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Schwer zu steuerndes Gas...


Klassikfan
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Geht euch das eigentlich auch so, daß dieses elektronische Gaspedal macht, was es will?

Nach nunmehr drei Monaten A2 hab ich den Kniff immer noch nicht raus. An jeder Kreuzung ist es ein Glücksspiel, ob ich den Motor auf über 3000 hochjubele, ehe die Kupplung zu greifen beginnt, oder ob ich knapp an der Abwürggrenze von der Kreuzung schleiche - weil kurz nach dem Einkuppeln ein Beschleunigungsloch jegliches Fortkommen unterindet. Nur ein einziges Mal hatte ich bis jetzt einen perfekten Start - kontinuierliche Gasannahme, weiches Einkuppeln, guter Vortrieb.

 

Das war mit meinem alten Auto der Normzustand! Aber das hatte auch noch mechanische Verbindungen zu Kupplung und Gas. Sprich, das Auto machte genau das, was ich ihm mit dne Füßen zu tun vorgab. Beim A2 hab ich irgendwie das Gefühl, daß da ein besserwisserischer Saboteur dazwischen sitzt...

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Na, ich denke eher, daß es in Richtung Motorsteuergerät geht. Wenn ich im Leerlauf Gas gebe, nimmt der Motor das ja auch ohne Zeitverlust an. Sobald ich aber gleichzeitig einkuppele, verhält sich das Gas völlig anders.

 

Leider hab ich im MSG-Thema noch keinen Hinweis gefunden, daß sich mein Auto noch updaten läßt. Ich hab den BBY mit Version 5246.

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Wobei ich die DK tatsächlich vorsorglich reinigen würde. (falls noch nicht geschehen).

Ich habe es auch lange hinausgezögert, bis mir diese Nachlässigkeit eines Morgens mit einem Mäusekino im KI und eine Menge Einträge im Fehlerspeicher quittiert wurde. :D

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Man müsste mal gleich eine Handvoll Randparameter abgreifen. Von der Sauberkeit der DK, dem Zustand des Lufi, Lambdawerte im Grenzbereich, wie viel Stadtverkehr, etc.

 

Bevor ich einen Schritt bei meinem Benziner weitergekommen war, hatte ich auch oft den gefühlten hochtourigen schleifenden Übergang in der Kupplung, vor allem wenn sie warm war von bis zu über 2000 Touren. Ätzend.

 

Nachdem jetzt vieles besser läuft geht der Wagen bei 1100 bis 1200 Touren in die Kupplung, und mit Gas dann ohne grosses Schleifen einfach sauber vom Fleck. Das geht aber noch besser, weiss ich genau, als der Wagen neu war, so aus der Erinnerung, hakte die Kupplung mit wenig Gas noch satter ein.

 

Es spielen viele Faktoren rein, sogar die Radsensoren, Reifen und Bremsen, letzte Faktoren gehen in das ABS, ist aber nur mein Empfinden und ggf. nur meine Meinung.

 

Es wäre Klasse würden wir mal Videos sammeln, aus dem Fussraum und parallel vom Tacho, damit alle mal ein Gefühl davon bekommen, worüber man redet und was gehen sollte und was nicht. Ich mache mal ein Video, wenn das Wetter wärmer ist. Bin mir sicher, da geht noch was.

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Hm..... Hab mich jetzt gerade mal zum Thema Drosselklappe eingelesen...

 

Ich denke, das wäre einen Versuch wert. Da das Auto in 9 Jahren nur 50.000km gelaufen ist, wäre hier zumindest das Symptom Kurzstrecke definitiv gegeben.

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  • 4 weeks later...

Sooooo....

 

Aktion Drosselklappe beendet! Sie war schwer verrußt! Nachdem alles wieder eingebaut war und sich der Nebel verzogen hatte.... (...im wahrsten Sinn des Wortes, denn dieser Drosselkappenreiniger erzeugt beim ersten ruckeligen NEustart des Motors herrliche Rauschwaden!!), ich zudem mittels Carport-Software die DK-Grundeinstellung neu durchgeführt hatte... Probefahrt...

