnlos verstreichen zu lassen.

 

CU!

 

Martin

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Es ist natürlich jedem selbst überlassen, welche Meinung er sich zu jeglichen Benzin- oder Motoröl-Zusätzen bildet. Dennoch möchte ich anmerken, dass es selbst bei Mercedes Motoröl- bzw. Kraftstoffzusätze gibt, die nur intern verwendet werden, also nicht frei verkäuflich sind.

 

Ich persönlich habe immer wieder mal solche Zusätze benutzt, aber selbst keinen Nutzen festgestellt. Wobei man vielleicht auch oft versucht mechanische Probleme mit einem "Zaubertrank" zu heilen, und ist dann maßlos enttäuscht, wenns dann nicht klappt.

Trotzdem verschliesse ich mich nicht gegen Tipps und fundierte Aussagen über solche Zusätze. Und deswegen teste ich gerade eines dieser "Wundermittel" zum Thema Ölverlust. Mal sehen, ob's diesmal was bringt.

 

Leider haben nicht alle am Markt befindliche Motorenöle tatsächlich genügend Reinigungszusätze (insbesondere manche no-name-Baumarkt-Öle) Aber wenn man immer ein sehr gutes Motoröl anwendet (was auch nicht teuer sein muss), braucht man in der Tat keinen zusätzlichen Motorreiniger mehr. Dies wäre dann wirklich rausgeschmissenes Geld.

 

Ich würde jedem der sehr viel Zeit hat empfehlen, mal in Motor-Talk im Bereich Volkswagen Motoren den Thread Motoröl zu lesen. Sind mittlerweile mehr als 430 Seiten, aber man kann dort sehr viel über Motorenöle und manche Zusätze erfahren.

 

Und mit der Werkstatt gebe ich Dir natürlich vollkommen recht. Entweder man steht dann neben dem Mechaniker und schaut ihm auf die Finger, oder man macht den Ölwechsel halt selbst. Der Mechaniker kippt, wenn man "Glück" hat, die Sosse in den Motor, fährt ne Runde zum Warmwerden -PENG- , und lässt dann das Öl ab. Das dies dem Motor sicherlich nicht zuträglich sein wird, kann man sich wohl denken.

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Hallo!

 

Ich habe mit Motordichtmittel gegen Ölverlust bei meinem vorherigen Auto - Citroen AX Diesel - sehr gute Erfahrungen gemacht. Ich glaube, das war von Liqui moly, bin mir aber nicht sicher.

 

Meine damalige Werkstatt hat mir dann gezeigt, wie gut man den Motor reinigen kann: Ohne zu fragen hat man bei der einzigen Inspektion, die ich dem Auto gegönnt habe, ein Mittelchen zum Motorreinigen benutzt, mit dem Ergebnis, dass der Motor wieder ordentlich Öl verloren hat.

 

Das Dichtmittel hat dann nach dem Erneuern wieder gut geholfen, war also vorher kein Zufall.

 

Gruß

 

Radler

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Hallo!

 

Folgendes habe ich bei WDR2 gefunden (nachdem ich den Beitrag am 29.07.06 im Radio gehört habe):

 

(Quelle: WDR)

 

Motorinnenreiniger versprechen vor allem für ältere Motoren wahre Wunderdinge. Verbesserung der Kompressionsleistung, Senkung des Kraftstoffverbrauchs und des Schadenstoffausstoßes sowie eine verbesserte Motorleistung. Alles durch die Beseitigung von Ölverschlammungen und Ölverkrustungen im Motor.

Diese Verschlammungen entstehen vor allem durch Kurzstreckenfahrten und altes Öl im Motor.

 

Solchen alten eingeschliffenen Systemen Reiniger zuzusetzen birgt aber erhebliches Risiko. Denn die Ablagerungen im Motor können so stark sein, dass der Reiniger nicht alles schafft. Das heißt, er löst größere Stücke, die dann das Ölsieb verstopfen und damit die Ölversorgung des Motors unterbrechen können. Der Motor "verreckt". Kfz-Sachverständige raten deshalb davon ab, Motorinnenreiniger zu benutzen, wenn man den Zustand des Motors nicht genau kennt. Um den aber zu erkennen, sind aufwändige Arbeiten notwendig, zum Beispiel muss die Ölwanne abgenommen werden.

 

Gleiches gilt für Synthetiköl, auf das ein älterer Motor umgestellt werden soll.

