Katrinsche

Fahrwerksfeder gebrochen - Gewährleistung oder Verschleiss?

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Hallo zusammen,

habe ein wenig gestöbert, aber nichts Konkretes zu diesem Thema finden können...Bin erst seit 2 Wochen stolze Besitzerin einer silbernen Kugel und eigentlich sehr zufrieden, obwohl schon auf dem Heimweg vom Gebrauchtwagenhändler (über 100 km) die Bremsanlage und ABS anfing zu blinken und zu piepen. Der gerufene ADAC-Mann meinte, ich könne damit noch weiterfahren und dass ggfs. nur das ABS nicht funktionieren würde. Seitdem ist das Piepen aber auch nicht mehr aufgetreten. Weiss garnicht, ob man den Sensor jetzt unbedingt austauschen müsste...Viel schlimmer ist, dass ich vorne rechts eine gebrochene Fahrwerksfeder/Achsfeder habe. Die Werkstatt sagte, dass man immer beide austauschen sollte und dass es um die 300 Euro kosten würde. Der Händler, der mir den Wagen verkauft hat, meint nun, dass es sich um Verschleiss handelt (somit auf meine Kosten), aber die Werkstatt meinte, dass früher die Federn nie gebrochen seien. Ich frage mich und stelle die Frage in die Runde, ob man nach nur 77.000 km Laufleistung damit rechnen muss, dass die Federn brechen. Oder ist es "normal" bei A2s? Meiner ist von Nov 2002. 1,4l Benziner.  Vielen Dank im Voraus für eure Hilfe.

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Ich denke, dass eine Feder nach 15 Jahren schon mal brechen kann/darf. Auch würde ich behaupten, dass sie als Verschleißteil anzusehen ist. Ich frage mich nur, warum das nicht schon bei der Probefahrt aufgefallen ist? Das mit dem ABS würde ich einfach beobachten und wenn es wieder kommt, ab zum Händler damit und nachbessern lassen. Ich gehe mal davon aus, dass Du nicht "im Kundenauftrag" gekauft hast ...

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Hier mal eine Liste des ADAC, welche Schäden beispielhaft als Sachmangel (dann muss der gewerbliche Verkäufer nachbessern / reparieren) und welche Schäden als Verschleiß (dann entfällt eine Sachmängelhaftung des Verkäufers) einzustufen sind. Entscheidend bei der Einstufung sind insbes. folgende Aspekte:

 

  • Konnte der Verkäufer erkennen, dass die betreffende Baugruppe defekt ist?
  • Ist der Mangel üblicherweise bei einem Fzg. mit derselben km-Leistung und ähnlichem Alter zu erwarten? Falls nein: tritt derselbe Mangel bei einem Fzg. desselben Typs mit ähnlichem Alter und ähnlicher Laufleistung gehäuft auf? 

 

Ein "ja" erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass es sich um einen Sachmangel handelt.  

 
Bezogen auf besagten Federbruch wird es wohl so ausgehen (müssen) wie mein Vorschreiber schon beschrieben hat. Die Laufleistung ist - wg. aufkommender Korrosion - hier weniger entscheidend als das Alter des Bauteils (14,x Jahre!). Aber wenn die Feder bei der Probefahrt noch intakt gewesen war, hätte sie nicht auffällig werden können.  Bei EUR 300 für den Einbau von 2 Fahrwerksfedern würde ich nicht lange fackeln und es machen lassen. Wir haben zwar in Ledgen (bei Ahaus) unser regelmäßiges Schraubertreffen mit viel Schrauberkompetenz. Da ließe sich, entsprechende Fähigkeiten des Fahrzeugbesitzers und ggf. Helfer vorausgesetzt, schon eine Menge richten  Ob ich aber mit einer gebrochenen Feder noch ca. 90 km von Düsseldorf nach Legden fahren würde? Eher nein... 
 
