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Joachim_A2

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Alle erstellten Inhalte von Joachim_A2

  1. Nein, Frany, ich denke der Herr Professor hat nicht recht - zumindest was 3l / 5l Autos angeht. Wenn ich kein Marketing betreibe, wird sich kein Produkt gut verkaufen lassen; Ausnahme: die ganze Welt wartet drauf. Aber das haben wir ja schon in einem anderen Thread diskutiert. Genauso wie die Frage, wie wir mit unseren Ressourcen umgehen und ob wir in einem Bereich, in dem wir bisher Vorsprung hatten, diesen nicht auch vor dem Hintergrund möglicher Exporte ausbauen sollten um mit 'Vorsprung durch Technik' auch künftig Geld verdienen zu können. So aber werden hausgemachte schlechte Verkaufszahlen (ich glaube dass Audi auch am A2 noch verdient hat) zum Flop degradiert und potentiellen Kunden, die sich vielleicht auch bzgl. der derzeitigen Treibstoffkosten Gedanken in die richtige Richtung machen würden, mit der Beschreibung 'Flop' verschreckt - und nichts ändert sich. Im Gegenteil, die Automobilindustrie wird mit ihrer falschen Produktpolitik noch unterstützt.
  2. Nun ja, was nutzt die beste Qualität bei der Herstellung eines Fahrzeugs - unterstellen wir sie mal -, wenn spätestens nach der ersten Reparatur das Fahrzeug in einen Qualitätszustand versetzt wird, der nicht einmal bei billigst Importen zu finden ist. Bei meinem nächsten Abholversuch bin ich jedenfalls mit Fotoapparat zwecks Dokumentation bewaffnet. Und ein Schreiben an Audi wird es wohl auch geben, weil eigentlich auch der Hersteller ein Qualitätsinteresse haben sollte – schließlich sind es wir Kunden, die alle 6 – 10 Jahre 25.000 – 30.000 Euro (wahrscheinlich eher zu gering geschätzt) in die Hand nehmen, um ein neues Fahrzeug zu kaufen und der Hersteller dieses Geld ja haben will. Darüber hinaus habe ich gestern meine Abnahmebedingungen an die Audi-Werkstatt gefaxt; nicht ohne auch meine Erwartung zum Ausdruck zu bringen, dass auch die Dinge, die ich äußerlich nicht sehen kann (Unterbodenschutz, Hohlraumkonservierung etc.), sauber und korrekt repariert werden. Und ich außerdem erwarte, dass mein Fahrzeug vor Übergabe von den Mitarbeitern des Autohauses selbst in Augenschein genommen wird. Ich befürchte allerdings eine nicht korrekte Entstauchung des Rahmens, weil die ‘neue‘ Heckklappe oberhalb der Rückleuchten übersteht und direkt über dem Stoßfänger zu weit innen sitzt (im Vergleich mit 2 neuen A2 deutlich sichtbar). Schließlich habe ich angekündigt ggf. einen Gutachter zur Begutachtung der Reparaturen zu beauftragen.
  3. Hallo zusammen, ja, ja, das waren noch Zeiten, als sich meine Eltern mit zwei Kindern einen gebrauchten Renault Dauphine leisten konnten und wir trotzdem nach Italien zum Camping-Urlaub gekommen sind. Ich frage mich nicht nur diesbezüglich, wie das nur möglich war. Aber auch Galaxy, Sharan und Co. wollen verkauft werden. Übrigens: ich denke für den Fall des Falles gibt es auch von Renault eine Art "CarLife Plus" - am Preis wird man ggf. die Qualitätseinschätzung des Herstellers für seine eigenen Produkte abschätzen können.
  4. ... ja, auch Professoren können Kurzdenker sein.
  5. Hallo zusammen, ich meine mich zu erinnern, dass es noch einen Tipp zum Ölstandablesen des Freundlichen gibt: Man möge den Ölmessstab so hineinstecken, dass das flache geriffelte Teil zum Ablesen oben ist, so dass "Öl darauf stehen bleiben kann". Ob's hilft, weiß ich nicht und ob es in obigen Beiträgen schon mal geschrieben wurde, habe ich gerade nicht nachgelesen.
