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Bei Umstellung von LL2 auf LL3 einmal Motor-Innenreinigung machen lassen


Herr Rossi

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Mir wurde gesagt, das eine Audi-Werkstatt - oder vielleicht Audi selbst, beim Wechsel von 0W30 auf 5W30 eine Auspülung des Motors mit einem Motorinnnenreiniger empfiehlt.

 

Was ist davon zu halten? Nicht grundsätzlich von Innenreinigunszeugs, sondern beim Wechsel der Ölsorten.

 

Gruß

hr

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Guest Audi TDI

Diese Motorspülungen sind nicht schlecht und holen halt noch etwas Schlamm mit raus. Ich machs eigentlich auch fast immer und habe keine negativen Sachen bemerkt, ausser dass man das Zeug nicht auf die Finger bekommen sollte :D

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Spülung ja, aber nciht wegen des Wechsels von LL2 auf LL3. Die sind uneingeschränkt mischbar.

 

Generell finde ich die Spülung gerade bei den doch recht langen Wechselintervallen der Kugel angebracht. Da bildet sich beim TDI sicher ein Haufen Schlamm, der sonst einfach nicht mit rauskommt und auf Dauer Ölsiebe zumacht und kleine Leitungen verstopfen kann.

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Was kostet denn solch eine Reinigung beim Freundlichen?

 

Mir wurde gesagt, das eine Audi-Werkstatt - oder vielleicht Audi selbst, beim Wechsel von 0W30 auf 5W30 eine Auspülung des Motors mit einem Motorinnnenreiniger empfiehlt.

 

Was ist davon zu halten? Nicht grundsätzlich von Innenreinigunszeugs, sondern beim Wechsel der Ölsorten.

 

Gruß

hr

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Sagen wir mal um die 15 Euro. Zeugs in den Ölstutzen kippen, Motor 10 Minuten laufen lassen, Öl ablassen. Entspricht vielleicht der Behandlung eines Menschen mit einer NaCL-Lösung.

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Hallo!

 

Bitte korrigiert mich, wenn ich das, was ich aus Fachkreisen (?) - ADAC... - mal gehört habe, völlig falsch sein soll:

 

1. Longlife-Öle enthalten schon so viel "Reinigungsadditive", so dass sich eine Motorinnenreinigung erübrigt, so lange die vom Motorhersteller empfohlenen Ölwechselintervalle eingehalten werden

 

2. Langstreckenfahrzeuge unterliegen einem erheblich geringeren Risiko der "Verschlammung" als Fahrzeuge, die im Kurzstreckenbetrieb selten auf Betriebs- und "gesunde" Öltemperaturen kommen

 

3. eine Motorinnenreinigung vorzunehmen, ohne vorher den Verschmutzungsgrad zu bestimmen (u.a. durch Abnahme des Ventildeckels und der Ölwanne), ist entweder rausgeschmissenes Geld (weil der Motor noch gar keine Reinigung notwendig gehabt hätte), oder sie gefährdet grob fahrlässig den Motor, weil er u.U. derartig verschmutzt ist, dass eine einzige Schlammspülung nicht ausreicht (wodurch also manche Verkrustungen nur angelöst werden, die sich dann an anderer Stelle wieder ablagern und den Ölkreislauf unterbrechen können)

 

4. eine Motorinnenreinigung kann dann sinnvoll sein, wenn man einen mit vergleichsweise schlecht legiertem Öl betriebenen Motor auf ein modernes Leichtlauföl umstellen will.

 

Hmm, jetzt diskutieren wir wieder über das Für und Wider... ;) Aber insbes. unter Bezugnahme auf Pkt. 1 + 4 würde ich eine Motorinnenreinigung bei der Umstellung von LL2 auf LL3 nicht für erforderlich halten. Ich würde ja auch nicht auf die Idee kommen, Abführmittel einzunehmen, wenn meine Verdauung intakt ist! :D

 

CU!

 

Martin

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Ich geh das jetzt mal etwas anders an.

 

Fahrzeughersteller: Nicht nötig, Garantie erlischt sogar.

 

Ölhersteller: Nicht nötig. Das Öl enthält genug Reinigungszusätze.

 

Ölhersteller, welche gleichzeitig auch Reinigungsadditive herstellen: Durch die Reinigung kann das Frischöl seine Leistungsfähigkeit erst voll entfalten.

 

Additivhersteller: Reinigung sehr empfehlenswert, gerade bei höherer Laufleistung, Kurzstreckenbetrieb etc.

 

SO betrachtet ist der Fall also klar. Allerdings geben sowohl Fahrzeug- als auch Ölhersteller ihr Produkt für Wechselintervalle bis zu 50.000km frei, was meiner Ansicht nach totaler Unfug ist.

