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Spardose

Soviel zum Thema Rußfilternachrüstung...

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Eben im Web gefunden unter http://www.handelsblatt.com/pshb/fn/relhbi/sfn/buildhbi/cn/GoArt!205910,205913,915899/SH/0/depot/0/

 

„Teilen der Autoindustrie“ warf Resch vor, „den gegenwärtigen politischen Schwebezustand instinktsicher für weitere Verzögerungen bei der Einführung des voll wirksamen Partikelfilters zu nutzen“. Als „unanständig“ bezeichnete er den Versuch von VW-Chef Bernd Pischetsrieder, der Bundesregierung und insbesondere Umweltminister Jürgen Trittin die Schuld für das Scheitern der steuerlichen Förderung in die Schuhe zu schieben.

 

Die Deutsche Umwelthilfe hat zudem VW-Händlern vorgeworfen, Käufer ungefilterter Dieselfahrzeuge mit falschen Aussagen über Nachrüstmöglichkeiten zu täuschen. Einige VW-Händler versprächen den Kunden gegen einen Festpreis von 565 € die spätere Nachrüstung ihres Wagens mit einem vollwertigen Rußfilter, sagte Jürgen Resch am Dienstag in Berlin. Tatsächlich handle es sich jedoch um minder wirksame Einfachfilter, die nur eine Filterleistung von 30 % statt der 99,9 % eines Vollfilters erreichten. Für die Käufer der Dieselautos bedeute dies, dass der Wertverlust ihrer Wagen höher sei und sie bei hoher Feinstaub-Belastung möglicherweise trotz ihres Rußfilters unter Fahrverbote fielen. Der VW-Konzern erklärte zu den Vorwürfen, das Unternehmen habe nie behauptet, dass Nachrüstfilter die gleichen Werte wie die vollwertigen geschlossenen Filtersysteme erreichten.

 

Fazit: Nachrüstlösungen können bei einem 30%igen Wirkungsgrad wohl getrost vergessen werden. Außerdem glaube ich nicht dass bei einem Regierungswechsel die neue Regierung den Umweltschutz per Rußfilter subventionieren würden; v. a. bei angekündigten Steuersenkungen.

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Hi!

 

Sind halt alles Pfeifen, werde mir das Lachen nicht verkneifen können, wenn in München & Co. trotz Fahrverboten der Diesel-KFZ (Ruß > 5mg) die Feinstaubbelastung nicht ausreichend sinkt. Wo kriege ich z.B. einen steuerlich geförderten Filter für unsere Heizölheizung her? Die säuft im Winter ihre 2000 Liter weg (und die vom Nachbarn auch, und die des Nachbarn vom Nachbarn auch, usw.). Außerdem kommt noch Bremsstaub, Reifenabrieb, Staub aus der Industrie und aus den Kohlevernichterkraftwerken hinzu, die Dieselemissionen sind meines Wissens halt nur besonders krebserregend.

In vielen Wohnungen ohne Teppiche wird ja schon der Feinstaubgrenzwert überschritten!!!

 

Lasst uns den Kalkar I wiederaufbauen, wir brauchen die Brütertechnik, um wieder durchatmen zu können. Bis die Kernfusion klappt, vergehen mindestens noch 35 Jahre.

 

Spaß beiseite, ich glaube schon, dass es 9X%-Nachrüstmöglichkeiten geben wird, die offen sind. Vielleicht muss dann regelmäßig der Filtereinsatz wegen drohender Verstopfung rechtzeitig ausgetauscht werden. Allerdings befürchte ich, dass der A2 dann schon in Vergessenheit geraten ist.

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Wieso Spaß beiseite? Du hast doch recht! Klar ist Feinstaub alles andere als gesund, aber wie Du schon schreibst ist das ganze etwas komplexer. Ich halte die Diesel-Pkw-Feinstaub-Diskussion überwiegend für Panikmache.

