A2-D2

Bremskraftverstärker oder Hauptbremszylinder defekt

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Moin auch,

 

bin mir ziemlich sicher, dass bei mir der HBZ und/oder der BKV defekt ist. Daher wird beides getauscht - außer euch fällt noch was ganz anderes ein?! Folgendes ist passiert:

 

Habe an einem meiner A2 Stahlflex und neue Bremsen samt Sättel an der Hinterachse verbaut. Beim entlüften ist mir dann das Missgeschick passiert, dass der Schlauch vom Brensenentlüftungsgerät nicht weit genug im Kanister steckte und das Teil Luft gezogen hat. Bemerkt hab ich das erst, als plötzlich schaumige Bremsflüssigkeit aus der Leitung kam. Also den Schlauch weiter rein gesteckt und die Entlüftung mit Unterstützung vom Diagnosegerät erneut von vorne begonnen. Der Kanister müsste gerade so gereicht haben, jedenfalls ging er leer als ich gerade den letzten Sattel entlüftet hatte (den Flüssigkeitsstand hatte ich seit dem Missgeschickt im Auge weil ich wusste, dass der Kanister nicht mehr üppig voll war). Als ich mit diesem letzten Sattel fertig war, war der Stand noch leicht über Max und kein rotes (!) im Kombiinstrument als Warnung für zu wenig Flüssigkeit im Behälter zu sehen.

 

Die Bremse war nach der Entlüftung dann im Stand schön hart, so wie das nach mehrmaligem betätigen ohne BKV sein soll. Als ich dann aber den Motor zur Probefahrt angeschmissen habe und am losrollen und probebremsen war, ist mir das Pedal ganz durchgefallen. Ich dachte mir: Na gut, ist wohl doch noch Luft im System oder der Kanister hat doch nicht mehr gereicht. Nächste Handlung: Neuen 5L-Kanister bestellt und Auto so lange nicht bewegt.

 

Heute, ca. zwei Wochen nach der Bestellung kam dann auch endlich das Paket an. Zur Sicherheit habe ich die Entlüftung ein weiteres mal von vorne begonnen. Als ich fertig war - ich hab so ca. 2 Liter durch die Bremse gelassen und auch jedes Rad per Diagnosegerät mit aktiver Hydraulikpumpe und ESP-Regelung entlüftet - war das Pedal nach der Entlüftung ohne laufenden Motor wieder steinhart. Der Ausgleichsbehälter war nach der Entlüftung randvoll. 

 

Anschließend den Motor gestartet, gebramst und: Wieder nichts. Pedal fällt durch. Hm.  Komisch fand ich: Der Pegel im Ausgleichsbehälter ist deutlich abgefallen. Und nun? Vielleicht doch noch irgendwie Luft im HBZ, also nachgeschüttet. Erneut: Ohne Motor - Pedal wird hart. Mit Motor, Pedal fällt durch. Das Spiel hab ich mit ungefähr weiteren 0,5-1L wiederholt und dann aufgegeben. Der Behälter wird immer wieder leer, teilweise kann ich sogar zugucken wie der Pegel direkt nach dem einfüllen absinkt.

 

Wo geht die Flüssigkeit hin? Unterm Auto ist alles trocken, im Motorraum konnte ich auch kein Rinnsal entdecken. Und: So viel Flüssigkeit würde auch nicht in die frisch entlüfteten Sättel, Leitungen oder den Hydraulikblock passen - selbst wenn da doch noch irgendwo Luft drin sein sollte.

 

Bleibt für mich aktuell nur: Kann es sein dass die Flüssigkeit im BKV verschwindet, sobald der Unterdruck bekommt? Und kann es auch sein, dass dich Dichtung im HBZ defekt ist?  Auf eine andere Lösung komm ich aktuell nicht. Wahrscheinlich würde der Druck zurück kommen wenn der BKV voll ist - sofern der Motor dann nicht die Bremsflüssigkeit ansaugt und verbrennt.

 

Kann mich zwar an einige Defekte im Bereich BKV/HBZ erinnern, die hier im Forum schon diskutiert wurden aber an sowas kann ich mich nicht erinnern.

 

 

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vor 2 Stunden schrieb A2-D2:

...

Heute, ca. zwei Wochen nach der Bestellung kam dann auch endlich das Paket an. Zur Sicherheit habe ich die Entlüftung ein weiteres mal von vorne begonnen. Als ich fertig war - ich hab so ca. 2 Liter durch die Bremse gelassen und auch jedes Rad per Diagnosegerät mit aktiver Hydraulikpumpe und ESP-Regelung entlüftet - war das Pedal nach der Entlüftung ohne laufenden Motor wieder steinhart. Der Ausgleichsbehälter war nach der Entlüftung randvoll. 

