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  • A2-D2 änderte den Titel in PQ25 Vorderachse komplett aus dem Aftermarket
Geschrieben (bearbeitet)

Versenkt den Aggregateträger vor Einbau aber bitte in Wachs bzw. solltet ihr das mal mit ner Endoskopkamera innerlich prüfen. Da hast du zwar Querlenker, die nicht mehr innerlich durchrosten, dafür aber (potenziell!) den Aggregateträger. 

Wenn bei mir nicht alles neu wäre hätte ich jetzt auch zugeschlagen.

Bearbeitet von avopmap
Geschrieben

Noch zur Vervollständigung:

 

Die beschissenste Arbeite bei dieser Tätigkeit ist wahrscheinlich, den alten Querlenker bzw. dessen Traggelenkzapfen aus dem Radlagergehäuse zu bekommen. Dafür gibts diverse Ausdrückwerkzeuge, die aber oft nicht sonderlich hilfreich sind. Ich würde empfehlen, mit der Traggelenkmutter anzufangen und den Zapfen vom Traggelenk aus dem Radlagegehäuse zu holen,  da zu dem Zeitpunkt alles andere noch fest ist. Wenn sich der Zapfen richtig arschig anstellt, hilft evtl. hitze und Kälte, aber im Zweifel ist man auf sich selbst gestellt und muss wissen was man tut. Ggf. muss in krassen fällen sogar die Antriebswelle aus dem Radlager raus um ordentlich bei zu kommen. Wer das äußere Gelenkwellengelenk nutzt um den Zapfen raus zu bekommen, riskiert eine Beschädigung des Radlagers. Gleich kaputt gehen oder versagen wird es mMn dadurch nicht, aber wahrscheinlich wird man dann bald hören, wie es lauter wird.
  
Alle anderen Schrauben sollten eigentlich kein Problem darstellen, wenn man keine abgenutzten Nüsse nutzt mit denen man die Sechskantköpfe rund dreht. Vorher etwas Lotion in Form von irgendeinem Kriechöl oder Schraubenlöser auf die Schraubverbindungen, insbesondere von oben aufs Lenkgetriebe, kann aber sicher nicht schaden. 


Das Lenkgetriebe kann an der Lenksäule dran hängen bleiben. Die Spurstangen können am  Radlagergehäuse dran bleiben. Die Koppelstangen und der Stabi kann eigentlich auch montiert bleiben. Vielleicht vorher schauen, dass Lenkgetriebe und Stabi irgendwo hochgebunden werden.  

* von Beitrag 1 - Die übrig bleibende M12x1,5x100 Sechskantschraube gehört eigentlich bei der ab Werk verbauten Vorderachse in das vordere Querlenkergelenk. Der Schraubensatz AIC 56376 ist eigentlich ein kompletter Schraubensatz für den Fall, dass man die Alukonsole einseitig ausbauen und wieder einbauen muss. 


Aggregateträger Montage

1. Je Seite seit die Querlenker in den Aggregateträger einstecken, dann die Schrauben montieren, die den Querlenker am Aggregateträger halten

1a Am hinteren Gelenk von unten die Schraube rein und oben die Mutter drauf - 70Nm + 90°

1b Am vorderen Gelenk von vorne die Schraube rein stecken und festziehen - 70Nm + 90°


2. An jedem Querlenker am Ende das neue Traggelenk montieren. Dazu das Traggelängt von oben in den Querlenker stecken und von unten die drei Muttern drauf schrauben - 100Nm

Ob ihr den Aggregaträger schon im ausgebauten Zustand vormontiert oder erst später die Querlenker rein steckt, bleibt euch überlassen. Wichtig wäre nur, dass ihr die Schrauben der vorderen und hinteren Querlenkergelenke zunächst nur anlegt erst dann mit dem vorgeschriebenen Drehmoment fest knallt,  wenn der Querlenker in in Leergewichtslage ist. Das heißt er sollte so ziemlich waagerecht stehen, als würde das Auto auf dem Boden stehen.  Sollte ohne Hilfsmittel machtbar sein, solang das Radlagergehäuse noch nicht angeschraubt ist und erstrecht, wenn die Traggelenke noch nicht montiert sind.  
 