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Das Leben auf unserer Erde ist zu gefährlich. Wir sollten luftdichte Anzüge mit eigener Sauerstoff- und Reinstluftversorgung anziehen und so unser Leben fristen. :D

 

Aus der Asche kommen wir und zu Asche werden wir wieder. Mein Gott bleiben wir doch mal alle auf dem Teppich. Welche Aussichten haben wir den. Alt zu werden ist bald eine Strafe. Ich möchte nicht meiner Tochter, als Steuerzahlerin, sowie auch 10 weitere Renter auf der Tasche liegen. Nur weil wir zu "blöd" waren ein paar Kinder auf die Welt zu setzen, die später unsere Rente verdienen. Die Politiker sollten sich um solche Dinge Gedanken machen, und nicht um ein wenig Staub, welcher uns bis jetzt nicht umgebracht hat....

 

Und so könnte ich noch viele interessante Aspekte niederschreiben, wenn ich noch dazu Lust und nicht Frust hätte.

 

Deutschland wach auf!!

 

Der Sachse.

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Original von xs666

....Nur weil wir zu "blöd" waren ein paar Kinder auf die Welt zu setzen....

 

daran liegt es doch wohl nicht nur, oder? wenn du das als argument für zu viele rentner im gegensatz zu den einzahlern siehst müßtest du auch über die abschaffung von lebenserhaltende maschinen in krankenhäusern und altersheimen nachdenken....

 

leider wurde unser rentensystem in einer zeit erdacht, in der noch niemand mit einer solch explosionsartigen entwicklung der bevölkerung gerechnet hat und eben auch nicht mit der ständig steigenden lebenserwartung....

 

wer heute noch nachdenkt, ob und wieviel er aus der staatlichen rente erhält macht einen großen fehler. sucht euch einen fähigen mann eines freien vermögensberatungsinstituts und rechnet eure situation mit ihm durch....

 

der weg kann nur heißen: "weg von der rente". wir müssen heute schon für unsere eigene lebensunterhaltung nach 65 sorgen und das geht mit relativ begrenzten mitteln sehr gut (thema: direktversicherung und aktive bu). alles andere ist bullshit....

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Original von a2_interessent

Wo kriege ich z.B. einen steuerlich geförderten Filter für unsere Heizölheizung her? Die säuft im Winter ihre 2000 Liter weg (und die vom Nachbarn auch, und die des Nachbarn vom Nachbarn auch, usw.). Außerdem kommt noch Bremsstaub, Reifenabrieb, Staub aus der Industrie und aus den Kohlevernichterkraftwerken hinzu, die Dieselemissionen sind meines Wissens halt nur besonders krebserregend.

In vielen Wohnungen ohne Teppiche wird ja schon der Feinstaubgrenzwert überschritten!!!

 

Korrektur: Wir hatten mal einen Hightech-Ölbrenner aus der Serie "Mimose 08/15 Challenger Prototype", der dank 3-facher Abgasrückführung und anderen genialen, patentierten Kleinigkeiten praktisch rußfrei und extrem NOX-arm verbrannte. Nur war das Ding nach 18 Monaten mit zahlreichen Störungsproblemen kaputt und als Ersatzteil wurde dann ein deutlich primitiverer Brenner verbaut. Der läuft bis heute tadellos, laut aktueller Herstellerwebsite auch "mit praktisch rußfreier Verbrennung". Vielleicht lag es am nicht entschwefelten Öl, vielleicht an der Unfähigkeit, das Ding zu justieren (hatten sich 3 Experten daran versucht: "Oh, der ist ja ganz falsch eingestellt!").

 

Das damalige Topmodell der Baureihe finde ich nur noch unter:

http://www.heiztechnik.buderus.de/sixcms/media.php/1119/bm_2_2001.pdf

 

Seite 18!