...

 

Hast du nach Repleitfaden die nach einen Leerlaufen des Voratsbehälters notwendige Vor-Entlüftung mit Diagnosegerät durchgeführt? Währenddessen betätigt man das Bremspedal ja sehr oft.

 

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Richtig, erstmal mit VCDS das Bremssystem vorentlüften. Das Problem gab es schonmal und da hat die Methode geholfen.

 

 

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Bremsen entlüften ist wirklich kein Spass - bin mir mit meiner Scheibenbrems HA im 3L auch noch nicht 100% sicher, dass alles korrekt entlüftet ist.

Was mir zu dem Problem einfällt ist der Klassiker beim Entlüften:

 

Da man im Normalbetrieb gewisse Bereiche des HBZ mit den Manschetten gar nicht erreicht, läuft sich der HBZ im Betriebsbereich natürlich ein und der Zylinder wird in diesem Bereich auch nur von den Manschetten blank (gratfrei) gehalten.

Beim Entlüften mittels Pedalmethode quält man die Manschetten des HBZ natürlich in Bereiche in denen er sich sonst nicht rumtreibt. Das kann zur Folge haben, dass dann eine der Manschetten kaputt geht.

 

Würde 2 Symptome erklären: 1. das durchfallen des Pedals, da vorbei an der defekten Manschett kein Druck mehr aufgebaut wird und 2. der nahezu grenzenlose Verlust der Bremsflüssigkeit. Es ist gut möglich, dass sich die BreFlü in den BKV ergießt oder evtl. im Innenraum wieder auftaucht.

 

Wenn sich das erhärtet ist es natürlich sinnvoll beides zu tauschen - ich weiß nicht wie widerstandsfähig die Membran im BKV gegen Bremsflüssigkeit ist, da sie normalerweise nur mit Luft zu tun hat.

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Nein ich hab bisher nicht die Standardmethode gewählt, wie sie im Repleitfaden steht. Ich habe bisher nur per Stellglieddiagnose entlüftet. Das hat in der Vergangenheit auch gereicht, denn darüber werden meinem Verständnis nach alle Kreisläufe geöffnet und gespült. Unter anderem bei meinem letzten A2-Projekt hatte ich ja sogar alle Bremsleitungen vom Hydroblock gelöst und den Block ausgebaut. Dabei ist auch Luft ins System gekommen. Nachdem alles wieder zusammengebaut war, hat die Entlüftung über die Stellglieddiagnose auch geklappt.

 

Ich könnte die richtige Methode mal noch probieren. Ich hab sie bisher immer gemieden, weil umständlich, zu langwierig usw..

 

Ich glaube (ja, ich weiß es nicht!) aber nicht, dass die Entlüftung des Hydraulikblocks derart Einfluss auf die Bremse haben kann, denn:  Wenn die Bremseelektronik ausfällt, muss die Bremse auch unabhännig davon funktionieren. Oder anders: Solange keine Bremssituation eintritt, in der die Elektronik regeln muss (ABS/ESP) sollte eigentlich das Bremspedal, HBZ, BKV, Bremsleitungen und Sättel ausreichen um ausreichend Druck aufzubauen.

 

Ich werde mir die Entlüftungsmethode nach Repleitfaden trotzdem nochmal ansehen.

 

Ich werde mir heute mal aus dem ET-Fundus einen HBZ und BKV mitnehmen und mir das auf dem Schreibtisch angucken.

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Am 27.10.2017 um 16:37 schrieb A2-D2:

Nein ich hab bisher nicht die Standardmethode gewählt, wie sie im Repleitfaden steht. Ich habe bisher nur per Stellglieddiagnose entlüftet. Das hat in der Vergangenheit auch gereicht, denn darüber werden meinem Verständnis nach alle Kreisläufe geöffnet und gespült. Unter anderem bei meinem letzten A2-Projekt hatte ich ja sogar alle Bremsleitungen vom Hydroblock gelöst und den Block ausgebaut. Dabei ist auch Luft ins System gekommen. Nachdem alles wieder zusammengebaut war, hat die Entlüftung über die Stellglieddiagnose auch geklappt.

 

Ich könnte die richtige Methode mal noch probieren. Ich hab sie bisher immer gemieden, weil umständlich, zu langwierig usw..

