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heavy-metal

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  1. Zunächst: das Auto ist eines der ersten aus MJ 2002 (erkennbar aus der FG-Nr. sowie an den silbern umfassten Instrumenten, dem "neuen" Wischerarm und dem verbauten Chorus-2-Radio). Das wäre ggf. in der Anzeige noch zu ergänzen. Es gibt Leute, die auf so etwas (bzw. die optischen Unterschiede) Wert legen. Insofern relativiert das auch den Verkaufspreis ein wenig, wenngleich @MustPunish Recht hat, dass der Zahnriemen zu erneuern ist. Steht das Auto immer auf Winterrädern? Dann wäre das ebenfalls wertmindernd (wg. des Reifenalters). Bei noch vorhandenen Sommerrädern wären die Winteralus mit End-of-Life-Reifen eher als kostenlose Zugabe einzustufen. Die Ausstattung ist so weit ok, ohne besondere Highlights. Ob man den Wert in Anbetracht der schon erwähnten Mängel und anstehenden Reparaturen tatsächlich nur bei EUR 1.500 ansetzen muss, wäre einer abschließenden optischen Inaugenscheinnahme vorzubehalten. Dass Angebote von Fähnchenhändlern eher ins Unseriöse abdriften, ist Fakt. Jeder irgendwie auf eigene Kosten "mit Vitamin-B" beseitigte Mangel kommt günstiger als sich beim Verkaufsgespräch auf Marktpreise runterhandeln zu lassen. Beispiel: 5 Jahre alte Reifen mit ca.5 mm Profil kosten bei den bekannten Kleinanzeigen ca. EUR 50, zzgl. Montage weniger als EUR 100. Ein Kaufinteressent rechnet mindestens EUR 400, aber das ist der Wert, den man vom technisch einwandfreien Zustand abziehen muss. Mit den montierten gebrauchten Reifen ergibt sich dieser Abzug nicht. Es verbleibt eine Differenz von EUR 300 auf der "Haben-Seite". Klar, diese Rechnereien bringen nur etwas, wenn man die Ausgaben für die Instandsetzung bis zum Verkauf des Fahrzeugs "zwischenfinanzieren" kann. Besteht ein zeitlicher Zusammenhang mit der stets entladenen Batterie und der Dashcam? Hat mal jemand eine ausführliche Ruhestrommessung gemacht oder auch nur mal probeweise die Glühlampe aus der Kofferraumleuchte entnommen? Hat sich mal jemand mit dem Kühlmittelverlust auseinander gesetzt? So lange das Auto "nur" keinen TÜV hat, wären Probefahrten natürlich möglich unter Beachtung der geltenden Verwarngelder: bis 8 Monate kostet das "nur" EUR 25 - wenn man denn auch erwischt wird. Insofern wären Probefahrten bis Ende Mai einigermaßen "kalkulierbar" möglich, wenn man sich bereit erklärt, dem Kaufinterssenten ggf das Verwarngeld zu erstatten. Ist es ggf. möglich, das (abgemeldete) Auto auf Privatgrund abzustellen und auf bessere Zeiten (Job?) zu hoffen?
  2. Am besten kaufst Du noch weitere 19 Radschraubensätze. Musst nur zusehen, dass Du die Intervalle für den Austausch von Komplettsätzen kurz genug wählst, damit Du noch zu Lebzeiten was hast vom Naturalrabatt...
