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Fekmfg

Umwelt

33 Beiträge in diesem Thema

Hallo allerseits,

 

ich bin seit einiger Zeit auf der Suche nach einem passenden A2 für mich.

Ich wollte aber noch euerer Meinung zum Thema Umweltfreundlichkeit hören.

 

Ich werde voraussichtlich nicht mehr als 10000 KM im Jahr fahren. Ist es umweltfreundlicher einen A2 TDI zu fahren oder einen A2 FSI?

 

Oder mal anders gefragt: Was spricht für ein FSI und was für ein TDI, wobei nicht unbedingt die Kosten eine Rolle spielen, sondern Umweltfreundlichkeit und Spaß.

 

Gruß Fek

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schön, dass sich jemand so um die Umwelt sorgt. Meine Meinung: ein Auto oder einige tausent auf der Welt macht gar kein Unterschied, also die Effekte werden erst in 20 Jahren zu spüren sein, wenn jetzt 5% weniger verbraucht /verbrannd wird also die normale Entwicklung wäre. Tendenz der Rohstoffverbrennung ist ja noch steigend, nicht sinkend, soweit ich weiß wegen Chine USA etc.

 

Egal: zum TDI : es gibt keinen Rußpartikelfilter. Das würde mir als Grund bei der geringen Fahrleistung schon reichen. auch wenn der sichtbare schwarze Ruß kein Feinstaub ist, nervt er mich doch gewaltig in der Stadt.

 

Außerdem: Du fragst extrem Öko, nicht finanziell, willst aber einen 110PS FSI mit etwa 10kg/PS in Erwägung ziehen, sorry da fehlen mir die Worte (o.k. man kann sich streiten, welcher sparsamer ist, da es auch FSi gibt, die sehr sparsam laufen da dürfte die Schwankungsbreite ab Werk schon einen entscheidende Rolle spielen, s.die diversen Verbrauchsthreads im Forum

 

Ich würde nach Unterhalt kaufen oder wenn du viel Stadt fährst zu gunsten der Radler etc einen Benziner nehmen.

 

Gruß erstens

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Super Frage für Radio Eriwan

 

Im Prinzip ist der 1.2 TDI der umweltfreundlichere, aber wenn man die Energiekosten für die mehr benötigten Ersatzteile berechnet ist es der 1.6 FSI.

 

*RadioEriwanModusaus*

 

Fahrspaß im Sinne von richtig Gas geben können hast du nur im 1.6 FSI. Die Umweltfreundlichkeit kannst du dir selber hinbiegen wie du willst, CO2-Ausstoß gegen Feinstaub beim TDI.

 

Ich sehe die Feinstaubproblematik nicht so wild, daher würde ich zum 1.2TDI raten, falls du mit 60 PS auskommst und Spaß an der aufwendigeren Technik hast. Ansonsten eher den FSI.

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Umweltfreundlichkeit ist ein weiter Begriff...

 

Welche Vorgaben sind hier wichtig?

 

CO2-, CO-, HC-, NOx-Austoß, Rußpartikel, Reifenverschleiß, Motorölverbrauch, Energie zum Herstellen des Fahrzeuges, Gesamtenergiebilanz, Haltbarkeit, Achslast, Bremsverschleiß,... :)

 

Im Endeffekt wird man wohl barfuss gehen müssen... ;)

 

Sorry, konnte nicht anders

Lutz

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Original von jai_p.

Super Frage für Radio Eriwan

 

Im Prinzip ist der 1.2 TDI der umweltfreundlichere, aber wenn man die Energiekosten für die mehr benötigten Ersatzteile berechnet ist es der 1.6 FSI.

 

*RadioEriwanModusaus*

 

Hoppla, ob das so stimmt...

 

Herstellung von 1kg Aluminium => 14kWh

 

Verbrauch A2 1.2TDI 15000km => 600ltr => 6000kWh

Verbrauch A2 1.6FSI 15000km => 1000ltr => 9000kWh

 

Differenz => 3000kWh.

Dafür bekomme ich aber schon 200kg Aluminium... ;)

 

Gruß

Lutz

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Danke Jungs,

 

für die schnellen Antworten.

 

Euch ist bestimmt schon aufgefallen, dass ich hier einen Spagat zwischen Spaß und Umweltverträglichkeit probiere, was eigentlich kaum zu schaffen ist.

