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Vorführwagen - Vorteile und Nachteile?


icanboogie

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Hallo,

in einem Beitrag wurde von Wagen abgeraten, die eine geringe Laufleistung pro Jahr aufweisen, da dies auf häufige Kurzstrecken hinweisen würde, häufig wohl auch bei Vorführfahrzeugen der Fall.

 

Gibt es generell etwas bei Vorführfahrzeugen zu beachten? Vor- oder Nachteile?

 

 

Gruß,

icanboogie

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bei uns sind die vorführwagen sowohl dienstfahrzeuge der verkäufer als auch für probefahrten bestimmt. aber von geringer aufleistung kann nicht die rede sein. die haben teilweise in wenigen monaten schon einige tausend km auf der uhr.

 

nachteile: viel kunden heizen gerne, vor allem wenns ein sportliches auto ist. auch die verkäufer fahren teilweise nicht wirklich schonend. ich finde aber, dass der gute preis diese kleinen nachteile übertrifft.

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wir haben n kleinen Teil als Vorführwagen und die Verkäufer waren zum verkauf stehende Dienstwagen.. und die haben teilweise mehr aufm Tacho als die Vorführwagen.. aber das kommt auch auf den Verkäufer an.. Entfernung zum Arbeitsplatz, Großkundenverkäufer oder net usw.

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Vorteil: Billischer...



 

Nachteil: Werden meistens nicht wirklich schonend bewegt, gehört ja nicht demjenigen, der da fährt. Dementsprechend kommt eine Einfahrphase nicht vor, warmfahren vor dem Treten wohl eher auch nicht.

 

Das alles über über einige, wenige tausend Kilometer aber nicht so dramatisch, unser Miet-Altea (33.000km in 4 Monaten!), schlägt sich bis jetzt wirklich gut, obwohl er garnatiert nur auf der Bahn am Anschlag bewegt wurde.

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Was sind denn die Euromobile? Leihwagen oder Vorführwagen? Denn sie sind ja auf den Freundlichen zugelassen...

Neulich hab ich mir bei Mercedes eine B-Klasse angesehen. "Geschäftswagen" stand dick auf Verkaufszettel und auf Nummernschild drauf. Stutzig wurde ich dann als ich las "Km Stand 30.000 laut Vorbesitzer" Bei näherem Hinsehen entpuppte er sich dann als Ex-Fahrschulwagen:janeistklar:. Mit den Pedalen im Beifahrerraum...

Also der Angabe "Vorführwagen" oder "Geschäftswagen" ist auch nicht immer zu trauen.

Gruß

Eric

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30.000km für n Fahrschulwagen is aber ziemlich wenig ... Hatte auf nem 1er BMW Fahrschule gemacht und der hatte nach einem Jahr schon 100.000km drauf.

 

Mal ne Frage ... sind Fahrschulwagen eigentlich zu empfehlen?

Weil eigentlich werden die ja immer gut warm gefahren und nur auf Langstrecken bewegt ... allerdings auch von manchen Fahrschülern gut malträtiert ...

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Euromobil ist die Vermietfirma von VW und Audi. Ja, die sind auf den Händler zugelassen.

 

Wir haben ne Betriebsschlampe (sorry für den Ausdruck, so heißt dieser Golf aber bei uns :D ) mit fast 70.000km. Das Auto ist erst knapp über ein Jahr alt. Ich selbst war einmal in Berlin und einmal in Hamburg. Waren zusammen fast 3000km. Zustand super, alles Inspektionen und Reparaturen ohne wenn und aber.

 

Ich selbst würd auch einen Mietwagen oder Fahrschulwagen fahren, wenn der Preis stimmt.

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Hallo,

hab' mal einen Polo von 1996 (III?) gehabt, der ein Jahr vermutlich als Euromobil- Auto unterwegs war, erst nach dem Kauf festgestellt ...

Das Auto war vom Motor her wider Erwarten top! Hatte 30.000 km runter, noch keinen Ölwechsel gesehen, lief etwas rauh, aber herzlich, gute Leistung, kein Ölverbrauch, recht sparsam, also: nach der Erfahrung ist meine Skepsis etwas geringer geworden. Wir haben ihn immerhin 6 Jahre und über 40.000 km gefahren.

