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Bremskolben hinten ließ sich nicht ausreichend zurücksetzen!


VFRiend
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Ich wollte neue Beläge und eine neue Scheibe bei unserem zweiten A2 90 PS-TDI einbauen. Habe noch vor 2 Monaten bei unserem anderen A2 hinten einen neuen Sattel inkl. neuer Bremsscheibe und Beläge verbaut, aber der Sattel war vom Werk aus komplett eingefahren. Heute denk ich, das läuft locker beim zweiten.Aber der Bremskolben hinten ließ sich nicht ausreichend zurücksetzen! Über 37 mm Distanz kam ich nicht hinaus, egal wie lange ich drehte.- Hätte für die neuen Beläge und die neue Scheibe aber ca. 43-45 mm gebraucht. Allerdings habe ich nur mit einer kleinen Rohrzange den Kolben nach rechts gedreht, was ohne Schwierigkeiten und leicht ging. Ich dachte, das Ding dreht sich rein, aber Pustekuchen. Braucht man vielleicht doch den Spezialrücksteller, weil er nicht nur dreht, sondern auch noch etwas Druck ausübt und den Kolben damit bis zum Innenanschlag reindrückt, so dass ausreichend Platz für die neuen Beläge und die Scheibe vorhanden sind?

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Ich gehe mal davon aus, dass du "nur" oben an der Auflagefläche mit der Rohrzange rumhantiert hast...

 

Hast du keinen in der Nähe, der dir das Spezialwerkzeug leihen kann? Damit geht es in der Regel wirklich einfach, da es gleichzeitig dreht und drückt. Achte auch drauf, dass du keine Bremsflüssigkeit aus dem Behälter drückst!

 

Wenn sich der Kolben partout nicht zurückdrücken lässt - also mit entsprechenden Werkzeig - dann auch mal die Staubmanschette abnehmen und nach möglichem Rostbefall schauen. Sollte zwar nicht so sein, aber wäre vlt eine Erklärung. In die richtige Richtung gedreht?!

 

VIel Erfolg,

 

HolgiA2

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Der Kolben muss auf beiden Seiten rechts rum gedreht werden.

Drücken während Drehen ist notwendig. Der Kolben zieht sich nicht von selbst rein.

Rohrzange ist nicht so glücklich, weil die Staubmanschette beschädigt werden kann. Besser sind der Flex-Schlüssel (wie auch Sepp schreibt) und Schraubzwinge.

 

Das Spezialwerkzeug kostet allerdings nur 14€

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Ich habe das günstige Rückstellwerkzeug, damit gehts relativ flott.

 

Letztes Wochenende habe ich 4 hintere Bremsen mit dem Ding bearbeitet.

Bei 2 Bremsen musst ich den ganzen Weg mit dem Kolben rein wegen neuer Klötzer. Links ist innerhalb von 4 Umdrehungen in 3min reingeflutscht. Rechts musste ich mit nachstellen des Werkzeugs drücken. Habe dann im Endeffekt ca. 15min dran verbracht.

 

Kolben immer rechtsrum. Wenn du falschrum drehst wird es plötzlich schwergängig.

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  • 1 year later...

Habe jetzt auch mal mit so einem ebay Rückstellwerkzeug gearbeitet.

Was mir dabei aufgefallen ist:

 

Das Gewinde des Rückstellers hat eine andere Steigung als die vom Bremskolben.

 

Ich musste merhmals die "Abdrückmutter" nachstellen.

Habt ihr ähnliche Erfahrungen gemacht?

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  • 2 weeks later...

Hi,

 

heute habe ich die hinteren Bremsen an meinem A2 erneuert und dabei eine Überraschung erlebt.

 

Während bei meinem früheren 80er und auch beim 100er AUDI das Rückstellen mit einer geschätzten Druckkraft von 5 bis 10 kg ganz locker ging musste ich feststellen, dass das beim A2 so leicht nicht geht.

 

Also habe ich mir einen Rücksteller gebaut, so ähnlich wie er beschrieben ist in YOUTUBE "Race and fun bremskolben rückstellen". Drücken und drehen, drücken mit einer Schraubzwinge, drehen per Gabelschlüssel.

 

Eigentlich lohnt es sich nicht so was selbst zu bauen - aber das Auto war bereits aufgebockt und teilweise zerlegt als ich festgestellen musste dass man da mit geschätzten 50 kg drücken muss. Zuviel für die Flexschlüssel-Methode, und zum shoppen gehen war es schon zu spät.

 

Ab sofort wird der Flexschlüssel nur noch zum Flexscheiben wechseln verwendet.

 

Schönen Abend,

 

Sepp

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Ja, hat aber nichts mit der Steigung zu tun.

Wieso sollte das nichts damit zu tun haben?

 

Habe es zerlegt.

Auf dem Bild sieht man es eindeutig.

Pro Umdrehung legt der Kolben des Radbremszylinders einen viel größeren Weg als die Spindel des Werkzeugs zurück.

 

Steigung KolbenGewinde: ca.10mm

Steigung WerkzeugGewinde: 2,5mm

 

Also muss man ständig das Werkzeug nachsetzen und somit kann das Werkzeug keinen permanenten/gleichbleibenden Druck ausüben sondern nur die Drehbewegung übertragen.:huh:

IMG_6135.jpg.8ec08a879769c6a643864d31b04401fe.jpg

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Dass die Steigungen unterschiedlich sind, habe ich auch nicht bezweifelt, sondern nur dass sie gleich sein müssen. Der Kolben ist ja nicht fest auf der Gewindestange.

Durch den "Schlupf" an dieser Stelle ist sicher gestellt, dass der Kolben nur mit der Steigung vom Werkzeug zurückfährt und der Druck konstant bleibt.

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