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Was soll ich mit meinem A2 machen?


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Hallo zusammen,

 

ich habe noch einen Audi A2 abgemeldet seid ca. 3Jahren im Hof stehen, natürlich ohne TÜV.

 

Jetzt stellt sich mir die Frage: Was soll ich damit machen?

 

Besser wird er ja mit der Zeit nicht.

 

Ich habe versucht ihn zu starten, aber da tut sich nichts. Ich vermute, dass der Motor(BBY) festsitzt.

Wieso ich denke, dass der Motor fest ist? Der Wagen lässt sich mit eingelegtem Gang(z.B. im 4ten) nicht schieben, im Leerlauf lässt er sich problemlos schieben. 

Der Anlasser und die Batterie sind beide in Ordnung.

 

Der A2 ist eigentlich noch ganz gut, zu schade mit den Schrottplatz.

 

Hier sind einige Daten:

 

- der A2 ist Komplett original...keine Umbauten

- EZ 12.2002

- Motor: BBY 1,4L Benziner

- Laufleistung 148000km

- Farbe: Schwarzperleffekt

- kein Scheckheft

- Zahnriemen und WaPumpe bei 120000km erneuert

- ich bin zweiter Besitzer und habe den A2 seit 2005, Laufleistung beim Kaum 18tkm

- Winterpaket(beheizte Außenspiegel)

- Sportpaket(Sportlenkrad)

- Stylepaket

- Nebelscheinwerfer

- original Audi CD-Radio

- habe noch den originalen Audi-Kaufvertrag vom Vorbesitzer über 21.000€...;)

- Nebelscheinwerfer

- PDCs hinten

- 5 Sitzer

Edited by RoughRider
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Zahnriemenverkleidung abnehmen und am Nochenwellenrad versuchen den Motor1x durchzudrehen. Sollte recht schwer gehen und 4x sehr schwer. (weil 4 Zyl und 4x Kompressionsaufbau) Wenn der Motor sich so duchdrehen lässt sitzt er auch nicht wirklich fest.

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Wenn der Motor tatsächlich festsitzen sollte, können das nur die Kolbenringe sein, die an der Zylinderlaufbahn haften.

Hier hilft, die Zündkerzen zu entfernen und Rostlöser durch das Zündkerzenloch einzusprühen (keine riesigen Mengen bitte).

Über Nacht Einwirken lassen und versuchen den Motor mit dem Anlasser ohne Zündkerzen durchzudrehen.

 

Was auch möglich ist, dass die Lichtmaschine festsitzt. Hier kann es sein, das der Aluguss aufquillt und die drehenden Teile verklemmt.
Rippenriemen abmachen und probieren ob der Motor sich dreht. 

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Kerzen raus nehmen, reinkucken.

 

vor einer Stunde schrieb Christoph:

Rostlöser durch das Zündkerzenloch einzusprühen (keine riesigen Mengen bitte)

 

Je weniger Säure im Rostlöser, desto besser. Hab gehört, dass der vom Caramba recht verträglich sein soll. Ich persönlich hätte eher viel verwendet um nicht zu sagen wäre an die Grenze zum Fluten gegangen, also soweit, dass die Suppe auf den Kolbenringen steht. Alles was durch geht, kommt es beim Ölwechsel wieder raus. Wenn nicht viel durch geht und der Motor anfängt, wieder zu drehen, fliegt der Rostlöser durch die Kerzenöffnung größtenteils wieder raus. Also alles halb so wild. Wenn das nicht klappt, hab ich gehört, dass Bremsflüssigkeit im Zylinder Wunder wirken soll. Bin wegen der mir unbekannten Nebenwirkungen aber skeptisch.

 

  

vor 2 Stunden schrieb Nupi:

Nochenwellenrad versuchen den Motor1x durchzudrehen

 

Warum nicht unten an der Kurbelwelle? - bei den Renault Motoren die ich in den Händen hatte wäre das viel besser und ergonimischer, da man wunderbar durch den Radkasten dran kam und nichts gravierendes demontieren musste.

Edited by Frickler
Ergänzung
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vor 21 Minuten schrieb Frickler:

Warum nicht unten an der Kurbelwelle? - bei den Renault Motoren die ich in den Händen hatte wäre das viel besser und ergonimischer, da man wunderbar durch den Radkasten dran kam und nichts gravierendes demontieren musste.