 

Das größte Problem ist einfach, dass ich unentschlossen bin welche Version ich kaufen soll. Ursprünglich tendierte ich zu einem TDI wegen des noch kleineren Verbrauchs, allerdings habe ich irgendwo gelesen, dass Diesel zwar Umweltfreundlicher ist, aber für die Menschen gesundheitsschädlicher ist.

Ok, dachte ich mir schaue ich mir mal die normalen Benziner an und musste feststellen, dass hier einige sich darüber beschweren das die Version mit 75 PS gar nicht zieht. Deswegen mein Gedanke FSI zu holen.

 

Ich will ja nicht heizen wie sonst was aber wenn es mal notwendig sein sollte, würde ich schon gerne schnell vom Fleck weg kommen. Ist das mit einem normalen Benziner möglich?

 

Vielleicht sollte man noch wissen, dass ich es jetzt so einplane, dass ich den Wagen schon 4 - 5 Jahre fahre. Also keine Investition für nur mal kurz Spaß zu haben.

 

Ich weiß, es hört sich alles sehr sonderbar an, aber ich bin wirklich verzweifelt und kann mich nicht entscheiden. :-(

 

Gruß Fek

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Original von Fekmfg

Danke Jungs,

 

 

Ok, dachte ich mir schaue ich mir mal die normalen Benziner an und musste feststellen, dass hier einige sich darüber beschweren das die Version mit 75 PS gar nicht zieht. Deswegen mein Gedanke FSI zu holen.

 

I

Gruß Fek

Dann hast du unser Forum nicht gelesen. Wer erzählt denn so einen Quatsch. Das passt vielleicht zu 90 PS Golf oder so.

 

Aber der 1.4 Benziner kommt mit guter Ausstattung und 16" Reifen auf 995 kg inkl. Fahrer. und geht mit 75 PS schon gut ab, wenn du ihn trittst. Ich finde ihn prima, er ist in der Stadt nicht lahm sondern wenn man möchte eher flott und zieht vielen davon, v.a. wenn man mal noch nicht hochgeschalten hat.

Manche haben /meckern über eine Anfahrschwäche, die ich nicht habe.

Ist auch Übung mit Kupplung... und ev. zu niedrige Leerlaufdrehzahl/alter Luftfilter.

 

Gruß erstens

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Original von lutzmich

 

Hoppla, ob das so stimmt...

 

Herstellung von 1kg Aluminium => 14kWh

 

Verbrauch A2 1.2TDI 15000km => 600ltr => 6000kWh

Verbrauch A2 1.6FSI 15000km => 1000ltr => 9000kWh

 

Differenz => 3000kWh.

Dafür bekomme ich aber schon 200kg Aluminium... ;)

 

Gruß

Lutz

 

So ein Getriebe wiegt ja schon ein paar Kilo, man muss es also nur oft genug wechseln, damit meine Rechnung aufgeht.:D

Oder anders absgedrückt: Du hast ja Recht -ORDEN-.

Das Mindergewicht beim 1.2 muss ja auch nicht hergestellt werden, das hatte ich noch außen vor gelassen. Außerdem geht der verfahrene Sprit zu 100% in die Umweltbilanz ein, das Getriebe nur zu ein paar %, da das Aluminum recycelt wird.

 

Sorry an alle 1.2er Fahrer, ich musste auf diese unscharfe Frage so beantworten. Das war nicht böse gemeint. Manchmal denke ich mir, dass ich auch mit einem 1.2er glücklich geworden wäre, es ist halt etwas Neid dabei.

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Original von Fekmfg

Das größte Problem ist einfach, dass ich unentschlossen bin welche Version ich kaufen soll. Ursprünglich tendierte ich zu einem TDI wegen des noch kleineren Verbrauchs, allerdings habe ich irgendwo gelesen, dass Diesel zwar Umweltfreundlicher ist, aber für die Menschen gesundheitsschädlicher ist.

Ok, dachte ich mir schaue ich mir mal die normalen Benziner an und musste feststellen, dass hier einige sich darüber beschweren das die Version mit 75 PS gar nicht zieht. Deswegen mein Gedanke FSI zu holen.

