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Deichgraf63

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Alle erstellten Inhalte von Deichgraf63

  1. Das mit dem fehlenden Werkzeug und Platz, das geht sicher so manchem so, aber da gibt es auch eine Lösung, wenn man trotzdem selbst schrauben möchte. Es gibt in vielen Orten Mietwerkstätten, da kostet so eine Stunde sogar mit Hebebühne manchmal nur 10€. Da ist auch meist ein Meister vor Ort, zumindest aber versierte Schrauber, die einen helfen können, auch Werkzeug gibt es da. Aber es ist genauso gut, sich eine freie Werkstatt zu suchen oder ein Clubmitglied um Hilfe zu fragen. Meine freie Werkstatt gehört zur AutoFit-Kette und der würde einen mitgebrachten Lüfter auch einbauen, ist aber auch im Norden.
  2. Diese MKL zeigt eben eine Menge verschiedener Fehler an, die bei älteren Autos gar nicht angezeigt werden, obwohl sie vorhanden sind. Am "beliebtesten" ist wohl "P0402 - Abgasrückführungsrate zu gering", was sich meist durch gründliches Reinigen der Drosselklappe inklusive des Drosselklappenfußes beheben läßt. Im DK-Fuß mündet nämlich das vom AGR-Ventil kommende Rohr der AGR. Auch wenn da dringender Bedarf der Reinigung besteht, kann man weit fahren, ohne, daß die Lampe aufleuchtet, indem man die Betriebszustände meidet, die ein Erkennen des Fehlers verursachen. Also, bei warmgefahrenem Motor nach normaler Fahrt den A2 durch herunterschalten abbremsen, dann soll eigentlich viel Abgas zurückgeführt werden und die Lampe "kommt". Das klappte bei meinem seinerzeit zuverlässig, als der Drosselklappenfuß noch verdreckt war.
  3. Da bin ich ja heilfroh, daß ich einen "frühen" 1.4er AUA habe, bei dem ich den Polopeilstab im Motorraum nachrüsten konnte. Der bricht nicht ab und ist auch eindeutig besser und klarer ablesbar.
  4. Nein, sicher war konkreter Kundenwunsch bei sehr vielen Dinge nicht der Auslöser für das Angebot. Wer hat sich denn je Autoradios gewünscht, sie so fest in das Auto integriert sind, daß man es sowohl von der Form als auch von der Technik her nicht einfach gegen ein modernes Nachrüstgerät austauschen kann, um technischen Entwicklungen zu genügen? Mit standartisieren Anschlüssen und Protokollen im CAN-Bus wäre das kein Problem. Auch Einheits-Steuergeräte, identische Stecker, nur eben mit unterschiedlicher Software wäre machbar, das will man auch nicht, da mit markenspezifischen Ersatzteilen richtig Geld verdient wird und mit der Nicht-mehr-Lieferbarkeit von Teilen für älteren Autos indirekt ein Neukaufzwang ausgeübt wird. Wer hat nach den teilweise dämlichen Menüsteuerungen gefragt, wo man sich durch Menüebenen hangeln muß, nur um den Radiosender zu wechseln oder die Temperatur der Klimaanlage zu verändern? Wer hat je lackierte, kratzempfindlche Stoßfänger oder Außenspiegel in großem Umfang nachgefragt? Verkaufen geht heute über Marketing, da geht es ganz unten mit Milieustudien los, da werden Zielgruppen untersucht und neue gebildet. "Promis" transportieren das Image der Ware, der dumme Kunde merkt nicht, daß er den ganzen Mist auch noch bezahlt. Der Gipfel ist das "Premium"-Geseiere, "haste 'was, dann biste 'was". Produkte und Waren werden zu Götzen erhoben und die Konsumenten dienen diesen treu, verschulden sich dafür, schieben Überstunden. Nur wenige richten sich nach dem, was sie wirklich brauchen. Gerade ist die Werbung eines Mobilfunkanbieters aktuell: "Jedes Jahr ein neues Smartphone". Egal, daß das bisherige noch funktioniert und dann eben Elektronikschrott ist. Finanziert durch die Mobilfunkgebühren. Aber Hauptsache, man kann damit herumprahlen. Unsere Wirtschaft hat das Problem, daß in unserem Land, wie in jedem Land mit einem einigermaßen Wohlstand eigentlich nur der Ersatzbedarf befriedigt werden muß, die Leute gekleidet und ernährt werden müßten. Aber wir produzieren zu viel, daß Kapital verlangt unanständige Renditen, dafür