  3. @Unwissender : ok, es mag Freundliche (im wahrsten Sinne des Wortes) geben, die Spezialwerkzeuge verleihen. Aber die Regel ist das sicher nicht. @A2 ProZwo : nein, ich wollte Dich an keiner Stelle persönlich angreifen oder bloßstellen. Nur ist es heute leider so, dass die Schrauberei gerade dort, wo Elektronik im Spiel ist, relativ sinnbefreit ist, wenn man sich nicht zuvor um den Fehlerspeicher bzw.mdie Diagnose gekümmert hat - aus den von mir genannten Gründen. Ich hatte bei der allerersten DK-Reinigung auch kein VCDS und dachte, dass das wohl nach der Meinung einzelner nicht zwingend erforderlich sei. Ich hatte damals nichtmal eine besonders versiffte DK und nach dem Ausbau des DK-Gehäuses nur ordentlich mit dem DK-Reiniger und ohne mechanisches Einwirken gearbeitet. Nachdem die Kiste dann wie'n Sack Nüsse mit Schrauben gemischt lief und der Freundliche samstags schon geschlossen hatte, habe ich mir geschworen, die Arbeit nie mehr zu machen, so lange kein VCDS in der Nähe - oder zumindest kein Ersatzauto greifbar ist. Es ist schon ein gutes Gefühl, ein Backup in Form von VCDS in seinem Rücken zu wissen. BTW: ich habe auch keins, aber im Fall des Falles eine nette und kompetente Unterstützung hier im Forum. Das mit Deinem Termin beim Freundlichen hast Du jetzt klargestellt - hatte ich insofern missverstanden. Der Friede sei mit uns! Für Fälle wie Deinen, also wenn das Auto zwar noch funktioniert, aber nicht so, wie man es gewohnt ist, sind unsere Schraubertreffen ideal. Da hat man Mitstreiter, die einem ggf. mit Rat und Tat zur Seite stehen. Und irgendeiner hat immer ein VCDS dabei. Nur ist wg. Covid-19 ja aktuell alles flachgelegt. Ich glaube, dass das nächste Treffen in Legden durchgehend an einem verlängerten WE stattfinden muss - der "Nachholbedarf" ist sicher enorm. Auch wenn es von Dir aus etwas weit weg ist, kannste bei Gelegenheit gerne vorbei kommen.
  4. Mal der Reihe nach... @A2 ProZwo : der "Kardinalfehler", den Du begangen hattest, war, mögliche Fehlerquellen zu beseitigen, ohne wirklich zu wissen, ob sie für Dein Problem ursächlich waren. Davon abgesehen werden viele Fehler erst final beseitigt, wenn auch zuvor der Fehlerspeicher gelöscht und das betreffende Bauteil kalibriert wurde. Dafür benötigt man nahezu immer ein Diagnosegerät. Die Drosselklappenadaptionsgeschichte aus dem A3-Forum ist aus meiner Sicht näherungsweiser Unfug: einen Motor, der nach gereinigter Drosselklappe mit "Christbaum" im Cockpit wie der berühmte Sack Nüsse läuft, wird man nach meinen Erfahrungen so wie beschrieben nicht wieder vernünftig zum Laufen bekommen. Der Lösungsansatz, per Diagnosegerät die DK zu kalibrieren, ist in jedem Fall angebracht. Dabei natürlich auch den Fehlerspeicher auf etwaige andere Probleme abfragen und Fehler beseitigen. Etwaige weitere Fehler bzw. Falschluftquellen (Dichtung am DK-Flansch etc.) sollten sich so identifizieren lassen. Wenn ich Probleme mit der DK hatte, gab es auch immer ein Problem mit dem Saugrohrdrucksensor. Den mal ausbauen und ebenfalls reinigen (chemisch mit DK-Reiniger), ggf. ersetzen. Aber wie gesagt: am Anfang steht der Fehlerspeicher! Wenn Audi ca. EUR 150 aufruft, dann natürlich deswegen, weil man sich "geführt" auf die Fehlersuche begibt. Das dauert eben - und ich finde es am Ende auch nicht unfair, weil eine Werkstatt nicht dafür da ist, Restarbeiten, die der Selbstschrauber nicht auf die Reihe kriegt, für'n Appel und 'nen Ei auszuführen. Genau so wenig ist sie dafür da, die Fehlerdiagnose zu stellen, damit der Kunde mit dem Fehlerprotokoll in der Hand hernach selbst das Schrauben beginnt. Davon abgesehen käme ja auch keiner auf die Idee, zu Audi zu fahren und sich irgendein Spezialwerkzeug für seine Schrauberei auszuleihen, nur weil es sich nicht lohnt, es sich zuzulegen. So etwas ist am Ende das typische Geschäftsmodell einer Selbstschrauberwerkstatt. Aber auch die haben oft kein Diagnosegerät. Icb hoffe, dass in Deiner Nähe jemand aus unserem "Haufen" ist, der Dir mit VCDS aus der Patsche helfen kann. Sonst auch mal bei den "Kleinanzeigen" eruieren, ob dort jemand für kleines Geld den Fehlerspeicher ausliest, löscht und Bauteile kalibriert.