Geht auch. Das ist vollkommen egal.  Bei dem Motor, wo ich das mal probiert habe, war es eine Kontrolle, bei der die Verkleidung ab war und das Auto auf dem Boden stand.

Edited by Nupi
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Danke für die Antworten.

 

Am Nockenwellenrad zu drehen kann man sofort vergessen, der Hebel ist VIEL zu klein.

 

An der Kurbelwelle(von unten) habe ich auch versucht zu drehen...keine Chance.

 

Beim eingelegten Gang muss sich ein Motor recht einfach durchdrehen lassen, indem man den Wagen einfach schiebt/bewegt...das klappt mit meinem zweiten A2 sehr gut.

Der erste A2(der drei Jahre stand) lässt sich mit eingelegtem Gang nicht bewegen.

 

Die Lichtmaschine lässt sich ganz einfach drehen, da ist nichts fest...habe den Riemen runter gemacht und von Hand gedreht.

 

Den Tipp mit dem Rostlöser in den Zylindern habe ich auch schon vorher gelesen.

Ich frage mich folgendes: Wenn der Rostlöser wirkt und die Kolbenringe wieder einigermassen frei sind, muss man die dann ersetzen oder kann man den Motor mit den alten Kolbenringen betreiben?

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vor 47 Minuten schrieb RoughRider:

Ich frage mich folgendes: Wenn der Rostlöser wirkt und die Kolbenringe wieder einigermassen frei sind, muss man die dann ersetzen oder kann man den Motor mit den alten Kolbenringen betreiben?

 

Erstmal fahren ... letztendlich kommt es darauf an, was du mit dem Wagen noch veranstalten möchtest.

Als Hausfrauen/Rentner Auto mit einer Jahreskilometerleistung von 3.000 km wird der noch 10 Jahre funktionieren.

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Normalerweise ist es besser etwas Diesel in den Brennraum zu kippen, anstatt Rostlöser.

Den Diesel einfach 1-2 Tage einwirken lassen.

Ich hab hier einen Motor der seit 20 Jahren in meiner Halle liegt und der lässt sich problemlos drehen.

Solange der Motor "geschlossen" gelagert wird, darf der niemals nach drei Jahren fest sein.

Das ist schon eher untypisch.

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Mmmh, mal was anderes - wie hast du den Anlasser geprüft? 

Nicht das der und das Getriebe fest sind. 

Es ist ja nicht ungewöhnlich, dass das Getriebe durch das fehlende Näpfchen ordentlich Wasser abbekommt - der Anlasser natürlich auch.... Wenn beides fest ist..... 

Hast du mal versucht an der Kurbelwelle zu drehen wenn jemand die Kupplung tritt? 

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Den Anlasser habe ich nach der Anleitung aus dem Forum ausgebaut und dann an einer 12Volt Batterie geprüft...er dreht, fährt raus und wieder rein ohne Probleme.

 

An das Getriebe glaube ich nicht, weil ich ja den Motor mit getretener Kupplung zu starten versuche...aber da tut sich nichts.

 

@FSI-Treiber

ich frage mich auch wie das möglich ist, dass der Motor nach nur 3Jahren schon fest ist.

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Eine Sache ist mir noch aufgefallen.

 

Vor dem ersten Startversuch habe ich das Motoröl und Ölfilter gewechselt.

Das Öl sah für mich etwas zu flüssig aus und ich fand, dass es nach Benzin roch.

Es sind ca. 3Liter Altöl raus gekommen.

 

Das Kühlwasser ist über die Zeit nicht weniger geworden, steht zwischen max und min.

 

Im Tank ist auch noch Benzin, ca. 60%.

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Das ist schonmal alles gut soweit. Ich würde die Kerzen draussen lassen und an der Kurbelwelle erstmal versuchen den Motor per Hand / Ratsche / Schraubenschlüssel ein paar male zu drehen. Wenn das alles einwandfrei dreht dann kannst weiter schauen was noch alles gemacht werden muss und einen Startversuch angehen.

 

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Es tut sich was...:D

 

Nach 24Std mit Rostlöser hat sich der Motor noch nicht gedreht.

