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Versicherungsstreit! Ich soll Verbringungskosten zahlen.
heavy-metal antwortete auf Herr Rossi's Thema in Verbraucherberatung
"Freie Werkstattwahl" ist grundsätzlich richtig, aber: Als Geschädigter ist man im Rahmen seiner Schadenminderungspflicht gehalten, mehrere Angebote einzuholen. Ob es zumutbar ist, sich - auch bei fiktiver Abrechnung - auf eine 21 km entfernte "günstigere" Werkstatt einlassen zu müssen, ist sicher eine Einzelfallentscheidung. Klar, die Versicherer haben ihre "Vertragswerkstätten", bei denen zu "Sonderkonditionen" insbes. Kaskoschäden repariert werden sollen. Dort wollen sie nach Möglichkeit auch ihre Haftpflichtschäden hinschicken. Es gibt aber - wiederum mit Verweis auf die "freie Werkstattwahl" - Gerichtsurteile, die besagen, dass man sich nicht auf die von der Versicherung vorgeschlagene Werkstatt einlassen muss, weil es bei der Reparatur ja gerade um den Interessenkonflikt zwischen Geschädigtem (der ein astrein repariertes Fahrzeug erwarten darf) und Versicherung (die den Schaden möglichst "billig" mit drei zugedrückten Hühneraugen beheben lassen möchte) geht. Das alles bezieht sich auf die tatsächlich durchgeführte Reparatur. Inwieweit man davon bei fiktiver Regulierung abweichen darf, wissen die Juristen. (Erst-)Beratung tut not - die bei einer ADAC-Mitgliedschaft schonmal keine Kosten nach sich zieht. BTW: ich hatte vor ein paar Jahren mal "Spaß" mit der Versicherung mit den 3 Buchstaben und Sitz in Oberfranken. Das ist die, die großmaulig damit wirbt, ihre Kunden (= Versicherungsnehmer) nicht im Regen stehen zu lassen. Darin lässt man dafür - wie damals mich - den Geschädigten zurück, in dem (natürlich!) im Nachhinein die "günstige" Werkstatt der Versicherung in die Diskussionsrunde geworfen wurde. Die Sonne schien erst wieder, nachdem ich - der Schaden wurde in der Fachwerkstatt meinens Vertrauens behoben - mit dem Rechtsanwalt gedroht hatte. Es ist schade, dass es in Deutschland wohl nicht mehr anders zu gehen scheint.- 20 Antworten
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- prüfbericht
- schadensersatz
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Sorry, Leute: aber ich muss hier mal 'ne Lanze für die oft (zu Recht!) gescholtenen "Vertragswerkstätten" brechen. Ich habe 2 Audi-Werkstätten in meiner Umgebung, denen ich nicht erst sagen muss, wie sie den A2 zu liften haben. Ich habe das Auto bis jetzt immer (!) ohne Schäden an der Bodengruppe zurück bekommen. Und jedesmal sah es nicht so aus, als ob sie die Schweller erneuert haben, geschweige denn, dass sie irgendwo eingeknickt oder gestaucht worden sind! Wie gesagt: bis jetzt ohne Befund! Wenn ich woanders hingehe (freie Werkstatt, Reifenfuzzi...), dann sehe ich mich viel eher genötigt, die Crew auf die speziellen Auflagepunkte hinzuweisen, da ich weiterhin davon ausgehe, dass bei Audi mehr A2 gehievt werden als irgendwo anders. Fehler können überall passieren. Es ist lediglich die Frage, wie die Beteiligten damit umgehen. Für eine Werkstatt, egal welche, sollte das aber alles kein Problem sein, da sie, "Rumpelbuden" mal außen vor, sicher alle so etwas wie eine Betriebshaftpflichtversicherung haben. Wer aber in einem solchen Fall anfangen würde, mit mir zu diskutieren, dem würde ich "Saures" geben - logo!
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Tja, unsere Karren werden eben immer anfälliger!!!