  6. Hallo Boing757, ist Dein Verschönerungswunsch für Deinen A2 noch aktuell ? Zumindest ist der A2 Schriftzug in Größe und Art ein Teil des Schriftzuges den ich für die Seiten meinte (er war in rot auf einem grauen A2).
  7. Hallo zusammen, wenn ein Unfall schon zu Verärgerung führt ... der Freundliche kann diese noch drastisch steigern. Wegen der, im ersten Beitrag, genannten Gründe hatte ich zwecks Gutachten und Reparatur eine Werkstatt in der nächst größeren Stadt gewählt. Heute nun hätte ich meinen reparierten A2 endlich - nach über 14 Tagen - abholen können. Aber ich habe ihn gleich da gelassen. Neben diversen Lackschäden (!!!) am neu lackierten und eingebauten Stoßfänger, Lackierungsmängeln entlang der Linie zwischen zu lackierendem und nicht zu lackierendem Teil des Stoßfängers, fehlendem Klarlack auf den APS-Sensoren, einer Delle (Verzug) am Seitenteil des Stoßfängers, einer scheinbar nicht sehr gut passenden neuen Heckklappe (Scheibe auf Beifahrerseite am Dach zu hoch, Überstand der Klappe in Höhe der Karosserie und eigentlich zu weit innen sitzendem unteren Heckklappenteil (oberhalb des Stoßfängers)), Finger- und Handabdrücke am Himmel im Bereich der Heckklappe, ... Ich bin begeistert :WUEBR: und Frage mich, ob es angesichts eines nun einmal vorkommenden Unfalls Sinn macht einen Audi zu kaufen. Denn was nutzt eine Neuwagenqualität, wenn es die hauseigenen Servicebetriebe nur magelhaft auf die Reihe kriegen. Von Qualitätsmanagement jedenfalls keine Spur; nicht nur, dass das Fahrzeug offensichtlich nach abgeschlossener Reparatur nicht angesehen wurde, auch der / die Reparaturausführende(n) hätten die Lackmängel doch sehen müssen !??? (Falls sie den ein oder anderen Mangel nicht selbst verursacht haben.) So wird also das Fahrzeug mal wieder zerlegt, neue Teile nachgebessert, ... ... aber so konnte es nicht bleiben. Werde wohl über einen Besuch bei einem Gutachter der die Reparatur begutachtet nachdenken müssen ...
  8. Joachim_A2

    ab morgen A2 TDI

    Hallo Frany, ja Du hast recht - im Prinzip. Ich bin vor knapp 30 Jahren wöchentlich ca. 1.200 km mit 'nem 34 PS Käfer gefahren, ohne Klima natürlich, aber dafür mit Dreieckausstellfenstern vorn, ohne Airbags, ABS, ASR, ESP, APS, Motor-, Komfort- und ähnlichen Steuergeräten, Handy, Sitzheizung, Bordcomputer usw. Da konnten Autofahrer eben noch Auto fahren und mussten es können.
  9. Hallo cer, ich bin eigentlich auch LED-Fan. Aber wenn ich mir die LED-Blinker (hinten) im neuen Golf ansehe ... Die sind bei verschiedenen Lichtverhältnissen miserabelst zu erkennen, so dass jede normale Blinklichtglühbirne besser ist. Doch nun zurück zum Thema Xenon ...
  10. ... aber laut Gutachten über 6.500 € Schaden, Wertminderung 800 €, Reparatur 7 - 8 Werktage ... PS: habe das Vergnügen gehabt mit 'nem A4 (96 kW) mal um die 1.200 km zu fahren - war ja nicht schlecht, auch wenn ich meinen A2 irgendwie lieber fahre. Musste für diesen 'Spass' allerdings gut 140 € in den Tank füllen (= 280 DM für 1.200 km) - mit meinem A2 (1.4 TDI) hätte ich es (bei gleicher Durchschnittsgeschwindigkeit) für etwa 90 € an Spritkosten geschafft. A2 - da weiß man, was man hat.
