Melde dich an, um diesem Inhalt zu folgen  
DrJones

Eine Hupe nach der anderen segnet das zeitliche...

Recommended Posts

DrJones   

Moin!

 

Mein A2 frisst Hupen. Es ist nun die vierte. Die letzten zwei binnen Tagen. Alle Hupen hatten irgendwie nie so viel Druck, wie sie hätten haben sollen. War immer ein geqäuke.

Gemessen am Kabel habe ich 12,4V allerdings habe ich das Gefühl, dass die Spannung unter Last stark sinkt. Heute habe ich eine neue eingebaut.

Direkt nach dem Einbau war sie schön laut, wie man es sich vorstellt. Kaum etwas rumgehupt wurde sie leiser, bis sie nun wieder verstummt ist.

Das Relais klackt. Kann es dennoch sein, dass hier der Fehler liegt? Das das Relais defekt ist?

 

Ansonsten irgendwelche Ideen?

 

Grüße und danke!

 

Jonas

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Kannst Du die Hupe vielleicht mal direkt an die Batterie hängen bzw 12 V drauf geben?

 

Ich würde mal vermuten das es das Relais ist und den "Lastkreis" nicht richtig zuschaltet.

Ansonsten könnte noch das Kabel zur Hupe beschädigt sein.Marderbiss?!

 

Zunächst würde ich aber die Hupe mal direkt an 12 V dranhängen!

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
DrJones   

Alle Hupen waren nach Ausbau defekt. Bei Einbau heile (an 12V extern getestet). Ich weiß nicht, was er so anstellt mit den Dingern. Wo sitzt das Relais genau?

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Irgendwo hatte ich mal etwas von der rechten A Ssäule gelesen...

Eigentlich muss es aber im Sicherungsverteiler sein.

In der A Säule ist bestimmt nur die Steckverbindung...;)

Das 5te Relais (J4) sollte es sein!

 

Klingt bei dir aber irgendwie nach einer schlechten Masseverbindung...

Die 2 Adern die zur Hupe gingen,waren ja am rechten Scheinwerferstrang dran.

Das + war glaube ich 2,5mm² schwarz/gelb und Masse 1,5 braun.

Könnte mir vorstellen,das ein Marder dort etwas gebissen hat oder die Kabel korrodiert sind,ansonsten tausch einfach mal das Relais.

 

Wo genau hast Du die 12,4 V gemessen?

Direkt an der Hupe, wenn Du den Hupentaster betätigst und dieser dann via Relais die Hupe bestromt?

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
DrJones   

An den beiden Kabeln ohne Hupe. Hmm Marder vielleicht aber nicht am Strang vom Scheinwerfer zur Hupe. Daher ist die Wahrscheinlichkeit recht gering, da alles andere an dem Leitungsstrang läuft. Vielleicht dennoch die Kabel neu ziehen? Wenn ja ab wo, denn die Sicherung der Hupe ist ja auch gleichzeit OSS. Müsste dann ja nach dem Relais anfangen. Masse von wo im Motorraum am sinnvollsten abnehmen? Wo geht man am besten nach draussen durch?

 

Fragen über Fragen.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Naja, von zu wenig Spannung verreckt die Hupe eher nicht. Dumm gefragt: Wasser drin? Mit der Tröte nach oben montiert?

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
DrJones   

Die letzte Hupe ist mir vorhin auf dem Hof, 10 Min nach dem Einbau verreckt, als er überdacht stand. Allerdings kanns bei dieser auch sein, dass sie noch geht und lediglich keinen Saft bekommt. ansonsten stehen sie nicht auf dem Kopf und können voll laufen.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
horch 2   

Sieht nach defekter Rückschlagdiode (oder Freilaufdiode)aus . Die ist unbedingt erforderlich, sonst verreckt Dir der Membrankontakt der Hupe. Das Quäken deutet auch darauf hin. Vor lauter Rückschlagimpulsen kommt die Membran nicht ins Schwingen.

 

Die Diode sitzt wahrscheinlich mit auf der Relaisplatine.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Klingt nach einem heißem Tipp. ;)

Könnte eine hohe Spannungsspitze durch die Induktion der Spule entstehen,die die Hupe schrottet.