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1. A2-Stammtisch Köln/Bonn am Freitag, 22.04.2016 um 19:00 Uhr
heavy-metal antwortete auf vembicon's Thema in NRW
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Sammelbestellung: Potis für Stellmotoren [nur ab FIN 8Z-4-018625]
heavy-metal antwortete auf tharb's Thema in Technik
@ McFly: genau so war das gedacht! Andere Foren / Usergruppen dann mit einbeziehen, wenn wir hier wissen, um welche Mengen es geht. Ich denke halt (beruflich bedingt) gerne in Was-Wäre-Wenn-Szenarien. -
Sammelbestellung: Potis für Stellmotoren [nur ab FIN 8Z-4-018625]
heavy-metal antwortete auf tharb's Thema in Technik
Ich wäre mit meinem A2 dabei! Also 4 Stück... Unterverteilung "Deutschland West" könnte ich ebenfalls übernehmen. Wenn Ihr jemanden sucht, der das mit "Gewerbeschein" abwickelt, bitte PN an mich. Und zur Stückzahl: Mindestbestellmenge bedeutet Aufteilung auf 250 User. Wenn man davon ausgeht, dass jeder (!) hier von uns das Problem schon hat oder - weil der A2 ein Liebhaberfahrzeug (das auf absehbare Zeit nicht verkauft werden soll vorausgesetzt) ist - haben wird, dann sehe ich auch bei 250 Fahrzeugen kein allzu großes Problem. EDIT: wir könnten ja auch mal im "Polo"- oder "Fabia"- oder "Ibiza"-Forum anfragen. Die Fz. dort haben oft dieselben Stellmotoren - und die Leute basteln daran auch nicht weniger rum als wir. Evt. werden dann mehr als 1.000 St. benötigt... -
1. A2-Stammtisch Köln/Bonn am Freitag, 22.04.2016 um 19:00 Uhr
heavy-metal antwortete auf vembicon's Thema in NRW
1) vembicon 2) McFly 3) *Hardy* 4) Ente 5) Whitehunter 6) Mehrschwein 7) a2_newbee 8) sliner 9) Como 10) heavy-metal -
Nö, denn es ist mitnichten so, dass alle Fz., die derzeit nicht die "blauen" Kriterien erfüllen, sofort zum Sondermüll mutieren. Es wird auch dann wieder - wie schon in der Vergangenheit - dazu führen, dass "plötzlich und unerwartet" (ein Schelm, der Böses dabei denkt!) Nachrüstlösungen bereit stehen. Klar, nicht für jedes Auto - und auch klar, dass unser A2 wohl eben leer ausgehen wird angesichts der moderaten produzierten Stückzahlen und angesichts des seit über 10 Jahren foren-gelebten "Life-End"... Ein Großteil derjenigen Kfz, die nicht umrüstbar sind, käme in den "Export", wo sie Bestände ersetzen, die erheblich schlechtere Abgaswerte haben als das, was bei uns ausgemustert wurde. Und die erst recht aus Verkehrssicherheitsgründen auf den Schrott gehören. In Kairo, Lagos, Nairobi (...) gibt es keine Umweltzonen, Aber wer, so wie ich, mal da war, würde sich über jedes Kfz freuen, das kürzlich aus Europa eingeführt worden wäre. Klar, dass in der Umweltzonendiskussion auch andere Verursacher einzubeziehen sind. Egal, wo sie sitzen - ob mitten in der Umweltzone, oder draußen dampfend auf dem Ozean. Wenn aber mit der blauen Plakette mehr als nur homöopathische Verbesserungen zu erzielen sind (bzw. zu erwarten ist, dass mit dieser Maßnahme die festgelegten Grenzwerte eingehalten werden bzw. wir diesem Ziel ein großes Stück näher kämen), warum sollte man das Potenzial nicht nutzen? Das St.-Florians-Prinzip ist jedenfalls der falsche Ansatz. Und so sehr ich Dir in der Betrachtung folge, dass Güter auf die Bahn gehören, so sehr frage ich mich, inwieweit wir den point-of-no-return nicht schon längst überschritten haben. Die (Groß-)Industrie hat sich längst daran gewöhnt, dass die Lagerhaltung auf dem Bundesfernstraßennetz stattfindet. Und der "kleine Mann" hat längst eine Erwartungshaltung eingenommen, dass er den Artikel, den er heute im Internet bestellt hat, gefälligst morgen an seiner Haustür abgeliefert zu werden hat. Das ganze natürlich möglichst "für umme"... Mit der Bahn wäre das nicht mehr möglich, denn die Straße hat einen wesentlichen logistischen Vorteil ggü. der Bahn: die Netzwerkfähigkeit! Das Straßennetz ist wesentlich engmaschiger als es das Schienennetz jemals sein könnte. Die auf der Straße anzutreffenden Transporteinheiten können (das "müssen" lassen wir mal außen vor) deutlich kleiner sein als es die Schiene jemals hinbekäme. Gefragt ist also hier eine "Vernetzung der Netzwerke"! "Kölner Eifeltore" gibt es sicher noch zu wenig in Deutschland.
