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[Lupo 3l 1.2 TDI AYZ] Hilfe, Motor startet nicht trotz erfolgreicher GGE!

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Hallo,

 

ich habe ein Problem mit einem Lupo 3l 1.2 TDI AYZ Bj. 2002. Trotz erfolgreich durchführbarer GGE startet der Motor nicht im letzten Schritt der GGE.

 

Es gab ein Problem mit der Sicherungsbox im Motorraum wo oxidierte Kontakte zu Spannungsproblemen und damit verbunden zu diversen Fehlereinträgen führten. Nach Reinigung der Kontakte und Einsetzen neuer Sicherungen tauchen nun keine Fehler mehr auf, Fehlerspeicher ist frei von neuen Einträgen.

 

Anlasser und Getriebesteuergerät wurden bereits auf Verdacht getauscht und können als Fehlerursache ausgeschlossen werden.

 

VCDS Kabel und Laptop sind vorhanden.

 

Bin für jede Hilfe äußerst dankbar!

 

Auf der Fehlersuche habe ich mich an folgendem Leitfaden orientiert.

https://wiki.a2-freun.de/wiki/index.php/Messungen_und_Prüfungen_am_automatisierten_Schaltgetriebe_durchführen

 

Im Display werden alle Wählhebel-Stellungen korrekt angezeigt, doch die Messwerte sind nicht alle ok.

 

Nachfolgend aufgelistet sind die Werte die nicht ok zu sein scheinen.

 

- G162 ist bei N immer bei 4V, egal ob das Bremspedal betätigt wird oder nicht. Laut Tabelle sollte der Wert bei nicht betätigtem Bremspedal hier bei  ca. 1,9-1,95V liegen. Die restlichen Werte für G162 stimmen, ca. 1.9-1.95V bzw. 4V für geschlossene bzw. offene Kupplung für betätigtes / nicht betätigtes Bremspedal. MWB 003 Feld 3 / 4 für Kupplung Ist / Soll passt auch.

 

Was auffällig ist: Die grüne Lampe im Display vom Bremslichtschalter leuchtet niemals. Habe in anderen Beiträgen gelesen dass dies mit der nicht komplett erfolgreich durchgeführten GGE zusammenhängen kann und nicht zwangsläufig der Bremslichtschalter defekt sein muss.

 

- MWB 004, Feld 2, 8. Stelle (letzte Stelle): wechselt bei Betätigung des Bremslichtschalters von 0 zu 1.

--> Kann damit der Bremslichtschalter komplett als Fehlerquelle ausgeschlossen werden???

 

- MWB 004, Feld 2, 6. Stelle: immer 0, egal ob der Rückwärtsgang eingelegt ist oder nicht.

- MWB 004, Feld 1, 6. Stelle: immer 0, egal Wählhebel in STOP, R, N, D oder TT-Gasse

- MWB 004, Feld 4, 1.+5. Stelle: immer 1

- MWB 004, Feld 4, 6.+8. Stelle: immer 1

- MWB 025, Feld 1 und 2: Schleif- und Kriechpunkt beide jeweils immer bei 99,6%, also nicht innerhalb der Sollwerte

 

- Wählhebel, Poti G272: MWB 015 Feld 1 ist immer bei ca. 0,16V und MWB 016 Feld 1 bei 0%. --> DEFEKT???

 

Spannungsmessungen am Stecker des Getriebesteuergeräts (Getriebesteuergerät nicht(!) angeschlossen und Zündung ein. Batteriespannung lag beim Messen nur bei 8V da der Wagen länger stand, hoffe dass das keinen Einfluss auf die Messung hatte. Vorgehensweise zum Messen korrekt, zur Sicherheit nochmal mit voller Batterie so wiederholen???):

- F257 (Gassenerkennung): Immer 0,01V, egal ob Wählhebel in TT-Gasse oder nicht.

- F258 (N-Erkennung): Immer 0V, egal on Wählhebel in N oder nicht.

- F259 (STOP-Erkennung): Bei STOP 0V (Sollwert: Batteriespannung), bei nicht in STOP 0,16V.