  5. @Phoenix A2A2 : dass sich Radschrauben wie in Deinem Fall gezeigt derart verformen, hätte ich im Leben nicht für möglich gehalten - bzw. allenfalls dann, wenn sie aus weichem Alu gefertigt wären. Und spätestens jetzt wird klar, warum partoût (manche) Teileverwerter keine gebrauchten Radschrauben verkaufen (wollen). In jedem Fall werde ich mir beim nächsten Räderwechsel die Radschrauben auch mal genau ansehen. Das ist korrekt. Leider gibt es bei Audi keine Radschraubensätze mit Codierschraube / -adapter mehr. Dann kann man nur auf die Diebstahlhemmung verzichten. Oder es wird sehr teuer, wenn man sich nur die Codierschrauben im Aftermarket besorgt. Ich wollte vor ca. 2 Jahren bei unserem Clubdealer einen neuen Satz Radschrauben mit Codierung kaufen. Da sagte man nur, dass der A2 ja inzwischen so alt sei, dass man da in Sachen Räderdiebstahl nichts mehr zu befürchten habe. Ich entgegnete, dass der A2 inzwischen so selten ist, dass das mit dem Diebstahl von Teilen und gut erhaltenen Radsätzen bestimmt bald wieder los geht... Der Schlagschrauber ist ja nicht das Problem. Wenn dessen Bediener zu faul ist, das Drehmoment einzustellen, dann muss man sich auch nicht wundern, wenn Kräfte auftreten, die die Radschraube auch in das Innerste des Getriebes vordringen lassen könnten.
  6. Wenn das Auto deutlich erkennbare Lackschäden hat, die sich außerdem nicht nur im "Abnutzungsbereich" (Prallschutz v+h) befinden, dann darf m.E. vor dem Dezimalpunkt keine "4" mehr stehen, zumal die Farbabweichung an der Tür allzu auffällig ist und man daher nicht von einer professionell ausgeführten Lackreparatur sprechen kann (weil selbst verschuldeter Schaden? - Schadensursache?). Wer weiß außerdem, was sich unter den Aufklebern verbirgt? Das Argument ,dass die Aufkleber den Farbtonunterschied kaschieren sollen, halte ich b.a.w. für wenig glaubhaft / nachvollziehbar. Die Steinschlagschäden wâren auch genauer unter die Lupe zu nehmen. Wenn sie überdeutlich erkennbar und vorhanden sind, wäre das auch ein "Punktabzug". Der Verkäufer scheint möglicherweise aber Forenmitglied zu sein - oder er hat hier fleißig mitgelesen. Darauf deuten u.a. folgende Veräderungen am Fahrzeug hin: Wählscheibenalus (sind die eingetragen?) Serviceklappe des Mj 2004 LED-Einsätze in der Innenbeleuchtung
  7. Sollte ich irgendwann mal Ersatz für meinen aktuellen A2 suchen ,dann wird das, was jetzt unter demselben Namen als Studie vorgestellt wird, für mich nicht in Frage kommen. Das ist in etwa vergleichbar zu dem, was Mercedes vor Jahren als "Nachfolger" der Ur-A-Klasse vorgestellt hat: vom Fahrzeugkonzept her konventioneller automobiler Einheitsbrei - möglichst noch auf irgendeiner vorhandenen Plattform basierend. Schade, dass die in der heutigen automobolen Welt so wichtigen raumökonomischen Konzepte vom Aussterben bedroht sind.
