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OBD2 - Welches Tool nutzt Ihr?


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Geschrieben

Hallo,

 

aufgrund der aktuellen PKW Suche, bin ich wieder mal auf das Thema OBD2 gestoßen.

 

Ich weiß von meinem Bruder, dass das früher immer nur mir recht teurer oder illegaler SW ging, PKW´s auszulesen, Fehler zu deuten und zu löschen.

 

Nun im zeitalter der Smartphones, Tablets und APP´s sollte es doch was gescheites geben, was man alternativ nutzen kann.

 

Könnt Ihr mir was empfehlen (APP + Schnittstellenadapter), was für VAG und evtl. andere PKW´s noch geht?

 

Dankeschön

Geschrieben

Ich hab das original VCDS, damit bin ich sehr zufrieden. Das kann nicht nur OBD sondern alles, was VW-spezifisch ist. Mittlerweile nutzen Forenmitglieder andere, günstigere Werkzeuge, mit wechselndem Erfolg, manches taugt wohl, manches andere nicht.

Geschrieben

Das Originale VCDS ist bezahlbar und natürlich hervorragend geeignet, wenn man eine Nachhaltige Lösung für alles mit VW haben möchte.

 

Dann gibts die Chinanachbauten, die sogar so dreißt sind "Rosstech" draufzuschreiben (also aufpassen beim gebrauchtkauf - die meisten sind nur die billigen China Teile!!!!)

Die Chinanachbauten taugen auch sehr. Man darf nur kein update machen, denn die originale Software macht die Chinakracher unbrauchbar.

 

Wenns einmalig ist, kann dir bestimmt auch in Foren/Clubmitglied helfen in der Nähe.

Geschrieben (bearbeitet)

Carport ist nicht schlecht, hab ich auch schon benutzt. Allerdings kosten die Module für KKL und CanBus jeweils extra Geld, und die Lizenzen sind zeitlich auf ein Jahr beschränkt. Man kann dann zwar die Software weiter benutzen, erhält aber keine Updates mehr.

 

Preiswerte und ziemlich gute Lösung, die zudem voll mobil ist: OBDEleven für Android-Smartphones. Kostet nur einmal Geld, ist für KKL und CanBus, und es gibt häufig Updates.

 

OBDEleven Fahrzeugdiagnose - A2 Forum

Bearbeitet von Klassikfan
Geschrieben (bearbeitet)

... und OBD11 hat den Nachteil, dass es anders als alle anderen Lösungen eine (gute) Online-Verbindung benötigt. In meiner heimischen Garage (mit Vorhandensein eines LAN / W-LAN) oft kein Problem, aber be einer Panne mitten in der deutschen Prärie mitunter schon. Im Ausland (Roaming-Gebühren!) erst recht.

 

Ich bevorzuge Offline-Lösungen - und warte auf den Scan-Master ELM als Android-Version, damit das Programm auch auf einem Tablet (ohne SIM-Karten-Slot) läuft und ich nicht fürs Auto separate Hardware haben muss: auf meinem Tablet läuft nämlich schon die OBD-Software fürs (BMW-) Motorrad, die wie Scan-Master aus dem Hause WGSoft kommt.

 

Davon abgesehen, ist mir für OBD ist das Smartphone-Mäusekino im 11cm-Format eindeutig zu klein...

 

Aber nachdem ich auf der Suche nach brauchbarer OBD-Software alles (?) schon durchgekaut habe, muss ich zu der Erkenntnis kommen, dass man in Sachen Vielseitigkeit, Funktionsumfang und Einstellmöglichkeiten b.a.w. an VCDS nicht vorbei kommt. Hat aber, wie schon beschrieben, seinen Preis.

Bearbeitet von heavy-metal
Geschrieben

Nun... du beklagst die nötige Online-Verbindung, die dir bei einer Panne in der Pampa fernab eines Mobilfunkmastes die Diagnose verhageln könnte... Frage: Mit welcher Wahrscheinlichkeit hättest du dann einen Laptop mit OBD-Kabel und VCDS dabei? Und was würde es dir mitten in der Pampa nützen? Ohne Mobiltelefon, ohne Werkzeug, ohne... ;)

 

Ich seh es pragmatischer: Das Smartphone hat man immer dabei, online ist man in 98 Prozent der Fälle auch, und das OBD-Dongle kann im Ablagefach liegen. Somit wäre die Wahrscheinlichkeit, unterwegs etwas diagnostizieren zu können, mit einer mobilen Variante weit größer.

