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Heute an der Tankstelle - verrückte Spritpreise, verrückte Konzerne

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...Nicht ganz. Es darf nur um 12:00 erhöht werden. Weitere Änderungen sind beliebig oft und jederzeit möglich. Das ist IHMO auch an den Preisen zu erkennen, die nachmittags tendenziell höher als vormittags sind. Desweiteren sind zumindest im Nordosten Wiens und angrenzenden NÖ durchaus Preisunterschiede von ... 5 Cent/l auf kleinstem Raum feststellbar...

Jedenfalls ist es so um kurz vor 12 in der Regel am billigsten zu Tanken (wie Arbeitnehmerfreundlich :rolleyes:).

Hier im Salzbuger Grenzland fallen die Unterschiede vor und nach 12 sehr unterschiedlich aus. Das kann von 0 Cent Unterschied (gesehen an einer Hofer Tanke) bis zu 10 Cent (vor einigen Wochen beim Maximarkt) gehen.

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Ich weiss nicht, auf welcher gesetzlichen Grundlage einem Verkäufer vorgeschrieben werden kann, zu welcher Zeit und wie oft er Preise verändern darf. Zumindest in Deutschland. Selbst einen Gesetzesbeschluss halte ich für problematisch.

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Nach welcher Gesetzeslage kann man ferngesteuerte Preistafeln abschaffen? Vielleicht, dass die Pächter sich sonst eine Erkältung holen?
Smiley übersehen? ;) Meine diesbezügliche Aussage war ironisch gemeint, ohne Anspruch darauf zu erheben, juristisch umsetzbar zu sein.

 

Mich beschäftigt mehr, warum Leute immer noch zu ARAL fahren, obwohl die Preise dort grundsätzlich einen Cent höher sind als bei den Tanken in der Umgebung.
Vielleicht liegt das Problem auch darin, dass die Top 3, ob bewusst oder doch irgendwo gesteuert, ihre Verbreitung flächenmäßig oft so angepasst haben, dass man [Achtung: Wortspiel :D ] an ihnen kaum vorbeikommt (bzw. an ihnen vorbeikommen muss)?

 

Wenn ich weiß, dass ich auf dem direkten Weg von der Arbeitsstätte und zurück an je einer Shell- und Total-Tanke und 2 ARAL-Tanken vorbeikomme, aber eben nicht an einer Freien, dann ist klar, dass ich eigentlich auch dort tanken "muss", wenn ich keine Umwege in Kauf nehmen möchte, die sich angesichts von 1-2 Ct. "Aufpreis" nur in den allerseltensten Fällen rechnen. Es gibt sicher tausende von Berufspendlern, denen es ähnlich ergeht wie mir. Warum ich dennoch woanders tanke, hat einen einfachen Grund: ich tanke nicht mehr auf dem Weg zur oder von der Arbeit, sondern dann, wenn ich sowieso einkaufen muss - und z.B. eine (günstigere) Star- oder freie Tankstelle auf diesem Weg vorfinde. ;)

 

CU

 

Martin

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Du bist ganz alt, wenn Du an der Tankstelle vorfährst und sagst: "Einmal abschmieren bitte."

 

Dann bist Du nicht unbedingt alt, Du hast einen VW Käfer:D!

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So lang der Staat prozentual am Treibstoff mitverdient, stimmen sein Gewinnmaximum und das der Ölkonzerne überein. So lang wird es nur Pseudomaßnahmen geben wie die angeblich so toll wirkende einmalige Erhöhung am Tag. Mangelnde Anreize halt...

