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ever2less

Bremstrommel und Backen ausbauen

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Hi,

 

ich möchte meine Trommelbremse zerlegen, weil sie kaum noch Wirkung zeigt (TÜV ist auch fällig)

Dazu möchte ich die Bremsbacken gleich mit wechseln und Bremstrommel lacken... nur eins ist mir noch nicht so ganz klar, muss ich wenn ich die Backen herausnehme vorher die Radnabe entfernen?

Wenn ja, was ist das genau für eine 12Kant Mutter?

 

Im schlauen A2 Buch (wie helfe ich ........) steht am Anfang beschrieben das ich die Nabenkappe ausbauen soll, mehr aber auch nicht.

Da stellt sich mir doch die Frage warum!? :huh:

Von Radnabe, 12Kant Mutti usw. ist nirgends die Rede und beim Einbau wird nicht mal mehr an die Nabenkappe erinnert :kratz:

 

oder bekomme ich die Beläge auch so aus der Bremse!?

 

Gute NACHT :rolleyes:

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Tagchen

 

Das mit der Nabenkappe ist wohl ein Fehler. Du brauchst diese nicht zu entfernen, da Du die Bremsbacken auch so herunter bekommst.

 

MFG

jungera2ler

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Die Radnabe bleibt definitiv drauf! Nur Bremstromel runterziehen. Du fährst mit Schraubenzieher durch Schraubenloch, links bei 09 Uhr, rechts bei drei Uhr und drückst so ein Keil nach oben. Dieser Keil rutscht bei Verbrauch der Beläge sukzessive nach, damit nur wenig Spiel zw. Trommel und Beläge bleibt. Wenn Keil hochgedrückt (easy) dann Trommel runterziehen, es offenbart sich die ganze Pracht der Trommelbremseninnereien. Im Rep.Buch findest du fälschlicherweise die Technik von vor 15-10 Jahren bei Polo, Golf und Konsorten.

 

Mein Tipp: Kauf neue Trommeln und lackier die im Neuzustand. Wenn schon denn schon, willst ja Beläge auch neu machen.

Meine Erfahrung: Beläge werden noch gut sein! Nur die Mechanik is schwergängig. Alles säubern und entrosten mit Bürste und scharfkantigem Werkzeug, hier und da eine Spur Kupferpaste auf bewegte Stellen, alles wieder zusammenbauen, ggf. Handbremse nach justiern und gut ist. Hat bei unserem nach 132.000 km 100% funktioniert!

bearbeitet von VFRiend
  • Daumen hoch. 1

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ok, denn in irgendeinem Fred hat die derjenige zum wechseln der Backen runtergebaut :kratz: deswegen die Frage...

Also wenn ihr beiden das sagt wird das schon so funktionieren :erstlesen:

Die Trommeln habe ich neu gekauft, weil ich mir das gleiche dachte wie du @Günter Herrmann "wenn schon, denn schon" :rolleyes: sind jetzt silber lackiert und bereit für den Einbau...

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Gast gallex2000

.. also ich sag jetzt mal das daß radlager/nabe runter muss denn ansonsten bekommt man die bremsbacken nicht getauscht ! neue vielzahn muttern sind danach angesagt und ich glaube dann das ganze mit 120NM wieder anziehen.

gruss, gallex.

bearbeitet von gallex2000

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.. also ich sag jetzt mal das daß radlager/nabe runter muss denn ansonsten bekommt man die bremsbacken nicht getauscht ! ...

 

Das stimmt definitiv nicht. So wie es Günter Herrmann beschrieben hat, ist es genau richtig. Den Keil muss man vorher schonmal gesehen haben, damit man ihn beim ersten Anlauf gelöst bekommt, mit ein wenig probieren kriegt man den dann mit einem lauten "Krach" nach oben hin gelöst. Danach fällt Dir die Trommel schon fast entgegen. Wie die Beläger runter gehen, sieht man dann schon.