Mir ist allerdings nicht ganz klar,warum Rückschlagimpulse bei einem Gleichstrom die Membran nicht ins Schwingen bringen soll...

Der Rückschlag entsteht doch dann nur beim Ausschalten/Loslassen des Hupentasters, wenn die Induktivität den induktiven Strom der Ursache entgegen wirkt...

 

Ich denke dann eher,dass es eine zu hohe induzierte Spannung(spitze) dafür verantwortlich ist,die nicht über die Freilaufdiode abgebaut wird.

bearbeitet von KugelwiderWillen

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
horch 2   
Klingt nach einem heißem Tipp. ;)

Könnte eine hohe Spannungsspitze durch die Induktion der Spule entstehen,die die Hupe schrottet.

Mir ist allerdings nicht ganz klar,warum Rückschlagimpulse bei einem Gleichstrom die Membran nicht ins Schwingen bringen soll...

Der Rückschlag entsteht doch dann nur beim Ausschalten/Loslassen des Hupentasters, wenn die Induktivität den induktiven Strom der Ursache entgegen wirkt...

 

Ich denke dann eher,dass es eine zu hohe induzierte Spannung(spitze) dafür verantwortlich ist,die nicht über die Freilaufdiode abgebaut wird.

 

Ich spreche von der Induktivität der Hupenspule, die mit (geschätzt) 100Hz geschaltet wird. Da entsteht beim Ausschalten des Membramkontaktes ein richtiger Lichtbogen, wenn keine Vorkehrungen gegen Rückschlagspannung getroffen werden. Bei Gleichspannungsbetrieb ist das für gewöhnlich eine Diode, parallel zum Schaltkontakt (Hupe). Ist die Diode defekt, dürften die Rückschlagimpulse (100Hz) gravierenden Einfluss auf die "Tonbildung" haben. Und der Kontakt macht das auch nicht lange mit.

 

Egal - DrJones muss sowieso ein neues Hupenrelais :(kaufen, und dann werden wir ja sehen:)

 

BTW: Ich habe keine Ahnung von Autohupen ,aber die Grundlagen der Elektrotechnik gelten auch bei Hupen :P.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
jx123   

Egal - DrJones muss sowieso ein neues Hupenrelais :(kaufen, und dann werden wir ja sehen:)

 

Man kann die Freilaufdiode auch direkt an die Hupe legen. :erstlesen:

Es ist ohnehin besser, die Gegen-EMK direkt an der Quelle zu killen, anstelle die Spannungspeaks im Kabelbaum bis zum Hupenrelais laufen zu lassen.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Hat jemand ne Teilenummer für mich? :-) Weiß jemand, was dafür genau ab muss?

Vorab: Das Relais an sich habe ich noch nicht gewechselt.;)

 

Demontiert werden muss aber die recht lange waagerechte Verkleidung oberhalb vom Sicherungshalter.

Würde mal schätzen,das diese 80cm breit ist?!

Diese ist oben mit 3 Plastiknasen und unten mit 2 Schrauben fixiert.

Eine sitzt links und eine rechts.

Die linke Schraube ist etwas von der A Säulenverkleidung verdeckt.

Man kann diese aber etwas zur Seite drücken...

 

Auf diese 3 Plastiknasen oben musst Du aufpassen.

Diese brechen leicht,vor allem wenns nicht warm ist.:rolleyes:

Zum Glück ist jetzt Sommer!:D

 

Also oben ist diese Verkleidung nur "gesteckt,"unten ist die mit 2 Schrauben fixiert.

Teilenummer des Relais:

4H0 951 253 A

Ich würde aber bei Audi noch einmal nachfragen.

Die Teilenummern ändern sich alle paar Jahre!

 

Die Nummer die auf deinem Relais stehen wird,ist mit Sicherheit entfallen und dafür gibts Ersatz.

 

@ horch 2

Irgendwie reden wir an einander vorbei, oder ich verstehe dich einfach nicht.:D

 

Hupen laufen idR mit weit über 300Hz.Ich habe ein Truckhorn verbaut (300Hz)das ist schon recht tief...

Normale Hupen laufen mit ~500Hz.

 

Ich verstehe nicht,wieso 100Hz oder 300Hz was auch immer die Hupe zerstören soll.