 

Der VW Konzern ist hier mittlerweile auf breiter Front zurückgerudert, das längste Intervall ist jetzt 30.000km. Dass dabei das Öl druckstabiler wurde (HTHS von 50601 auf 50700 angeboben), sei hier auch erwähnt. Im Gegenzug zum erhöhten HTHS wurde allerdings offenbar die Reinigungsfähigkeit des Öls herabgesetzt, man kann eben nicht alles haben.

 

Ich persönlich habe die Erfahrung gemacht, dass der Motor nach einer Behandlung mit dem Reinigungsadditiv vor dem Ölwechsel einfach "freier" läuft, was natürlich rein subjektiv ist und vermutlich auch messtechnisch nicht nachgewiesen werden kann. Bei dem 250.000km-Passat meiner Mom wirkte das Zeug fast schon Wunder, der lief danach wesentlich runder und "zufriedener". Bedenken, dass dabei abgelöste Ölkohlereste irgendwas verstopfen, halte ich für übertrieben.

 

Technisch spräche übrigens dafür, dass gerade bei Turbomotoren das Öl doch öfters sehr heiß wird, da es auch die Kühlung des Turbos übernehmen muss. Dabei fällt in der Ölleitung des Laders garantiert Ölkohle an, welche über kurz oder lang den Querschnitt verengt. Auch an den Kolbennuten lagert sich Ölkohle ab, da es völlig normal ist, dass dort etwas Öl verbrennt. Ob diese Rückstände nun vom Motoröl selber wieder hinreichend abgebaut werden, muss jeder für sich selbst entscheiden. Ob er sich den ganzen Dreck gleich wieder ins frische Öl tragen will, auch.

 

Im Endeffekt ist es also Glaubensache, wobei die Hersteller der Additive mit beeindruckenden vorher/nachher Fotos um die Käufergunst buhlen. Allerdings kostet mein Auto so viel Geld, dass ich einmal im Jahr diese 15€ gerade auch noch anlegen kann. Wenn es mir dadurch besser geht, weil ich denke dass es dem Motor gut tut und er so eher die 500.000km Marke erreichen wird, dann wars das jedenfalls wert.

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Hallo Nachtaktiver!

 

Nicht, dass wir uns jetzt falsch verstehen: ich bin nicht grundsätzlich gegen eine "Ölschlammspülung" oder Motorinnenreinigung. Wenn ich meinem Motor für 15 EUR etwas Gutes und Sinnvolles zukommen lassen kann, würde ich es sicher auch tun. Aber: die Fälle mit Motorschäden nach einer solchen "Do-it-yourself"-Behandlung sind bekannt (man möge nur mal beim ADAC oder TÜV - oder div. Gutachtern - nachfragen). Insofern sind diese 15 EUR u.U. (also wenn der Motor danach hopps gegangen ist) eben doch nicht gut angelegt - bzw. allenfalls dann, wenn man sich einen Überblick über die Verschmutzungen verschafft hat.

 

Zum Thema Ölkohle: ein gutes Motoröl wird sicher in der Lage sein, die anfallende Ölkohle bis zum nächsten Ölwechsel in Schwebe zu halten. Sonst müsten ja schon reihenweise Turbomotoren wg. solcher Ablagerungen auf dem Schrott gelandet sein. Davon abgesehen, stimme ich Dir zu, dass Ölwechselintervalle von 50 Tkm eher kritisch zu betrachten sind.

 

Ich bleibe dabei: keine Therapie ohne eine ausreichende Diagnose. Das ist bei mir nicht anders als beim Auto.

 

CU!

 

Martin

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hm, wenn ich aber in 2 Jahren eh nur max. 30tsd fahre, kann ich mir das doch wohl schenken, sofern ich immer mal wieder ordentlich über die AB fege bzw. kaum Kurzstrecken fahre, bei denen der Motor nicht richtig warm wird, oder??

 

LG

Anika

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Ja, ja! Es ist ja auch nur eine Glaubensfrage. Es sind ja einfach nur Überlegungen, dass es funktionieren könnte, der wissenschaftliche Beweis fehlt ja.

Wenn es einen empirischen Beweis gäbe, dass es funktioniert, dann würden das doch alle mögliche Organisationen empfehlen, oder?

Man bewegt sich also im Bereich der Mythen. Die, die es verkaufen, sind ja immer davon überzeugt, so wie vom Reifengas:rolleyes:

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  • 8 months later...

Ich habe gestern auch eine Dose LM Öl-Schlamm Spülung reingekippt.

 

Und Morgen kommt die Brühe raus, bin mal gespannt, welche Farbe es hat. :rolleyes:

 

Lufi wechsle ich auch gleich mal mit, kann ja nicht schaden.

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Und Morgen kommt die Brühe raus, bin mal gespannt, welche Farbe es hat.

 

Schwarz natürlich ;). Die LM Schlamm-Spülung solltest du runde 300km mit wenig Last bei Betriebstemperatur durch die Gegend fahren, bevor du das Öl wechselst. Ist wie Zahnpasta, die wirkt auch net wenn man nur 20 Sekunden damit putzt.