- F207 (Sperrschalter Dieselmotor): Bei Wählhebel in D 0V (Sollwert: Batteriespannung), bei nicht in D 0,01V.

 

Widerstandsmessungen am Stecker des Getriebesteuergeräts (Messung bei Zündung aus, Außentemperaturen über 20 Grad Celsius, evtl. Einfluss aufs Ergebnis):

- G38: ok

- G162: ok

- N284 bis N287: ok

- N255: nicht ok, 6 Ohm, Sollwert ca. 6,5 Ohm

- G270: nicht ok, 0,2 Ohm, Sollwert ca. 1 Ohm

- G239: nicht ok, 227 Ohm, Sollwert ca. 290 Ohm

- G240: nicht ok, 227 Ohm, Sollwert ca. 290 Ohm

- F270: nichts messbar, egal ob Bremspedal betätigt oder nicht --> Doch ein DEFEKTER Bremslichtschalter???

 

Gegen einen Defekt von G239 und G240 sprechen MWB 015 + 016, Feld 3+4. Alle Werte sind innerhalb der Toleranz der verlinkten Tabelle. Ich gehe also davon aus dass G239 und G240 ok sind.

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vor 28 Minuten schrieb Deynet:

Trotz erfolgreich durchführbarer GGE startet der Motor nicht im letzten Schritt der GGE.

 

Während der 28 Schritte der GGE muss sich der Wert vom KNZ/G162 (4. Feld) mehrmals zwischen ~2 und ~4V ändern.

Ist dem so?

 

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Ja, läuft wie gesagt bis zum Punkt Motor starten durch und dann lässt sich halt der Motor nicht starten.

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vor 5 Minuten schrieb Deynet:

Ja, läuft wie gesagt bis zum Punkt Motor starten durch und dann lässt sich halt der Motor nicht starten.


Gibt 2 Möglichkeiten: 

1) Der Anlasser hat was. (wurde ja ausgeschlossen)

2) Der KNZ liefert blöde Werte. Lass' bitte das Diagramm während der GGE mitlaufen und schaue Dir den Verlauf an. Ich denke da müsste etwas auffallen.

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Ok, danke, werde ich schnellstmöglich erledigen und hier hochladen.

 

Anlasser selbst ist definitiv ok, wurde ausgebaut und getestet. Ebenfalls wurde ein anderer funktionierender Anlasser testweise eingebaut.

 

Was ist denn mit den ganzen anderen Sachen die ich überprüft habe und die scheinbar nicht ok sind? Ist da was auffällig?

 

Was ist z.B. mit dem Bremslichtschalter?

 

Was ist mit den Spannungsmessungen von F257-259 und F207? Müssten die nicht unabhängig von allem anderen auf jeden Fall die richtigen Werte liefern?

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Wie war das denn...🤔

Beim Lupo musst du das Bremspedal treten, bevor du den Wählhebel während der GGE in die nächste Position stellst. So müsste dann auch beim letzten Schritt in N das Bremspedal getreten bleiben und dann kann der Motor im letzten Schritt gestartet werden. Versuch wäre es wert.

 

 

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Der Anlasser bekommt erst dann eine Freigabe, wenn die Kupplung getrennt ist, also der G162 ca. 4V liefert. Solange der G162 keine 4V liefert, wird der Anlasser nichts tun.

 

Während der GGE wechselt der Wert von G162 mehrfach zwischen ca. 2 und 4V. Daher sollst du, wie @Mankmil schon geschrieben hat, das Diagramm mitlaufen lassen. Während der GGE läuft die Pumpe auch mehrmals an, und geht wieder aus. Achte darauf, ob das so ist.

 

Ich stand letztens selbst vor dem Problem, dass die GGE bis zum Schritt "Start Mot" einwandfrei durchlief, aber der Motor dann nicht anspringen wollte. Anhand des Diagramms war dann ersichtlich, dass der G162 IMMER um die 2V lieferte, sprich, der KNZ wurde (hydraulisch) nicht angesteuert. Nach dem ich eine andere Pumpe eingebaut habe, klappte es dann. Irgendwas ist mit dem N255 (von der ausgebauten Pumpe) nicht in Ordnung.

