Melde dich an, um diesem Inhalt zu folgen  
Blabladriver

Lebensdauer von Bremsbelägen und Scheiben

Recommended Posts

Mich würden mal ein paar Praxiserfahrungen interessieren. Wie langen halten/hielten bei euren Fahrzeugen die Bremsbeläge und Bremsscheiben? Das ist natürlich vom Fahrstil und vom Streckenprofil abhängig, aber mich würde auch ein Vergleich zwischen Vorder- und Hinterachse interessieren.

1.Fahrzeugtyp / Motorisierung

2.Streckenprofil

3.VA oder HA

4.Hersteller und Lebensdauer

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

1.Fahrzeugtyp / Motorisierung: 1.2 TDI

2.Streckenprofil: Mittelstrecke mit hügeliger Topographie; Als 1.2 Fahrer Konstruktionsbedingt quasi 'dauerbremser' ;-)

3.VA oder HA: Vorderachse

4.Hersteller und Lebensdauer: Beim (VW-)Freundlichen durch Vorbesitzer Bremsbeläge und Bremsscheibe bei 190tkm erneuert. Beläge werden voraussichtlich etwa 80.000km halten, Bremsscheibe deutlich länger.

bearbeitet von MartinB82
  • Daumen hoch. 1

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Hinterachse (mit Scheiben) hat immer das Problem von gammelei (siehe Forenthreads dazu) entsprechend ist die Frage nicht wirklich sinnvoll.

Dazu kommt das der 1.2 die Alutrommeln haben, und die 75PS Fraktion - was die grossteil alle A2s ausmacht  - haben auch trommel hinten. 

 

Geht's hier um Materialempfehlungen oder was anderes?

 

 - Bret

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Bei meinem FSI halten Beläge und Scheiben hinten immer von Tüv zu Tüv, also 2 Jahre. Dann sind sie vergammelt, nicht runter gebremst. Letztes Jahr hätte ich also hinten wieder neue Scheiben gebraucht. Da wir aber den Rost weg geschliffen hatten, hat der Prüfer zwar gemault, aber die Scheiben noch mal durchgewunken. Vorne wechsel ich alle 4 Jahre vor dem Tüv. Die sind dann auch gut abgenutzt, aber noch nicht am Limit. Gekauft hatte ich bisher immer bei Audi.

  • Daumen hoch. 1

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

ich habe letzten Sommer meinen Sohnemann (Führerscheinneuling) mit unserem 1,2l A2 für zwei Wochen in Urlaub fahren lassen - vorher alles schick gemacht, Auto sollte ja fit sein. Die Bremsen vorne waren neu - Scheiben und Beläge - mein Sohn ist mit seinem Freund 4500 km gefahren - Mautstrecken gemieden, Alpen überquert etc. - danach waren die Bremsscheiben angelaufen ausgeglüht und kräftig ("es stank") gebraucht - sie funktionieren noch gut aber ich habe mich schon etwas erschrocken, welche Fehlerquelle Audi hier eingebaut hat... - bergab überwiegend ECO-gerollt...und aus Unerfahrenheit alles fußgebremst. Ansonsten hat der Wagen nach 265 tsd zum ersten Mal neue Scheiben vorne gebraucht und hinten haben wir inzwischen dreimal die Beläge erneuert - entsprechend der allgemein schonenden Fahrerei mit diesem Leichtei - hinten besteht immer wieder das Problem der einseitigen Abnutzung durch Fehlfunktion der Handbremse-/Automat. Nachstellung - Kontrolle nötig!

  • Daumen hoch. 1

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Motorisierung: 1,4 TDI (66kW)

Streckenprofil: jedes Wochenende 400km Autobahn, unter der Woche Stadtverkehr

HA

2013 beim Freundlichen

Die Lebensdauer der (originalen) HA-Bremsscheiben ist erschreckend kurz. Alle vier Jahre nach 80.000km sind die so stark angerostet, dass der Mann beim der HU immer die Krise kriegt. :-(

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

90% des Einflusses auf die Abnutzung sitzt eh hinterm Steuer.