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Die Ölschlammspülung von LM ist eher harmlos, richtig zur Sache geht der LM Motorcleaner, ein Döschen mit ca. 100ml Inhalt, welches unmittelbar vorm Ölwechsel für 15 min. dem Öl beigegeben wird. In diesen 15 min. läuft der Motor im Leerlauf. Motorcleaner gibt es aber meines Wissens nicht in jedem Geschäft, sondern sollte eigentlich nur Fachleuten verkauft werden. Es enthält nicht diese klassichen reinigenden Additive, die auch im Öl zu fnden sind, sondern deutlich aggressivere Stoffe, denen es gelingt, die hartnäckigen Ablagerungen richtig aufzuweichen und abzuspülen. Das Öl hat während dieses Reinigungsvorgangs keine ausreichende Schmierfähigkeit mehr, die es erlauben würde, den Motor mehr als eben im Leerlauf zu belasten. Aber es reinigt tatsächlich schon erheblich. Habe Vorher- Nachher-situationen bei Benzinern gesehen. Ich persönlich bin überzeugt, dass der Einsatz eines solchen Reinigers beim Einsatz vollsynthetischer Öle bzw. Öle nach 50700, welche beileibe nicht vollsynthetisch sind, überflüssig ist, auch nach 150.000 km! Eben weil keine bedeutsamen Ablagerungen entstehen.

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Schwarz natürlich ;). Die LM Schlamm-Spülung solltest du runde 300km mit wenig Last bei Betriebstemperatur durch die Gegend fahren, bevor du das Öl wechselst. Ist wie Zahnpasta, die wirkt auch net wenn man nur 20 Sekunden damit putzt.

 

Jo, genau so isses!

Habe heute die 200 km voll bekommen, und Morgen sind's dann fast 300 und dann kommt es brühwarm raus! :rolleyes:

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Der VW Konzern ist hier mittlerweile auf breiter Front zurückgerudert, das längste Intervall ist jetzt 30.000km.

 

habe mal einen Auszug vom Golf VI hier:

 

Zusätzliche Hinweise:

Der technische Fortschritt ermöglicht es, den Wartungsbedarf erheblich zu reduzieren. Mit dem LongLife Service setzt Volkswagen eine Technologie ein, mit der Sie nur dann einen Service vornehmen lassen müssen, wenn Ihr Fahrzeug ihn benötigt. Das besondere daran ist, dass zur Ermittlung des Intervall-Service (max. 2 Jahre) auch die individuellen Einsatzbedingungen und der persönliche Fahrstil berücksichtigt werden. Der erste Inspektions-Service ist nach 3 Jahren oder 60.000 km fällig und dann alle 2 Jahre.

 

nun ist noch die Frage: Service gleich max. erreichbarer Ölwechselintervall?!

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Jo, genau so isses!

Habe heute die 200 km voll bekommen, und Morgen sind's dann fast 300 und dann kommt es brühwarm raus! :rolleyes:

 

Alter Falter, die Brühe war wirklich kohlrabenschwarz!

Und der Luftfilter sah auch nicht wirklich gut aus. Jetzt läuft er subjektiv ein wenig ruhiger und hat geringfügig mehr Leistung.

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@Bruno: Ich könnte fast wetten dass da noch ein Ölwechsel-Service nach max. 30.000km kommt, die Inspektion dann nach 60.000km. Hab allerdings noch ein Golf VI-Serviceheft in der Hand gehabt.

 

@Lars: Schön dass du es dir auch einbildest ;). Ich selber meine auch immer dass der Motor nach der Spülung und dem Ölwechsel einfach "zufriedener" läuft...

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  • 2 months later...

Ich werde demnächst von LL auf kürzere Intervalle wechseln. Das 505.01 reicht dafür, richtig? Fahre jetzt mit Castrol Edge dingsbums, hat jemand Erfahrungen mit dem ROWE Öl "HIGHTEC SYNT PD 5W-40"ROWE MINERALÖLWERK GMBH ? Ist da eine Motorspülung sinnvoll oder sagen wir mal nicht komplett unnötig? Vater sagt ist Humbug, "früher haben wir da auch alles reingekippt.." naja kennt ihr vielleicht :D

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Ich werde demnächst von LL auf kürzere Intervalle wechseln. Das 505.01 reicht dafür, richtig?

 

Richtig. Allerdings sollte die Brühe dann nach nem Jahr oder 15.000km auch wirklich raus. Zum Öl selbst kann ich nix sagen, erfüllt die Norm, Rowe macht normalerweise anständige Sachen. Müsste also passen.

 

Motorspülung kannst du machen, musst du aber nicht. Ich würde sagen es bringt was, andere fahren seit 300.000km ohne...

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Ja Intervall wird natürlich umgestellt im Rechner, sofern meine freie Werkstatt das denn kann :)

 

Kann sie, einfach nur per Knöpfchendruck am KI zurückstellen, geht dann automatisch in den Festintervall-Modus.

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