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Und nochmal zum Verständnis: ich hatte damals mit dem Verbot von Blei-Benzin auch einen direkten wirtschaftlichen Nachteil. Ich habe mich trotz der Tatsache, davon betroffen zu sein, nicht lauthals beschwert - und es hat dazu geführt, dass ich mir ein neues Auto gekauft habe. Ich habe mich gleichfalls für die bis dato am weitesten entwickelte "Umwelt"-Technik entschieden, ohne deswegen beim Kauf oder Betrieb des Kfz irgendeinen wirtschaftlichen Vorteil gehabt zu haben. Ganz im Gegenteil! Zur Erinnerung: ich hätte beim Fahrzeugkauf noch Geld sparen können, wenn ich statt eines geregelten Kat-Fz eines mit ungeregeltem Kat genommen hätte. Habe ich aber nicht - weil ich eben auch davon ausgegangen bin, dass ein Fz mit "besserer" Abgasreinigung später besser zu verkaufen sei. Diese Rechnung ging schonmal auf. Aber wenn ich hier schon lese, mit wem ich mich solidarisieren soll und warum, dann kann ich nur sagen: "Gute Nacht, Deutschland!" Die Zeit der sozialistischen Einheitspartei, in der es nur eine Meinung geben darf, ist zum Glück lange vorbei. Und wer mit unserer Regerung nicht einverstanden ist, der darf gerne zur nächsten Wahl antreten und den Beweis erbringen, dass er alles besser kann. Ich zitiere Dich nochmal: Das Mittel der Wahl zum Bestehen der AU ist nicht, E85 zu tanken, sondern den defekten Kat zu ersetzen. Wenn ich Dich so, wie weiter oben geschrieben, hätte verstehen sollen, dann hättest Du es auch absichtlich so schreiben können, um unabsichtlichen Missverständissen zuvor zu kommen.
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Hmm, durch Besitzstandswahrung ist noch kein Fortschritt erzielt worden... Mir hat auch keiner eine Entschädigung dafür gezahlt, dass 1988 aus Umweltschutzgründen plötzlich kein bleihaltiges Benzin mehr verkauft werden durfte... Wenn ich mir heute einen Diesel-Pkw kaufe, dann muss ich nach den Erfahrungen der letzten Jahre damit rechnen, dass aufgrund verschärfter Umweltauflagen die Nutzung des Dieselantriebs tendenziell eher beschnitten wird als die eines EU4-Benziners. Genauso, wie ich damit rechnen kann, dass ein EUR-50.000 teures Elektroauto steuerlich gefördert wird. Es ist ja nicht so, das es keine spritsparenden Benziner gäbe! Und wer sich so 'ne Blechbeulenpest à la SUV kauft, sollte mal, den Umweltschutzaspekt (i.e. Kraftstoffverbrauch) beteffend, sofort die Klappe halten... Ok, das war jetzt so eine Wortspielerei von mir - bzw. das Zusammenbringen des Substantivs "Diesel" mit der sprichwörtlich durch das Dorf zu treibenden Sau... Absolut nicht diffamierend gemeint. Sorry, wenn es so rübergekommen ist.
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Habe ich irgendwo die Diesel pauschal verurteilt? Ich schieb nicht umsonst etwas von Emissionsquellen "neben der Straße" (worunter auch Heizungsanlagen fallen) oder Feinstaub emittierenden Benzinern. Wirkungsgrad hin oder her. Ich wette, dass das noch was kommen wird: erst triumphierend das vermeintliche (?) Schnäppchen machen und sich hernach drüber aufregen, damit nicht mehr in die Umweltzone fahren zu dürfen...
