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A2 speedster

Reifenfüllgas - Vorteile?

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Welche Vorteile bringen sog. Reifenfüllgase

kenn zwei Arten:

Edelgase (grüne Kappe?)

Stickstoff (gelbe Kappe?)

 

Durch die größeren Moleküle soll das Entweichen vermindert werden - durch geringere Ausdehnung ein konstanterer Luftdruck auch bei Reifenerwärmung möglich sein - wer kennt sich da genauer aus? Ist da was dran? Was kostet das?

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Fahre selbst ohne Zusatzgase, aber sie sollen durchaus von Vorteil sein und kosteten vor etwa 3Jahren um €30 für alle Reifen. Vom Bekannten habe ich erfahren, Luftdruckkontrollen entfallen, Reifenverschleiß soll geringer sein, Fahrverhalten konstant bis auf Winter/Sommer. Bei meinem wäre es eigentlich sehr ratsam, da die Radkappenkonstruktion das Schlechteste ist, was ich je erlebt habe bei einem Kleinwagen im obersten Preissegment....ich würde sie mir füllen lassen, nur Mut wird schon nichts schiefgehen.

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ICh habe bereits mehrere Artikel drüber gelesen und Reportagen im Fernsehen zu diesem Thema gesehen:

 

DAS Fazit war eigentlich immer das gleiche: Den Vorteil hat nur der Hersteller/Anbieter von dem Zeug. Den theoretischen Vorteil merkt man in der Praxis keineswegs.

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Ein guter kumpel Arbeite beim Reifenhandel

er meinte zu den Teuren Gasen das es nur Geld mache währe, naja ich kann da leider nicht so mit reden aber ich fahre nur mit Luft und das tut es auch

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der Fahrtrainer beim Sicherheitstraining meinte auch, dass es keine Vorteile biete.

Die Behauptung, man müsse den Druck nicht kontrollieren sei zudem falsch.

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Nur ein genialer Marketingtrick, um den Umsatz zu steigern! Nur um unerfahrene Leute reinzulegen. In Luft sind genau dieselben Gase, welche Vorteile soll allein eine höhere Konzentration bringen? Das mit dem konstanten Druck ist schon unglaubwürdig (Thermodynamik), aber das mit dem geringeren Reifenverschleiß ist schlicht lächerlich. Außerdem: Wer weiß was wirklich drin ist.

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finde auch das es sich nur um einen Marketingtrick handeln kann. kommt mir so vor wie bei dem "Supersprit" von Shell, absolut laecherlich :))

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neulich beim meinem Freundlichen hab ich folgenden Vorteil gelesen:

 

Durch die Stickstofffüllung wird unter anderem auch die Korrosionsbildung im Felgeninneren gemindert.

Da wir ja fast alle Alufelgen haben, sollte auch das kein Grund für eine Füllung damit darstellen, oder?

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Hallo speedster!

Das Gas ist Blödsinn, aber auch Alu kann korrodieren, das hängt gewaltig von der verwendeten Legierung ab. Wenn der Klarlack beschädigt ist kann Salz oder Felgenreiniger die Felge so ruinieren das sie einem um die Ohren fliegt. (jetzt wirds off topic, vielleicht sollten wir mal dazu ´nen thread aufmachen)

Lollo

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Gast dr.piech

Sind die Reifen mit normaler Luft gefüllt (und die Ventile in Ordnung), steigt im Lauf der Zeit der Stickstoff-Anteil im Reifen sowieso immer weiter an, da ja nur die Sauerstoff-Moleküle durch den Gummi entweichen.

 

Daher: immer schön die Reifen auf den Felgen lassen, nach ein paar Jahren habt ihr auch eine fast 100%ige Stickstoff-Füllung und das ganz umsonst. :)

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Original von dr.piech

schön die Reifen auf den Felgen lassen, nach ein paar Jahren habt ihr auch eine fast 100%ige Stickstoff-Füllung und das ganz umsonst. :)

 

....und dazu noch einen tollen grip wenn es trocken ist. Klasse solche Slicks..... ;)

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Ich glaube bisher auch nicht daran, dass Gas im Reifen etwas bringt, aber aus Erfahrung kann ich bestätigen, dass sich die Laufgeräusche und das Abrollverhalten verbessert.

 

Bis vor kurzem fuhr ich einen Jaguar X-Type mit Gas (Grüne Kappe). Bei diesem Wagen war es fast schon notwendig Gas in die Reifen einzufüllen, da ohne die Laufgeräusche der werkseitigen Pirellireifen übermäßig laut waren. Den Tip bekam ich aus einem Jaguar Forum von anderen Leidensgenossen...

 

Vielleicht merkt man den Unterschied nur in einem solchen Extremfall, aber er war def. hörbar! Beim A2 ist es ja glücklicherweise nicht notwendig :-)

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Ich kanns mir von der physikalischen Seite her auch gar nicht vorstellen, dass dieses Gas etwas bewirken soll.