 

Ich will ja nicht heizen wie sonst was aber wenn es mal notwendig sein sollte, würde ich schon gerne schnell vom Fleck weg kommen. Ist das mit einem normalen Benziner möglich?

 

Vielleicht sollte man noch wissen, dass ich es jetzt so einplane, dass ich den Wagen schon 4 - 5 Jahre fahre. Also keine Investition für nur mal kurz Spaß zu haben.

 

TDI wegen Verbrauch ist schon OK. Aber die Steuer wird Dich unglücklich machen bei 10000km/a.

Der 1.2 TDI ist nur was für Abenteurer...

 

FSI zickt evtl. auch ein wenig rum (Einspritzdüsen, NOx-Kat, Ventildeckeldichtung, Zündpulen, ...)

 

Bleibt nur der Benziner übrig. Zieht zwar keine Butter vom Brot, ist aber im Unterhalt, Laufruhe und Wartungskosten ein sehr schöner Kompromiss. Der 1.4 Benziner hat zwar auch seine Macken, aber aufgrund der hohen Verbreitung wissen die meisten Werkstätten was damit anzufangen.

 

Aber entscheiden, dass musste denn schon selber... ;)

Mach doch einfach mal eine Probefahrt und dann lass den Bauch entscheiden.

 

Gruß

Lutz

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Original von jai_p.

Sorry an alle 1.2er Fahrer, ich musste auf diese unscharfe Frage so beantworten. Das war nicht böse gemeint. Manchmal denke ich mir, dass ich auch mit einem 1.2er glücklich geworden wäre, es ist halt etwas Neid dabei.

 

Dafür haste aber auch eine Sorge weniger (Gangsteller, Kupplung, ...) ... ;)

 

Genieße das ruhige Leben, wir 1.2ler lieben das Abenteuer...

 

Gruß

Lutz

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Also,

ich selber habe den FSI, sehr tolles Auto, im Schnitt ca. 6,5 Liter im Mix.

 

Man kann mit ihm sparsam fahren, man kann aber auch absolut damit heizen.

Bei 10000KM ist der FSI denke ich auf jedenfall das bessere Auto, ab mehr jedoch der Diesel.

 

Gruß Ed :)

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Hi!

 

@ fekmfg: Was spricht denn gegen den 1.4 Benziner mit 55 kW? Fahr mal den 1.4 Benziner Probe, und Du wirst den FSI nicht mehr wirklich vermissen, Dich aber darüber freuen, dass die Unterhaltskosten des 1.4 Benziners u.U. deutlich unterhalb des FSI liegen. Die Normverbräuche von 1.4 und FSI sind zwar annähernd gleich, aber der FSI will z.B. mit dem teuren Super Plus (bzw. bei ARAL und Shell mit dem noch teureren 100-Oktan-Sprit) gefüttert werden.

 

CU!

 

Martin

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Hallo noch mal,

 

danke schon mal für die Tips. Jetzt tendiere ich wieder eher zu einem 1.4 Benziner. Dann kann ich mir evtl. noch Opensky leisten :-)

 

Trotzdem habe ich bis jetzt nicht rausgefunden, was für die Umwelt besser ist (unabhängig von den Kosten), 1.4 TDI oder 1.4 normal?

 

Mich stört es schon ein wenig dass der 1.4 offensichtlich 6-7 Liter verbraucht, wohingegen der TDI mit 3,5-5 Litern auskommt.

 

Gruß Mark

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Original von Fekmfg

Trotzdem habe ich bis jetzt nicht rausgefunden, was für die Umwelt besser ist (unabhängig von den Kosten), 1.4 TDI oder 1.4 normal?

 

Aaaaarrrggghhhhh...

Dann berichte doch mal darüber, was Dir an der Umwelt wichtig ist!

Was sind Deine Vorgaben, Randbedingungen, Meinungen?

Ist Dir die Gesamtenergiebilanz (Vom Erz zum Schrottplatz) wichtig?

 

Du wirst immer Studien finden, die das eine oder andere vorne sehen oder verteufeln. Auch Greenpeace hat seine Meinung zum Thema Umweltfreundlichen Autofahren schon mal geändert.

 

Autofahren ist immer eine unglaublich umwelt-un-freundliche Angelegenheit.

 

Ich hole jetzt mal ein wenig aus...ohne Anspruch auf Vollständigkeit

 

Umwelteigenschaften Diesel:

+ Verbrauch (wenig CO2)

- Rußpartikel

- NOx, HC, usw.

