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Neuer Austauschmotor, wie am besten einfahren?


hardcorehh
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Wie hier ja bestimmt gelesen habt (https://a2-freun.de/forum/showthread.php?t=32735) bekommen wir einen neuen 1.4 Motor.

 

Wie am besten einfahren? Welche Erfahrung habt ihr früher gemacht?

 

Bleifuß, damit der Motor von Anfang an weiß was los ist und lieber erstmal ein auf Öko?

 

 

 

Der Benzinverbrauch ist erstmal sekundär …solange er nicht über 11 Liter geht…

 

Unsere Fahrweiße ist in der City eher ruhig…gut ab und an mal im ersten und zweiten auch Vollgas. Da wir viel auf der A24 unterwegs sind und die kaum Geschwindigkeitsbegrenzungen hat ist dort natürlich Vollgas angesagt…

 

Freue mich über jede Antwort…

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Neuwagen sgt man, die ersten 5000 Kilometer mit wechselnden Drezahlen einfahren aber nur bis max. 3/7 der Höchstdrezahl. Ein AT Motor ist ja nicht viel anders.

 

Hab auch schon von diversen Leuten gehört, dass die Motoren auch am Anfang schon relativ normal ohne große Schonung gefahren wird, solange man sie nicht äglich mti Vollgas über die AB prügelt.. Und einen zweistelligen Verbrauch wirst du nicht haben!!

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Naja, aber mit einem Motor, der dann schnell das zeitliche gesegnet hat. Der Wert ist dann ja eher ned so repräsentativ ;)

 

Naja mal sehen was der neue Motor sagt…wäre natürlich ein schöner Nebeneffekt wenn wir etwas Benzin sparren…

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In der OldtimerMarkt gab es mal einen interessanten Bericht zum Thema "Einfahren".

 

Demzufolge sind es bei einem neuen oder überholten Motor in erster Linie die Kolbenringe, die sich an die Lauffläche im Zylinder "gewöhnen" müssen. Alle anderen Teile (Kurbelwelle, Nockenwelle, Pleuel etc) schwimmen auf einem Ölfilm, sobald der Öldruck aufgebaut ist und haben vergleichsweise wenig Belastung.

Laut dem Artikel sind die heute üblichen Kolbenringe aus unempfindlicherem Material, das zudem besser bearbeitet werden kann als früher und brauchen demzufolge auch nicht mehr besonders eingefahren werden.

 

Also gib Gas!

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In der OldtimerMarkt gab es mal einen interessanten Bericht zum Thema "Einfahren".

 

Demzufolge sind es bei einem neuen oder überholten Motor in erster Linie die Kolbenringe, die sich an die Lauffläche im Zylinder "gewöhnen" müssen. Alle anderen Teile (Kurbelwelle, Nockenwelle, Pleuel etc) schwimmen auf einem Ölfilm, sobald der Öldruck aufgebaut ist und haben vergleichsweise wenig Belastung.

Laut dem Artikel sind die heute üblichen Kolbenringe aus unempfindlicherem Material, das zudem besser bearbeitet werden kann als früher und brauchen demzufolge auch nicht mehr besonders eingefahren werden.

 

Also gib Gas!

 

Endlich mal einer der uns versteht! :);)

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Auch ich fahre gerne flott.. Aber ich denke die 5000 Km "Eingewöhnung" Kann man der Haltbarkeit des Motors zuliebe, durchaus mal schonend fahren. Es sei denn, der finanzielle Schuh drückt nicht so und du einen weiteren AT-Motor haben willst ;)

 

P.S. Im Hamburgtreffenthread eintragen ;)

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Ich denke nicht. Wenn du nach dem Einfahren die Rohre auch mal gut durchbläst tut es dem Motor eher gut. Der alte A6 meines Dads wurde vom Audizentrum als Dienstwagen fast nur in der Stadt bewegt.. der hatte auf der Autobahn kaum dampf.. und nach einer Weile und er auf der Bahn auch mal "freigebrannt" wurde liefe rer wie ne 1..

 

So ähnlich ist´s bei meinem A2... der läuft wie Sau.. Der meiner Kollegin hingegen kommt nur spärlich vom Fleck.. zum Einfahren kann ich in dem Fall nichts sagen.. aber ch denke die Fahreise hat durchaus über die Gesamtdauer was zu tun..

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Meiner Meinung nach hat das Einfahren sehr wohl Auswirkungen auf die Leistungscharakteristik. Man kann Motoren auch müde fahren. Früher waren ganz penible Einfahrvorschriften vom Hersteller vorgegeben (Bordbuch). Glaube da steht mittlerweile nichts mehr drin dazu.

Ich empfehle aber trotzdem, den neuen Motor die ersten 2000 km höchstens bis 50 % der zulässigen Drehzahl zu treiben und danach dann schrittweise alle 200 km 10 % nachlegen. So würde ichs machen wenn ich einen neuen Motor länger fahren will.

Zwingend ist aber Kontrolle des Motoröls Pflicht und nach den ersten 2000 km sofort einen Ölwechsel um allen Abrieb zu entsorgen.