Ein Spannungspeak bedingt durch die Induktivität ist doch beim Ausschalten dafür verantwortlich, wenn eine "defekte"Freilaufdiode diesen nicht abbaut!:kratz:

Kannste das mal genauer erläutern?:kratz:

Wieso sollen die Hz die Hupe killen?

Ich verstehe es nicht und ich habe schon ein Grundverständnis dafür.

bearbeitet von KugelwiderWillen

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
horch 2   
Man kann die Freilaufdiode auch direkt an die Hupe legen. :erstlesen:

Es ist ohnehin besser, die Gegen-EMK direkt an der Quelle zu killen, anstelle die Spannungspeaks im Kabelbaum bis zum Hupenrelais laufen zu lassen.

Da hast Du völlig recht. Dann müsste man die Hupe aber richtig gepolt anschliessen, und davon habe ich noch nicht gehört:rolleyes:

Ich denke mal, wenn die Störimpulse der Gegen-EMK über die Diode abgefangen werden(auch wenn erst am Relais) , dürfte da kein Problem sei. Das Bordnetz ist mit seinen hohen Blindkapazitäten/Blindinduktivitäten und niederohmiger Batterie sehr träge.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
horch 2   

....

@ horch 2

Irgendwie reden wir an einander vorbei, oder ich verstehe dich einfach nicht.:D

 

Hupen laufen idR mit weit über 300Hz.Ich habe ein Truckhorn verbaut (300Hz)das ist schon recht tief...

Normale Hupen laufen mit ~500Hz.

 

Ich verstehe nicht,wieso 100Hz oder 300Hz was auch immer die Hupe zerstören soll.

Ein Spannungspeak bedingt durch die Induktivität ist doch beim Ausschalten dafür verantwortlich, wenn eine "defekte"Freilaufdiode diesen nicht abbaut!:kratz:

Kannste das mal genauer erläutern?:kratz:

Wieso sollen die Hz die Hupe killen?

Ich verstehe es nicht und ich habe schon ein Grundverständnis dafür.

Ist egal, ob 100 oder 500Hz.

Wenn die Hupe betätigt wird, schaltet die Membram mit z.B. 500Hz an und aus. Die (sehr kräftige) Magnetspule in der Hupe wird also 500mal/sec über einen Kontakt auf der Membram an und ausgeschaltet. Es entstehen also 500mal/sec Ausschaltspitzen (Gegen-EMK) von wie ich denke so um -100bis -200Volt. Das führt zu Lichtbögen und sorgt dafür, dass die Membram nicht mehr den vollen Hub schafft. Deswegen der beschriebene Quäkton.

Und der Kontakt ist auch in kürzester Zeit abgebrannt = Hupe kaputt.:(

 

Die Freilaufdiode sorgt dafür, dass die Impulse der Gegen-EMK, die ja negativ sind, kurzgeschlossen werden und damit zusammenbrechen.

bearbeitet von horch 2

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Die Spitzen/Peaks sind ja nicht mein Problem.. auch nicht ob die Hupe 100Hz,300Hz oder 500 Hz hat, sondern das die Spitzen in dem Falle dann 100,300, oder 500 x auftreten sollen und dadurch der Kontakt gegrillt wird .

Immer vorausgesetzt,die Induktivität der Spule ist groß genug, um das 1 Sekunde lang mitzumachen.

Ich bin davon ausgegangen, das die Spannungsspitze nur 1x auftritt, wenn die Freilaufdiode defekt ist und dadurch die Hupe/Kontakt einen Defekt erleidet .

Mit den ~ 500 Peaks habe ich halt das Problem...

Aber wenn dem so ist,wieder was gelernt!

bearbeitet von KugelwiderWillen
Ob nun 500 oder 1x ist am Ende egal,einfach mal das Relais tauschen.;)

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
horch 2   

500 Peaks pro sec !! = 500x Funkenschlag pro sec !! Der Kontakt schmort Dir weg. Kann 10sec dauern oder auch eine Minute, dann ist Feierabend.

Ich habe das Gefühl, es fehlt eine grundsätzliche Information :kratz:.

bearbeitet von horch 2

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
jopo010   
Ich denke mal, wenn die Störimpulse der Gegen-EMK über die Diode abgefangen werden(auch wenn erst am Relais) , dürfte da kein Problem sei.