 

Ernüchternde Grüße

Ein Ökonom

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Um auf den Anfang des Threads zurück zu kommen. Ich hab sozusagen das Gegenteil (zum Glück erlebt). Komme um ca. 18:30 an die mit Autos voll stehende Tanke - nichts geht, alle Säulen blockiert. Habe Geduld und warte 5 Minuten bis alles wieder geht und kann dann tanken. An der Kasse rede ich kurz zwei Sätze mit der Dame - sie ist neu und hat ihren ersten Tag. Hatte vorher aus Versehen irgendwie die Säulen blockiert. Sie ruft während ich bezahle beim Chef an und erzählt ihm, dass sie vor ner Stunde eine Erhöhung reinbekommen hat, aber nicht umstellen kann solange an der Tanke Hochbetrieb herrscht (will ja nicht Kunden verägern, die Schlange stehen und dann anderen Preis vorfinden). Super! Nur macht die das sicher nur einmal, weil ja wegen des günstigen Preises (zwei andere Tanken maximal 200 m entfernt) alle zu ihr kommen und so weiter Hochbetrieb herrscht. Ihr Chef wird ihr sicher den Marsch blasen, dass sie trotzdem umstellen soll. Hab ich aber nicht mehr mitbekommen.

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Ihr zäumt das Pferd von der falschen Seite auf.

Da der € plötzlich so schwach ist,kostet 98iger Benzin hier in Schweden jetzt umgerechnet schon 1,80 €.

Da der schw. Durchschnitts-Riesen-Volvo nun wirklich kein Sprittsparer ist muesste das allgemeine Klagen hier eigentlich viel lauter sein wie in D..

Ist es aber nicht.Eigentlich sind hohe Sprittpreise hier ueberhaupt kein Thema,weil im Gegensatz zum teuren, deutschen Niedriglohn-Hochabgabenparadies,Alle die arbeiten in der Regel auch zeitgemäss verdienen,die Abgaben auf den Lohn deutlich niedriger sind und das Leben insgesammt irgendwie preiswerter ist.:)

Auch wird die grosszuegige Pendlerpauschale hier fuer Hin- und Rueckfahrt zur Arbeit bezahlt.:)

Hier beklagt man viel mehr die höheren Abgaben auf alkoholische Getränke.:rolleyes:

Hier habe ich gluecklicherweise kaum Bedarf.:)

 

Bspw. geht bei uns eine ungelernte Verpackerin mit 2300 € netto nach Hause.

Ihr Haus,was sie abbezahlt hat 50000 € gekostet.

Glaubt ihr sie interessiert sich dafuer,ob der l Benzin 10 cent mehr oder weniger kostet ?

 

so long

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Bspw. geht bei uns eine ungelernte Verpackerin mit 2300 € netto nach Hause.

Ihr Haus,was sie abbezahlt hat 50000 € gekostet.

Glaubt ihr sie interessiert sich dafuer,ob der l Benzin 10 cent mehr oder weniger kostet ?

 

Éin ungelernter Verpacker geht bei uns mit knapp 700-800 Euro netto nach Hause und bekommt Staatliche Beihilfe, damit er seine Miete überhaupt bezahlen kann. Oder er ist Irgentwas bei einer Leiharbeiterfirma und wird ständig hin und hergeschubst. Für 7 Euro Stundenlohn ohne Schicht- Erschwernis- oder Wärmezuschlag.:( Dem ist der Spritpreis auch vollkommen egal. Der kriegt eine Buskarte vom Sozialamt oder wird mit dem Bus der Leiharbeitsfirma zum Ausbeuter gekarrt.

bearbeitet von Nupi

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Éin ungelernter Verpacker geht bei uns mit knapp 700-800 Euro netto nach Huse und bekommt Staatliche Beihilfe, damit er seine Miete überhaupt bezahlen kann. Oder er ist Irgentwas bei einer Leiharbeiterfirma und wird ständig hin und hergeschubst. Für 7 Euro Stundenlohn ohne Schicht- Erschwernis- oder Wärmezuschlag.:(

 

Nun ,ich denke einmal das du hier einen Extremfall schilderst,fuer den Autofahren sowieso nicht mehr in Frage kommt.:eek:

Auf diese Weise hat sich die Benzinkostenthematik fuer deinen Verpacker eben auch erledigt.:rolleyes:

 

so long

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Von 2300 Euro Netto können bei uns selbst gelernte Fachkräfte nur träumen. Ich leider auch. Wir sind froh, daß wir das Brutto hinbekommen. Zumindest bei kleineren Firmen, da diese bei uns (Sauerland, NRW) nicht im Arbeitgeberverband sind, und denen Tariferhöhungen am Ar.... vorbeigehen. Ich jedenfalls überlege mir bei den Spritpreisen zur Zeit schon recht genau ob ich noch irgentwohin fahre. (A2-Stammtische ausgenommen:janeistklar:)

Sonst fahre ich fast nur noch zur Arbeit und zur Verwandtschaft und Bekanntschaft bei Geburtstagen. Das sogenannte Rumjuckeln wird bei schönem Wetter nur noch mit meinem kleinen Roller gemacht. Der kommt mit 2,5 - 3 Litern aus.

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Von 2300 Euro Netto können bei uns selbst gelernte Fachkräfte nur träumen. Ich leider auch. Wir sind froh, daß wir das Brutto hinbekommen. Zumindest bei kleineren Firmen, da diese bei uns (Sauerland, NRW) nicht im Arbeitgeberverband sind, und denen Tariferhöhungen am Ar.... vorbeigehen. Ich jedenfalls überlege mir bei den Spritpreisen zur Zeit schon recht genau ob ich noch irgentwohin fahre. (A2-Stammtische ausgenommen:janeistklar:)

Sonst fahre ich fast nur noch zur Arbeit und zur Verwandtschaft und Bekanntschaft bei Geburtstagen. Das sogenannte Rumjuckeln wird bei schönem Wetter nur noch mit meinem kleinen Roller gemacht. Der kommt mit 2,5 - 3 Litern aus.

 

Naja,vielleicht hätte ich dazu schreiben sollen,das diese Verpackerin bei uns im Stahlwerk auch 3 Schicht arbeitet.

Das ist ja auch nicht jedermanns Sache.

Wenn du deinen FSI,wegen dem einen oder anderen spezifischen Problemchen zum :) bringst wird aber in der Regel ein Betrag fällig,fuer den man sehr viel Benzin kaufen kann.

Das ist hier auch nicht anders.

Ich denke das die Kosten fuers Autofahren ueberwiegend nicht beim Kraftstoff liegen.

Noch nicht.:rolleyes:

 

so long

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Dann bist Du nicht unbedingt alt, Du hast einen VW Käfer:D!
Naja, der müsste dann aber auch schon 40Jahre alt sein. Das letzte Teil zum Abschmieren war, meine ich, der berüchtigte Achsschenkelbolzen.

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Mir geht dieses dauernde Gejammer über die Spritpreise mittlerweile mächtig auf den Senkel. Wir hier fahren Premium, da werden 10 bis 15€ mehr pro Tankfüllung doch nicht dazu führen, dass wir verhungern?

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Wenn du deinen FSI,wegen dem einen oder anderen spezifischen Problemchen zum :) bringst wird aber in der Regel ein Betrag fällig,fuer den man sehr viel Benzin kaufen kann.

 

 

Da hast Du ein wirklich wahres Wort gesprochen!

Diesen Monat schon wieder über 700 Euro.:eek: Hochdruckeinspritzung, Sensor kaputt. Letzten Monat: Zahnriemen(mit FSI-Aufschlag auch etwas über 700 Euro:()

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Mir geht dieses dauernde Gejammer über die Spritpreise mittlerweile mächtig auf den Senkel. Wir hier fahren Premium, da werden 10 bis 15€ mehr pro Tankfüllung doch nicht dazu führen, dass wir verhungern?

 

Wenn dich als Nichtbetroffener solch eine Diskussion stört,musst du dich ja nicht beteidigen,Vercingetorix.:rolleyes: (gab es den eigentlich wirklich ?:D)

Wie ich schon sagte,stehen die 10 bis 15 € mehr pro Tankfuellung in keinem Verhältniss zu den Kosten die entstehen,wenn man seinen Audi in die Werkstatt bringt.