 

Und was soll ich sagen? Der Motor schnurrt wie ein Kätzchen und ist im unteren Drehzahlbereich spürbar besser zu steuern! War also ein guter Tip!

 

Stellt sich mir die Frage: Wie kann ich das Verrußen der Drosselklappe künftig vermeiden? Alle halben Jahre die Prozedur zu wiederholen, ist ja wohl eher unbefriedigend. Und aufgrund meines Spritsparwillens (liege derzeit bei 5,4 Liter im Stadtverkehr) werde ich wohl auch zukünftig eher untertourig fahren.

 

Gibts Tips oder Tricks?

Additive werden ja wohl eher nichts nützen, da die ohne den Umweg über die Drosselklappe in den Motor gehen, so daß nur ein winziger Rest über die AGR wieder dort landet. Andererseits verrußt die DK ja auch auf der Motor/AGR-Seite....

Edited by Klassikfan
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DK-Schmodder entsteht vermehrt bei Motoren die Öl verbrauchen - falls das bei dir der Fall ist dann ist die einfachste und billigste Möglichkeit den Ölverbrauch (zumindest etwas) zu senken der Umstieg auf 10w-40 Öl und damit Wechsel alle 15000km (Festintervall). Versuch ist es wert.

 

Des weiteren kann ein verstopfter/ölverschlammter Ölabscheider der Kurbelgehäuseentlüftung schuld sein - dann wird halt kein Öl mehr abgeschieden und der Sabber wird unter die DK gepustet. Ölabschieder mal abbauen und schaun wie versabbert der ist.

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Danke für die Tips. Ich werd das dieses Jahr mal im Auge behalten. Hab den Wagen ja erst seit November.

Letzter Service war ein Jahr zuvor - und zwar Longlife, also mit 0W-Öl zum Audi-Goldstaubpreis. Da trotz erst 5000 Kilometern im November schon die Service-Anzeige kam, hab ich sie zurückgesetzt und damit auf 15.000er Intervalle gewechselt.

 

Öl ist noch das alte drin, hab aber schon etwas nachfüllen müssen. Nehme derzeit mein gewohntes 5W-40 Total Quarz.

 

Verölt sah die DK nicht aus. Nur schwer verrußt. Bei 50.000km Kurzstrecke in 9 Jahren wohl auch kein Wunder. Gereinigt wurde die sicher noch nie. Ich kann sie ja in einem JAhr nochmal ausbauen, und anschauen, wie sie sich bis dahin entwickelt hat.

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Außerdem hilft es, die Durchströmung des Kurbelgehäuses zu minimieren. Bei Merlin hab ich den Ölmessstab abgeschnitten, weil das fiberglas den Stopfen immer wieder aus dem Sitz gedrückt hat.

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Der Ölmesstab verklemmte dauernd im Rohr und drückte den orangen Stopfen aus dem Sitz. Dadurch strömte dort Luft ein, nahm Öl aus dem Kurbelgehäuse mit, flutete die "Airbox" und lief in Strömen von oben über die Drosselklappe. Ölmesstab abgeschnitten, seitdem ist Ruhe. Ölstand wird mit dem VCDS gemessen, bei Bedarf könnte man einen kompletten Messtab ins Auto legen.

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@ Klassikfan

 

0W - Suppe hätte der Händler eigentlich nicht verwenden sollen. Aber was soll's, inzwischen ist ja anderes Öl drin.

 

Pater B's Tipp kann ich nur bestätigen. Ölabscheider reinigen, oder ggf. erneuern macht Sinn.

 

Longlife ist je nach Fahrprofil wirklich Käse. Ich würde auf jeden Fall, unabhängig von der Ölsorte, bei Festintervall bleiben.

 

Nachtrag: Habe gerade gesehen, dass doch noch das alte Öl drin ist. Das würde ich schleunigst ändern.

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