müssen wir ohne Sinn und Verstand immer mehr konsumieren. Die Zeche zahlt der Verbraucher hier durch Überschuldung und die Länder, in die wir exportieren, von denen wir aber kaum etwas kaufen. So kamen die Krisen in den südeuropäischen Ländern zustande. Die Exportorientierung der deutschen Unternehmen ist die Folge der hier weitgehend gesättigten Märkte und deshalb richtet sich das Aussehen der Autos immer mehr nach den Zielmärkten außerhalb Europas, vor allem eben China. Wir exportieren dann noch funktionierende Altautos und Elektronikschrott nach Afrika, vergiften dort die Umwelt und wundern uns, daß die Menschen von dort an unsere Tür klopfen. Mich wundert das kaum, wenn man dort sieht, daß man noch funktionierende Autos im Prinzip wegwirft, ebenso die Unterhaltungs- und Informationstechnik. Also kommt da sicher schnell die Meinung vom Schlaraffenland Europa auf. Natürlich fahre ich weiter meinen A2, meine Heim-Stereoanlage stammt von etwa Mitte der 1980er Jahre, gebraucht gekaut, repariert. Dual CS741Q, CV440, CT440, CD40, CC1280 und 2xCLX9200. Dafür hätte man damals wohl so um die 7.000DEM gezahlt, ich inklusive der Reparaturen nicht einmal ein Zehntel davon. Da ist übrigens das Dua-Board das Pendent zum A2-Forum.
  5. Also ich habe das im vergangenen Jahr machen lassen, Preis war auch in der Richtung und man hatte zwei selbstgebrannte CDs die allerdings falsch beschriftet waren. So versuchte der Mitarbeiter des Autohauses zunächst vergeblich ins Steuergerät zu kommen, mit etwas "Nachhilfe" meinerseits holte er dann doch mal die angeblich falsche CD, da war dann auch die richtige Updatedatei dabei. Aber 75PS bleiben 75PS beim Anfahren merkt man es trotzdem sehr deutlich, wenn die Klimaanlage hohe Leistung abnimmt. Ich habe mir beim Anfahren von neuralgischen Kreuzungen oder beim Einfahren in eine belebte Autobahn eben angewöhnt, die Klimaanlage einfach von Hand kurz abzustellen. Schade, daß man bei Audi nicht eine Art Kick-Down-Schalter eingebaut hat, der bei vollem Beschleunigungswunsch einfach die Leistungsfresser abschaltet wie eben Klima, Servo, heizbare Heckscheibe usw. Wäre doch technisch simpel gewesen und hätte die Verkehrssicherheit enorm erhöht. Solche Technik gibt es bei modernen dieselelektrischen Lokomotiven für den Reisezugverkehr, die ja neben dem Strom für die Fahrmotoren und die Nebenaggregate auch den Strom für die so genannten Zugsammelschiene (ZS) liefern müssen. Bei voller Leistungsabforderung beim Anfahren wird die ZS eben kurz abschaltet, Klima und eventuell vorhandene Zuggastronomie haben dann eben kurz keinen Strom.
  6. Ich habe mir noch mit der "4" im Alter den A2 gekauft, daß ist jetzt über zwei Jahre her. Also hat mein A2 das "nullen" und die "1" mit mir schon erlebt. Damit ist der Schnitt dann wieder etwas angehoben.
  7. Es handelt sich bei meinen Reifen um H-Reifen, so wie sie ja auch für die 175/60 R15 vorgesehen sind. "T" reichen zwar bis 190 km/h, aber irgendeinen Grund wird es schon geben, daß Audi da "H" vorgesehen hat. Da macht man sich vielleicht nur eine neue "Baustelle" bei der Abnahme auf... Gruß Uli
  8. Ich habe meine 185/60R15 auf Original 15"-Stylefelgen beim TÜV in Heide abnehmen lassen (kostete "dank guter Vorbereitung" nur 52€), das Eintragen beim Verkehrsamt Dithmarschen 12€, hinzu kamen 30€ für die von TÜV geforderte Tachoprüfung beim Bosch-Dienst Wahl in Heide, macht in Summe also 94€. Gruß Uli
  9. Gern sammelt sich auch Grünspan innerhalb der Stecker oder er kriecht gar in die ersten Zentimeter der Zündleitung selbst, das sind alles so Erfahrungen, die ich so im Laufe meiner "K70-Karriere" gemacht habe. Im Grunde kann man sagen, daß bei einem normal genutzten Wagen, die Zündleitungen so nach etwa 10 Jahren durchaus mal getauscht werden können, Abweichunge nach oben und unten sind möglich, aber allein die starken Temperaturschwankungen setzen dem Material doch zu.
