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340r

TDI Motor als Notstromaggregat aufbauen

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Ich weiß nicht ob es in der richtigen Rubrik ist, aber hat jemand schon mal überlegt einen 55kW Motor als Notstromaggregat aufzubauen? Theoretisch könnte man einen Schlachter TDI nehmen und einen Generator einbauen. Die Energiewende macht uns ja relativ abhängig wenn mal keine Sonne scheint und kein Wind geht? Was meint ihr?

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das habe ich auch schon mal gedacht, ich würde aber den 1.2ér nehmen... 

für infos bin ich dankbar und hänge mich hier an.

 

 

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Posted (edited)

Das ist ein ganz schön grosses Notstromaggregat. Der mechanische Aufwand hier einen Generator "ranzuklöppeln" sollte auch nicht unterschätzt werden. Dazu ist der Motor thermisch auf die Fahrsituation ausgelegt, d.h. die entstehende überschüssige Wärme wird durch den Kühlkreislauf (dieser müsste erhalten bleiben) in den Wärmetauscher "gespült" wo sie durch den Fahrtwind gut an die Umgebung abgegeben werden kann. Das fällt dann nahezu weg. Nun ist die thermische Belastung bei einem Diesel geringer aber trotzdem nicht zu vernachlässigen. 

 

Die Sonne scheint übrigens immer, nicht immer über dir (da ist dann meist Nacht) und manchmal auch nicht so hell (da ist dann meist Regen) aber per se scheint sie immer. Und meist auch ausreichend für ein ausreichendes Maß an Photovoltaik.

Edited by Madcek
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Man produziert Strom und mit der Abwärme heizt man noch das Haus. 

:idee:

Ich glaube, das muss ich zum Patent anmelden. 

:Hofnarr:

Edited by mamawutz
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vor 11 Minuten schrieb Madcek:

Das ist ein ganz schön grosses Notstromaggregat.

 Das war auch mein erster Gedanke.... 55kW sind verdammt viel... auch die 40kW vom 1.2 sind viel zuviel, vor allem wenn man sinnvollerweise die Abwärme für die Heizung nutzen möchte. Selbst wenn man den Motor auf Halbgas laufen lässt hat man 20kW elektrisch und irgendwas um die 40kW thermisch... das ist schon viel. :$

 

Leider ist zudem ein PKW-Motor nur auf recht begrenzte Betriebsstunden ausgelegt... da schraubt man dann wohl recht oft dran rum.

 

vor 15 Minuten schrieb Madcek:

Der mechanische Aufwand hier einen Generator "ranzuklöppeln" sollte auch nicht unterschätzt werden.

 

Das ist gar nicht mal so wild, wenn man einen ausreichend dimensionierten Drehstrommotor als Generator nutzt... das Netz gibt die Drehzahl vor und sobald der Diesel schneller drehen will, wird Leistung ins Netz gespeist. Ungünstig sind nur die Drehzahlen. Die Motoren laufen üblicherweise mit ~1500 U/min (zu wenig für den Turbo) oder ~3000 U/min was eigentlich schon zu schnell ist.

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vor 6 Minuten schrieb mamawutz:

Man produziert Strom und mit der Abwärme heizt man noch das Haus. 

:idee:

Ich glaube, das muss ich zum Patent anmelden. 

Hm... bei einem NOTSTROMaggregat die Wärme zu nutzen... Würde natürlich den Wärmestau lösen, verlangt aber auch nach einer nachhaltigen Installation. 

 

vor 5 Minuten schrieb Mankmil:

 Das war auch mein erster Gedanke.... 55kW sind verdammt viel... auch die 40kW vom 1.2 sind viel zuviel, vor allem wenn man sinnvollerweise die Abwärme für die Heizung nutzen möchte. Selbst wenn man den Motor auf Halbgas laufen lässt hat man 20kW elektrisch und irgendwas um die 40kW thermisch... das ist schon viel. :$

 

Leider ist zudem ein PKW-Motor nur auf recht begrenzte Betriebsstunden ausgelegt... da schraubt man dann wohl recht oft dran rum.

