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Zündkerzen -Steckerfett? Hat das schonmal jemand gehört?


herr_tichy
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ZÜNDKERZENWECHSEL Empfehlung: Bei Zündkerzenwechsel an Fahrzeugen mit Steckerzündspulen, bitte gleichzeitig Stecker erneuern und Zündkerzen-Steckerfett verwenden.

 

Steht so bei Beru auf der Homepage - macht das jemand? Macht das Sinn? Kann man das auch mit etwas substituieren, was vielleicht nicht 14€ pro 10 Gramm kostet?

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Steht so bei Beru auf der Homepage - macht das jemand? Macht das Sinn? Kann man das auch mit etwas substituieren, was vielleicht nicht 14€ pro 10 Gramm kostet?

 

Fuer Leute ,die erst dann ruhig schlafen können,wenn sie das Letzte,aber auch das aller Letzte fuer ihren Wagen getan haben.:)

 

so long

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"Kontakt 61" von Kontakt Chemie dürfte dafür geeignet sein. Das Zeug funktioniert sehr gut, ich hatte allerdings noch keine Anwendung bei erhöhten Temperaturen wie im Motorraum.

Achtung: Ich würde dies nicht für Stecker an Sensoren verwenden, da könnte die Spannung um den Schutzfilm zu durchschlagen evtl. etwas klein sein, ich glaube Kontakt Chemie gibt einen Minimalwert von 1V an.

 

http://www.reichelt.de/?ACTION=3;ARTICLE=9466;PROVID=2402

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  • 7 years later...

Aus aktuellem Anlass hier meine Erfahrungswerte zu diesem Thema:

 

Ich hatte vor einigen Monaten den Zylinderkopf des 1.4ers getauscht. Bei der Montage kam auch etwas Kühlflüssigkeit in die Löcher der Zündkerzen. Ich habe es zwar mit Druckluft ausgeblasen aber scheinbar hab ich nicht alles raus bekommen. Um Weihnachen herum hat der 1.4er angefangen mit Zündaussetzern Probleme zu machen. Zunächst auf Zylinder 1, also habe ich mir auch nur diesen Zylinder angeschaut. Es waren leichte Korossionsspuren vorhanden, die ich aber nicht ursächlich für das Problem gehalten habe. Vielmehr habe ich es auf die Stabzündspule geschoben (BBY) und diese getauscht, weil die Symptome auch auf diesen Defekt gepasst haben und das Problem nach dem Tausch der Spule auch weg war. Die letzten Tage hatte ich erneut Probleme mit Zündaussetzern, diesmal auf Zylinder 3 und 4. ich hatte auch hier zunächst die Zündspulen im Verdacht, weil die ja immer in etwa zur gleichen Zeit kaputt gehen. Bei näherer Betrachtung habe ich aber in den Zündkerzenlöchern auf diesen beiden Zylindern sehr viel stärkere Korrosion festgestellt. Die Wände der Zündkerzenlöcher sind regelrecht weiß. Also habe ich zum Test erstmal nur Zylinder 3 so gut wie möglich gereinigt und bin weiter gefahren. Tatsächlich war das Problem dann nur noch auf Zylinder 4 vorhanden.

 

Nun habe ich gleich mal das Große Programm bestellt und mache alle Zündkerzen und alle Spulen neu. Zusätzlich habe ich mir noch eine Zylinderförmige Drahtbürste bestellt um die Zündkerzenlöcher einigermaßen reinigen zu können. Mit ein paar Madenschrauben im Format 14x1,25 werde ich dann die Zündkerzenöffnungen schließen und mit der Drahbürste fleißig reinigen. Ich denke, dass dann wieder alles in Ordnung ist.

 

Beim betrachten der neuen Stabzündspulen fällt aber auf, dass diese auf der Innenseite des Gummis, welches auf das Keramik der Kerzen geschoben wird, gefettet ist. Die alten Stabzündspulen, die in der Vergangenheit schon einige viele Steckzylklen hinter sich hatten, haben an dieser Stelle natürlich kein Fett mehr. Ich gehe davon aus, dass dieses Fett an dieser Stelle verhindert, dass Feuchtigkeit zwischen Gummi und Kerzenkeramik zum Kontakt vordringen kann. In meinem Fall hat die Korrosion und die die Feuchtigkeit dazu geführt, dass da was durchschlägt.

 

Bei unseren 1.4er und 1.6FSI-Motoren ist die Gefahr, dass Feuchtigkeit an die Kerzen kommt natürlich relativ gering. Der Motorraum ist relativ gut geschützt, die Kerzen sitzen in den Zündkerzenlöchern relativ abgeschottet und zudem haben die Zündkabel der 1.4er AUA und die Stabzündspuelen der 1.4er BBY und 1.6FSI eine Gummidichtung, die das Zündkerzenloch mehr oder weniger gut abdichtet, so dass von außen keine Feuchtigkeit eindringen kann. Das führt natürlich dazu, dass wie in meinem Fall, auch keine Feuchtigkeit raus kommt.

 

Ich hab mir darum mal so ein 10g Tübchen für ca. 5EUR vom Beru Zündkerzenfett bei der aktuellen Bestellung geordert und werde dann auch zukünftig darauf achten, dass die Zündkerzenstecker ausreichend gegen Feuchtigkeit geschmiert sind. Es geht sicher auch anderes Fett (z.B. Plastilube).

 

Edit: Habe noch ein Bild vom Fett auf der neuen Stabzündspule (NGK 48003) angehängt.

 

 

 

 

Zündkerzenfett.jpg

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@A2-D2

 

Danke für die Hinweise ! :)

 

Ich vermute, daß Batteriefett ebenso gut funktionieren wird wie "spezielles" Zündkerzenfett?

Schließlich geht es primär ums Abdichten und Korrosionsschutz (wie beim Batteriefett) und darum, daß vom Fett kein Strom geleitet wird?

Oder sind die höheren Temperaturen in Motornähe entscheidend ?

 

edit: sehe jetzt erst den geringen Preis von 5 EUR.... da lohnt das Risiko nicht....

 

Hast Du vielleicht einen Link zur passenden Drahtbürste und den Madenschrauben parat?

 

 

Edited by Mehrschwein
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Lt. Rep-Leitfaden soll: "Dünne Schicht Schmierpaste -G 052141 A2- umlaufend auf den Dichtungsschlauch der Zünspule auftragen. Die Schmierpaste muss 1-2mm... dick sein."

Das soll verhindern, dass der Gummi der Kerzenstecker an den Kerzen "anbäckt", hart und spöde wird. Bei der Demontage könnte außerdem der Isolator beschädigt werden (reißt ein). Desweiteren wird die Isolation verbessert. (Verdrängt Wasser und Feuchtigkeit)

20170326_115426.jpg

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Habe gestern die Stabzündspulen ausgebaut und mal ein paar Bilder gemacht.

 

Die Reihenfolge bei den Zündspulen ist von li1 re4. Die Bilder der Kerzenlöcher ist auch der Reihn nach Zyl1 - 4.

 

 

 

Zündspulen1.jpg

Zündspulen2.jpg

Zyl1.jpg

Zyl2.jpg

Zyl3.jpg

Zyl4.jpg

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