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Alik

1.4 Benziner (Problem mit der Drehzahl beim Motorstart)

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Beim Motorstart springt seit einiger Zeit die Drehzahl von 700 auf 1400 zwei -drei mal, dann wieder bleibt stabil auf 700 (Leerlauf). Während der Fahrt keinen unruhigen Lauf o.ä. Beim Ampel auch steht auf 700 relativ stabil. Der Fehlerspeicher hat Lambdasonde gezeigt. Nach Löschen - keine Fehler. Das Verhalten beim Starten bleibt unverändert. Manchmal auch beim losfahren fällt die Drehzahl runter beim Gas-geben mit dem ersten Gang. Drosselklappe wurde ausgebaut und komplett gereinigt. Keine Besserung... Irgendeine Idee, an was es liegen könnte?

Drehzahlgeber der Kurbelwelle ist das denke ich nicht, da während der Fahrt keine Probleme. Nur beim Starten und los fahren...

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Ich hatte das gleiche Problem, bei mir war das AGR Ventil defekt. Es wurden auch etliche andere Fehler angezeigt, weil ich nach dem Unfall ein falsches AGR eingebaut hatte, daher könnte ein defektes die gleichen Fehler verursachen.

Edited by Cabriofahrer

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Der Fehler Lambdasonde ist durchaus ernst zu nehmen, denn solche Phänomene werden durchaus von dieser verursacht, wenn sie falsche Signale sendet. Bei mir sind gleiche Symptome nach dem Wechsel verschwunden. Vor allem kann man wieder normal anfahren.

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Komisch, dass die Motorlampe dabei nicht leuchtet. Hat die Lambda-Sonde bei Dir wirklich gleiche Symptome mit der schwankenden Drehzahl (nur beim Starten) gezeigt? Wegen dem AGR denke ich wird die Schwankung nicht nur beim Starten vorhanden...oder?

Edited by Alik

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Komisch, dass die Motorlampe dabei nicht leuchtet. Hat die Lambda-Sonde bei Dir wirklich gleiche Symptome mit der schwankenden Drehzahl (nur beim Starten) gezeigt? Mit dem defekten AGR Ventil werden dann denke ich die Schwankungen nicht nur beim Starten bemerkbar...oder?

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Die Lambda-Sonde vor Kat wurde heute getauscht. Die Drehzahl schwankt stark trotzdem beim Motorstart 2-3 Mal...:(

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Keine konkreten Vorschläge an was es liegen kann?

Nur bei warmen Motor bzw. wenn draußen warm ist, gibt es drei starke Schwankungen beim Starten. Danach steht die Tacho auf 650. Der Verbrauch ist auch zu hoch bei meinem Audi A2 ca. 8-9 liter.

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Doppeltemperaturgeber tauschen.

 

Ok. Danke für die Info. Ich werde es versuchen. Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit bei den oben beschriebenen Sympthomen, dass dieses Teil defekt ist?

Die Temperaturschwankungen habe ich nicht beobachtet. Ich denke aber, dass aber in diesem Fall Kühlmitteltemperatur-Sensor die Daten liefert (der einer von zwei, da zwei in einem). Der Doppeltemperaturgeber kostet nicht die Welt. Ich hoffe, es bringt was wirklich.

Edited by Alik

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79,8% ;-)

 

Die Temperaturabhängigkeit und der hohe Verbrauch sprechen dafür. Mstg denkt es wäre immer kalt und fettet an - solange kalt passts nur warm wirds dann nix.

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79,8% ;-)

 

Die Temperaturabhängigkeit und der hohe Verbrauch sprechen dafür. Mstg denkt es wäre immer kalt und fettet an - solange kalt passts nur warm wirds dann nix.

 

Besser als 50/50 ...;-)

Ich weiß noch nicht, ob ich diesen Sensor bestelle

 

febi bilstein 32510 Doppeltemperaturgeber (ca. 10 EUR inkl. Versand)

 

oder lieber was teueres, z.B.

 

Hella 6PT 009 107-141 Kühlmitteltemperatur-Sensor (ca. 25 EUR inkl. Versand)

 

Beide sind identisch. Ob die Qualität auch gut ist...

 

Erfahrungen?

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Gibt es vielleicht Falschluft im System? Ölpeilstab richtig eingesteckt?

Bei mir macht der Motor auch was er will, wenn der Ölpeilstab fehlt oder der Öldeckel abgeschraubt wird im laufenden Betrieb.

 

Ansonsten auch die Schleifbahnen des Potentiometers an der Drosselklappe gereinigt? Die bekommt man zu sehen, wenn man das Gehäuse der Drosselklappe öffnet (silberne Halteklipse entfernen). Dort können die Schleifkontakte zu wenig Anpressdruck und einen schlechten Kontakt zur Schleifbahn haben.