 

 

Das ist gar nicht mal so wild, wenn man einen ausreichend dimensionierten Drehstrommotor als Generator nutzt... das Netz gibt die Drehzahl vor und sobald der Diesel schneller drehen will, wird Leistung ins Netz gespeist. Ungünstig sind nur die Drehzahlen. Die Motoren laufen üblicherweise mit ~1500 U/min (zu wenig für den Turbo) oder ~3000 U/min was eigentlich schon zu schnell ist.

Ja das Drehzahlband ist auch nicht gerade geeignet. Technisch geht natürlich alles, die Sinnhaftigkeit ist immer subjektiv zu bewerten :-).

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vor 11 Minuten schrieb mamawutz:

Man produziert Strom und mit der Abwärme heizt man noch das Haus. 

:idee:

Ich glaube, das muss ich zum Patent anmelden. 

Da bist Du zu spät dran. Das System nennt sich Blockheizkraftwerk.

 

 

vor 36 Minuten schrieb 340r:

 einen 55kW Motor als Notstromaggregat aufzubauen?

 

Möglich ist alles. Du müsstest halt an Stelle des Getriebes einen Generator anbauen.

Den Aufwand halte ich aber für ineffizient. Der Markt bietet genügend Generatoren bzw. fertige Systeme für USV. Ich würde da eher mal bei Ebay nach nem gebrauchten Generator suchen, anstatt hier aufwändig etwas selber zu bauen, bei dem das System dann noch nichtmal leistungsoptimiert ist.

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Darf man das überhaupt? Abgase? Gehen nur Diesel Euro 4? Da gibt es doch sicher auch schon Grenzwerte, die nur durch neueste Technik oder Schummeln erreicht werden kann.

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vor 17 Minuten schrieb Bedalein:

Da bist Du zu spät dran. Das System nennt sich Blockheizkraftwerk.

...och menno... da will man einmal die Welt retten.... 

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Posted (edited)

Der Motor muss doch nicht mit Volllast laufen.

Die Notstromer sind doch alle gedrosselt, damit sie maximal lange halten.

Bei 2.000u/min die verfügbare Leistung abgreifen - fertig.

 

Mit der Abwärme kann man den Pool heizen.

Edited by c_a
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Wäre ja auch nur „Not“Strom - einen 1,4 TDI hätte ich noch liegen, am Heizöltank anzapfen und anstatt Getriebe einen Stromerzeuger, das Teil in die Garage und den Auspuff für die Wärme ins Haus 😂😂*Scherz* 

Aber in der Garage hätte das Teil Platz und den Auspuff nach draußen legen

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Rechne Dir den Aufwand doch mal durch. Das fängt mit einem stabilen Rahmen an. Dann brauchst Du ein Gehäuse, das die Geräusche dämpft. Dann eine Steuerung, welche die Drehzahl regelt, damit der erzeugte Strom auch die richtige Drehzahl hat. Mit dieser Steuerung solltest Du auch gut an- und ausschalten können. Ein Schalldämpfer wäre auch nicht verkehrt, sonst bedanken sich die Nachbarn. Den originalen willst Du sicherlich nicht nehmen, der müsste dann schon so umgebaut werden, dass nah am Motor ist und ins Gehäuse passt.

 

Oder Du schaust mal bei Ebay Kleinanzeigen. Da sehe ich nur bei mir im Eck schon schöne Angebote, etwa:

4,5kW, "silent", erst 10 Stunden gelaufen, 350 Euro.

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vor 16 Minuten schrieb Bedalein:

Dann eine Steuerung, welche die Drehzahl regelt, damit der erzeugte Strom auch die richtige Drehzahl hat. Mit dieser Steuerung solltest Du auch gut an- und ausschalten können.

 

Drehzahl gibt das Netz vor, da muss man nichts regeln. Entweder schleppt der Generator den Motor oder der Motor speist ein. Das ist der Vorteil bei einem Drehstromgenerator. 