- höheres Gewicht (Reifenverschleiß, Bremsverschleiß, mehr Energie zum Fertigen)

- Herstellung Kats extrem umweltschädlich (Förderung und Verarbeitung der Edelmetalle)

- Noch ist Schwefel und anderes Zeug in sehr geringen Mengen im Treibstoff

 

Umwelteigenschaften Benzin:

+ Wenig NOx, HC, Ruß

+ leichtes Gewicht (Reifenverschleiß, Bremsverschleiß, wenig Energie zum Fertigen)

- Herstellung Kats extrem umweltschädlich (Förderung und Verarbeitung der Edelmetalle)

- Verbrauch (viel CO2)

- Benzol und andere nette Dämpfe

 

Umwelteigenschaften Erdgas, Autogas:

+ Verbrauch (wenig CO2)

+ Unglaublich wenig NOx, HC, Ruß

- höheres Gewicht (Reifenverschleiß, Bremsverschleiß, mehr Energie zum Fertigen)

- Herstellung Kats extrem umweltschädlich (Förderung und Verarbeitung der Edelmetalle)

- Erdgas (Methan) ist ein "Klimakiller"

 

Beim Audi A2 kommt noch hinzu, dass fast alles aus Alu gefertigt ist. Die Förderung und Herstellung von Alu ist auch nicht gerade umweltfreundlich.

 

Im Endeffekt bleibt da nur die Fortbewegung als Fußgänger oder Fahrradfahrer übrig.

Oder das kleinste mögliche Auto => z.B. Hyundai Atos, Daihatsu Cuore, ...

 

Zugfahren selbst ist da nicht unbedingt umweltfreundlicher, da für jeden Passagier ca. 0,4t Zug bewegt werden. Aktuelle ICEs verbrauchen im Schnitt 2,2-2,7ltr/100km pro Nase.

Auch die Umweltschäden entlang der Schienenwege (Abrieb Räder, Unkrautvernichtungsmittel, ...) sind nicht ohne.

 

Also, alles hat 2 Seiten. Du musst dich jetzt für eine entscheiden...

 

Habe fertig ;)

Lutz

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Original von lutzmich
Original von Fekmfg

Trotzdem habe ich bis jetzt nicht rausgefunden, was für die Umwelt besser ist (unabhängig von den Kosten), 1.4 TDI oder 1.4 normal?

 

(...)

 

Also, alles hat 2 Seiten. Du musst dich jetzt für eine entscheiden...

 

Habe fertig ;)

Lutz

 

Das klingt nach Herzblatt:

 

Kandidat 1.2 mit dem kleinen tapferen Herzen und den gelegentlichen Schrierigkeiten in die Gänge zu kommen.

 

oder Kandidat 1.6 der seinen Lebenssaft in Schichten verbrennt, umso mehr wenn du ihn richtig heiß machst

 

oder doch der Kandidat mit der Nummer 1.4, den kleinen durchscnittlichen Langeweiler, der dich treu begleitet und mit dir selten zur Bank will da er von dir nicht viel finanzielle Zuwendung verlangt. :D

 

Ontopic: Den 1.4er Benziner probefahren und wenn er gefällt kaufen, der ist ein guter Kompromiss für 10.000 km.

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Original von jai_p.

Das klingt nach Herzblatt:

 

Kandidat 1.2 mit dem kleinen tapferen Herzen und den gelegentlichen Schrierigkeiten in die Gänge zu kommen.

 

oder Kandidat 1.6 der seinen Lebenssaft in Schichten verbrennt, umso mehr wenn du ihn richtig heiß machst

 

oder doch der Kandidat mit der Nummer 1.4, den kleinen durchscnittlichen Langeweiler, der dich treu begleitet und mit dir selten zur Bank will da er von dir nicht viel finanzielle Zuwendung verlangt. :D

 

-ORDEN--ORDEN--ORDEN-

 

:TOP:

 

Kann nicht schreiben, muss lachen...

Lutz

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Original von lutzmich
Original von Fekmfg

Trotzdem habe ich bis jetzt nicht rausgefunden, was für die Umwelt besser ist (unabhängig von den Kosten), 1.4 TDI oder 1.4 normal?