 

Ich glaube (ja, ich weiß es nicht!) aber nicht, dass die Entlüftung des Hydraulikblocks derart Einfluss auf die Bremse haben kann, denn:  Wenn die Bremseelektronik ausfällt, muss die Bremse auch unabhännig davon funktionieren. Oder anders: Solange keine Bremssituation eintritt, in der die Elektronik regeln muss (ABS/ESP) sollte eigentlich das Bremspedal, HBZ, BKV, Bremsleitungen und Sättel ausreichen um ausreichend Druck aufzubauen.

 

Ich werde mir die Entlüftungsmethode nach Repleitfaden trotzdem nochmal ansehen.

 

Ich werde mir heute mal aus dem ET-Fundus einen HBZ und BKV mitnehmen und mir das auf dem Schreibtisch angucken.

Mist eben geschrieben alles weg.

 

nochmal kurz , mach es mit vcds und wunder dich nicht wenn Pedal mit Motor durchfällt, es ist ZWINGEND erforderlich eine Probefahrt mit bremsung zu machen bei der abs einsetzt.  !

 

feldweg mit einseitig Wiese zum Beispiel, bei uns würde Pedal dann hart und der Bremspedalweg kürzer.

 

 

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Habe die Woche 3-4 Stunden damit zugebracht, die Bremse wieder fit zu bekommen. Von meinem zuvor angesprochenen, frischen 5L-Kanister waren noch etwa 2 Liter übrig als ich heute angefangen habe. Da ich mich auf keinen schnellen Erfolg eingestellt habe, habe ich die Bremsflüssigkeit die durchs System lief diesmal in sauberen Gläsern aufgefangen und wieder zurück in den Kanister gekippt. Somit lief ich nicht Gefahr, mangels Flüssigkeit irgendwann wieder abbrechen zu müssen. Geht außerdem auch ins Geld und belastet die Umwelt.

 

Positiv ist, dass die Bremsanlage irgendwie kein schwarzes Loch mehr zu haben scheint, in dem die Bremsflüssigkeit die ich rein schütte verschwindet. Warum, weiß ich nicht. Vielleicht wird sich das zukünftig noch herausstellen, sollte bald  der BKV ausfallen oder so.

 

Zur Sicherheit habe ich die Methode angewendet, die im Repleitfaden genutzt wird. Da sie zwar an einigen Stellen beschrieben (u.a. in diesem Thread hier, siehe insbesondere den Beitrag vom 24.8.2016 vom weißen Hai), ich diese Anleitungen ohne es zuvor mal gemacht zu haben aber nie ganz eindeutig fand, gibts hier einen Leitfaden der auch gerne ins Wiki darf.

 

Ich würde behaupten, dass die Bremse nun wieder Druck aufbaut - immerhin fällt das Pedal bei laufendem Motor (sprich mit aktiverer Bremskraftverstärkung) nicht mehr durch und das rollende Auto lässt sich auch zum stehen bringen. Mit etwas stärkerem Pedaldruck kann ich aber noch immer das Pedal bis ganz unten durchdrücken. Es scheint also noch immer irgendwo Luft im System zu sein. Vermutlich zu viel schwebende kleine Luftblasen in der Flüssigkeit oder mein HBZ ist tatsächlich etwas defekt, so dass ich nächste Woche nochmal entlüften werde. Ich habe den Hydraulikblock locker 16-20x mit der 10x Pumpen-Methode entlüftet.

 

Die Probefahrt wie von dir empfohlen werde ich dann mal noch machen. Vielleicht hilfts ja.

 

 

 

 

 

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ABS-Bremsung schon gemacht? Das ist kein (!!!) Scherz!

Erst danach ist wieder ein sauberer Druckpunkt da.

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Nein, werd ich noch tun. Nach der Entlüftung hab ich nur den Motor gestartet und auf die Bremskraftverstärkung vertraut.

 

Gibts dafür einnen technischen Erklärungsansatz, warum das hilft / helfen soll?

 

 

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vor 2 Minuten schrieb A2-D2:

Gibts dafür einnen technischen Erklärungsansatz, warum das hilft / helfen soll?

 

Bestimmt :), aber ich habe nur die praktische Erfahrung gemacht, dass das notwendig ist.

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Bremse beißt wieder.