Motorinnenreiniger und auch Synthetiköl schaden nicht, wenn sie von Beginn an und regelmäßig angewandt werden. Besser ist es aber regelmäßig altes Öl auszutauschen und Filter zu wechseln.

 

Seriöse Werkstätten und Mechaniker weisen auf die Risiken von Innenreinigern und Synthetikölen für ältere Motoren hin.

Es ist aber ausgesprochen schwierig, unabhängige Informationen über solche Zusätze zu bekommen.

 

Zur Klarstellung: im Radiobeitrag kam (im Gegensatz zu obigem Text) zum Ausdruck, dass es sich bei der eingesetzten Ölschlammspülung genau um das Zeugs gehandelt hat, das man vor dem Ölwechsel dem Motor zugibt und nach ein paar Minuten Leerlauf zusammen mit dem Motoröl wieder ablässt. Und: der Motorschaden trat trotz ebenfalls vorgenommenem Ölfilterwechsel auf!

 

Noch Fragen? Ich jedenfalls habe keine mehr...

 

CU!

 

Martin

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Klingt bedenklich, aber denke das sollte nur bei älteren, ungepflegten Motoren der Fall sein. Der Kugelmotor bekam ja von vornherein schon Sythetiköl mit guter Reinigungswirkung.

 

Aber hast Recht, wahrscheinlich schadet es bei dem sowieso guten Öl mehr als es nützt....

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Gast Werner Schwarz

Hallo Nachtaktiver,

 

Du wirst mir immer sympatischer! Las gerade Deinen Beitrag mit Fragen "gespickt" aus der Mitte des Jahres 2006 (Reinigungszusätze) .

Du verweist in diesen Zusammenhang auf einen Link zu Liqui Moly. Hey!!! Hätte ich von Dir (in possitivem Sinne) gar nicht erwartet! Antworte Dir mit n u r vier Worten: Habe jahrzehntelange gute Erfahrungen damit! D i e Leute verstehen auch was!! Ich habe den Namen des Produkts in andern Beiträgen erwähnt bzw. "anklingen" lassen! Übrigens, auch ein Produkt meines Vertrauens, ob Du es glaubst oder nicht!

 

Nach einer gründlichen "Reinigung" eines Beitrags im Forum traue ich mir ja auch wieder Produktnamen zu nennen, die uns ehrlich und ohne Eigennutz (!) helfen eine allen im Forum nicht nur befriedigende sondern vor allem in der täglichen Praxis eine wirkungvolle Lösung für j e d e s einzelne Problem zu finden.

Es geht weder um Eingennutz noch um persönliche Vorteile, was ich aus gegebener Veranlassung ausdrücklich hervorheben möchte!

 

Denk mal in nachvollziehbaren und beweisbaren schmiertechnischen Zusammenhängen:

Von Beginn an Mathy, wo gibts ein Problem? "Problem Reinigung". Wo ist dann noch das Problem? Bei Gebrauchten einfach auf M....umstellen. Nach der Umssstellung augenscheinlich auch keine Problene mehr, sooo einfach ist es in der "Reality" anzukommen.

 

Gruss

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So, hab gerade meine Kugel etwas runderneuert. Neue Reifen, neue Bremsen und frisches Öl inkl. Filter.

 

Habe vor dem Ölwechsel ne Schlammspülung ca. 200km spazieren gefahren. Bin begeistert, die Kugel läuft wie befreit, das frische Öl ist auch nach 20km noch picobello sauber, war sonst nicht so.

 

Kann die LiquiMoly Schlammspülung also wärmstens empfehlen.

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Habe hier 90 PS TDI mit 135.000 km drauf. Maschine läuft rauer als mein 75 PS Pendant, dessen Motor nach 128.000 km läuft wie am ersten Tag! Hat aber auch alle 15-18T Ölwechsel bekommen.

Ja und der 90 PS TDI kennt Ölwechselintervalle von 47.000 bis 50.000 km. Der vierte wäre jetzt fällig. Die Brühe wirkt eingedickt und ist natürlich pechschwarz. Würde gerne Liqui Moly Motor Clean einsetzen. Sinnvoll? Gibt es Leute, die solche Motoren von innen gesehen haben, wenn Longlife so ausgereizt wurde? Macht Motor Clean Sinn?

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Da scheiden sich die Geister...

 

Meine Meinung: Macht in deinem Fall Sinn. Rein damit!

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