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Wuppersekt

Nach wieviel Kilometern Glühkerzen wechseln

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Hallo Kugelfahrer,

habe in den entsprechenden Foren vergeblich nach einer präzisen Antwort auf meine Frage gesucht.

Bin kein Schrauber und deshalb auf eine Werkstatt angewiesen. Alle Beiträge zum Thema Glühkerzen enthalten nicht den entscheidenden Hinweis nach wieviel Kilometern - oder auch Jahren die Glühkerzen beim 66 KW Motor gewechselt werden sollten.

Der nächste Winter kommt bestimmt !

Danke für Eure Anworten.

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Beim 90PS TDI kann man es sich recht einfach machen:

 

Wechseln wenn das Kombiinstrument einen entsprechenden Hinweis (Warnlampe) dazu anzeigt. Beim 90PS TDI werden die Glühkerzen anders als bei den anderen A2 TDI überwacht.

 

Eine Laufleistung X nach der Glühkerzen üblicherweise defekt sind, kann ich nicht nennen. Hängt wahrscheinlich auch ein wenig von den Einsatzbedingungen ab.

Allerdings fallen defekte Glühkerzen bei den meist gemäßigten Temperaturen bei uns auch kaum auf. Bei meiner Kugel sind sie defekt und wenn es nicht gerade sehr kalt ist (-10°C und weniger), fällt es kaum auf beim Motorstart.

bearbeitet von Phoenix A2

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Kann man auch mal so mit jedem Zahnriemen tauschen...

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Meint ihr wirklich das ein turnusmäßiger Wechsel notwendig ist? Habe noch die originalen drin (12/2004 - 140tkm) und bisher noch keine Probleme feststellen können.

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Da das Verschleißen der Glühkerzen ein schleichender Prozess ist, soll heißen entgegen der landläufigen Meinung dass Glühkerzen nur von jetzt auf nachher kaputt gehen, lässt die Heizleistung kontinuierlich nach.

 

Man merkt das dann bei Kaltstarts im Winter, wenn der Wagen zwar startet aber in den ersten Sekunden so richtig schüttelt - da ist dann die Glühleistung schon zu gering. Da die Kerzen mit maximal 15 € / Stk. nicht wirklich teuer sind, kann man schon mal über einen Tausch nachdenken.

 

Meine sind noch die ersten und haben jetzt 190.000 km ihren Dienst verrichtet. Ich werde sie zusammen mit dem Zahnriemen am Wochenende tauschen. Dann sollte es auch im nahenden Winter keine bösen Überraschungen geben :)

 

 

Ich habe schon desöfteren gelesen, dass nach ca. 150.000 km ein Tausch sinnvoll wäre. Kann ich jetzt nicht wirklich was dazu sagen, kommt wohl auch stark drauf an wie das Auto bewegt wird. Starts sind problematisch, wenn die km nur auf der AB gerissen werden ist das sicher nicht ganz so kritisch, als ständige Starts im Stadtbetrieb.

 

Grüße,

Stefan

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Kannst du mal erklären, wodurch sich das schleichende Nachlassen der Glühleistung bedingt? Was wird da "abgenutzt"?

 

Schütteln nach dem Start würde ich eher darauf zurückführen, dass eine (oder je nach Zylinderzahl auch mherere) Kerzen defekt sind und der oder die betroffenen Zylinder zunächst nicht oder nur teilweise Leistung erzeugen.

 

Glühkerzen bleiben bei mir drin bis sich "zylinderselektive" Startprobleme zeigen. Der einzige Grund sie vorzeitig zu tauschen wäre, dass sie nach langer Zeit nicht immer einfach zu entfernen sind. Aber nach 10 jahren und 200 tkm dürfte der Zug schon abgefahren sein.

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Versuche dir die Glühkerzen wie eine Glühlampe vorzustellen. Du hast eine "Glühwendel" die sich über die Nutzungsdauer abnutzt. Dies geschieht durch Ausdampfen der Wendel, also Materialabtrag. Bei der Glühwendel in einer Glühlampe wird das Material so dünn, dass es irgendwann bricht - die Lampe ist kaputt.

 

Bei der Glühkerze spielt dieser Faktor keine so große Rolle, da das Material viel dicker ist. Hier kommt aber die thermische Spannung ins Spiel. Das Vorglühen geht sehr sehr schnell von Statten, d.h. in wenigen Sekunden von Minustemperaturen bis hin zur Rotglut. Über die Zeit entstehen dadurch Mikrorisse und Ermüdungserscheinungen welche letztlich eine Schwachstelle sind und den Innenwiderstand erhöhen. Es fließt weniger Strom, die Glühkerze bringt nicht mehr ihre volle Leistung, bis sie dann irgendwann einen so hohen Innenwiderstand besitzt, dass sie ihre Funktion nicht mehr erfüllt.

 

Das von mir genannte Schütteln bei Motorstart trifft natürlich auch auf vollständig defekte Glühkerzen zu, beginnt aber schon früher - bei alternden Kerzen.

 

Ich hoffe ich konnte das damit etwas genauer beschreiben :)

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Klingt logisch.

 

Dennoch deckt es sich nicht mit meinen Erfahrungswerten. Zum einen fahre ich immer alte Autos. 200, 300, 400 tkm, und ich hatte nie Kaltstartschwierigkeiten oder Motorschütteln.

 

Nur einmal habe ich Glühkerzen vorzeitig getauscht, und zwar, weil es für meinen Audi 80 CC (Bj. 86 430 tkm) einen Umrüstsatz (Kerzen + Relais) gab, mit dem der Glühvorgang nur 30% so lang war und es eine Nachglühfunktion noch obendrauf gab. 144 DM damals. Der Motor sprang auch vorher ohne Schütteln an, lief aber recht rauh, was der Diesel-Choke nur etwas milderte. Nach der Umrüstung startete er wie heutige Fahrzeuge.

 

Physikalisch stellen Mikrorisse einen sehr hohen Widerstand dar. Da am Widerstand die meiste Leistung abfällt, würde ich vermuten, das die Risse sich auch wieder verschmelzen. Kennst du das Material des Heizelements? Ich vermute insgesamt eher, dass die Stromversorgung (Kontakte, Relais, Massepunkte) über die Zeit schlechter wird, und das weitaus mehr Probleme verursacht.

 

Ich kann deine Argumentation nicht wirklich widerlegen aber aus meiner Sicht sind 100 oder 200 tkm kein Maßstab für Glühkerzen.

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