  11. Hallo zusammen, heute war Begutachtung ... und in Kürze: Gutachter hat kompetenten Eindruck gemacht (wurde von Audi-Werkstatt empfohlen bzw. "ist der Gutachter mit dem standardmäßig zusammengearbeitet wird"). "Kennt sich mit Alu und A2 aus". Erneuert werden müssen (unvollständig): Stoßfänger, APS-Sensoren, Heckklappe, Abschlussblech, Stoßfängerträgen, Halterungen, Dichtungen, Plastikteile, Schloss, .... Der Rahmen muss entstaucht werden (links & rechts). Desweiteren Lackierungsarbeiten der genannten Teile zzgl. Kotflügelverbreiterungen (links & rechts), Türe (hinten links), Kotflügel, ... Gutachten inkl. Schadenskalkulation wird morgen fertig sein. Werde Anfang nächster Woche weiter berichten. Einerseits also ein positiver Eindruck des Gutachters, andererseits kein Totalschaden, andererseits ein positiver Eindruck weil der Schaden in einem "Audi-Alu-Zentrum" repariert wird ... und die Hoffnung einer einwandfreien Reparatur (Dauer ca. eine Woche), andererseits der fade Nachgeschmack eines Unfallwagens mit Rahmenschaden - trotz Wertminderung. Meinen Vorherigen hatte ich wegen meines Verdachtes auf Rahmenschaden und mit Neuwagenzuschuss von Audi sowie Händler zurück gegeben und einen Neuen gekauft ...
  12. Hallo zusammen, es könnte natürlich auch sein, dass VAG künftig die Wirtschaftlichkeit auch am Verbrauch eines Fahrzeugs ausrichten möchte ... aufgrund der Beteiligungen der Automobilindustrie an der Ölindustrie wäre also hoher Verbrauch gewinnbringender. Ich weiß, Ihr werdet mir jetzt alle widersprechen, schließlich fahren wir ja A2, aber offensichtlich gibt es doch mehr als genug Autokäufer, die sich das Auto als Luxus leisten wollen - vergleiche: keinen A2 aber einen Q7. Andererseits, wenn unsere Straßen weiterhin schlechter werden, brauchen wir solche Fahrzeuge mit vielen, vielen PS, damit wir aus den Schlaglöchern wieder raus kommen ...
  13. Joachim_A2

    A2 "Stillen"

    Hallo cer, meinst Du so ein Geräusch wie wenn die Flanken zweier großer Zahnräder mal an der einen mal an der anderen Zahnflanke anschlagen ? So bei ca. 1.300 U/min. und beschleunigen, meist im 5. Gang ? Die Lösung würde micht interessieren.
  14. Leider schon 5 Jahre alt, inzwischen hat sich die Meinung (bei Audi) wohl etwas geändert. Vorschlag: wenn Alu zu teuer geworden ist, sollen sie doch einfach Magnesium nehmen! lespauli Ja, ja, hast Recht, lespauli. Ist aber trotzdem schön, dass es den A8 noch in Alu gibt. Scherz beiseite. Zu Zeiten der Gewinnmaximierung ist natürlich jede Karosserie die auch nur einen Cent mehr kostet als eine gängige Alternative schon zu teuer / unwirtschaftlich. Ob das mit den günstigen Versicherungstarifen (Alu-Karosserien müssen ja auch repariert werden; auch ersatzteilmäßig) zusammen passt, will ich hier mal offen lassen.