 

Schöne Grüße, Santaclaw

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Gast gallex2000

@santaclaw

 

ich rede ja auch nicht von der trommel sondern von den belägen ! günter herrmann hat ja auch recht - keil nach oben > trommel runterziehen .. aber dann gehts ja mit den belägen ( bremsbacken ) weiter und diese zu wechseln ohne nabe ab wird echt schwierig.

 

gruss, gallex

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Radnabenausbau nicht notwendig. Insgesamt würde ich mir ganz schwer überlegen, überhaupt die Bremsbacken auszubauen! Hatte sie vor nem Jahr mir nach 130.000 km angeschaut, Sorry, aber der Verschleiß war vernachlässigbar. Hauptsache die Beläge sind nicht gebrochen. Mach alles in eingebautem Zustand gängig und zwar durch wiederholte Betätigung der Handbremse. Immer wieder wegkratzen was stört, wo der Keil sitzt und die Scharniere. Ich habe die Beläge mit einem Isolierband rundum geschützt, dann in homöopathischen Dosen Rostlöser an entsprechende Stellen mit kleiner Spritze und Nadel hingetropft und mit Bremsenreiniger anchließend wieder entfettet. Wie gesagt,dabei bestimmt hundertmal Handbremshebel betätigt. Zum Schluss wie gesagt Kupferpaste auf bewegte und sich berührende Flächen (wenig!), Isolierband ab und mit feinem Schmirgel die Beläge abgezogen. Bin guter Dinge, dass die Beläge für 500.000 km ausgelegt sind! Die Bremse geht definitiv einwandfrei! Eigentlich wie neu. Du plagst dich jetzt mit Neueinbau und 50.000 später geht Bremszylinder kaputt und muss getauscht werden . Dann kriegste eh neue Beläge! Sei also schlau und machs wie ichs empfehle

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hier findest du ein par Bilder von mir vll hilft es dir für die Vorbereitung :rolleyes: :

handbremse nachziehen - A2 Forum

 

TIP : kauf dir den Schlagschrauber... !!!

 

http://www.polo-motorrad.de/group/1138/product/142592/Produktdetail.productdetails.0.html

 

 

gruss nils ;)

bearbeitet von Silberfuchs

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Moin, wenn ich das hier so lese, lass dir lieber hier: http://www.atu.de/pages/service/inspektion/inspektionsfinder.html

oder sowas, ein Angebot machen

Ich seh mich schon von so Bastlerfredis von der Straße geschossen, wegen nicht funktionierender Bremse!

Nichts für ungut aber das muss mal raus!

Gruß aus KI

Ingo

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Als bekennder Motorradfahrer weis ich das du auch bei Autos mit funktionierenden Bremsen,

keinen Vorfahrt hast... die schauen eh selten zweimal :D

bearbeitet von Silberfuchs

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...und ich bin davon überzeugt, dass ein A2 mit völlig funktionslosen Hinterradbremsen allenfalls von jedem zehnten Fahrer beim Fahren als defekt erkannt wird.

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Hallo,

 

also ich greife das hier nochmal auf ...

 

Ich habe heute die Bremstrommeln runter nehmen wollen, um Beläge und Trommel mal anzuschleifen und zu reinigen, weil da offensichtlich auch Rost und Abrieb drin herumfliegen und sich einigen Tagen Standzeit festsetzen.

 

Also ich habe heute kein Idee gehabt wie man die Trommel runter kriegen soll. Ich habe einen 2001er A2 der nun 57000 KM runter hat (1,4 L AUA).

Die Bremstrommel sitzt bombenfest auch mit ein paar Hammerschlägen war da nix zu machen, dazu muß ich aber sagen das man ja von hinten, also von Radhausseite, keine Schläge direkt auf die Trommel bekommt da die Rückplatte ja nun ziemlich stark dimensioniert ist.

Was kann ich da nun noch tun, gibt es irgendwelche Krallen oder Abzieher für sowas, oder wie bekommen auch Werkstätten solche Trommeln runter.

 

Ich wunder mich das hier geschrieben wird, das einem die Trommel beim lösen der Keile entgegen fällt, das war nun so nicht ganz der Fall bei mir ...

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Hallo,

 

also ich greife das hier nochmal auf ...