 

Aaaaarrrggghhhhh...

Dann berichte doch mal darüber, was Dir an der Umwelt wichtig ist!

Was sind Deine Vorgaben, Randbedingungen, Meinungen?

Ist Dir die Gesamtenergiebilanz (Vom Erz zum Schrottplatz) wichtig?

 

Du wirst immer Studien finden, die das eine oder andere vorne sehen oder verteufeln. Auch Greenpeace hat seine Meinung zum Thema Umweltfreundlichen Autofahren schon mal geändert.

 

Autofahren ist immer eine unglaublich umwelt-un-freundliche Angelegenheit.

 

Ich hole jetzt mal ein wenig aus...ohne Anspruch auf Vollständigkeit

 

Umwelteigenschaften Diesel:

+ Verbrauch (wenig CO2)

- Rußpartikel

- NOx, HC, usw.

- höheres Gewicht (Reifenverschleiß, Bremsverschleiß, mehr Energie zum Fertigen)

- Herstellung Kats extrem umweltschädlich (Förderung und Verarbeitung der Edelmetalle)

- Noch ist Schwefel und anderes Zeug in sehr geringen Mengen im Treibstoff

 

Umwelteigenschaften Benzin:

+ Wenig NOx, HC, Ruß

+ leichtes Gewicht (Reifenverschleiß, Bremsverschleiß, wenig Energie zum Fertigen)

- Herstellung Kats extrem umweltschädlich (Förderung und Verarbeitung der Edelmetalle)

- Verbrauch (viel CO2)

- Benzol und andere nette Dämpfe

 

Umwelteigenschaften Erdgas, Autogas:

+ Verbrauch (wenig CO2)

+ Unglaublich wenig NOx, HC, Ruß

- höheres Gewicht (Reifenverschleiß, Bremsverschleiß, mehr Energie zum Fertigen)

- Herstellung Kats extrem umweltschädlich (Förderung und Verarbeitung der Edelmetalle)

- Erdgas (Methan) ist ein "Klimakiller"

 

Beim Audi A2 kommt noch hinzu, dass fast alles aus Alu gefertigt ist. Die Förderung und Herstellung von Alu ist auch nicht gerade umweltfreundlich.

 

Im Endeffekt bleibt da nur die Fortbewegung als Fußgänger oder Fahrradfahrer übrig.

Oder das kleinste mögliche Auto => z.B. Hyundai Atos, Daihatsu Cuore, ...

 

Zugfahren selbst ist da nicht unbedingt umweltfreundlicher, da für jeden Passagier ca. 0,4t Zug bewegt werden. Aktuelle ICEs verbrauchen im Schnitt 2,2-2,7ltr/100km pro Nase.

Auch die Umweltschäden entlang der Schienenwege (Abrieb Räder, Unkrautvernichtungsmittel, ...) sind nicht ohne.

 

Also, alles hat 2 Seiten. Du musst dich jetzt für eine entscheiden...

 

Habe fertig ;)

Lutz

 

hehe, vielen Dank für die detailierte Auflistung. Wie immer habe ich mich sehr ungenau ausgedrückt. Ich brauche eine vereinfachte Rechnung:

Ist es besser 3,5-5 Liter Diesel pro 100 KM in die Luft zu blasen oder besser 6-7 Liter Super Benzin? Das ist meine einfache Frage, die wahrscheinlich gar nicht zu beantworten ist ähnlich wie "Was ist besser? Nintendo oder Sony?".

 

Gruß Mark

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Anmerkung: 1.2TDI: 3-max 4l/100km Diesel

1,4 TDI: 4,5-5,8l/100km Diesel

1.4 Benzin: 6-7,3l/100km /Vollgas 8-8,5 Maximalverbrauch

 

Maximalverbracuh 1,4 TDI dürfte bei 7l/100km liegen. (Schätzung)

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Original von heavy-metal

.... aber der FSI will z.B. mit dem teuren Super Plus (bzw. bei ARAL und Shell mit dem noch teureren 100-Oktan-Sprit) gefüttert werden.

 

Seit den Osterferien fahre ich immer nur mit Super Bleifrei. Ein Unterschied im Verbrauch ist mir da nicht aufgefallen, ist aber aufgrund der Strecke MS-Sundern auch eher schwierig. Seit dem Studium verbrauche ich im Schnitt 6,3L.