  15. Hallo duesenjaeger, Quetschi, und alle anderen, vielen Dank. Morgen kommt der Gutachter und wir werden weiter sehen. Ich hoffe, dass es schlimmer aussieht als es ist. Und am Ball bleiben werde ich in jedem Fall was Gutachter (werde beim Gutachten dabei sein) und Rechtsanwalt betrifft - wie gesagt Lebenserfahrung. Und ich hoffe natürlich auf die Qualität der (neuen) Audi-Werkstatt ebenso, wie auf die Vollständigkeit der Reparatur (insbesondere weil ich es eigentlich, außer Äußerlichkeiten, nicht kontrollieren kann).
  16. Hallo sander0505, siehe: https://a2-freun.de/forum/showthread.php?t=19663. Morgen kommt der Gutachter und dann sehen wir weiter.
  17. Hallo zusammen, da ich gerade auf der Suche nach 'Alu-/Rahmen-/Reparaturproblemen' bin - zwecks Vorbereitung auf einen morgigen Gutachtertermin - habe ich folgendes gefunden. Es ist eine Gegenaussage gegen die allgemein vorherrschende Meinung, dass Alu einfach zu "unwirtschaftlich" gewesen sei. Bewertungsfrei bzgl. Inhalt und Quelle: "Die Verwendung von Aluminium in der Großserienfertigung des Audi A2 zeigt jedoch, dass auch der Einsatz dieses Leichtmetalls im Karosseriebau wirtschaftlich möglich ist. In der Werbung sind der Leichtbau und der Werkstoff Aluminium ein zusätzliches Verkaufsargument." ... "Mit dem Audi A2 wurde erstmals eine Karosserie aus Aluminium in der Großserie umgesetzt. Während der Audi A8 in Space-Frame-Bauweise noch zum Teil in manueller Fertigung produziert wurde, musste bei der Konzeptionierung des A2 großer Wert auf eine sichere, automatisierte und damit kostengünstige Fertigung gelegt werden." Quelle: http://www.phi-hannover.de/pdf/phi-2-2000.pdf.
  18. Hallo amnesius, ich muss Deine Feststellung leider bestätigen (A2 1.4 TDI, EZ: 06.2002). Die Schieflage war nicht nur mir aufgefallen - also keine Einbildung. Allerdings habe ich mich um dieses Problem nicht mehr weiter gekümmert, da ich nach Unfall und Reparaturproblemen das Auto nicht unbedingt weiter fahren wollte. Bei meinem Neuen, nun kaputten, (10 Monate alt) ist mir das noch nicht aufgefallen.
  19. ... womit wir wieder beim Thema 'https://a2-freun.de/forum/showthread.php?t=14047' wären. Mit allem Für und Wider, einer optimalen Nachrüstung (gleichwertig mit einer Neuwagenausrüstung und möglichst Einhaltung einer kommenden Euro-5-Norm) oder einer eher zweitklassigen, ggf. weniger wirksamen (Drittanbieter-) Nachrüstung (ähnlich geregeltem/ungeregeltem Kat damals), die evtl. auch weniger gefördert werden wird, offenen Fragen zur Garantie usw. Und den Einschätzungen wie hoch / niedrig unsere Chancen einer First-Class-Lösung nach der A2-Produktionseinstellung sind ...