Stutzig macht mich hier das Thema "ABS". Das wäre mal unter die Lupe zu nehmen. Welchen "Sensor" meinte denn der smarte Herr mit dem gelben Auto? Ggf. lesen wir mal den Fehlerspeicher aus. Ich könnte (aus der unmittelbaren Nähe von Düsseldorf)  helfen. Evt. finden wir ja doch noch etwas, das wir dem Verkäufer für die Nachbesserung aufs Auge drücken können. ;)

bearbeitet von heavy-metal
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Also, im Kundenauftrag habe ich nicht gekauft bzw. der Verkäufer ist ein Gebrauchtwagenhändler und hatte den A2 von einem anderen Autohaus gekauft (?) - nur ein Vorbesitzer, der wohl den Wagen in Zahlung gegeben hat. Bei der Probefahrt ist mir nichts aufgefallen und auf der Heimfahrt auch nicht. Es muss irgendwann danach passiert sein, aber ich hab es nicht gemerkt Es gab keinen Knall oder sowas. Es klingt auf jeden Fall nicht "gesund" und die Werkstatt meinte auch, dass sie mich ungerne damit weiterfahren lassen würden. Er steht jetzt noch in der Werkstatt und wartet auf mein OK zur Reparatur. Die Achsfedern sind wohl auch nicht vorrätig. Sollte man besser Original-Audi-Federn einsetzen oder gehen auch andere Hersteller? Sind die anderen schlechter? 

 

Die ADAC Liste habe ich mir schon durchgelesen, finde aber keinen ganz identischen Fall. Man könnte sowohl Verschleiss als auch Mangel argumentieren, aber deswegen hatte ich hier gefragt, ob es wohl häufiger auftritt bei A2s.

 

Der ADAC Mann und die Werkstatt meinten beide, es sei der ABS-Sensor (zufällig? auch) vorne rechts. Ich glaube, ich lasse den erstmal nicht machen und beobachte es mal weiter. 

 

Heavy-Metal, wo bist du denn (in der Nähe von Düsseldorf?) und wann ist denn mal ein A2-Treffen in der Nähe?

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beim A2 leider kein Einzelfall und es gibt diesen 12 Seitige Beitrag.

https://a2-freun.de/forum/forums/topic/4182-feder-kaputt/

Ich würde gleich auch die Dämpfer gegen gescheite (z.B. Bilstein B4) ersetzen, weil die originale sind 

unterdämft und schlagen gerne durch. Dann natürlich alle 4.

https://a2-freun.de/forum/forums/topic/22073-bilstein-b4-stoßdämpfer-hinten-wo-bitte/

 

 

 

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vor 6 Stunden schrieb heavy-metal:

(...)
Stutzig macht mich hier das Thema "ABS". Das wäre mal unter die Lupe zu nehmen. Welchen "Sensor" meinte denn der smarte Herr mit dem gelben Auto? Ggf. lesen wir mal den Fehlerspeicher aus. Ich könnte (aus der unmittelbaren Nähe von Düsseldorf)  helfen. Evt. finden wir ja doch noch etwas, das wir dem Verkäufer für die Nachbesserung aufs Auge drücken können. ;)

 

wer weiß, was der fehlerspeicher noch so alles hergibt... ;)

Ich nehme an, daß auch das datum und Uhrzeit registriert werden? - wäre dann ja eine schöne Dokumentation für den Fall, daß....

Blinkendem ABS/ESP würde ich IMMER nachgehen - kaum etwas ist so wichtig wie sichere Bremsen/ESP.... 

 

zu den Federn:
wenn die nicht an der Stelle komplett durchegrostet sind, ist es KEIN Verschleiß, sondern ein Sachmangel. Wenn die Bruchstelle nicht frisch aussieht, so sehe ich das als sehr starkes Indiz dafür an, daß der Schaden bereits vor dem Kauf existierte. Vorne trechts klingt auch irgendwie nach Bordsteinparker...

 

Im Übrigen: Hier im Forum hatte jemand einen Federbruch bei km-Leistungen unter 100.000km, aber zumeist haben die mehr km drauf...

Ich würde im Übrigen nach dem Auslesen die paar Euro ausgeben und so schnell wie möglich beim TÜV einen GebrauchtwagenCheck durchführen lassen. der hat dann im Fall des Falles auch gleich Gutachtenstatus... ;)

 

Eine Kontaktaufnahme zum Vorbesitzer ist immer sinnvoll... schon um die km-Angabven zu überprüfen... ;)

 

Viel Glück

und ich hoffe, es gibt keine weiteren Überraschungen°

bearbeitet von Mehrschwein

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Zitat

 

Mein Kleiner ist EZ 02/2001 und hat ca. 55.000 Kilometer auf der Uhr. 

 

 

 

 

 

vom ersten Link. Beitrag wurde im Jahr 2004 geschrieben. Also nach 3 Jahren schon den Federbruch.