  10. Da für das Format 175/60 R15, dem Werksformat, nur wenige Reifen erhältlich sind, diese recht teuer und dazu noch meist veraltete Profile oder Marke "Hong Kong Pfui", sollte nun ein anderes Format auf die serienmäßigen Style-Felgen der Dimension 6Jx15". In der COC ist nur dieses Standartformat für die Felge eingetragen. Der erste Schritt war die Kontaktaufnahme mit dem zuständigen TÜV-Ingenieur in Heide. Dessen Aussage war, daß er das abnehmen würde, wenn eine Tachoprüfung vorliege, die aussagt, daß es keine Tachonacheilung gebe. Dazu müssen die Reifen aber erst gekauft und montiert werden, das Risiko lag also bei mir. GPS-Messungen ergaben eine dicke Voreilung mit den 175/60 R15-Reifen, Tacho "106" waren nur "echte" 100km/h, noch ärger: "127" auf der Uhr waren nur echte 120km/h. Mit dem Rechner auf dieser Seite Reifenumfang errechnen ergab sich, daß der Abrollumfang der 185/60 R15 gegenüber den 175/60 R15 Reifen genau 2% größer sei. Mithin war also damit zu rechnen, daß die Anzeige bei 100km/h mit den größeren Reifen bei etwa 103-104km/h liegen müßte. Dabei muß man wohl auch noch beachten, daß die alten "Schluffen" durch Annutzung einen noch geringeren Abrollumfang haben dürften und die Anzeige dadurch mit den neuen Pneus durchaus noch einen Tick geringer ausfallen dürfte. Also bin ich das Risko eingegangen und habe mit einen Satz Continental EcoContact 5 in 185/60 R15 geordert, die auch in Summe mal eben über 50€ günstiger waren als ein Satz EcoContact 3 in 175/60 R15. Also habe ich die Reifen montieren lassen und bin dann zur Tachoprüfung zu einem Bosch-Dienst gefahren. Diese Prüfung kostete die ersten 30€ und ergab (Anzeige/tatsächliches Tempo in km/h) 30/28, 50/48, 70/68, 100/97, 130/127. Die gleichen Werte habe ich auch per GPS ermittelt. Den TÜV-Termin zu bekommen war schon nicht so leicht, Urlaub, Ostern und Schichtarbeit bei mir. Der Mitarbeiter hatte mir im Vorwege gesagt, ich sollte mal so mit 80€ rechnen. Also Termin bekommen, mit allen Papieren (wichtig ist hier der Fahrzeugschein) hingefahren und dann ging es los. Der Ingenieur fuhr den Wagen in die Prüfhalle, dabei drehte er die Lenkung an den linken und rechten Anschlag, aber alles freigängig, begutachtete das Ganze auch noch auf der Hebebühne und schrieb sein Gutachten. Da ich "alles so schön vorbereitet hatte", gab es einen Sonderpreis von 52€ und das begehrte Papier, womit ich dann gleich zur Zulassungstelle gefahren bin. Dabei hatte iche das Gutachten, beide Zulassungsbescheinigungn und Barmittel. Da ging es binnen 5 Minuten, 12€ bezahlt und fertig - nach über 30 Minuten warten. Also kostete das Eintragen mit Einzelabnahme bei mir in Summe (Tachoprüfung, Gutachten, Eintragung) 96€. Die Eintragung ist nicht auf die Marke festgelegt, ich kann also beliebige Reifen der Dimension 185/60 R15 montieren. Da das ein Polo-Standartmaß ist, dürfte die Reifenbeschaffung auf Jahre einfach und kostengünstig bleiben und sich Investition schnell armotisieren. Bevor Fragen aufkommen: Breitere Reifen wollte ich nicht, auch keine anderen Felgen, 185/55er auch nicht, da das die Tachovoreilung nochmals vergrößert hätte. Interessierte können sehen, daß mit 175/60 R15 schon besser "105" bei echten 100 auf dem Tacho sein sollten, um nicht in die Gefahr einer Nacheilung bei Montage der 185/60 R15 zu geraten. Der Wagen liegt besser, federt besser, läuft besser geradeaus und hat dank etwas schwergängiger Lenkung ein für