Jump to content

Radlager, Sicherungsring


bruschik
 Share

Recommended Posts

Kann jemand genau bescreiben, wie man den Sicherungsring bei Radlager vorne einsetzt. Bitte nur die antworten, die schon gemacht haben.

 

1. Variante - gleichmäßig am Umfang drucken

2. Variante - an einer Stelle drucken und Schritt für Schritt den ganzen Ring

 

Den Lagersitz habe ich komplett entrostet inkl. Nut für Ring. Das Lager ist bis zum Anschlag eingepresst. Den Sicherungsring kriege ich leider nicht eingesetzt.

Link to comment
Share on other sites

Den Lagersitz habe ich komplett entrostet inkl. Nut für Ring. Das Lager ist bis zum Anschlag eingepresst. Den Sicherungsring kriege ich leider nicht eingesetzt.

 

Mit welchem Werkzeug hast du das Lager denn wie eingepresst (von außen über die Nabe gedrückt, d.h. über den "Innenring" ist nicht gut fürs Lager)?

 

Mit dem entsprechenden Spezialwerkzeug (auch Leihweise zu bekommen-für alle A2 außer 1.2 TDI) stellt sich diese Frage eigentlich nicht. Dieses setzt quasi am Sicherungsring an und drückt diesen dann am Ende des Einpressvorgangs automatisch in die Nut.

 

Da das Lager nun schon drin ist: Ich würde es erstmal gleichmäßig nach Variante 1 probieren.

Edited by Phoenix A2
Link to comment
Share on other sites

Hab noch nen Tipp:

 

Du solltest den Absatz auf dem das Radlager dann anschlägt am Ende des Einpress / Einschrumpfvorgangs auf jeden Fall von aller Korrosion befreien. Gleiches gilt für die Anschlagflächen wo der Sicherungsring eingreift (Nut) und aufliegt (aussen).

 

Wenn hier sozusagen Dreck dzwischen ist, dann bekommt man die Rasthaken des Sicherungsrings bzw. den ganzen Sicherungsring einfach nicht weit genug hinunter gedrückt, und er rastet nie ein.

 

Da bitte drauf achten.

 

Wenn alles sauber und auf der richtigen Position ist, dann kriegt man den Ring auch mit großem Schlitzschraubenzieher verrastet. Die Methode ist aber nicht zu empfehlen, da der Ring bei zu großer Verbiegung leicht brechen kann und dann hast Du ein fettes Problem, denn Ersatzring drauf machen is nich, da Ring zwischen Nabe und Lager montiert ist. Und ein gebrochener Ring baut zuwenig Tangentialspannung auf, d.h. hält nicht und Sicherheitsrisiko.

 

Kenne jemanden ganz hier in der Nähe des Monitors vor dem ich sitze, dem sowas passiert ist.

 

Gruß ICE

Link to comment
Share on other sites

  • 9 years later...

Hallo!

Da bei meinem A2 links vorne der ABS Sensor nicht überlebt hat habe ich festgestellt das Radlager ist ca 2 cm aus dem Radlagergehäuse gewandert.

Also brauche ich ein neues Radlager (komplett mit Sicherungsring) und wieder einen ABS Sensor.

 

Soweit so gut, aber wer hat das passende Werkzeug zu verleihen?

 

Hat zumindest mal einer ein Bild davon für mich?

 

Grüße

 

Sepp

IMG_20230107_161150.jpg

Edited by Golfsepp
Link to comment
Share on other sites

Hallo!

Habe inzwischen das neue Radlager erhalten, und dabei einen Kunststoffring mitgeliefert bekommen den ich nicht zuordnen kann, finde ich auch auf keinem Bild oder Teileliste.

Er ist etwas größer als der Außendurchmesser des Lagers, hat am innendurchmesser kleine Haltenasen...

 

Wo kommt der hin ?

 

Grüße

 

Sepp

IMG_20230111_201101.jpg

Link to comment
Share on other sites

Der Kunststoffring dient als Staubschutzring zwischen Gleichlaufgelenk und Radlagergehäuse.

Bei den Antriebswellen vom A2 kann er aber nicht sinnvoll verwendet werden und kann/sollte daher weggelassen werden.

 

Link to comment
Share on other sites

Am 8.1.2023 um 16:36 schrieb Golfsepp:

habe ich festgestellt das Radlager ist ca 2 cm aus dem Radlagergehäuse gewandert

Ich bin entsetzt!

Und noch viel mehr bin ich schockiert, daß noch niemand anderes diese "Spurverbreiterung"  bemängelt hat.

Da hast du wohl viel Glück gehabt, daß sich das Rad nicht komplett verabschiedet hat.

