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heavy-metal

Schmiedeleicht-Felge (Oberflächenvergütung)

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Weiß wer von Euch, wie die Oberfläche der Schmiedeleichtfelge ( 8Z0 601 025 A) beschaffen ist? Ist diese Felge standardmäßig mit einer (klar-) Lackschicht versehen oder "nur" poliert?

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Ich hab ja mal n Satz hässlich korrodierter Schmiedeleichts abgeschliffen und lackiert: Klarlack (blättert an den koordiertenen Stellen effektvoll ab...) auf polierter Oberfläche.

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... und das mit dem Aufbereiten (Entlacken, Polieren, Lackieren) bekommt man so ohne Weiteres hin? Ich stelle mir das recht aufwändig vor. Die Profils wollen hier je nach Aufwand ca. EUR 200 pro Rad haben.

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Ja das nicht umsonst so teuer, weil recht aufwändig. Polieren kann man mit dem entsprechenden Werkzeugen und Materialien selber.Vorher muss aber abgebeizt werden und die Alukorrosion und evt. Schäden geschliffen werden. Ich habe selber meine Felgen für das Sommerauto poliert und Teil lackiert. Weil der Lack auf den polierten Felgen den Glanz ein wenig wegnimmt, habe ich meine nicht lackiert.

rps20161120_145159.jpg

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hochglanzverdichtung wäre ein alternativ...

 

 - Bret

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Nun, ich schrob lackiert - nicht schön lackiert :) (irgendwo gibts hier auch Fotos). Originallook herstellen dürfte nicht wirtschaftlich machbar sein. Und so wie die Dinger korrodieren kannste die unversiegelt nur tagsüber bei gutem Wetter im Sommer fahren...

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Joo...

ist natürlich klar.Unlackiert ist das nur etwas für den Sommer. Auf einer polierten  Felge hält der Klarlack auch nicht richtig. Deshalb sind die Felgen auch meistens Glanzgedreht.

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vor 22 Stunden schrieb SLK 230:

Joo...

ist natürlich klar.Unlackiert ist das nur etwas für den Sommer. Auf einer polierten  Felge hält der Klarlack auch nicht richtig. Deshalb sind die Felgen auch meistens Glanzgedreht.

 

Glanzgedreht - richtig, so hiess das. Also waren die im Original glanzgedreht/lackiert.

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Am 11.2.2017 um 17:35 schrieb heavy-metal:

... und das mit dem Aufbereiten (Entlacken, Polieren, Lackieren) bekommt man so ohne Weiteres hin? Ich stelle mir das recht aufwändig vor. Die Profils wollen hier je nach Aufwand ca. EUR 200 pro Rad haben.

 

@heavy-metal- Sind die Felgen inzwischen aufgearbeitet worden und wie waren Preis und Ergebnis? Ich überlege immernoch, einen gebrauchten Originalsatz zu kaufen oder alternativ die ähnliche A3-Felge zu nehmen

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@Ditoast: ich habe hier einen Felgensatz, den ich aus damals aktuellem Anlass inzwischen selbst aufbereitet habe - so weit das mit "Bordmitteln" möglich war. Aber der Reihe nach...

 

  • Es lohnt absolut nicht, Felgen aufzubereiten, die stark von Alukorrosion befallen sind. Grund: die Korrosion geht z.T. derart tief ins Material, dass es mit "einfachem" Glanzdrehen nicht getan ist. Weiterer Grund: die Aufbereiter wollen oft keine Garantie geben, dass es dort, wo die Korrosion entfernt wurde, 2-3 Jahre später nicht wieder "blüht". Und noch ein Grund: müssen später mal einzelne Felgen ersetzt werden (Unfall, Bordsteinschrottung...), wird eine Ersatzfelge im Serienfinish immer etwas anders aussehen als die nachträglich aufbereiteten.
  • Hatte bzgl. Aufbereitung auch Kontakt mit dem Felgenhersteller (Fuchs) wg. einer "seriennahen" Aufbereitung. Fuchs bereitet nur 911er-Felgen auf. Leider nicht die vom A2...
  • Ich habe mir in den letzten 2 Jahren etliche Schmiedeleichtsätze angesehen. Offensichtlich sind Felgen made in Germany vom Finish (Klarlack) besser als die Dinger, die in Ungarn gefertigt wurden. Bei deutschen Felgensätzen war, obwohl diese i.d.R. älter sind als ihre ungarischen Pendants, Alukorrosion wesentlich seltener ein Problem. Das Produktionsland steht übrigens innen in der Felge (Germany: bis ca. 2002 - Hungary: ab 2003).

Was also tun? Die Antwort liegt nahe: einen Felgensatz suchen, der von Alukorrosion möglichst verschont ist. Aber unbedingt drauf achten, dass die Nabendeckel dabei sind! Gibt es zwar noch bei Audi, aber für knappe EUR 30 - pro Stück! Bordsteinschäden wären weniger ein Problem. Sie lassen sich nach meinen Erfahrungen leichter (noch dazu mit Heinwerkerwerkzeug) egalisieren als Alukorrosionsschäden.