mich angenehmeres Fahrgefühl. Am Verbrauch hat sich nichts wesentliches geändert. Eine kleine Erhöhung wäre auch normal, da eben durch die 2% größeren Abrollumfang auch eine entsprechend geringere Wegstrecke gemessen wird. Entsprechend ist auch mit 2% höherem Verbrauch zu rechnen, der rein rechnerisch bedingt ist. Wer vergleichen will, sollte also mal die Wegstreckenzählung mit einer GPS-Messung vergleichen und dann eben einen entsprechenden Korrekturfaktor einfügen. Diese Einzelabnahme taugt natürlich nicht als "Mustergutachten", da die Tachoabweichung individuell für jeden A2 ermittelt werden muß. Gruß Uli
  11. Ich habe gerade Conti EcoContact 5 in 185/60R15 auf die 15"-Style-Alufelgen gezogen, Tachoprüfung ok, nur einen Termin beim TÜV-Gutachter zu bekommen, das ist ein Drama, Sch***-Monopol. Die Reifen fahren sich hervorragend, besserer Federungs-und Abrollkomfort als 175/60R15, für die es nur noch eine Handvoll, vorwiegend technisch veralteter oder schlechter Reifen gibt. Gruß Uli
  12. Mein Silberling brauchte für seine 15"-Style-Alus auch zwei neue Nabendeckel, wel die Plastikteile abgebrochen waren, welche den Klemmring halten. Zwei Stück kosten mal so eben fast 50€ Auch wenn man dafür schon fast eine Baumarktalufelge bekommt, ohne die Deckel sieht es einfach nur bescheiden aus. Gruß Uli
  13. Ich habe mir heute auch die 185/60R15H (Continental EcoContact 5) montieren lassen. Vorhab hatte ich mit dem TÜV-Mitarbeiter in Heide gesprochen, der mir dann zur Antwort gab, daß ich ein Tachoprüfprotokoll vom Bosch-Dienst beibringen möge, dann würde er das abnehmen und ein entsprechendes Gutachten zur Eintragung erstellen. Bisher sind 355,81€ für die Reifen inklusive Montage und 30€ beim Bosch-Dienst Wahl in Heide angefallen. Pro Reifen hat meine freie Werkstatt 71€ berechnet, "reifen.com" ist teurer, die wollen aktuell 80€ haben. Den 175/60R15 gibt es nur als EcoContact 3, also mit eher veraltetem Profil und kostet bei "reifen.com" schon mal 1,50€ mehr pro Pneu, auch das Angebot meiner Werkstatt für diese Größe war höher, da waren als Endpreis schon fast 400€ inklusive in Aussicht. Also: Geringerer Preis, mehr Auswahl, mehr Sicherheit, da lohnt die Eintragung schon. Was es vom Fahrverhalten und Verbrauch her bringt, muß man nach Einlaufzeit der Reifen sehen. Die Meßergebnisse, Tachoanzeige/tatsächliche Geschwindigkeit jeweils in km/h: 30/28, 50/48, 70/68, 100/97, 130/127 Der Vorlauf war mit 175/60R14 doch etwas größer, da war es eher 30/27, 50/53, 70/74, 100/105. 130/122. Nun heißt es also nicht mehr soviel Zuschlag zur Abschlag von der Anzeige zu kalkulieren, sonst gibt es unliebsame Post von der "Rennleitung" Meine GPS-Messung vom Navi war übrigens exakt zum gleichen Resultat gekommen. Ich berichte dann unaufgefordert nach, was der TÜV und die Eintragung denn noch gekostet haben. Gruß aus dem Norden Uli
  14. Da muß man wohl gar nicht diskutieren: Da muß ein neues Armaturenbrett eingebaut werden, die 150€ sind ein schlechter Witz, wenn man mal die Kosten für den Einbau und das Armaturenbrett betrachtet. Das geht dann bei Audi-Apothekenpreisen sicher schnell in Richtung 1.000€. Wenn Du das Armaturenbrett wegen eventueller Klapperrisiken nicht tauschen lassen willst, dann muß zu den 150€ mehr drin sein, zum Beispiel ein Satz neuer Reifen nach Wahl, ein Zahnriemenwechsel (Hauptsache, die pfuschen da nicht wieder) oder die Nachrüstung von z.B. Sitzheizung mit Originalteilen.
