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Zahnriemen 1.2 TDI mit Teflon-Beschichtung

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Hallo ANY-Fahrer,

 

wer konnte schon Erfahrungen bzgl. eines mit Teflon beschichteten Zahnriemen machen!?

 

Da ich meine Verbräuche, auch in Abhängigkeit der Fahrprofile, stets genau dokumentiere, komme ich auf Wechsel des Zahnriemen mit Teflonbeschichtung zu einem durchschnittlichen Minderverbrauch von 0,2L Diesel. Das wären im Verhältnis zum Normverbrauch ca. 6,5%. So recht glauben kann / will ich das nicht und geänderte Steuerzeiten etc. vor und nach dem Wechsel sind ebenso definitiv auszuschließen.

 

Dieser Zahnriemen von Dayco, der auch von Febi-Bilstein als Satz vertrieben wird, dient eigentlich primär der erhöhten Lebensdauer.

 

Welche Erfahrungen habt Ihr gemacht?

 

Gruß

Carsten

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Habe bei den Zahnriemen an sich noch keine Unterschiede feststellen können, meistens lag es an der Einstellung.

Bist du sicher, dass die Steuerzeiten genau die gleichen sind? Schau mal im Messwerteblock 4 den Syncronisationswinkel an. War der vorher zu jetzt/nachher gleich?

Bei meinem Bora 4 Zyl. TDI sehe ich den Unterschied schon im Leerlaufverbrauch auf der MFA bei nur sehr geringfügig veränderten Steuerzeiten. (0,5L/h zu 0,8L/h)

Wir haben in einem Golf 4 AXR die Steuerzeiten am Nockenwellenrad von normal (abgesteckt) geringfügig in Richtung früh (ca. 2mm) verstellt und seitdem braucht er ca. 0,3L weniger (jetzt 5,0 - vorher 5,3 - bei gleicher Fahrweise)

 

Es gab dazu mal was bei den Dieselschraubern, das Durchzugsverhalten wurde dadurch auch verändert. Wenn die Steuerzeiten recht früh stehen, dann geht er unten raus besser. Stehen die Steuerzeiten eher spät, dann ging er gleichmäßiger und oben raus besser. Der Verstellbereich liegt aber im unteren einstelligen mm-Bereich.

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Wenn durch Reibung der Energiegehalt von 200 ml Diesel auf 100 km am Riemen verheizt würde, müsste dieser dann nicht merklich warm werden?

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Bist du sicher, dass die Steuerzeiten genau die gleichen sind? Schau mal im Messwerteblock 4 den Syncronisationswinkel an. War der vorher zu jetzt/nachher gleich?

 

Ja da bin ich mir ganz sicher und wurde auch gegengeprüft. :TOP:

 

Bei meinem Bora 4 Zyl. TDI sehe ich den Unterschied schon im Leerlaufverbrauch auf der MFA bei nur sehr geringfügig veränderten Steuerzeiten. (0,5L/h zu 0,8L/h)

Wir haben in einem Golf 4 AXR die Steuerzeiten am Nockenwellenrad von normal (abgesteckt) geringfügig in Richtung früh (ca. 2mm) verstellt und seitdem braucht er ca. 0,3L weniger (jetzt 5,0 - vorher 5,3 - bei gleicher Fahrweise)

 

Das war eigentlich mein erster Verdacht, der sich aber nicht bestätigt hatte. Kann ich von einem 1J4 KB: ARL auch bestätigen, sieht man wirklich im LL in der MFA !!

 

Wenn durch Reibung der Energiegehalt von 200 ml Diesel auf 100 km am Riemen verheizt würde, müsste dieser dann nicht merklich warm werden?

 

Im Grunde kann man dem nicht wiedersprechen, aber zu bedenken ist, der Zahnriemen leitet die Wärme über die Zahnräder und Laufrollen ab. Die Rollen und Zahnräder werden auch "Reibungswärme" produzieren. Daher ist es messtechnisch für mich schwer nachzuvollziehen. Es sei denn, die Temperatur des belasteten Zahnriemen läge über der Temperatur der in Kontakt stehenden Motorenteile !?

 

Die Zahnriemen mit Teflonbeschichtung werden schon zur Energieeinsparung verwendet, aber das geht mit der Reduzierung der Breite einher.

Bisher waren solche Werbeversprechen ist substanzlos anzusehen, oder sollte sich wirklich etwas bewegen?!?

 

Vielen Dank schon einmal für Eure Hinweise, hilft schon eventuelle gedankliche Fehler meinerseits auszuschließen. :)

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Rechnen wir das ganze doch einmal:

 

200 ml mehrverbrauch, heist 80 ml equivaltenter Brennwert vom Diesel bei 40% Wirkungsgrad. (sehr hoch angenommen)

 

Diesel hat nen Brenwert von 11.8 kwh /kg, bei 0.84er Dichte (t/m^3) demzufolge 9.9 kwh/l

 

multipliziert man das jetzt mit 0.08 l erhält man 0.79kwh an Energie die gespart werden soll pro 100km

 

Bei 100km/h wären das also konstante 790 Watt die durch die beschichtung gespart werden würden sollen. Das ist ungefähr 1PS.