Inzwischen werden wohl auch Radlager ohne diesen Sicherungsring verkauft /verbaut.

Da wäre mir noch viel weniger wohl.

Das Radlagerwerkzeug gibt es inzwischen für deutlich unter 70,-€.

Stichwortwäre ja "Clubwerkzeug" (nein böses Wort!) für z. B. Legden.

Ich habe zwar eines, aber mit verleihen tue ich mich sehr schwer.

Wechsle das Lager doch bitte zeitnah!

 

 

 

 

  • Like 1
Link to comment
Share on other sites

vor einer Stunde schrieb Schwabe:

Ich bin entsetzt!

Und noch viel mehr bin ich schockiert, daß noch niemand anderes diese "Spurverbreiterung"  bemängelt hat.

Da hast du wohl viel Glück gehabt, daß sich das Rad nicht komplett verabschiedet hat.

 

Zumal der Sicherungsring intakt aussieht, d.h. das Lager wurde sehr wahrscheinlich nicht mit einem dafür vorgesehenen Werkzeug eingesetzt.

Ich denke, das ist @Golfsepp bewusst, da er nach dem Werkzeug fragt.

 

 

Link to comment
Share on other sites

Hallo!

So ist das mit alten Autos, man kennt nur einen Teil der Vorgeschichte....

Die Gelenkwelle passt nicht durch das Radlagergehäuse, daher war der "Fluchtweg" begrenzt.

Und genau dazu habe ich nun die nächste Frage. Gibt es eine Möglichkeit, die Gelenkwelle rauszubekommen ohne sie getriebeseitig abzubauen?

Und wie fest ist die vielfach beschriebene "Verklebung" der Gelenkwelle?

Die Vielzahnmutter war kein Problem, war sicherlich nicht mit den angegebenen 120 Nm angezogen.

 

Ich hatte vor vorderen Radlagern an Fronttrieblern immer sehr viel Respekt, trotzdem schraube ich inzwischen lieber meinen Kram selbst.

 

Grüße

 

Sepp

Link to comment
Share on other sites

Am 11.1.2023 um 23:05 schrieb Schwabe:

Ich bin entsetzt!

Und noch viel mehr bin ich schockiert, daß noch niemand anderes diese "Spurverbreiterung"  bemängelt hat.

Da hast du wohl viel Glück gehabt, daß sich das Rad nicht komplett verabschiedet hat.

Inzwischen werden wohl auch Radlager ohne diesen Sicherungsring verkauft /verbaut.

Da wäre mir noch viel weniger wohl.

Das Radlagerwerkzeug gibt es inzwischen für deutlich unter 70,-€.

Stichwortwäre ja "Clubwerkzeug" (nein böses Wort!) für z. B. Legden.

Ich habe zwar eines, aber mit verleihen tue ich mich sehr schwer.

Wechsle das Lager doch bitte zeitnah!

 

 

 

 

Ja irgendwas passt da eh nicht, wenn das Lager soweit draußen war (sieht man ja am Rost), wie war die Welle verschraubt? Mit der Mutter zieht man doch die Welle bis an das Lager aber dafür wäre das Außengelenk doch schon längst am RLG angestanden und hätte die Fuhre blockiert. Falls das doch irgendwie geklappt hat war das für die Lager der Gelenke auch nicht ideal. Außerdem wie hat das mit der Bremse gekappt, die Scheibe war ja demnach auch weiter draußen. Soviel mach doch der Sattelweg gar nicht mit oder waren beide Beläge auf der Kolbenseite eingebaut -PENG- . Bitte um Aufklärung, merci.

Link to comment
Share on other sites

Hallo,

wie fest die Gelenkwelle im Radlager sitzt kann man nicht vorhersagen. Bei manchen reicht leichter Hammerschlag und bei manchen nur anständiger Gelenkwellenausdrücker.

 

Mußte bei meinen vor kurzem Gelenkwellenmanschette radseitig wegen Undichtigkeit/Anriss erneuern. Gelenkwelle saß fest im Radlager. Mit dem Gelenkwellenausdrücker hat es nach einem sehr, sehr lauten Knall beim Lösen der Welle bei mir endlich geklappt.

Anbei Bild vom Ausdrücker.

Grüße Kalla

AuspressWelle.jpg

Link to comment
Share on other sites

Hallo!

 

Zur Frage von FSI-Treiber:

Beim Bremssattel war der äußere Belag fast bündig mit der Führung, auf der anderen Seite sind da ca 12mm Platz nach außen. Und die Bremsscheiben zeigen nicht große Kanten.

Mich hat halt die Tatsache genauer hinschauen lassen, daß der neue ABS Sensor direkt wieder aussah wie der alte und damit funktionslos.