 

Ich habe heute die Bremstrommeln runter nehmen wollen, um Beläge und Trommel mal anzuschleifen und zu reinigen, weil da offensichtlich auch Rost und Abrieb drin herumfliegen und sich einigen Tagen Standzeit festsetzen.

 

Also ich habe heute kein Idee gehabt wie man die Trommel runter kriegen soll. Ich habe einen 2001er A2 der nun 57000 KM runter hat (1,4 L AUA).

Die Bremstrommel sitzt bombenfest auch mit ein paar Hammerschlägen war da nix zu machen, dazu muß ich aber sagen das man ja von hinten, also von Radhausseite, keine Schläge direkt auf die Trommel bekommt da die Rückplatte ja nun ziemlich stark dimensioniert ist.

Was kann ich da nun noch tun, gibt es irgendwelche Krallen oder Abzieher für sowas, oder wie bekommen auch Werkstätten solche Trommeln runter.

 

Ich wunder mich das hier geschrieben wird, das einem die Trommel beim lösen der Keile entgegen fällt, das war nun so nicht ganz der Fall bei mir ...

 

...also ich würds so machen:

 

#Rad runter, Senkkopfschraube rausdrehen und mit vier Schrauben s Rad wieder draufmachen

 

#dann Auto hochheben und den Keil mitm langen Schraubendreher hochdrücken, d. h. wirklich bis Anschlag (vorher durchs Radloch schauen, mal reinleuchten, s Rad auf Position drehen)

 

# Rad und Trommel mit Schaukelbewegung runterziehen, evtl mit Hammerschläge auf den Felgenrand (mit Schutzunterlage z. B. Holz) nachhelfen

 

#Bei stark eingelaufenen Trommel kanns scho mal etwas klemmen

 

#Bei weniger Schraubererfahrung dann lieber doch zur Fachwerktstatt fahren und dem Mechaniker guuuut zu gucken, denn die sind schnell und erklären meist wenig:huh:.

 

servus

 

da bernie

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Hast du die Handbremse gelöst bevor du losgelegt hast? Die muss natürlich unten sein und zudem solltest du noch die Nachstellschraube der Handbremse fast ganz rausdrehen.

 

Dann:

 

Die Schraube die die Trommel an der Narbe hält hast du raus gedreht nachdem du das Rad abgenommen hast?

 

Diesen Keil hast du nach oben gehebelt? (Auf der linken Fahrzeugseite ca. auf 10:30Uhr und auf der rechten Seite auf ca. 2:30Uhr)

 

attachment.php?attachmentid=32015&d=1286534529

 

 

Wenn das beides passiert ist und die Trommel sich nicht von der Narbe ablöst dann ist sie auf die Narbe korrodiert oder anderweitig fest gegammelt. Dann musst du die Trommel ringsum mit Hammerschlägen auf die Trommelkante bearbeiten bis sie sich ablöst und wackelt.

 

Dann sollte sie eigentlich leicht runter gehen. Bei manchen, festgegammelten und eingelaufenen Bremsen ist es trotzdem notwendig die Trommel mit Geschick und zur Not mir etwas Gewalt runter zu hebeln. In jedem Fall muss die Trommel und nicht fest am Auto sitzen...

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...also ich würds so machen:

 

#Rad runter, Senkkopfschraube rausdrehen und mit vier Schrauben s Rad wieder draufmachen

..............

# Rad und Trommel mit Schaukelbewegung runterziehen, evtl mit Hammerschläge auf den Felgenrand (mit Schutzunterlage z. B. Holz) nachhelfen

Wie soll ich denn das Rad mit Trommel runterkriegen, wenn das Rad wieder aufgeschraubt ist :confused: Die Senkkopfschraube hat keine Kraftfunktion, sondern soll die Trommel vor den Gewindelöchern fixieren.

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Bei dem alten Fiesta meiner Frau hatte ich auch das Problem mit einer auf der Nabe festsitzenden Trommel. Ich habe in meiner Verzweiflung die Schrauben wieder reingedreht (ohne Rad und nur halb rein) und dann zarte Hammerschläge auf die Schraubenköpfe gegeben. Nach so 2min wanderte die Trommel langsam runter.