 

Ich will auch gar nicht die Vorzüge von VCDS negieren. Hätte ich soviel Geld über, hätte ich es vielleicht auch schon hier. Aber für die Gelegenheitsdiagnose, auch zB. mitten auf der Probefahrt oder "in der Pampa", sind OBDEleven oder ähnliche Lösungen sehr von Vorteil. Und es geht ja auch mit dem Tablet.

 

Jedes System hat Vor- und Nachteile. Und die kann ja ein Interessent jeweils für sich abwägen.

Geschrieben
Nun... du beklagst die nötige Online-Verbindung, die dir bei einer Panne in der Pampa fernab eines Mobilfunkmastes die Diagnose verhageln könnte... Frage: Mit welcher Wahrscheinlichkeit hättest du dann einen Laptop mit OBD-Kabel und VCDS dabei? Und was würde es dir mitten in der Pampa nützen? Ohne Mobiltelefon, ohne Werkzeug, ohne... ;)

 

Ich seh es pragmatischer: Das Smartphone hat man immer dabei, online ist man in 98 Prozent der Fälle auch, und das OBD-Dongle kann im Ablagefach liegen. Somit wäre die Wahrscheinlichkeit, unterwegs etwas diagnostizieren zu können, mit einer mobilen Variante weit größer.

Sehe ich ähnlich.

 

VCDS liegt immer im ANY in der Tür hinterm Beifahrer und der Laptop ist zu 98% der Fahrten dabei, da ich den sowieso beruflich brauche.

 

Das habe ich mir angewöhnt, weil ich schon 2x vom ANY beim starten im Stich gelassen wurde.

Geschrieben

Hätte OBDeleven nicht den onlinezwang, hätte ich es mir wohl auch geholt. Mir gehts aber eher darum, was passiert wenn die Bude morgen dicht macht. Dann hab ich ein Bluetooth Dongle, das wohl nicht mehr wert ist, als ein Chinaböller.

Geschrieben
Nun... du beklagst die nötige Online-Verbindung, die dir bei einer Panne in der Pampa fernab eines Mobilfunkmastes die Diagnose verhageln könnte... Frage: Mit welcher Wahrscheinlichkeit hättest du dann einen Laptop mit OBD-Kabel und VCDS dabei? Und was würde es dir mitten in der Pampa nützen? Ohne Mobiltelefon, ohne Werkzeug, ohne... ;)

Zunächst: ich will Dir (oder auch sonst niemandem) Dein OBD11 ja nicht ausreden... Dennoch: ich habe mir ein Tablet zugelegt, weil das deutlich kompakter ist als ein Notebook. Und weil ich auf dem Tablet die OBD-Software fürs Motorrad drauf habe. Das BT-Dongle liegt im Fzg. Somit steigt die Wahrscheinlichkeit, dass im Falle des Falles zumindest auf größeren Touren die Diagnosetools auch alle dabei sind. ;) Die bei meinem BBY häufiger spontan auftretenden Probleme im Motorsteuerungsmanagement (u.a. Stabzündspule, Ansauglufttemperaturfühler) sind zu einem nicht unerheblichen Teil mit (m)einem erweiterten Bordwerkzeug in den Griff zu bekommen.

 

Die Wahrscheinlichkeit, dass man unterwegs liegen bleibt, ist zwar bei einem vernünftig (also in Legden... :rolleyes: ) gewarteten Automobil relativ gering. Nur wenn (!) es dann zu einer Panne kommt, habe ich in den allermeisten Fällen das Auto wieder flott bekommen, bevor überhaupt der Pannendienst angerückt ist.

 

Und dann hätte ich auch mal gerne gewusst, was denn mit meinen Daten passiert, die Online an den OBD11-Anbieter gesendet werden... :ver

 

Ohne Online-Zwang hätte ich OBD11 auch schon längst. Ich sehe, dass ich mit meiner Ansicht nicht alleine stehe, und es ist schade, dass der Anbieter scheinbar nicht an Offline-Kunden interessiert ist und entsprechendes Potenzial ungenutzt an sich vorüber ziehen lässt. Aber egal: ich muss mit den Apps ja kein Geld verdienen. ;)

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