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Neulich bei ATU...


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So, nun auch endlich hier der obligatorische "Was ich neulich bei ATU erlebt habe Thread".

Im verlinkten Thread hat sich schon angekündigt, dass der eine oder andere doch das eine oder andere Erlebnis dort hatte und ich fände es schade, wenn sie ein Geheimnis blieben.

Ihr seid also herzlich eingeladen hier sachlich eure Erfahrungen und Erlebnisse bei und mit ATU zu teilen. Ganz klar ist die ganze Bandbreite eurer A2-Erfahrungen erwünscht und soll keinesfalls in ein Bashing oder Rufmord werden.
Eine Geschichte habe ich auch noch parat, die folgt nach dieser kleinen Einleitung. 9_9

 

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Bin faul, kopiere den Thread einfach hier rein:
 

Ergänzend zum Scheibentausch ist noch zu erwähnen, dass der Regenablaufschlauch von der Wasserkastenabdeckung nicht wieder montiert wurde. Der schlabberte im Motorraum rum. Beim 3L ist das allerdings dramatisch, da direkt unter dem Ablauf der Abdeckung die Hydraulikeinheit sitzt und die mag das Regenwasser gar nicht. 
Es kann dann passieren, dass sie in einem solchen Schmodder stirbt:
 

Hier ist es gut gegangen, ATU hat sich auf Nachfrage mündlich entschuldigt und zugesichert mit dem Mitarbeiter zu sprechen.

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Wir wollten neulich bei ATU die Sommerreifen von unserem T5 tauschen lassen. Also Reifen Mitte Februar bestellt und Termin zum Wechseln für März bekommen. Dann kam Corona dazwischen und der Termin wurde auf Ende April verschoben - alles schön und gut soweit, da kann ATU ja auch nichts dran ändern.

Dann Ende April die Sommerräder ins Auto geladen, um zum Termin ca. 20km in die Filiale zu fahren. Nach kurzem Warten haben die "Experten" dort dann festgestellt, dass man damals vergessen hat die Reifen zu bestellen und diese jetzt nicht da sind. Nachbestellen ging inzwischen auch nicht mehr, da sie nicht mehr lieferbar bzw. erst drei Monate später lieferbar gewesen wären.

Also wieder unverrichteter Dinge nach Hause gefahren (40km und 1h für die Katz) ... Haben sie jetzt bei einem anderen Reifenhändler bestellt und wechseln lassen.

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Meine Ex, also die Mutter von meinem Sohn, ist gerade zum 3. Mal bei ATU über den TÜV gefahren, einmal wurde die Bremsen beanstandet, da waren die aber wiklich runter, da meinte ich vorher schon beim Vorab-Check, die müssen bald neu, das dauert nicht mehr lange. Die Reparatur wurde dann vergleichsweise kostengünstig durchgeführt. Die anderen beide Male war es ohne Mängel und durch ein TÜV Angebot bei denen auch recht günstig. Es ist wohl auch sehr stark von der Stationsleitung abhängig, wie sehr man versucht, Zusatzleistungen/Reparaturen zu verkaufen, die eigtlich nicht wirklich zwingend notwendig sind. Das Auto ist ein Panda, als Vorführwagen gekauft.

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Ganz ehrlich, mit jeder Werkstatt kann man so seine Erfahrungen machen.

 

Ich war früher auch Kunde bei ATU und mir gefällt es, wenn ich den Leuten beim Schrauben zugucken kann.

Bremsbeläge wechseln, Klimaservice, Auspuff wechseln, TÜV machen sollten Sachen sein, die jede Werkstatt können sollte.

Aber wenn die eine oder andere Schraube sich nicht lösen lässt, beginnt das Drama.

 

Aber ganz klar, davon kann keine Werkstatt langfristig leben. Also müssen Teile verkauft werden, zusätzliche Arbeiten ausgeführt werden, und da kommt dann der Unmut mit ins Spiel.

 

Wenn man dann noch mit einem Auto vorfährt, was komische Geräusche macht oder ab und an mal nicht anspringt oder merkwürdige Drehzahlschwankungen hat, unrund läuft, dann wird es für eine Werkstatt schwierig.

 

Ganz ehrlich, ich bin froh, mein Geld nicht als Schrauber verdienen zu müssen.