Ist zwar nicht gut für die Radlager, aber die haben es ohne Problem verkraftet.

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Hast du die Handbremse gelöst bevor du losgelegt hast? Die muss natürlich unten sein und zudem solltest du noch die Nachstellschraube der Handbremse fast ganz rausdrehen.

 

Dann:

 

Die Schraube die die Trommel an der Narbe hält hast du raus gedreht nachdem du das Rad abgenommen hast?

 

Diesen Keil hast du nach oben gehebelt? (Auf der linken Fahrzeugseite ca. auf 10:30Uhr und auf der rechten Seite auf ca. 2:30Uhr)

 

Wenn das beides passiert ist und die Trommel sich nicht von der Narbe ablöst dann ist sie auf die Narbe korrodiert oder anderweitig fest gegammelt. Dann musst du die Trommel ringsum mit Hammerschlägen auf die Trommelkante bearbeiten bis sie sich ablöst und wackelt.

 

Dann sollte sie eigentlich leicht runter gehen. Bei manchen, festgegammelten und eingelaufenen Bremsen ist es trotzdem notwendig die Trommel mit Geschick und zur Not mir etwas Gewalt runter zu hebeln. In jedem Fall muss die Trommel und nicht fest am Auto sitzen...

 

Hallo,

 

klar habe ich die Handbremse gelöst und die Schraube entfernt, etwas Schraubererfahrung habe ich dann doch noch. Das einzige was ich nicht gemacht habe ist die Nachstellschraube der Handbremse auch zu lösen, also lockerer zu machen, aber das sollte eigentlich durch das hochdrücken der Keile bereits passiert sein.

Das könnte ich natürlich nochmal testen, aber es sieht danach aus das die Trommel einfach auch festgegammelt ist, da bald 10 Jahre drauf.

Ich werde wohl nochmal einen Versuch starten müssen.

 

Was es bringen soll das Rad zu montieren verstehe ich beim A2 dann nicht, denn die Gewinde sind in der Radnabe und nicht auf der Trommel.

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Nabe beim Wiedereinbau an den Auflageflächen dünn mit Bremsenservicespray (Keramik - bis 1200Grad oder so...) behandeln, kommt dann beim nächsten mal runter wie Butter. Ebenso ists bei den vorderen Bremsscheiben. Dazu verbessert das Zeug noch die Wämeableitung in Richtung Achse...

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Hallo,

 

klar habe ich die Handbremse gelöst und die Schraube entfernt, etwas Schraubererfahrung habe ich dann doch noch. Das einzige was ich nicht gemacht habe ist die Nachstellschraube der Handbremse auch zu lösen, also lockerer zu machen, aber das sollte eigentlich durch das hochdrücken der Keile bereits passiert sein.

Das könnte ich natürlich nochmal testen, aber es sieht danach aus das die Trommel einfach auch festgegammelt ist, da bald 10 Jahre drauf.

Ich werde wohl nochmal einen Versuch starten müssen.

 

Was es bringen soll das Rad zu montieren verstehe ich beim A2 dann nicht, denn die Gewinde sind in der Radnabe und nicht auf der Trommel.

 

... aaah ja haste recht, ich war gedanklich beim Golf 2...

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Nachdem mein Verbrauch gestiegen ist, hatte ich die Bremstrommel

direkt nach einer Fahrt, durch Handauflegen auf Trommel (nicht Felge, weil Felge kalt) einen deutlichen

Temperaturunterschied zwischen

Links und rechts festgestellt.

 

Den Keil (siehe Beitrag #14 von A2D2) noch betätigt und wie

herlich... die Trommel sitzt bobenfest.

Die Handbremse rastet jetzt nicht mehr bei der 3-4 Rastung, sondern

irgenwo zwischen Sonne und Mond.

 

Die Trommel mag auch nicht mehr aufhören zu drehen, daß

war leider vorher ganz anders:eek:

 

Muß erstmal Gummihammer und Brechwerkzeug organisieren

um meinen A2 diesen Monat durch den TüV zu bekommen:D

 

Und die Bremsscheiben vorne machen mir auch kummer.

