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Verschiedene Neulingsfragen


Karlotta
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Hallo alle zusammen,

 

ich habe vor, mir einen Audi A2 zuzulegen, und mir sind beim Beobachten der Angebote verschiedene Fragen gekommen. Ich hoffe, dass mir hier jemand von Euch Profis helfen kann.

 

1. Gibt es für den A2 ein elektronisches Scheckheft (oder wie man das nennt)? Also dass bei Audi die Inspektionen gespeichert werden?

2. Kann man beim A2 den Fehlerspeicher auslesen?

3. Kann mann (ohne großen Aufwand) das Radio der Version mit Kassette gegen die Version mit CD austauschen? Falls ja, mit welchen Kosten müsste man da rechnen?

 

Liebe Grüße

 

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1. Ja - wenn die Arbeiten beim Audipartner durchgeführt wurden wird dies in der Historie hinterlegt (Problem ist aber, das aufgrund von Datenschutz der neue Besitzer da nicht reinschauen darf - offiziell) 

2. Ja - mit dem geeigneten Gerät / Software 

3. Ja - vorausgesetzt man bleibt bei der gleichen Generation des Gerätes - Preis? 

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Willkommen Karlotta!

 

Ich mach das auch mal wie der erste Antworter:

 

zu 1.: keine weiteren Erkenntnisse von mir, der Service muss halt bei Audi / VW gemacht worden sein... freie Werkstätten haben keinen Zugang / Zugriff auf diese Daten. Erfragen kann man eben auch nur über "Umwege" s. o.

 

zu 2.: der A2 hat eine normale OBD2 Schnittstelle, an die man zum Beispiel mit VCDS ran kommt... hat sich bis heute zumindest von der Schnittstelle und Software nix dran geändert

 

zu 3.: Es gibt verschiedene Generationen von Radios: Bis einschließlich MJ 2001 (ohne Gewähr) wurden Radios der ersten Generation verbaut. zu erkennen am mittig im Bedienteil angebrachten Lautstärke-Drehregler. Ab MJ 2002 kommen die Radios der zweiten Generation zum Einsatz. Optisch gut zu unterscheiden, da diese dann 2 Drehregler rechts und links im Bedienteil haben. Der Austausch eines Kasettenradios gegen ein CD-Radio-Modell ist problemlos möglich, vorausgesetzt man hat vom einzubauenden Radio den Radiocode (beim Kauf eines gebrauchten Radios darauf achten oder mit dem eingbauten Radio zu Audi fahren und freundlich um Aktivierung bitten) Die CD-Radios ("concert II") kosten gebraucht zwischen 100 und 200 Euro, je nach Zustand. Einbau kann man selbst machen, sofern man die Radioklammern besitzt (gibts bei Amazon für lau).

 

Gruß A2Hesse

 

@Mod evtl. Thread in die Willkommensecke schubsen?

 

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vor 51 Minuten schrieb A2Hesse:

Willkommen Karlotta!

 

Ich mach das auch mal wie der erste Antworter:

 

zu 1.: keine weiteren Erkenntnisse von mir, der Service muss halt bei Audi / VW gemacht worden sein... freie Werkstätten haben keinen Zugang / Zugriff auf diese Daten. Erfragen kann man eben auch nur über "Umwege" s. o.

 

zu 2.: der A2 hat eine normale OBD2 Schnittstelle, an die man zum Beispiel mit VCDS ran kommt... hat sich bis heute zumindest von der Schnittstelle und Software nix dran geändert

 

zu 3.: Es gibt verschiedene Generationen von Radios: Bis einschließlich MJ 2001 (ohne Gewähr) wurden Radios der ersten Generation verbaut. zu erkennen am mittig im Bedienteil angebrachten Lautstärke-Drehregler. Ab MJ 2002 kommen die Radios der zweiten Generation zum Einsatz. Optisch gut zu unterscheiden, da diese dann 2 Drehregler rechts und links im Bedienteil haben. Der Austausch eines Kasettenradios gegen ein CD-Radio-Modell ist problemlos möglich, vorausgesetzt man hat vom einzubauenden Radio den Radiocode (beim Kauf eines gebrauchten Radios darauf achten oder mit dem eingbauten Radio zu Audi fahren und freundlich um Aktivierung bitten) Die CD-Radios ("concert II") kosten gebraucht zwischen 100 und 200 Euro, je nach Zustand. Einbau kann man selbst machen, sofern man die Radioklammern besitzt (gibts bei Amazon für lau).