 
Demontage des alten Aggregateträges und Montage des neuen
Für die Demontage des alten Trägers samt Alukonsolen und für die Montage vom PQ25 ans Auto an den A2 müssen 12 Schrauben und zwei Muttern gelöst und wieder angezogen werden.  werden:

4 Schrauben, die das Lenkgetriebe am Aggregateträger fixieren - 50Nm + 90°

4 Schrauben M12x1,5x75, die den Aggretageträger an die Längsträger der Karosserie befestigen - 70Nm +90°

4 Schrauben, die den Stabi an die Konsole schrauben -  20Nm + 90°
2 Muttern, die das Traggelenk am Radlagergehäuse befestigen - 20Nm + 90°

Was ich nicht mit aufgeschrieben habe, weil es diese Schrauben nicht neu im Zubehör gibt, sind die Schrauben der Pendelstütze, also das Teil was das Getriebe am Aggregateträger befestigt. Getriebeseitig ist die Pendelstützte mit drei Schrauben Fest (je nach Motor und Getriebe etwas unterschiedlich), Aggregateträgerseitig ist es eine Schraube, die immer gleich ist: Sechskantpassschraube N90983002  M10x61. 40-50Nm+90° (40 z.B. beim A1, 50Nm beim A2)


Konservierung des Aggregateträges
Guter Hinweis. Das Neuteil macht zwar einen okayischen Eindruck und ich meine, das Originalteil sah nicht viel anders aus. Etwas zusätzliche Konserve kann da sicher nicht schaden.  Kann man machen. Ist aber in der Regel mit Sauerei verbunden. Wahrscheinlich gibts hier Leute, die dazu mehr sagen können, aber ich hatte vor einigen Jahren mal sowas ähnliches wie das hier gekauft, vielleicht macht es Sinn das außena auf Falze und Stöße zu schmieren: https://www.militaerlacke.de/Unterboden-Hohlraumschutz/Unterboden-Steinschlagschutz/ (Mipa Unterboenschutz zum streichen, Bitumen, EAN 4016176150032 )

Der Hersteller hat jedenfalls ne Website, auf der das Teil sogar zu finden ist: Hilfsrahmen/Aggregateträger ; AUDI A1 VW Polo V SKODA Fabia III ; 6RD199315B EN

Ich hab mal angefragt, ob er ein paar Informationen zum Beschichtungsverfahren rausrücken will. 

Vielleicht gibts auch Leute hier, die ne Endoskopkamera habe und mal genauer innendrin in die Ecken schauen wollen? Man kann zwar schon auch so relativ gut rein gucken, aber das hab ich bisher noch nicht gemacht. 
 

Geschrieben

Hier noch die Ersatzteilliste, die auf der herstellerwebsite von SKV gelistet ist. Für den Fall, dass das Teil mal nicht mehr aufgeführt wird:

Hersteller
IAM-Nummer
AUDI 6C0199315
AUDI 6C0199315A
AUDI 6R0199315L
AUDI 6RD199315B
SKODA 6C0199315
SKODA 6C0199315A
SKODA 6C0199315G
SKODA 6R0199315
SKODA 6R0199315AD
SKODA 6R0199315AF
SKODA 6R0199315B
SKODA 6R0199315F
SKODA 6R0199315H
SKODA 6R0199315J
SKODA 6R0199315L
SKODA 6R0199315T
SKODA 6RD199315B
VAG 6C0199315
VAG 6C0199315A
VAG 6R0199315L
VAG 6RD199315B
VW 6C0199315
VW 6C0199315A
VW 6C0199315G
VW 6R0199315
VW 6R0199315AD
VW 6R0199315AF
VW 6R0199315B
VW 6R0199315F
VW 6R0199315H
VW 6R0199315J
VW 6R0199315L
VW 6R0199315T
VW 6RD199315B
Geschrieben

Tipp zur Demontage des Traggelenkzapfens:

Ich habe mich da auch immer angestellt. Am einfachsten (muss man aber bisschen schmerzfrei sein und gut treffen können) gehts mit 2 Hämmern. Einen Hammer links an die Stelle ansetzen wo der Zapfen sitzt, mit dem anderen auf die andere Seite schlagen. Mit Vorsicht, wir wollen ja nicht das Gehäuse zerhämmern. Ich habe für sone Zwecke einen großen Kupferhammer. Nach einigen Schlägen springt der Zapfen meist raus. Hat die letzten Male immer ohne Abzieher geklappt....

