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Herr Rossi

Reifenwechsel billig gemacht. Nehme nur zwei Reifen! Und ihr?

Wie macht ihr den Reifenwechsel?  

43 Stimmen

  1. 1. Wie macht ihr den Reifenwechsel?

    • Wechsele nur die abgefahrenen Reifen einer Achse!
    • Wechsele die Reifen zwischendurch und mache dann den kompletten Satz!
    • Mache es ganz anders!
    • Hab den Wagen meistens verkauft, bevor die Reifen fällig sind!
    • Wechsele nie die Reifen!


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Bei meinem letzten Reifenwechsel bei ATU war ich entsetzt, wie schnell sich doch die vorderen Reifen abnutzen und die hinteren erhalten bleiben. Das war früher anders. Dabei fahre isch schon sehr bescheiden - auch beim Beschleunigen.

 

Der Service-Mitarbeiter (früher Monteur oder Kraftfahrzeugmechaniker) schlug mir vor, die Reifen von vorne nach hinten zu wechseln und umgekehrt natürlich.

 

Ich lehnte dankend ab.

 

Ich beabsichtige nämlich, die Reifen vorne so weitgehenst wie möglich runterzufahren (natürlich innerhalb des gesetzlichen Rahmens und soweit sicherheitsrelevant vertretbar) und mir dann nur für vorne zwei neue zu holen. Das dürfte dann nächstes Jahr soweit sein.

Die hinteren Reifen werden dann mindestens mit den neuen vorderen noch einmal mithalten können.

 

Das ganze würde dann bei den 185gern mit etwas über 200 Euro nur ein Loch in mein Portemonnai/Portmonee:ver (Geldbörse eben:D) reißen, aber nicht sprengen. Dies ist immer noch mehr, als der komplette Reifentausch bei meinem früheren Kadett (Goodyear GT70 175/70/13. Klasse Reifen für den Kadett! Die späteren Conti EcoContact EP waren bescheiden).

 

450 Euro für den Kompletten Satz auszugeben, wäre mir zu schmerzlich.

 

Und wie macht ihr das?

 

Gruss

Frany

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Hi,

 

ich würde die Reifen nur komplett tauschen.

Erstens hast du dann vier wirklich gleichwertige Reifen (die Hersteller optimieren die Reifen auch während der Modelllaufbahn, auch wenn's das gleiche Modell ist) und zweitens härten Reifen mit der Zeit auch aus (ich glaub so nach 4 Jahren sollte man theoretisch wechseln).

 

Deine Situation ist jetzt natürlich etwas dumm, gibst du die besseren nach vorne, so schwimmt dir dein Auto bei nasser Straße schneller auf, gibst du sie nach hinten, so kann das Auto auch etwas instabiler werden (z.B. beim Bremsen).

Ich würde die abgefahrenen Reifen trotzdem nach hinten geben, weil ein Übersteuern könnte das ESP ausgleichen, beim Aufschwimmen hilft dir das ESP auch nix mehr.

 

Aber ich glaub da haben wir eh schon einen Thread, der die Thematik beschreibt, wo die besseren Reifen hin sollen bzw. warum jemand meint dass sie da und da hin gehören. ;)

 

Also, ein alter Reifen härtet mit der Zeit auch aus. Ich würd die guten Reifen auch nicht zu lange fahren.

 

Lg

 

audi_a2_tdi

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Ich wechlse alle 10 TKM die Reifen von VA auf HA und umgekehrt. Bisher habe ich keine Komforteinbußen feststellen können (Sägezahn o. ä.). Und wenn die 4 mm unterschritten werden, gibt's langsam neue. Wer bei 120 km/h mal eine kleinere Pfütze durchfahren hat, weiß, warum man immer genug Profil draufhaben sollte. Bei Reifen und Bremsen sollte man nicht sparen. Ein Auto kostet nunmal Geld:LDC .

Ich habe übrigens vor zwei Wochen mit einem Produktmanager von Bridgestone gesprochen. Dieser sagte mir, daß einwandfrei gelagerte Reifen bis zu einem Alter von 5 Jahren als Neuware deklariert werden kann (technisch) und auch darf (kaufmännisch). Es wäre sogar besser, einen etwas älteren Reifen einem erst kurz zuvor produzierten Reifen vorzuziehen, da der neue Reifen erst noch einige Produktionsrückstände ausdünsten muss und auch nachhärtet (hoffe, das jetzt einigermaßen richtig und verständlich wiedergegeben zu haben). Die wirkliche Alterung beginnt erst mit dem Aufziehen und dem damit verbundenen Aussetzen der Reifen der Naturgewalten (UV-Strahlung, Nässe, Abnutzung etc.).

Ich kann meinem Vorredner nur zustimmen: Der Profiltyp der Reifen bleibt, aber es fließen doch immer noch Produktverbesserungen in der laufenden Produktion ein.