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Wir mit unseren Privat-PKW stehen eher am unteren Ende der Feinstaubskala. Als erstes wäre da die Industrie und die schon genannten Ölheizungen aus den Privathaushalten. Auf der Strasse kämen dann die LKW und dann kann man uns auch an den Kragen gehen. Aber wer gegen eine hohe Feinstaubbelastung klagt und sie evt. auch durchsetzt und dann z.B. beim benutzen seines Staubsaugers wieder ordentlich inhaliert macht sich in meinen Augen unglaubwürdig. Feinstaub oder feinstem Staub sind und werden wir überall ausgesetzt sein. Wem das zuviel ist der kann sich ja wie Jacko ein Sauerstoffzelt mitschleppen lassen. Ob Feinstäube auch krank machen hängt wohl von der Art und auch vom Einzelindividuum ab. Manche rauchen über Dekaden und ham nix und andere sind schon längs tot. Die ganze Diskussion wird schon deshalb nicht wissenschaftlich geführt weil es keine wiss. Grundlage dafür gibt. Mal sehen was noch so kommt, schließlich ist ja bald Wahlkampf :P

mfG

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Hallo!

 

Original von Revil

Hier gibt es doch Rußpartikelfilter für den A2, zumindest den 1.2er. Laut der Info nimmt der 90% der Partikel raus.

 

Gut, dass ich mir um den Filter keine Gedanken machen muss... ;) Tue ich aber trotzdem, weil ich die (politische) Diskussion irgendwo nicht mehr nachvollziehen kann.

 

Die Angabe von Remus, 90% filtern zu können, muss natürlich hinterfragt werden: nach welchem Testverfahren wurde das ermittelt? Wenn ich das ganze nur bei niedrigen Drehzahlen ermittelt wurde, also dann, wenn ein Dieselmotor nur sehr wenig Partikel emittiert, wundert mich die Angabe nicht. V.a., wenn weiter oben schon gepostet wurde, dass ein nachträglich eingebauter Filter "nur" ca. 30% hinkriegt.

 

Ich wundere mich auch ein wenig über die Tatsache, dass Remus einen Filter für den Polo 1.4 TDI anbietet, für den fast baugleichen Motor des A2 1.4 TDI aber nicht...

 

Ist auch egal: auch ein "30%-Filter" bringt mehr als gar nichts. Insofern sollten Nachrüstlösungen, die nicht an die Effizienz von werkseitig serienmäßig eingebaute Lösungen heranreichen, steuerlich gefördert werden. Bei den nachgerüsteten, ungeregelten Benziner-Kats von vor ca. 20 Jahren hat man sich ja auch mit einer Filterwirkung von maximal 50% zufriedengegeben.

 

Meine grundsätzliche Meinung: steuerlich fördern sollte man sowieso nur Nachrüstlösungen, und nur dann, wenn zum Zeitpunkt der Erstzulassung der betreffende Fahrzeugtyp nicht schon serienmäßig mit Partikelfilter zu haben war.

 

Warum ich dieser Meinung bin? Ganz einfach: warum etwas steuerlich fördern, was heute Stand der Technik ist und - bezogen auf den Wert eines Neufahrzeugs - preislich kaum ins Gewicht fällt? Hand aufs Herz: sehr viele kaufen sich doch nicht deswegen ein Neufahrzeug, weil es mit ein paar hundert EUR steuerlich gefördert wird, sondern weil sie ein neues Fz. brauchen (hierunter fallen v.a. die Firmenleasingverträge), oder aber ständig "mit dem Neuesten" unterwegs sein wollen. Wer das Geld nicht hat, um sich ein neues Fz. mit aktuellster Filtertechnologie anzuschaffen, dem sollte - auch oder gerade im Sinne der Umwelt - per Steuererleichterung ein Anreiz für die Nachrüstung geschaffen werden.

 

Und außerdem: die im Raum stehenden Steuererleichterungen sind sowieso viel zu niedrig und somit untauglich, um unsere Wirtschaft wieder flott zu bekommen.

