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VFRiend

Vorm Polizisten Zebrastreifen überfahren, wirkte irgendwie provoziert!

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Folgende Story muss ich hier mal zum Besten geben: Bin gerade dabei Hausbesuche zu fahren, komme durch leere Straße zurück zum Krankenhaus, wo unsere Bereitschaftszentrale untergebracht ist. Ich fahre mit ca. 40 km/h sehe vorm Zebrastreifen in ca. 100 m einen Mann stehen, diese Stelle ist gleichzeitig Ecke an einer Kreuzung im Städtischen Bereich. Der Mann scheint auf etwas zu warten. Macht jedenfalls keine Anstalten, den Zebrastreifen nutzen zu wollen. In 50m Nähe erkenne ich den Mann als Polizisten. Er geht immer noch nicht rüber, steht aber am Zebrastreifen. Wie gesagt, weit und breit kein weiteres Auto unterwegs. Ich fahre langsam näher ran, Polizist schaut zu mir, geht aber immer noch nicht... und ich Depp fahr dann an ihm vorbei!!!! ....um unmittelbar danach anzuhalten, um mich zu entschuldigen, dass ich nicht angehalten hätte. Ich hätte beim besten Willen nicht den Eindruck gehabt, dass er die Straße überqueren wolle, sondern auf irgendetwas warten würde, was er bestimmt auch tat. Er hat auch später die Straße NICHT überquert! Mir aber einen Rüffel erteilt, so dürfe ich mich nicht verhalten, das wären drei Points in Flensburg, etc. pp. Mein Hinweis auf Ärztl. Notdienst und viel zu tun usw. rettete mich. Mußte mir aber einiges anhören, von wegen keine Entschuldigung und so!

 

Was sagt ihr dazu? Bin ich einem Trugschluss aufgesessen. War dieses indifferente Verhalten des Polizisten am Zebrastreifen Auslöser meines Nichtanhaltens? War die Situation möglicherweise provoziert? Ich bin völlig konsterniert auf Grund meines Fauxpas. Und ärgere mich fürchterlich! Halte mich nämlich für einen ausgesprochen defensiven und höflichen Fahrer mit Manieren im Straßenverkehr und bin seit 20 Jahren viel unterwegs und ohne Punkte in Flensburg. Anzumerken wäre: Ich kam ungeschoren davon, muss ich jetzt mal den Grünen zugute halten.

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Also ich weiß net.. ich wäre wohl langsam rangefahren und nach Blickontakt (wenn möglich) weitergefahren. Hätte auch net angehalten um mich für irgendwas zu entschuldigen. Denn hätte er die Straße queren wollen, hätte er sich ja wohl richtung Straße bewegt.

 

Ich denke du brauchst dir keine Sorgen zu machen. Die Belehrung des Polizisten bzw. auch das Verhalten find ich irgendwie komisch... kanns aber net so Recht in Worten ausdrücken..

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Ich hätte nichtmal angehalten um mich zu entschuldigen. Wenn jemand mich mehr als 50 Meter anrollen sieht und keine Anstalten macht rüberzugehen, dann rolle ich auch langsam und bremsbereit vorbei. Ist nach Straßenverkehrsordnung zwar nicht ok, aber wenn ich bei jeder am Zebrastreifen ratschenden Hausfrauenrunde anhalten würde, bräuchte ich ne halbe Stunde länger für den Heimweg.

 

Wenn jemand wirklich am Zebrastreifen steht, mich ansieht und rübergehen will, dann halte ich auch. Aber nicht weil da einfach wer seinen Tag gerne auf dem Gehweg verbringt. Und das obwohl ich gegenüber schwächeren Verkehrsteilnehmern sonst äußerst rücksichtsvoll fahre.

 

Hatte der Grüne denn vorzubringen wieso er da in Dienstkleidung Urlaub macht?

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Ok, hätt ich nicht angehalten, hätte ich bestimmt ein paar Tage ein Briefchen mit nem Knöllchen im Briefkasten gehabt. Genau das wollte ich mit ner Entschuldigung verhindern. Hat ja auch geklappt. Dafür bin ich mir nie zu schade. Lieber einmal mehr sich blöd entschuldigt als ein paar Tage später mein Taschengeld des Monats dem Ordnungsamt überweisen. Nee, muss nicht sein! @ Nachtaktiver: Ich frag gewiss einen Polizisten, warum er seine Freizeit im Grünzeug verbingt!

bearbeitet von VFRiend

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Solang der da allein steht, hat er garkeine Handhabe. Da muss schon noch ein Kollege im Busch versteckt sein, sonst ist da Aussage gegen Aussage. Ich frag sowas immer, zumindest wenn ich mich mal wieder völlig unnötig schwach von links angeredet fühl...