Wer bietet weniger?:D

 

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Hallo Mehrschwein und hallo famore,

vielen, vielen Dank auch an euch für die Hinweise. Werde die Werkstatt morgen nochmal dahingehend befragen (wie die Feder aussieht) und ob sie die Dämpfer austauschen könnten und insgesamt nochmal durchchecken lassen. Aber frischen TÜV hatte der Händler vor Übergabe noch machen lassen. Ok, ich weiss.... das heisst nicht unbedingt, dass alles in Ordnung ist. Aber die gebrochene Feder hätte der TÜV sehen müssen oder? 

Den Vorbesitzer werde ich mal versuchen zu kontaktieren.

Ich hoffe auch sehr, dass nach dem Feder und ABS-Sensor-Problem nun erstmal Ruhe ist und es keine weiteren bösen Überraschungen gibt, zumal ich nicht selber schrauben kann (mein Mann leider auch nicht)...

Werde berichten.

LG aus Düsseldorf

 

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Das Problem mit Federn heutzutage ist, dass diese (mehrheitlich) pulverbeschichtet sind. Die Pulverbeschichtung bekommt mit der Zeit (Haar)risse, und dann kann Wasser eindringen und Rost entsteht. Leider (fast) unsichtbar. Irgendwann bricht dann die Feder. Das Problem haben heute auch viele andere Wagen, also nicht nur der A2. Daher ist ein Federbruch nicht ein Problem mit der Laufleistung sondern eher des Alters.

Federn wie auch Stoßdämpfer werden immer paarweise getauscht. Da sehr wahrscheinlich auch noch die ersten Stoßdämpfer drin sind, und man zum Federntausch die (vorderen) Stoßdämpfer ausbauen muss/sollte, bietet es sich an, auch gleich die Stoßdämpfer und Federbeinstützlager (Domlager) zu wechseln.

Nun ist ATU vielleicht nicht die allerbeste Wahl, aber um einen Preisvergleich mit der eigenen Werkstatt zu haben, sicher gut genug. Die bieten einen Stoßdämpferwechsel für die Kompaktklasse incl. Achsvermessung und Material für 339€ an. Leider fehlen noch die Federn die mit ca. 20-40€/Stück zu Buche schlagen.

 

Es wird müßig werden, sich mit dem Verkäufer darüber zu streiten, ob ein Sachmangel oder Verschleiß vorliegt. Er wird auf Verschleiß bestehen und daher die Sache abwiegeln. Daher würde ich eher auf die freundliche Art versuchen, dem Verkäufer dazu zu bewegen, dass er sich an den Reparaturkosten beteiligt, z.B. mit 100€.  9_9 Du hast ein neues Fahrwerk und er kein großen Verlust.

 

Das ein ABS Sensor mal spinnt kommt bei älteren Fahrzeugen vor. Mitunter ist er nur verdreckt. Wenn die Werkstatt eh an der Vorderachse arbeitet, sollte mal in dem Bereich sauber gemacht werden. Natürlich bekommt man erstmal einen Schreck und das gepiepe nervt. Ruhe bewahren und die Sache im Auge behalten.

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Federn sind Verschleißteile, genauso wie Stoßdämpfer, Buchsen, Gelenke usw., d.h. das ist normal, dass die sich mit der Zeit setzen, weicher werden und irgendwann brechen.

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vor 16 Stunden schrieb Katrinsche:

Die ADAC Liste habe ich mir schon durchgelesen, finde aber keinen ganz identischen Fall. Man könnte sowohl Verschleiss als auch Mangel argumentieren, aber deswegen hatte ich hier gefragt, ob es wohl häufiger auftritt bei A2s.

...

Heavy-Metal, wo bist du denn (in der Nähe von Düsseldorf?) und wann ist denn mal ein A2-Treffen in der Nähe?

 

Ok, es wäre reiner Zufall gewesen, wenn es in der ADAC-Liste ganz identische Fälle gegeben hätte. ;) In der Liste sind jedoch Federbrüche angegeben - und allesamt keine Sachmängel, insbes. mit Bezug auf das Fahrzeugalter. Da Federbrüche beim A2 durchaus öfter vorgekommen sind, wird man nach juristischer Betrachtung sicher zu dem Urteil kommen müssen, dass ein Sachmangel auszuschließen ist, so lange er (bzw. der Federbruch) eben nicht schon bei Fzg-Übergabe vorhanden war. Ich bin übrigens nördlich von Düsseldorf zu Hause. Schraubertreffen werden i.d.R. rechtzeitig angekündigt (bzw. sie werden per Terminumfrage festgelegt).