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Da hast du völlig Recht ... mein Werkstattkumpel schraubt ja auch an fremden Autos, wie lange da manschmal die Fehlersuche dauert ist schon heftig ... und das dann den Kunden erklären, dass es weig gedauert hat, aber nur ein sehr preiswertes Bauteil defekt war. Dann reißt noch irgendeine Schraube ab. Ist ein sehr undankbarer Job, von der körperlichen Komponete mal ganz abgesehen ... Selber schrauben und dann mit einem reparierten oder modifizierten  Auto wieder losfahren, das Gefühl ist demgegenüber jede Mühe wert, auch wenn man sich währenddesssen irgendwo die Karten legen musste ...

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vor 5 Minuten schrieb janihani:

Aber ganz klar, davon kann keine Werkstatt langfristig leben. Also müssen Teile verkauft werden, zusätzliche Arbeiten ausgeführt werden, und da kommt dann der Unmut mit ins Spiel.

 

So ist der Thread auch nicht gemeint - es sind gesammelte Erfahrungen und wie @A2 HL jense schreibt durchaus auch positiv.
Also bitte nicht falsch verstehen, das meinte ich mit "nicht bashen"... 

Unterhaltsamer sind halt immer die Dinge die nicht glatt laufen. :jaa:

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  • Nagah changed the title to Neulich bei ATU...

Die beste aller Ehefrauen mit dem A2 zu ATU für den  Wechsel Sommer/Winterreifen.

"Mechaniker" zu meiner Frau: die Stossdämpfer sind total verölt. Die müssen unbedingt neu gemacht werden ...............

Tatsache: alle vier Stossdämper wurden 2 Wochen vor dem Termin bei ATU in meiner Stammwerkstatt erneuert.

Aber die beste aller Ehefrauen rief mich an und so konnte sie diesem "Mechaniker" nicht so wohlwollende Worte an den Kopf werfen.

 

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Weil ich, in einem Anfall geistiger Umnachtung, der Meinung war, dass die Schrauben der Bremssättel so festgegammelt seien, dass ich sie nicht lösen würde können, war ich vor einiger Zeit mit unserm Suzuki Vitara bei ATU, um die Bremsklötze vorn wechseln zu lassen. Wie sich herausstellt waren die Schrauben aber mit normalem Aufwand zu lösen.  Wie gesagt, es ging nur um die Bremsklötze!

Ich wollte auch gerne, wie janihani, bei den Arbeiten zusehen. Das wurde mir aber verwehrt!

Einige Zeit, nachdem der Mechaniker die Arbeiten begonnen hatte, kam er zum mir mit der "Hiobsbotschaft", dass er mich mit dem Auto im jetzigen Zustand nicht mehr vom Hof lassen könne, weil die Bremsscheiben völlig runter seine, weit unter Maß! Auf meine Frage welches Maß sie denn hätten und wo das Untermaß denn liegen würde, konnte er aber beides nicht beantworten. Nur das er es so nicht verantworten könnte mich fahren zu lassen.

Nachdem ich ihm sagte, dass ich bezweifeln würde dass die Bremsscheiben Untermaß hätten und er das nicht zu verantworten brauche, sondern ich das ganz allein verantworten würde hieß es, ich müsste dann ein Formular unterschreiben, das ihn und die Firma ATU von jegliche Gewährleistung und Verantwortung für die ausgeführten Arbeiten entbindet.

Daraufhin entschied ich, dass die Arbeiten abgebrochen werden und er die alten Bremsklötze wieder reinstecken soll, damit ich zu einer anderen Werkstatt fahren kann. Die Antwort war, das würde nicht gehen, weil man die alten Bremsklötze nicht wieder einsetzen könne.

Nun wurde ich etwas ungehalten und habe ihm klar und deutlich gesagt, dass ich diese Arbeitsweise als unzumutbar erachte und er mich vor Beginn der Arbeiten über mögliche Probleme bzw. weitere Defekte hätte unterrichten müssen!

Da dies "Gespräch" im Verkaufsraum (in die Werkstatt hatte ich ja nicht gedurft), im Beisein anderer Kunden, stattfand nahm es nun eine, für mich überraschende, Wendung. Der Mechaniker bat mich um etwas Geduld, damit er mit seinem Meister darüber sprechen kann, welche Lösungen möglich sind.