 

CU!

 

Martin

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Hallo zusammen,

 

die Argumente sind - wie in anderen Foren zu diesem Thema auch - höchst unterschiedlich, aber dennoch interessant.

 

Nur ein Punkt sollte unumstritten bleiben: jeder von uns hat eine Verantwortung. Und wenn wir in einer Welt leben, die wir mehr oder minder aktiv mitgestalten und die gewisse Abhängigkeiten / Notwendigkeiten mitbringt (z.B. die Notwendigkeit ein Auto zu haben und es zu benutzen), dann müssen wir uns auch dieser Verantwortung stellen. Wir leben nun einmal auf derzeit einem einzigen Planeten der nur über eine bestimmte Menge an Ressourcen und nur über eine rechte geringe (und geringer werdende) Selbstreinigungskraft verfügt. D.h. jeder Eintrag nicht natürlichen Ursprungs wird sich kaum unschädlich und kostenlos selbst abbauen; selbst die Einträge natürlichen Ursprungs treten in solchen Mengen auf, dass die Selbstreinigungskräfte mehr oder minder versagen.

Diese Probleme werden vor dem Hintergrund der Weltbevölkerung nur vergrößert - sei es durch das Recht jedes Menschen sauberes Wasser zu haben, genauso viele Ressourcen zu verbrauchen, ...

 

Und auch wenn es in die Kürze meines Beitrags kaum hinein passt: vor diesem Hintergrund, unserem Mangel an Arbeit (-> Arbeitslosigkeit) usw. nur wegen Rentensicherung mehr Kinder in die Welt zu setzen, lässt uns fast in die Problematik bzw. Lösung der Dritteweltländer zurück fallen: je mehr eigene Kinder, je sicherer das Altersauskommen. So kann's nicht gehen !

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Schon löblich, dass Remus für gerade einmal 6000 Öko-A2, wie die Audi Kundenbetreuung so schön sagt, den Rußfilter für gut 600 EUR anbietet. Haben anscheinend außer mir noch ein paar hundert andere Interessenten angefragt...

 

Die Greenpisser sind ja der Meinung, dass man IMMER vom schlimmsten Fall / Betriebszustand ausgehen und alles sofort haben muss. Das 3-Liter-Auto wurde torpediert, weil:

 

-zu viel Alu/Magnesium

-zu viele Rußpartikel >120km/h

-zu viele Stickoxide im Vergleich zum Ottomotor

 

Was haben Sie erreicht? Die 3L wurden eingestellt, naja, die Leute fahren sowieso lieber SUV und 5er BMW, solange der Liter (noch) nicht 2,50EUR kostet.

 

Der Nachrüstfilter (offenes System) wird torpediert, weil:

 

-zu geringe Rußpartikelfilterwirkung (30...50%)

-unter ungünstigsten Verkehrsbedingungen unwirksam

-geschlossene Systeme schaffen >99%

 

Was wird es bringen? Die Nachrüstung lohnt sich ohne Förderung noch weniger, es wird folglich überhaupt keine Nachrüstung mit offenen Systemen geben. Die Leute sparen schon wie bekloppt, die Neuwagen werden noch teurer. Der vorhandene Ruß-SDI oder -TDI geht deshalb ins 10. oder 12. Jahr, ein paar Bürger der Oberschicht kaufen sich vielleicht den A8 oder Touareg mit Rußpartikelfilter.

 

Kennt jemand die Deutschlandvertretung von remus.at? Wie groß sind eigentlich die Emissionen des A2 1.2TDI?

 

Die Grenzwerte für EURO3-Diesel sind:

 

0,64g CO/km

0,5g NOX/km

0,56g HC + NOX/km

0,05g Partikel/km

 

Für EURO3-Beziner:

 

2,3g CO/km

0,2g HC/km

0,15g NOX/km

 

 

MFG, A2_interessent

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