Speziel die rechte Seite. Tragbild ist nach 3 Jahren und 50tkm

nicht so dolle. Schleift auch :argh:

Die Innenseite der Scheibe hat auf max 10 mm keine Auflage.

Folge ist umlaufender Rost.

Muß ich die jetzt wieder ersetzen???

Habe ich erstmal weggeschabt und geschlifen mit Feile.

Sieht jetzt nicht mehr so schlimm aus.

Hoffentlich langt das für den Tüv.

Auserdem mußte ich feststellen, daß der Bremskolben sich

nur sehr schwer hinnendrücken läst. Nur mit Wasserpumpenzange

möglich. Nach 4 maligen betätigen, etwas leichter, aber ohne

WP nicht zu bewegen.

Linke Seite deutlich leichter.

Zudem noch Spiel (siehe Bild) von etwa 2-3 mm.

Vielleicht daher das schlechte Tragbild an der Innenseite?

 

Ist der Bremskolben erstmal hinneingedrückt worden,

bewegt sich der Sattel über die zwei Führungsstifte

(Bolzen mit 9er Imbus) mit der Hand recht leicht.

PIC00019.JPG.72f8408735bba3a474370bd9e4b2f05c.JPG

PIC00020.JPG.939c1e18ef187cd91aba8168dfdb7aa8.JPG

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Nachdem mein Verbrauch gestiegen ist, hatte ich die Bremstrommel

 

Das liegt nicht an der Bremse ... die wäre dann schon abgebrannt.

 

Den Keil (siehe Beitrag #14 von A2D2) noch betätigt und wie

herlich... die Trommel sitzt bobenfest.

 

Wenn die wirklich bombenfest sitzt liegt es nicht am Keil und den Belägen, sondern sitzt auf der Radnabe fest ... wenn sie an den Belägen hängen würde, hätte sie schon sehr viel Spiel und schlackert hin und her, läßt sich nur nicht weiter abziehen.

 

Die Handbremse rastet jetzt nicht mehr bei der 3-4 Rastung, sondern irgenwo zwischen Sonne und Mond.

 

Ist logisch, du hast ja den Keil der die Belagabnutzung ausgleicht entspannt. Einfach mehrmals und ordentlich die Handbremse betätigen, dabei rutsch der Keil wieder nach und gleicht die Abnutzung aus ... wahrscheinlich rutscht dein Keil aber nicht mehr nach, also komplett Instandsetzen.

 

Tragbild ist nach 3 Jahren und 50tkm

nicht so dolle. Die Innenseite der Scheibe hat auf max 10 mm keine Auflage. Folge ist umlaufender Rost. Auserdem mußte ich feststellen, daß der Bremskolben sich nur sehr schwer hinnendrücken läst. Nur mit Wasserpumpenzange

möglich. Nach 4 maligen betätigen, etwas leichter, aber ohne

WP nicht zu bewegen. Zudem noch Spiel (siehe Bild) von etwa 2-3 mm. Ist der Bremskolben erstmal hinneingedrückt worden,

bewegt sich der Sattel über die zwei Führungsstifte (Bolzen mit 9er Imbus) mit der Hand recht leicht.

 

Das Tragbild ist wirklich mies ... Scheiben und Beläge müssen neu (kosten nu wirklich nicht die Welt und mit 50.000km haben die die Halbwertzeit deutlich überschritten). Bremskolben auf beiden Seiten ausbauen, gängig machen und mit Reparatursatz wieder einbauen.

Eine Wasserpumpenzange hat da nichts zu suchen ... besser eine Schraubzwinge mit einem passenden Stück Hartholz. Der Kolben geht immer schwer zurück, von Hand ist das nicht zu schaffen.