Wie wohl schon jeder geahnt hat, der Mechaniker erschien nicht wieder. Dafür der Meister. Der teilte mir mit, dass er sich die Bremsscheiben angeschaut habe, und ob ich damit einverstanden wäre, dass die Arbeiten Auftragsgemäß beendet würden, wenn auf der Rechnung vermerkt würde, dass die Bremsscheiben auf meinen Wunsch nicht getauscht wurden. Damit war ich einverstanden! Ich wollte ja nicht bei ATU übernachten, sondern das Gelände möglichst bald verlassen.

Auf Nachfrage wusste er nichts von irgendeinem entsprechenden Formular!

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Bei mir hatten sie nur mal vor Jahren mal die Radschrauben für die Sommeralus mit anderem Konus verschludert. Sie sollten die Sommerräder mit den Radschrauben hinten reinlegen. Die Radschrauben der Sommerfelgen sollten sie in den Karton legen, wo vorher die Schrauben für die Original Audi Winterfelgen drinlagen. War wohl zuviel verlangt. Die Reifen hatte ich ja im Auto gesehen. Zu Hause angekommen, fehlte der Karton mit den Sommerfelgenradschrauben. Also wieder 15 Km zurück, mit dem Ergebnis, dass die Schrauben und der Karton nicht mehr auffindbar waren. Echt toll! Seitdem habe ich die Filialen von Auto Teile Unger nicht mehr betreten. Und ich habe dann nur noch original Audi Felgen benutzt. Keine ZUB-Felgen mehr.

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Hallo zusammen,

 

ich lasse von ATU bei meinem Audi A2 und Skoda Fabia 1 regelmäßig Motorölwechsel, ab und zu einen Klimaservice und immer TÜV/AU machen.

Hab heute meinen Audi A2 von ATU abgeholt.  War TÜV/AU und Ölwechsel fällig. Hab Innenraumdesinfektion auch machen lassen.

TÜV/AU ohne Mängel bestanden.  Ich bin von ATU Regensburg Süd sehr zufrieden. Hab bis jetzt keine Reparaturen aufgeschwatzt bekommen.

In der Theke sind alle sehr freundlich. In der Werkstatt sind die Mechaniker und Meister immer gut drauf. Bald muss beim Audi A2 der Zahnriemen wegen Alter ersetzt werden. Bin mir aber noch nicht sicher ob ich den Zahnriemen von ATU machen lassen will. Ist zwar im Vergleich zu anderen Werkstätten günstiger (Festpreis) aber ob die Qualität am Ende stimmt, ist fraglich. Wo lasst ihr euren Zahnriemen tauschen?

 

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Das erste Mal erlebte ich den Auftrag Zahnriementausch  jetzt  beim Audi, hat der Händler vor Übergabe gemacht. Bei allen anderen  Auto s vorher waren Ketten drin oder der Wagen wurde vor dem  nötigen Wechsel bereits wieder abgegeben.

 

ATU  hat mich schon lang nicht  mehr gesehen, ob wohl  ich dort auch mal gute Erfahrungen gemacht  habe. . Hatten Klappergeräusche am Polo meiner Frau. Ursache wurde gleich gefunden und abgestellt  ohne irgendwelche  "Dummschwätzereien"  zum weiteren Absatz  irgendwelcher  Teile. Konnte auch mit in die Halle, alles kein  Problem.

 

Dann  hatte ich dort leider mal einen  Mechaniker erwischt, der wohl auf Klapprädern  gelernt hatte: 

 

ICH musste ihn darauf hinweisen  dass der montierte Auspuff  schief  hängt und wohl oder übel während der Fahrt anschlagen würde.

ICH  musste ihn daran erinnern, die Haltegummis  doch bitte alle  einzuhaken.

Bin nur hingefahren, weil der alte Schalldämpfer mit Hausmitteln nicht zu lösen war.

 

Ansonsten vertraue ich  meine  Autos  nur meinem  Lieblingsmechaniker an, einem Nachbarn von mir mit eigener  Werkstatt. Preise gut, Arbeitsleistung perfekt. Lebt nur von Mundpropaganda,  Termin  frühestens mit 2 Wochen  Vorlauf, kein Ersatzwagen. Egal.  Er arbeitet  gründlich  und  sehr kundenorientiert.  Kommt auch gut über die Runden ohne  Zusatzverkäufe, kann meine Teile sogar mitbringen, wenn es Qualitätsteile sind und ich Lust dazu habe. Naja, und da er hier ja wohnt, habe ich fast immer den Hol-und Bringdienst dabei.

