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A2-Freak

Verbrauch

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Wie kann es sein, daß mein A2 mehr verbraucht als ein Golf iV 100PS TDi in der Kombiversion und das sogar noch mit Winterreifen? Mein A2 braucht bei konstant 130 5,8 Liter. Finde das viel zu hoch, schließlich habe ich Ihn auch gerade wegen des angeblich so geringen Spritverbrauchs gekauft. Auf der gleichen Strecke hat der Golf 5,2 und ich 5,4 Liter verbraucht. Mein Durchschnittsverbrauch liegt aber selten unter 5,5 Liter und das bei wirklich moderater Fahrweise... Kann mit nicht vorstellen, daß das allein an den 17 Zöllern liegt. Was meint Ihr? Soll ich mal beim Freundlichen nachfragen, ob das so normal sein kann?

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Ein paar Dinge dazu:

 

* Ein moderner TDI gehört eingefahren (10-15tkm), ehe er die niedrigen Verbräuche erreicht

 

* Ein älterer TDI mit EU2 oder EU3 Norm braucht immer weniger, als ein EU4 Motor (liegt an der Verbiegerei der Motorsteuerung --> Verbrauchsungünstig) dafür sparrt man halt Steuern

 

* Die 17" machen schon was aus! bei unser Alukugel mit 105ABT PS ist der Unterschied 185er vs. 205er 0,3 - 0,5 Liter bzw. 5-10km/h

 

* moderne Winterreifen haben keinen oder fast keinen höheren Rollwiderstand als Sommerreifen

 

* Ist es der 75PS TDI oder der 90PS? Wenn Du die Leistung der 100PS Maschine gewohnt bist und jetzt nur 75 hast, trittst Du automatisch mehr drauf :D , da rettet das geringere Gewicht auch nicht mehr viel

 

* bei einem neuen 1.9TDI wäre der Verbrauch noch höher. Vergleiche:

Der Audi A4 1.9 TDI mit 110PS von 1998 braucht bei meiner Fahrweise auf der BAB (Voll drauf) ca. 7.8 Liter. Ein Touran 1.9TDI mit 105PS ca. 10,4Liter. Gut, der hat mehr Stirnfläche, aber dafür ist er leichter.

 

Diesen Mehrverbrauch haben wir, wie so viele sinnvolle Dinge, den Grünen und der EU zu verdanken. Und versteht mich nicht falsch, ich bin für saubere Autos, doch was nützt es wenn die Dinger mehr verbrennen (10% weniger Schadstoffe bei 10% mehr Verbracuh ist doch für´n Ar... und die CO² Emission steigt).

 

Und man bedenke, das Groh der KFZ in Deutschland erfüllt nur die EU2 und darunter. Das durchschnittsalter der Flotte ca. 7,8Jahre. Da könnte man sinnvoll ansetzten. Oder besserer Sprit würde pauschal die Abgasgifte um 20% senken, für alle ohne Mehrverbrauch!

 

Ich hoffe, etwas geholfen zu haben.

CIAO :D

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Meiner verbraucht bei 130 km/h ca. 5,4 Liter. Ich bin auch mit einer 6 vor dem Komma in den A2 gestartet. Mittlerweile sinds pro Tankfüllung regelmäßig fast die 5 Liter.

 

Das sind ca. 10% weniger als mein Golf III 110 PS TDI Kombi Bj. 96 verbraucht hat.

 

Ich hatte auch auf die 4,4 gehofft. Die sind aber ausschließlich auf der Landstrasse zu erfahren. Reine Landstrasse schaffe ich auch unter 4 Liter. Dann aber max. 80-90 km/h.

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Hallo,

 

Verbrauch bei 130 in etwa 5,5l/100km. Wenn man mit Tempomat ne längere Strecke 130 fährt liegt der Verbrauch dank Steigungen, etc. noch etwas höher.

 

Wir haben zwei A2 90PS TDI, beide mit den 17"-S-Line-Felgen, Laufleistung 10.000 und 30.00km. Werte identisch.