 

Zu deinen Messungen:

vor 2 Stunden schrieb Deynet:

- N255: nicht ok, 6 Ohm, Sollwert ca. 6,5 Ohm

- G270: nicht ok, 0,2 Ohm, Sollwert ca. 1 Ohm

- G239: nicht ok, 227 Ohm, Sollwert ca. 290 Ohm

- G240: nicht ok, 227 Ohm, Sollwert ca. 290 Ohm 

 

ca. = cirka heißt ungefährt, nicht exakt.

 

Zu N255: Eine Abweichung von 0,5 Ohm sehe ich als kein Problem an. MMn ok.

Zu G270: Laut Reparaturanleitung soll der Sollwert 1 Ohm betragen, bei Zündung aus und 20°C. Leider wurde nicht angegeben, ob Druck oder kein Druck im Hydrauliksystem vorhanden ist. Springt denn die Pumpe an und geht wieder aus? Wenn ja, dann würde ich sagen, dass der G270 erstmal ok ist. Wäre der G270 defekt, würde die Pumpe entweder gar nicht angehen oder nicht (mehr) ausgehen.

Zu G239, G240: Eine Abweichung von 63 Ohm sehe ich auch als ok an.

 

vor 2 Stunden schrieb Deynet:

Doch ein DEFEKTER Bremslichtschalter???

 

Nicht den Bremslichtschalter (F) mit dem Bremsdruckschalter (F270) verwechseln!

Der Bremslichtschalter sitzt direkt am Bremspedal. Guck, ob die Bremsleuchten angehen, wenn du das Bremspedal betätigst.

Der Bremsdruckschalter (F270) sitzt (beim A2) in der Bremsleitung. Stecker abziehen und direkt am Schalter messen. Hilfreich ist eine 2. Person, die die Bremse betätigt.

 

Anmerkung: Die Werte vom G162 wurden auf 2 bzw. 4V aufgerundet. Eigentlich müssten es 1,85-1,95V bei geschlossener Kupplung und ca. 3,8V bei offener Kupplung sein.

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Posted (edited)

Hab jetzt wieder mehrfach die GGE bis Startmot durchgeführt. 2 Logs hab ich angehängt. Foto von einem Diagramm ebenfalls, ist leider nicht alles drauf aber man sieht es ja in den Logs. Man sieht dass die Spannung stabil bei ca. 4V liegt und dann bei den 28 Schritten mehrfach kurz auf ca. 1.95V abgesenkt wird. Passt das?

 

Wenn man den Motor bei Startmot in N startet hört man den Anlasser für ein paar Sekunden laufen. Sowohl mit getretener als auch nicht getretener Bremse versucht.

 

Hydraulikpumpe läuft währen den 28 Schritten auch vereinzelt kurzzeitig. Rückfahrlicht geht mittendrin ebenfalls an. Bremslicht geht bei Betätigung der Bremse.

 

Habe bei motor-talk in einem Beitrag von M.Hunter gelesen dass F270 nicht relevant für das Starten ist.

IMG_8157.JPG

 

LOG-02-014-xxx-xxx GGE.CSV LOG-02-014-xxx-xxx GGE2.CSV

Edited by Deynet

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vor einer Stunde schrieb Deynet:

Wenn man den Motor bei Startmot in N startet hört man den Anlasser für ein paar Sekunden laufen.

 

Dann stimmt doch etwas anderes nicht.... die Startfreigabe ist ja offensichtlich da.

Lima-Freilauf? Nimm mal den Keilrippenriemen ab.

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Am 10.7.2019 um 22:28 schrieb Mankmil:

 

Dann stimmt doch etwas anderes nicht.... die Startfreigabe ist ja offensichtlich da.

Lima-Freilauf? Nimm mal den Keilrippenriemen ab.

 

Hallo, hab jetzt den Keilrippenriemen runter. Lima lässt sich sehr leicht drehen, daran kann es also nicht liegen. Wenigstens weiß ich jetzt dass der Riemen so langsam mal gewechselt werden sollte...

