Peter_A2

Verweigerte Gasannahme/Leichtes Ruckeln

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Hallo zusammen,

 

momentan schein echt der Wurm drin zu sein. Dabei fahre ich meine Kugel doch so gerne.

 

Heute Morgen auf der Autobahn auf dem Weg zur Arbeit. nach 15-20 km auf niegelnagelneuer und damit samtweicher Autobahn und Strich 120 erschien es mir plötzlich so, als on ich parallel zum Gas ganz sachte auf die Bremse getreten hätte (oder auf einmal starken Gegenwind bekommen hätte). Wenn der Untergrund nicht so perfekt gewesen wäre, hätte ich das in der Deutlichkeit gar nicht so bemerkt. Nach einigen Minuten kam sogar noch ein leichtes Ruckeln dazu. Aber nur leicht und auch nur kurz.

 

Durch den Elbtunnel bin ich noch gekommen, war aber ein Sch...gefühl. Allein die Vorstellung, im morgendlichen Berufsverkehr im Elbtunnel liegen zu bleiben.

 

In den letzten Tage und Wochen erschien es mir ebenfalls so, als ob ich diesen Effekt der "leichten Bremse" schon wahr genommen hätte. Erst am letzten WE, wo wir in den Harz gefahren sind, wäre ich fast umgekehrt eben wegen dieser Erscheinung. Die war aber nur kurz und danach schnurrte er wie eh und je.

 

Bevor ich nun heute Nachmittag den tödlichen Anruf vom Freundlichen bekomme, wäre ich sehr dankbar für ein paar Tips, um was es sich den handeln könnte.

 

Vielen Dank im voraus.

 

LG,

Peter

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Hallo zusammen,

 

nach den letzten Wochen nun ein kurzes Update, was noch alles geschah bzw. schon gemacht wurde:

 

- Batterie gewechselt (da noch 1. Batterie drin war)

- Glühkerzen gewechselt (da er schlecht ansprang)

- 60 tkm Inspektion mit allem drum und dran

- Spritpumpe im Tank (machte quietschende Geräusche)

- Tandempumpe (da angeblich Ursache für Lagerschaden in Spritpumpe im Tank, war auch von außen ziemlich verölt/feucht vom Diesel)

- LMM (da immer wieder im Fehlerspeicher aufgetaucht)

- Turbolader (da ziemlich verölt und nach Ausbau --> innen recht lose alles, eher als Vorsichtsreparatur zu sehen)

- als letztes nun der Kabelsatz zu den PDE (PD sind durchgemessen worden, eines leicht unter, aber unauffällig, sollen i.O. sein)

 

Fazit: er läuft nach meinem Empfinden besser, aber immer auf der morgendlichen Strecke, nachdem er warm gefahren ist, fängt bei ca. 120 km/h das Stottern an (an der Stelle ist auch leichte Steigung). Gehe ich dann auf ca. 80-90 km/h komme ich zumindest ohne allzu großes Ruckeln in die Firma.

 

Was kann das noch sein? Für weitere Tips wäre ich echt dankbar. Bei den vielen Threads hier kam mir noch die Idee MSG oder AGR.

 

Vielen Dank im voraus,

Peter

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Du kannst die AGR ja testweise mal Stilllegen und "fühlen" ob das hilft. Es sollte reichen das AGR Rohr mit einem dünnen Blech an der Verschraubung zu verschliessen, sodass nichts mehr durchkommt.

 

Aber A2-D2 meinte noch dass Muttern und Dichtungen nach dem Öffnen zu ersetzen sind!

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hat irgendwie wer was am Kraftstofffilter gemacht? Ah ja ich sehe 60TKM Inspektion sollte also der KSF gewechselt sein. Was macht das Kraftstoffumschaltventil? Würde das schlechte anspringen erklären.

 

Um das AGR kannste einfach den Unterdruckschlauch abziehen und fahren ob es besser wird.

bearbeitet von Bruno

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Der Freundliche muß, als er die Spritpumpe gemacht hat, wohl auch den Dieselfilter gemacht haben, so sagte meine neue Werkstatt (da ich jetzt nicht mehr beim Freundlichen bin --> das ist noch eine andere Geschichte).