 

 

vor 14 Stunden schrieb Mehrschwein:

zu den Federn:
wenn die nicht an der Stelle komplett durchegrostet sind, ist es KEIN Verschleiß, sondern ein Sachmangel. Wenn die Bruchstelle nicht frisch aussieht, so sehe ich das als sehr starkes Indiz dafür an, daß der Schaden bereits vor dem Kauf existierte.

 

Nun, der "Verschleiß-Schaden" kann durchaus unmittelbar nach dem Kauf auftreten. Man hätte eine Chance mit der Sachmängelargumentation, wenn man nachweisen könnte, dass der Verkäufer den Schaden hätte erkennen können (und müssen). Das wird jedoch ein schwieriges Unterfangen. Erschwerend käme hinzu, wenn der Sachmangel auch für den Käufer hätte ersichtlich sein können. Heißt so viel, dass man sich, insbes. beim Kauf vom Händler, das Objekt der Begierde ebenfalls möglichst genau ansehen sollte. Egal, ob noch irgendein Garantie- oder Gewährleistungsversprechen gegeben wird. 

bearbeitet von heavy-metal

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Und noch einmal zum Stoßdämpferwechsel...

 

Das besagte Angebot vom atu beinhaltet nur die Vorderachse! Dämpfer nur vorne zu wechseln halte ich für Unfug. Käme  noch die Hinterachse hinzu, würde die Aktion sicher mal locker das Doppelte kosten! Aber ein Dämpfer muss nach 77 Tkm noch lange nicht am Ende sein! Ich hatte meine Dämpfer - nach ca. 180 Tkm - mal auf dem Prüfstand gehabt. Ergebnis: weit (genug) davon entfernt, ausgetauscht werden zu müssen! Nach nunmehr 215 Tkm sind immer noch die ersten Dämpfer drin. Wenn es also darum geht, eine Low-Budget-Reparatur durchzuführen, dann würde ich im beschriebenen Fall die Federn tauschen lassen. Das alles zusammen mit neuen Domlagern, und gut iss!

bearbeitet von heavy-metal

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bei einem gewerblichen Verkäufer (!) ist es m.E.n. irrelevant, ob er den Sachfehler hätte erkennen müssen oder wollen - wenn der Schaden beim Kauf vorlag und das beweisbar ist bzw mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit vorlag, ist das IIRC ein Grund für Minderung bzw Schadenersatz.... es sei denn, der berüchtigte Satz "gekauft wie gesehen" wurde vom Käufer unterschrieben und DER hätte den Schaden bei üblicher Durchsicht selber erkennen können/müssen...

 

Bin aber kein Anwalt, das mögen Juristen beantworten...

 

Letzten Endes halte ich den bereits von Jemand vorgeschlagenen Kompromiss, daß sich Verkäufer und Käufer den Schaden (wenn möglich: Reparaturpreis bei Audi) teilen, für die beste, weil nervenschonedste, Lösung. Zumindest bei dem überschaubaren Betrag.

bearbeitet von Mehrschwein

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vor einer Stunde schrieb Mehrschwein:

bei einem gewerblichen Verkäufer (!) ist es m.E.n. irrelevant, ob er den Sachfehler hätte erkennen müssen oder wollen - wenn der Schaden beim Kauf vorlag und das beweisbar ist bzw mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit vorlag, ist das IIRC ein Grund für Minderung bzw Schadenersatz.... 

 

Aber das Problem ist ja gerade die Beweisbarkeit! Tritt der Schaden aber eben erst nach dem Kauf zu Tage (wenngleich er vorher schon, rein technisch gesehen, "aufgetreten" sein kann), wird es naturgemäß äußerst schwierig mit der Beweisführung, dass es sich um einen Sachmangel (und nicht um den Defekt eines Verschleißteils) handelt.

 

Im aktuellen Fall also: die Feder war augenscheinlich intakt, wenn sie vor dem Kauf nicht - für wen auch immer - als "defekt" erkennbar war. Nun geht ausgerechnet diese Feder 2 Tage später kaputt. Das kann, wie div. Gerichte festgestellt haben, eben passieren! Die Frage ist, ob es sich um einen mit Blick auf Alter und Laufleistung "typischen" Mangel handelt oder eben nicht. Und weil bei gebrauchten Artikeln die Wahrscheinlichkeit des Ausfalls einzelner Komponenten eben höher ist als bei Neuteilen, ist der Preis grundsätzlich niedriger! Auch das "vergisst" mitunter der eine oder andere Käufer... ;) Ein niedrigeren Preis zu zahlen, aber dieselbe "Ausfallfreiheit" wie bei Neuteilen zu erwarten, das passt irgendwie nicht so ganz zusammen! 

