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Nagel im Reifen


Alkinger
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so und heute mein 2tes Problem

 

erstmal auch hier Hallo an euch,

 

Heute früh hatte ich leider einen platten an einem Winterreifen, dazu noch ein Foto, den Übeltäter seht ihr ja.... Fazit wird sein neuer Reifen, oder kann der Reifenhändler/Werkstatt "flicken" ?

 

img20111030143723.jpg

 

danke im voraus wer mir hier helfen kann ;(

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Hallo!

 

ich würde folgende Überlegungen in die Entscheidung, ob Reparatur oder nicht, einfließen lassen:

 

1. wenn der auf derselben Achse intakte zweite Reifen noch sehr gutes (fast neuwertiges) Profil hat, würde ich einen neuen Reifen mit demselben (!) Profil kaufen.

2. wenn beide Reifen nur noch eine voraussichtliche Restlebensdauer von 2-3 Jahren haben, würde ich den defekten reparieren lassen

 

CU

 

Martin

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Ich habe mir vor ca. zwei Jahren eine Schraube in meine Winterreifen eingefahren, die anschließende Reparatur hält heute noch - kein Druckabfall. Der Reifen wurde von innen vulkanisiert und neu ausgewuchtet, die Kosten ca. 25,- €.

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Hallo,

 

auf jeden Fall reparieren!

Du mußt nur einen Händler finden der das in D auch macht.

Schon zweimal habe ich mir in Schweden Metallteile in den Reifen gefahren und repariert bekommen, einmal sogar Sonntags mittags an einer Tankstelle ohne die Felge runter zu schrauben, das war ein Könner.

Das andere mal ist erst gut 2 Jahre her, nagelneue hochtragfähige Reifen auf dem Doka, 235x65/17 Li 117 (1250kg Traglast, auch bei der LM-Felge) in Göteborg in einer Baustelle fahr ich mir ne Schraube hinten rein.

Ein sog. Däck-Service hat erstmal 2 Wagenheber gebraucht um das mit gut 1100kg belastete Hinterrad vom Boden zu bekommen, dann gings ganz schnell, die Klebewurst ins Loch und 3 min warten.

Dann wird der Überstand abgeschnitten und man fährt, kostet 15€ umgerechnet.

Der Reifen wird mit 4,5bar gefahren, max 5,0 sind zulässig.

Nachdem er mehrere tausend km in Schweden und Norwegen gehalten hat wurde er dann auch mal flott bewegt auf deutscher Autobahn, passiert nichts.

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In Deutschland wird anders repariert: Der Reifen kommt runter von der Felge. Das Loch wird auf eine definierte Größe gefeilt, ca 5 mm Durchmesser. An der Innenseite des Reifens wird ums Loch um Radius con ca. 4 cm aufgerauht. Anschließend Vulcanisier auf die Aufrauhung. Am Ende kommt ein pilzförmiger Patch von innen nach außen drauf, will heißen, Stiel des Pilzes wird durchs Loch gezogen, der Hut des Pilzes klebt auf der aufgerauhten und mit Vulcanisierer eingeschmierten Fläche. Sowas hält ewig. Hab das auch schon dreimal an Reifen machen lassen müssen und einmal hab ich mal interessiert zugeschaut. Siehe auch hier: reifenreparatur - Google-Suche

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In Deutschland wird anders repariert: Der Reifen kommt runter von der Felge. Das Loch wird auf eine definierte Größe gefeilt, ca 5 mm Durchmesser. An der Innenseite des Reifens wird ums Loch um Radius con ca. 4 cm aufgerauht. Anschließend Vulcanisier auf die Aufrauhung. Am Ende kommt ein pilzförmiger Patch von innen nach außen drauf, will heißen, Stiel des Pilzes wird durchs Loch gezogen, der Hut des Pilzes klebt auf der aufgerauhten und mit Vulcanisierer eingeschmierten Fläche.[/url]
Diese Reparatumehtode ist mir auch geläufig. Wenngleich auch nur beim Moppedreifen (Reparaturmethode dort zugelassen für Fz. mit v/max bis 200 km/h). Da muss aber nicht der Reifen von der Felge. Hängt vielleicht damit zusammen, dass die Traglast beim Autoreifen höher und daher etwas anders vorzugehen ist.

 

genau so hat er der Schwede damals gemacht, allerdings hat er vor dem Einbringen der Klebewurst mit einer Rundfeile das Loch begradigt.
Und das ist die Selbsthilfemethode für unterwegs - die m.W. nur bis 80 km/h höchstgeschwindigkeitsbelastet werden darf.

 

CU

 

Martin

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Auch von mir ein "reparieren lassen". Hab mir bei meinem damaligen Leasingfahrzeug (225er Sommerreifen) eine Schraube reingefahren, wurde anstandslos geflickt und hat tadellos gehalten. Solange es auf der Lauffläche und ein "glatter Durchschuss" ist, kann der Reifenhändler das reparieren.

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Diese Reparatumehtode ist mir auch geläufig. Wenngleich auch nur beim Moppedreifen (Reparaturmethode dort zugelassen für Fz. mit v/max bis 200 km/h).

 

War mir gar nicht bekannt. Obwohl ich zum Reifenreparieren Vertrauen habe - auf´m "Moped" wie meine Honda CBR würde ich mir ins Leder machen...

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