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Habe jetzt ein Video vom Anlasser beim Startvorgang gemacht.

 

An Klemme 50 liegen für ein paar Sekunden konstant ca. 13.5V an wenn man den Schlüssel in Anlass-Position dreht. So lange hört man den Anlasser. Spannung an Klemme 30 ist immer konstant bei ca. 13.5 V.

 

Ist an dem Geräusch was zu erkennen? Warum läuft er nur ca. 4 Sekunden und nicht länger so lange man den Schlüssel in Anlass-Position hält?

 

Dass die Hydraulikpumpe gerade auch läuft ist übrigens Zufall.

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Dreht der Anlasser den Motor überhaupt durch (z.B. am drehenden Keilrippenriemen zu erkennen)?

Die Geräusche hören sich für mich nicht so an als dass der Anlasser ordentlich einspurt, sondern nur der Magnetschalter am Anlasser sich hin und her bewegt.

Dann wäre auch plausibel dass das Getriebesteuergerät den Startversuch abbricht, da keine Motordrehzahl erkannt wird.

 

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Der Anlasser klingt definitiv nicht gesund oder besser gesagt der Startvorgang. Offenbar wird der Magnetschalter in kurzen Intervallen angetacktet. Aber keine Ahnung warum. 

 

Nachtrag:

Wie hoch ist die Batteriespannung? Murks, hast du ja geschrieben.

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vor 50 Minuten schrieb Phoenix A2:

Dreht der Anlasser den Motor überhaupt durch (z.B. am drehenden Keilrippenriemen zu erkennen)?

Die Geräusche hören sich für mich nicht so an als dass der Anlasser ordentlich einspurt, sondern nur der Magnetschalter am Anlasser sich hin und her bewegt.

Dann wäre auch plausibel dass das Getriebesteuergerät den Startversuch abbricht, da keine Motordrehzahl erkannt wird.

 

 

Motor dreht nicht.

 

Den Anlasser hatte ich bereits ausgebaut und im ausgebauten Zustand geprüft. Der ist reibungslos ausgefahren, hat gedreht usw.

Daher hatte ich den eigentlich als Fehlerquelle bereits ausgeschlossen... 😞

 

Hilft nix, muss wohl wieder raus. Stimme dir da voll und ganz zu mit der Diagnose vom Geräusch her. Ritzel schau ich mir auch nochmal beide Seiten an, sahen aber ok aus.

 

Hab mir nen gebrauchten Anlasser bestellt, mal schauen ob der besser funktioniert. Zur Not könnte ich noch den Anlasser von einem zweiten Lupo 3l quertauschen, der funktioniert zu 100% im zweiten Lupo.

 

Danke für die Hilfe hier im Forum, echt top! Melde mich in 1-2 Tagen wieder sobald ich es mit einem anderen Anlasser getestet habe.

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Ein Ersatzanlasser muss übrigens nicht zwangsläufig einer speziell für den 3L sein. Da tut es auch jeder einfache Anlasser für Lupo, Polo, Golf usw..

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Am 15.7.2019 um 22:03 schrieb DerWeißeA2:

Ein Ersatzanlasser muss übrigens nicht zwangsläufig einer speziell für den 3L sein. Da tut es auch jeder einfache Anlasser für Lupo, Polo, Golf usw..

 

Hallo,

 

zum Thema Anlasser aus Lupo/Polo/Golf: Der Lupo 3l Anlasser hat hinten doch noch ein extra Steuergerät für Start-Stopp drauf, ist mit 3 Schrauben fixiert. Lässt sich das an die anderen Anlasser dranschrauben?

 

Der "neue" gebrauchte Anlasser kam heute an. In ausgebautem Zustand laufen sowohl der alte als auch der "neue" Anlasser bei 12,4V gut. Lässt die Spannung der Batterie nach (ca. 11V), so läuft der alte Anlasser schlechter als der "neue". Fährt dann nur noch rein/raus und das Klackern gleicht stark dem was man auf dem Video hört. Meiner Meinung sind beide Anlasser nicht mehr so ganz fit, der "neue" ist auch schon gut angerostet.