  • Bordsteinschäden, die nicht allzu tief sind (bis ca. 1 mm Materialabtrag), lassen sich legal mit einem Schleifaufsatz für die Bohrmaschine aufarbeiten. Besagte Stellen nicht (!) auf Hochglanz polieren, damit der Klarlack besser hält.
  • Unmittelbar vor dem Lackieren die geglätteten Stellen mit einer milden Säure (Zitronensäure) von letzten Korrosionspartikeln befreien. Danach mit destilliertem Wasser neutralisieren.
  • Bzgl. Klarlack: glasklare Empfehlung, einen 2K-Lack zu verwenden. Ist, da er chemisch aushârtet, deutlich beständjger gg. Abrieb und Lösemittel als das (Sprüh-)Dosen-Billigzeugs aus dem Baumarkt. 
  • Zuletzt: 2K-Lack im Backofen bei ca. 60°C für 30 Min aushärten lassen. Eine 15"-Felge passt in den normalen Backofen mit 60cm-Küchen-Normmaß. Eine 16"-Felge nicht mehr... ;)

Wer den Aufwand scheut, sich auf die Suche nach Original-A2-Schmiedealus zu machen und diese aufzubereiten, findet natürlich schneller die Wählscheiben vom A3. Diese gibt es in 2 Varianten:

  1. poliert und klar lackiert (8L0601025M)
  2. "klassisch" silber lackiert (8L0601025E)

Die Alternative 2 dürfte die bei Weitem "stressresistentere" sein.

 

Noch Fragen??? 9_9

  • Thanks 3

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Noch eine Ergänzung: es ist inzwischen ja äußerst schwierig,  Schmiedealus in passablem Zustand (bzw solche mit "nur" Bordsteinmacken) zu finden. Alternativ ist es natürlich auch möglich, einen korrodierten Satz zu erstehen und diesen mit "normalem" Felgensilber zu lackieren. Dann wären naturlich auch alle Korrosionsspuren penibel zu entfernen, damit der Decklack später keine Blasen wirft. Wenn man einen Standard-Felgenlack aus dem Audi-Portfolio (Farbcode "Z17") nähme, wäre die "Reproduzierbarkeit" einer einzelnen Felge im Falle eines Austauschs auch kein größeres Problem. Dennoch bewegen sich auch in einem solchen Fall die Preise für eine Aufbereitung im Bereich von nahe EUR 200 pro Felge. Ich hatte auch kurz drüber nachgedacht, aber schnell Abstand von dieser Idee genommen, weil ein Silberlack eben leider doch den "Reiz" der originalen und aus meiner Sicht "edlen" Schmiedealu-Optik wegnimmt. Wer aber schon einen korrodierten Satz Schmiedealus hat und diesen weiter nutzen möchte, hat kaum eine Alternative.

 

Außer, man ginge in die Vollen: die Schmiedealus sind bei Audi noch lieferbar. Stückpreis (ohne Nabendeckel) inzwischen nahe EUR 400... :S Manch ein so aufgepeppter A2 hätte dann plötzlich - rein rechnerisch (nur eben nicht merkantil) - einem um nahe 100% höheren Zeitwert... 9_9 :janeistklar:

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Posted (edited)
Am 26.4.2020 um 23:19 schrieb heavy-metal:
  • Zuletzt: 2K-Lack im Backofen bei ca. 60°C für 30 Min aushärten lassen. Eine 15"-Felge passt in den normalen Backofen mit 60cm-Küchen-Normmaß. Eine 16"-Felge nicht mehr... ;)

 

Noch Fragen??? 9_9

 

 @heavy-metalWelche Auswirkungen hat das auf den Hausfrieden ? Gibt es Fotos von den Felgen? Wieviele Stunden arbeitet man an einer Felge?

 

Vielen Dank für den tollen Beitrag :TOP: Wenn ich einen "verrotteten" Satz kaufen sollte, würde ich ihn wahrscheinlich pulverbeschichten lassen. Habe gesehen, dass solche Felgen auf der UK-Seite der Bucht angeboten wurden. Sah ganz gut aus. Ist aber natürlich nicht das Original, aber bei EUR 400 pro Felge hört der Spass auf. 

Edited by Ditoast

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@Ditoast: och, das mit dem Backofen war kein echtes Problem. Immerhin kann man ja auf den Gitterrost einen Bogen Backpapier legen. Und dass man nur absolut saubere Felgen in den Ofen schieben sollte, dürfte eigentlich klar sein. ;) Wenn es nur um das Ausschleifen von Bordsteinschäden geht, ist das - pro Felge - in ca. 30 Minuten erledigt. Inkl. Lackieren der behandelten Stellen und 4x Ofentrocknung sollte man sich also schon einen Tag Zeit geben. Ich empfehle, vor dem Montieren der Reifen die Felgen 2-3 weitere Tage (bei Zimmertemperatur) liegen zu lassen. Dann dürfte der 2K-Lack in jedem Fall durchgehärtet sein.

 

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