Und zuletzt: Ich habe kürzlich unserem "Erstauto" neue Reifen verpasst: Bridgestone Turanza ER30. Gleichzeitig meinten mein Vater und auch mein Schwiegervater, ebenfalls neue Reifen haben zu müssen. Beide nahmen das Profil ER300 (Nachfolger vom ER30). Wir sind alle hochzufrieden mit der Laufruhe und dem Abrollgeräusch. Super komfortabel und empfehlenswert. Werde ich unserem A2 wohl nächstes Jahr ebenfalls gönnen - er hat ja auch sehr gute Tests bei verschiedenen Zeitschriften bekommen.

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Bei jedem Reifenwechsel (ca. alle 15tkm) im Frühjahr und Winter messe ich die Profiltiefe vor der Montage. Die Besseren kommen auf die Antriebsachse. Natürlich immer gebunden an die Laufrichtung, also "linke" Reifen bleiben links und umgekehrt. So nutzt sich der Reifensatz gleichmässig ab. Wenn dann die Austauschgrenze erreicht ist (merkt man meist sehr schnell bei Nässe, oft deutlich vor den gesetzlichen 1,6mm), kommt eion kompletter aktueller neuer Reifensatz drauf.

 

Vom achsweisen Austausch halte ich persönlich nichts, da Reifen, wie bereits erwähnt, einem Alterungsprozess unterliegen. Wenn man nun 2 neue Reifen kauft, können diese bereits Fertigungsunterschiede aufweisen, wie z.B. eine andere Gummimischungen, aber der Name (bis auf "Expertendetails") und das Profil bleiben gleich. Oder das Profil, welches man bereits am Wagen hat wird vielleicht gar nicht mehr produziert, und man hat dann verschiedene Profile, oder vielleicht sogar verschiedene Marken am Fahrzeug. Dies muss keinen schlechten Einfluss haben, aber es kann, und deswegen tendiere ich immer zu einem kompletten Satz Neureifen.

 

Aber eins muss ich noch hinzufügen: die Fahrstabilität kommt von den Reifen der Hinterachse. Eigentlich, müssten die besten Reifen immer hinten aufgezogen werden. Aber da meine Reifen die gesetzliche Profiltiefe eh nie erreichen, vernachlässige ich diese Tatsache. Dennoch sollte man sie immer im Kopf behalten!

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Original von HolgerBY

Aber eins muss ich noch hinzufügen: die Fahrstabilität kommt von den Reifen der Hinterachse. Eigentlich, müssten die besten Reifen immer hinten aufgezogen werden. Aber da meine Reifen die gesetzliche Profiltiefe eh nie erreichen, vernachlässige ich diese Tatsache. Dennoch sollte man sie immer im Kopf behalten!

 

Das kann ich nur unterstreichen. Bei einem Fahrtraining sollte man einen Slalomkurs mit einem auf der Hinterachse mit Slicks bestücktem Wagen durchfahren, wobei die Fahrbahn immer glatter wurde. Der Wagen war fast nicht zu kontrollieren.

 

Auch bei meinem Wagen kommen trotzdem die Reifen mit dem tieferen Profil nach vorne, da sich diese auch schneller abfahren und über die Jahre die Reifen gleichmässig abfahren. Dieses Jahr habe ich mit km-Stand 135.000 die Sommerreifen erstmals erneuert mit schätzungsweise 85.000 km Laufleistung. Profil war noch genügend vorhanden, sie waren aber 5 Jahre alt. Zur nächsten Saison sind auch neue Wi-Reifen fällig.

 

JH

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Ich fahre meiner Meinung nach nicht wenig, weder früher mit meinem Jetta, noch heute mit dem A2, pro Jahr so 20-27.000km.

Vor jedem Reifenwechsel zur Sommer-/Wintersaison schaue ich mir die Reifen an und montiere die mit mehr Profil vorne. So fahre ich sie gleichmäßig ab und tausche jeweils den kompletten Satz.

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Ich wechsle auch von vorne nach hinten und versuche somit alle 4 Reifen gleichmäßig abzufahren. Halte garnix davon auf einer Achse mit deutlich weniger Grip ( ausgehärtet oder weniger Profil) unterwegs zu sein, wird im Zweifelsfalle nur unkontrollierbar.

 

Wenn der Reifentausch bei ATU so ein Loch in die Kasse reißt, dann telefonier doch mal ein paar Reifenhändler in deinem umgebung ab, die werden zimelich sicher alle billiger sein als ATU, oder kaufst du deine Bonbons auch immer in der Apotheke? ;)

 

P.S. Meine Pirelli P6000 haben zwar prima Grip, aber nach ca. 8000km auch nur noch ca. 5mm Profil. Hatte noch nie nen Reifen der sich so schnell vom Acker gemacht hat.