 

Der hohe Verbrauch liegt an den Reifen, mit 155er/15" verbrauchen wir im Schnitt einen Liter weniger. Und bei 160km/h Tempomat liegt der Verbrauch noch ganz knapp unter 5 Liter.

 

Schönheit hat leider ihren Preis...

Gruß, Nemo

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Hi!

 

Schaust Du hier: A2 TDI 66 kw bei Spritmonitor.de

 

Ich hatte jetzt mal einen Verbrauch von 4,4 ltr über 250 km vom Bodensee (Lindau) nach Meran in Südtirol. Hat aber keinen Spass gemacht. In Österreich war da aber auch lange Zeit nur 80 bzw 110 km/h (oder 130?) und ab Reschenpass ging's eh' nur Bergab und mit LKW vorneweg kannze nur noch rollen lassen.

 

4,4 ltr wie angegeben kann schon passen - bei konstant 70 km/h, aber wer will das schon fahren? :D

 

cu, Martin

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Original von A2-Freak

Was hat Deiner denn so an Ausstattung? Auch 17 Zoll?

 

17Zoll hin oder her, die Breite zählt. Ich habe 185er auf 16Zoll. Sonst wie deiner nur ohne OSS aber mit Sport-Leder.

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Ich kann die ca. 5,5 bis 6 L auf 100 km bei "normaler" zügiger Fahrweise genauso bestätigen wie die 4,9 durch Frankreich/Schweiz bei langweiliger Fahrweise. Wenn ich mit einem anderen Wagen (Mietwagen) unterwegs bin brauche ich auch bei dem 105 PS Golf ca. 1,5 bis 2 L mehr bei gleicher Fahrweise. Also kommt das schon hin mit den Angaben.

Bei Bleifuß habe ich auch schon über 6,5 L gebraucht, aber dann habe ich nen ML 270 CDI verblasen, am Berg und der hat ziemlich blöd geguckt. :D

 

Gruß und weiter mit Spaß auf dem Gas

 

Micha

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Original von Davidshoes

* Ist es der 75PS TDI oder der 90PS?

 

Diese Frage ist ja mit Blick auf das Profil von A2_Freak schon beantwortet...

 

 

Original von Davidshoes

Wenn Du die Leistung der 100PS Maschine gewohnt bist und jetzt nur 75 hast, trittst Du automatisch mehr drauf :D , da rettet das geringere Gewicht auch nicht mehr viel.

 

Das sehe ich anders: der A2 ist um mehrere hundert kg leichter. Von den Beschleunigungswerten (Messwerten) ist selbst der 75-PS-TDI mit dem 100-PS-Golf zu vergleichen. Vom 90-PS-TDI will ich jetzt gar nicht mehr reden.

 

 

Original von Davidshoes

* bei einem neuen 1.9TDI wäre der Verbrauch noch höher. Vergleiche:

Der Audi A4 1.9 TDI mit 110PS von 1998 braucht bei meiner Fahrweise auf der BAB (Voll drauf) ca. 7.8 Liter. Ein Touran 1.9TDI mit 105PS ca. 10,4Liter. Gut, der hat mehr Stirnfläche, aber dafür ist er leichter.

 

Bei Vollgas auf der BAB spielt das Fahrzeuggewicht hinsichtlich des Verbrauchs nur eine untergeordnete Rolle. Bei nahezu indentischer Motorisierung muss also ein Touran - der mit der großen Stirnfläche - einen deutlich höheren Verbrauch haben als ein A4. Deine Angaben wundern mich also nicht unbedingt.

 

 

Original von Davidshoes

Diesen Mehrverbrauch haben wir, wie so viele sinnvolle Dinge, den Grünen und der EU zu verdanken.

 

:TOP::TOP: Wir haben ja in Deutschland - wie lange noch? - einen Umweltminister, der rußgefilterte Diesel (nämlich die von Peugeot) in den höchsten Tönen lobte, welche seinerzeit nicht mal EU4 erfüllt haben... :D Da kann man sich schon scheckig lachen...

