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Hallo! Ich sehe es auch nicht mit der rosaroten Brille. Aber ich kann nicht festellen, dass ich mit meinem A2 mehr (oder weniger) große Traktionsprobleme hätte als mit anderen (frontgetriebenen) Autos, die ich schon hatte. Nach dieser Theorie dürfte man ja im Schnee mit dem Fahrrad gar nicht mehr weiterkommen. Und Lkw's dürften bei Schnee auf der Autobahn auch keine Traktionsprobleme haben... Ist die Lösung beim A2 nicht zufällig die, dass man aufgrund des geringen Gewichts werkseitig schmale Winterreifen vorgesehen hat, um den Flächendruck pro cm² Reifenaufstandsfläche zu erhöhen? Na gut, man kann sich sicher ein wintertaugliche(re)s Auto kaufen. Das lohnt sich, A2 hin oder her, aber unter dem Strich genau so wenig wie das große Auto, das sich manche Zeitgenossen nur deswegen kaufen, weil sie 1-2x im Jahr mit viel Gepäck in Urlaub fahren (statt zu überlegen, welchen Krimskrams sie denn auch mal für ein paar Tage zu Hause lassen können). Wenn ich nahezu alle Unzulänglichkeiten, die mir (m)ein Auto bieten kann, ausmerzen wollte, dann muss ich mich auf diesen automobilen Irrweg begeben, indem ich mir einen SUV kaufe. Aber spätestens dann ärgert man sich an 340 Tagen im Jahr über den hohen Verbrauch, und die 25 Tage mit der verbesserten Traktion im Schnee laufen Gefahr, in Vergessenheit zu geraten. Fazit: es gibt es nicht, das Auto, das alles kann. Aber ein A2 ist summa-summarum sehr nahe dran: kompakt, dabei geräumig und vergleichsweise sparsam. Und man kommt damit sogar einigermaßen problemlos durch den Winter! CU! Martin
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Hallo! Ich habe es eben wieder versucht: alle Twingos und Polos beim Beschleunigen nassgemacht (mit 2mm Profil auf den Winterreifen). Warum in aller Welt soll der A2 kein gutes Winterauto sein??? Mit 155er-Reifen pflügt sich der A2 so gut durch den Matsch wie ich es von den 185ern (Golf-3) oder 195ern (Mercedes C-Klasse) nie kennengelernt habe. Letzte Woche noch Mercedes-S500-4Matic gefahren. DAS ist ein Winterauto. Aber nur, so lange man nicht bremsen muss. Heißt so viel wie: es hat durchaus Vorteile, beim Anfahren nicht die bestmögliche Traktion zu haben. Dann weiß man wenigstens frühzeitig, was einen beim Bremsen erwartet. CU! Martin
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Hallo! Mal 'ne Frage: habe heute (beim Wechseln der Abblendlichtlampen) auch einen kurzen Blick auf den Kühlmittelausgleichsbehälter geworfen. Kühlmittelstand knapp unter "Min". So weit alles kein Drama. Aber als ich dann Kühlmittel nachfüllen wollte, fiel mir auf, dass der Verschlussdeckel am Behälter ziemlich "labberig" draufgeschraubt war. Zwar bis zum Anschlag des Gewindegangs, aber nach meinem Empfinden eben nicht hermetisch dicht schließend, wie ich es von anderen Autos und VWs/Audis gewohnt bin. Frage: muss im Deckel eine Dichtung drin sein, oder wird der Veschlussdeckel dichtungslos draufgeschraubt? Falls Letzteres der Fall sein soll: ist der Deckel bei Euren Autos auch so "unfest" drauf? CU! Martin
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Aber das hat ja bekanntermaßen keine explizite VW-Freigabe. Genau so wenig wie das 10W-60-Zeugs vom selben Hersteller. Und wo bekommt man eigentlich eine Kolbenringreparatur für EUR 1.600? Beim freundlichen Ölnachfüllempfehler (die sitzen in so einem Gebäude aus Glas, mit 4 Ringen drüber) jedenfalls nicht. Vielleicht können sich ja alle Zu-viel-Öl-Verbraucher mal zusammentun. Dann fahren wir alle in eine Werkstatt, und über eine Akkordlohnvereinbarung holen wir dann 20% Kostenvorteil heraus. CU! Martin