 

Gruß A2Hesse

 

@Mod evtl. Thread in die Willkommensecke schubsen?

 

 

Vielen Dank Dir und "Superduke" schon mal.

 

zu 1.: Ich kann also (bevor ich nicht Eigentümer bin) bei AUDI gar nicht herausbekommen, welche Daten dort vorhanden sind, richtig? 

 

zu 2.: Das Auslesen kann also theoretisch jede Werkstatt machen? Und könnte man als Verkäufer diesen Fehlerspeicher komplett "zurücksetzen", sodass mir als potentiellem Käufer das Auslesen gar nichts bringen würde?

 

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vor 10 Minuten schrieb Karlotta:

 

Vielen Dank Dir und "Superduke" schon mal.

 

zu 1.: Ich kann also (bevor ich nicht Eigentümer bin) bei AUDI gar nicht herausbekommen, welche Daten dort vorhanden sind, richtig? 

 

zu 2.: Das Auslesen kann also theoretisch jede Werkstatt machen? Und könnte man als Verkäufer diesen Fehlerspeicher komplett "zurücksetzen", sodass mir als potentiellem Käufer das Auslesen gar nichts bringen würde?

 

 Hey Karlotta,

 

zu 1: Wenn man jemanden kennt, der jemanden kennt... ;):) Offiziell sagen die: "Nö, Datenschutz.. is nicht drin..."

 

zu 2.: Genau so isses. Theoretisch kann da jeder mit nem Gerät ran und den Fehlerspeicher löschen... soll durchaus vorkommen, aber keine Regel sein. Es empfiehlt sich aber dennoch beim Kauf mal jemanden mit Laptop und Kabel dabei zu haben, denn oftmals finden sich Hinweise auf eine mögliche Manipulation des Fehlerspeichers (zum Beispiel, wenn da eben keine Fehler drin stehen, die unter normalen Umständen fast immer drin stehen müssten ;) )

 

Am besten beim Kauf nachfragen, ob man mal den Fehlerspeicher auslesen darf (mit nem Laptop winken, auch wenn man gar keine Software hat)... die Reaktion des Verkäufers verrät meist genug ;) .

 

Hier im Forum findest du aber jede Menge Checklisten, die du beim A2-Kauf in Abhängigkeit des favorisierten Modells ruhig mit zur Besichtigung schleppen kannst...

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Okay. Danke.

 

Noch etwas Anderes:

 

Ich habe mich hier im Forum ein wenig eingelesen und mich etwas informiert. Unter anderem zum Zahnriemen habe ich Einiges gefunden. Das scheint ja ein nicht seltenes Problem beim A2 (zumindest beim von mir ins Auge gefassten 1.4 Benziner) zu sein.

 

Habe ich das richtig verstanden,

- dass wenn der Zahnrienmen gewechselt wurde, auch automatisch diese Spannrollen gewechselt wurden?

- dass wenn der Zahnrienmen gewechselt wird, auch in der Regel die Wasserpumpe gewechselt wird? Falls ja, warum?

 

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Die Rollen und die Wasserpumpe sollten mitgewechselt werden. Allerdings wird das nicht von allen so gehandhabt. Alle diese Bauteile sind Verschleißteile die bei einer gewissen Laufleistung erneuert werden müssen. Manchmal wird an den Rollen und/oder Wasserpumpe gespart. Die werden dann normalerweise nicht nochmal ein Wechselintervall halten und frühzeitig ausfallen.

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vor 1 Minute schrieb Romulus:

Die Rollen und die Wasserpumpe sollten mitgewechselt werden. Allerdings wird das nicht von allen so gehandhabt. Alle diese Bauteile sind Verschleißteile die bei einer gewissen Laufleistung erneuert werden müssen. Manchmal wird an den Rollen und/oder Wasserpumpe gespart. Die werden dann normalerweise nicht nochmal ein Wechselintervall halten und frühzeitig ausfallen.

 

Ich verstehe.

Wenn ich also im Motorraum nur diesen Aufkleber über den Zahnriemen-Wechsel sehe, aber keine Rechnung davon vorhanden ist, kann ich als Laie nicht feststellen, ob die Rollen und die Wasserpumpe mitgewechselt wurden, richtig?

 

Und warum sollte die Wasserpunpe überhaupt mitgewechselt werden?

 

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Bei den meisten Aufklebern kann man ankreuzen was gemacht wurde. 