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vor 17 Stunden schrieb Unwissender:

Ich wollte auch gerne, wie janihani, bei den Arbeiten zusehen. Das wurde mir aber verwehrt!

ATU Gronau .

Spur Einstellen lassen .

Eigentlich nur hin gefahren weil es ein Werbeangebot war hab mich dann zu m einem Auto an die Bühne gestellt um mal den Wagen von Unten zu Kontrollieren .

Das war ein Fehler den der Schrauber ich vermeide hier mal die Bezeichnung Mechanikus meinte "Ob ich Werkstatt nicht verstanden hätte "

Auf meine Frage was er damit sagen wollte kam eine Unschöne Konversation an dessen Ende ich überaus Freundlich darum bat mein Eigentum unbeschädigt auszuhändigen

Ich fahre häufig dort vorbei bin aber nie wider bei ATU gewesen .

Zu Carglass muss ich sagen das die Werkstatt in Ahaus einen Vorbildlichen Job erledigt hat und mir einen Steinschlag beseitigte ohne Probleme damit zu haben das ich dabei war und Fragen gestellt habe die Freundlich und Kompetent beantwortet wurden .

Oft ist die Besetzung einer Werkstatt das wichtigste Kriterium für ihre Qualität dazu gehört nach meiner Auffassung auch der Kontakt zum Mechanikus .

Oberflächliches Arbeiten nicht an meinem Schätzchen ;)

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Was das Zuschauen bei der Arbeit in Werkstätten angeht, ist es wohl derzeit so, daß dieses bei (fast) allen Werkstätten nicht möglich ist. Normalerweise kann ich das in meiner Stammwerkstatt auch, dort war ich gestern, es waren sehr freundliche Hinweise, die Werkstatt derzeit bitte nicht zu betreten, auch, um die dort tätigen Mechaniker vor einer potentiellen Ansteckung zu schützen. Es gibt dort in dem Kreis zwar schon seit Wochen keine Neuinfektionen mehr, aber jede Werkstatt muß ja ein Konzept gegen Infektionen in dieser Zeit haben. Am Tresen hängt eine Plexiglasscheibe als "Spukschutz", die Kunden gehen einer nach dem anderen, sehr diszipliniert dorthin, das geht dann auch ohne Volksmaske.

 

Die Werkstätten haben es derzeit auch nicht leicht, helft mit, daß gerade die kleinen, inhabergeführten Betriebe keine Infektionen in ihrer Mitarbeiterschaft haben und damit finanziell diese Zeit überleben können.

 

Ich schaue auch gern mal unter meinen A2, stehe gern mal daneben, habe auch schon einmal mit angefaßt. Deswegen fahre ich auch eine Dreiviertelstunde einfach dorthin, der Stundensatz ist die Hälfte von dem, was Audi hier vor Ort verlangt, der Inhaber hat 1997 als Gesell ausgelernt gehabt, in einem VW-Audi-Betrieb gearbeitet und kennt daher den A2 aus der Praxis. Gestern war er fast ein wenig beleidigt, als ich beim Bremsflüssigkeitswechselauftrag noch einmal auf den "geführten Wechsel" hinwies. Er kennt es gar nicht anders, konnte kaum glauben, daß es Anno 2021 wohl immer noch Betrieb gibt, die mit der Pedalpumpmethode arbeiten und so später einen Fehler im ABS-Block mit der Lösespule provozieren.

 

Was nun ATU angeht, hatte ich vor einigen Jahren, da wohnte ich noch gar nicht hier in Elmshorn, ein Problem mit dem Audi 80, fuhr dann, da ich diesen Laden erblickte direkt zu ATU. Der Wagen kam auf die Bühne und der Annahmemeister entdeckte eine zuvor fehlerhaft ausgeführte Arbeit, wies darauf hin, daß bei dem Betrieb zu reklamieren, wollte nicht verkaufen nicht einbauen und wurde mit einem kleinen Trinkgeld von mir bedacht.

 

Das ist aber nun schon über 25 Jahre her, da kann sich einiges geändert haben. Aber eines ist klar: Egal ob Audi, ATU, sonstige Kette oder freie Werkstatt: Am Ende zählt die Einstellung des Mechaniker, wieviel Handwerkerehre er hat. Wer anfängt zu pfuschen, der gewöhnt sich daran, wer immer korrekt arbeitet, der mag erst einmal "Gegenwind" bekommen, aber langfristig wird man sehen, daß so ein Mitarbeiter die wenigsten Kundenreklamationen hervorruft und damit am Ende auch am profitabelsten. Wer immer überall abzocken will, auch mit "halbgaren" Methoden, wird am Ende verlieren. Pfusch spricht sich herum, gerade bei einer Kette wie ATU droht da schnell ein Verallgemeinerung, Verschwörungstheoretiker laufen zur Höchstform auf.