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Natürlich: die Normung mag im Argen liegen. Aber wie will man es denn auch handhaben? Ein seriöser Reifenhersteller achtet von selbst darauf, dass sein Reifen mit M+S- (oder Schneeflocken-)Kennzeichnung wintertauglich ist. Schließlich will er sich ja bei den alljährlichen Tests nicht blamieren. Wer sich trotz Vorliegen entsprechender Testberichte immer noch so einen Gummischrott aus Korea, Taiwan, Vietnam oder China kauft, nur, um das M+S-Symbol zur Schau zu tragen und irgendeiner Verordnung zu genügen, dem ist auch nicht zu helfen. Ja, und ein Sommerreifen mit 4 mm Profil ist bei Aquaplaning auch besser als einer mit 2. Und ein Winterreifen mit 6 mm ist auf lockerer Schneedecke besser als einer mit 4... So gesehen, kann man jede Verordnung ad absurdum führen. Die gesetzliche Regelung bzgl. der Profiltiefe ist m.E. völlig ausreichend. Sowohl für Winter- wie Sommerreifen. Meine Winterreifen haben ein Profil von 2 mm. Ich komme damit weiterhin sehr gut zurecht, auch in den letzten Schneetagen. Auf der Eisbahn und bei nasser Straße (nicht Aquaplaning) ist die Profiltiefe sowieso vernachlässigbar. CU! Martin
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Hallo! Halt, nicht so voreilig. Mit Sommerreifen darf man weiterhin im Wintrer fahren. Es sei denn, die Fahrbahn ist vereist oder mit einer Schneedecke bzw. Schneematsch überzogen. Bei einer tausalznassen Straße drohen also auch mit Sommerreifen keine Konsequenzen. Und: wenn jemand in der Vergangenheit mit untauglicher Ausrüstung an einem Berg hängen geblieben ist und den Verkehr blockiert hat, dann konnte man ihn auch schon vor der Novellierung der "Winterreifenverordnung" wg. Verkehrsbehinderung belangen. Insofern ist das Gesetz also nichts wirklich Neues. Nur waren die Verwarnungsgelder bis dato lächerlich gering. Winterreifen sind in jedem Winter knapp. Auch das ist nichts Neues. Dass die A2-Fahrer bisweilen Probleme haben, Winterreifen in den "Exotengrößen" zu bekommen, ist nicht das Problem des Verkehrsministers. Auch nicht das des Reifenherstellers - der eben das fertigt und verkauft, was gefragt ist. Auch bei Audi kann man sich nicht beschweren, denn ich habe Mitte September bei den "Online-Händlern" nach 155/65-15 umgesehen - und sie waren lieferbar! Wer sich erst jetzt - nach Inkrafttreten der neuen Verordnung - um Winterreifen kümmert, dem muss eine gewisse Verantwortunglosigkeit unterstellt werden, wenn er denn vorgehabt hätte, sich auch auf glatten Straßen mit Sommerreifen durch den Winter zu mogeln. Dass man mit Winterreifen im Winter grundsätzlich besser zurecht kommt als mit Sommerreifen, ist jedenfalls nicht per Gesetz verordnet worden, sondern seit Jahrzehnten Fakt. Wer sein Auto bei kritischen Straßenverhältnissen am Straßenrand stehen lassen kann, der braucht sich jedenfalls auch nach der Gesetzesnovelle keine Gedanken über Reifenverfügbarkeiten zu machen. Zumindest nicht, wenn es um Winterreifen geht. Sommerreifen sind in den Exotengrößen aktuell lieferbar. Nur wird er sich in diesen Tagen bzgl. Montage wohl in der Schlange derjenigen (Deppen) einreihen müssen, die nur dann aktiv werden, wenn der Gesetzgeber es ausdrücklich verlangt. CU! Martin
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Alle reden von Winterreifen. Sommerreifen jetzt kaufen.