Das Spiel ist vollkommen normal, 3 mm sind eventuell etwas zu viel. Da müsste man schauen woran es liegt meist sind die Führungen am Achsträger ausgenudelt (ist bei mir auch) ... kostet aber eine richtige Stange Geld da die Radlager dazu gehören.

bearbeitet von Christoph

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Hallo,

 

klar habe ich die Handbremse gelöst und die Schraube entfernt, etwas Schraubererfahrung habe ich dann doch noch. Das einzige was ich nicht gemacht habe ist die Nachstellschraube der Handbremse auch zu lösen, also lockerer zu machen, aber das sollte eigentlich durch das hochdrücken der Keile bereits passiert sein.

Das könnte ich natürlich nochmal testen, aber es sieht danach aus das die Trommel einfach auch festgegammelt ist, da bald 10 Jahre drauf.

Ich werde wohl nochmal einen Versuch starten müssen.

 

Was es bringen soll das Rad zu montieren verstehe ich beim A2 dann nicht, denn die Gewinde sind in der Radnabe und nicht auf der Trommel.

 

Festgegammelt ist die Trommel mit Sicherheit nicht:)

 

Habe bei meinem vor 3 Wochen die Trommeln ebenfalls ab gehabt. Man braucht dazu schon etwas Geduld und Gefühl. Habe mit einem grossem Schraubenzieher vorsichtig gehebelt, und gleichzeitig mit einem relativ leichten Gummihammer hemmungslos seitlich auf die Trommel eingeprügelt. Et voilá, ab war das Teil.

 

Und nimm bitte einen Gummihammer. Ein Stahlhammer hinterlässt immer so hässliche Beulen im Blech, gegenfalls es mal daneben gehen sollte.

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Das liegt nicht an der Bremse ... die wäre dann schon abgebrannt.
Möchte den Diesel nicht zum heizen der Trommeln verschwenden.

Stätiges leichtes schleifen führt nicht zum abbrennen...

du weißt doch nicht wie stark meine Bremse schleift.

Da gibt es unterschiedliche stadien.

hat gerade erst begonnen...

 

Wenn die wirklich bombenfest sitzt liegt es nicht am Keil und den Belägen, sondern sitzt auf der Radnabe fest ... wenn sie an den Belägen hängen würde, hätte sie schon sehr viel Spiel und schlackert hin und her, läßt sich nur nicht weiter abziehen.

 

Zitat:

Zitat von famore viewpost.gif

Die Handbremse rastet jetzt nicht mehr bei der 3-4 Rastung, sondern irgenwo zwischen Sonne und Mond.

 

Ist logisch, du hast ja den Keil der die Belagabnutzung ausgleicht entspannt. Einfach mehrmals und ordentlich die Handbremse betätigen, dabei rutsch der Keil wieder nach und gleicht die Abnutzung aus ... wahrscheinlich rutscht dein Keil aber nicht mehr nach, also komplett Instandsetzen.

alles korrekt...wollte mir die Finger nicht wund schreiben:D

und in alten Beiträgen schon richtig beschrieben.

 

Und nimm bitte einen Gummihammer.
habe ich doch geschrieben, daß ich einen Gummihammer nehme,

dazu die passenden Schraubendreher zum hebeln.

 

Veränderungen: Handbremse hat wieder 3-4 Rastungen, dann greift

die Handbremse. Wurde ca. 50 mal bewegt.

Das Quitschen nach dem losslassen der Bremse ist endlich weg.

 

Eine Wartung erfolgt trotzdem.

bearbeitet von famore

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Eine Wartung erfolgt trotzdem.

 

Viel Spass dabei, denk auch an die vorderen Bremsen ...

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Bei Arbeiten, die nacher schwarze Fingenägel hinterlassen,

hält sich der Spass in grenzen:rolleyes:

 

Mit Gummihammer frontal am äusersten Rand der Trommel

geklopft und die Trommel hatte sich gelößt.

Kippt von der Radnabe weg und dann ist es ein Kinderspiel,

die Trommel wegzuziehen.

Hebeln bringt da nichts.

 

Alles gereinigt mit 2 verschiedenen Pinseln und mit einem

weiteren Pinsel die Bremspaste dünn aufgetragen.

Bremspedal einmal bis zur hälfte durchgedrückt, damit die

Bremskolben etwas rauskommen.

