hainz

Alterung/Auflösung Bremsbacken 1.2 TDI

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Hallo Zusammen,

 

ich hatte letztens ein unschönes Erlebniss auf dem Heimweg. Ein Knarzgeräusch und dann kaum noch Bremswirkung (den restlichen Km war ich dann überaus langsam unterwegs...).

Zuhause habe ich dann festgestellt, dass Bremsflüssigkeit hinten links austritt. Leztendlich hat sich dann herausgestellt, dass sich der aufgesinterte Belag einer Bremsbacke gelöst hat und den zweiten abgerissen hat... Beim Wechsel auf die Stahlbremsanlage habe ich dann auf der anderen Seiten den Belag mit den Fingern von der Bremsbacke lösen können.

Nachdem mir von Audi eröffnet wurde, dass soetwas schon einmal vorkommt, empfehle ich den Leichtbremsenfahrern sich bei Zeiten mal ihre Bremsbacken anzusehen...

 

Beste grüße und frohes Bremsen

 

hainz

 

Der Audi hat ca 147tKm und ist von 02. Von daher

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Danke für den Hinweis, dann werde ich mir die Tage meine mal vornehmen, nachdem ich eine Kontrolle bisher vor mir her geschoben habe.

Denn: Ich befürchte meine erworbenen Brembo-Bremsbeläge S 85 511 sind wohl nicht für die Alu-Trommel geeignet, oder?

 

(Mit welchen Bremsbelägen habt ihr gute Erfahrungen?)

bearbeitet von MartinB82

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Danke, dann werde ich mich mich mal nach Zimmermannbelägen umsehen.

Ob ich damals nicht aufgepasst habe, oder der Händler die Bremsbeläge auch kurzerhand für A2 1.2 Tdi freigegeben hat... werde nun die Passenden erwerben.

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Das hast du, insbesondere bei den Onlinehändlern, immer wieder, dass die die Beläge, einfach weil sie von der Größe her passen, auch für den 1.2er freigeben.

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Zum Stahlumbau:

 

Ich muss sagen, es bremst sich damit gefühlt besser... Keine Ahnung was da wirklich dran ist.

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Nachtrag zum ersten Beitrag:

"Der Audi hat ca 147tKm und ist von 02. Von daher " Der Rest is irgendwie imÄther hängengeblieben.

Ich wollte sagen: Der Audi hat ca 147tKm und ist von 02. Von daher gehe ich davon aus, dass das die erste Bremse ist.

 

Beste Grüße

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vor 1 Stunde schrieb hainz:

Zum Stahlumbau:

 

Ich muss sagen, es bremst sich damit gefühlt besser... Keine Ahnung was da wirklich dran ist.

Das liegt an der höheren Bremskraft der Stahltrommelbremse ggü. der 1.2TDI Serienbremse. Noch stärker ist der Effekt beim Umbau auf Scheibenbremsen.

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Lässt sich die höhere Bremskraft auf einem Bremsenprüfstand (z.B. beim TÜV) ermitteln?

Ein Vergleich wäre da mal interessant.

 

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Mit VCDS lässt sich der Bremsdruck auslesen.

Auf einem Bremsenprüfstand könnte man entsprechend die Bremskraft bei bspw. 20, 40 und 60 bar Bremsdruck ermitteln.

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Danke an Mankmil und zinn2003 für die Links.

Überlegt hatte ich beide Umbauvarianten breits. Wie ich beiden Diskussionen entnehme, bringt bereits die Umrüstung auf hochwertige Bremsen an der Vorderachse den größten Effekt.

Die Bremsen sind am A2 1.2 nicht beeindruckend - aber durchaus ausreichend.

 

Muss eine Umrüstung auf die Lupo 3L Stahltrommel beim TÜV abgenommen werden, so wie bei den Scheibenbremsen?

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Ich habs ihm weder verraten sehe sehen ich die Chance das es auffällt. Da ich ausschließlich Verschleißteile gewechselt hab, bin ich da schmerzfrei.

Ich wäre mir nicht mal sicher ob die höhere Bremsleistung der Hinterachse wirklich was bringt. Die Balance wird dann durch ABS wieder hergestellt? Besser bremsen wird er dadurch kaum.

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Habe die Tage mal die Bremstrommeln hinten bei mir geöffnet - Schleifgeräusche seit 10tkm beim Bremsen haben mich schlimmes befürchten lassen.

Schließlich bin ich schon 40 tkm mit den Bremsen gefahren - und der Vorbesitzer sicherlich auch einige Zehntausend. 

 

Zu meiner Überraschung sieht aber noch alles gut aus, sind auch je ca.4mm Belag vorhanden. 

Habe einiges an Bremsstaub entfernt und das Handbremsseil eingestellt.

 

Was mich stutzig macht, ist das die Handbremse kaum Bremswirkung entfaltet. Am Hang ab 5-6% Gefälle würde der Wagen bei alleiniger Nutzung dieser wohl einfach wegrollen. Das kenne ich von meinem Anderen 1.2 anders.