heavy-metal antwortete auf horch 2's Thema in Verbraucherberatung
Hallo! Endlich mal einer, der antizyklisch denkt, um den saisonal immer wieder auftretenden Problemen zu entkommen! Ich möchte das Ganze jedoch noch um einen wichtigen Punkt erweitern: wer sich seine (LM-)Felgen angesehen hat und der Meinung ist, sie müssten mal zum Felgendoktor, der bekommt jetzt ebenfalls eher Termine als im März, April oder Mai. Es geht ja nicht nur um die Ersparnis. Lieferzeiten und Verfügbarkeit bestimmter Reifenmodelle sollten augenblicklich auch besser sein als in den "Umrüstwochen". Und im Reifenmontierbetrieb steht man auch nicht Schlange. CU! Martin -
Hallo! Gut, dass es diesen Thread schon gibt. dann brauche ich keinen neuen aufzumachen... Habe, als mein A2 beim West-Schraubertreffen auf der Bühne war, auch mal einen Blick auf dier Auspuffanlage schweifen lassen. Ähnliches Bild wie beschrieben: Endtopf wider Erwarten gut in Schuss, aber der Mittelschalldämpfer hat - auch wider Erwarten - gelitten (das Blech ist außen ein wenig angegriffen). Jetzt ist es aber so, dass Mittelschalldämpfer und Kat in einem Stück und ohne Klemmschelle miteinander verbunden sind. Muss ich beim Austausch des Mittelschalldämpfers also gleichzeitig auch den (funktionstüchtigen) Kat auswechseln, oder gibt es Reparatursätze (Mittelschalldämpfer), die nach Auftrennen des Rohres eingepasst werden? CU! Martin
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Wie geht das genau? Habe das Gefühl, dass die Verkleidung an der Fensteroberkante nicht so fest sitzt wie sie soll. Wenn ich das Ding ab habe: brauche ich zum Wiedereinbau neue Clips? CU! Martin
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Ja, dann aber gerne in der 1. oder 2. Woche. Meine Aludose muss nämlich im Januar zur Inspektion, und ich kann dann noch alles fertigmachen, damit mir die Geier (= Kundendienstler bei Audi) nicht irgendwelche Zusatzarbeiten verkaufen können. Ok, machen wir es in Essen: dann können wir nachher noch zum RoadStop, 'nen zünftigen Hamburger essen (so, wie früher). Das erspart dann auch die Terminsuche für einen Stammtisch. CU! Martin
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Hallo! Ja, wann ist denn jetzt genau das nächste Schraubertreffen??? Ich scharre schon mit den Hufen... Wie wir uns alle überzeugen konnten, ging es ja nicht allein nur um Reparaturen, sondern auch um Nachrüstungen (Fahrwerk, Signalhorn, GRA...). Was haltet Ihr davon, beim nächsten Mal ein Thema quasi zum "Zentralthema" zu machen? Z.B. die Nachrüstung von TFL (oder was sonst so bei den meisten auf der Prioritätenliste ganz oben steht)? Das hätte den Vorteil, dass ein kompetenter Helfer bei mehreren Autos gleichzeitig assistieren kann. Das Ganze soll natürlich die die anderen alltäglichen Dinge (wie Wartungs- und Reparaturarbeiten) nicht außen vor lassen. Der Getriebeölwechsel hat sich hier im Westen der Republik ja wohl inzwischen erledigt... Diesen Punkt betreffend kann ich nur sagen, dass er sich bei meinem Auto in jedem Fall gelohnt hat. Und beim nächsten Mal bringe ich mir irgendwas mit, was ich auf den Teppich bzw. die (hellgrauen) Fußmatten legen kann, bevor ich mit schmuddeligen Schuhsohlen wieder ins Auto steige... CU! Martin
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Hallo Leute! Konnte leider ja nicht bis zum bitteren Ende dabei sein. Ich ziehe aber schonmal das Fazit, dass 1. es Spaß gemacht hat 2. ich eine Menge nur schon vom Zugucken gelernt habe (Bremstrommeln ersetzen...), so dass ich das jetzt selbst in der heimischen Garage machen kann 3. das nächste Projekt auf Umsetzung wartet (TFL...) 4. den Domlagerwechsel sicher nicht die freundliche Audi-Werkstatt machen wird - weil das Forum bzw. einzelne Teilnehmer hinreichend kompetent sind (Hut ab!) 5. mir Audi TDI die Illusion genommen hat, dass an meinem A2 noch teure Reparaturen anstehen (die Ölabstreifringe mal außen vor... ) Ich freue mich schon aufs nächste Schraubertreffen - das hoffentlich nicht allzu lange auf sich warten lässt, denn irgendwas kann man ja immer am Auto erledigen. CU! Martin
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Getriebeöl - Welches kommt in Frage? Auf was muss ich achten?
