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Stabischaden billig do it your self reparieren


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Geschrieben (bearbeitet)

Hallo!

...ich häng mich da jetzt ganz frech mal mit dran...

Bräuchte ich doch für meinen "BAD" auch einen neuen Stabi und würde gerne alles komplett und "vernünftig" neu machen (lassen). 

 

Eventuell gibt es ja noch mehr Interessenten - bzw. sind doch oft nette Mit-Foristen hier unterwegs, die ggf. entsprechende Bezugsquellen kennen?

 

Wäre klasse, falls sich da jemand angesprochen fühlt!?

Danke schon mal für´s Lesen!

Jurij

 

Bearbeitet von jurij68
Geschrieben
vor 1 Minute schrieb karlchen:

Ich denke, den Unterschied wirst du nicht merken.
Du wirst sicher auch den H&R Stabi an der Hnterachse dazu installieren, richtig?

Ja, aber erst etwas später, erst wenn der neue Auspuff verbaut ist.

Das Fahrverhalten wird sich nur bei einem H&R Stabi etwas verändern, oder?

Geschrieben
Gerade eben schrieb Christian83:

Das Fahrverhalten wird sich nur bei einem H&R Stabi etwas verändern, oder?

Unser Papst @Nuerne89 rät davon dringend ab, nur an der Vorderachse den H&R Stabi zu installieren. Wenn, dann an der Hinterachse gleich mit. 
Die SuperPro Hinterachslager plus Edelstahlscheiben von ihm dazu sind auch zu empfehlen 

Geschrieben (bearbeitet)

Ich habe das damals bei meinem Ibiza FR tatsächlich bewusst mal so ausprobiert, also erst den 18mm Frontstabi durch den 22mm H&R ersetzt. Ansonsten komplett Serienfahrwerk.
Das agile Einlenkverhalten war damit weg. Es fuhr deutlich stabiler und ruhiger um Kurven. Der harte Stabi macht einerseits die Vorderachse schlechter, aber durch die geringere Rollneigung auch wieder besser. Die Effekte heben sich halbwegs wieder auf - zumindest beim weichen Serienfahrwerk.
Man kann Übergangsweise schon so fahren, eine wirklich runde Sache wirds jedoch erst mit dem dazugehörigen Heckstabi.
Die SuperPro Buchsen mit Edelstahlscheiben Kit (sind wieder verfügbar bei mir) sind dazu wirklich eine absolute Empfehlung und runden das Paket ab.

Die Balance mit dem H&R Stabikit kann dann nach eigenem Belieben noch über die Länge der Koppelstangen an der VA eingestellt werden. Kürzere Koppelstangen stellen den Frontstabi steiler und machen ihn damit härter. Das gleiche passiert bei Tieferlegung. Koppelstangen gibts fast in jeder Länge zwischen 220 und 300mm. Aufgrund meiner Erfahrungen kann ich euch gern fürs eigene Setup eine Empfehlung geben.

Kurzum: Mit Frontstabi härter lenkt das Auto direkter ein, neigt Kurvenmitte und Ausgang jedoch wieder zum Untersteuern. Mit Frontstabi weicher lenkt er etwas träger ein, neigt sich vorn mehr in die Kurve rein und neigt zur Kurvenmitte eher zum übersteuern. Die ideale Länge für ein Alltagsauto solle also irgendwo dazwischen liegen, sodass es gut einlenkt und das Eindrehverhalten im Kurvenlauf so wenig wie möglich ändert.

Bearbeitet von Nuerne89
Geschrieben

Hallo Nuerne, danke für deine ausführliche Antwort.

 

Ich habe ein ST-XA Fahrwerkwerk mit Distanzscheiben verbaut und würde gerne den H&R Stabi vorne fürs Erste einbauen und dann später hinten.

Die Koppelstangen wurden vor 2 Jahren mit dem Fahrwerk erneuert (die genaue Länge weiß ich gerade nicht, aber kann ich mal messen).

Also viel härter sollte alles nicht werden :) welche Kombi oder Variante würdest du empfehlen?

 

Liebe Grüße

Christian

  • 3 Wochen später...
Geschrieben

Hallo an alle,

 

der H&R Stabi ist nun vorne verbaut und es fährt sich wunderbar (zusammen mit dem ST-XA). Die Koppelstangen habe ich bisher nicht verändert, aber werde ich bei Gelegenheit auch mal wechseln.

Generell war es ganz schön fummelig und wir haben 3,5h mit Hebebühne gebraucht.

 

Ich habe auch zwei neue Original-Schellen und die Schraube für die Pendelstütze übrig: unbenutzt und Original.

Bei Interesse gerne schreiben.

 

Dankeschön an alle für Rat und Tat!

 

Christian

Schellen_A2.jpg

  • 2 Jahre später...
Geschrieben

Всем привет!

Я столкнулся с той же проблемой и в ходе своего исследования нашел интересное и проверенное решение:

При использовании резиновых или полиуретановых втулок с внутренним диаметром 16 мм для стабилизатора диаметром 18 мм при необходимости можно нанести поперечный пильный разрез (прорез) на дно, чтобы легче натянуть втулку на стабилизатор.