 

Eine 100% Spezialgasfüllung ist auch nicht möglich, da der Reifeninnendruck nach dem Aufziehen bereits 1 Bar beträgt (=0 Bar Überdruck).

 

Das Abrollverhalten ist durch die Gummimischung / Luftdruck gegeben und die Laufgeräusche durch die Profilgestaltung (und den Asphalt bzw. Beton).

 

Und da die Luft beim Tankwart sowieso gratis ist, werde ich diese auch weiterhin benutzen :) .

 

Liebe Grüße

 

audi_a2_tdi

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Original von audi_a2_tdi

Ich kanns mir von der physikalischen Seite her auch gar nicht vorstellen, dass dieses Gas etwas bewirken soll.

audi_a2_tdi

 

Für mich ist es ja auch unerklärlich, aber aus letzter Verzweiflung (Der Wagen war wirklich extrem laut, kein Vergleich zum A2) habe ich's dann doch versucht mit einem höhr- und fühlbaren Unterschied... Vielleicht lass ich mir mal Gas in die A2 Reifen im Frühjahr einfüllen, nur aus interesse, ich halte euch auf dem Laufenden ;-)

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Gast Rossi991

Ich will mich da ja nicht einmischen, aber diese Web-Adresse verweist nicht auf eine offizielle Äußerung der Uni zum Thema Reifengas, sondern nur auf eine Studenten-Arbeit, die wohl veröffentlicht wurde, weil man empirische Studien zum Thema Winterreifen durchgeführt hat. Die Aussage des Studenten in seiner Arbeit zum Thema Reifengas hat sicherlich keinen besonders hohe wissenschaftliche Aussagekraft. Die Jungs haben mal in unseren Parkhäusern kontrolliert, wer wann welche Reifen drauf hat (ich studiere an der Uni Wuppertal). Das alles hört sich sehr nach Studentenarbeit, aber nicht nach Diplomarbeit an und ist doch IMHO sehr mit Vorsicht zu genießen.

 

Gerade die Vorteile einer Stickstoff-Füllung von Reifen kann ich nicht nachvollziehen. Natürlich bildet sich bei Stickstoff kein Aluminium-Oxid, aber wessen Felge bitte ist in der Praxis mal wegoxidiert? Das sind zwar alles theoretisch nachvollziehbare Gedanken, aber der entsprechende Abschnitt liest sich wie bei einem Reifenhändler abgeschrieben. Zumal es in der Arbeit ja nicht tatsächlich um die Reifengas-Füllung geht, sondern diese Füllung ist dort ja nur erwähnt und die Vorteile werden auf "leistungsstarke" Fahrzeuge bezogen. Zu gut deutsch: Die Effekte sind zwar da, aber spielen bei "normalen" Autos und Geschwindigkeiten eine untergeordnete Rolle. Außerdem fehlt hier eine Quellenangabe.

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Hi,

 

ich, der alte Mann fahre jetzt seit über 30 jahren irgendwelche Autos. Da habe ich viel Fortschritt erlebt und viel Blödsinn und hatte noch nie Probleme mit dem falschen Gas in irgend welchen Reifen.

 

In Jahrzehnten hat man versucht, mich blödzuquatschem mit Zündverstärkern, Ölzusätzen jeder Art, Fuchsschwänzen, die den Radioempfang verbessern und so weiter. Alles Quatsch, wenn heute jemand darüber überhaupt noch redet, dann deshalb, weil er damit einen guten Lacher erzeugt. Mit diesem Gas wird es genauso sein, wetten?

 

Und dann noch, mein ATU will jetzt tatsächlich drei Euro für eine Füllung-pro Reifen! Würden sie damit doch besser den Hohlraum unter den Haaren ihren potentiellen Opfer füllen, die Welt sähe besser aus.

 

Chr.

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Gast Rossi991

Fragen wir doch einfach mal den Herrn Dr.-Ing. Schlender, vielleicht äußert er sich ja dazu. Ich schick' dem mal 'ne E-Mail ...

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Mein freundlicher hat gemeint dass so Gase besser seien weil sie durch ihre größeren Moleküle nicht so schnell entweichen, ansonsten sei alles so wie bei normaler Luft, und Sommer/Winter wäre auch egal.

 

Greetz, euer canadian

fährt noch mit Luft

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Original von Christoph Gies

 

Und dann noch, mein ATU will jetzt tatsächlich drei Euro für eine Füllung-pro Reifen! Würden sie damit doch besser den Hohlraum unter den Haaren ihren potentiellen Opfer füllen, die Welt sähe besser aus.

 

Chr.

 

Bitte meeehhhr!. :D:P

 

 

Werden die Reifen eigentlich vor der Befüllung evakuiert? Das dürfte ziemlich aufwendig, wenn überhaupt möglich, sein. Und dann hast Du trotzdem Luft drin!