heavy-metal antwortete auf herr_tichy's Thema in Technik
Hallo! Mal ne andere Frage: im ETK steht etwas drin von "Reparaturleitfaden beachten". Als ich mein G-Öl kaufte, wusste der Teilefuzzi auch nichts Genaueres. Weiß zufällig jemand, was sich hinter diesem Hinweis genau verbirgt? Ich weiß nur dank diesem Thread, dass ich das richtige Öl habe... Oder gibt es bei bestimmten Auffälligkeiten ("Muhgeräusche" etc.) noch weitere Empfehlungen seitens Audi, z.B. in Sachen zusätzlicher Additive? CU! Martin -
Reifen und Felgen: Was passt?
heavy-metal antwortete auf bret's Thema in Fahrwerk, Reifen und Felgen
Ich melde hier mal Zweifel an dieser Aussage an. Oder habe ich irgendeine europäische Richtlinie, die eine deutsche Zulassungsrichtlinie überstimmt, verpasst? Im Kfz-Schein der herkömmlichen Art steht z.B. unter Ziffer 20 und 21 etwas von " '20 - vorn', 21-mitten und hinten" drin. Und hier eben in beiden Feldern dieselbe Reifengröße. Und es steht eine Alternative - Ziffer 22 und 23 - drin (in der neuen ZB1 ja nicht mehr).Selbst bei den im Kfz-Schein unten angegebenen Ausnahmegenehmigungen wird immer Bezug auf "Ziffer 20 und 21" (bzw. 22 und 23) genommen. Es wäre in diesem Zusammenhang mal interessant zu erfahren, was die neue ZB1 denn z.B. für einen Smart an Reifengrößeneintragungen vorsieht (das Auto kommt ja immer mit unterschiedlichen Dimensionen für vorn und hinten daher). Also ich rate dringend davon ab, beim A2 vorn eine andere Größe zu fahren als hinten. Selbst bei identischem Reifenformat würde ich, ohne Extremfahrversuche unternommen zu haben, von der Verwendung unterschiedlich breiter Felgen abraten. Aber was den rechtlichen Aspekt betrifft, lasse ich mich ja gerne eines Besseren belehren. Und was den ebenfalls weiter oben erwähnten Reifenbevorratungsaspekt betrifft, gilt immer noch die überall ausgesprochene Empfehlung, die Reifen nicht gerade dann zu besorgen, wenn Hochkonjunktur (Oktober) ist bzw. die ersten Schneflocken gefallen sind oder die die ersten Nachtfröste vielen Autofahrern die Panik ins Gesicht schreiben. Es ist also sicher nie verkehrt, sich bereits Anfang September um Winterreifen zu kümmern. Ob ich sie dann schon am Fahrzeug montiere, ist eine andere Frage. Das Thema "155er-Winterreifen" hat sich mangels Angeboten und auch mangels Weiterentwicklungen in Bezug auf Profildesign und Gummimischung eh erledigt, nachdem ich kein anderes Auto als den A2 kenne, das auf dieser Dimension unterwegs ist. CU! Martin -
Hallo! Wie ich schon im Anmeldethread geschrieben habe, habe ich ja nicht allzu viel Zeit und muss mich um 15 Uhr wieder auf den Rückweg machen. Angesichts meines Zeitproblems werden am Samstag die Arbeiten an meinem Auto auf Folgendes zu reduzieren sein: 1. Getriebeölwechsel: das Öl habe ich. Aber brauche ich nicht auch noch neue Dichtungen für die Ablass- und Einfüllschraube? 2. Bremstrommeln hinten (mal nachsehen, warum die sich Bremse nach längerer Standzeit bei feuchtem Wetter schlecht löst) 3. Demontage der Seitenverkleidungen im Kofferraum (nur zeigen, nicht abmachen! ) Ölabstreifringe und Domlager erspare ich mir erstmal. Den bald fälligen Zahnriemenwechsel wird wohl die freundliche Audi-Werkstatt bei der nächsten Inspektion im Januar in Angriff nehmen. Und nur mal am Rande gefragt: wie aufwändig (Kosten, Zeit) sind eigentlich Reparaturen an den Hydrostößeln? Könnte sein, dass diesbezüglich auch in Kürze noch was auf mich zukommt... CU! Martin