  8. @christian.k : interessanfer Ansatz in Bezug auf die Bewertung von Sonderausstattungen. Es ist grundsätzlich richtig, dass der Zeitwert von Sonderausstatttungen gerade auf Verkäuferseite z.T. hoffnungslos überbewertet wird. Auf der anderen Seite darf man die Sonderausstattungen m.E. nicht für sich isoliert betrachten. Insofern muss man differenzieren: Ein Fahrzeug, das nicht über die gewöhnlich georderten Sonderausstattungen verfügt, wird als Gebrauchtfahrzeug sicher nur zu deutlichen Abschlägen verkauft werden können. Es ist also durchaus möglich, dass der Wertverlust des gesamten Fahrzeugs deutlich höher ist als der Wert der beim Neufahrzeug gesparten Features. Ein Fahrzeug, das über die gewöhnlich georderte Sonderaussattung verfügt, steht auf dem Gebrauchtfahrzeugmarkt in einem recht großen Wettbewerb, was sich insgesamt auf das Preisniveau auswirkt. Auf der anderen Seite sind gerade Sonderausstattungdetails, die beim Neufahrzeug schon kaum einer wollte, auch beim Gebrauchtfahrzeug keine Verkaufsargumente. Ausnahme: der jeweiligen Sonderausstattung kommt inzwischen allgemein eine deutlich höhere Bedeutung zu. Fiktives Beispiel: wäre der A2 seinerzeit z.B. mit Xenon-Hauptscheinwerfern lieferbar gewesen (also zu einer Zeit, als man sich das in Bezug auf die zu zahlenden Aufpfeise durchaus überlegt hatte), wäre das Vorhandensein dieser seltenen Zusatzausstattung heute in einer Zeit, in der bessere Lichtsysteme zum Standard gehören, sicher ein Verkaufsargument. Aber ganz allgemein: beim Gebrauchtfahrzeugkauf zählen in erster Linie andere Dinge als die Ausstattung. Nämlich technischer Zustand und allgemeiner Erhaltungszustand. Nun ja, immerhin würde ich die Ausstattung noch vor der Farbe einordnen. Aber es soll ja Leute geben, die es anders herum handhaben - und sich am Ende ärgern, wenn ihr "Traumauto" Macken ohne Ende hat und das Geld, das man für seine Wunschausstattung bezahlt hat, in Potenz noch in Reparaturen stecken muss.
  9. Neues von der "Frischluftgebläseteileherkunftsfront"... Nachdem auch in meinem A2 der Gebläsemotor bei kalter Witterung im niedrigen Drehzahlbereich leichte Geräusche macht (hört sich ein wenig an wie eine gurrende Taube), habe ich mir nun auch via daparto einen neuen Motor bestellt. Lieferant war kfzteile24.de Icb wollte dem Phänomen, dass auf dem von @arosist gezeigte Motor #4 das "Mahle"-Logo prangt, mal nachgehen und habe trotz einer Preisdifferenz von einem niedrigen einstelligen EUR-Betrag das "Mahle"-Teil bestellt. Um so erstaunter war ich nach dem Auspacken des Teils: Auf dem Gehäuse prangt entgegen meiner Erwartung nicht (!) das Mahle-Logo. Der Lüftermotor und alles andere sehen aus wie das Teil von pax (#3), bzw. haben allem Anschein nach die nächste Ähnlichkeit zum werkseitig verbauten Lüfter. Sehr hochwertige Kartonverpackung: kein großzügiger Einsatz von Füllmaterial (wie "Kartoffelchips" oder Wellpappe) - der Lüfter war in einer Art "Rahmen" aus Karton mit "Luft" nach oben und unten unverrückbar aufgehängt. Auf dem Umkarton und dem Gehäuse des Lüfters prangt überdies ein Echtheitsaufkleber mit der Behr-Teile-Nr., auf der außerdem die Mahle-Teile-Nr (AB 18 000P) aufgedruckt ist. "Witzig" nur, dass auf dem Karton "made in Czech Republic" steht, auf dem Lüftergehäuse aber "made in Spain". Aber egal: der hochwertige Gesamteindruck bleibt. Da ich kein Teil mit der Mahle-Prägung im Gehäuse bekommen habe, welches aber auf den Fotos des Anbieters zu erkennen ist, werde ich das Teil wohl wieder zurück senden... Wobei die Erklärung für obigen Sachverhalt eigentlich schlüssig ist: die Fa. Behr gehört zum Mahle-Konzern (nicht zuletzt landet man im www auf der Mahle-HP, wenn man die HP von Behr eingibt). Fazit: ich vermute, dass es reiner Zufall ist, welches Produkt aus welcher Gussform man bekommt, so lange man bei den "einschlägigen Bekannten" ein Teil von Behr oder Mahle und nicht das billigste (da möglicherweise ein Nachbau?) bestellt. So, und jetzt noch ein paar Grad wärmer, und die Schrauberei kann beginnen! Auf die ominöse Schraube habe ich mich jedenfalls technisch wie mental entsprechend vorbereitet.