Geschrieben
vor 7 Stunden schrieb A2-D2:

Die beschissenste Arbeite bei dieser Tätigkeit ist wahrscheinlich, den alten Querlenker bzw. dessen Traggelenkzapfen aus dem Radlagergehäuse zu bekommen. Dafür gibts diverse Ausdrückwerkzeuge, die aber oft nicht sonderlich hilfreich sind.

Ich weiß was du meinst, aber wie so oft im Leben hilft gutes Werkzeug weiter. Ich habe einen Kugelgelenkausdrücker mit wechselbaren Gabelenden von der leider nicht mehr existenten Fa. Sauer Werkzeuge (vermutlich wurden die Namensrechte irgendwie verhökert, da der Name immer wieder mal im Netz auftaucht, aber das hat nichts mehr mit der alten Qualität zu tun). Den würde ich nie wieder hergeben, seit ich den habe ist das Trennen solcher Verbindungen bei mir kein Thema mehr.

Geschrieben
vor 3 Stunden schrieb NSUFahrer:

Einen Hammer links an die Stelle ansetzen wo der Zapfen sitzt, mit dem anderen auf die andere Seite schlagen.

Das kann man schon so machen und der Zapfen löst sich so auch zuverlässig, jedoch können sich im Auge dabei kleine Risse bilden. Die sind dann manchmal der Ausgangspunkt für einen Dauerbruch und der Radträger mit allem Drum und Dran sucht sich dann neue unerwünschte Wege.

 

Zugegebenermaßen kommt das nur sehr selten vor aber wenn es vorkommt fährt das Auto dann irgendwo hin und durch die abgerissene Bremsleitung ist das Bremsen auch nur eingeschränkt möglich.

 

Aber es gibt echt super Werkzeug, Made in Germany, womit ich die Traggelenke zuverlässig und zerstörungsfrei gelöst bekomme.

 

IMG_20261107_112443.thumb.jpg.38c1b46b9c0c26289bd22c82d71a8104.jpg

Der KUKKO 129-0 funktioniert prächtig und lässt auch die Manschette des Traggelenks zuverlässig heile. Ich benutze ihn mit dem Schlagschrauber, was viel Kraft spart und das Verrutschen des Abdrückers vermeidet.

 

IMG_20261107_112418.thumb.jpg.3aa77f15cf5ab9aa705859a3bf245b89.jpg

Er funktioniert auch gut bei größeren Traggelenken wie sie zum Beispiel der Fiat Ducato verbaut hat.

 

Von den asiatischen Klonen aus feinstem Chinesium kann ich nur abraten, denn die haben oft Gendefekte, so dass sie zu dick sind und einfach nicht in die enge Stellen zwischen Querlenker und Radträger passen oder dabei dann die Manschette zerstören.

 

Viele Grüße,

huebi

 

 

Geschrieben

Wenn wir schon dabei sind, danke nochmals für die ausführliche Liste! 

 

so habe ich auch für meinen Teil, alle Teile bereits in Original gebrauchter VW Ware gekauft, zum Pulverbeschichter gebracht, das gilt für die Querlenker als auch den Achsträger…
 

Jedoch steht der Einbau noch bevor und 2 Fragen stehen noch aus ,werde nicht schlauer (trotz Messen). Die Befürchtung das ich keine ET35 7J Felgen nicht mehr fahren kann (ohne die kotflügel aufwändig zu verstümmeln) da durch die Achse vorne jedes Rad 15 mm pro Seite weiter rauskommt, und wie verhält es sich hier in Hinsicht zur Eintragung (zur Not halt ohne) gibt es dazu Grundlagen - Unterlagen?   
 

Aber so oder so ist das der beste Weg um den A2 noch ein Stück zu verbessern und in Sachen Teileversorgung etwas mehr Leben zu schenken, danke dir A2-D2 wie immer für deine ausführliche Mühe 👍

Geschrieben
vor 13 Stunden schrieb NSUFahrer:

Tipp zur Demontage des Traggelenkzapfens:

Ich habe mich da auch immer angestellt. Am einfachsten (muss man aber bisschen schmerzfrei sein und gut treffen können) gehts mit 2 Hämmern. Einen Hammer links an die Stelle ansetzen wo der Zapfen sitzt, mit dem anderen auf die andere Seite schlagen. Mit Vorsicht, wir wollen ja nicht das Gehäuse zerhämmern. Ich habe für sone Zwecke einen großen Kupferhammer. Nach einigen Schlägen springt der Zapfen meist raus. Hat die letzten Male immer ohne Abzieher geklappt....