Höchstgeschwindigkeit mit Super Bleifrei, 185er, laut Radio 199(vermutlich Höchstgeschwindigkeit, nach 10sec bei 199 musste ich abbrechen), Super Plus noch nicht gestestet.

 

Noch ein Umweltaspekt:

Willst du eher in der Stadt fahren, oder mehr Autobahn? Wir hatten in der Vorlesung jetzt die Auswirkungen von NOx auf die Atmosphäre. Der NO - Ausstoß wird bei hohen Geschwindigkeiten viel höher. (NO2 bildet sich bei niedrigeren Verbrennungstemperaturen, NO bei höhren. NO ist viel viel schlimmer) Der FSI hingegen hat einen NOx - Kat. Da kommt (hoffentlich) gar kein NOx raus.

 

NO sorgt in oberen Atmosphären für einen Ozon-Abbau und verhindert den Neuaufbau von Ozon.

 

(Für die Interessierten:

 

NO + O3 --> NO2 + O2

NO2 + O (Sauerstoffradikal, wird zum O3 Aufbau benötigt und liegt in oberen Atmospähren vor) --> NO + O2 )

 

In unteren Atmospähren sorgt es hingegen für zu hohe Ozonwerte:

 

NO2 --> NO + O

O + O2 --> O3

 

Dieser Aspekt begünstigt also wieder den FSI, da der als einziger so einen NOx kat hat (weil bei der FSI Verbrennungsweise sehr viel NOx entsteht).

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Original von Fekmfg

Ich brauche eine vereinfachte Rechnung:

Ist es besser 3,5-5 Liter Diesel pro 100 KM in die Luft zu blasen oder besser 6-7 Liter Super Benzin? Das ist meine einfache Frage, die wahrscheinlich gar nicht zu beantworten ist ähnlich wie "Was ist besser? Nintendo oder Sony?".

 

Gruß Mark

 

Die Frage kannst Du Dir nur selbst beantworten. lutzmich hat alle wesentlichen Argumente aufgelistet. Es liegt an Dir, ob Du die vermeintliche Verringerung des Treibhauseffektes durch niedrigeren Verbrauch wichtiger findest (dann den Diesel nehmen) oder ob Dir eher der deutsche Wald am Herzen liegt (dann den Benziner wg. weniger NOx). Der Feinstaub des Diesels ist für die Umwelt völlig irrelevant (und für alles andere zum Thema Feinstaub gibt es hier im Forum schon einen anderen Thread).

 

@abi2004 : Gut aufgepasst in der Vorlesung :LDC allerdings leichte Korrektur zum NOx-Kat des FSI : der speichert das NOx im Schichtbetrieb, wo der Motor mit Luftüberschuss läuft. Ab ca. 100km/h fährt der FSI wie jeder andere Benziner auch mit homogem Gemisch, stöchiometrisch oder fett an der Vollast. Der NOx-Speicherkat arbeitet dann wie jeder andere Drei-Wege-Kat, d.h. konvertiert das NOx direkt ohne es zu speichern.

(Wohingegen ein Diesel auf der Autobahn prinzipbedingt immer noch mager läuft und das NOx brikettweise rausschmeisst, deswegen stinkt's ja auch so hinter den Dieseln.)

 

Gruß

 

Chrysalis

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Hallo!

 

Ich glaube bei deinen Fahrleistungen hält es sich ziemlich die Waage, welcher Wagen umweltfreundlicher ist.

 

Chrysalis hat es ja auf den Punkt gebracht: Must dir halt überlegen, was dir an der Umwelt wichtiger ist.

 

Die Feinstaub-Diskussion würde ich auch vernachlässigen, da Diesel-PKWs nur einen minimalen Anteil am Gesamt-Feinstaub haben.

 

Allerdings solltest du bei dem Kauf deines Autos auch die Kosten nicht vergessen. Und bei 10 tkm pro Jahr spricht da vieles für den 1,4 Benziner.

 

Grüße

Alu_Kugel

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Beim Diesel macht es auch einen großen Unterschied, ob die Abgasrückführung auf oder zu ist.

 

Der Lupo 3L war ja der erste Diesel, der die Euro4 Norm und damit die strengen Euro4 Stickoxid-Grenzwerte eingehalten hat. Bei der Euro4-Norm wird aber nur bis 120 km/h gemessen.