Und ich denke dass es nichts bringt (bzw. nur dann was bringt, wenn der Bediener fertig ist), da das Relais während des Hupens nur als DC Schalter fungiert. Die höherfrequente Stromunterbrechung geschieht am internen Schalter in der Hupe.

bearbeitet von jopo010

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
500 Peaks pro sec !! = 500x Funkenschlag pro sec !! Der Kontakt schmort Dir weg. Kann 10sec dauern oder auch eine Minute, dann ist Feierabend.

Ich habe das Gefühl, es fehlt eine grundsätzliche Information :kratz:.

Irgendwie beschleicht mich das Gefühl,das Du denkst ich wüsste nicht was ne Frequenz ist...

 

Ich versuche es mal anders...

Wenn wir von deinen 100 Hz mal ausgehen,sind das 100 Schaltvorgänge in der Sekunde!

Die Spannungsspitze dauert vll aber nur 10 ms...

Das sind 0,01 s bzw 1/100 einer Sekunde.

Wieso soll die Spitze 1 Sekunde lang wüten,wenn diese schon nach 10 ms vorbei ist und die Induktivität dadurch abgebaut ist?

 

Für mich ist eben die Spannungsspitze dafür verantwortlich und nicht die Hz,denn die Spannungsspitze braucht doch nurn Bruchteil einer Sekunde um die Induktivität bzw die Energie abzubauen!

Ist es da nicht egal,ob die Hupe nun 100 mal den Kontakt betätigt,wenn das beim ersten Mal schon alles gelaufen ist..?

Allerdings kenne ich mich mit elektrischen Hupen nicht aus.

Und man lernt nie aus.Ich habe allerdings noch so meine Zweifel an deiner These

bearbeitet von KugelwiderWillen

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
jopo010   
Ist es da nicht egal,ob die Hupe nun 100 mal den Kontakt betätigt,wenn das beim ersten Mal schon alles gelaufen ist..?

Nein, weil in eimem Puls sicher nicht genug Energie steckt, um den Schalter zu grillen, Anzahl und Erholzeit sind schon sehr wichtig, da bin ich bei horch.

Halbleiterschalter werden in vergleichbaren Anwendungen sogar oft dafür ausgelegt, bestimmte Abschaltenergien über den Kanal abzubauen.

bearbeitet von jopo010

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

:popcorn:

 

Wie schön - ein technisches Problem, welches meine Kugel (noch) nicht hat und eine Diskussion unter Fachleuten, der ich absolut nicht folgen kann. Ich muss nichts tun, kein weiterer Punkt auf meiner To-Do oder Haben-wollen-Liste, einfach nur mitlesen und sich freuen, dass sich solche Fachleute in diesem tollen Forum tummeln. Herrlich entspannend - weiter so :D

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Nein, weil in eimem Puls sicher nicht genug Energie steckt, um den Schalter zu grillen, Anzahl und Erholzeit sind schon sehr wichtig, da bin ich bei horch.

Halbleiterschalter werden in vergleichbaren Anwendungen sogar oft dafür ausgelegt, bestimmte Abschaltenergien über den Kanal abzubauen.

 

Es geht mir aber hauptsächlich dadrum, ob 100 Hz auch wirklich 100 Spitzen sind,wenn denn 1 Spitze z.B. nur 10ms dauert,warum sollen dann noch 99 oder mehr folgen.

Die ganze "Energie" von der Induktivität ist doch nach 10ms schlagartig mit dem ersten Lichtbogen schon weg.

Aber seis drum.

Vll bin ich auch zu blöd...:D

Man weiß es nicht.

Wäre nur schön wenn es eine Rückmeldung gibt,obs das Relais nun war.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
jopo010   
Die ganze "Energie" von der Induktivität ist doch nach 10ms schlagartig mit dem ersten Lichtbogen schon weg.

Und was passiert beim nächsten Einschalten? Richtig, es wird Energie in der Induktivität gespeichert, die beim Abschalten wieder abgebaut werden will. ;)

Btw, gerade vorhin ein Hupenrelais zerlegt und wenig überraschend festgestellt, dass da überhaupt keine Freilaufdiode verbaut ist, Begründung dafür siehe #21.