Ja und bergab nutzt man auch in der Sparkugel die Motorbremse und schaltet mit der Hand runter damit die auch sinnvoll wirkt.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Am 16.2.2017 um 09:55 schrieb kleinweich:

ich habe letzten Sommer meinen Sohnemann (Führerscheinneuling) mit unserem 1,2l A2 für zwei Wochen in Urlaub fahren lassen - vorher alles schick gemacht, Auto sollte ja fit sein. Die Bremsen vorne waren neu - Scheiben und Beläge - mein Sohn ist mit seinem Freund 4500 km gefahren - Mautstrecken gemieden, Alpen überquert etc. - danach waren die Bremsscheiben angelaufen ausgeglüht und kräftig ("es stank") gebraucht - sie funktionieren noch gut aber ich habe mich schon etwas erschrocken, welche Fehlerquelle Audi hier eingebaut hat... - bergab überwiegend ECO-gerollt...und aus Unerfahrenheit alles fußgebremst. Ansonsten hat der Wagen nach 265 tsd zum ersten Mal neue Scheiben vorne gebraucht und hinten haben wir inzwischen dreimal die Beläge erneuert - entsprechend der allgemein schonenden Fahrerei mit diesem Leichtei - hinten besteht immer wieder das Problem der einseitigen Abnutzung durch Fehlfunktion der Handbremse-/Automat. Nachstellung - Kontrolle nötig!

 

 

KEINE Bremsscheibe dieser Welt hält so Dummes und gefährliches HAndeln wie eine Alpenüberquerung mit Abwärtsfahrten im Leerlauf (=Eco-Modus) aus! 

Mir ist eine FAmilie bekannt, welche das vor vielen Jahren auch mit neuen Bremsscheiben in einem gehobenen Mercedes-Modell fertig brachte.... Geiz (wie im Fall der FAmilie im Mercedes) und Dummheit sind hier die wirklich einzigen Faktoren, keineswegs die Bremsanlage des 1,2 TDI oder anderer A2. Auch, wenn ich der meinung bin, daß insbesondere der 1,2 TDI bessere Scheiben und Beläge benötigt als die Serienscheiben (und ich das auch bereits installiert habe): So ein verhalten hätte auch die beste Bremsanlage an den Rand des versagens oder darüber hinaus gebracht - nur eben etwas später. Dass er unverletzt zurück kam, ist eher positiv zu sehen.

Das wirft auch kein gutes Licht auf seine Fahrschule.... Motorbremse ist derart wichtig, daß ich persönlich wirklich keinen Anfänger kennengelernt habe, der das nicht drauf hatte.... weil es in Theorie und Praxis in der Fahrschule vielfach betont wurde.

 

Ist nicht böse gemeint, es entsetzt mich nur etwas...

 

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

In meiner Fahrschule (2002) war die Information über die Motorbremse auch eher theoretischer Natur.

Ich befürchte leider dass aufgrund fortschreitender Technik solch "simple Techniken" langsam im Bewusstsein der Fahrlehrer hinten runter fallen.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
vor einer Stunde schrieb Nagah:

In meiner Fahrschule (2002) war die Information über die Motorbremse auch eher theoretischer Natur.

Ich befürchte leider dass aufgrund fortschreitender Technik solch "simple Techniken" langsam im Bewusstsein der Fahrlehrer hinten runter fallen.

 

 

Meiner Meinung nach ist es einfach -wie fast immer - ein individuelles Problem bei den Verantwortlichen (=Fahrschule und prägende eigenes soziales Umfeld, insbesondere Familie).

 

Meine Tochter hat vor 6 Jahren in Köln den Führerschein gemacht.

wenn ich der den Sinn der Motorbremse  erklären wollte, würde sie nur mit den Augen rollen, frei nach dem Thema "für wie blöd hältst Du mich eigentlich?" ....  Sie hat es - bei ihrem erfreulicherweise sehr guten Fahrstil, der m.E.n. Eindeutig umsichtiger und Besser war als meiner unmittelbar nach dem Loslassen auf die armen anden Verkehrsteilnehmer :D - zuvor ausreichend  auf gemeinsamen Fahrten mit mir als Fahrer gesehen und vermutlich auch in der Fahrschule gelernt.

 

Wenn solch elementaren Sicherheitsaspekte und Regeln nach der Führerscheinprüfung nicht fest verankert sind wie bspw solche simplen Dinge wie Anfahren am Berg etc es ja sind, hat die Fahrschule wirklich versagt.

 

Aber ich befürchte, es ist einfacher, eine Fahrschule aufzumachen bzw Fahrlehrer zu werden, als eine Frittenbude aufzumachen.... Obwohl Fahrlehrerfunktion EXTREM seriöse und verantwortungsvolle Ausübung verlangt: schliesslich prägt man maßgeblich das Bewusstsein, Gefahreneinschätzung und Fahrstil von hundeten bzw gar tausenden von Fahrern - möglicherweise sogar lebenslang....

 

bearbeitet von Mehrschwein

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Zurück zum Thema:

 

Grundsätzlich sind solch dramatisch wichtigen Zubehörteile wie Bremsanlage und Reifen NICHT unter Preislichen oder anderen wirtschaftlichen Aspekten wie "Haltbarkeit" zu betrachten.