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Es geht bei der "Umweltplakette" nicht um CO2, sondern um Feinstaub. Insofern ist es durchaus nachvollziehbar, wenn der "15-Liter-Benziner" in die Umweltzone rein darf, der 4-Liter-Diesel aber nicht. Wobei ich Deinen Ansatzpunkt durchaus verstehen kann, weil die bisherige Regelung keinen Druck auf Fahrzeuge ausübt, die der Umwelt mit hohen Verbrauchswerten keinen Gefallen tun. Ach, was wäre das schön, wenn es in den Umweltzonen nicht mehr diese Spritfresser in noch dazu überbreiten Karossen gäbe, die in Parkbuchten regelmäßig kleine Dellen in den Seitenteilen der Parknachbarn (ja, auch in meinem A2!) hinterlassen! Hmm, hierin sehe ich den absolut falschen Ansatz. Ein defekter Kat gehört ausgetauscht. Und zwar so schnell wie möglich! Die Vorgehensweise, zur HU/AU mit E85 zu fahren, nur um die Plakete zu bekommen, aber anschließend wieder E5 oder E10 zu tanken, möchte ich daher nicht weiter kommentieren. Yes! Die immer wieder auflkeimenden Diskussionen um Feinstaubbelastungen bestätigen mich genau so immer wieder in meinem Ansatz, dass es nicht verkehrt war, sich für einen einigermaßen sparsamen Benziner entschieden zu haben, statt jedesmal die Diesel-Sau durchs Umweltzonendorf treiben zu müssen, wenn die Genzwerte wieder einmal nicht eingehalten werden. Daran ändert auch nichts, dass das Thema "Feinstaub" nicht allein am Straßenverkehr festzumachen ist, also auch neben der Straße für entsprechende Entlastung zu sorgen ist. Aber nur zur Vermeidung von Missverständnissen: Benziner, die massenweise Feinstaub rauspusten (gibt es da irgendwo Vewrgleichswerte zwischen z.B. einem TFSI und TDI?), gehören natürlich genau so wenig in die Umweltzone. Dass wir an alternativen Antriebskonzepten arbeiten müssen (nicht allein aus Emissionsgründen), ist unbestritten.
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Klönen im Köln-Bonner Raum am Freitag, 22.04.2016
heavy-metal antwortete auf vembicon's Thema in NRW
Ich werde es irgendwie hinbekommen, am Treffpunkt (egal wo) zu erscheinen. Auch wenn ich mit dem "falschen" Auto (A3) kommen werde - weil direkt vonner Arbeit. Bzgl. des "Worringer" Problems nur so viel: das wird von den Kölnern auch fast 730 Jahre nach dem "Event" heißer gegessen als es gekocht wird. Genaueres beim Treffen! @ Ente: wenn ich die Wahl zwischen "Planwagen" () und "A2-Treffen" () hätte, dann verstehe ich Dein Problem nicht. Und zum Schluss: ich habe keine Vorurteile. Nicht ggü. Kölnern, und schon gar nicht ggü. A2-Fahrern. -
Klönen im Köln-Bonner Raum am Freitag, 22.04.2016
heavy-metal antwortete auf vembicon's Thema in NRW
Hmm, ich könnte es auch schaffen am 22. Als Düsseldorfer schlage ich Worringen als Treffpunkt vor. Ist zumindest aus Kölner Sicht auf der "richtigen" Rheinseite... -
Sag mal: habt Ihr in NL kein eigenes Schraubertreffen, dass Ihr immer bei uns um Asyl bitten müsst? Obwohl: es macht ja immer wieder Spaß mit Euch! Und wo war übrigens der Peugeot, an dem ich rumschrauben / mithelfen wollte?
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Es mag Dich nicht alles täuschen, aber etwas Nicht-Täuschendes ist schon noch dabei. Siehe hier! Inwiefern das auch preussisch-paragraphengerecht umgesetzt wird, ist eine andere Baustelle.
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Ja, Du hast was verpasst: ohne Feinstaubplakette in die Umweltzone geht ohne Punkt, kostet aber EUR 80.
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Also ICH sehe den 09.04. aktuell vorn... Also die bessere Wahl!