  20. Hallo Audi80, Du zählst genau wieder ein Problem auf, das ich mit Äpfel und Birnen meinte und kommst mit immer neuen Argumenten, die mit Deinen vorherigen nicht mehr viel zu tun haben. Ungeachtet dass der Kat nach meiner Erfahrung niemals 10% Mehrverbrauch bedeutete, führst Du mit 10%-20% Mehrverbrauch die Klimaanlage auf. Der Kauf der Klimaanlage und deren Nutzung liegt aber doch allein in der Verantwortung des Fahrzeugfahrers und der damit verbundene Mehrverbrauch sowie daraus resultierender erhöhter Schadstoffausstoß auch. Letzteres hat aber doch so mit dem Diesel-Partikelfilter wenig zu tun und kann doch nicht gegen ihn sprechen ! Du hast natürlich Recht: es gibt Autos ("Verbrauchsriesen" und LKWs) die einen Filter evtl. nötiger hätten, aber wenn der "Verbrauchsriese" plötzlich schadstoffärmer fährt als der Minimalverbraucher, stimmt es doch wieder nicht, oder ? Schließlich werden Schadstoffemissionen verbrauchsunabhängig in Emissionsgewicht pro Kilometer angegeben, oder kennst Du andere Angaben ? Selbst wenn man Deiner Argumentation folgen würde: Bei welcher Verbrauchsgrenze ist ein Auto ökologisch ? Für uns A2 Fahrer wäre es leicht, weil die große Menge der anderen Fahrzeuge mehr verbraucht. Aber warum fährst Du die 90 PS Version mit 205er Reifen ? Bedeutet doch Mehrverbrauch. Ökologisch also falsch, denn Du hättest den 1.2 TDI nehmen müssen. Und wenn Du den fahren würdest, käme morgen oder übermorgen jemand, der mit Deiner Argumentation Dir 'ökologisch' absprechen würde, weil er Ausstattungsdetails weg gelassen hätte oder gar ein Fahrzeug fahren würde, dass weniger als der A2 verbraucht. (Wir unterstellen mal die Notwendigkeit der Nutzung von Automobilen, ökologischer wäre es nämlich mit dem Fahrrad.) Mein Ergebnis: Katalysatoren und Diesel-Partikelfilter auf dem Stand der Technik für alle - siehe oben. PS: Betrachten wir den A2 insgesamt - also nicht nur den verbesserungsfähigen Schadstoffausstoß - so können wir allenfalls für uns in Anspruch nehmen, dass wir über den niedrigen Verbrauch evtl. mehr Ressourcen schonen, als bei der Produktion verbraucht wurden; was im Vergleich zu "Verbrauchsriesen" natürlich noch deutlicher wird.
  21. Hallo Audi80, wenn Dich diese Diskussion nicht begeistert, können wir sie einstellen. Mir fällt aber auf, dass Du zwar Obst miteinander vergleichst, aber eben doch Äpfel mit Birnen. Da allgemein bekannt ist, dass die Partikelfilter 'freigebrannt' werden, unterstelle ich - ohne technikgläubig oder blauäugig zu sein - dass dieser Vorgang nicht den Dreck, der zuvor im Filter gebunden wurde, bei diesem Vorgang wieder freigesetzt wird; allein schon deshalb, weil man unter diesen Umständen nicht von 'filtern' im Sinne von vernichten, minimieren oder umwandeln (in unschädlichere Stoffe) sprechen könnte. Ich unterstelle weiterhin, dass Gesetzgeber, Automobilindustrie, Filterhersteller, Gutachter und Tester, Zulassungsbehörden, Automobillobby und -fachzeitschriften, Umweltverbände etc. dies berücksichtigt hätten / haben und ggf. dies als Argument gegen Dieselpartikelfilter längst in breiter Front vorgebracht worden wäre. Dass auch die heutige DPF-Technik verbesserungswürdig und -fähig ist, keine Frage - siehe meinen vorvorletzten Beitrag.
  22. Hallo Audi80, aufgrund Deiner obigen Aussage habe ich mir die Mühe gemacht und bei ‘motor-talk‘ unter ‘Peugeot‘ (allgemein) nach Dieselpartikelfilterproblemen gesucht. Ich denke im Allgemeinen sind wir uns ja einig, dass in diesen Foren User i.d.R. Probleme berichten und Lösungen suchen. Da der DPF seit Jahren in den Peugeots verbaut wird, sollten - falls unausgereift - Probleme mit dem Teil genannt worden sein. Gesucht habe ich heute mit folgenden Begriffen: DPF, DP Filter, DP-Filter, Russfilter, Rußfilter, Partikelfilter und Dieselpartikelfilter (weil ich mir keine Gedanken über den Suchalgorithmus machen wollte). Das Ergebnis ist einfach: keine Problemmeldungen; lediglich wurden ‚seit wann es Russfilter gebe‘ und die ‚Steuer‘ Frage erörtert. Dieses Ergebnis lässt mich an einer Unausgereiftheit der Dieselpartikelfiltertechnik zweifeln. Und da ich viele Unternehmen kenne, vermute ich eher Ausflüchte um das Verschlafen moderner Umwelttechniken zu verschleiern. Auch wenn wir uns an die Kat-Diskussion erinnern, wissen wir, dass der Kat in unseren Fahrzeugen niemals dauerhaft funktionieren würde, „weil auf unseren Straßen viel zu schnell gefahren werde“. Ich habe einen der ersten bestellbaren Golfs mit geregeltem Katalysator gekauft und bei weit über 100.000 km keinerlei Kat-Probleme gehabt; nicht mal welche mit der Lambda-Sonde.