 

 

CU!

 

Martin

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Original von heavy-metal

:TOP::TOP: Wir haben ja in Deutschland - wie lange noch? - einen Umweltminister, der rußgefilterte Diesel (nämlich die von Peugeot) in den höchsten Tönen lobte, welche seinerzeit nicht mal EU4 erfüllt haben... :D Da kann man sich schon scheckig lachen...

 

 

CU!

 

Martin

 

Also da kann der arme Trittin ja wohl mal ausnahmsweise nix für

daß die deutschen Premiumhersteller mal wieder einen Trend verpennt haben.

 

Thomas

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Hallo!

 

Original von Durnesss

Also da kann der arme Trittin ja wohl mal ausnahmsweise nix für

daß die deutschen Premiumhersteller mal wieder einen Trend verpennt haben.

 

Nein, da kann er nix für. Nur hätte er sich eben vor seinen Lobeshymnen mal informieren können, ob die seinerzeit partikelgefilterten Diesel trotzdem noch EU4 erfüllten. Haben sie aber nicht! Und jetzt können wir uns trefflich streiten, was besser ist: ein "ungefilterter" EU4-Diesel, oder ein partikelgefilterter EU3-Diesel.

 

Für mich ist beides nicht Stand der Technik - also kein Grund, auch nur eines dieser beiden Fz. besonders herauszustellen. Und nur das ist es, was ich kritisiert habe.

 

CU!

 

Martin

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Tag Ihr Spritschlucker :]

 

Habe nen 75 PS gechippt auf 100 PS. 16" 185er Reifen.

Meine Strecke zur Arbeit ist gut bergig und man muss durch einige Orte. Trotz dass ich noch 2 mitnehme (sind also zu dritt im Auto) komme ich bei forcierter Fahrweise nicht über 4.4 Liter.

Hab auch schonmal 3.8 geschafft und hat noch einigermaßen Spass gemacht.

 

Gut ich weiß das mit Spritverbrauch ist stark von der Fahrweise abhängig. Und ich kann nicht beurteilen wie Ihr fahrt und Ihr auch nicht wie ich fahre.

So ist es halt - tanken muss jeder!!! :D

 

Gruß

Jochen

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Mein 1,4TDi, 66kw (90PS) mit 16" Rädern hat mich schon ein wenig verblüfft:

 

Tankfüllung 1: 80% Autobahn, Tacho180, Rest Dorf- und Landstraße - Verbrauch 5,7 Liter/100km

 

Tankfüllung 2: 40% Autobahn, Tacho 170, 40% Landstraße, Rest Stadt - Verbrauch 3,8 Liter/100km

 

Wenn die Fahrweise sich dermaßen auswirkt, dann dürften die 17"er auch ihren Tribut fordern. (Übrigens: Klimaanlage immer auf "auto")

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Hallo cer,

 

herzlichen Glückwunsch zu Deinem Verbrauch und Deinem Auto !

 

Leider sind Deine Angaben aber kaum zu verifizieren ...

für meinen A2 1.4 TDI (55kW) kann ich folgendes sagen:

bei km-Stand ca. 1.900, rund 500 km Fahrt (60 km Land, Rest AB), Gesamtdurchschnittsgeschwindigkeit 135 km/h (lt. FIS), Verbrauch: 6,534 l / 100 km.

Mein Gesamtdurchschnitt (nach Tankmengen) liegt für 6.100 km bei 5,710 l / 100 km (gemischt: Land, AB, wenig Stadt).

Und für meinen alten A2 1.4 TDI (55kW) aus 06/02 für 29.420 km bei 5,322 l /100 km Gesamtdurchschnitt (ebenfalls nach Tankmenge; gemischt: Land, AB, wenig Stadt).

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Hallo Joachim,

 

du gibst 3 Nachkommastellen an - was mich zu der Frage führt, wie du deinen Verbrauch misst.

 

Ich habe den Verdacht, dass das FIS nicht besonders präzise ist.