 

Ist jetzt zwar nicht der Kuschelkurs, aber ich kann nicht anders. Ist meistens auch erfolgreich, bin letztens mit nem Knöllchen samt Aussteller aufs Ordnungsamt und hab seinen Vorgesetzten gefragt was der Käse soll. Knöllchen fallen gelassen.

 

Denke es gibt immer Dinge die nicht ok sind und geahndet werden sollten. Und solche Dinge tue ich aus Rücksichtnahme auf meine Mitmenschen nicht. Und dann gibts noch blöde Schikanekontrollen von Menschen, die keine anderen Freuden haben, und solchen kann man auch als Normalbürger gewaltig aufs Dach steigen. Zugegeben ist kuschen zwar stressfreier, aber da gehts für mich ums Prinzip. Schließlich könnten diese Kräfte auch was Sinnvolles machen...

bearbeitet von Nachtaktiver

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Man kann das ja jetzt in alle Richtungen weiterspinnen aber wenn ich tatsächlich Post bekommen hätte, wäre ich wohl gegen an gegangen, weil man sich eben langsam rangetastet hat und der Beamte keine Anstalten machte, diesen Weg zu nutzen.

 

 

In so einer Sache, halte ich ein Handzeichen (wie ich es früher einmal gelernt habe) eigentlich für Sinnvoll...

Nur auch meine Wenigkeit nutzt es nicht mehr und selbst die Kleinen rennen schon über die Hauptstraße bei uns obwohl 20 Meter weiter eine Ampel ist... aber das führt jetzt zu weit..

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Mir ist letztens was ähnliches passiert, aber ohne Polizist. Bin an nen Zebrastreifen rangefahren, an dem jemand stand und mich angeschaut hat, aber ohne rüber zugehen obwohl ich noch recht weit weg war.

Hab dann schon relativ weit vorm Zebrastreifen langsam gemacht, damit die Person sieht, dass ich brems, wenn sie rüber will ... ist dann auch wirklich gegangen.

 

Aber kann deine Entscheidung gut nachvollziehen. Wäre auch beinah weiter gefahren, weil die Person keine Anstalten gemacht hat die Straße zu überqueren.

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Wegen so ner Sache bin ich durch die praktische Fahrprüfung gerasselt.... nur mit ner Oma die noch ein paar Meter vom Zebra weg war und sich nicht so verhalten hat als wolle sie ihn überqueeren.

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Ich hätte ja auch angehalten und ggf. signalisiert, er könne beruhigt rüber gehen, ich würde ihn schon nicht umbügeln. Das Phänomen des "Keine Anstalten machens, den Zebrastreifen zu benutzen" war Auslöser des Weiterfahrens. Die Psychologie die dahintersteckte, fasziniert mich irgendwie!

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Ich denke da hat sich der Polizist schon was dabei gedacht. Man erkennt doch aus dem Bauch heraus ob jemand vor hat rüberzugehen oder nicht. Ebenso wie man auf der Autobahn erkennt ob ein fahrzeug die Fahrspur wechselt oder nicht...

 

Für mich wirkt das Ganze provoziert. Hätte da nachgefragt warum der Herr an eben dieser Stelle seine Zeit verbringt.

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Gast Ge.Micha

Der Passant muss klar zu erkennen geben das er die Strasse Kreuzen will, ggf Augenkontakt......Fertig, tut er das nicht eindeutig fahre ich durch.

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Im zweifelsfall anhalten.

Obwohl in Deutshland oft mit hohe Geschwindigkeit weitergefahren wird obwohl mann deulich erkennen kann das ein Fussgänger die Strasse überqueren wollte.

 

In England ist es üblich mit einen Ausgetreckten Arm anzuzeigen das Mann/Frau den Zebrastriefen nutzen will.

Wer dann nicht anhält und erwischt wird, wird selbst für einen Monat zum Fussgänger ;)

 

Gruß

Otherland

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Wenn jemand keinerlei Anzeichen zeigt, den Zebrastreifen zu überqueren, kann ich verstehen, dass man dann eben vorsichtig vorbeifährt. Allerdings kann derjenige natürlich immer behaupten, er wartete, dass das Auto anhält.