 

Gruß

 

Uli

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Ja natürlich, das ist deren Geschäftsmodell und nennt sich "upselling", da man mit den Ölwechseln alleine kein Geld mehr verdienen kann.

Es ist auch absolut nicht verwerflich genauer hinzusehen und potentielle Baustellen anzusprechen, solange man nicht die "Story vom Pferd" erzählt und Dinge als kaputt deklariert, die es nicht sind.

 

Bitter wird es dann in meinen Augen, wenn man die Unwissenheit von Menschen ausnutzt um extra Kasse zu machen.

 

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Das können andere Werkstätten auch. Bin mal mit frischem Tüv und erst 1 Jahr alten Bremsen (damals kamen wir noch mit 8-10000 Km im Jahr hin) zu einer freien Werkstatt im Ort gefahren, weil sie dort gute Reifenpreise machten. Nach dem Aufziehen und montieren der Räder meinte der Monteur, die Bremsen seien aber sehr fertig. Hab mit :janeistklar:geantwortet und bin nie wieder hin.

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vor 2 Stunden schrieb A2 HL jense:

 

Es gibt angeblich sogar Anweisungen an die Mechaniker,  zusätzliche Sachen anzubieten und Prämien dafür, wenn das klappt ... Das habe ich aber nur vom hören sagen ... Ob das stimmt? Keine Ahnung ...

 

Darüber gab es sogar schon einmal einen Bericht im Fernsehen. 

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vor 3 Stunden schrieb Nagah:

Bitter wird es dann in meinen Augen, wenn man die Unwissenheit von Menschen ausnutzt um extra Kasse zu machen.

 

Das kann VW aber auch...

 

Polo 86C meiner jetzigen Frau und damaligen Freundin. Seilzug Fensterheber  gerissen,  zum  Testen habe ich  sie bestellen  lassen...damals süße  22 Jahre alt...Beuteschema  für  den Teilemeister, meinte er zumindest noch...

 

Allerdings hatte ich  meine  Frau schon  geimpft...und tatsächlich meinte der  Blaukittel ernsthaft: "Ja, das gibt es leider nur komplett, also mit Fenster und Rahmen."

 

Meine  Frau  bestand  allerdings darauf, selbst mal einen  Blick auf den Microfiche ( ja, ist ein bisschen her) zu werfen und fragte mit  herzigem Augenaufschlag:

 

"Aber warum  stehen da an den Teilen überall  eigene Nummern  dran?"

 

War ihm sichtlich peinlich, dann meinte  er:  "Ach ja, bei DEM Auto gibt es das ja tatsächlich  einzeln."

 

Also nicht nur  ATU  arbeitet  nach diesem  Muster....

 

-----

Oder  mein letzter Azubi, Ford Focus Automatik, ein älteres Semester, der  auf einmal  " von alleine  Gas gibt, also ab und zu und 13 Liter  säuft".

Bei Ford  ergebnislos  300 Euro bezahlt  und mir das erzählt.

 

Nach einigen Überlegungen meinte ich zu ihm, dass  das auch mit einem  Temperatursensor zu tun haben könnte, der  falsche Signale gibt und so die  Drosselklappe öffnet. Nach 3  Minuten  Internetrecherche  fand sich ein solcher Sensor an der Ölwanne  und ich empfahl ihm, diesen  in einer freien Werkstatt tauschen zu lassen.

 

Als er dem Werkstattmeister von meiner  Vermutung erzählte , winkte  der nur ab und  sagte:  " Jo, das haben wir öfter bei dem  Modell."

 

Warum  weiß FORD sowas  nicht, wenn der Fehler in den Schrauber-Hütten schon bekannt ist...

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der  

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Bei Werkstätten gibt es immer solche und solche, das geht sicher quer durch Markenwerkstätten, Werkstattketten und freie Werkstätten.