Das Umweltbundesamt hat dann mal nachgemessen, was jenseits von 120 km/h passiert: dann wird die Abgasrückführung zu gemacht und die Stickoxid-Emissionen steigen massiv an, so dass das Emissionsverhalten schlechter als bei vielen Euro3 Autos ist.

 

Also merke: wer umweltfreundlich unterwegs sein will, darf nicht schneller als 120 km/h fahren ...

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Original von Chrysalis

 

 

Ab ca. 100km/h fährt der FSI wie jeder andere Benziner auch mit homogem Gemisch, stöchiometrisch oder fett an der Vollast. Der NOx-Speicherkat arbeitet dann wie jeder andere Drei-Wege-Kat, d.h. konvertiert das NOx direkt ohne es zu speichern.

 

Oh, das wundert mich. Wenn doch schon so ein spezieller Kat verbaut wird, warum wird der dann nicht auch bei höheren Drehzahlen eingesetzt? (ich denke du meinst ab ca. 100km/h, weil da im 5. Gang der Schichtladebetrieb aufhört, im 4. wäre es ab 80 etc)

Etwa nur, weil dadurch die Leistung etwas verringert wird?

Wenn schon so viel Geld für einen teilweise aus Platin bestehenden Spezialkat ausgegeben wird, der sicher auch noch einiges wiegt, dann soll der auch schon genutzt werden. Und nicht nur dann, wenn es wegen EU - Richtlinien nötig ist, um NOx - Grenzwerte einzuhalten.

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Original von abi2004
Original von Chrysalis

 

 

Ab ca. 100km/h fährt der FSI wie jeder andere Benziner auch mit homogem Gemisch, stöchiometrisch oder fett an der Vollast. Der NOx-Speicherkat arbeitet dann wie jeder andere Drei-Wege-Kat, d.h. konvertiert das NOx direkt ohne es zu speichern.

 

Oh, das wundert mich. Wenn doch schon so ein spezieller Kat verbaut wird, warum wird der dann nicht auch bei höheren Drehzahlen eingesetzt? (ich denke du meinst ab ca. 100km/h, weil da im 5. Gang der Schichtladebetrieb aufhört, im 4. wäre es ab 80 etc)

Etwa nur, weil dadurch die Leistung etwas verringert wird?

Wenn schon so viel Geld für einen teilweise aus Platin bestehenden Spezialkat ausgegeben wird, der sicher auch noch einiges wiegt, dann soll der auch schon genutzt werden. Und nicht nur dann, wenn es wegen EU - Richtlinien nötig ist, um NOx - Grenzwerte einzuhalten.

 

Der FSI fährt im Teillastbetrieb mit Luftüberschuß (Magerbetrieb). Da der Sauerstoff dann nicht vorrangig das Benzin oxidiert, werden eben viele Stickoxide erzeugt (NOx) und dieser wird dann im Speicherkat zwischengelagert. Da der Motor aber nur in bestimmten Last- und Drehzahlbereichen mit Luftüberschuß "rund" läuft, wird er bei höherer Belastung wie ein "normaler" Benziner fahren müssen. Den mageren Bereich könnte man durchaus noch etwas ausweiten, aber dann fährt sich der Motor recht grauselig...

 

Guckst Du auch hier: Benzin Direkteinspritzung

 

 

Gruß

Lutz

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Jo, das ist mir alles schon klar, wieso das so abläuft, was es mit dem Schichtladebetrieb auf sich hat und die chemischen Reaktionen dabei.

 

Und das der Schichtladebetrieb nur bei wenig Gas und niedrigeren Drehzahlen läuft, ist auch bestens bekannt.

 

Aber wieso lassen die den Kat nicht auch dann zugeschaltet, wenn die Verbrennung wie bei jedem anderen läuft? Es entsteht ja auch so jede Menge NOx.

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Aber wieso lassen die den Kat nicht auch dann zugeschaltet, wenn die Verbrennung wie bei jedem anderen läuft? Es entsteht ja auch so jede Menge NOx.