Fuer eine LL-Inspektion,ohne Zahnriemenwechsel oder sonstige Reperaturen,bei der es in erster Linie um den Ölwechsel geht werden heute bis zu 600 € aufgerufen.:eek:

Wieviel Benzin kann man dafuer kaufen ?

 

so long

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Mir geht dieses dauernde Gejammer über die Spritpreise mittlerweile mächtig auf den Senkel. Wir hier fahren Premium, da werden 10 bis 15€ mehr pro Tankfüllung doch nicht dazu führen, dass wir verhungern?

 

"Es war schon immer etwas teurer, einen besonderen Geschmack zu haben". Stammt nicht von mir. Ist ein Werbespruch aus den Siebzigern. Ich weiß leider nicht mehr für was geworben wurde.

Andererseits glaube ich , daß einige von uns sich einen A2 angeschafft haben, weil er im Unterhalt recht günstig ist, und nicht umbedingt, weil er Premium ist. Somit kann ich das Gejammer schon verstehen.

Als FSI-Pilot jammere ich aber teilweise auch auf hohem Niveau. Verhungern tu ich wirklich nicht. Da hast Du recht.

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Das heisst, je höher die Reparaturkosten, umso umwichtiger ist der Spritpreis? So wäre jetzt die Logik.

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Ist der Spritpreis so ab 10 EURO pro Liter wichtiger als die anderen Autokosten?

 

Einmal A2 betanken 170 Euro?

bearbeitet von Jim Lovell

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Da hast Du ein wirklich wahres Wort gesprochen!

Diesen Monat schon wieder über 700 Euro.:eek: Hochdruckeinspritzung, Sensor kaputt. Letzten Monat: Zahnriemen(mit FSI-Aufschlag auch etwas über 700 Euro:()

 

Und da machst du dir Gedanken ueber den Benzinpreis ?:rolleyes:

Was ist denn das fuer ein fsi Aufschlag beim Zahnriemenwechsel ?

 

so long

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Das heisst, je höher die Reparaturkosten, umso umwichtiger ist der Spritpreis? So wäre jetzt die Logik.

 

Richtig ,horch2 !:D

Wenn du jetzt theoretisch fuer einen Ölwechsel 1500€ bezahlen muestest,spielt der aktuelle Benzinpreis doch ueberhaupt keine Rolle mehr,oder ?

Frag doch einmal den Forumsuser (es ist die Seuche) der in den letzten Wochen bald 6000 € in seinen A2 invstiert hat,was er ueber die Sprittpreise denkt.

 

so long

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Mir geht dieses dauernde Gejammer über die Spritpreise mittlerweile mächtig auf den Senkel. Wir hier fahren Premium, da werden 10 bis 15€ mehr pro Tankfüllung doch nicht dazu führen, dass wir verhungern?
Naja, ich möchte mal mutmaßen, dass die meisten sich einen A2 gekauft haben, weil ein A2 eben nicht mit "Premium"-Verbräuchen glänzt - und weil ein A2 immer noch eines der fortschrittlichsten Automobilkonzepte verkörpert, das man jemals kaufen konnte. Warum soll nicht auch ein A2-Fahrer über die hohen Spritpreise klagen? Für ihn verteuert sich der Sprit relativ genau so wie für denjenigen, der "nur" ein Korea-Auto fährt.

 

Dass es in Bezug auf die Werkstattkosten schon immer etwas teurer war, einen "Premium"-Audi statt eines "Brot-und-Butter"-Skoda zu fahren, wussten wir indes vorher. Und dass wir eine Menge Geld sparen können, wenn wir selbst Hand anlegen oder eine freie Werkstatt mit div. Arbeiten betrauen, ist und war uns doch genau so klar, oder? ;)

bearbeitet von heavy-metal

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Ist der Spritpreis so ab 10 EURO pro Liter wichtiger als die anderen Autokosten?

 

Einmal A2 betanken 170 Euro?