 

Dazu folgendes Erlebnis, ist erst wenige Wochen her, selbst erlebt und nicht "von Hörensagen". Der Kia Picanto meiner Frau hatte schräg abgefahrene Vorderreifen, wir haben günstige gebrauchte Ganzjahresreifen von einem Russen montiert bekommen, der dann auch darauf hinwies, daß die Vorderachse vermessen werden müßte. Ok, meine Frau machte einen Termin in ihrer freie Stammwerkstatt hier vor Ort. Dort kam der Wagen hin, nach Stunden rief man an, sie könne den Wagen wieder abholen, man könne die Vermessung nicht durchführen, weil der Prüfstand kaputt sei. Ihren Hinweis auf den quietschenden Keilriemen hatte man damit erledigt, daß man sagte, daß sein vom Klimakompressor. Auf den Hinweis der Werkstatt kam der Wagen dann zu einer Werkstatt, deren Schwerpunkt Reifenservice ist. Dort stellt man dann fest, daß ein Neueinstellen des Fahrwerks nicht sinnvoll sei, weil ein Traggelenk hinüber sei. Das hatte die freie Werkstatt zuvor überhaupt nicht erkannt. Da gerade ein Prüfingenieur zugegen war und der Wagen zur HU fällig war, warf der mal einen Blick auf das Auto, wie auf beginnenden Rost an der Hinterachse hin (kein Mangel, sollte aber beseitigt werden, wenn man noch länger etwas von dem Wagen haben will) und darauf, daß das Flexrohr des Schalldämpfers hinüber war. Neben dem Traggelenk waren auch die Federbeinlager zu Austausch reif. Die Frage nach dem Klimakompressor an den Meister beantwortete der so, daß der schon undicht sei, aber noch funktioniere. Weiter nichts. Kein Hinweis, daß austretendes Kältemittel auch einen erheblichen Mangel darstellt, daß, weil das Kältemittel auch Schmiermittel enthält, der Kompresor festgehen könne, dadurch der Keilrippenriemen durchrutscht, heiß wird und dann reißen kann, was dann einen sauberen Liegenbleiber bedeuten würde. Kein Hinweis, daß man nun den Kompressor eben tauschen müsste oder die Klimaanlage fachgerecht entleeren müßte und einen kürzeren Keilrippenriemen montieren könnte, wenn man auf die Klimaanlage verzichten will.

 

Und reichte das, wir haben den Wagen dann zu meiner freien Werkstatt in meinen 75 km entfernten Heimatort gebracht und dort die Arbeiten zu unserer vollsten Zufriedenheit erledigen lassen. Übrigens war das mit dem Rost dann nicht die Hinterachse, sondern die Längsträger, an denen die Hinterachse verschraubt ist, da muß noch mal etwas gemacht werden. Naja, sie wollte damals und will immer noch keinen A2....

 

Ja, mit dem Teiletresen kann man auch so seine Erfahrungen machen. Hier vor Ort war ich auch mal, weil ich ein Teil für den A2 brauchte. Das junge Gänschen hinter dem Tresen war völlig überfordert, so bot ich an, daß ich mal nachschaue ( in Gedanken habe ich gesagt: So, nun laß' Papa da mal ran...!)

 

Das A&O in Autowerkstätten, am Teiletresen und überall, wo Menschen arbeiten, das ist die Motivation, die Arbeitsethik, z.B. die Kaufmanns- oder Handwerkerehre.

 