 

Heute hab ich noch 2x10 mal die Steuergeräteentlüftungsprozedur mittels Diagnosegerät durchgeführt und VL und VR nochmal ein bissel was aus der Bremse zum entlüften laufen lassen - mit neuem, frischem 5L-Kanister. Habe auch extra drauf geachtet, dass das Bremsenentlüftungsgerät so lange Flüssigkeit pumpt, bis keine Blasen und keine milchige Brühe mit kleinen Bläschen vom Ansaugen aus dem neuen Kanister mehr raus kamen. Hinten hab ich nicht mehr entlüftet. Die Bremse hat dann auch sofort gepackt ohne ABS-Bremsung.

 

Es war wohl tatsächlich noch Luft im System. Merke: Extrapenibel drauf achten, dass das Entlüftungsgerät keine Luft mehr zieht.

 

Was mir aufgefallen ist:

 

Ich hab zwei A2 aus MJ2002 mit identischen Bremssystemkomponenten (HBZ, BKV, Hydroblock, Steuergerät), beide mit Bremsscheiben an VA (288mm, einmal ATE-Sattel, einmal Lucas mit gleichen Führungsbolzen) und HA (beide die gleichen Sättel in gleicher Konfig), beide mit Stahlflex. Der A2 um den es in diesem Thema geht hat das viel weichere Pedalgefühl. Der Druckpunkt ist nicht so knackig (war er auch noch nie bei diesem Fahrzeug) wie bei meinem anderen A2. Beide bremsen aber unauffällig gut.

 

Und trotzdem: Der erstgenannte A2 hat bei vollem Pedaldruck ohne BKV 60Bar in der Hydraulik (Messwertblock 5.1), der zweitgenannte A2 ebenfalls. Mit BKV bekomm ich den erstgenannten aber auf 160Bar gedrückt, den zweiten nur auf etwa 140Bar. Dabei hab ich den zweitgenannten auch erst vor ungefähr 3-4 Monaten mit neuen Bremsen und Flüssigkeitswechsel versehen (jedoch nicht so intensiv den Hydraulikblock gespült).

 

Ich frage mich, wo diese Schwammigkeit in der Bremse herkommt, wenn alle Komponenten bis auf die unterschiedlichen VA-Sättel identisch sind ?

 

 

  • Danke! 1

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Hallo,

 

gab es für den A2 nicht auch einen größeren Hauptbremszylinder den man verbauen könnte ?

 

Hatte irgendow was gelesen, weiß aber nicht mehr ob es hier oder in einem weiteren KFZ Forum war.

Bitte nochmals eine Rückmeldung geben.

 

Grüße

 

Jojo

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Unsere 288 Bremse greift gut, jedoch erst nach ca. 50% des Pedalweg, wobei der Druckpunkt des Pedals schwammig ist.

 

Entlüftet wurde 6x, 1x mit der Unterdruckzange,  2x nach A2- D2`s ABS Anleitung und dreimal mit der klassichen zwei

Mann Fußpump Methode. Vielleicht hängt noch immer Luft im ABS Block, ideal wäre eine Entlüftungsschraube gewesen.

 

Grüße

 

Jojo

 

 

 

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@ Nuerne,

danke für Deine Rückmeldung, werde ich wohl auch noch in Angriff nehmen müssen.

 

Hattest mir diesbezüglich zwar schon eine Info mitgeteilt, aber gibt es hier ein verbessertes oder größeres HBZ Modell ?

 

Grüße

 

Jojo

 

 

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Hallo,

 

Bosch kann mir leider keine konkrete Aussage machen ob der HBZ defekt ist oder sich nur noch Luft im System befindet.

 

Ich würde den HBZ nun auf Verdacht wechseln, gibt es von euche eine Empfehlung oder ist nur der Hersteller mit A.. zu

berücksichtigen, wie wren bislang eure Einbau/ Austausch Erfahrungen ?

 

Grüße

 

Jojo

bearbeitet von jojo

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Der Bosch Service hat heute die Entlüftung vorgenommen, das schwammige fast bis zum Boden durchzutretende Pedal besteht leider noch immer.

 

Grüße

 

Jojo

bearbeitet von jojo

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Welchen HBZ ist den nun verbaut?

Also Hersteller und KolbenØ würden mich interessieren.

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ATE / Teves mit 22,22mm Kolbendurchmesser.

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:TOP: damit ist mir doch schon mal geholfen.

Das heißt ich könnte mein ATE 25,4m anbauen.

Sofern ich nicht gesagt hätte ich würde die Finger vom kleinen A2 lassen -> ja wie kein wisthl Smilie - dann das :LDC

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Muss da nochmal kurz nachhaken.