  23. Hallo Audi80, Dein Ausflug zur Atomenergie gehört glaube ich zu einem anderen Thread - sonst wird es für Dritte schwierig zu folgen. Ungeachtet dessen habe ich hier lediglich dargestellt, warum Grenzwerte nötig sind, die zwangsweise zu technischen Emissionsreduzierungen führen sollen und müssen. Ich habe keine Wertung zum DPF abgegeben, obwohl ich diesen für sinnvoll und nötig erachte, und nichts zur Einstufung / Bewertung Prius vs. A2 gesagt. Auch als 'gern' A2-Fahrer ist nicht alles Gold was glänzt.
  24. Hallo zusammen, so ganz kann ich es nicht nachvollziehen ... Die Vermeidung - optimalerweise jedweden Schadstoffausstoßes - schützt nicht nur unsere Gesundheit, unsere Umwelt und im Ergebnis auch unsere Geldbeutel, weil Vermeidung immer günstiger ist als nachträgliche Beseitigung. Dies gilt nicht nur für Fahrzeuge, Industrie, Privathaushalte usw. sondern allgemein. Die jeweils festgelegten Grenzwerte und deren Anpassung sind m. E. als ein staatlich vorgegebenes Entwicklungsziel zu sehen. Optimale Null-Emissionsgrenzwerte sind derzeit bei Fahrzeugen mit Öl-/Benzinverbrennungsmotoren nicht erreichbar, also gibt es Grenzwerte die erreichbar sind - die anderen wären sinnlos, weil nicht erreichbar. Mit fortschreitenden Möglichkeiten und Entwicklungen sind weitere Schritte zur Null-Emission möglich und eines Tages vielleicht mit anderen Energieträgern (Wasserstoff aus Fotovoltaik, ...) vielleicht erreicht. Was ist also falsch, unsinnig o.ä. an einer schrittweisen Schadstoffreduzierung und den notwendigen Maßnahmen hierzu ? PS: mir erscheinen die Ziele eher noch zu gering. Langfristig gesetzte Entwicklungsziele sind notwendig; hätten wir diese vor einigen Jahrzehnten schon gehabt, würden wir vielleicht mit weniger Umweltbelastungen unterwegs sein und noch (mehr) Energie sparen.