Das gibt es heute noch. Vor ein paar Monaten, ich bin dort auch aktiv, bot ein Mitglied, das ein Geschäft betreibt, im Board sehr günstige Nachbaunadeln an, es gab sogar einen besonders günstigen Preis für Mitglieder des Dual-Boards. Leider war die Nadel vom Hersteller her so beschaffen, daß der Gummi, in dem der Nadelträger eingesetzt ist, mit der Zeit einfach nachgab, die Nadel unbrauchbar ist. Ich schrieb den Boardkollegen an, er bot mir eine verbesserte Version der Nadel ohne den Mangel, Rückerstattung des Kaufpreises und ein schon unverschämt günstiges Angebot einer Originalnadel an, letzteres habe ich dann gern angenommen. Das ist Kulanz, der steht für seine Ware ein. Genau das vermisse ich heute vielfach. Wenn ich dann die abartigen Preissteigerungen für Ersatzteile bei Audi sehe und die unverschämte Stundensätze in den Audi-Werkstätten, die nicht in höher Kompetenz oder effektiverem Arbeiten begründet sind, dann wundern mich die Probleme bei Audi und im VW-Konzern  überhaupt gar nicht mehr. Seit Anfang der 1990er Jahre werden die Händler und Werkstätten genauso ausgepreßt wie die Kunden. Ich erinnere mich noch, als mein damaliger Händler, das Autohaus Stotzem für VW und Audi in dem kleinen Ort Tellingstedt begann. Der Mann war vorher KD-Meister beim Autohaus Hinrichsen & Wolters, später Autohaus Süderdamm in Heide. Brachte ich mein Auto dorthin, war der kostenlose Ersatzwagen selbstverständlich. Das waren meist unverkäufliche Gebrauchtwagen, wie z.B. ein Golf II Automatik, Grundausstattung, 90 PS in weiß und Hartz IV- Ausstattung, auch noch zweitürig.  Egal, ich war kostenlos mobil. Dann verbot der Volkswagenkonzern diese Praxis, da man mit "Euromobil" eine eigene Autovermietungsgesellschaft gegründet hat, um den Kunden noch mehr ausnehmen zu können. Aber auch die Werkstätten und Händler wurden geschröpft. Der Laden in Tellingstedt brannte ab, das Autohaus Süderdamm war Konkurs, so drängte der VW Konzern den netten Herrn Stotzem nicht in Tellingstedt wieder aufzubauen, sondern nach Heide zu gehen, womit der Anfang vom Ende eingeleitet wurde. Alles wurde vom Werk vorgeschrieben und von dort zu Apothekenpreisen verkauft, egal ob Bodenfliesen, Tresenschilder, Mobiliar, Werbepylone, Werkstattausrüstung, alles zu Mondpreisen. Da waren mal eben 100.000 Flocken für das Spezialwerkzeug für den Touareg fällig! Als das Gebäude fertig war, kam eigens eine - sicher gut bezahlte - Delegation aus Wolfsburg, um zu prüfen, ob die Fliesen richtig liegen, alle Schilder richtig hängen usw. Um Audi weiter betreuen zu können, mußte er einen Audi Hangar bauen lassen. Klar, das kostet alles Geld und am Ende soll alles der Kunde bezahlen. Die Werkstattpreise stiegen und stiegen, leider - bedingt durch die Größe - auch die Unzufriedenheit mit dem Arbeit und der Betreuung. Der Chef saß meist abgeschirmt in seinem Büro, ständig hatte man andere Ansprechpartner als Meister, die Gesellen kann man nicht mehr. Unsere gesamte Familie wechselte deswegen zu Autoservice Westerweck, der freien Werkstatt, ironischerweise dort, wo noch in den 60er und 70er Jahren das VW Autohaus Hinrichsen & Wolters seinen Sitz hatte. Der gute Herr Westerweck ist leider vor Monaten an Lungenkrebs als Folge von Tabakkonsum gestorben, er war ein VW/Audi Mann. Aber auch sein Nachfolger, Jan Jeronimus hat den "Stallgeruch" von VW und Audi, hat dort bis 1997 gelernt und dann seinen Meister gemacht. Der "kann" also A2. Die Preise stimmen auch. Ach, ja: Dort gibt es auch einen kostenlosen Ersatzwagen.

 

Wenn VW und Audi so arrogant und überheblich sind, stimmen die Kunden mit den Füßen ab. Nein, es sind nicht nur die Altmetalleigner, als wir den Kia meiner Frau dorthin brachten, fuhr ein Kunde mit einem Audi R8 vor. Das Autohaus Stotzen existiert nicht mehr, die Liegenschaft, in der VW und Skoda vertrieb, wurde vom Autohaus Kath übernommen, Audi gibt es in der Kreisstadt Heide nicht mehr. Das kommt bei der Gier der Konzerne heraus. Audi wird weniger verkaufen. Zum einen ist inzwischen bekannt, daß Audi nicht mehr vollverzinkt, Alu gibt es auch nicht mehr. Das waren wichtige Kaufargumente - wegen der salzhaligen Luft durch die nahe Nordsee. Und wenn man erst mal 50 Kilometer zum Autokauf und dann jedes mal in die Fachwerkstatt fahren muß, dann machen andere Hersteller eben das Geschäft. Opfer sind Kunden und auch Händler, wie der im Grunde seines Herzens kulante und nette Herr Stotzem. Wer zuviel will, hat am Ende nichts mehr. Das gilt eben auch für Werkstätten aller Art, um die Kurve zum Ausgangsthema wieder zu bekommen.

 

Gruß

 

Uli

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