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Hallo! Wenn ich mir mal die "Kompetenzliste" ansehe, werde ich das mit dem Wechsel der Ölabstreifringe wohl vergessen können... Und das mit dem Reinigen das AGR-Ventils wohl auch. Bleiben also für meinen A2 folgende Arbeiten: a) Kofferraumseitenverkleidungen b) Getriebeölwechsel c) Trommelbremsen d) Domlager Fragen: zu a) muss ich vorher noch Clipse kaufen (weil die vorhandenen möglicherweise beim Abbauen der Verkleidungen kaputt gehen)? zu b) das Öl besorge ich mir. Wie viel genau? (Ja, ich habe das mit der Sammelbestellung verpasst...) zu c) wenn die Bremse sich schonmal etwas schwerer löst: ist damit zu rechnen, dass ich Ersatzteile brauche ("Bremsleistung" ca. 110 Tkm - aber wenig Stadtverkehr)? Falls ja, welche? zu d) Welche Teile brauche ich? Und allgemein: - wie viel Zeit muss ich überhaupt für die Erledigung aller Arbeiten veranschlagen? Davon abhängig wird ggf. eine der anfallenden Arbeiten noch verschoben werden müssen. - bin ja kein ausgebildeter Kfz-Mechatroniker. Werde also an meinem Auto nur assistieren können. Ist das machbar? CU! Martin
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So isses! Die Frage ist nur, wie lange nach 2013. Bis 2018 sicher kein Problem. Alles andere ist Glaskugelorakel (Paul ist ja vorgestern gestorben...). Wenn E10-Kraftstoff brutto teurer wäre als E5, dann würde sich ab 2011 ja kaum einer das Zeug in den Tank kippen. Insofern werden sich offensichtlich mal wieder Staat und Industrielobby einig: die Mineralölindustrie holt sich den Mehrpreis über das zweifelhafte Argument der höheren Herstellungskosten vom Autofahrer, und der Staat sorgt über die Steuerschraube dafür, dass der "alte" Sprit nicht billiger wird als der neue. Und wer hat jetzt verloren? CU! Martin
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Hallo! Sehe ich ähnlich. Zu 1: natürlich brauchen sie das! 1.1. Haftpflicht: auch von einem stehenden Auto kann eine potentielle Gefahr ausgehen. Nämlich dann, wenn es, weil es z.B. verkehrswidrig abgestellt wurde, unfallmitverursachend wird - oder weil es, z.B. aufgrund eines Defektes, zu Umweltschäden kommt - wie auslaufender Treibstoff, Öl... 1.2. Kasko: wenn beide wechselgekennzeichneten Fz. einträchtig nebeneinander auf der Straße stehen und der kräftige Hagelschauer kommt, sind ja auch beide Autos kaputt... Zu 3: da das Kasko-Risiko also eher proportional mit der Anzahl der wechselgekennzeichneten Fz. steigt, gehe ich davon aus, dass die Prämien für Wechselkennzeichen stärker steigen werden als wenn nur ein Fz. zugelassen ist. Und