Das Relais kann aber trotzdem die Fehlerursache sein, verschleißfrei sind die Teile ja nicht gerade. Ebenso würde ich die Steckverbindungen bis zur Hupe überprüfen.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Shadout   
irgendwie beschleicht mich das gefühl,das du denkst ich wüsste nicht was ne frequenz ist...

||

v

ich versuche es mal anders...

Wenn wir von deinen 100 hz mal ausgehen,sind das 100 schaltvorgänge in der sekunde!

Die spannungsspitze dauert vll aber nur 10 ms...

Das sind 0,01 s bzw 1/100 einer sekunde.

q.e.d.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
ra9na   

Dem ist nichts hinzuzufuegen :D!

Ach doch... vielleicht, dass 500 Spannungsspitzen in der Sekunde vielleicht schaedlicher sein koennen als 100 :huh:!

Ich glaube aber auch, dass hier eine Induktivitaet fuer den Schaden verantwortlich ist. Die Induktivitaet muss irgendwo durch eine Freilaufdiode abgefangen werden. Am besten direkt an der Hupe parallel gegen die Stromrichtung geschaltet. Aber wieso das ueberhaupt notwendig ist, bleibt schleierhaft. Bei den anderen A2s gehts ja auch... Also muss irgendein Teil in dem Stromkreis defekt sein. Aber was? Dazu kenne ich das Auto elektrisch viel zu wenig.

bearbeitet von ra9na

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Und was passiert beim nächsten Einschalten? Richtig, es wird Energie in der Induktivität gespeichert, die beim Abschalten wieder abgebaut werden will. ;)

Wenn der Hupentaster losgelassen wird und das Relais den Kontakt öffnet,dann gibt es nur noch Induktivitäten die den Strom weiter treiben kann.

Wenn diese Induktivität dann abrupt in Form einer Spannungsspitze abgebaut wird ,dann ist die Induktivität "leer"!Die Spannungsspitze dauert doch keine Sekunde um 100 oder 300 oder 500 mal zu wüten,wenn nach vll 10ms die Induktivität keinen Strom mehr vorantreibt.

Das beim nächsten Betätigen des Hupentasters wieder die Induktivität "geladen" wird dadrum gehts nicht!

Es geht dadrum ob das auch 100,300 oder 500 mal in einer Sekunde passiert!

Das denke ich nicht.

Dem ist nichts hinzuzufuegen :D!

Ach doch... vielleicht, dass 500 Spannungsspitzen in der Sekunde vielleicht schaedlicher sein koennen als 100

Das 500 Wiederholungen dann schädlicher sein können als 100, ist nicht die Frage.Das sollte einem der gesunde Menschenverstand schon sagen,die Frage ist, ob die Induktivität die 100 oder 500 ...Wiederholungen je nach Frequenz der Hupe auch 1 Sekunde lang den Strom vorantreiben kann?!

Wie kommt ihr darauf, das die Induktivität das 1 Sekunde schafft?

Dann und nur dann,kommt ihr auf eure Frequenz von 100,500 was auch immer!f=1/T

Bei 100 Hz beträgt die Periodendauer zufällig genau 10ms,da man damit besser rechnen kann.

Eine Spannungsspitze sollte auch in dem Bereich liegen..pi mal Daumen

Ich denke nach ca. 10 ms war es das.Das wäre bei 100 Hz genau 1 Spannungsspitze trotz 100 Hz.Bei 300 Hz vll 3...

Mag sein das ich falsch liege,aber ich glaubs nicht.;)

Die Freilaufdiode verhindert ja ein abruptes Abschalten.Da dauert es natürlich länger je nach Widerstand und Größe der Induktivität...

bearbeitet von KugelwiderWillen

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
ra9na   

Ja natuerlich wird die Induktivitaet bei 500Hz 500 mal in der Sekunde geladen und entladen!

Das passiert nicht nur beim ersten Einschalten/Betaetigen der Hupe! Die Frequenz ensteht ja dadurch, dass der Stromkreis (von irgendeinem Frequenzgenerator) staendig geoeffnet und geschlossen wird. Dabei ensteht somit jedes Mal die Spannungsspitze, die durch die Induktivitaet hervorgerufen wird.

Ich hoffe, dass war jetzt verstaendlich...

Wenn der Hupentaster losgelassen wird und das Relais den Kontakt öffnet,dann gibt es nur noch Induktivitäten die den Strom weiter treiben kann.