  25. Hallo Audi80, Deinen Argumenten kann ich so nicht folgen. Einerseits ging es bei diesem Thema ursprünglich um die Ökobilanz von Fahrzeugen, Antrieben, Verbräuchen usw. Deshalb sollte der nötige Alternativenergieträger Wasserstoff umweltbelastungsfrei per Fotovoltaik in Ländern mit ausreichend Sonne und Platz (in Wüsten z.B.) produziert werden. Neben den Rohstoffen zur Solarzellenproduktion wäre Sonnenenergie ausreichend vorhanden – nur benötigtes (Meer-) Wasser inkl. evtl. Entsalzung wäre zu realisieren und natürlich der Abtransport der gewonnenen Energie. Die wäre gleichzeitig, neben dem Verfolgen von Eigeninteresse, eine Art Entwicklungshilfe, da die Wüstenländer oft die ärmeren Länder sind (Nordafrika etwa). Trinkwasser könnte nebenbei abfallen, so dass auch diese knappe Ressource in größerer Menge und guter Qualität zur Verfügung stehen würde. Wenn diese Vorstellungen Hoimar von Dittfurths in den letzten 30 Jahren Schritt für Schritt realisiert worden wären, hätten wir optimale Energiequellen, eine exportfähige und mittlerweile bezahlbare Technik, wären nicht ausschließlich auf Rohöl angewiesen. Und nicht nur “Papa-Scheich“ könnte seinem Sohn auf die Frage, womit er (der Sohn) später Geld verdienen könnte, antworten: mit Öl, Wasserstoff, ... Statt dessen rechnest Du 2,3 GW Kernenergie auf Windkraftanlagen-Küstenkilometer (das Thema hatten wir doch noch gar nicht) und auf Solarzellenquadratmeter um und vergisst die Sicherheits-, Gesundheits- sowie Abfallproblematiken zu berücksichtigen. Du erinnerst Dich schon daran, dass nach Tschernobyl die zulässigen Verstrahlungswerte drastisch beispielsweise für Lebensmittel erhöht wurden ? Und nur, weil sie zuvor viel zu niedrig angesetzt waren !?? Jedenfalls ging es zunächst nicht primär um Kernenergie bzw. deren Abschaltung. Aber wenn wir dabei sind: es gibt auch Rechnungen die besagen, dass in Deutschland ein Kernkraftwerk einsparbar wäre, wenn es allein die 'Stand by' - Stromfresser nicht gäbe (Computer, Bildschirme, Drucker, Netzteile, Fernseher, Radios usw.). Zieht man in diese Betrachtung des Aspekt „Kleinvieh macht auch Mist“ ein, könnte selbst in den ‘schlechteren Gegenden‘ Deutschlands, eine Energieersparnis von gut 50% bei den Privathaushalten erzielt werden (Wärmedämmung, Warmwasser per Sonnenkollektor, Fotovoltaik usw.). Vielleicht rechnest Du dies ebenfalls in einsparbare Kernkraftwerke, statt in Quadratmeter und Küstenlinien, um. Schließlich bin ich sicher, dass darüber hinaus auch Einsparungspotentiale bei der Industrie in großen Dimensionen möglich sind; sei es durch tatsächliche Einsparungen oder beispielsweise durch Nutzung von Abwärme etc. Ob die Welt – insbesondere die Länder, die zur Wasserstoffproduktion geeignet wären – schon global genug denken, kann bezweifelt werden. Aber tun wir es denn ? Ist es global gedacht eine Kernkrafttechnik mit ggf. globalen Auswirkungen zu betreiben und wenn ja, wie bitte ist das gemeint ? Ist es global gedacht, wohl wissend, wie es mit bestimmten Ressourcen bestellt ist, so zu tun, als gäbe es diese Unendlich ? Ist es global gedacht, Lebensmittel zu Kosten in Milliarden € zu vernichten, wenn gleichzeitig Millionen verhungern ? Wer hat denn hier Verantwortung zu tragen – wir oder die Entwicklungsländer / ‚Dritte Welt‘ ? Und läge es nicht in unserem ureigensten Interesse zu handeln ? Aber wir können natürlich warten ... solange bis wir gezwungen sind zu handeln. Sei es, weil unsere Ressource(n) tatsächlich aufgebraucht sind, andere auf dieser Welt mit kriegerischen Mitteln versuchen, für sich die gleichen Rechte und Möglichkeiten einzufordern und durchzusetzen, wie sie für uns schon lange gelten, ... Egal wie, es wird immer teurer, sei es weil wir beispielsweise mehr für Energie zahlen und gleichzeitig einen globalen Ressourcenwechsel bewerkstelligen müssen, oder sei es, weil wir uns natürlich gegen Angriffe auf unser Wirtschafssystem und unsere Errungenschaften verteidigen müssen – letzteres kostet besonders viel, ist besonders unnütz, würde aber wohl unter notwendigen Ausgaben verbucht; aktuelle Beispiele sind da natürlich rein zufällig.
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