  15. Deichgraf63

    Blinker schnell

    Ein schnellerer Blinkrhythmus weist im allgemeinen auf eine ausgefallene Blinklampe hin. Hier kann es auch ein "Wackelkontakt" sein, das kann eine Glühlampe sein, die ihrem baldigen Ende entgegengeht, aber auch ein oxidierter Kontakt in einer der Fassungen von Lampe oder Lampenträger. Dem rückt man idealerweise mit einem Glasfaserradierer zu Leibe. Gleichzeitig empfiehlt sich eine Prüfung der Leuchte auf Undichtigkeit. Es könnte eindringende Wasser eine Korrosion und damit dem Gammel an den Kontakten verursacht haben.
  16. Für solche Fälle habe ich immer diesen kleinen "Notschlüssel" in der Geldbörse, egal ob gestohlener oder verlorenener Hauptschlüssel weit ab von zuhause und mitten in der Nacht oder solche Malheure, da hat man schon "bessere Karten" und kann entspannt bleiben.
  17. Ich muß da so 1999 gewesen sein, da versuchte man noch die Maschinen für die NSB (nicht NOB!), also für die Norweger zum Laufen zu bringen. Das Problem der Lok war von vornherin, daß die Norweger die DE1024 (DB-Baureihe 240) erfolgreich getestet hatten und deswegen 12 Maschinen für meines Wissen je 3,5 Millionen DM Stückpreis geordert hatten. Dann kam der Wechsel von Krupp Mak zu Siemens Schienenfahrzeugtechnik. Natürlich konnte man bei Siemens keine Lok bauen, die mit ABB-Technik austgerüstet ist. Also tauschte man konstruktiv die entsprechenden Teile, fuhr dann ein paar Mal zwischen Kiel und Neumünster hin und her und lieferte die Loks dann aus. Das ging natürlich prompt schief, Nachbesserungen waren erfolglos, Siemens mußte die Lok zurücknehmen, das Geld plus Pönale zurückerstatten. Dann wurden die Maschinen für den mitteleuropäischen Einsatz provisorisch hergerichtet und gingen in den Siemens Dispolok-Pooll. Da gab es Einsätze vor Güterzügen als auch vor Reisezügen z.B. in Belgien. Zwischenzeitlich gab es dann die Ausschreibung der Westerland-Strecke, die die NOB gewann. Vossloh wollte dazu eine sechsachsige, dieselhydraulische Lok, genannt R3000CC bauen. Das Getriebe sollte Voith liefern. Doch es kam anders, Vossloh kaufte ein Lokwerk in Valencia, in dem dieselelektrische Loks mit völlig veralteter US-Technik gefertigt wurden, so die "Nissenhütte auf Räder", die Class 66. Fortan sollten solch leistungsstarke Loks von Vossloh ausschließlich in Valencia gefertigt werden. Das Projekt R3000CC wurde gestoppt, dafür dann von Vossloh die ehemaligen Di6, die bei Siemens als ME26 liefen, gekauft und der NOB zur Verfügung gestellt. Dort brauchte es dann rund ein halbes Jahr, um die Loks endlich betriebssicher zu machen. Bei der NOB heißt die Lok nun DE2700. Es sind aber nicht mehr alle zwölf Maschinen dort, einige sind tatsächlich nach Norwegen vermietet, die DE2700-12 erlitt aufgrund von Ölmangel einen Motorschaden und dient offenbar als Teileträger. Die R3000CC-Entwicklung war aber nicht völlig verloren. Herr Kreiy, vormals in Diensten von Vossloh ging mit den Entwicklungen zu Voith, die bauten dann im Werk Kiel auf der Basis dieser Entwicklung die Voith Maxima. Die Tage der ME26/DE2700 als auch der unseligen ER20 auf der Marschbahn sind gezählt. Der Käufer der Wagen für die Marschbahn, Paribus (denen gehört auch z.T. northrail) hat 15 Loks des Typs TRAXX DE 160 ME bestellt, eine Konstruktion mit vier kleinen statt eines großen Traktionsdiesels, auch dieselelektrisch. Auch die DB hat zunächst zwölf Loks dieses Typs, dort als BR245 bezeichnet, bestellt und auch schon vor dem Sylt-Shuttle erprobt. Zunächst werden diese Loks aber im Süden Deutschlands Nahverkehrszüge bespannen.