 

Könnte das bitte jemand mal kurz beim original HBZ nachmessen und bestätigen?

 

- Lochdurchmesser zu der Verschraubung Ø9mm

- Abstand dieser Bohrungen sind ca. 60mm

- Schraubnippel sind M12x1,00

 

Vielen Dank

 

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Kann ich leider gerade nicht nachmessen da ich kein entsprechendes Teil griffbereit habe. Aber:

 

Es gibt meines Wissens nach keinen HBZ mit größerem Durchmesser der Plug and Play passt. Du musst immer irgendwie adaptieren, anpassen, improvisieren.

 

Die Anschraubpunkte wie von dir gewünscht sind dabei selten das Problem, wenn man ähnliche HBZs von ATE verwendet.


Falls du doch einen findest des gut passt, nenn doch bitte gleich die Teilenummer.

 

Übrigens: Es gibt im A2 HBZ mit unterschiedlicher Anzahl an Sensoren für Bremsdruck. Je nachdem wieviel Sensoren dein A2 am HBZ dran hat, sollten diese auch am neuen HBZ nutzbar sein, sonst wird deine Bremse nicht mehr ruhig sein und dauerhaft meckern.

  • Danke! 1

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Sieht leider wirklich so aus, habe mal grob gemessen.

 

Verschraubung so 110mm - das aber ohne Gewähr - bitte kann das noch jemand verifizieren?

 

Ja es wäre ein ATE - der aber wirklich nicht passt von der Verschraubung - shit :(

 

Sensoren - ich habe jetzt nur den Bremsflüssigkeitsstandsensor gesehen, welcher ja bleiben soll.

Am HBZ selber habe ich nun keine Sensoren gesehen. Kann es sein das die von dir besagten Sensoren im ABS System sind und dort der Druck abgenommen wird?

 

Ich muss jetzt mal frech fragen - "Welchen Sinn würde es den machen den Druck aus dem HBZ auszuwerten?"

Der Druck wäre doch erst nach dem ABS Generatorblock / ABS System wichtig. Da dort drinnen ja gesagt wird jetzt AUF / ZU.

 

So wäre nun zumindest meine erste Einschätzung - lass mich aber gerne belehren was den A2 angeht.

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Verbaut ist im HBZ vom A2:

2x der Drucksensor 1J0907597B bis MJ2002 #13000 13000

1x ab Mj2002 #13001 bis MJ 2003 #19000 ist der 1J0907597 A verbaut.

 

Ab MJ2003 #19001 ist dieser Sensor entfallen, wahrscheinlich mit Einführung der letzten Generation MK60 mit Notbremsassistent.

 

Das war auch in vielen anderen Fahrzeugen mit MK20/MK60 so verbaut, nicht nur im A2. Der Sinn dahinter war wahrscheinlich, dass man so sicherstellen kann, dass der HBZ immer ausreichend Druck aufbaut. Wenn man den Druck im HBZ und im Bremsensteuergerät/Hydroblock misst kann man bei eventuell auftretenden Differenzen feststellen, ob es irgendwo im System ein Leck gibt oder Luft drin ist (z.B. weil im Ausgleichbehälter nicht genug Flüssigkeit ist und in den HBZ Luft gesaugt wurde). Mit einem Sensor würde das nicht gehen.

 

Wenn du unbedingt einen größeren HBZ verbauen willst frag mal @Nuerne89

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THX, dann hat meiner wohl  keinen mehr drinnen.

Soll ja ein 2003 Modell sein.

 

Habe ich ein Glück - schon wieder was was weniger ausfallen kann. :)

 

Naja wollen nicht unbedingt, wen meiner gepasst hätte Plug and Play dann ja.

Ausserdem sind alle Bremsen am kleinen A2 super in Schuß.

 

Das Projekt fange ich nun gerade gar nicht groß an, außer wie gesagt wen es Plug and Play gewesen wäre.

 

Jetzt bin ich wieder neugierig "Notbremsassistent" - also so richtig wie es gerade erst entwickelt wurde. Mit Sensoren / Radar / Laser erkennen und dann in die Eisen.

Oder ist das so ähnlich im A2 wie früher, das bei schnellen Gaswegnehmen oder Bremse rasch treten etwas mehr Druck in den ABS Block geleitet werden (Halbwissen).


Das richtig autonome Bremsen wird der kleine ja nicht haben. Dafür ist er 10 Jahre zu alt - aber ja auch egal

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