 

In diesem Fall wird nur noch eine privilligierte Minderheit ein Auto bewegen.:rolleyes:(allen vorran Gruene u. Umweltschuetzer :D)

Die Automobilindustrie merkt das uebrigens schon.

Junge Leute scheinen langsam das Interesse am Auto zu verlieren.

Die Automobilwerbung wird in der Regel fuer junge Menschen gemacht,(wie auch beim A2)kaufen tun aber die Alten.

 

so long

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Täglich kriegt man von der Presse mitgeteilt, dass die Spritpreise ein Rekordniveau erreicht haben. Als wäre das eine absolut überraschende Entwicklung. Wenn man dann am Wochenende in die Innenstädte schaut, scheint es ja doch nicht so schlimm zu sein, schließlich sind die Parkhäuser ja alle voll. Und noch dazu werden in Automagazinen Modelle von Mercedes und BMW mit weit über 500PS getestet. Gehts noch?

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Und da machst du dir Gedanken ueber den Benzinpreis ?:rolleyes:

Was ist denn das fuer ein fsi Aufschlag beim Zahnriemenwechsel ?

 

so long

 

 

Beim Diesel ist es deutlich billiger zu haben. Knapp 500 Euro habe ich gehört. Beim meinem FSI wurde der Motor vom Träger gelöst und angehoben. Ob das unbedingt sein mußte weiß ich nicht. Es ließ sich wohl besser arbeiten. Beim Diesel ist das wohl nicht nötig. Da ist im Motorraum durch den fehlenden Zylinder ja auch mehr Platz!:D

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Täglich kriegt man von der Presse mitgeteilt, dass die Spritpreise ein Rekordniveau erreicht haben. Als wäre das eine absolut überraschende Entwicklung. Wenn man dann am Wochenende in die Innenstädte schaut, scheint es ja doch nicht so schlimm zu sein, schließlich sind die Parkhäuser ja alle voll. Und noch dazu werden in Automagazinen Modelle von Mercedes und BMW mit weit über 500PS getestet. Gehts noch?

 

 

Das wundert mich auch immer wieder:jaa:!

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@ Vercingetorix:

 

Wer im Überfluss eines 500PS-Autos lebt, der hat Möglichkeiten, seine Kfz-Kosten durch die Wahl eines sparsameren Fz. zu reduzieren. Wer im Wissen, dass die Ölreserven endlich sind, schon vor Jahren ein sparsameres Auto gekauft hat und jetzt keine Möglichkeit mehr hat, seine Kfz-Kosten weiter zu senken (außer eben, das Autofahren ganz aufzugeben), dessen Ärger kann ich schon noch nachvollziehen. Insbes. dann, wenn die Betroffenen, nur um zu ihrem Arbeitsplatz zu gelangen, auf das Auto angewiesen sind.

 

Natürlich war und ist, dem "Knappheitsgrundsatz" folgend, klar, dass die Spritpreise nur eine Rchtung einschlagen können. Als Anbiter die Spritpreise weiterhin auf Rekordniveau zu halten, obwohl inzwischen die Einstandskosten gesunken sind, ist, wie verschiedene Verbraucherorgansiationen schon betont haben, zwar "unanständig", aber unserem marktwirtschaftlichen System geschuldet. Ob wir mit staatlichen Eingriffen besser fahren würden, weiß ich nicht. Ich würde es aber gerne mal auf einen Versuch ankommen lassen. ;) Leider kommt das aber auch denjenigen zugute, denen es egal ist, ob Ressourcen verschwendet werden.

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Beim Diesel ist es deutlich billiger zu haben. Knapp 500 Euro habe ich gehört. Beim meinem FSI wurde der Motor vom Träger gelöst und angehoben. Ob das unbedingt sein mußte weiß ich nicht. Es ließ sich wohl besser arbeiten. Beim Diesel ist das wohl nicht nötig. Da ist im Motorraum durch den fehlenden Zylinder ja auch mehr Platz!:D

 

Bei den Dieseln und beim 1,4 AUA /BBY wird der Motor auch beifahrerseitig gelöst und entweder angehoben oder abgesenkt.