  18. Ich habe vor vielen Jahren mal bei Vossloh (also ehemalig MaK) mal ein Praktikum gemacht, da standen einige der damals noch roten Di6 (Mak DE2700) herum. Die Formel 1 ist sicher auch nicht der "Heilsbringer", die Motoren dort müssen ja nur von "11 bis Mittag" halten. Obwohl, wenn man die Probleme mit einem VW-Konzern-Motoren so sieht, ist man da in der Großserie schon nahe dran. Vielleicht wäre es etwas, um vom "neuer A2-Fieber" etwas herunter zu kommen, wenn man das hier erwirbt: Audi A2 Modellauto Concept 2012 Präsentation 1:43 Looksmart pcs 99 NEU A 2 | eBay Gruß Uli
  19. Nun für meinen Teil hält mich der Weg ab, weniger die Entfernung als solches, aber allein die Staugarantie am Elbtunnel oder an der Elbfähre Glückstadt-Wischhafen ist für mich sehr abschreckend. Es ist ein verlängertes Wochenende um den 1. Mai, da ist wieder alles unterwegs, was Räder hat. Auch die A1 Richtung Bremen "lockt" gern mit Staus. Üblicherweise steht man von hier aus vor dem Elbtunnel an solchen Tagen schon auf der A23 ab Tornesch oder Pinneberg-Nord, 10km bis man auf die A7 gelangt, dann wieder direkt vor dem Elbtunnel und dahinter wird auch gebaut. Auch eine Elbtunnelröhre soll dicht sein. Bei anderen wird es vielleicht so sein, daß da andere Termine sind, man selbst an dem langen Wochenende etwas geplant hat, um zum Stau beizutragen. Für Ziele südlich von Hamburg nimmt man dann schon besser die Bahn an solchen Terminen - natürlich mit Platzreservierung. Gruß Uli
  20. Solch eine Kombination von Dieselmotor mit Generator ist bei Schienenfahrzeugen ein alter Hut und nennt sich dieselelektrischer Antrieb, findet sich in antiquierter Form in den "Russendieseln" 232/234, moderner in der Baureihe 240 (MaK DE1024) und der ähnlichen ME26 (Di6, MaK DE2700). Ebenso funktionieren der ER20 und die TRAXX DE (246/285) so. Neu ist eine Version der TRAXX (Baureihe 245), bei der statt eines großen Diesels samt Generator vier kleinere Einheiten Verwendung finden, die nur bei Bedarf alle laufen. Im Auto wäre da zuwenig Platz und das ganze zu wartungsaufwendig. Den Kritikern des DE-Antriebes im Auto muß man entgegenhalten, daß ein moderner Generator den Platz des alten Schaltgetriebes einnehmen kann, was bei E-Motoren nicht benötigt wird. Für ein solches Konzept wäre auch ein Wankelmotor geeignet, dessen Hauptnachteil ja auch das geringe Drehmoment bei niedrigen Drehzahlen ist. Durch die Wandlung auf E-Antrieb ist dieser Nachteil aufgehoben. Sein Vorteil ist der geringe Platzbedarf, geringes Gewicht, die technische Anspruchslosigkeit (geringer Wartungsaufwand) und die enorme Laufruhe gerade bei hohen Drehzahlen.