 

Mit Starthilfe und eingebautem "neuem" Anlasser drehte der Motor kurz an, hab ihn dann ausgemacht. Bei den nächsten Versuchen dann nur wieder Klackern wie auf dem Video, dann nur noch einmal Klack und dann gar nix mehr.

 

Irgendwann nach längerem Laden der Batterie per Starthilfe bzw. irgendwie zufällig nach vielen Versuchen mit längeren Pausen dazwischen dann endlich ein Erfolg: Der Motor lief! Soweit erfreulich... 🙂

Im Fehlerspeicher tauchte allerdings folgender Fehler auf:

19463 - Nockenwellenpositionssensor (G40), P3007 - 35-00 - kein Signal

Der Fehler kam trotz Löschen immer wieder solange der Motor lief.

Der Vorbesitzer hat den Sensor getauscht bevor ich den Lupo übernommen habe. - Ist der schon wieder kaputt? Grund warum er nicht startet? Warum taucht der Fehler nur auf wenn der Motor läuft?

 

Nachdem der Motor jetzt einmal lief taucht auch wieder das grüne Symbol zum Treten der Bremse auf.

 

Da der Keilriemen momentan ja runter ist (siehe ein paar Beiträge zuvor) und ich auf Ersatz warte wurde während der Motor lief die Batterie nicht geladen.

 

Nachdem der Motor lief und ich ihn ausgemacht hab, hab ich ihn leider kein zweites Mal anbekommen 😞

 

Hab mir jetzt mal noch ein Batterieladegerät bestellt und überlege einen komplett neuen Anlasser zu bestellen bzw. einen richtig guten gebrauchten.

Edited by Deynet

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Der G40 ist relevant für den Motorstart. Möglich, dass dieser schon wieder hinüber ist (bei Billigteilen nicht selten). Da setzte ich jetzt erst mal an. Den zu tauschen ist kein großer Akt.

 

Das "Steuergerät" am Anlasser soll den Einspurvorgang regeln. So wird der Verschleiss am Anlasserritzel und am Anlasserzahnkranz verringert (siehe SSP 223, Seite 72).

 

An den Basisanlassers ist kein Möglichkeit vorgesehen, das Steuergerät anzuschrauben. Sie funktionieren aber problemlos auch ohne das STG am 3L

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vor 3 Stunden schrieb Deynet:

Der "neue" gebrauchte Anlasser kam heute an. In ausgebautem Zustand laufen sowohl der alte als auch der "neue" Anlasser bei 12,4V gut. Lässt die Spannung der Batterie nach (ca. 11V), so läuft der alte Anlasser schlechter als der "neue". Fährt dann nur noch rein/raus und das Klackern gleicht stark dem was man auf dem Video hört. Meiner Meinung sind beide Anlasser nicht mehr so ganz fit, der "neue" ist auch schon gut angerostet.

 

Mit Starthilfe und eingebautem "neuem" Anlasser drehte der Motor kurz an, hab ihn dann ausgemacht. Bei den nächsten Versuchen dann nur wieder Klackern wie auf dem Video, dann nur noch einmal Klack und dann gar nix mehr.

Der zentrale Masseanschluss am linken Längsträger wurde bereits geprüft?

Auch das Massekabel selbst kann schonmal einen (verdeckten) Kabelbruch haben.

 

Zitat

Irgendwann nach längerem Laden der Batterie per Starthilfe bzw. irgendwie zufällig nach vielen Versuchen mit längeren Pausen dazwischen dann endlich ein Erfolg: Der Motor lief! Soweit erfreulich... 🙂

Im Fehlerspeicher tauchte allerdings folgender Fehler auf:

19463 - Nockenwellenpositionssensor (G40), P3007 - 35-00 - kein Signal

Der Fehler kam trotz Löschen immer wieder solange der Motor lief.

Der Vorbesitzer hat den Sensor getauscht bevor ich den Lupo übernommen habe. - Ist der schon wieder kaputt? Grund warum er nicht startet? Warum taucht der Fehler nur auf wenn der Motor läuft?