Ansonsten stimmt das alles,  Ich habe vor Jahren mal einen Testaufbau mit einem kleinen China Diesel bei 4kW gemacht. Der Diesel lief so unkultiviert,  dass er mit samt der Palette auf dem alles stand durch die Garage marschiert ist.

Ähnlich einer schleudernden Waschmaschine. :o

Das Ding wäre niemals leise genug geworden,  um es in den Keller zu stellen. 

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vor 2 Minuten schrieb Mankmil:

Drehzahl gibt das Netz vor, da muss man nichts regeln.

Bei einem Notstromaggregat lt. Titel gehe ich mal stark von einer Abwesenheit des Netzes aus. ^_^

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vor 13 Minuten schrieb McFly:

Bei einem Notstromaggregat lt. Titel gehe ich mal stark von einer Abwesenheit des Netzes aus. ^_^

Inselautarkie sollte man lassen. Das schafft man nicht und das Szenario eines Blackouts ist dann doch sehr unwahrscheinlich im europäischen Verbund.

Interessant ist sowas nur als BHKW, da man vorrangig das Haus heizt und nebenbei noch Strom erzeugt, solange man keine anderen Energieträger zum Heizen hat.

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vor 18 Minuten schrieb Mankmil:

Interessant ist sowas nur als BHKW, da man vorrangig das Haus heizt und nebenbei noch Strom erzeugt

Das ist dann aber eine komplett andere Intention. Ein Notstromaggregat habe ich um einen Blackout zeitlich begrenzt abzufangen, ein BHKW für eine Grundversorgung. Für letzteres einen TDI ohne aufwendige Abgasbehandlung mit Heizöl auf Dauerbetrieb laufen zu lassen? Auf ner Hallig in der Nordsee oder in den finsteren Tälern der Eifel könnte ich mir das vorstellen, im städtischen Raum wohl eher nicht. Sehr wohl könnte ich mir vorstellen unser komplett elektrisch versorgtes Haus (Wärmepumpe) per 10kW Dieselaggregat für zukünftig vermutlich häufiger vorkommende Blackouts auszustatten. Wäre dann eine Insel des Lichtes und der Wärme. Noch einen Brunnen im Garten und wir wären temporär autark.

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Wenn man die Diesel Abgase mal mit dem vergleicht was Hausbrand an Emissionen legal frei setzen darf, wäre es interessant ob ein Schornsteinfeger sein o.k. geben würde.

Wie gesagt,  wenn man autark werden möchte,  dann wird das ein wenig schwierig, da so ein Rütteldiesel natürlich keinen schönen Strom liefert. Vielleicht schafft das ein Frequenzumrichter?

 

Wenn du europaweit der einzige mit Licht und Wärme bist, würde ich lieber die Jalousien runter machen,  sonst hast du schnell viele neue Freunde.  xD

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:D

Interessant, wie sich Ideen halten, das hab ich alles schon vor mehr als 40 Jahren durchdacht und verworfen, inkl. China-Diesel.

Wäre als Hobby betrachtet gerade noch so machbar ....

Es gibt interessantere Dinge, die Welt zu retten, z.B. einen (oder mehrere A2) am Leben erhalten ^_^

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Hallo Kollegen,

 

das hat doch der Jean Pütz (ja der von der Hobbythek) vor Ewigkeiten in seinem eigenen Haus gemacht.

Ich hab da mal einen Bericht im TV gesehen, ich meine das war ein 1,6er Diesel aus dem Einser Golf. Das Ding tuckerte im Standgas vor sich hin.

Hat Strom produziert und die Butze auf Temperatur gebracht.

Im Netz hab ich folgendes gefunden:

https://www.jean-puetz-produkte.de/hobbytipps/hobbytipp333_umweltschutz.pdf

Ab Seite fünf wird dazu was geschrieben.

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vor einer Stunde schrieb amoA4:

:D

Interessant, wie sich Ideen halten, das hab ich alles schon vor mehr als 40 Jahren durchdacht und verworfen, inkl. China-Diesel.

Wäre als Hobby betrachtet gerade noch so machbar ....