 

Mein Verfahren (getankte Menge laut Zapfsäule, gefahrene Kilometer laut Tageskilometerzähler) ist natürlich nicht sauber. Ich würde mich für diese Werte nicht aufhängen lassen - es ging ja vor allem um die Streuung, nicht um die absoluten Zahlen.

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Hallo cer,

 

ich trage meine Werte (getankt, Kilometer usw.) in eine Excel-Tabelle ein ... fertig. Die Ergebnisse sind dann eben so gerundet. Über entsprechend viele Tankstops und Kilometer wird es dann immer genauer. Nebenbei kann man auf längere Zeit gesehen sein FIS etwas besser einschätzen.

 

Was meinen genannten Verbrauch angeht muss ich hinzufügen, dass die Fahrten 'Land' und 'Stadt' mehr im Bergigen stattfinden, was den Verbrauch eher erhöht.

Zur Steuung: Verbrauch alter A2 (auf 29.420 km): max. 6,557; min. 4,339; neuer A2 (auf 6.100 km): max. 6,534, min. 5,089 l / 100 km.

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Original von Joachim_A2

[...] die Fahrten 'Land' und 'Stadt' mehr im Bergigen stattfinden, was den Verbrauch eher erhöht.

 

Das stimmt so pauschal nicht.

Kannst du - auf Landstrasse oder Autobahn - so fahren, dass du bergab nicht bremsen musst, also keine Energie unnoetig vernichten musst, kannst du weiterhin so fahren, dass du bergauf nicht runterschalten musst, so ist der Verbrauch auf einer bergigen Strecke sogar geringer.

Fuer den Motor ist es naemlich guenstiger, wenn er unter Last steht. Da ist der spezifische Verbrauch kleiner, als bei nur geringer Last.

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Gast Socke
Original von leiterweiter

 

Das stimmt so pauschal nicht.

 

da muss ich Dir recht geben. Ich fahre einen Golf III Kombi (Zweitwagen :( ) mit 1,8 ltr-Maschine (benziner) normalverbrauch ist 8,2 ltr/100km. Nach Anpassung der Fahrweise sind es nur noch 6,1 ltr/100km.

Drehzahl nie höher als 2700upm, vorrausschauend fahren, notorischer LKW-Windschattenfahrer, Überhohlvorgänge bei Geschw. über 70kmh vermeiden und und und...

Ich komme auch ans Ziel und auf dem Weg zu/von meiner Arbeit sind es je Strecke 30km nur ca. 5min Investition.

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Original von leiterweiter
Original von Joachim_A2

[...] die Fahrten 'Land' und 'Stadt' mehr im Bergigen stattfinden, was den Verbrauch eher erhöht.

 

Das stimmt so pauschal nicht.

 

Hallo zusammen,

 

ich denke schon, dass es stimmt. Den Mehrverbrauch berghoch kann man zwar mit geeigneter Fahrweise dank Schubabschaltung wieder einsparen - aber eben nur zum Teil. Voraussetzung: man fährt zum Meßende auch wieder auf die gleiche Höhe.

Und für die, die es genau testen wollen: man fahre einiges an Kilometern mit möglichst konstanter Geschwindigkeit im flachen Land und mit der gleichen Geschwindigkeit bergauf und bergab (zum Schluss wieder auf das gleiche Höhenniveau). FIS gibt, wenn vor der Testfahrt auf 0 gestellt, deutliche Hinweise.

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Original von Joachim_A2
Original von leiterweiter
Original von Joachim_A2

[...] die Fahrten 'Land' und 'Stadt' mehr im Bergigen stattfinden, was den Verbrauch eher erhöht.

 

Das stimmt so pauschal nicht.

 

ich denke schon, dass es stimmt. Den Mehrverbrauch berghoch kann man zwar mit geeigneter Fahrweise dank Schubabschaltung wieder einsparen - aber eben nur zum Teil.

 

Wie kommst du denn darauf, dass es nur zum Teil moeglich sei? Kannst du mir das erklaeren?