Gruß!

JoAHa

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Euromobil ist die Vermietfirma von VW und Audi. Ja, die sind auf den Händler zugelassen.

Schon klar, und da die Vorführwagen als auch Euromobil-Leihwagen auf den Händler zugelassen sind ist es ein leichtes für ihn den früheren Leihwagen als Vorführwagen zu deklarieren. Denn Vorbesitzer ist immer Autohaus XY und nicht Europ*ar oder S*xt.;)

 

Grundsätzlich denke ich mal so: bei Kleinwagen sollte es eigentlich kein Problem sein einen Geschäftswagen oder Vorführwagen zu nehmen. Ich denke nicht, dass Kunden und Mitarbeiter, die den Kleinwagen gefahren sind diesen getreten haben.

Bei Sportwagen oder A4/6 Quattro etc. kann das schon anders sein. Da tritt man mal eher drauf - auch wenn der Motor noch kalt ist, zumal viele ja auch nur eine Probefahrt mit dem Auto machen/ dieses mieten, um die Fahrleistungen zu testen. Zum Kauf kommt es in den wenigsten Fällen.

 

Trotzdem: den Händlern, Automietern und Leasingnehmern ist es doch egal, was nach 6-12 Monaten bzw. 5 Jahren mit dem Auto passiert. Dementsprechend ist das Auto behandelt worden. Prob. ist, dass z.B. rund 66 Prozent aller A4, C-Klasse, Passat etc. heutzutage Firmenzulassungen sind und über 5 Jahre geleast sind - und die drängen übermorgen auf den Gebrauchtmarkt. Und werden dann als "Gebrauchtwagen" deklariert.:rolleyes:

Gruß

Eric

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30.000km für n Fahrschulwagen is aber ziemlich wenig ...

 

Viele Werkstätten haben auch mind. 1 Fahrzeug welches umgebaut für Fahrschulbetrieb ist damit sie auch Fahrschulen einen Leihwagen bieten können.

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Also ich denke das gereade die kleinen Wagen mit nicht so großer Leistung getreten werden da die meisten Verkäufer mehr PS gewohnt sind und eben auch noch so beschleunigen wollen

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Schon klar, und da die Vorführwagen als auch Euromobil-Leihwagen auf den Händler zugelassen sind ist es ein leichtes für ihn den früheren Leihwagen als Vorführwagen zu deklarieren. Denn Vorbesitzer ist immer Autohaus XY und nicht Europ*ar oder S*xt.;)

Eric

 

Hallo,

 

Also einen Vorführwagen des Händlers unterscheidet man zum Euromobil IMMER daran, dass der Euromobil als Selbstfahrervermietfahrzeug in der Zulassungsbescheinigung Teil 1 deklariert ist, während der Vorführwagen als Personenkraftwagen ohne diese Zulassungserweiterung läuft. Hat Steuer und versicherungstechnische Hintergründe.

 

Ob es bei der Qualität der Wagen Unterschiede macht, kann wohl keiner pauschal beurteilen.

 

Gruß

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Also unsere Euromobile (ca. 30 an der Zahl) sind alle in tadellosem Zustand.. die Dinger müssen nach einem Jahr auch zum Tüv und die Inspektionen werden auch alle gemacht.. Ok.. Beulen sind bei dem ein oder anderen auch vorhanden, verbleibt aber niht, wenn die Wagen mehrmals in der Woche vermietet werden.. Steinschläge lass ich mal außen vor..

 

Euromobil ist nicht Europcar.. nicht, dass wir hier durchnander kommen ;)

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Bei einem echten Fahrschulwagen hätte ich höchstens die Sorge, dass die Kupplung schon einiges mitmachen musste bis jeder Fahrschüler das halbwegs beherrscht hat, aber ansonsten werden die doch schonend gefahren...