Versteh ich das richtig? In Fahrtrichtung vorne den einen Hammer als "Masse" oder "Trägheitsgewicht" press dran halten, mit dem anderen rechts drauf hauen? So qausi das Radlagergehäuse in Schwingung versetzen, damit sich die formschlüssige Verbindung lockert? 

 

vor 13 Stunden schrieb FSI-Treiber:

Ich weiß was du meinst, aber wie so oft im Leben hilft gutes Werkzeug weiter. Ich habe einen Kugelgelenkausdrücker mit wechselbaren Gabelenden von der leider nicht mehr existenten Fa. Sauer Werkzeuge (vermutlich wurden die Namensrechte irgendwie verhökert, da der Name immer wieder mal im Netz auftaucht, aber das hat nichts mehr mit der alten Qualität zu tun). Den würde ich nie wieder hergeben, seit ich den habe ist das Trennen solcher Verbindungen bei mir kein Thema mehr.


Hast du ein Bild von dem Teil? Auswechselbare Gabelenden für unterschiedlich große Gelenverschlusskappen klingt schon nicht schlecht. :-)

 

vor 9 Stunden schrieb huebi:

Das kann man schon so machen und der Zapfen löst sich so auch zuverlässig, jedoch können sich im Auge dabei kleine Risse bilden. Die sind dann manchmal der Ausgangspunkt für einen Dauerbruch und der Radträger mit allem Drum und Dran sucht sich dann neue unerwünschte Wege.

 

Zugegebenermaßen kommt das nur sehr selten vor aber wenn es vorkommt fährt das Auto dann irgendwo hin und durch die abgerissene Bremsleitung ist das Bremsen auch nur eingeschränkt möglich.

 

Aber es gibt echt super Werkzeug, Made in Germany, womit ich die Traggelenke zuverlässig und zerstörungsfrei gelöst bekomme.

 

IMG_20261107_112443.thumb.jpg.38c1b46b9c0c26289bd22c82d71a8104.jpg

Der KUKKO 129-0 funktioniert prächtig und lässt auch die Manschette des Traggelenks zuverlässig heile. Ich benutze ihn mit dem Schlagschrauber, was viel Kraft spart und das Verrutschen des Abdrückers vermeidet.

 

IMG_20261107_112418.thumb.jpg.3aa77f15cf5ab9aa705859a3bf245b89.jpg

Er funktioniert auch gut bei größeren Traggelenken wie sie zum Beispiel der Fiat Ducato verbaut hat.

 

Von den asiatischen Klonen aus feinstem Chinesium kann ich nur abraten, denn die haben oft Gendefekte, so dass sie zu dick sind und einfach nicht in die enge Stellen zwischen Querlenker und Radträger passen oder dabei dann die Manschette zerstören.

 

Viele Grüße,

huebi

 

 



So ein Teil hab ich rumliegen. Keine Ahnung grad ob meins ein Markenteil ist oder nicht, jedenfalls ist es noch nicht kaputt gegangen oder hat sich verformt. Aber: Es hat mir schon mal den Gewindezapfen verbogen. Die Mutter war dabei gerade so weit raus geschraubt, dass das Werkzeug auf die Mutter und nicht auf den Zapfen direkt drückt. Ich hab die Schraube vom Werkzeug ordentlich angeknallt und irgendwann hats den Zapfen kaltverformt.

Das doofe bei manchen dieser Werkzeuge ist dann auch noch, dass man beim A2 nicht zwischen Antriesbwellengelenk und Zapfen/Mutter vom Traggelenk kommt, weil da nicht wirklich viel Platz ist und das Werkzeug zu dick. Wenn mans zwischenrein hämmert, macht man sich entweder das Radlager kaputt oder evtl. auch die Klemmschelle von der Manschette. Also muss dann bei solchen Werkzeugen die Antriebswelle raus. 

 

 

vor 8 Stunden schrieb LiebesKugel69:

Wenn wir schon dabei sind, danke nochmals für die ausführliche Liste! 

 

so habe ich auch für meinen Teil, alle Teile bereits in Original gebrauchter VW Ware gekauft, zum Pulverbeschichter gebracht, das gilt für die Querlenker als auch den Achsträger…
 

Jedoch steht der Einbau noch bevor und 2 Fragen stehen noch aus ,werde nicht schlauer (trotz Messen). Die Befürchtung das ich keine ET35 7J Felgen nicht mehr fahren kann (ohne die kotflügel aufwändig zu verstümmeln) da durch die Achse vorne jedes Rad 15 mm pro Seite weiter rauskommt, und wie verhält es sich hier in Hinsicht zur Eintragung (zur Not halt ohne) gibt es dazu Grundlagen - Unterlagen?   
 