 

Voraussetzung: man fährt zum Meßende auch wieder auf die gleiche Höhe.

 

Ja klar :-)

 

Und für die, die es genau testen wollen: man fahre einiges an Kilometern mit möglichst konstanter Geschwindigkeit im flachen Land und mit der gleichen Geschwindigkeit bergauf und bergab (zum Schluss wieder auf das gleiche Höhenniveau). FIS gibt, wenn vor der Testfahrt auf 0 gestellt, deutliche Hinweise.

 

Das kann nur dann sein, wenn du

a) so steile Berge hattest, dass du runterschalten musstest, oder

b) so steile Berge hattest, dass du bergab bremsen musstest

 

Die Begruendung habe ich bereits oben geschrieben.

Inzwischen hab ich auch noch ein Diagramm gefunden:

 

diagrammpd96kw.jpg

 

Hier kannst du sehen, dass der Motor bei erhoehter Last (also hoeherem angeforderten Drehmoment) einen deutlich besseren Wirkungsgrad hat. (bei gleicher Drehzahl und somit gleicher Geschwindigkeit).

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Original von leiterweiter

 

Das kann nur dann sein, wenn du

a) so steile Berge hattest, dass du runterschalten musstest, oder

b) so steile Berge hattest, dass du bergab bremsen musstest.

 

... ich weiß ja nicht welche idealen Berge Du fährst oder Deiner Theorie zu grunde legst - allein die Tatsache dass man 'normal' bergab eben doch mehr oder weniger oft Bremsen muss (nicht unbedingt wegen Verkehr sondern auch wegen - in Bergen üblicher - kurviger Streckenführung) oder weil die 'Motorbremse' zu wenig bremst, macht die gute Theorie in der Praxis meiner Meinung nach zu nichte. Und selbst im Bayerischen Wald und dessen Ausläufern sind Strecken, in denen man auch mit 'nem 1.4 TDI nicht runter schalten müsste, eher die Ausnahme.

 

Außerdem kann man korrekterweise aus dem 'Effektiven Wirkungsgrad' zwar auf den Verbrauch schließen, aber in welcher Größenordnung ?

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Original von Joachim_A2
Original von leiterweiter

 

Das kann nur dann sein, wenn du

a) so steile Berge hattest, dass du runterschalten musstest, oder

b) so steile Berge hattest, dass du bergab bremsen musstest.

 

... ich weiß ja nicht welche idealen Berge Du fährst oder Deiner Theorie zu grunde legst - allein die Tatsache dass man 'normal' bergab eben doch mehr oder weniger oft Bremsen muss (nicht unbedingt wegen Verkehr sondern auch wegen - in Bergen üblicher - kurviger Streckenführung) oder weil die 'Motorbremse' zu wenig bremst, macht die gute Theorie in der Praxis meiner Meinung nach zu nichte.

 

Voellig klar. Das hab ich ja auch bereits ganz am Anfang geschrieben:

 

Original von leiterweiter

Kannst du - auf Landstrasse oder Autobahn - so fahren, dass du bergab nicht bremsen musst, [...]

 

Sind diese Voraussetzungen nicht erfuellt, geht natuerlich der Verbrauch hoch.

Aber das ist das gleiche wie wenn du den erhoehten Verbrauch bei 180 auf der Autobahn allein auf den hoeheren Luftwiderstand schiebst, denn hierzulande kann man 180 auf der Autobahn nicht wirklich fahren, sondern endet in einer Orgie aus Beschleunigeung und Brensen.

 

Naja. Mein Einwand war ja auch:

Original von leiterweiter

Das stimmt so pauschal nicht.

Nicht merh aber auch nicht weniger :-)

 

Außerdem kann man korrekterweise aus dem 'Effektiven Wirkungsgrad' zwar auf den Verbrauch schließen, aber in welcher Größenordnung ?