Danach die Drosselklappe neu anlernen.

 

Öffnet diese falsch, stimmt das Luft-Kraftstoffverhältnis nicht und es folgt ein falscher Lambdawert. Ansonsten die Kontakte der Lambdasonde (vor der Sonde) durchmessen, ob z.B. der Heizstrom auch geliefert wird (gab's da nicht auch eine eigene Lamdasondensicherung?)

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> Bei mir macht der Motor auch was er will, wenn der Ölpeilstab fehlt oder der Öldeckel abgeschraubt wird im laufenden Betrieb.

 

Wenn der Motor bei fehlendem Druck dermaßen schlecht läuft, kündigt sich definitiv ein Problem an. Wenn ihm der Unterdruck fehlt, sollte er zwar etwas lauter und metallischer laufen, aber nicht beliebig die Drehzahl verändern.

Edited by geek

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Was ist denn beim 1.4 BBY "normal" beim Start?

Hier geht der Drehzahlmesser beim Start zunächst auf ca. 1100, bevor er sich auf ca. 900 im Leerlauf legt. Schwankungen / Pendeln sehe ich keines.

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Was ist denn beim 1.4 BBY "normal" beim Start?

Hier geht der Drehzahlmesser beim Start zunächst auf ca. 1100, bevor er sich auf ca. 900 im Leerlauf legt. Schwankungen / Pendeln sehe ich keines.

 

Drehzahl hängt von der Motortemperatur (somit indirekt Umgebungstemperatur) ab. Wie von dir beschrieben ist es bei den momentanen Minusgraden bei einem totalen Kaltstart auch bei meinem AUA, und stellt sich dann schrittweise nach unten ein. Wobei die LL bei vollständig erwärmtem Motor eher bei 700-750 liegt (Klimaanlage an/aus beachten!).

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Die erhöhte Kaltleerlaufdrehzahl bei sehr niedrigen Außentemperaturen ist sicher normal. Wer noch die "gute" alte Startautomatik am Vergaser kennt, kann das sicher bestätigen. Ich hatte ja bis vor ein paar Jahre einen VW K70 als Oldtimer mt dem Solex DDH 40 Doppelvergaser. Vor dem Kaltstart mußte man das Gaspedal einmal durchtreten. Je nach Spannung der Bimetallfeder am Vergaser sprang dabei die Raste für die Leerlaufdrehzahl auf einen mehr oder minder höheren Wert. Da "rast" der Motor dann auch mal mit 2000 Touren, wenn er langsam wärmer wird. Dann tippt man ab und an das Gaspedal an, damit der Anschlag auf eine niedrigere Stufe fällt und damit auch die Leerlaufdrehzahl. Die Kammer mit der Bimetallfeder war von Kühlmittel durchflössen, da das aber nicht wirklich funktionierte, hat man die Feder später sogar elektrisch beheizt. Wer noch Auto mit Choke kennt, der weiß auch um die erhöhte Leerlaufdrehzahl bei gezogenem Choke. Das Motosteuergerät übernimmt nun diese Drehzahlanhebung. Gerade bei den ersten Motorumdrehungen neigt der Motor zum Absterben, wenn er bei starker Kälte nicht ein paar Sekunden mit erhöhter Drehzahl läuft. Es gibt sogar Autos, bei denen man nach so einem extremen Kaltstart so fünf bis zehn Sekunden etwas Gas geben muß, da der Motor sonst wieder ausgeht. Eine Leerlaufanhebung passiert ja auch bei eingeschalteter Klimaautomatik und bei hoher Belastung des Generators.

 

Gruß

 

Uli

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Eine weitere Ursache für erhöhte Leerlaufdrehzahl ist zumindest beim 1.4 Benziner eine zu geringe Bordspannung in Folge von kalter und ggf. auch zu alter Batterie.

 

Es kann sogar passieren, dass die Drehzahl wegen Bordspannungsproblemen von 650U/min auf 900U/min angehoben wird, sobald sich die Spannung stabilisiert hat die Drehzahl wieder auf 650U/min sinkt und weil die Lima bei dieser Drehzahl die altersschwache Batterie nicht ausreichend stützen kann wieder auf 900U/min ansteigt. Das kann, je nach Temparatur, Stromverbrauch und Zustand der Batterie in Endlosschleife passieren.

 

Unterbrechen oder Diagnostizieren kann man das ganz einfach, indem man Verbraucher abschaltet. Ändert sich danach das Verhalten der Drehzahlnadel, ist die Sache eindeutig.

 

Dieses Verhalten ist vermehr bei kälteren Temps zu beobachten, aber kann je nach Zustand der Batterie auch ganzjährig auftreten.

 

Ob sich der 1.6FSI oder die TDIs auch so verhalten, weiß ich gerade nicht.

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