Es gibt interessantere Dinge, die Welt zu retten, z.B. einen (oder mehrere A2) am Leben erhalten ^_^

Meinen Teil zum A2 retten leiste ich bereits. Die Welt werde und will ich gar nicht retten, nicht wenn man solche Nasenbären als Politiker am Start hat die selber keine Ahnung von ihrem tun haben und 20 Berater pro Nase brauchen. Ich will hier nicht mit Politik kommen, aber wenn ich als gelernter Fliesenleger ein Schwein schlachten soll habe ich doch auch null Ahnung, ich kann nur in dem Beruf eingesetzt werden wo ich etwas nachzuweisen habe. Bei den Politikern ist das leider Vettern Wirtschaft, da kann jeder machen was er will und sonstige Kosten verursachen und wird nicht belangt. Meiner Meinung wäre nur wenn mal ein paar Tage (im allerschlimmsten Fall) der Strom ausfallen sollte wäre ich nicht derjenige der keinen Strom hat und frieren muss - Der geschlachtete Abwrack A2 würde sein Dasein teilweise - Sollte es mal nötig sein gut verrichten

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Es ist mir absolut unverständlich, warum so viele Menschen so schnell ihre Selbstbeherrschung verlieren...

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vor 11 Minuten schrieb Vercingetorix:

Es ist mir absolut unverständlich, warum so viele Menschen so schnell ihre Selbstbeherrschung verlieren...

Gehört das nicht in den "Ich frage mich..."-Faden? ^_^

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Posted (edited)

Könnte man kurzfristig bei einem etwas längeren Stromausaufall im Winter mit einem Spannungswandler am A2 den notwendigen Strom für eine Ölheizung erzielen? Also nur als Notlösung? 

Edited by Connor

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vor 1 Stunde schrieb 340r:

Sollte es mal nötig sein

Deine Gedankengänge in Ehren, es feut mich, dass du Vorhandenes erhalten willst. Doch zu welchem Aufwand?

Ich will dir mal sagen, was ich nach meinem "Verworfenen" realisiert habe:

einen 100Ah Akku, ständig am Ladegerät, einen Spannungswandler 250W , der für 10 bis 20 Minuten den Heizkessel und die Ladepumpe versorgt,

für die Zeit danach ein Diesel-Stromaggregat mit 3kW, handgestartet, 350€ aus China. Bevor dessen Tank leer ist, war der Strom bisher immer wieder da.

 

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vor 21 Minuten schrieb McFly:

Gehört das nicht in den "Ich frage mich..."-Faden? ^_^

Möglicherweise, allerdings hätte ich den Wutbürgerlichen Beitrag dafür zitieren müssen, was vermutlich mit einen erhobenen Zeigefinger eines Moderators quittiert worden wäre...

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vor 10 Minuten schrieb Connor:

Könnte man kurzfristig bei einem etwas längeren Stromausaufall im Winter mit einem Spannungswandler am A2 den notwendigen Strom für eine Ölheizung erzielen? Also nur als Notlösung? 

Klar geht das, muss halt entsprechend dimensioniert sein, kommt auf den Verbraucher an.

Der Einschaltstrom der Heizung und der Pumpe/n, die ja mitlaufen muss/müssen, wird erheblich über der Dauerlast sein, die steht auf dem Typenschild.

Der Wechselrichter sollte 10x Dauerlast können. Die Lichtmaschine bringt ca. 1,5 kW, der Akku deckt höhere Spitze ab.

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vor 23 Minuten schrieb amoA4:

Deine Gedankengänge in Ehren, es feut mich, dass du Vorhandenes erhalten willst. Doch zu welchem Aufwand?

Ich will dir mal sagen, was ich nach meinem "Verworfenen" realisiert habe:

einen 100Ah Akku, ständig am Ladegerät, einen Spannungswandler 250W , der für 10 bis 20 Minuten den Heizkessel und die Ladepumpe versorgt,

für die Zeit danach ein Diesel-Stromaggregat mit 3kW, handgestartet, 350€ aus China. Bevor dessen Tank leer ist, war der Strom bisher immer wieder da.