 

Och, man kann's ja mal versuchen:

Nehmen wir mal an:

wir fahren mit konstenten 2500 Umdrehungen - wieviel ist das wohl? etwa 120 km/h?

nehmen wir an, wir brauchen dafuer auf ebener Strecke 75 Nm.

Nehmen wir an, wir fahren einen Berg hoch, bei dem wir dann 150 Nm brauchen, um die Drehzahl zu halten.

Vergleiche wir:

a) eine Stunde im flachen fahren - nehmen wir mal einen Verbrauch von 5 litern auf die 120 km an.

der Wirkungsgrad bei dieser Last ist (geschaetzte Ablesung 0.3, also 30%. Es kommt also an den Raedern so viel Kraft an, wie aus 0.3*5l =1.5l Sprit erzeugt wurde.

 

b) wir fahren - idealisiert - eine halbe stunde bergauf, und dann eine halbe stunde bergab.

Die zum bergauffahren benoetigten zusaetzlichen 75 Nm werden ausssschlisslich zum anheben des Fahrzeugs verbraucht, werden also zu 100% bei der bergabfahrt wieder frei. Wir koennen also die Geschwindigkeit bergab halten, ohne den Motor zu brauchen.

Wir brauchen doppelt so viel Kraft - und da alles andere wie Drehzahl konstant ist auich doppelt so viel energie wie bei der geradeausfahrt - auf dem bergaufstueck. In einer Stunde also den Energiegehalt von 3 Litern, in einer halben Stunde also den von 1.5 litern.

Jetzt kommt der bessere Wirkungsgrad - grob aus dem Diagramm abgelesen: 0.38 oder 38%:

um diese Energie aus dem Tank an die Raeder zu bringen, brauche ich 1.5l/0.38 = 3.9 liter.

Anschliessend rolle ich eine halbe Stunde bergab.

Ohne Schubabschaltung, denn sonst bremst der Motor.

Idealerweise mit ausgeschaltetem Motor, aber das geht ja nicht wegen Servolenkung und Bremskraftverstaerker. (ich fahre auch ne Ente, die hat sowas nicht, bei der koennte man das machen).

Also muessen wir ne halbe stunde lang den Motor im Leerlauf am Leben halten.

Mein 1.2 TDI braucht ca. 0.5 liter pro Stunde im leerlauf, goennen wir dem 1.9 TDI mal ueppig eine ganzen pro Stunde, also einen halben pro halbe stunde, dann habe ich als ergebnis:

 

a) 120 km konstant gefahren mit 5 litern verbrauch (=4.16 l/100km)

 

b) 60 km bergauf mit 3.9 litern (also 6.5l/100km) und 60 km mit 0.5 l (also 0.83l/100km), insgesamt 120 km mit 4.4 litern (also 3.67l/100km).

 

Macht also eine Unterschied von 0.5 l/100km.

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Hallo leiterweiter,

 

interessante Überlegungen, danke. Aber ging es bei dem Ursprung dieses Themas nun um theoretischen oder praktischen Verbrauch ?

Meine ursprüngliche Aussage lautete deshalb: "... dass die Fahrten 'Land' und 'Stadt' mehr im Bergigen stattfinden, was den Verbrauch eher erhöht."

PS: in der realen Straßenwelt.

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Ach, ist doch egal, dann haben wir eben beide recht - ist das Leben nicht schoen? :D

 

Mir ging's bloss drum, mit alten Vorurteilen aufzuraeumen. Wenn du die sowieso nicht hast - umso besser. Dann haben wir vielleicht irgendeinen stillen Mitleser aufgeklaert 8)

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Achso: Nachtrag:

Meine geringsten Verbrauch hatte ich mal auf der Fahrt von Frankfurt nach Bonn.

Hab die Anzeige des FIS erst auf der Autobahn auf null gestellt, da war auch der Motor schon warm. Dann mit konstant 100 km/h auf der A3 nach Bonn. Da gibt es einiges an Bergen.

Am Ende zeigte FIS 98 km/h Schnitt (bin die 100 nach Tacho gefahren) und 2.3 l/100km.

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