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Naja, in Norwegen hätte ich das Problem auch nicht. Das spielt sich der weitaus größte Teil des Wirtschaftslebens in und um Oslo ab (ok, Bergen und Kristiansand mal nicht außen vor gelassen). Für den Großraum Oslo tut's dann auch das E-Mobil - die dort auch schon heute relativ häufig anzutreffen sind. Dennoch: Norwegen ist nicht Deutschland! Aber ich hege die Hoffnung, dass bis 2025 weitere Alternativen zum klassischen Verbrennungsmotor (und natürlich auch zum Batterieauto) erhältlich sein werden. Aber wir schweifen langsam ab. Mit dem VW-Skandal hat das alles ja nur am Rande zu tun. Da mache ich mir schon eher Gedanken, wie das denn im Konzern weitergehen soll, nachdem jetzt auch noch div. Großaktionäre von VW wg. der stark gefallenen Aktienkurse so ungefähr EUR 3. Mrd. Schadenersatz gerfordert haben.
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Ja klasse! Dann kann ich ja demnächst zu Hause bleiben, wenn ich meine Kunden, die z.T. mehrere hundert km auseinander liegen, nicht mehr besuchen kann - weil entweder die Akkus nicht so lange durchhalten oder ich meine Zeit beim Aufladen verplempere!
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@ Joachim_A2: Ich glaube, Du hast mich missverstanden. Mit dem "letzten Quäntchen" meinte ich, dass immer wahnwitzigere Schadstoffgrenzwerte auf den Weg gebracht werden, die nur noch mit einem unverhältnismäßigen Aufwand erfüllt (?) werden können. Hier hat der Gesetzgeber insofern Mitschuld (oder gar versagt?), wenn die Entwicklung anderer Techniken eben nicht entsprechend gefördert - oder der "Verbrenner"-Fahrer für die Wahl seines Antriebs nicht entsprechend zur Kasse gebeten wird, um alternative Antriebe entsprechend fördern zu können. Letztendlich ist die durch die Verschärfung der Schadstoffgrenzwerte zu entwickelnde Technik auch nichts anderes als ein Verbrennen von Resourcen, die man besser zur Erforschung und Entwicklung von Alternativen eingesetzt hätte. Und ja: ich will auch keinen Antrieb, der - einen unverhältnismäßig hohen Aufwand bei der Implementierung der Infrastruktur erfordert - keine Reichweiten von mehreren hundert km verspricht - mich beim "Tanken" unverhältnismäßig lange aufhält Ich habe schlussendlich auch keinen Bock darauf, ein gebrauchtes E-Fahrzeug zu kaufen, bei dem ich Akkus an Bord habe, die beim Vorbesitzer bereits einen erklecklichen Teil ihrer Kapazität verloren und für viel Geld ersetzt werden müssen. Im Vergleich dazu würde es mir heute auch nicht einfallen, einen Verbrenner-A2 zu kaufen, bei dem sich nach soundsoviel Jahren aufgrund von Ablagerungen das Tankvolumen von 42 auf 34 Liter reduziert hat. Ich bin zwar kein Ingenieur, aber die Brennstoffzellentechnik wäre wohl noch am Nächsten dran, um ohne größeren Umdenkprozess die Auto fahrende Gesellschaft mobil zu halten und fossile Brennstoffe obsolet zu machen. Aber daran scheint kaum jemand Interesse zu haben - weil die Kfz-Hersteller alle dem "E-Hype" verfallen sind?
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Ingo Papahans AudiMonika Durnesss heavy-metal ...
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Es scheint sich ja allmählich zum Volkssport zu entwickeln, weiter auf VW herumzuhacken. Natürlich: was geschehen ist, muss aufgearbeitet und die Verantwortlichen in die Pflicht genommen werden. Ich möchte gerne mal wissen, wie viele Leute sich in einer automobilen Gesellschaft, der "Leistung" immer noch wichtiger als "Umweltschutz" ist, großmaulig über VW und ihr ach so "dreckiges" Auto beschweren, aber sich vorher, als sie es gekauft hatten, an keiner Stelle (oder allenfalls am äußersten Rand) über den Schadstoffausstoß ihres Vehikels informiert haben - weil es sie nicht / nie interessiert hat? Dabei muss diesen Leuten - wie allen anderen auch - doch längst klar sein, dass Prüfstandswerte ("Schummelsoftware" hin oder her) immer mehr zur Farce werden angesichts der Tatsache, dass die Abweichungen zwischen Prospektangaben und der Realität immer weiter auseinanderklaffen. Wir treiben inzwischen einen Aufwand, die Autos immer schadstoffärmer zu machen und noch irgendwie - koste es, was es wolle - das letzte Quäntchen herauzukitzeln. Dabei stellt sich zwangsläufig die Frage, ob der immense Aufwand noch im Verhältnis zum Nutzen steht, denn es muss inzwischen jedem klar sein, dass die Verbrennungsmotortechnik (fossile Treibstoffe) längst am Ende ihrer Evolutionsstufe angekommen ist.