  10. @Nupi : warum soll der Schweizer A2 zu billig sein? Der befindet sich gerade in einer Versteigerung. Und die läuft noch bis zum 19.02. Genug Zeit also, in der der Preis noch deutlich steigen kann. Und zuletzt wissen wir nicht, ob nicht doch ein "Mindestpreis" von irgendeinem Freund oder Zweitaccount festgelegt wurde, an dem sich die Bieter die Zähne ausbeißen sollen.
  11. @Deichgraf63 : natürlich ist es gesundes Misstrauen, gerade bei Erstgeschäften, ratsam. Auf der anderen Seite halte ich es für den falschen Ansatz, mit Vorurteilen an die Sache heran zu gehen. Hätte ich das Problem mit einem defekten Getriebe (oder auch Motor), würde ich mir einen Fachbetrieb in meiner Nähe suchen (bzw. mir empfehlen lassen). Dann muss ich auch nicht alles aufwändig und speditionsversandfertig verpacken, sonden ich fahre vor Auftragsvergabe zum Berrieb meines Vertrauens mindestens 2x hin: 1x, um mir ein Bild über den Betrieb zu verschaffen und das 2. Mal, um Reparaturumfang und -abwicklung zu besprechen. Nur gibt es Leute, die das nicht wollen - oder alles zum günstigsten Preis haben wollen. Und genau für diese habe ich oben meine Sicht der Dinge dargestellt.
  12. Na, ganz so negativ würde ich das jetzt nicht betrachten... Der Laden in eBay bzw. eBayKA hat immerhin schonmal eine EU-USt-ID. Also handelt es sich um einen gewerblichen Anbieter, der - in Deutschland - für sein Tun im vorgegebenen gesetzlichen Rahmen für seine Arbeit Gewährleistung zu gewähren hat. Es gibt eine Website der EU, auf der man den Eintrag der EU-USt-ID verifizieren kann. Geht aber nur dann, wenn man selbst eine EU-USt-ID hat - oder seinen Arbeitgeber mal eben bittet, die Online-Anfrage zu stellen (ist kostenlos). Insofern würde mich das Fehlen einer eigenen Website oder eine E-Mail-Adresse im "Standardformat" nicht zwingend beunruhigen. Wir wissen nicht, ob der Anbieter seine Getriebe tstsächlich in Osteuropa aufarbeiten lässt. Der Laden sitzt in Frankfurt / Main, nicht Frankfurt / Oder!  Und falls es so wäre: was in Osteuropa gemacht wird, muss qualitativ nicht zwingend schlechter sein. Es ist im Regelfall aber deutlich preisgünstiger. Klar, bei einer Getriebeinstandsetzung handelt es sich nicht um Arbeiten, die "mal eben" gemacht sind bzw. von deren Umfang man sich schnell einen Überblick verschaffen kann. Von daher mein Vorschlag zur weiteren Vorgehensweise: Die Fa. mal kontaktieren und fragen, ob sie - ggf. gg. Aufpreis - das eigene Getriebe aufbereiten und wieder zurück senden. Vorteil 1: man kann ggf. und je nach Schadensbild den Reparaturumfang erweitern. Vorteil 2: man bekommt ein Getriebe, dessen "Vorleben" man kennt und das man im Streitfall zwecks Beweisführung "sezieren" kann. Im www nach Zufriedenheitsbewertungen (andere Automobilforen...) suchen. Hier in unserem Forum dürfte die Treferquote sehr gering sein.