 

Wie kann ich feststellen, ob das Bremmsseil festgegammelt ist? HR hatte die Einstellung des Bremsseils am Handbremshebel zu Veränderungen geführt. HL kaum eine Änderung bewirkt.

 

Viele Güße

Martin

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Bei den Trommelbremsen kann man da schon mal verzweifeln. Oftmals hilft nur mehrmaliges Einstellen/Nachstellen, bis es passt. Vorher am besten noch die Trommeln reinigen, die Mechanik gangbar machen, mit Keramikspray pflegen.

 

Zum Einstellen Auto hinten aufbocken, die Verstellung hinten am Handbremshebelgriff rausdrehen, die Nachstellkeile lösen, nach oben drücken (dazu eine Radschraube rausdrehen), jetzt mehrmals kräftig das Bremspedal treten, die Handbremse 3-4 Rasten anziehen und jetzt die Verstellschraube wieder soweit reindrehen, bis sich die Hinterräder nur noch mit viel Kraft per Hand drehen lassen. Wird aber nie an beiden Seiten gleich sein.

 

Die Bremsseilhüllen kann man mal äusserlich auf Beschädigungen hin untersuchen - dringt hier Wasser ein, kann der entstehende Rost dazu führen, dass das Bremsseil nicht mehr so leicht in der Hülle beweglich ist. 

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Danke dir für die Anleitung DerWeißeA2, so hatte ich das gemacht, u.a. mit Zahnbürste und etwas Pressluft den Bremsstaub gründlich entfernt.

Bremstrommeln wirken sehr gut, kein Materialabrieb (Grat/Kante) erkennbar, d.h. die Trommeln hätten sich wohl auch ohne lösen des Bremskeils abziehen lassen. Die Federelemente sind korrisionsfrei.

 

HR lies es sich problemlos schleifrei einstellen, HL trotz 4-5 maliger Korrektur nach Pedalbremsen immer leichtes periodisches Schleifen je Umdrehung (jedoch reibungs-thermisch unkritisch).

HR hingegen beginnt erst bei der ersten Raste leicht zu schleifen, so wie ich mir das wünsche.

 

Dachte die Handbremse hätte soviel Kraft, das ich von Hand die Räder nicht mehr drehen können sollte, wenn ich den Hebel fest anziehe.

Jedenfalls sind auch nach der Reinigung deutliche Schleifgeräusche beim Bremsen hörbar, die mich befürchten liessen, die Bremsbacken könnten sich schon in die Trommel einarbeiten. Aber das ist wie gesagt nicht der Fall.

Beim TÜV gab es vor 12 Monaten nichts zu bemängln, obwohl die Handbremse bereits schwachbrüstig war - insofern werde ich mich damit wohl arrangieren, bis Verschleiß oder TÜV ein Handeln erfordern.

 

P.S. Da Bremsbacken Systemseitig teils falsch zugeordnet sind - könnten Bremsbeläge für Stahltrommeln realistisch ursächlich für eine schwache Handbremsleistung sein?

Liese sich das irgendwie am Belag erkennen? Teilenummern habe ich jedenfalls keine mehr wahrnehmen können.

Jedenfalls liegt der gefühlte Bremskraft-Unterschied der Handbremsen an meinen beiden A2 1.2 bei geschätzt 200-300%.

 

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vor 12 Stunden schrieb MartinB82:

P.S. Da Bremsbacken Systemseitig teils falsch zugeordnet sind - könnten Bremsbeläge für Stahltrommeln realistisch ursächlich für eine schwache Handbremsleistung sein?

Liese sich das irgendwie am Belag erkennen? Teilenummern habe ich jedenfalls keine mehr wahrnehmen können.

Jedenfalls liegt der gefühlte Bremskraft-Unterschied der Handbremsen an meinen beiden A2 1.2 bei geschätzt 200-300%.

 

bei meiner ALU-Trommelbremse waren fälschlicherweise mal Bremsbeläge für Stahltrommeln drin...das habe ich aber nicht an einer "schwächeren Bremsleistung"  bemerkt.

bearbeitet von Karat21
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Moin, Ich hatte letztens auch das Problem mit meiner Alutrommel.  Neue Beläge reinbauen lassen aber nach kurzer zeit waren die runter und dann auch leider die Trommeln hinüber. Hat jemand die Teilenummern von den beiden Belagtypen?  Einmal für Alutrommel und für Stahltrommel.

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TN Bremsbeläge für Alutrommeln: 6E0 698 525

TN Bremsbeläge für Stahltrommel: 867 698 520 X

 

 

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vor einer Stunde schrieb Laberle:

Moin, Ich hatte letztens auch das Problem mit meiner Alutrommel.  Neue Beläge reinbauen lassen aber nach kurzer zeit waren die runter und dann auch leider die Trommeln hinüber.

das hört sich nach falschen Belägen..das waren dann nicht die für ALU-Trommeln...

bearbeitet von Karat21

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