Aber so oder so ist das der beste Weg um den A2 noch ein Stück zu verbessern und in Sachen Teileversorgung etwas mehr Leben zu schenken, danke dir A2-D2 wie immer für deine ausführliche Mühe 👍


Glaube nicht, dass es ein Problem geben wird. Die Achse wurde schon öfter an einen A2 gebaut. Wenn du dir mal anschaust wieviel Leute trotz 17"-Felgen noch Spurtplatten fahren, sollte das alles kein Problem sein. 

Wie kommst du auf die 30mm mehr Spurweite? Wenn, dann ist es insgesamt 15mm bzw. 7,5mm pro Seite.

Der A2 hat keine übliche PQ24-Achse, wie sie bei allen anderen PQ24-Fahrzeugen verbaut ist. Rein technisch, was den Aufbau betrifft, ist es PQ24 wegen des Aggregateträgers und den Alukonsolen rechts und links. Aber die Spurweite beim A2 ist einzigartig für ein Fahrzeug mit PQ24-Achse. Der A2 hat nämlich als Alleinstellungsmerkaml ab Werk die Langversion der PQ24-Querlenker verbaut, was seine Spurweite in Richtung PQ25 verschiebt. Die Querlenker vom A2 gibts nämlich an keinem anderen Fahrzeug im Konzern, weil sie eigens für den A2 in einer Langversion gebaut wurden.

Die typische Spurweite von PQ24, wie z.B. beim Polo 9N, ist 1434mm.

Der Standard-A2 hat 1462mm, der 1.2TDI sogar 1463.
Der Audi A1 z.B., in dem die PQ25-Achse ab Werk verbaut ist, hat 1477mm laut Datenblatt.

Noch dazu kommt: Das Domlager wandert durch den Umbau nicht weiter nach außen. Da die Radlagerachse vielleicht auf 1/3 der Strecke zwischen Traggelenk und Domlager liegt, wird die Spurverbreiterung auf jeder Seite nochmal reduziert. 

Und wenn du es genau wissen willst, ist hier die Spureinstellung der Standardfahrwerke ab Werk ohne Modifikation: 

 

Vorderachse Basis-Fahrwerk
1GA, G07, G22
1.2 TDI-Fahrwerk
1GF, G03
Mechanische Lenkung
1.2 TDI-Fahrwerk
1GF, G03
Servolenkung
Sportfahrwerk
1GL, G08
Sturz −35' ± 20' −40' ± 20' −40' ± 20' −40' ± 20'
Höchstzulässiger Unterschied zwischen beiden Seiten 30' 30' 30' 30'
Spur pro Rad (Kontrollwert in Leerlage) 4' ± 5' 4' ± 5' 4' ± 5' 4' ± 5'
Spur pro Rad (Einstellwert in Leerlage) 4' ± 5' 4' ± 5' 4' ± 5' 4' ± 5'
Spurdifferenzwinkel bei 20 Grad ¹⁾ 1°30' ± 20' 1°18' ± 20' 1°35' ± 20' 1°30' ± 20'
Nachlauf (kein Einstellwert) 4°20' 2°36' 3°36' 4°20'

¹⁾ Der Einschlag des kurvenäußeren Rades ist um diesen Betrag geringer. Er kann im Achsmesscomputer je nach Hersteller auch negativ angegeben sein.

Hinterachse

Hinterachse Basis-Fahrwerk
1GA, G07, G22
1.2 TDI-Fahrwerk
1GF, G03
Mechanische Lenkung
1.2 TDI-Fahrwerk
1GF, G03
Servolenkung
Sportfahrwerk
1GL, G08
Sturz −1°25' ± 20' −1°25' ± 20' −1°25' ± 20' −1°25' ± 20'
Höchstzulässiger Unterschied zwischen beiden Seiten 20' 20' 20' 20'
Gesamtspur 20' ± 10' 20' ± 10' 20' ± 10' 20' ± 10'
Max. zul. Laufrichtungsabweichung zur Fahrzeuglängsachse

 

Und hier gibts ein Spurvermessungsprotokoll mit der PQ25-Achse. 

 

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