  13. Ob wir den Preis tatsächlich derart hoch ansetzen können? Ich bin zwar kein Freund von Fahrzeugbewertungen per Ferndiagnose nebst aufgrund von ein paar Fotos euphemistischer Zustandsbeschreibung des Anbieters bzw. Kaufinteressenten. Dennoch würde ich grob eine "3" vor dem Dezimalpunkt nur sehen wollen, wenn das Auto eben keinen (!) Reparaturstau mitbringt. Leider wissen wir auch viel zu wenig über den Zustand des Innenraums. Der abgegrapschte Lichtschalter sagt zwar einiges, aber wir wissen sonst weiter nichts über den Zustand der anderen Softlackoberflächen und insbes. der Sitzpolster. Amsonsten: "full ACK" bzgl. der von Dir auf den Punkt gebrachten Probleme - die mich auch nach ü18 Jahren weiter bestätigen, das ich mich mit dem Kauf des BBY aus meiner Sicht "richtig" entschieden habe.
  14. ... oder in einer in einer mit After-Shave oder anderen (woher auch immer stammenden) "Aromaten" behafteten Männerhand. Am Ende ist das ein Problem des Habitus, nicht des Genus - bevor sich hier noch jemand diskriminiert fühlen muss. Und sonst? Es hat sicher auch seinen Grund, warum jn den div. Automobilgazetten der BBY in der Empfehlung weit oben steht - knapp dahinter der BHC. Die spezifischen Probleme des ANY sowie des BAD bleiben einem gut recherchierenden Journalisten eben auch nicht verborgen. Außer, er hat grob fahrlässig versäumt, einen Blick in ebendieses Forum zu werfen.
  15. Nö, denn noch hat er ja seine Kohle nicht zurück. Siehe meine Beiträge weiter oben.
  16. Antwort in Kurzform: alle Fehler sind hier im Forum schonmal dagewesen. Und für alle Fehler gibt es Lösungen. Aber der Reihe nach: Drosselklappe / Saugrohrdrucksensor: ist wohl kpl. versifft. Daher ausbauen, reinigen und wieder einbauen (Anleitung im Forum). Vor dem ersten Motorstart Fehlerspeicher löschen und (!) Drosselklappe anlernen. Erfordert den Einsatz eines Diagnosegeräts (z.B. VCDS). Sensorik Klimaautomatik / Heizung: Potis im Eimer. Suche mal nach "Drosselklappenpotis". Da hast Du dann ein paar Stunden was zu lesen. Es gibt da auch eine Anleitung, wie man die alten Stellmotoreinheiten auf die "neuen" Potis umbauen kann (denn die "alten" Potis bzw. Stellmotoreinheiten sind kaum mehr zu bekommen). ABS-Sensorik: das sieht mir nach aufwändiger Fehlersuche durch einen Profi aus. Den Sensor zu wechseln sollte nicht das Problem sein. Das Steuergerät prüfen zu lassen (es gibt da Spezialisten - Fa. Hitzing in Gladbeck) wäre die nächste Option, denn bei Audi wird man Dir im Zweifel nur ein neues Steuergerät verkaufen wollen / können. Türproblem: evt. hevorgerufen durch einen Fehler im Kontaktschalter des betreffenden Türgriffs. Einfach mal suchen nach "Mikrokontaktschalter".
  17. Nicht zwingend, denn um diese Feststellung treffen zu wollen, müsste man schon wissen, wie groß der Schaden bzw. der Reparaturumfang war. So lange der Schaden z.B. durch den Tausch / Neulackierung des Heckelements zu beheben war (und so lange keine strukturellen Teile gerichtet oder ersetzt werden mussfen), so lange handelt es sich um einen "Bagatellschaden", der im juristischen Sinn die "Unfallfreiheit" nicht erschüttert. Dass man als Verkäufer auch behobene "leichte" Karosserieschäden angeben sollte, um späteren Diskussionen und Streitigkeiten aus dem Weg zu gehen, steht auf einem anderen Blatt. Besagtes Fahrzeug hat sicher einen ambitionierten Preis - den man wohl mit den zuletzt durchgeführten Reparaturen zu rechtfertigen versucht. Dafür hätte man aber wenigstens auch noch die Sitzbezüge professionell reinigen können. Und "wertsteigernd" wirkt sich natürlich immer aus, wenn ein Fahrzeug mit einer hohen Laufleistung von Frauen (alternativ: Rentnern) gefahren wurde. Immerhin hat das Fahrzeug noch einen neuen Lichtschalter bekommen (bzw. er wurde entsprechend aufbereitet). Schade, dass ansonsten die Ausstattung eher karg zu sein scheint (z.B. kein FIS, keine eFH hinten, keine Sitzheizung / Winterpaket). Und wenn die Auflistung der Ausstattungsdetails keine "zugesicherten Eigenschaften" sein soll: was soll sie denn dann sein?