 

vor einer Stunde schrieb Mehrschwein:

...es sei denn, der berüchtigte Satz "gekauft wie gesehen" wurde vom Käufer unterschrieben und DER hätte den Schaden bei üblicher Durchsicht selber erkennen können/müssen...

 

In diesem Fall hätte der Käufer den sichtbaren Mangel vor Übergabe rügen müssen. Tut er es nicht (oder sieht man es nicht), greift bei gebrauchten Sachen eben nicht automatisch das "Gewährleistungsrecht".  Es ist immer noch ein weit verbreiteter Käufer-Irrtum, dass man sich bei Mängelrügen Zeit lassen könne oder insbes. beim Kauf von gebrauchten Sachen beim Händler nicht so genau hingucken müsse, weil der gewerbliche Verkäufer ja grundsätzlich eine Sachmängelhaftung zu erbringen habe. Deshalb gelten beim Kauf vom Händler dieselben "Sorgfaltskriterien" wie beim Kauf von Privat. Und ebenso gilt der Grundsatz, stets einen Zeugen dabei zu haben. Das mindert die Gefahr von unliebsamen Überraschungen - und es erhöht die Wahrscheinlichkeit der Beweisführung im Falle des Falles. ;)

 

bearbeitet von heavy-metal

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Guten Abend zusammen, 

vorhin konnte ich den A2 endlich wieder abholen. Beide Achsfedern vorne und der ABS-Sensor vorne rechts wurde ausgetauscht. Die Kosten für den Sensor hat der Händler übernommen (91 Euro), die Federn habe ich gezahlt (292 Euro). Hatte gerade keine Energie für eine Streiterei mit dem Händler, der meinte, dass es sich bei den Federn um Verschleissteile handelt und er nicht dafür aufkommen braucht. Die Werkstatt hat mir die gebrochene Feder gezeigt. Der Bruch sah ziemlich frisch aus. War wohl tatsächlich Pech, dass es kurz nach Übergabe passiert sein muss.

Ansonsten meinte die Werkstatt, dass alles soweit in Ordnung aussieht. Ich hoffe sehr, dass ich jetzt erstmal Ruhe habe.

 

@famore - ja, der Zahnriemen wurde vor 10.000 km bereits getauscht. Der letzte Ölwechsel war vor 3000 km.

 

Den Vorbesitzter habe ich versucht zu kontaktieren, aber bisher ohne Erfolg. Werde es nochmal probieren.

 

Ansonsten werde ich mal sehen, wann die 'Service'-Anzeige blinkt und was dann fällig ist.... 9_9

 

             

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Nun, ich denke, dass das mit den Reparaturkosten nicht zu Deinen Ungunsten ausgegangen ist. Die Frage, ob man wg. EUR 292 einen Rechtsstreit mit ungewissem Ausgang anfangen sollte, ist mit Verweis auf besagte ADAC-Liste (in der Federbrüche allesamt als "Verschleiß" eingestuft wurden) sicher schnell beantwortet.

 

Wann die Sericeanzeige wieder aufleuchten wird (bzw. welche Reststrecke noch bis zum nächsten Service zurück gelegt werden kann), kann man im Kombiinstrument auch selbst per Tastendruck ermitteln. Ich hab's gerade nicht in petto, was genau zu tun ist, aber die Betriebsanleitung sollte entsprechende Auskunft geben können.

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Im Cockpit den linken Knopf im stand drücken ! Wenn der Tageskilometerstand auf Null springt dann den anderen Knopf nehmen !:D

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In Legden liegen noch 2 fast neue Spidanfedern für hinten. Sie waren 2 Tage und für ca. 20 Km eingebaut. Da wir aber oft recht viel zuladen müssen, hatte ich mich für die verstärkte Ausführung entschieden. Sind beide zusammen für 40€ zu haben.

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Danke für das Angebot, Nupi, aber die neuen Federn vorne sind jetzt schon eingebaut. Denke und hoffe, dass die Federn hinten erstmal nicht ausgetauscht werden müssen.

 

Und Danke auch an heavy-metal und Fred_Wonz für den Tipp mit der Service Anzeige. Es ist der linke Knopf. In 2700 km ist bei mir wieder der Service fällig.... B|

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