 

Frage ist allerdings, ob, wenn man die Pumpe im Tank macht, notwendigerweise auch den Dieselfilter wechselt/wechseln muß? Mein neuer Schrauber hat bei der 60 tkm den Filter definitiv nicht gewechselt.

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Hast du für ne Pumpe im Tank bezahlt?

 

Es gibt beim A2(!) keine Pumpe im Tank bei den Dieseln! Bei KEINEM! Der Diesel wird allein durch die Tandempumpe nach vorne gezogen. Ein Filterwechsel ist nicht unbedingt notwendig, wenn der Wartungsintervall eingehalten wird (alle 60tkm).

 

Bei über 100 im fünften Gang dürfte die Drehzahl glaube ich auch in einem Bereich sein, in dem die AGR nicht mehr auf geht.

 

In den Notlauf geht er nicht? Nur ruckeln?

 

Könnte evtl. die eine PumpeDüse sein.

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Jetzt bin ich etwas geplättet.

 

Man erklärte mir, daß die Pumpe im Tank gewechselt wurde (genaue PN 8Z0919183B gemäß Rechnung). Die ist nun schon wieder defekt, so scheint es. Es ertönt in unregelmäßigen Abständen ein Quietschen. Wenn man sich dann an das linke Hinterrad kniet und in den Radkasten hineinlauscht, so hört man eine typische Pumpe mit Lagerschaden.

 

Dies geht dann auch zum Freundlichen als Reklamation.

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Ich habe nochmal im Netz nachgeschaut: Also verbaut 2000-2005 bei 8Z, PN wie oben. Bild anbei.

 

Vielleicht hast Du Dich doch geirrt?

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Nein, die TN 8Z0919183B ist lediglich vom Tankgeber mit Plastikteil, was höchstens wie eine Pumpe ausschaut (es ist aber keine drin).

 

Der Diesel im A2 hat keine Pumpe im Tank! Nicht im Ersatzteilkatalog und nicht im Stromlaufplan. Das kannst du ganz einfach selbst nach kontrollieren. Nur die Benziner haben eine Pumpe.

 

Rücksitze ausbauen. Auf der Beifahrerseite den Teppich unterm Rücksitz hoch klappen. Darunter findest du einen Deckel, den du im Idealfall mit der Hand öffnen kannst, wenn nicht mit nem Hammer und nem Holzkeil - am besten ringsum WD-40 hin sprühen, dann flutscht der Deckel recht einfach.

 

Unter dem Deckel findest du dann den eigentlich Verschlussdeckel vom Tank. Da läuft ein Kabel durch den Deckel in den Tank. 2 Adern sind immer vorhanden für den Tankgeber. Wenn 4 Adern da sind, sind 2 für den Tankgeber und 2 für eine Pumpe.

 

Schau doch einfach mal nach, wie viel Adern in deinen Tank führen?!

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Hallo

 

Meine Meinung: Erst mal den Dieselfilter wechseln. Das hätte bei dem Symptom die allererste und vor allem günstigste Aktion sein sollen. Mann o Mann - der halbe Motor hat neue Teile und der Fehler ist immer noch da. Sowas gibt es doch gar nicht - oder ?

 

Gruß Bernd

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Genau das machen wir jetzt auch. Nach Weihnachten. Und über Weihnachten is Ruhe im Schiff. ;-) Ich werde berichten.

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Hallo zusammen,

 

da ich ja so vor Weihnachten nichts anderes zu tun habe (ich gestehe, es wurmte mich) habe ich heute Morgen die Sitze hinten ausgebaut und den Deckel, wie von A2-D2 beschrieben, ausgebaut und was ich dann sah, kann man auf dem angehängten Bild sehen.

 

1. A2-D2 hat Recht. Es führen zwei Kabel hinein (ein braunes mit weißem Strich und ein violettes dünneres mit schwarzem Strich). Ergo: Keine Pumpe.

