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welche Drehzahl ist die "beste"?

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Hallöchen!

 

kurze Frage...

 

wenn ich z.B. auf der Landstraße oder wo auch immer überholen möchte, schalte ich je nach Drehzahl meistens einen Gang runter, meistens ja in den vierten.

 

Wenn ich die maximale Leistung bzw. die "bestmögliche" Drehzahl haben will und es sich lohnt in den nächsten Gang zu schalten welche Drehzahl wäre das dann?

 

Oder wenn ich vom Stand durchstarten will bis zu welcher Drehzahl beschleunige ich das es sinnvoll ist zu schalten.

 

Muss man bis zum Begrenzer geben um alles zu erhalten oder bis !?!?!?!?!?

 

LG

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Im grunde,sollte beim 1.4er die maximale Leistung bei 5000 U/min anliegen!

Beim FSI liegt sie bei 5800an !Die max Drehzahl liegt beim FSI glaube ich bei ~6250U/min

 

Die bestmögliche Drehzahl ist subjektiv;)

Wer wenig verbrauchen möchte schaltet so früh wie möglich und wer schnell vorankommen will möglichst spät!Aber ganz zum Begrenzer muss man eigentlich nicht ziehen!

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Ich meine, er will wissen, bei welcher Drehzahl man hochschalten muss, um schnellstmöglich vom Fleck zu kommen.

 

...gute Frage:) ich kann sie dir leider nicht beantworten...

 

Ich setz gleich noch einen drauf:

Hat man bei dieser Drehzahl dann auch den bestmöglichen Wirkungsgrad?

 

gruß, flea

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da würde ein leistungsdiagramm helfen. aber ich würde sagen man sollte so schalten das im nächsten gang das höchste drehmoment anliegt.

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ich denke Sepp hat nicht Unrecht mit dem Drehmoment ;)

Soll jemand paar Sprints mit VAGCOM machen und es praktisch bestätigen;) bzw dokumentieren !

bearbeitet von KugelwiderWillen

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Hat man bei dieser Drehzahl dann auch den bestmöglichen Wirkungsgrad?

 

Bei Volllast im mittleren Drehzahlbereich (etwa 2.000 1/min) haben heutige Verbrennungsmotoren den höchsten Wirkungsgrad. Sowohl bei Teillast wie bei Verlassen der optimalen Drehzahl verringert sich der Wirkungsgrad. Am stärksten bei Otto-Saugmotoren, deutlich weniger bei Otto-Einspritzmotoren, am wenigsten bei Dieselmotoren. Bei Betrachtung des Wirkungsgrads, bezogen auf die Transportleistung, werden bei geringen Geschwindigkeiten weiterhin die zusätzlichen Verbraucher an Bord eines KFZ's immer dominanter, sodass sich im Stand ein Transportwirkungsgrad von 0% ergibt.
;)

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Muss man bis zum Begrenzer geben um alles zu erhalten oder bis !?!?!?!?!?

richtig! am Ende des Drehzahlbereichs hast du zwar nicht mehr die maximale Leistung, jedoch ist sie immer noch besser als wenn du in den nächst höheren Gang schalten würdest.

Um möglichst schnell einen Landstraße einen LKW zu überholen, ist zurückschalten in den dritten i.d.R. nötig.

Losfahren: Zum Losfahren brauchst du das maximale Drehmoment. Sprich Drehzahl im Leerlauf auf 3800 1/min bringen und dann einkuppeln. Das ist aber theoretisch, da du in Realität dann schon an der Kraftschlussgrenze bist - sprich deine Reifen durchdrehen.

Ganz einfach abschauen kann man sich das z.b. bei Direktschaltgetrieben. Zum einen die launch controle die vor dem Start die Drehzahl auch auf die Drehzahl des maximalen Drehmoment bringt. Zum anderen die maximale Beschleunigung. Bei Kickdown wird knapp vor dem Drehzahlbegrenzer geschaltet.

bearbeitet von schniggl

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Gast maulaf

...