  18. Nachtrag - habe eben diesen schon etwas älteren Scheibenwischertest des ADAC gefunden. Es scheinen die einschlägigen Hersteller doch unterschiedlichen Gummimischungen zu vertrauen. Da bin ich dann trotzdem mal gespannt, wie sich das Ersatzgummi Marke "Hybrox" im Praxisvergleich schlagen wird...
  19. @Opöl : ja, man muss das differenziert sehen. Ich hatte mich die Tage bei dem aktuellen Schmuddelwetter auch mehrfach über den rubbelnden Scheibenwischer. an meinem A2 geärgert, mich aber erinnern können, dass wir das Thema mit dem Ersatzgummi hier im Forum schonmal hatten. Da hatte ich mangels sofort verfügbarem Ersatz schonmal Deinen Tipp mit dem "verkehrten" Einziehen des Gummis umgesetzt. Der Tipp war / ist jedenfalls gut! Mal sehen, wie lange das hält. In der Zwischenzeit sehe ich mich aber auch auf dem Ersatzteilmarkt um - und auch ich bin der Überzeugung, dass eine Reparatur von Teilen, sofern es wirtschaftlich und (sicherheits-) technisch vertretbar sowie mit einem zeitlich überschaubaren Aufwand möglich ist, einem Neukauf von Komplettteilen vorzuziehen ist. Wie man annehmen kann, wird es bei den Ersatzgummis sicher Qualitätsunterschiede geben. Was ich von den absoluten "NoName"-Teilen halten soll bzw. erwarten kann, weiß ich nicht. Der Hinweis von @FSI-Treiber hat mich zumindest überzeugt, nicht zum allerbilligsten Teil zu greifen, so dass ich mich angesichts der vetretbaren (absoluten) Preisunterschiede eher in Richtung "Markenware" orientieren werde. Hier wird immerhin schonmal ein Hersteller genannt, von dem ich wider besseren Wissens aber annehmen möchte, dass deren Einkaufsquelle identisch ist mit denen der bekannten Markenhersteller (wie Bosch, Valeo oder SKF). Ob sich das in Sachen Produktqualität bewahrheitet, werde ich sehen. Das teuerste Komplettprodukt kaufen kann ich am Ende immer noch. Entweder, weil der aktuelle Wischer nach soundsoviel "Refurbishments" dann doch mal im Eimer ist oder das Ersatzgummi aus (vermeintlicher) Markenquelle bereits beim ersten Refurbishment nicht hält, was ich mir davon versprochen habe. Schön, dass wir die Frage mit der für den A2 korrekten Wischblattlänge beantwortet haben. Wenn ich also für uns beide einkaufen soll, müssen wir schon die 800-mm-Variante ins Auge fassen.
  20. @FSI-Treiber : Danke fürs Update. Ich habe die Gummis ja noch nicht bestellt und werde mir es also nochmal überlegen. Auf der anderen Seite scheint es auch bei den Ersatzgummis noch Qualitätsunterschiede zu geben, so dass ich zumindest 1x den Versuch starten könnte. Allerdings: bei A...zon bestelle ich grundsätzlich und aus Prinzip nicht, und bei den einschlägig Verdächtigen (ATP...) auf die Versandkostenfrei-Aktion zu warten bringt so lange nichts, wie man eben sofort einen Ersatzwischer benötigt. Zum Glück funktioniert der von @Opöl schon erwähnte Trick, den Scheibenwischergummi aus- und einfach "umgedreht" wieder einzubauen. - so dass ich etwas Zeit bis zur Versandkostenfrei-Aktion gewonnen habe. Gibt es da so eine "Regel", wann jeweils damit gerechnet werden kann?