 

Anmerkung: das Handbuch sagt allerdings aus:"Beim Dieselmotor ist anstelle der Kraftstoffpumpe eine sogenannte Ansaugeinheit eingebaut, die jedoch den gleichen Zweck wie die Kraftstoffpumpe erfüllt." Aha, also mechanisch? und wenn eine solche Ansaugeinheit verbaut ist, kann die so kläglich quietschen?

 

Die Erklärung vom Freundlichen war, daß die Tandempumpe defekt ist, Luft nach hinten strömt und die Pumpe im Tank trocken läuft und die keramischen Lager dann einen Schaden davontragen. Das ist der Grund des Quietschens. Daher der Wechsel der Pumpe.

 

2. So wie das da aussieht, wage ich zu behaupten, daß da seit 10 Jahren, dem Alter meines A2, keiner irgend etwas ausgebaut hat. Der Strich in der hellen Schmiere kommt von mir, weil ich nicht glauben konnte, was ich sah.

 

Frage nun: könnte der Freundliche noch an einer anderen Stelle etwas getauscht haben (ich meine nein)? Und wird dieser Deckel im Tank evtl. nach Austausch einer Pumpe/Gebereinheit bewußt mit solch einer Art Schmiere besprüht, um ihn zu schützen?

 

Aber nun wird der Kleine über Weihnachten rumstehen und der Kraftstoffilter liegt schon auf der Werkbank.

 

Viele Grüße und schöne Weihnachten schon mal,

Peter

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Das was du in #8 gepostet hast ist die Ansaugeinheit. Das Teil erfüllt insofern den selben Zweck, als dass es sicherstellt, dass man den Tank sogut wie leer fahren kann (würde nur ein Rohr bis zum Tankboden gehen würde in einer Kurve ggf. der Restdiesel in einer Ecke des Tanks hängen und somit Luft angesaugt werden). Wie das genau realisiert ist weiß ich nicht, aber bei niedrigem Tankinhalt stellt es sicher, dass möglichs keine oder kaum Luft angesaugt werden kann.

 

Außerdem erfüllt es den Zweck, den Tankgeber daran zu befestigen (ist auf dem Foto ebenfalls zu sehen).

 

Es befindet sich keine Mechanische Pumpe oder ähnliches darin. Höchstens noch ein Grobfilter (Filter ist Vermutung!).

 

Zwischen Tank und Tandempumpe sind auch keinerlei Pumpen mehr montiert. Dazwischen befindet sich lediglich in jedem Fall ein Dieselfilter, ein Dieselkühler und in manchen Fällen bis irgendwann Modelljahr 2002 in Verbindung mit dem alten Dieselfilter aus Blech noch dieses Ventil für Kraftstoffvorwärmung (weißes Teil oben auf dem Dieselfilter welches beim Tausch des Dieselfilters gerne mal nen Haarriss bekomme). Ansonsten nur Leitungen.

 

Die Schmiere kann ich mir nicht erklären, aber sieht so aus als wurde der Deckel noch nie oder schon lange nicht mehr geöffnet.

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Hallo zusammen,

 

nach einiger Zeit nun ein Update.

 

Der Dieselfilter ist gewechselt inklusive dem Umschaltventil (weißes Plastikteil) was oben drauf montiert ist.

 

Audi hat danach meinen A2 also wegen der "Pumpe" wieder auf den Hof gestellt bekommen und mit dem Auftrag, das Pfeifen/Quietschen/Jaulen zu beseitigen. Sie haben dann den Tank und die Entlüftung durchgeschaut. Tankentlüftung, was hier ja auch schon geäußert wurde, war i.O. Der Tankgeber war übrigens wirklich getauscht worden. Er hat oben einen Eindruck wie von einem Nadeldrucker und darauf steht "2/12", ist also ein Neuteil.