Nur, wenn ich bei jeder Person, die an einem Zebrastreifen zufällig stehen bleibt (siehe Hausfrauenrunde von Nachtaktiver) anhalte, hätten wir noch mehr Stop and Go...

Aber leider kann eben das Nichtanhalten zum Nachteil des Autofahrers ausgelegt werden...

 

Bei schwächeren Verkehrsteilnehmern ist im Zweifel immer der Autofahrer dran. Kenne auch einen Fall aus dem Bekanntenkreis, als ein Radfahrer von einem Autofahrer angefahren wurde. Der Radfahrer war zu schnell unterwegs und hat den Unfall verschuldet, aber dank "Gefährdungshaftung" musste der Autofahrer eine Teilschuld übernehmen. Ich kenn übrigens den Radfahrer(nicht den Autofahrer), der also selbst zugegeben hat, dass der Autofahrer nichts dafür konnte, aber wenn man ein 1000-Euro-Rad dank der Gefährdungshaftung ersetzt bekommt, verliert man schnell die Einsicht, dass man selbst schuld war...

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Solang der da allein steht, hat er garkeine Handhabe. Da muss schon noch ein Kollege im Busch versteckt sein, sonst ist da Aussage gegen Aussage.

Vorsicht! Solange es sich so regelt ist das okay, falls es aber bis vor einen Richter kommt ist der Polizist Zeuge, Du bist Beschuldigter. Beschuldigte dürfen lügen, Zeugen nicht. Also in der 1:1 Konstellation hast Du immer die A****karte. Du musst schon einen eigenen Zeugen dabei haben um ein "Aussage gegen Aussage" zu erreichen. Man möge mich korrigieren, falls sich das in der Zwischenzeit geändert haben sollte...

 

Cheers, Michael

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Also, ich bin eher der Meinung, dass dann schon Aussage gegen Aussage steht und er keinen weiteren Zeugen braucht. Kenne ich jedenfalls aus Erfahrung so...... Beschuldigte dürfen meiner Meinung nach nicht lügen, sie müssen sich nur nicht selber belasten......

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Solang der da allein steht, hat er garkeine Handhabe. Da muss schon noch ein Kollege im Busch versteckt sein, sonst ist da Aussage gegen Aussage. Ich frag sowas immer, zumindest wenn ich mich mal wieder völlig unnötig schwach von links angeredet fühl...

 

Verlass dich mal lieber nicht auf "Aussage gegen Aussage"...

Wie vom Vorredner erwähnt, ist der Polizist Zeuge und darf nicht lügen (es würde ihn seinen Job und die Pension kosten), zudem nimmt ein Richter erstmal an, das er keinen persönlichen Groll gegen dich hegt... Hier nochmal zum nachlesen, ist recht gut erklärt: Mythos "Aussage gegen Aussage"

 

Das gleiche gilt übrigens auch, wenn dich jemand beim Ordnungsamt anlappt, weil du falsch geparkt hast o.Ä.

 

Gruss, Zurbel

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zwei kleine fragen @ günter herrmann:

 

  • stand der polizist auf dem gehweg deiner straßenseite?
    oder auf der anderen seite?
  • werden die fahrstreifen baulich getrennt?
    z.b. insel oder grünstreifen?

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ist das etwa ne neue masche uns autofahren weiter abzuzocken? nehmen wohl mit den blitzern nicht mehr soviel ein, da muß dann wohl ne neue abzocke her.

furchtbar. also ich handhabe das vorbeifahren an zebrastreifen bzw. überwegen normalerweise so:

aus der distanz sichtbar runterbremsen......wenn keine reaktion....dann 20 m vorher handzeichen. meisstens geben die fußgänger dann auch zu erkennen ob sie auf dich warten oder nun gehen wollen.

 

aber das jemand einfach da rumsteht und dan später rumheult von wegen du hats nicht angehalten ist doch lächerlich.

 

aber ich werds mir merken wenn ich einen von der bullerei an der strasse rumstehen sehe.

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@vfralex: 1. Nein, er stand auf linker Seite, also nicht auf meiner und 2. Nein, keine trennende Insel, Staße ist da grad mal zwei Autobreiten breit.

 

und insg. muss ich sagen, im Nachhinein glaube ich, da war mal so ein Youngster der Grünberittenen noch in Uniform unterwegs, hatte wohl frei und wollte mal sich mal ein bisschen profilieren. Hatte allenfalls ein grünes "Pickelchen" auf der Schulterklappe, also so ein "Gefreiter" von der Politei!

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