die Frage, warum man beim Wechselkennzeichen nicht nur ein Fz. besteuern kann, ist auch schnell beantwortet: weil nämlich alle per Wechselkennzeichen zugelassenen Fz. öffentlichen Parkraum benötigen (bzw. gleichzeitig auf öffentlichem Grund abgestellt werden können). Komisch nur, dass dieser Verein namens ADAC nicht darauf kommt... Parkraum ist schon jetzt knapp. Da muss man der weiteren Verknappung nicht noch mit "Mengenrabatten" und Kfz-Steuergeschenken Vorschub leisten. Ich bleibe dabei: das Wechselkennzeichen ist so überflüssig wie ein Kropf, und wer sich mehr als nur ein Kfz leisten kann, dem tut es auch nicht weh, jedes Fz. einzeln zu versichern. CU! Martin
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Hallo! Meine obigen Ausführungen stellen insgesamt diese Biosprit-Verar-xxx-e in Frage. Das Zeugs ist unter den aktuellen Parametern okologischer Unsinn. Leider fehlt unserer Politik der Weitblick und Sachverstand, das einzusehen (oder ist es einfach nur Ignoranz oder fehlende Aufassungsgabe? ). Wenn wir das Welternährungsproblem im Griff und Anbauflächen für die Kultivierung von Biospritpflanzen übrig hätten oder über ausreichende Kapazitäten verfügten, aus Bioabfällen Biosprit zu gewinnen, könnte man sich ja noch dahingehend einigen, diesen Sprit dann einzuführen, wenn es so gut wie keine E10-unverträglichen Kfz mehr auf unseren Straßen gäbe. Vor ca. 30 Jahren begann man, die Regenwälder vor Abholzung zu schützen. Jetzt fangen manche rohstoff- und rohölarme Schwellenländer wieder damit an, weil sie das sichere Energiegeschäft machen wollen. Wo ist denn da die ökologische Sinngebung? Eine Antwort auf diese Frage wissen nichtmal diejenigen, die sich "grün" ins Parteiprogramm geschrieben haben und vorgeben, für die Schwachen unserer Gesellschaften (also auch der notleidenden Menschen in den Entwicklungsländern) zu kämpfen. So lange es Super-95 mit weniger als10% Ethanol-Verunreinigungen gibt, so lange werde ich diesen Sprit tanken. DAS ist - im direkten Vergleich zu E10 - ökologisch (sofern man bei der Verbrennung fossiler Energieträger überhaupt noch davon reden kann). CU! Martin
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Das setzt aber voraus, dass die Afrikaner auch das Geld haben, vergleichsweise gut erhaltene Autos zu kaufen statt nur den Sondermüll, der heute exportiert wird. Was bin ich froh, dass mein A2 E10-Sprit verträgt und ihm deswegen der Export nach Afrika wohl erspart bleibt... Jedes moderne Auto fährt im Notlaufprogramm immer noch besser als das, was heute in diesen Ländern unterwegs ist. Sprich: ob man mit VAG-Com irgendeinen Defekt an Lambdasonde oder sonstwo feststellen kann, interessiert dort nicht die Bohne, so lange man das betreffende Auto noch bewegen kann. Wie viele sind denn hierzulande (und hier im Forum) schon mit leuchtenden Motorkontrolllämpchen unterwegs gewesen, ohne dass der Motor spürbar irgendwelche Mucken gemacht hat? Die Jungs in Afrika sehen doch das Kontrolllämpchen eher als Feature denn als Bug an...