 

Danach wurde ich angerufen, daß der Fehler gefunden sei. Es handelt sich um eine Resonanz in der Rücklaufleitung zum Tank. Man könne das auch sehr genau fühlen, wenn man die Leitung anfaßt. Es wurden daraufhin alle drei Leitungen (inkl. aller Ventile, Sensoren, Kühler, Heizung, etc. eben alles was da dran hängt) getauscht. Ergebnis: Das Geräusch ist immer noch da.

 

Auf meine Frage, was denn am anderen Ende der Rücklaufleitung sitzt, um denn evtl. die Quelle dieser Resonanz ausfindig zu machen, wurde geantwortet: die Tandempumpe. Die aber ist neu.

 

Ich fragte also nach, ob noch eine Leitung in diesen Rücklauf mündet. Ja, eine Sammelleitung von den PDEs. Die wurde aber noch nicht kontrolliert. Ich (!) schlug also vor, daß man dieses doch auch mal untersuchen könnte. Also wurde die Leitung abgeklemmt und die Rücklaufleitung verschlossen. Die Sammelleitung der PDEs wurde dann ich einen Reservekanister geleitet und mit diesem Provisorium wurde der Motor getstartet und auch eine Runde im Stadtverkehr gedreht. Und siehe da, das Geräusch war verschwunden.

 

Ich habe nun meinen A2 wieder (habe für die ganze Aktion nichts bezahlt) und werde als nächstes die PDEs ausbauen lassen und in einem Fachbetrieb auf den Prüfstand geben. Und übrigens. Heute Morgen war auch das altbekannte Ruckeln ab 120 an der Steigung wieder da.

 

Meine Vermutung und Hoffnung ist nun, daß die PDEs die Übeltäter für das Geräusch und auch das Ruckeln sind. Hat jemand ähnliche Erfahrungen bzgl. PDEs gemacht?

 

Ich werde berichten.

 

Gruß,

Peter

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lies mal bitte den MWB 013 im Motorsteuergerät aus.

 

dann würde ich erstmal den Kabelbaum zu den PD´s tauschen und sehen wie er läuft.

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Der Kabelstrang ist schon erneuert und die MWB 013 wird ausgelesen während er sich denn um die PDEs kümmert.

 

Gruß,

Peter

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Hallo zusammen,

 

nach einiger Zeit nun ein Update. Der A2 stand bis vor zwei Wochen bei dem Schrauber meines Vertrauens. Die PDEs wurden ausgebaut und in einem Instandhaltungsbetrieb durchgemessen. Ergebnis: Die sind i.O.

 

Beim Einbau wurde eine neuer Satz PDE-Dichtungen verbaut. Wie ich erfuhr sind dies drei Dichtungen pro PDE. Ergebnis war, daß das Quietschen und auch das Ruckeln weg sind. Es scheint also an diesen Dichtungen gelegen haben. Nun fahre ich seit zwei Wochen umher und freute mich meines A2.

 

Bis heute Morgen. Beim Starten des Motors erzeugt der Kleine eine recht beachtliche Abgaswolke und läuft die ersten 10-15 Sekunden sehr holperig und auch nachdem ich an meiner Arbeitsstelle angekommen war (immerhin 50 km Autobahn + Stadtverkehr) war auch das, was er im Stand bei Gasgeben erzeugte, deutlich sichtbar.

 

Wir hangeln uns also durch.

 

Viele Grüße,

Peter

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Hallo zusammen,

 

nach nun seeehr langer Durststrecke ein letzter Beitrag in diesem Thread:

 

Ich hatte mir Ende 2013 einen gebrauchten aber überholten und sofort verbaubaren Kopf inklusive PDEs gekauft. Der wurde auch verbaut: Ergebnis: Kopf war Schrott und hat einen Folgeschaden, sprich Motorschaden, erzeugt.

 

Danach dann Prozeß, Gericht, Austauschmotor.

 

Nun ist alles eingebaut und die Kugel läuft wieder.

 

Nun fahre ich statt Citroen wieder Audi. ;-)) ... und kann mich nun endlich meinem RNS-E Einbau widmen.

 

Allseits gute Fahrt.

 

LG, Peter

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