 

Die finanziellen Unterschiede sind auf den km Fahrstrecke bezogen derart lächerlich gering, daß sich solche Diskussionen eigentlich verbieten.

Darüber hinaus möchte ich zum gefühlt 36272.836ten Mal meinen Standardkommentar dazu abgeben:

 

Die "billigsten" Reifen, Bremsscheiben/Trommeln und Bremsbeläge sind diejenigen, mit denen man Dank höherer Sicherheitsreserven im unvorhersehbaren Fall eines Notfalls noch auf der Strasse bleibt, das Fahrzeug beherrschbar bleibt  und man noch rechtzeitig zum Stehen kommt. Und man selber sowie andere Teilnehmer  nicht zu Schaden kommen.

 

Zudem ist der Fahrstil, die überwiegende Fahrstrecke und nicht so sehr das Produkt selber ganz überwiegend maßgeblich für die "Haltbarkeit" - es nützt auch nichts, wenn in einem wegen im wahrsten Sinne des Wortes "billiger" Ersatzteile das Fahrzeug zwar schrott ist, aber darin befindlichen Beläge und Scheiben noch weitere 10.000km das russische Roulette mit der Sicherheit "bestanden" hätten, dank 

REINEM  ZUFALL des Schicksals.

 

ich bin immer wieder überrascht, wieviele Leute absurde und gefährliche Prioritäten setzen, indem sie nicht eine Sekunde zögern, um Tausende Euro sinnlos zu vergeuden, damit ihr Auto chic aussieht, dafür aber umso mehr jeden Cent bei (überlebens-) wichtigen Grundausstattungen sparen...

 

Die erschütternden Ergebnisse solchen Handelns und die grausigen, damit verbundenen Schicksale, ruinierte Familien, zerstörte Lebensentwürfe (nicht nur der unmittelbaren Beteiligten, sondern auch der oft vergessenen Familienmitglieder und des sozialen Umfeldes) sehe ich berufsbedingt überdeutlich seit über 40 Jahren... Dann ist es jedoch zumeist definitiv zu spät..

 

Kurz:

 

 

Das Wort "Lebensdauer" sollte sich stets an der (Über-)Lebensdauer der Verkehrsteilnehmer und NICHT an der "Lebensdauer" der Bremsbeläge und -Scheiben oder Reifen  orientieren.

 

 

bearbeitet von Mehrschwein

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Trotz all dem: eine Bremse sollte regelmäsig benutzt werden,

dann gibt es die Rostschäden auch nicht.

 

MfG Chris

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
vor 2 Stunden schrieb 5-ender:

Trotz all dem: eine Bremse sollte regelmäsig benutzt werden,

dann gibt es die Rostschäden auch nicht.

 

MfG Chris

 

 

Das ist völlig richtig.

Ebenso sollte *gerade die langlebigen* Bremsen umso mehr einer zwischenzeitlichen Sichtung mit Überprüfung der Gängigkeit unterzogen werden, weil die Gefahr einer schleichenden Funktionseinschränkung unabhängig vom Abnutzungsgrad geschehen kann.

Ich bin ganz überwiegend Langstrecke gefahren und zudem sehr vorausschauend.

Gerade deswegen habe ich regelmäßig Vollbremsungen gemacht, wenn ich merkte, daß die Bremswirkung allmählich nachließ.

 

Wenn die Autobahn frei war, ich also niemanden zu risikoreichen Reaktionen verleiten konnte, keine Ladung im Auto war und trockene Strasse gegeben war, habe ich auf der Spur zur Abfahrt vor dem abfahren Vollbremsungen gemacht, ggf. einige Male. verrottete Bremsscheiben vorne kenne ich nicht. Und hinten wird nach Umbau auf Scheiben mit Pro-Lagern á la Nuerne89 ebendas sicher verhindert.

 

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

1.Fahrzeugtyp / Motorisierung: 1.2 TDI

2.Streckenprofil: Autobahn, Stadt & Land

3-4. Voderachse 40tkm mit Textar Bremsscheiben/Beläge

 

Die Beläge sind mittlerweiler einseitig abgefahren, hab die heute samt Scheiben gegen Brembo Max ausgetauscht.

 

 

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Erstelle ein Benutzerkonto oder melde dich an, um zu kommentieren

Du musst ein Benutzerkonto haben, um einen Kommentar verfassen zu können

Benutzerkonto erstellen

Neues Benutzerkonto für unsere Community erstellen. Es ist einfach!

Neues Benutzerkonto erstellen

Anmelden

Du hast bereits ein Benutzerkonto? Melde dich hier an.

Jetzt anmelden
Melde dich an, um diesem Inhalt zu folgen