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"Einfahren" sollte man den Motor auf jeden Fall, auch wenn das nicht mehr so gehandhabt wird, wie früher. Den Fox (auch 1,4er) haben wir die ersten 1500 km nicht über 4000 U/min gedreht, kaum Vollast gefahren und dementsprechend nicht schneller als 130-140 km/h gefahren. Danach haben wir dann schrittweise zugelegt und heute läuft er sehr gut, außer dass man die fast 100 kg Mehrgewicht im Vergleich zur Kugel merkt...:racer:

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Ich würde den Motor auch lieber vorsichtig einfahren. Das habe ich bei meinem TDI deutlich gemerkt. Als ehem. Vorführwagen wurde er offenbar ziemlich geschrubbt und nie geschont, daher rührt sicherlich auch der Motorschaden bei 61.000 km. Den neuen Motor habe ich schonend eingefahren (inzwischen hat der Motor auch schon 65.000 km gelaufen) und der Erfolg war, daß ich bei gleicher Fahrweise zwischen 0,5 und 0,75 l/100 km weniger verbrauche und die Endgeschwindigkeit höher ist. Außerdem zieht er deutlich besser weg als der erste Motor.

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Zum Thema einfahren ist meine Meinung... warum soll ich den Motor die ersten 1000km "schonend einfahren"!?

Was bedeutet denn schonend? Immer unter 2000U/min zu fahren... also ab 40-50km/h im 5ten Gang und wenn man beschleunigen will oder eine Steigung kommt immer schön den Motor im untertourigen Bereich herumquälen, so wie man das in der Fahrschule lernt :crazy: das hat mit "einfahren" nix zu tun.

 

Auf der anderen Seite muss man sagen: Wer fährt denn dauerhaft mit ASR Regelung an der Ampel los und dreht freudig bis 5000U/min hoch!? :racer: und ich rede von DAUERHAFT!

Keiner... oder zumindest sehr sehr wenige :D also fährt man das Auto von Anfang an so wie man immer fährt.

Man muss ja nicht gleich die VMAX ausreizen aber der "normale" Fahrstil ist da schon voll angebracht, denn was bringt auch ein bis 2000km schonend eingefahrener Motor wenn man danach nur noch die Leerlauf und Vollgasstellung kennt!? :rolleyes:

 

Als krasses Beispiel hätte ich einen Kumpel der bei einem Werttransport arbeitet, bei der Firma haben wir uns mal einen T5 ausgeliehen, der ca. 2 Jahre oder so war und 395.000km auf der Uhr hatte und schnurrt wie am ersten Tag.

Der wird als Kurier KFZ eingesetzt und wird jede Nacht getreten und gequält, der hatte bestimmt auch keinen der ihn eingefahren hat.

 

"Einfahren" ist ja okay, aber man muss nicht fahren als hätte man rohe Eier auf dem Dach. Einfach so fahren wie man es gewöhnt ist und nicht "zu sehr" übertreiben...

 

"Dies ist MEINE Meinung"

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...

 

"Einfahren" ist ja okay, aber man muss nicht fahren als hätte man rohe Eier auf dem Dach. Einfach so fahren wie man es gewöhnt ist und nicht "zu sehr" übertreiben...

 

...

 

Dem kann ich nur zustimmen. Meine Freundin hat ihren Ibiza 1.4 Benziner von Anfang an "normal" gefahren. Sie hat den Wagen mit 6km auf der Uhr gekauft. Ergebnis? Nach nunmehr knapp 50 tkm fährt der Ibiza mit gefühlten 20PS mehr unter der Haube durch die Gegend als mein A2. Gleicher Motor, gleiches Baujahr, anderes Gefühl.

 

Es kann eh niemand sagen wieviel km der Motor mehr macht wenn man sich so oder so beim Einfahren verhält.

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Es kann eh niemand sagen wieviel km der Motor mehr macht wenn man sich so oder so beim Einfahren verhält.

 

Das ist natürlich die wirklich einzig wahre Aussage hier: du kannst nie feststellen, ob sich schonendes Einfahren lohnen wird oder nicht, weil du diesen Motor ja nicht in der Zeit zurückdrehen und anders einfahren kannst.:janeistklar:

 

Also hoffe drauf, daß der Motorenbau bei der Herstellung einen guten Tag hatte und alle evtl. Einfahrsünden locker wegsteckt.;)

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Früher hat man gesagt - und das wird wohl auch heute noch grundsätzlich gelten - dass ein Motor mit geringen Dehzahlen (max. 2/3 von max.) langsam eingefahren werden soll, damit sich die Motormechanik 'einschleifen' kann. Langsam bedeutete dabei, auch die 'max. 2/3' Drehzahlen erst mit zunehmenden Kilometern öfter zu erreichen. Ab ca. 5.000 km dann langsam bis zur vollen Drehzahl weiter drehen lassen; nach max. 10.000 km galt der Motor als 'eingefahren'.

 

Ob verbesserte Motorkonstruktionen und -herstellung dies noch so erfordern, sei dahin gestellt. Allerdings scheint mir die Erfahrung, dass etwa die Dieselmotoren mit zunehmender Kilometerleistung (>10.000) meist weniger verbrauchen als in der 'Einfahrphase' ein Hinweis auf die Richtigkeit des 'Einschleifens' zu sein; zumal die Einfahrphase wegen der geringeren Drehzahlen sparsamer sein sollte.

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Ich bin auch fürs einfahren, zumindest wenn du den Motor viele Hunderttausend Kilometer nutzen willst. Hab dabei die Faustformel die ersten 1000km nie Vollgas, nie mehr als 2/3 der Maximaldrehzahl. Dann weitere 2000km nie Vollgas, jedoch langsam die Drehzahl steigern. Ab 5000km tret ich dann wieder kräftig drauf, allerdings mach ich vorher nen Ölwechsel um die "Einfahrspäne" aus dem Motor zu bekommen.

 

Ganz generell natürlich: Nie heiß abstellen, nie kalt treten...

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