Dann habe ich noch einmal Rostlöser eingesprüht und dieses Mal mehr als beim ersten Mal.

Beim ersten Versuch war ich sehr sparsam mit dem Rostlöser.
 

Nach weiteren 24Std habe ich wieder versucht den Wagen mit eingelegtem Gang zu schieben.

Ein paar Mal hin und her und dann hat sich der Motor durchgedreht.

Der Motor dreht zwar noch schwergängig, aber immerhin dreht er schon einmal.
 

Jetzt überlege ich: Soll ich schon einen Startversuch unternehmen oder lieber noch einmal Rostlöser einsprühen und weitere 24Std warten und hoffen, dass der Motor sich leichter dreht?

 

 

 

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vor einer Stunde schrieb RoughRider:

Es tut sich was...:D

 

Nach 24Std mit Rostlöser hat sich der Motor noch nicht gedreht.

Dann habe ich noch einmal Rostlöser eingesprüht und dieses Mal mehr als beim ersten Mal.

Beim ersten Versuch war ich sehr sparsam mit dem Rostlöser.
 

Nach weiteren 24Std habe ich wieder versucht den Wagen mit eingelegtem Gang zu schieben.

Ein paar Mal hin und her und dann hat sich der Motor durchgedreht.

Der Motor dreht zwar noch schwergängig, aber immerhin dreht er schon einmal.
 

Jetzt überlege ich: Soll ich schon einen Startversuch unternehmen oder lieber noch einmal Rostlöser einsprühen und weitere 24Std warten und hoffen, dass der Motor sich leichter dreht?

 

 

 

 

Starte den Motor und gut ist, die Zylinderlaufbahn ist bereits beschädigt, heile machen kannst du da nichts mehr.

Wenn es Rostlöser mit MoS2 war, hast du auch eine gewisse Schmierung.

Lass ihn ruhig was laufen, bis er deutlich angewärmt ist.

Danach das Öl wechseln. 

  • Sad 2
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vor 24 Minuten schrieb Christoph:

Lass ihn ruhig was laufen, bis er deutlich angewärmt ist.

Danach das Öl wechseln. 

 

Ichh würde ihn richtig heiß laufen lassen, denn nur bei Betriebstemperatur verdunstet das Kondenswasser im Öl und es ist dünnflüssig genug, um so viel Schmodder wie möglich rauszuspülen.

Ölfilter würde ich ebenfalls neu machen.

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Alles gute Ratschläge bis Jetzt aber Starte den Motor nicht .

Dreh alle Kerzen raus häng eine Möglichst volle Batterie dran und las einen Kumpel Orgeln während du Abwechseln mit einer Ölkanne Motoröl in die Zylinder Spritzt nicht Fluten

immer nur ein wenig das macht ihr 5 Minuten lang .

Danach Dünnes Motoröl  zum Spülen einfüllen den Motor Starten und ohne Last warm laufen lassen .

Das Öl ablassen Ölfilter gegen Neu wechseln und das Passende Motoröl einfüllen.

Den Motor etwa 100 Km mit 3/4  Last Einfahren Volllast  in den Nächsten 300 Km vermeiden .

Nach 500 Km öl und Filterwechsel .

Wenn die Laufflächen nur leichten Rostansatz hatten und beim ersten Ölablassen keine Weiße Suppe in der Wanne war läst sich so der Motor noch retten.

Wenn nic na ja dann haste leider einen Sauren Motor also Fratze :(

 

Ich drücke dir die Daumen das er sauber läuft :TOP:

 

vor 14 Stunden schrieb RS655:

Ein Bekannter hat bei der Reparatur von Staplern die Methode mit Bremsflüssigkeit gemacht, lies bitte hier und entscheide:

Nur dann wenn der Motor Revidiert werden soll und Zerlegt wird .

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Frohe Kunde...ich habe den A2 heute gestartet und er ist innerhalb einer Sekunde angesprungen.

Da war ich wirklich überrascht. Habe gedacht, dass er deutlich länger brauchen wird.

 

Der Motorlauf ist total ruhig...im Grunde läuft er genau so, wie ich ihn in Erinnerung habe.

 

Werde jetzt noch ein paar kleinere Reparaturen durchführen und dann ab zum TÜV.

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