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Mein A2 hat von seinen 158.000 Km die ersten 25.000 bei Sixt zurückgelegt (1 Jahr) und hat sich davon nix anmerken lassen, sogar die erste Kupplung ist noch drin. Mein Arbeitskollege fährt Golf IV, den er mit 1/2 Jahr und 15.000 Km gekauft hat, ebenfalls Ex-Mietwagen. An dem war zwar schon ne Menge kaputt, aber alles nur "typisch Golf"-Sachen, nichts ungewöhnliches. Ich bin der Meinung, daß moderne Autos sowieso viel mehr aushalten, als wir ihnen zutrauen, sei es Motor, Fahrwerk etc. Die werden doch schon während der Entwicklung mit Methoden gefoltert, die im täglichen Straßenverkehr nie auftreten...allein, wenn ich darüber nachdenke, wie oft ich in den letzten 5 Jahren aufgeschrien hab, weil ich unabsichtlich in ein Loch oder über einen Bordstein gepoltert bin - der Wagen hats klaglos verdaut, weder Spur noch sonstwas verstellt, weder was gebrochen noch verbogen (ausser 2 Felgen :D) Und was Motoren angeht - Thema "warmfahren" - das mag zu Zeiten von Mineralöl noch gestimmt haben, als das Öl nach dem Kaltstart noch dickflüssig war und der Ölfilm reissen konnte. Aber moderne vollsynthetische Öle mit ihrer geringen Viskosität gewährleisten schon unmittelbar nach dem Start optimale Schmierung, weswegen warmfahren bei modernen Motoren im normalen Alltag ziemlich überflüssig ist...

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Mein erster A2 1,4 Benziner, Bauj. 2000, war vorher ein SIXT-Wagen, so schnell, wie nicht mehr mein 2., Nachteil, irgendwann Mengengemischfehler ausgelesen worden, da er wohl mal falsch bedankt wurde, spätere Folge war dann ein defekter KAT. Der auch nicht von CAR Life Plus übernommen wurde. Ansonsten keine Nachteile bemerkt.

 

Gruß stormuli1;)

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Und was Motoren angeht - Thema "warmfahren" - das mag zu Zeiten von Mineralöl noch gestimmt haben, als das Öl nach dem Kaltstart noch dickflüssig war und der Ölfilm reissen konnte. Aber moderne vollsynthetische Öle mit ihrer geringen Viskosität gewährleisten schon unmittelbar nach dem Start optimale Schmierung, weswegen warmfahren bei modernen Motoren im normalen Alltag ziemlich überflüssig ist...

 

Es geht beim warmfahren weniger um die Temperatur des Öls, die ist bei modernen Ölen nicht mehr gar so wichtig. Es geht darum, dass Kolben, Rumpfmotor und Zylinderkopf unterschiedlich schnell warm werden und sich somit unterschiedlich stark ausdehnen. Erwärmst du das ganze nun zu schnell, tötest du damit auf Dauer mindestens die Kopfdichtung, evtl. handelst dir auch Klemmspuren des Kolbens in der Zylinderlaufbahn ein.

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@DerTimo

 

... mit Verlaub, da möchte ich doch leichte Zweifel anmelden wie "Nachtaktiver" auch:

Es geht nicht nur (aber auch) um den Schmierfilm, sondern überhaupt um die Materialschonung und -anpassung. Ich glaube, es ist nicht unbedingt ein Zufall, daß mein Motor inzwischen so gut wie keinen Ölverbrauch mehr hat (im zweiten Inspektionsintervall zwischen 30.000 und 60.000 km) und der Auspuff innen völlig blank ist ...

Aber drüber streiten lohnt sich nicht ...

Gruß!

JoAHa

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Nö...ich wollte ja auch nicht die Behauptung aufstellen, daß man bedenkenlos bei -10° die Kiste anschmeissen und gleich bis Anschlag aufreissen soll. Nur eben, daß das Thema warmfahren nicht mehr die Dramatik besitzt wie noch vor 20 Jahren. Ich selber hetze meinen Motor nach dem Kaltstart auch nicht unnötig, es geht ja hier aber auch mehr darum, ob man bei Ex-Miet-/Vorführ-/Geschäftswagen bedenkenlos zugreifen kann (Meine Meinung aus eigener Erfahrung: ja!) Und lieber ein Auto, das in kurzer Zeit viel bewegt wurde als eins, das immer nur die 3 Kilometer bis zum Kindergarten und 1x wöchentlich den Lidl-Parkplatz gesehen hat...da mache ich mir schon eher Sorgen um den Gesundheitszustand der Technik

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