Dass in dem Stromkreis des Hupentaster auch eine Induktitaet vorhanden ist, bezweifelt auch keiner (jeder Leiter ist gleichzeitig Kapazitaet, Induktivitaet und Widerstand). Die ist aber bestimmt nicht dafuer verantwortlich, dass die Hupe das Zeitliche segnet. Die wird lediglich das Relais beinflussen, welche dann den Schwingkreis fuer die Hupe erzeugt. Der Schwingkreis ist hier das Problem. Ich glaube daher ruehrt auch unsere verschiedene Meinungen dazu. Du meinst schlicht einen andern Stromkreis, den der zwischen Hupentaste und Relais ist und nicht den zwischen Relais und Hupe!

bearbeitet von ra9na

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Mit einer Freilaufdiode wäre

die Formel wäre T= L/R.

Zeitkonstante T = Induktivität der Spule / den Widerstand

Da erhält man dann ne genaue Zeit,die dann auch mal länger sein kann.

Wenn der Widerstand durch abrupte Abschalten gegen unendlich geht,ist die Spannungsspitze sehr groß und die Zeit sehr klein.Wie klein die Zeit genau ist, kann ich zumindest nicht genau sagen, da ich auch nicht weiß wie groß der Widerstand wirklich ist..ich gehe von 10 ms aus,könnte auch im müh s Bereich liegen.

Daher will ich wissen, wir ihr auf 100, 300 oder 500 Spannungsspitzen pro Sekunde kommt. Bitte mal belegen,den ich verstehe es zumindest nicht und bezweifle es ...

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

;)Soll er einfach das Relais tauschen..;)

Ra9na leider ist deine Antwort eben auch nicht ganz korrekt.

Mags ungern noch einmal formulieren müssen und korrigieren...

Der "Frequenz generator" ist hier die Induktivität in der Hupe,die den Anker anzieht.. Aber egal.

Wenn es jemand mit Formeln untermauern kann das es so ist ,wäre es schön,wenn er dies kundtut.

Bis dahin soll er einfach das Relais tauschen.:D

bearbeitet von KugelwiderWillen

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
jopo010   

@Kugel: Würde die Induktivität nicht exakt einmal pro Periode auf- und entmagnetisiert werden, könnte auch keine Schwingung entstehen und die Membran würde in eine feste Position verharren. Somit bekommst du am Ende jeder Periode die selbe Überspannung, glaube es einfach. ;)

Die absoluten Werte und die Art, wie man die Induktivität entmagnetisiert beinflussen nur die Ein- und Ausschaltzeiten (und damit die Schwingfrequenz).

Wenn du es immer noch nicht glaubst, kannst du mir gerne'ne PN schicken, es kommt ja langes WE, da kann ich dir gerne was simulieren. :D

 

Grüße...

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Hast auch ne PN.

Die PN ist nun auch wieder länger geworden ... glaub ich logge mich für heute aus,das Forum entzieht mir zu viel Energie.

Scheiß Induktivität!:D

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
ra9na   

Weiss denn jemand von euch, wie die Frequenz genau erzeugt wird?

Ich bezweifle, dass es ein einfacher LC Schwingkreis ist...:confused:

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Weiss denn jemand von euch, wie die Frequenz genau erzeugt wird?

Ich bezweifle, dass es ein einfacher LC Schwingkreis ist...:confused:

 

Könnte man vielleicht so sehen...

Wenn C dann die mechanische Feder ist,die den Anker zurück zieht..

 

Allerdings stellt eine reale Spule schon einen parallel Schwingkreis da und dann kommt noch die mechanische Feder hinzu,die man als C ansehen könnte...

 

Ich weiß allerdings nicht,ob uns das überhaupt weiter bringt.:rolleyes:

 

So wird die Frequenz idR wohl erzeugt ra9na...

Aufschlaghorn – Wikipedia

 

Geht man erst einmal davon aus,dass ein Schalter oder Relaiskontakt geschlossen ist,damit überhaupt ein Strom bis zur Hupe fließen kann ,dann passiert folgendes.

So verstehe ich dies zumindest.;)

Der Strom fließt über den Kontakt in Richtung Spule und dort wird ein Magnetfeld aufgebaut.