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Original von Nachtaktiver

Wenn der Reifentausch bei ATU so ein Loch in die Kasse reißt, dann telefonier doch mal ein paar Reifenhändler in deinem umgebung ab, die werden zimelich sicher alle billiger sein als ATU, oder kaufst du deine Bonbons auch immer in der Apotheke?

 

Dazu noch mein Erlebnis bei ATU Gifhorn: ich habe dort 3 (in Worten: drei) Sätze Reifen angefragt. Bei allen drei Größen konnte man mir nicht den gewünschten Hersteller anbieten. Die Alternativangebote lagen alle bei UvP des Herstellers. Auf meine Frage, ob denn bei 12 Reifen nicht ein gewisser Rabatt drin wäre, kam nur ein entgeistertes "nein, das geht nicht". Und dann fragte mich zuletzt dieser Dödel noch, ob er denn jetzt einen Auftrag schreiben darf....-PENG- und war dann noch erstaunt, dass ich ihn ausgelacht habe. Nun, zwei Sätze habe ich dann für günstiges Geld im Internetshop gekauft, den dritten Satz beim Reifenhändler. Auch letztere machen inzwischen bei weitem bessere Angebote wie ATU oder Autohändler.

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Immer nur die Reifen die Abgefahren sind.

Wobei bei dem A2 bisher die Reifen fast immer gleichviel Vorne und Hinten abfahren.

War bei meinen anderen Autos immer ein deutlicher unterschied zwischen Vorne und Hinten.

 

Gruß

Otherland

 

PS: Bin froh das ich jetzt die 195/50 auf den 6Jx15 Style drauf habe da die Reifen in dieser Größe sehr günstig sind (50-70 EUR für Markenreifen z.B. Bridgestone).

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Von hinten nach vorne zu tauschen ist sehr wichtig.

Die Profiltiefen vorne und hinten müssen möglichst gleichmäßig sein.

 

Ich möchte nicht mit einem Auto in Aquaplanig geraten, daß völlig verschiedene Profiltiefen auf der Vorder- und Hinterachse hat.

 

So ein Fahrzeug dann abzufangen ist echt was für Fortgeschrittene!

:III:

 

 

LG

René

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sommerreifen werden immer komplett geweschelt. und bei den winterreifen wird er meistens vorher verkauft ;)

die reifen beim kleinen gehen noch, aber unser großer hat 235er drauf, das wird der nächste sommerurlaub..wenn ihr vrsteht ;)

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Hallo!

 

Das mit dem Reifenwechsel nur auf einer Achse habe ich mir schon lange abgewöhnt: vor vielen Jahren hatte ich mal einen Golf 2 (und ich hatte damals noch keine Winterreifen in der gleichfalls auch nicht vorhandenen Garage): nach ca. 70 Tkm - die Räder wurden nie achsweise getauscht! - polterten die Hinterräder, die an einigen Stellen Profilauswaschungen aufwiesen, spür- und hörbar. Vorne war noch ca. 2,5 mm Profil drauf, hinten (außer an den ausgewaschenen Stellen) deutlich mehr. Meine Problemschilderung konterte der Reifenhändler mit der Aussage: "Wenn Sie nie die Räder von vorne nach hinten gewechselt haben, wundert mich Ihr Problem nicht?"

 

Fazit: ich musste dennoch 4 neue Reifen kaufen (mann, waren die billig: das Stück für nicht mal 80 DM inkl. Montage - waren ja auch "nur" 175/70 R 13 S "Breit"-Reifen) und habe zur Sicherheit auch eine Stoßdämpferprüfung und Achsvermessung durchführen lassen. Kostete natürlich extra, auch wenn beides ok gewesen war.

 

Damit war der Fall klar, dass zukünftig regelmäßig die Räder achsweise gewechselt werden sollten.

 

Man könnte natürlich jetzt ins Feld führen, dass Ungegelmäßigkeiten bzgl. der Achsgeometrie und der Stoßdämpfer kaum auffallen werden, wenn den Reifen "keine Zeit gegeben wird", etwaige Schäden am Refenlaufbild anzeigen zu können. Aber: so lange ich nicht über Bordsteine räubere und die regelmäßigen kostenlosen Stoßdämpfertests auf den mobilen ADAC-Prüfständen durchführen lasse, so lange bin ich der Überzeugung, dass ein regelmäßiges achsweises Wechseln der Räder 1x p.a. richtig ist.

 

Davon abgesehen: was hätte ich auch gespart? Die Reifen auf der Vorderachse verschleißen eh schneller als die auf der Hinterachse. Wenn der regelmäßige achsweise Tausch ausbleibt, wird vorne öfter, hinten dagegen seltener gewechselt. Im Durchschnitt isses doch wieder (nahezu) gleich! Oder etwa nicht?

 

CU!

 

Martin

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