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Aha! Die schmeißen wir dann also alle in die Tonne, nur weil sie kein E10 vertragen. Das Wegwerfen von gebrauchsfähigen, sich grundsätzlich in gutem Zustand befindlichen Fahrzeugen nennt man dann wohl gelebte Ökologie... Ich wage mal die Behauptung, dass das Verschrotten eines gut erhaltenen Fahrzeugs und der Bau eines neuen ökologisch unverträglicher ist als das alte Fahrzeug weiter zu verwenden (die CO2-Bilanz inbegriffen).
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Das bedeutet, dass bis mindestens 2013 Super-95 als E5 erhältlich sein wird. Ich gehe aber jetzt schon jede Wette ein, dass den Minrealölkonzernen bis dahin etwas einfällt, den Autofahrern mit pseudowissenschaftlichen Argumenten eine wiederum teurere Kraftstoffsorte aufs Auge zu drücken, die kein Mensch braucht, aber eben mehr Geld in die Kassen spülen wird als die E5-Version von Super-95. Oder anders: Super-95 E5 wird in den Erdtanks ab 2014 Platz machen müssen für irgendsoein Zeuchs, mit dem man höhere Deckungsbeiträge erwirtschaften kann. Wer hat's erfunden? Nein, nicht die Finnen, auch nicht die Schweizer. Sondern Shell. Die verdienen jetzt schon mit ihrem Sammelsurium an Spritsorten durch manipulierte "Fehlbetankungen" (es gibt nicht alle Kraftstoffsorten an jeder Säule, so dass die "falsche" Säule angefahren und "V-Power-95" statt "Fuel-Save" Super getankt wird) mehr als sie gedacht haben... Alle anderen werden es bis 2014 auch begriffen haben. CU! Martin
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Diese Infos müssen lt. EU-Richtlinie erst am Jahresanfang 2011 zur Verfügung stehen - spätstetens im Dezember 2010 sehen wir klarer. Ebenfalls ist EU-weit geregelt, dass auch über das Jahr 2013 hinaus Benzin mit weniger als 10% Ethanolgepantsche zur Verfügung stehen muss. Dass dies sicher nur eine Kraftstoffsorte sein wird, die jedes Auto verträgt (also Super Plus), dürfte einleuchten. Mit dem 01.01.2011 wird sicher auch das Normalbenzin vom Markt verschwinden: man braucht ja die Tanks, um übergangsweise bis 2013 neben E10-Super auch das E5-Super weiter bevorraten zu können. CU! Martin
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Nur mal so als Tip, wenn auf der Packung der Kette "unsere" Exotenreifengröße (155-65/15) nciht vermerkt ist: meine uralten Milz-Ketten (die u.a. auch auf meine ur-uralte 175/70-13 Bereifung auf dem Golf-2 bzw. die 185/60-14-Räder meines Golf-3 passten), lassen sich problemlos mit den 155er-Winterrädern kombinieren. Ggf. ausprobieren... CU! Martin
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Sagt Audi (Betriebsanleitung), aber das geht eben nicht aus der offiziellen ZB2 bzw. der COC hervor. Da es hier Leute gibt, die Ketten auf 175ern problemlos verwendet hatten (dieser Reifen ist breiter und hat einen nochmal geringfügig höheren Abrollumfang ggü. den 165ern), würde es mich nicht mehr abschrecken, die 165er mit Ketten zu versehen. Kannst ja zur Sicherheit vorher mal den Selbsttest machen und gucken, wie viel Platz innen im Kotflügel bei vollem Lenkeinschlag und beim Einfedern verbleibt, wenn Du auf die 175er (Sommerreifen) Ketten aufziehst. Wobei mich tatsächlich mal interessieren würde, wie denn die offizielle Antwort seitens Audi bzw. seiner Vertretungen (Werkstätten) ist, wenn man sie mit der Frage konfrontiert, was man denn in Sachen Schneeketten machen solle, wenn im Winter ins Hochgebirge fahren will, aber mit Hinweis auf die aktuelle Beschaffungssituation partout keine 155er-Pneus mehr bekommt. CU! Martin