  21. Heute war es auch bei meinem Silberling soweit, die sechste Hauptuntersuchung durch einen DEKRA-Mitarbeiter in meiner freien Werktstatt an. Schon bei der Terminvergabe habe ich auf die hinten ungleichmäßig ziehende Bremse hingewiesen, der kleine Leerweg am Handbremshebel und die Neigung der Bremse zum Festbacken waren schon ein Indiz, was die Ursache war. Es waren natürlich die Handbremsseile die mal neu mußten. Dazu habe ich auch gleich den fälligen Bremsflüssigkeitswechsel mit in Auftrag gegeben. Von der Werkstatt kam dann noch die Info, daß der rechte Spurstangekopf getauscht werden müßte, wurde natürlich gemacht. Dann durfte der Prüfer ran und es ergab die begehrte Erkenntnis: Ohne erkennbare Mängel, Plakette bis 03/2016, ebenso AU Kosten mit Prüfgebühren, Bremsflüssigkeitswechsel und Reparaturen: 377,67€. Das hätte bei manch anderem 13-jährigen mit über 200.000km Laufleistung anders ausgesehen. Wenn ich da an die Prognose der ebenfalls freien Werkstatt für den Lancia Ypsilon meiner Freundin denke, der im kommenden Jahr seine dritte HU bekommen soll: Da wird wohl die halbe Hinterachse neu müssen, was wohl schon bummelig 1.000€ kosten soll Gruß Uli
  22. Was für 175/65 R 15 statt 175/60 R 15 spricht ist zunächst einmal das Angebot an aktuellen(!) Reifenmodellen. Da wird für die Standartgröße von Continental nur der EcoContact 3, nicht aber der aktuelle 5er angeboten. Den gibt es für 175/65 R 15 zwar auch nicht, aber immerhin drei verschiedene Reifen von Conti. Auch von Michelin gibt es mehrere, für 175/60 R 15 nicht ein einziges Modell! Auch würde 175/65 R 15 einen geringeren Tachovorlauf bringen, dazu durch den größeren Reifenumfang auch eine geringfügig niedrigere Drehzahl und damit einhergehend einen etwas geringeren Verbrauch und Verschleiß. Vor allem dem erstgenannten Argument kann man sich nur schwer verschließen, außer man ist der Ansicht, die Reifen sind eh alle schwarz und rund und man nimmt sich einfach ein paar runderneuerte Hong-Kong-Pfui-Reifen aus China. Aktuelle Reifenprofile und Reifenmischungen bringen fast immer mehr Sicherheit, z.B. in Form von kürzeren Bremswegen. Breitere Formate wollen viele - wie ich nicht, das bedeutet einen höheren Rollwiderstand mit allen damit verbundenen Nachteilen. Schmalere Formate wie 165/65 R 15 passen leider nicht auf die weitverbreitete 15"-Style-Felge des A2. Baumarkt und andere Fremdfelgen mögen viele nichts, Stahlfelgen am Alu-Auto sind für viele bei Winterrädern noch akzeptabel, sonst nicht. Technisch wäre nichts gegen 175/65 R 15 zu sagen, meist ist es nur "Feigheit" der TÜV-Prüfer von den Vorgaben der EU-Zulassung abzuweichen, denn die Tacho eilen meist ohnhin mächtig vor, da wäre eine niedrigere Anzeige mehr als wünschenswert.
  23. Nachdem ich entsprechend dieser Diskussion Polo Ölmessstab am AUA / BBY nachrüsten - A2 Forum den Ölpeilstab im Motorraum nachgerüstet habe, wurde heute morgen mal bei kaltem Motor eine Messung an dem Exemplar hinter der Serviceklappe und dem direkt am Motor gemacht. Auffallend, an beiden war beim ersten Herausziehen kein brauchbarer Wert ohne Abwischen ablesbar, was wohl an den gebogenen Führungsrohren liegt. Das ging bei alten Autos meist problemlos. Aber der "interne" liefert danach zu dem Serviceklappenölpeilstab sofort reporduzierbare Werte, eine echte Verbesserung. Als ich vor dem vorletzten Ölwechsel vor über 5.000 km noch mit Longlifeöl fuhr, habe ich bei dem nun am Serviceklappenstab angezeigten Wert hektisch nachgefüllt, die Warnlampe habe ich nie gesehen, keine Ahnung, ob meiner eine Ölstandswarnlampe hat. Beim Durchprüfen der verschiedenen Anzeigen wird zwar die rote Ölkanne gezeigt, aber nicht die gelbe, naja... Doch nun zeigt der "interne" Stab einen Wert etwas unter "max" an! Sollte ich also bei Longlife-Öl immer "überfüllt" haben? Dann ist es kein Wunder, das der Motor das Öl wieder herausbefördert und das AGR-System und Drosselklappe mit Öl versifft. Daraus kommt dann das beliebte "AGR-Rückflußrate zu gering"-Problem. Seit über 5.000km habe ich nun mit 10W40 nichts nachgekippt und dann dieser Wert! Da kommt nun auch nichts nachgekippt, Öl ist für den Notfall an Bord, daß doch eine gelbe Kanne auftauchen sollte, ansonsten schaue ich alle paar Hundert Kilometer mal nach und entspanne mich. Foto ist mal anbei. Gruß Uli