Если сам стабилизатор сильно сжат/изношен в месте зажима из-за трения и грязи, можно тщательно очистить поверхность и усадить термоусадочную трубку (с минимально возможным диаметром, учитывая зазор до соединительного стержня).

Надеюсь, это решение поможет некоторым людям!

Ниже я прилагаю ссылки на оригинальные статьи или источники:


https://www.drive2.ru/l/2831745/
https://www.drive2.ru/l/481842005370995240/
https://www.drive2.ru/l/288230376153061454/

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10fea4s-960.jpg

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Geschrieben

Übersetzung:

Zitat

Hallo zusammen!
Ich bin auf das gleiche Problem gestoßen und habe bei meiner Recherche eine interessante und bewährte Lösung gefunden:
Wenn man Gummi- oder Polyurethan-Buchsen mit einem Innendurchmesser von 16 mm für einen 18-mm-Stabilisator verwendet, kann man bei Bedarf einen Querschnitt (Schlitz) an der Unterseite anbringen, um die Montage der Buchse auf der Stange zu erleichtern.
Sollte der Stabilisator selbst an der Klemmstelle durch Reibung und Schmutz stark abgenutzt oder eingedrückt sein, kann man die Oberfläche gründlich reinigen und einen Schrumpfschlauch aufbringen (dabei den kleinstmöglichen Durchmesser wählen und gleichzeitig den Freiraum zur Koppelstange berücksichtigen).
Ich hoffe, diese Lösung hilft jemandem weiter!
Unten habe ich Links zu den Originalartikeln bzw. Quellen eingefügt:

 

  • 3 Wochen später...
Geschrieben

Ich hatte die gleichen Klonker-Symptome an meinem BBY EZ 11/2004. Die Plastikhülse vorne rechts war verrutscht, ich hatte aber noch keine Korrossion am Stabilisator. 

 

Folgender Reparatursatz lies sich gut verbauen: febi bilstein 37657 Stabilisatorlagersatz

 

verfügbar z.B. hier:  https://www.motointegrator.de/artikel/1563772-lagersatz-stabilisator-febi-bilstein-37657?gad_source=1&gad_campaignid=17412668085&gclid=CjwKCAjwtp7VBhBjEiwAJfpV--IOqv_VRx_Z34_oqjXNFPz8RBt1AgYsX6jAbgs5MhaiUeciMcCZShoCVLkQAvD_BwE 

 

Es geht auch ohne Hebebühne und mit nur einem Wagenheber, wenn man einen Unterstellbock zum sicheren Lagern des angehobenen Autos hat. Außerdem unbedingt die Hinterräder mit Keilen oder Steinen gegen Verrutschen sichern, denn beim Anheben auf nur einer Seite verschibt sich immer irgendetwas. 

 

Man braucht unbedingt einen gekröpften 13er Ringschlüssel, sonst bekommt man die Schrauben nicht auf. Die Schraubenköpfe liegen versenkt, mit einem Maulschlüssel kommt man nicht ran. Für eine lange Knarre ist kein Platz und mit der kurzen Knarre reicht die Hebelkraft nicht zum Lösen/Festziehen der Schrauben. 

 

Ich empfehle mit der linken Seite (Fahrer) zu beginnen. Auf der Fahrerseite ist die Antriebswelle nicht im Weg, man sieht besser und kann schon einmal mit den Schrauben und Gummis seine Fingerfertigkeit üben. Ich habe das Lager auf der Fahrerseite ersetzt ohne mit dem Wagenheber den Querlenker einzufedern, ich bin überall rangekommen.

 

Auf der rechten Seite (Beifahrer) ist deutlich weniger Platz für Ringschlüssel oder Knarre, im ausgefederten Zustand ist die Antriebswelle im Weg. Man muss mit dem Wagenheber das Federbein so weit einfedern, dass man Platz für den Ringschlüssel oder die Knarre hat. Das sind für die obere und die untere Schraube unterschiedliche Positionen, ebenso zum Herausnehmen der alten und Einsetzen der neuen Schrauben.

 

Wenn die Schrauben eingeführt sind muss man die Position der Antriebswelle noch einmal neu justieren um den Stabi mit der Schelle/Klammer in die richtige Position zu bringen, so dass beide Schrauben in die Gewinde greifen. Wenn man die richtige Stellung gefunden hat lassen sich die Schrauben locker mit der Hand eindrehen. Zum Festschrauben mit Ringschlüssel brauchen obere und untere Schraube jeweils wieder eine andere Position der Antriebswelle/Querlenker.

 

Außerdem unbedingt sowohl den Stabi als auch das Gummi wie auch die Klammer vor der Montage mit Silikonspray einsprühen, sonst lässt sich das nicht montieren. Mit Silikonspray geht die Klammer leicht auf das Gummi und die Einheit Klammer/Gummi lässt sich auf dem Stabi in die richtige Position schieben und drehen.

 

Viel Erfolg beim Nachmachen,

 

Norbert

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