Wie gesagt ist es in einer Vertragswerkstatt gemacht worden kann man nachvollziehen was auf das Fahrzeug "gebucht" wurde. 

Zum Thema Wasserpumpe - Diese kostet ca. 50Euro und kann irgendwann undicht werden. 

Da diese aber nur durch Demontieren des kompletten Zahnriemens gewechselt werden kann sollte die vorsorglich mit gemacht werden, da es quasi keine große Mehrarbeit ist. 

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Grob gesagt unterliegen alle Lager einem Verschließ. Sowohl die Wasserpumpe, als auch die Umlenkrolle und Spannrolle werden davon nicht verschont. Wenn eine der Komponenten kaputt geht, der Zahnriemen dadurch stärker belastet wird, abspringt oder reißt führt das dazu, dass die Ventile (gesteuert über die Nockenwelle) mit den Kolben zusammenstoßen. Das ist zwar reparabel, aber extrem aufwendig und damit extrem teuer. Deine Werkstatt wird dir deswegen vielleicht einen neuen Motor einbauen wollen. Das kann einem wirtschaftlichen Totalschaden gleichkommen.

 

Wenn die Pumpe undicht wird, hast du nur ne neue Pumpe, Umlenkrolle, Spannrolle und Zahnriemen an der Backe.

 

Letztendlich ist es wie eine Wette; man kuckt sich die Teile an und schätzt das Risiko eines Defekts ab. Wenn du dir den Wechsel gespart hast, kann es gut gehen, muss aber nicht. Wenn du Pech hast ist es nochmal ein teuerer Zahnriemenwechsel oder extrem teuer.

 

Wenn du ein Auto verkaufst, versuchst du an den nicht sichtbaren Teilen zu sparen. Welche das sind, kannst du dir jetzt denken. Wenn du also keine Rechnung über die Teile siehst, kannst du dir überlegen, ob du das Risiko eingehst willst.

 

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Mir fällt gerade noch etwas ein:

Die Airbags sind ja (dadurch dass die Wagen schon mindestens 13 Jahre alt sind) bereits etwas älter. Sind die überhaupt noch sicher? Oder wird da auch nach einiger Zeit vorsorglich irgendetwas erneuert?

 

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vor 9 Minuten schrieb Karlotta:

 

Mir fällt gerade noch etwas ein:

Die Airbags sind ja (dadurch dass die Wagen schon mindestens 13 Jahre alt sind) bereits etwas älter. Sind die überhaupt noch sicher? Oder wird da auch nach einiger Zeit vorsorglich irgendetwas erneuert?

 

Öhm...

 

ich hab noch keinen Airbags wechseln sehen... und bei den Unfallautos, die man so findet scheinen die meist ordnungsgemäß funktioniert zu haben... ;)

 

Aber wenn du dich deswegen sorgst, dann solltest du besser zu neueren Autos greifen... alle Autos in dem Alter werden ebenso alte Airbags haben :D ich persönlich mache mir da wenig Sorgen...

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In der Betriebsanleitung steht, dass Airbags nach 14 (oder waren es 13) Jahren ersetzt werden sollen.

1. werden Airbags vom Freundlichen nur an geschulte Leute ausgegeben. Da Privatpersonen nicht dazu zählen, bekommt man einen neuen Airbag nur in Verbindung mit einem Einbau.

2. Allein der Preis für ein Airbag ist hoch. Dazu kommen die Montagekosten, die bei Audi nicht ohne sind. Will man also alle Airbags tauschen, kommt das einen wirtschaftlichen Totalschaden gleich

 

Wie schon A2Hesse schreibt, scheinen die Airbags gut zu funktioneren. Einfach mal nach Unfallern im Netz suchen.

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Die Freunde von Daimler-Benz haben doch vor Jahren eine 30 Jahre alte S-Klasse, die damals erstmalig mit Airbags versehen war, gegen den Block gesetzt und festgestellt daß die Airbags noch ordnungsgemäß funktionierten? Ich wüsste nicht wieso das für unsere A2 anders aussehen würde. (Die Hamburger Familie, der das Auto gehörte, bekam eine neue S-Klasse in Tausch, so die Autozeitung).

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Das Gerücht hält sich hartnäckig - auch weil es auf dem Aufkleber an der Frontscheibe oben rechts steht. 

Ein Austausch der Airbags wäre aber der wirtschaftliche Tod des A2's - mittlerweile wurde ja in zahlreichen Tests (freiwillig und auch unfreiwillig) bewiesen, dass die Airbags funktionieren. 

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