Oder wenn ich vom Stand durchstarten will bis zu welcher Drehzahl beschleunige ich das es sinnvoll ist zu schalten.

 

Muss man bis zum Begrenzer geben um alles zu erhalten oder bis !?!?!?!?!?

 

Wenn es schnell gehen soll, dann heisst es die Drehzahl bis kurz vor dem Begrenzer und dann hochschalten.

Machen die Rennfahrer ja auch so;) Die kennen ja auch nur Vollgas oder Bremsen...

 

Wenn es auch noch ökönomisch vorangehen soll, dann wäre die Empfehlung bei einer Drehzahl etwas oberhalb des max. Drehmomentes zu schalten. Die Drehzahl sollte sich dann bei den Schaltvorgängen um die des max. Drehmoments bewegen.

 

Wenn Zeit keine Rolle spielt, dann so früh schalten wie geht (unterhalb 2000UpM) und mit 3/4 Vollgas beschleunigen.

 

Kommt aber wie immer auf die Situation an.

 

Gruß

Lutz

bearbeitet von maulaf

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Gast maulaf
da würde ein leistungsdiagramm helfen. aber ich würde sagen man sollte so schalten das im nächsten gang das höchste drehmoment anliegt.

 

Nicht ganz korrekt :LDC.

 

Es zählt eigentlich die Kraft, die an den Rädern ankommt.

Da kann der Motor sein max. Drehmoment haben wo er will.

Meistens ist es so, dass mit höherer Drehzahl (oberhalb der des max. Drehmoments) und höherer Untersetzung (kleinerer Gang) mehr Kraft an den Rädern ankommt.

 

Gruß

Lutz

bearbeitet von maulaf

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beste was (Beschleunigung, Kraftstoffausnutzung, Kraftstoffsparsamkeit, Elastizität, etc)

 

die max Leistung wir bei Benziner bei ca 90% der Abregelzahl erreicht, bei Turboladern geht es immer bergauf bis zur Selbstzerstörung, wenn nicht eingegriffen wird.

 

das max Drehmoment hat den besten Wirkungsgrad beim Kraftstoff.

den niedrigsten Verbrauch gibt es mit der geringsten Drehzahl.

das FIS zaubert hier aber gelegentlich durch die Umrechnung auf die km und Abhängigkeit der Getriebestufe.

 

Von daher Beschleunigen als Ergebnis der Kraftentwicklung mit max Drehzahl wie schon weiter oben gesagt.

M.E. wird mit jedem Gang bei mir die Drehzahl um ca 500U bezogen auf 2000U abgesenkt,

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du hast aber auch einen Diesel, der hat untenrum Drehmoment da kann man nach 500U/min schon mal wieder schalten denn das sind ja mehr wie beim Benziner... aber egal darum ginge es mir nicht, nur eben die Tatsache wo oder wie man am besten die maximale Leistung UND Beschleunigung herausholt so wie das schniggl und lutzmich einfach erklärt haben.

 

Also wenn ich einen Sprint von 0-100km/h mache dann fahre ich die Gänge bis zum (fast) maximalen Drehzahlbereich aus als "schon" bei z.B. 5000U/min in den 3ten zu schalten. weil der nächst höhere Gang schon wieder zu viel Kraft verliert oder braucht...

 

Kurz und Knapp: DANKE :rock2:

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entscheidend ist das drehmoment das am rad anliegt - also ganz einfach drehmomentkurve mit "hebel"armen der getriebeuntersetzung unter berücksichtigung des abrollumfangs... und schon weiß mans. hab das mal für alle modelle gemacht, damit man weiß, wann was wie läuft... ich such grad die tabelle

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für den 1.4er also

1. bis 37

2. 37-58

3. 59-88

4. 89-119

5.120-Rest

als theoretisch optimal

für die allerbeste beschleunigung einfach aus der berechnung drehmomentkurfen für die einzelnen gänge zeichnen - dann sieht man stehts ob man evtl. mit hoher drehzahl und niedrigem gang mehr anliegen hat.

bearbeitet von A2 speedster

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das max Drehmoment hat den besten Wirkungsgrad beim Kraftstoff.