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Hmm, ich bin auch so ein "böser" Verkäufer... Aber betrachten wir es auch mal von der anderen Seite: so lange es Verbraucher gibt, die immer das Allerneueste haben wollen und bereit sind, für ein Produkt, das gerade am Anfang seines Lebenszyklus steht, exorbitant (und überproportional) viel Geld auszugeben, so lange kann ich nicht erkennen, dass der Verkäufer etwas falsch macht, wenn er immer wieder neue Produkte feilbietet oder die geplante Obsolezenz "kurzrechnen" lässt. Das ist eben wieder die Frage nach der Henne und dem Ei! Natürlich: ich vermisse (auch als Verkäufer) eine gewisse Nachhaltigkeit und Langlebigkeit von Produkten - weil ich auch nicht immer sofort das Neueste haben muss. Ich selbst kenne z.B. den Audi 80 (B4) aus dem Effeff. Es stellt sich aber auch die Frage, ob diese Langlebigkeit nicht irgendwo auch kontraproduktiv in Bezug auf unseren Fortschritt ist. Ein vollverzinkter B4 steht - natürlich - bei einigermaßen vertretbarem Pflegeaufwand heute immer noch sehr gut da. Aber, verglichen mit meinem A3 (der etwa genau so geräumig ist), verbraucht der B4 schlappe 2,5 Liter mehr Sprit. Da interessiert es mich schon, wo in der Summe aller Faktoren, von der Produktion bis hin zu den variablen Kosten, der "Break-Even-Point" zwischen dem langlebigen B4 und in derselben Zeit angeschafften mehreren modernen Fahrzeugen liegt. Und - BTW: einen B4, der Seiten- und Kopfairbags und div. andere Sicherheitsfeatures wie mein A3 hat, kenne ich auch nicht. Diesbezüglich steht die Langlebigkeit dem Fortschritt in Sachen Sicherheit klar im Wege. Wenn ich z.B. auf "Nachhaltigkeit" in der Unterhaltungselektronik besonderen Wert legen würde, müsste ich heute im wahrsten Sinne des Wortes noch in die Röhre (Loewe-TV von 1990 - ja, der läuft immer noch!) gucken. Aber wer will das in Anbetracht von HDTV und UHD-Angeboten denn überhaupt noch? Mein Smartphone möchte ich, obwohl zu Hause in der Ecke noch ein funktionsfähiges Nokia 6110 liegt, auch nicht mehr missen, auch wenn ich nicht zu den Junkies gehöre, die glauben, etwas zu verpassen, wenn sie nicht ständig E-Mails pushen und WhatsAppen. Es gibt Dinge, an die gewöhnt man sich - und man möchte sie irgendwann nicht mehr missen. Genau so gut gibt es Dinge, bei denen man sich fragt, ob sie die Menschheit wirklich weiter bringen - und ob man nicht, ganz im Sinne des Nachhaltigkeitsbegriffs, auf sie verzichten kann. Nur: wer entscheidet, was "richtig" ist? Ok, diesbezüglich sitzt die Industrie vielfach am längeren Hebel. Wer kritisiert, dass es keine vollverzinkten Audis mehr gibt, hat doch nur die Wahl, entweder überhaupt keinen Audi zu kaufen (bzw. ein Auto von der Konkurrenz, das in bezug auf den Korrosionsschutz auch nicht besser ist), einen unverzinkten Audi zu kaufen - oder gar ganz auf das Auto zu verzichten. Die letzte Option werden sicher die wengisten in Betracht ziehen...
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Ich müsste nochmal auf die Rechnung gucken, aber ich meine, bei Audi einen Betrag von irgendwas um die EUR 35 (für 2 Liter!) bezahlt zu haben. Natürlich erwarte ich von einem G-Ölwechsel keine Wunder. Das tue ich aber auch nicht bei einem Motorölwechsel! Beides ist für mich eine zu vertretbaren Kosten lebensdauerverlängernde Maßnahme an Komponenten, deren Ersatz / Reparatur schnell einen 4-stelligen Betrag kostet.