 

Es gibt ja auch kombinierte Wechselrichter mit integriertem Ladegerät, welche dann als USV funktionieren, welche man praktisch zwischen die Heizungsversorgungsleitung klemmt/steckt

Bin da  auch gerade am werkeln, da ich sehr günstig einen RoomsterKofferraum voll Batterien bekommen habe.

Meine Ölheizung benötigt ganz ganz kurzzeitig 800W in der Spitze und dannach ca 350W.

 

Wie speist du die Notversorgung in dein Hausnetz ein? Am Besten wäre es natürlich, die wichtigen Sachen, wie Kühlschrank und Heizung auf eine Phase zu legen und diese dann auftrennen und Notversorgen. Wenn man das automatisieren will, bedeutet das natürlich mehr Aufwand, da ja nichts ins Netz zurückgespeist werden sollte/darf.

IMG_20200307_142518[1].jpg

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vor einer Stunde schrieb Vercingetorix:

Es ist mir absolut unverständlich, warum so viele Menschen so schnell ihre Selbstbeherrschung verlieren...

Also falls ich damit gemeint sein sollte ist es bestimmt nur im falschen Hals gelandet -falls ja sorry 😜 Finde es halt nur traurig wie unsere Steuergelder verheizt werden und wieviel der normale Bürger dafür gemolken wird

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vor 11 Minuten schrieb arosist:

Wie speist du die Notversorgung in dein Hausnetz ein?

Gehört jetzt nicht zur Frage des TE, aber im Gegensatz zu anderen völlig sinnfreien Äußerungen, einer Antwort würdig.

Die Idee mit

vor 14 Minuten schrieb arosist:

die wichtigen Sachen, wie Kühlschrank und Heizung auf eine Phase zu legen

ist prinzipiell richtig, muss dann umschaltbar sein und einen Einspeisepunkt haben.

Da ich kein Endzeitverfechter bin, versorge ich nur das wichtigste - den Heizkessel.

Alles andere kann bei längerem Netzausfall mit Verlängerungskabeln versorgt werden.

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vor 50 Minuten schrieb arosist:

Wie speist du die Notversorgung in dein Hausnetz ein? Am Besten wäre es natürlich, die wichtigen Sachen, wie Kühlschrank und Heizung auf eine Phase zu legen und diese dann auftrennen und Notversorgen. Wenn man das automatisieren will, bedeutet das natürlich mehr Aufwand, da ja nichts ins Netz zurückgespeist werden sollte/darf.


Ja, da kann man was schönes basteln. Am sichersten wäre ein Umschalter der die auserwählte Phase nur abwechselnd zwischen Netz und Notversorgung schalten kann. Vielleicht sogar mit einem Wechselschütz/2 Schütze mit Hilfskontakten. Sobald das Netz weg geht, fällt das Schütz ab und legt diese Phase auf die Notversorgung. Dann startet man den Notstromer und wartet bis das Netz wieder da ist.

 

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Meine Laienfrage ist, kann man alternativ, bevor man Notstrom einspeist, die Sicherungen der betroffenen Bereiche ausschalten? 

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Kann man... schön ist aber anders. :D
Mein erster Versuch sah so ähnlich aus... ich hatte mir ein Adapterkabel mit 2 Schuko-Steckern für den Notstromer gebastelt, da der Notstromer eine Steckdose hat und der Strom in eine Steckdose neben der Heizung eingespeist werden sollte. Also im Sicherungskasten den Haus-FI ausgemacht (um nicht die Nachbarschaft mit zu versorgen)  und im Keller das Stecker-Stecker-Kabel in die beiden Steckdosen. :omg:


Der Heizung hat es gefallen und ich glaube zufällig hing noch der TV mit an der Phase... aus Prepper-Sicht gar nicht mal so übel. :jaa:
 

Unpraktisch war, dass der Notstromer mit Gemisch läuft und sich ein erheblicher Benzin-Anteil schon verflüchtigt hatte. "Unauffällig" erzeugt man so keinen Strom. :bonk:

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vor 13 Stunden schrieb arosist:

Es gibt ja auch kombinierte Wechselrichter mit integriertem Ladegerät, welche dann als USV funktionieren, welche man praktisch zwischen die Heizungsversorgungsleitung klemmt/steckt

Bin da  auch gerade am werkeln, da ich sehr günstig einen RoomsterKofferraum voll Batterien bekommen habe.