Dadurch wird der Anker angezogen und dieser öffnet dadurch den Kontakt ,wodurch eben der den Stromfluss unterbrochen wird und das Magnetfeld kurz danach einbricht.

 

Eine Feder die hier wohl nicht dargestellt ist,zieht den Kontakt/Anker dann wieder in die geschlossene Position,wodurch wieder ein Strom fließen kann und sich das Magnetfeld somit wieder aufbaut und so weiter und so weiter.

Die Federkraft der Feder ist demnach relativ wichtig zur Frequenzerzeugung.Wenn diese Kraft hoch ist,wird der Anker ja schneller zurück gezogen und die Frequenz steigt.

So verstehe ich dies zumindest.

 

Die "Membran"macht den Ton!;):janeistklar:

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
horch 2   

Völlig korrekt. Die Feder ist die Membram selbst. Wenn man dann noch die Eigenfrequenz der Membram berücksichtigt, hat man einen optimalen Wirkungsgrad.

Alles bekannt unter Wagnerscher Hammer.

Statt Freilaufdiode kann man auch einen Löschkondensator (über den Membramkontakt) nehmen. Hier allerdings nicht diskutiert, weil beim TE mehrere Hupen defekt gingen. Unwahrscheinlich, dass bei allen der Kondensator defekt war.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Ich habe heute noch einmal drüber nachgedacht...

Vll bin ich jetzt noch mehr verwirrt als vorher..

Ach jopo Du hast ne sehr lange PN.Sry;)

Ach und schönes Progrämmchen....

 

Aber:

Warum soll die Freilaufdiode überhaupt dran Schuld sein?

Diese hängt doch im Steuerkreis vom Relais.

Die hat doch absolut nix mit dem Hauptstromkreis von der Hupe zu tun .

Würde ne Freilaufdiode antiparallel zum Relaiskontakt(Hauptstromkreis) hängen ,wäre das was anderes,aber dem ist doch nicht so...

Die ist doch nur für den Steuerkreis .. hmm

 

Die Freilaufdiode im Relais baut doch nur die Induktivität der Relaisspule ab.

 

Oder wie seht ihr das?

p.s.

Etwas ausführlicher hats noch jopo bekommen.

Mein Beileid!:D

bearbeitet von KugelwiderWillen

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
ra9na   

Sorry!

Hab wohl zu "elektrotechnisch" gedacht!

Das ist eine sehr simple Lösung auf die ich wirklich nicht gekommen wäre. Vor allem nicht, dass das noch heute so tatsächlich in Fahrzeugen vorkommt, wo doch mittlerweile alles technisier wird. Ich wäre jetzt wirklich von einem diskret aufgebauten Frequenzgenerator ausgegangen, der über einen fetten Transistor dann die Membran zum Schwingen bringt...

Wenn das aber so funtkioniert, dann dann es keine fehlende Freilaufdiode oder ein C sein.

Man müsste mal den Stromlaufplan von der Hupe kennen...

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Ich habe den Stromlaufplan!:):D

Müsste dafür nur mal nachschauen...

Ein guter A2 Fahrer hat diese Dokumentation,genau wie 1 Liter Öl und Zündspulenabzieher im Kofferraum.:janeistklar:

 

Wird sich aber nix dran ändern, wenn ich da einmal genau nachschaue...;)

bearbeitet von KugelwiderWillen

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Ich würde wirklich mal auf die Kontakte/Kabel bei der Hupe schauen...

Ist da etwas korrodiert?

 

Wenn ja,würde ich schon fast dort das Problem vermuten...

bearbeitet von KugelwiderWillen

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
DrJones   

Hupe war ja neu und die Kontakte waren tutti, weil auch mal getasucht... Bin leider noch nicht zum Umbau gekommen.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Erstelle ein Benutzerkonto oder melde dich an, um zu kommentieren

Du musst ein Benutzerkonto haben, um einen Kommentar verfassen zu können

Benutzerkonto erstellen

Neues Benutzerkonto für unsere Community erstellen. Es ist einfach!

Neues Benutzerkonto erstellen

Anmelden

Du hast bereits ein Benutzerkonto? Melde dich hier an.

Jetzt anmelden
Melde dich an, um diesem Inhalt zu folgen