Werd heut abend mal die thermischen Volumenausdehnungskoeffizienten von Luft und Stickstoff raussuchen, dann können wir weiter über die thermodynamische Seite diskutieren.

Muß erstmal arbeiten gehen.

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... und der wird im reifen doch dann (beim nachfüllen) auch immer mehr, wenn die sauerstoff und sonstigen moleküle doch so leicht entweichen, oder?

 

;) allerdings hat der sticksoff sicher den vorteil, dass er bei schweißarbeiten im inneren des reifens an der felge eine schutzatmosphäre schafft... nur wer braucht das?

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Original von A2 speedster

... und der wird im reifen doch dann (beim nachfüllen) auch immer mehr, wenn die sauerstoff und sonstigen moleküle doch so leicht entweichen, oder?

 

Meine Winterreifen haben insgesamt über den Sommer etwa 0.5 bar verloren, ich glaub aber, daß durch's Ventil mehr durchmacht als durch den Gummi.

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Aus dem WWW / ungeprüft, aber das sind viele Beiträge hier ja auch nicht :D

 

Der ADAC hat dies untersucht. Hier das Ergebnis:

 

Der ADAC empfiehlt die standardmäßige Befüllung von Pkw-Reifen mit Stickstoffgas wegen des ungünstigen Preis-Leistungs-Verhältnisses nicht. Es geht allerdings von Stickstoff als Reifenfüllgas auch keine Gefahr aus.

 

Stickstoff als Reifenfüllgas wurde ursprünglich in hoch belasteten Reifen verwendet, bei denen Reifenbrände oder auch nur eine beschleunigte Oxidation verhindert werden sollte. Als ein - wenn auch fast zu vernachlässigender - Nebeneffekt kann festgehalten werden, dass ein mit Stickstoff befüllter Reifen den Innendruck etwas langsamer reduziert als ein gleicher Reifen mit Luftfüllung. Bei den Unterschieden handelt es sich um Beträge der Größenordnung von 1/100 bar über mehrere Monate.

 

Die Molekülmasse von Stickstoff ist zwar geringer als die des Sauerstoffes, die für die Diffusionsgeschwindigkeit relevante Größe der Stickstoffmoleküle ist wegen der inneren Bindung zwischen den Atomen geringfügig größer. Daraus ergibt sich laut Angaben eines Reifenherstellers, der mit Füllgasen entsprechende Untersuchungen gemacht hat, eine leicht verzögerte Diffusion des Stickstoffes im Vergleich zu Luft bei sonst identischen Reifen und identischen Rahmenbedingungen.

 

Für die Praxis des Kraftfahrers haben diese minimalen Unterschiede insofern keine Bedeutung, als der Fahrzeughersteller eine regelmäßige Reifendruckprüfung (i.a. alle 2Wochen) vorschreibt. Bei der Annahme, dass der diffusionsbedingte Druckverlust an einem intakten Reifen über 3 Monate schätzungsweise 0,1 bar beträgt, wird klar, dass die Diffusionsverluste als solche nicht Grund sein können für die Pflicht zur regelmäßigen Reifendruckprüfung. Andere mögliche Druckverluste (z.B. durch Undichtigkeiten) spielen eine wesentlich größere Rolle. Auf diesen Druckverlust haben die spezifischen Eigenschaften des eingefüllten Gases natürlich keinen Einfluss (z.B. durch ein Loch im Reifen entweicht jedes Gas), d.h. Stickstoffbefüllung befreit nicht von der Pflicht, den Reifendruck regelmäßig zu prüfen.

 

Über weitere, besondere Eigenschaften einer Reifenfüllung mit Stickstoff liegen uns keine messtechnisch abgesicherten Informationen vor. Die Bandbreite der Eigenschaften der einzelnen Reifenmodelle ist nach unserer Erfahrung bedeutsamer als die Unterschiede, die sich aus den verschiedenen Füllgasen ergeben.

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Immer sachte, @audi_au_tdi, mit dem "bestätigen" war ich vorsichtig, weil der Verweis auf den Originalbeitrag fehlt, könnte ja auch ein Fake sein...

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Original von magic

Immer sachte, @audi_au_tdi, mit dem "bestätigen" war ich vorsichtig, weil der Verweis auf den Originalbeitrag fehlt, könnte ja auch ein Fake sein.. .

 

Morgen!

 

Sehe ich das richtig, vermutest Du nun eine Intrige des Herstelles von Atemluft? Will der etwa, so wie es ja auch Microsoft tut, seine marktbeherschende Stellung nur festigen und das auch um den Preis von Lügen?

 

Ohh, mein GOTT! Chr.

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Ich vermute eher eine Aktion von Ökofaschisten gegen das Großkapital, die Stickstoffindustrie im Speziellen...

 

Nein, im Ernst. Im Netz schwirrt so viel Mist herum, dass man zum virtuellen geschriebenen Wort immer ein gesundes Mistrauen entwickeln sollte.

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