  21. @Opöl : nein, ich habe noch nicht bestellt. Aber ich brauche ein (Wisch!) Gummi mit 75 cm Länge. Du schreibst / verlinkst was von 70 cm. Könntest Du das an Deinem A2 nochmal nachmessen?
  22. Aus aktuellem Anlass - auf der Suche nach einem neuen Wischerblatt bzw. nur das Wischgummi zu ersetzen bin ich auf diesen Beitrag gestoßen, der in Bezug auf die Vorgehensweise, wie nur das Gummi zu tauschen ist, ein paar Ergänzungen bedarf: Bevor man das Gummi aus seiner Führung heraus ziehen kann, muss eine Kralle mit einem kleinen Schlitzschraubendreher oder Messer leicht aufgebogen werden. Diese Kralle verhindert, dass sich z.B. nach Verlust einer Endkappe das Gummi selbstständig verabschieden kann. Diese Kralle befindet sich nur auf einer Seite des Wischerblatts! Bei meinem Original (8Z1 955 425F - made by Bosch) auf der äußeren Seite, also rechts am Rand der Frontscheibe. Nach dem Ersetzen des Gummis die Kralle also wieder mit einer Zange andrücken, bevor die Endkappe wieder aufgeschoben wird. Die Im Handel erhältlichen Gummis können wie beschrieben leicht (mit einer Schere oder einem Messer) abgelängt werden. Mein Wischblatt ist jedoch 750 mm lang (nicht 700). Bei der Bestellung drauf achten - bzw. vorher nochmal nachmessen, weil es die Ersatzgummis mit 700 oder 800 mm Länge gibt. Ich weiß leider auch nicht, wie viele Aerotwin-Wischblattausführungen es für den A2 gibt. Die ganze "Aktion" mit dem Preiswert-Ersatz des Gummis ist wohl leider nicht beliebig oft durchführbar, denn irgendwann sind die kleinen Haltekrallen der Endkappe ausgeleiert, so dass irgendwann die Kappe nicht mehr fest sitzen wird. Dann geht also doch nur der Ersatz der kpl Wischerblatts. OEM-TeileNr (für A2 ab Mj 2003 bis EOP) der Fa. Bosch: 3 397 018 960 (oder in Kurzform, wie auf der Verkaufsverpackung in großen Letterrn aufgedruckt: 960S). Aber immerhin: dank des initialen Tipps von @Opöl hat man, bis es so weit ist, viel Geld gespart, denn nur das Gummi kostet ca. EUR 2 - und ein kpl. Wischblatt ca. das 10-fache.
  23. Dieses Problem habe ich nicht. Ich tippe auf ein defektes (zu früh öffnendes) Thermostat, denn das wird ja nicht von einem Geber "elektrisch" angesteuert, sondern es ist ein stinknormales Teil mit thermischem Stellelement.
  24. So weit ich das in Erinnerung habe (und wie es im Sinne von "OBD" auch "logisch" ist), wird der Fehler nach dem Löschen und erneuten Einschalten des Radios erneut hinterlegt, weil ja das "Problem" weiterhin besteht bzw. erneut auftritt. Ich bin die Fehlermeldung erst nach dem von @Phoenix A2 beschriebenen Procedere dauerhaft los geworden. Ich kann doch nix dafür! Wobei ich mich aber auch frage, ob man besagtes Verhalten eines "8P"-Radios nicht doch noch irgendwo per VCDS ändern kann. Es gibt in den Menüs ja auch div. Anpassungsmöglichkeiten bzgl. der Einstellung des "Klangraumes" (die ja zB zwischnen einem TT, A6 und A2 völlig unterschiedlich sind).
  25. @FSI-Treiber Ich habe beim Betrieb des Radios keinerlei Probleme gehabt nach dem Ersetzen des Chorus-2 durch das Concert-2. Ging also plug-n-play. Mein Concert stammt aber auch aus einem anderen A2. Das Concert funktioniert gleichfalls nach dem Entcodieren der Diversity genau so wie zuvor. Evt. liegt es daran, dass Dein Concert nicht aus einem A2 stammt (also Teile-Nr. nicht beginnend mit "8Z")?
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