 

Grüße

 

Sepp

Link to comment
Share on other sites

Ich habe am Wochenende auch neue Radlager in neue Achsschenkel eingebaut und das einfach mitm Schraubstock (nicht Ideal, aber geht). Wenn man dabei aber nicht den Sicherungsring kontert, schiebt man den beim Aufpressen runter anstatt ihn einzurasten. Daher musste man da dann ein passendes Werkzeug/Werkstück gegenhalten. Es ist auch möglich im nachhinein den runtergeschobenen Sicherungsring mittels Schraubenzieher wieder raufzuschieben und einzurasten. Aber direkt kontern ist angenehmer.

 

Hier ein Bild von dem nicht korrekt sitzendem Sicherungsring. 

 

 IMG_20230115_095704.thumb.jpg.a14e9ee0038691c325531097cc7a0451.jpg

 

Diese Sicherungshaken darf man bei korrektem Sitz nicht mehr sehen. 

Die Rasten in die Nut im Lager ein. 

IMG_20230115_095704.thumb.jpg.90bf489e56b6268ade2cc6b352518920.jpg

Edited by Morrisaudi
Link to comment
Share on other sites

Mit dem Schraubstock hast du Kraft direkt auf das Lager gegeben sodass es beschädigt wurde.

 

Besser

Mit dem Einpresswerkzeug drückst du nur auf den Sicherungsring und übst keine Kraft auf das Lager aus

Peter

  • Like 2
Link to comment
Share on other sites

vor 28 Minuten schrieb spider1400:

Mit dem Schraubstock hast du Kraft direkt auf das Lager gegeben sodass es beschädigt wurde.

 

Das sehe ich nach dem Einbau, ansonsten Lehrgeld! Danke für die Erklärung und natürlich sinnig! 

Link to comment
Share on other sites

vor 2 Stunden schrieb Morrisaudi:

Das sehe ich nach dem Einbau

Nicht unbedingt direkt, aber die Erfahrung hier im Forum zeigt häufig einen deutlich früheren Ausfall derartig misshandelter Radlager.

Link to comment
Share on other sites

Hallo!

 

Gestern habe ich endlich alles beisammen gehabt also habe ich die Gelenkwelle ausgebaut...

Gut, daß ich in der Firma zugriff auf den Hilti Schlagschrauber und einen sehr massiven Abzieher habe. Sonst hätte ich die Gelenkwelle noch nicht aus der Radnabe raus...

Dann endlich konnte das Spezialwerkzeug "Radlagermontage 72mm" zum Einsatz kommen.

Das Radlager saß noch ca 8mm in der Passung in Radlagergehäuse (!), dank der Gelenkwelle ist nichts passiert.

Beim ausgebauten Radlager konnte man gut sehen, es war nicht fachgerecht montiert worden, der Sicherungsring stand ca 4mm vor der vorderen Kante des Lagers.

Hoffe nun sitzt alles richtig, der Sicherungsring liegt jetzt ordentlich am Lager an und steht gerade über das Radlagergehäuse vor.

Da ich die Gelenkwelle draußen hatte nun meine Frage dazu: Die Schraube außen wird mit 120 Nm angezogen habe ich an verschiedenen Stellen gefunden, den Wert für die getriebeseitigen Schrauben habe ich nicht gefunden (1,4 TDI, Bj 2001), auch nicht in der Abhandlung zu den Gelenkwellen im Wiki.

 

Grüße

 

Sepp

 

 

 

IMG_20230120_184720.jpg IMG_20230120_184723.jpg

 

IMG_20230120_190628.jpg IMG_20230120_194109.jpg

  • Like 1
Link to comment
Share on other sites

Am 8.1.2023 um 16:36 schrieb Golfsepp:

 

IMG_20230107_161150.jpg

Bin überrascht wie hat den da die Bremse funktioniert und kann die Antriebswelle auch im eingeschlagenen Zustand so viel Länge ausgleichen ohne dass die Gelenke von der Welle rutschen?

Edited by spider1400
Link to comment
Share on other sites

Join the conversation

You can post now and register later. If you have an account, sign in now to post with your account.

Guest
Reply to this topic...

×   Pasted as rich text.   Paste as plain text instead

  Only 75 emoji are allowed.

×   Your link has been automatically embedded.   Display as a link instead

×   Your previous content has been restored.   Clear editor

×   You cannot paste images directly. Upload or insert images from URL.

 Share

×
×
  • Create New...

Important Information

Terms of Service here: Terms of Use, Privacy Policy here Privacy Policy and cookie information here: We have placed cookies on your device to help make this website better. You can adjust your cookie settings, otherwise we'll assume you're okay to continue.