  24. Ich habe es bei meinem A2 nun endlich auch nachgerüstet, da ich die Nase von den Meßergebnissen des Serviceklappenmeßstabes voll hatte. Da zieht man das Ding morgens bei kaltem Motor heraus, was bei jeder vernünftigen Lösung reicht, da das Öl über Nacht in die Ölwanne zurückläuft und der Abstand direkt nach dem ersten Herausziehen ablesbar ist, ausreicht. Aber nicht beim A2. das ganze orange Plastikding hat irgendwo Öl anhaften, dann zig mal herausziehen um zig verschiedene Meßergebnisse zu bekommen. Der Ölstand ist bei meinem A2 schon seit den ersten Messungen nach dem vergangenen Ölwechsel vor rund 5.000km kurz über der "min" Marke - jedenfalls laut Peilstab. Ich habe extra nichts nachgekippt, weil ich irgendwie den Verdacht hatte, daß man bei "max" überfüllt. Das sorgt dann wiederrum dafür, daß das überschüssige Öl zur Kürbelgehäuseentlüftung hinausgeht und dort alles versifft, mit Folgen wie AGR-Rückflußratenprobleme (unsere "geliebte" gelbe Lampe mit P0402-Fehler). Das Auto soll ja auch einen Ölstandssensor haben. Nun also heute morgen die Teile bestellt und bezahlt, hier die aktuellen Preise: 030 115 636 A FUEHRUNG 2,82€ 030 115 611 R OELMESSSTA 10,08€ Macht also in Summe 12,90€ Gerade habe ich die Teile abholt. Das Ölpeilstabführungsrohr ist nun offenbar nicht mehr hellorange sondern sonnengelb, der Kunstoffgriff des Peilstabes orange. Das ist Farbenfreude im Motorraum. Der Einbau ging mit Haube abnehmen locker in drei Minuten, ist auch für absolute "Doppellinkshänder" machbar, also ideal als Motivationsarbeit für Einstiegsschrauber. Nun noch einmal gemessen, Ergebnis: Serviceklappe: 1/4 über "min", Motorraum: 1/4 unter "max". Da ich in den letzen 5.000km gerade einmal einen Viertelliter Öl nachgekippt habe, der Einsatz fast nur Autobahn war, auch mal "Parforceritt":racer:, kann man wohl auch die Aussage treffen, daß mein AUA offenbar kein Ölvernichter ist. Diese Erkenntnis ist das Geld locker wert, auch hat der A2 nun einen Ersatzölpeilstab. Welches Auto kann so etwas bieten? Daß man, selbst wenn man den Serviceklappenstab für die regulären Prüfungen nehmen will, auf Reisen keine Panik vor dem abbrechenden Plastikteil haben muß, könnte auch für Originalitätsfans vielleicht ein Argument sein, aber die kontern nun vielleicht mit der Leergewichtserhöhung.
  25. Die Bewertung erfolgt ja durch Auswertung von aktuellen Angeboten, also werden dabei ebenso überteuerte "Standuhren" mit einbezogen wie auch wohl in mehreren Börsen angebotene Fahrzeuge - und das sind meist diese teuren Angebote. Dabei spielt dann eben keine Rolle, ob der Wagen für den Preis weggeht oder nicht. Wenn nun alle Mitglieder unseres Forum mal spaßeshalber auf Schlag in allen bekannten Börsen ihre Audi A2 zum Marktpreis + 10.000€ einstellen, wird niemand die Autos kaufen, aber sehr wahrscheinlich wird der A2 dann sehr bald in dieser Bewertungsmöglichkeit rasch im Preis steigen. Wenn man böse wäre, könnte man das mit System machen. Zu bestimmten Tagen - so einigt man sich - sollen tatsächlich zu verkaufende A2 angeboten und real möglichst teuer verkauft werden. Etwa zwei Monate vorher tauchen dann ein paar Hundert völlig überteuerte, gar nicht verkäufliche A2 in den Anzeigen auf und treiben die Preise nach oben. Diese "Referenz" können dann die wirklich Verkaufswilligen als Referenz nehmen und die Autos teuer verkaufen. Kurz danach werden die Anzeigen dann alle wieder gelöscht, die Preise fallen wieder für ein halbes Jahr, in der man dann wieder günstig A2 vielleicht sogar auf Vorrat kauft, um sie in der nächsten Preistreiberrunde wieder überteuert zu verkaufen. Solche Gaunereien sind ja bei so genannten Wertpapieren normal. Und: Nein, ich mache in beiden Fällen in solch fiesen Sachen nicht mit. Sauber bleiben, rät Uli
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