 

Das ist keine Frage von "Zuschalten" oder "Abschalten". Das im NOx-Speicherkat enthaltene Barium speichert nur bei Luftüberschuss und nur bis hin zu gewissen Temperaturen das NOx. Bei stöchiometrischem oder fettem Betrieb sowie bei höheren Temperaturen sind die gebildeten Nitrate instabil und werden sofort zersetzt. Daher wird eben unter diesen Bedingungen nicht mehr mager gefahren, sonst würde das NOx nicht mehr konvertiert werden sondern hinten raus geblasen werden, und das wollen wir ja nicht weil es die Umwelt belastet. Egal ob das jetzt im oder ausserhalb des Testzyklus ist. Um trotzdem den bestmöglichen Verbrauch rauszuholen gibt's ja auch den NOx-Sensor, der genau überwacht ob der Kat aktuell noch speichert (und somit der Motor noch mager betrieben werden kann) oder nicht.

Wenn nicht, läuft der Motor dann eben stöchiometrisch, und der NOx-Speicherkat arbeitet als Dreiwege-Kat, d.h. konvertiert das NOx vollständig im Dreiwege-Betrieb wie in jedem "normalen" Motor auch. Es ist ja auch von der Beschichtung her ähnlich wie ein Drei-Wege-Kat, nur noch zusätzlich mit dem Barium zur NOx-Speicherung. Über dieselbe Chemie passiert übrigens auch im Teillastbereich die Regeneration des gespeicherten NOx.

 

Gruß

 

Chrysalis

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Danke für die ausführliche Antwort. Das hat mich aufgeklärt.

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Ja und?

 

Welches Auto holt er sich denn jetzt?

 

1.6FSI, 1.4 TDI oder doch den Toyota Prius? ;)

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Original von EdWood

Ja und?

 

Welches Auto holt er sich denn jetzt?

 

1.6FSI, 1.4 TDI oder doch den Toyota Prius? ;)

 

Nee, den Daihatsu Cuore...klein, billich, sparsam ;)

 

Gruß

Lutz

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Hi Jungs,

 

ich muss sagen je länger ich auf der Suche bin, um so schwacher bin ich geworden bzgl. des Umweltsaspekts. :-( Das ist echt sau mies.

Ich tendiere jetzt zu einem normalen Benziner, da jetzt die Kosten doch eine Rolle spielen. Der 1.6 FSI spart ja nix weil dickerer Motor und mehr PS und der TDI ist von der Versicherung und Steuern her sau teuer.

 

Ich denke ich werde mir irgendein 1.4er von 2005 holen.

 

Was sagt ihr zu meinem radikalen Kurswechsel?

 

Gruß Fek

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Original von Fekmfg

Ich denke ich werde mir irgendein 1.4er von 2005 holen.

Was sagt ihr zu meinem radikalen Kurswechsel?

 

Passt scho'...es gibt ja noch keine Weltformel ;)

Jeder hat seinen eigenen Werte und Weltanschauungen. Im Endeffekt muss das jeder mit sich selbst ausmachen.

 

Viel Spaß beim rumkugeln.

 

Gruß

Lutz

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Hallo Fek,

 

ich habe auch deine Suche gelest und verstehe sehr.

 

Wenn es dir möglich ist so probefahre sowohl diesel als auch benzin (also alle A2 Modelle).

Und kaufe danach.

Später brauchst du nicht denken wäre einen anderen besser gewesen.

 

Sehr gut, dass wir Umwelt denken und auch sehr wichtig Natur lieben.

 

..."Das ist echt sau mies".

Wir haben auch das Wort mies und dasselbe Wort habt ihr der Mann. :D

 

Gruss aus Finnland

Martti

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Hallo zusammen,

 

habe vor einiger Zeit diese Daten gefunden und stelle sie mal kommentarlos hier rein:

 

Quelle: http://www.greenconsumerguide.com/audi_a2_tdi.php

 

Audi A2 1.2 TDI - Essential Green Statistics. (D3 version)

 

95.3 miles per gallon

81g/km CO2 emissions

0.228g/km CO emissions

0.240g/km Nox emissions

0.261g/km HC/Nox emissions

0.0021g/km Particulate emissions

 

0-60mph: 14 seconds

Top speed: 106mph (where permitted)

Coefficient drag: 0.25

 

Weight: 930kg (empty) 1225kg (max).

 

 

Vielleicht gibt es weitere Quellen zu den übrigen A2-Motoren, um mal die Daten zusammen zu fassen.

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