 

Wenn man schätzen würde, dass der gesamte Riementrieb 790 Watt bräuchte um bei 2500 upm des Motors durchgewalkt zu werden würde ich das breits als viel zu hoch schätzen. 790W schafft kaum ein untrainierter Mensch über 1 Minute auf dem Ergometer.

Ich schätze mich aber durchaus ein, einen Riemen (ohne dass eine Motor dran hängt) spielend auf der Geschwindigkeit zu halten.

 

Sagen wir mal 200 Watt verbrät der Riemen (luftschätzung). Durch die Wundersame Beschichtung sparen wir sagenhafte 10%.

 

Das wären 20 Watt.

Das wären 0.02 kwh bei 100kmh in 1h

Das wiederum wären 0.005 liter Diesel bei 40% Wirkungsgrad.

Das wären 5 € gesparter Kraftstoff auf die Lebensdauer des Zahnriemens v. 90tkm.

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Einmal weniger Bodenblech pro Woche bringt mehr. :D

Macht aber weniger Spaß.

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Einmal weniger Bodenblech pro Woche bringt mehr. :D

Macht aber weniger Spaß.

 

noch einmal weniger Bodenblech....das kennt man als 1.2er Fahrer doch nicht.....

 

wir haben trotzdem Spaß:janeistklar:

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noch einmal weniger Bodenblech....das kennt man als 1.2er Fahrer doch nicht.....

 

wir haben trotzdem Spaß:janeistklar:

 

selbstverständlich kenne ich Bodenblech!

 

200 km/h wollen schließlich gehalten werden.

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Hm...wenn Teflon Reibung vermindert aber die Reibung es ist den Zahnriemen sicher dort zu halten wo er hingehört...erhöhe ich dann bei 10% Reibungsverlust nicht die Wahrscheinlichkeit, dass er ab-oder überspringt um 10% ?

 

Beherrsche nur Finanzmathematik, bin kein Technikus. Wenn diese Folgerung von mir der totale Quark ist - bitte ehrlich sagen :)

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Hm...wenn Teflon Reibung vermindert aber die Reibung es ist den Zahnriemen sicher dort zu halten wo er hingehört...erhöhe ich dann bei 10% Reibungsverlust nicht die Wahrscheinlichkeit, dass er ab-oder überspringt um 10% ?

 

Beherrsche nur Finanzmathematik, bin kein Technikus. Wenn diese Folgerung von mir der totale Quark ist - bitte ehrlich sagen :)

 

is quark, weil der Zahnriemen Zähne hat und damit Formschluss und keinen Kraftschluss.

 

D.h. deine Annahme könnte verfolgt werden, wenn der Riemen auf Reibung (wie z.b. beim Keilrippenriemen) halten würde. Das tut er aber nicht.

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Könnte es sein das der alte zahnriemen sich ein bisschen erweitert hat - und deshalb die Steuerzeiten auch ein bisschen - anstatt das wir hier eine Änderung in der Reibung haben?

 

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Könnte es sein das der alte zahnriemen sich ein bisschen erweitert hat - und deshalb die Steuerzeiten auch ein bisschen - anstatt das wir hier eine Änderung in der Reibung haben?

 

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NEIN, siehe #4

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der Zahnriemen Zähne hat und damit Formschluss und keinen Kraftschluss wie beim Riemen auf Reibung (wie z.b. beim Keilrippenriemen).

(Habe das wesentliche sinngemäß Zusammengefasst)

 

 

Ohne Ironie:

die technische Fachsprache im Deutschen ist manchmal ein echter Genuss. Selbst ich als technischer Laie begreife sofort (nachdem es clekilein mit diesen beiden begriffen erklärt hat), was mit Formschluss und Kraftschluss gemeint ist.

 

Präzise sprachliche Begriffe sind sogar beim Lesen durch Laien bisweilen ein Genuß. Ausländer sagen immer, die deutsche Sprache sei so schwierig. u.a. wegen der Aneinanderreihung diverser Wörter in einem Begriff. Ich erwidere dann: "Nein, die dt. Sprache ist absolut logisch, man muss nur der Logik folgen".

 

:)

 

War jetzt zwar oT, aber es fiel halt jetzt mal wieder auf. Im Deutschen ein klares wort, in den meisten anderen Sprachen (am schlimmsten: Frz) muss dafür ein ganzer (Neben-)Satz herhalten.

 

Nochmals: KEINE Ironie, ich meine das ganz ernst. :)

Edited by Mehrschwein

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