 

Der G40 kommt als Ursache für das Nicht-Starten des Motors in Frage in den Fällen wo der Anlasser funktioniert und den Motor durchdreht.

Die Fehlermeldung taucht nur bei laufendem Motor auf, weil nur dann ein Signal vom G40 erwartet wird.

 

Mögliche Fehlerquellen:

G40 (wieder) defekt

Verkabelung von G40 zum Mstg defekt

Abstand zwischen G40 und Geberrad an der Nockenwelle zu groß (eher selten)

 

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Batterie sitzt bei dem Lupo 3l hinten im Kofferraum, Massekabel geht dort direkt an die Karosserie. Gibt es trotzdem vorne links noch eins?

 

Zum G40: Werde die Verkabelung und den G40 überprüfen. Da der Anlasser meist überhaupt nicht dreht ist das wohl zunächst das Hauptproblem. Hab jetzt mehrfach gelesen dass der Motor trotz G40 Fehler anspringen müsste, was er ja auch gestern einmal getan hat. Zumindest müsste er immer Orgeln wenn bis auf den G40 alles passt was er ja bis auf gestern 1-2x nicht macht.

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vor 6 Stunden schrieb Deynet:

Batterie sitzt bei dem Lupo 3l hinten im Kofferraum, Massekabel geht dort direkt an die Karosserie. Gibt es trotzdem vorne links noch eins?

Beim Lupo 3L weiß ich nicht  genau wo die Masseleitung angeschlossen ist, aber wenn die Batterie hinten eingebaut ist, gibt es definitiv eine Motor-Masseleitung (TN für Lupo 1.2TDI: 6E0 971 235 D).

Wo wurden die oben genannten Bordspannungen gemessen? Um die Masseverbindung zur Batterie zu prüfen kannst du evtl. während dem Startvorgang direkt zwischen Anlasser(+, Kl.30) und Motor/Getriebe(-) die Spannung messen.?

Wenn da die Bordspannung beim Startvorgang stark abfällt ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass etwas mit der Masseverbindung nicht in Ordnung ist.

 

Zitat

Zum G40: Werde die Verkabelung und den G40 überprüfen. Da der Anlasser meist überhaupt nicht dreht ist das wohl zunächst das Hauptproblem. Hab jetzt mehrfach gelesen dass der Motor trotz G40 Fehler anspringen müsste, was er ja auch gestern einmal getan hat. Zumindest müsste er immer Orgeln wenn bis auf den G40 alles passt was er ja bis auf gestern 1-2x nicht macht.

 

Richtig, erstmal dafür sorgen dass der Anlasser den Motor zuverlässig dreht.

Ebenfalls Richtig: Der Geber G40 darf komplett ausfallen, dann verwendet das Motorsteuergerät Ersatzweise den Kurbelwellensensor. Der Startvorgang dauert dann ggf. etwas länger.

Probleme kann es geben wenn der G40 nicht komplett ausfällt sondern ein (zeitweise) falsches Signal ausgibt.

 

Im Gegensatz dazu wird bei Ausfall des Kurbelwellensensors G28, welcher die Motordrehzahl, der Motor abgestellt und es ist kein Neustart möglich.

 

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Am 18.7.2019 um 20:48 schrieb Phoenix A2:

Beim Lupo 3L weiß ich nicht  genau wo die Masseleitung angeschlossen ist, aber wenn die Batterie hinten eingebaut ist, gibt es definitiv eine Motor-Masseleitung (TN für Lupo 1.2TDI: 6E0 971 235 D).

 

Es lag tatsächlich an dieser lockeren und oxidierten Masseleitung im Motorraum! Danke! 🙂

 

Musste von unten die Hupe wegbauen, dann war der Weg frei. Mutter war locker. Kabelende und Mutter gereinigt, wieder zusammengebaut und der Motor sprang beim ersten Versuch an.

 

Muss morgen noch den G40 prüfen etc., aber bin heilfroh dass der Fehler endlich gefunden wurde.

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