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Bremsbacken einseitig abgenutzt


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Geschrieben

Hallo,

bei meinem A2 1.2 TDI 3L ist der Bremsenverschleiss auf der Hinterachse extrem hoch.

Auf beiden Fahrzeugseiten nutzen sich die Bremsbacken - vor allem die ohne Handbremsbetätigungshebel - sehr stark und gleichzeitig stark schräg ab.:confused:

 

In den AluBremstrommeln steht:

VW 0470/1

6 E0 609 617 TFK

 

MfG

Sputnik11.

Geschrieben

Mach doch am besten paar Fotos. ;)

Wieviel km sind denn seit dem letzten Wechsel runter?

Wurden Trommel und Backen gewechselt?

Sind die Bremszylinder leichtgängig?

Geschrieben

Die gesamte Mechanik der Trommelbremsen ist nicht gerade für ein gleichmäßige Betätigung bekannt.

 

Abhilfe schafft hier nur die beweglichen Teile der Trommelbremsen regelmäßig, zum Beispiel einmal im Jahr beim Wechsel auf die Winterreifen, mit Bremsenreiniger und Keramikpaste/ -spray halbwegs geschmeidig zu halten.

 

Dabei wie schon erwähnt die Radbremszylinder auf Gängigkeit prüfen.

Geschrieben

Hallo,

das letzte mal, vor ca. 20000km, wurden nur die Bremsbacken gegen die gleichen die vorher verbaut waren, gewechselt.

 

Die Bremskolben sind leichtgängig, man kann sie mit 2 Fingern leicht zusammendrücken.

 

Heute war ich beim Freundlichen und habe mir die Ersatzteilnummer geben lassen: 6E0 698 520 X ( das X steht für Rückgabe der alten Backen, also im Tausch).

 

Diese Bremsbacken sind für D=180mm und einer Belagbreite=30mm.

 

Die Magnesiumtrommel meines A2 3L hat D=180mm.

 

Jetzt zeichne ich mir mal einen Kreis mit D=180mm und lege die abgefahrenen Beläge drauf; mal sehen, wie die passen.

 

Übrigens der Freundliche will dafür 102,52EUR.

 

MfG

Sputnik11

Geschrieben

Wichtig ist erstmal grundsätzlich und bei allen Autos häufiges Betätigen der Handbremse.

Wie ist das mit ....stärk schräg.... gemeint ? In axialer oder radialer Richtung?

Geschrieben (bearbeitet)

Hallo,

in radialer Richtung; am oberen Belagende (beim Radbremszylinder) hat der Belag nahezu volle Dicke, am unteren Ende ist der Belag fast aufgebraucht.

Aber nur die Bremsbacke ohne dem Hebel für die Handbremsbetätigungshebel.:eek:

 

Ja genau so, wie die oben gezeigten Bilder von DerWeißeA2. (Danke Dir)

 

MfG

Sputnik11

Bearbeitet von Sputnik11
Geschrieben

Hmm. Das kann eigentlich nur sein, wenn der Durchmesser der Bremsbacken nicht stimmt. Andere Möglichkeit, dass das Widerlager unten nicht richtig sitzt oder verschoben oder locker ist.

Geschrieben

Hallo,

 

mal rein theoretisch:rolleyes::

 

- kann das sein, dass die Geometrie der Beläge in Verbindung mit dem unteren Widerlager, dem Radbremszylinder u. der Bremstrommel nicht zusammenpasst? Wie kann ich das prüfen?

 

- kann das sein, dass da die falschen Bremsbacken drin waren, nämlich welche für Stahlbremstrommeln und nicht für die aus Magnesium?

 

Woran erkennt man eigentlich für Magnesiumbremstrommeln geeignete Bremsbeläge?:confused:

 

MfG

Sputnik11

Geschrieben

Bis zu einem gewissen Grad ist das normal für diese Bremsenbauart. Nur der hohe Verschleiß ist merkwürdig.

 

Das Tragbild kann vielleicht etwas besser werden, wenn man das Widerlager ordentlich reinigt und mit Bremsenpaste konserviert, denn die Beläge müssen darauf gleiten, um sich auch unten an die Trommel pressen zu können.

Geschrieben

Die Stahl. oder Guss- Bremstrommel hat eine andere Bremsbacke als die Aluminium.Wenn der Bremsbacken-Belag schief aggenutz ist, müssen beide aus gewechselt werde. Lt. Herrn Otto von der Fa. Fleichhauer, Aachen. Dafür habe ich Lehrgeld bezahlt. Gruß Schnaufi

Geschrieben

Hallo,

das Bild von Karat21 zeigt genau die gleiche Abnutzung wie bei meinen Bremsen.

 

Das bedeutet, bei mir sind fälschlicherweise die Beläge für Stahltrommeln verbaut.

 

Mir ist immer noch nicht klar, woran man die Bremsbeläge, die für Magnesiumtrommeln geeignet sind, erkennen kann?:confused:

 

MfG

Sputnik11

Geschrieben

Meine alten Beläge waren jetzt beim Tausch gleichmäßig abgenutzt.

 

Da ich schon davon gehört habe, dass empfohlen wurde die Handbremse bei zu großem Spiel unterm Aschenbecher nachzustellen (was nicht korrekt ist), frage ich mich, ob es vielleicht einen Zusammenhang gibt?

Geschrieben (bearbeitet)

Hallo,

warum muss eigentlich die AluBremstrommel, nach fälschlichem Betrieb mit Bremsbacken für Stahltrommeln, ausgetauscht werden auch wenn sie noch ganz vernünftig aussieht?:confused:

 

MfG

Sputnik11

Bearbeitet von Sputnik11
Geschrieben

Vielleicht sind die Beläge für Stahltrommeln schmaler?

 

Dann würden breitere Beläge zunächst auf den Kanten bremsen und nicht genug Leistung bringen, bzw. ggf. verkippen oder an den Kanten aufgrund zu großer Hitzeentwicklung verbrennen.

Geschrieben

Die Aluminium Bremstrommel haben eine höhere Festigkeit (durchgehend) und einen höhere Härte. Darum die anderen Bremsbeläge. Es gibt darüber eine Abhandlung hier im Forum. Bei mir wurde nur eine Bremsbacke und das Seil erneuert und es ist wieder Ruhe im Stall. Gruß Schnaufi

Geschrieben

Hallo,

meine wiederverwendeten AluTrommeln messen beide 180,1 mm.

 

Übrigens ist die Bremswirkung der Handbremse mit den neuen "richtigen" Belägen beeindruckend gut.:)

 

MfG

Sputnik11

Geschrieben

Nach meiner Erfahrung halten die richtigen Bremsbeläge in der Aluminium- (nicht Magnesium-)Bremstrommel "ewig". Es ist aber korrekt, dass die Trommelbremse so alle 10'000 km kontrolliert, gereinigt und eingestellt werden sollte. Die automatische Nachstellung (mittels Keil) funktioniert schlecht, was sich z.B. am immer länger werdenden Weg der Handbremse und schlechter Wirkung dieser zeigt.

 

Grüsse und weiter viel Spass mit deiner Sparkugel

Markus

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