Gummidichtung umgestülpt und mit sauberen Pinsel und Lapen

gereinigt.

Die Kolben waren mit Bremsflüssigkeit benetzt und werden

wohl keine weiteren 7 Jahre durchhalten.

Um die Nut der Gummidichtung Bremspaste aufgetragen,

damit die Nut nicht weiter oxidiert.

Alles auf und nieder bewegt...jetzt geht supii

Beläge ausgerichtet, so daß mit der Trommel drehen nichts schleift,

Bremse betätigt und nach ca.10 mal Handbremse

greift die Bremse bei der 4 Rastung recht kräftig.

Pro Seite 30 min und alles funzt.

 

Bald werde ich mich noch um die vorderen Bremsen kümmern.

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Die Mechanik an der Trommel hat was:bonk:

 

nach 2 Tagen zog auf einmal die linke Seite stärker an und dann

veschlechterte es sich und die rechte Seite zog wieder

mehr an.

Mußte also gestern nochmals saubermachen und hier und

da ein bischen keramikpaste. Alles etliche mal bewegt,

rauf runter, links rechts und die Bremskolben rein raus.

 

Scheiben vorne um 0,5mm an der innenseite abgedreht und

den Rost innen sowie aussen weggeschliffen.

Aussenmasse 21,5mm und 21,6mm an der linken Bremsscheibe.

Die sehen jetzt fast wie neu aus und da gab es auch keine

Beanstandung...

 

heute dann beim TÜV: Vorne einfandfrei bei 200 L und 190 R;

Bremse hinten rechts bei 140 und links nur 0,50:eek: hat er über 1 min

auf der Rolle probiert.

Fuß/Handbremse der gleiche dreck.

War total perplex.

Der vom TÜV konnte sich das auch nicht erklären.

 

Nachdem AU und Besichtigung schnell abgehakt waren

(bei mir ist der ganze Unterboden verkleidet, deshalb hat

er sich nur mit den Achsen aufgehalten:D)

hat er noch einen allerletzten Versuch unternommen

und auf der Strasse die Hinterachse mit der Handbremse ein

paar mal schwarze Striche hinterlassen.

 

Mit Erfolg. An beiden Seiten exakt eine 140 Landung hingelegt.

 

Fazit: ich muß die Bremse mehr beanpruchen.

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Ist hier schon öfter berichtet worden. Mein TÜV Mann erzählt mir, dass die Leute immer weniger die Handbremse benutzen. Und Nichtbenutzung sei der Tod jeder Mechanik. Recht hat er.

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Wo hier schon so viele Trommelspezialisten versammelt sind..... wer weiss denn wie man die Trommeln ausdrehen kann wenn sie eingelaufen sind. Also Drehzahl Drehbank, richtiger Vorschub, welcher Drehmeisel und was ist der maximale Durchmesser den die Trommel haben darf??? Habe einen Satz alte Trommeln und eine die etwas eingelaufen ist weil die Beläge lange geschliffen haben.

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Gar nicht. Düsenjäger hat das mal versucht und ist wohl gescheitert. Schreib ihn mal an.

 

Nebenbei: Verschleißmaße haben schon ihren Sinn ;)

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Die Handbremse benutze ich bei jeder Fahrt mind 4-6mal,

aber kaum zum runterbremsen aus 20kmH.

Und wahrscheinlich ist das letztere sinnvoller.

 

@sisebas: Für deine 4 Loch Trommel ist Neu180 mm

und verschlissen bei 181,5

 

5 Loch sind es 200 mm und für die Tonne bei 201,5

 

Bei der Drehbank solltest du einen Fachman ranlassen

der kann die Drehzahlen und Vorschub besser einschätzen.

Ich würde mal so 400-500Umin schätzen und geringen Vorschub :D

und Innendrehmeisel, was sonst:P

 

Eine Trommel hat aber wegen der gekapselten bauweise

keine Problematik mit Riefen.

Ich hatte nur den Grad an der Kante mit einer Feile entfernt

und das geht zur not ohne Drehbank.

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