,

 

;)

Wikipedia:

Bei Volllast im mittleren Drehzahlbereich (etwa 2.000 1/min) haben heutige Verbrennungsmotoren den höchsten Wirkungsgrad. Sowohl bei Teillast wie bei Verlassen der optimalen Drehzahl verringert sich der Wirkungsgrad. Am stärksten bei Otto-Saugmotoren, deutlich weniger bei Otto-Einspritzmotoren, am wenigsten bei Dieselmotoren. Bei Betrachtung des Wirkungsgrads, bezogen auf die Transportleistung, werden bei geringen Geschwindigkeiten weiterhin die zusätzlichen Verbraucher an Bord eines KFZ's immer dominanter, sodass sich im Stand ein Transportwirkungsgrad von 0% ergibt.

 

also was stimmt jetzt?

ich kann mir die Wiki-Version von alcapwn eher vorstellen..

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Wenn Zeit keine Rolle spielt, dann so früh schalten wie geht (unterhalb 2000UpM) und mit 3/4 Vollgas beschleunigen.

 

 

Gruß

Lutz

 

hm, beim fsi ist das glaub ich wieder anders. da sollten man vielleicht nur soviel gas geben damit er im schichtladebetrieb bleibt. aber da braucht man natürlich sehr viel zeit :cool:. deswegen soll sich jetzt endlich mal wehr die eco-anzeige für den fsi ausdenken :rolleyes:

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@flea

hier sind äpfel und birnen im gespräch-

last= leistung= PS bzw KW

 

die betrachtung bildet die spezifische leistung ab, dh die leistung je menge kraftstoff. da die leistung mit der drehzahl stärker steigt als der verbrauch sinkt der spez verbrauch teilweise.

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@flea

hier sind äpfel und birnen im gespräch-

last= leistung= PS bzw KW

 

die betrachtung bildet die spezifische leistung ab, dh die leistung je menge kraftstoff. da die leistung mit der drehzahl stärker steigt als der verbrauch sinkt der spez verbrauch teilweise.

 

ahh ok, danke:o

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Gast maulaf
hm, beim fsi ist das glaub ich wieder anders. da sollten man vielleicht nur soviel gas geben damit er im schichtladebetrieb bleibt. aber da braucht man natürlich sehr viel zeit :cool:. deswegen soll sich jetzt endlich mal wer die eco-anzeige für den fsi ausdenken :rolleyes:

 

Das wäre mal zu diskutieren...

Soweit ich weis, fahren die alten FSI im niedrigen Drehzahlbereich (bis 3500UpM) etwas "mager => Luftüberschuß" und produzieren dann viel NOx, welcher im Speicherkat zwischengespeichert wird.

Die magere Einstellung hält der FSI bis 3500UpM und bis 1/2 - 3/4 Vollgas?

Ich glaube, dass der FSI erst bei mehr als 3/4 Vollgas den Magerbetrieb verlässt, da der Motor sonst Scheiße läuft und anfängt zu ruckeln...

 

Daher würde ich meine Behauptung mit 3/4 Vollgas auch für den FSI weiter stehen lassen.

 

Gruß

Lutz

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Jepps, die Gemischanreicherung ist drehzahlgebunden. Bei genannten 3500 Umdrehungen finden im Zylinder immerhin 1750 Zündungen/Minute mit 8-900 (?) Grad statt. Trotz Gemischabmagerung scheint der Motor dieses jedoch trotzdem thermisch ganz gut zu verkraften. Steigt die Drehzahl dauerhaft, sollte schon einleuchten, dass der Zylinder/Kolben die Wäme nicht mehr abgeben kann, was im Zweifelsfall wohl zu Kolbenklemmern oder gar Löcher im Kolben führen kann. Das angereicherte Gemisch verbrennt nicht zur gänze, sondern verdampft teilweise wirkungslos, führt aber auf diesem Wege Wärme ab.

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