Meine Ölheizung benötigt ganz ganz kurzzeitig 800W in der Spitze und dannach ca 350W.

 

Wie speist du die Notversorgung in dein Hausnetz ein? Am Besten wäre es natürlich, die wichtigen Sachen, wie Kühlschrank und Heizung auf eine Phase zu legen und diese dann auftrennen und Notversorgen. Wenn man das automatisieren will, bedeutet das natürlich mehr Aufwand, da ja nichts ins Netz zurückgespeist werden sollte/darf.

IMG_20200307_142518[1].jpg

Komisches Elektroauto... 

 

vor 12 Stunden schrieb Mankmil:


Ja, da kann man was schönes basteln. Am sichersten wäre ein Umschalter der die auserwählte Phase nur abwechselnd zwischen Netz und Notversorgung schalten kann. Vielleicht sogar mit einem Wechselschütz/2 Schütze mit Hilfskontakten. Sobald das Netz weg geht, fällt das Schütz ab und legt diese Phase auf die Notversorgung. Dann startet man den Notstromer und wartet bis das Netz wieder da ist.

 

Nach einem kurzen, sinnlosen politischen Exkurs macht dieses Thema den Bogen und ist nun "prepper" tauglich. Spannend :-)

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Solange wir nicht Vierteljährlich nen mehrtägigen Blackout haben, macht eine solche Frickelei keinen Sinn. Wir haben im KatS mit Dieselpest zu kämpfen, da wir die Tanks nicht regelmäßig leer fahren können. Als wir noch unseren Kat1 hatten, dürfte der den alten Diesel immer verbrennen. Bei neuen Dieseln geht das gar nicht mehr, da isses dann ganz schnell leise und mat hat nen großen Haufen fettiges Altmetall rumstehen. Wenn Autarkie, dann PV mit Speicher. Wird bei mir auch kommen.

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Am 10.3.2020 um 12:10 schrieb Bedalein:

Da bist Du zu spät dran. Das System nennt sich Blockheizkraftwerk.

 

Laut meinem Schornsteinfeger hat er in seinem Revier derzeit nur vier dieser Geräte. 

 

Er berichtete, die seien laut. Ein Eigentümer sei geradezu genervt von seinem Teil. 

 

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vor 2 Stunden schrieb Connor:

Das System nennt sich Blockheizkraftwerk.

 

Ein Freund von uns hat einen Dachs, mit Erdgas betrieben, er ist soweit zufrieden damit.

Hat aber anfänglich erhebliche Probleme mit dem FA gehabt wg. Eigenverbrauch/Einspeisung.

Hätte er das vorher gewusst, er hätte sich stattdessen einen Gasbrenner einbauen lassen.

Ich denke, dem TE, 340r, kann man nur empfehlen, sich ein Inselnetz mit einer PV-Anlage und Speicher zu bauen und NIEMANDEM etwas davon zu sagen.

Den überzähligen Diesel würde ich verkaufen, das ist schon mal ein Grundstock für die Investition.

Ich hab vor Jahren schon mal darüber nachgedacht, die größten Verbraucher im Haus, die Kühlgeräte, auf diese Art zu versorgen. ABER!

Was spare ich dabei, vom  Umweltaspekt abgesehen? Vll. 20% meines Stromverbrauchs, sollte es hoch kommen, 30%.

Das wären - aktuell - freiwerdende 90 bis 150 €€ pro Jahr.

Damit lässt sich kein vernünftiges Investment in dieser Richtung begründen, es sei denn, man betrachtet das als Hobby oder um ein Lob von Greta erhaschen zu wollen.

 

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