Das kann es nicht sein.

Hat man dir die Preisdifferenz so erklärt ?

 

so long

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@ Vercingetorix:

 

Wer im Überfluss eines 500PS-Autos lebt, der hat Möglichkeiten, seine Kfz-Kosten durch die Wahl eines sparsameren Fz. zu reduzieren. Wer im Wissen, dass die Ölreserven endlich sind, schon vor Jahren ein sparsameres Auto gekauft hat und jetzt keine Möglichkeit mehr hat, seine Kfz-Kosten weiter zu senken (außer eben, das Autofahren ganz aufzugeben), dessen Ärger kann ich schon noch nachvollziehen. Insbes. dann, wenn die Betroffenen, nur um zu ihrem Arbeitsplatz zu gelangen, auf das Auto angewiesen sind.

 

Natürlich war und ist, dem "Knappheitsgrundsatz" folgend, klar, dass die Spritpreise nur eine Rchtung einschlagen können. Als Anbiter die Spritpreise weiterhin auf Rekordniveau zu halten, obwohl inzwischen die Einstandskosten gesunken sind, ist, wie verschiedene Verbraucherorgansiationen schon betont haben, zwar "unanständig", aber unserem marktwirtschaftlichen System geschuldet. Ob wir mit staatlichen Eingriffen besser fahren würden, weiß ich nicht. Ich würde es aber gerne mal auf einen Versuch ankommen lassen. ;) Leider kommt das aber auch denjenigen zugute, denen es egal ist, ob Ressourcen verschwendet werden.

 

Es ist doch in erster Linie der Staat,der den Kraftstoff teuer macht und nicht der Markt.

Hier kann man wunderbar unter dem Deckmäntelchen der Fuersorge abkassieren ich sage nur Öko-/Mineralölsteuer.

Die die diese soooo ökologischen Steuern beschliessen und das Geld dann verplempern sind natuerlich die die ueberdurchschnittlich konsumieren und Energie verbrauchen,da man hier materiell in der Regel sehr gut versorgt ist.

 

Wer ein neues 500 PS Auto erwerben kann,dem sind auch die Kraftstoffkosten egal,unabhängig davon wie hoch diese sind.

Eine Erhöhung der Energiekosten tut immer dem Niedriglöhner und Normalo weh.

Die Anderen proffitieren davon.

 

so long

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Wer im Wissen, dass die Ölreserven endlich sind, schon vor Jahren ein sparsameres Auto gekauft hat und jetzt keine Möglichkeit mehr hat, seine Kfz-Kosten weiter zu senken (außer eben, das Autofahren ganz aufzugeben), dessen Ärger kann ich schon noch nachvollziehen. Insbes. dann, wenn die Betroffenen, nur um zu ihrem Arbeitsplatz zu gelangen, auf das Auto angewiesen sind.

 

Das mit dem Ärger kann ich nicht nachvollziehen. Die Entwicklung ist absehbar gewesen, auch wenn sie jetzt schneller eingesetzt hat, als viele erwartet haben. Ich brauche mein Auto auch, um zur Arbeit zu kommen und auch fürs Einkaufen, da ich etwas "abgelegen"wohne. Das habe ich mir so ausgesucht und darf dafür niemandem die Schuld geben. Ich hätte ja schließlich auch nach Bremen ziehen können. Dort bräuchte ich dann kein Auto.

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Das mit dem Ärger kann ich nicht nachvollziehen. Die Entwicklung ist absehbar gewesen, auch wenn sie jetzt schneller eingesetzt hat, als viele erwartet haben. Ich brauche mein Auto auch, um zur Arbeit zu kommen und auch fürs Einkaufen, da ich etwas "abgelegen"wohne. Das habe ich mir so ausgesucht und darf dafür niemandem die Schuld geben. Ich hätte ja schließlich auch nach Bremen ziehen können. Dort bräuchte ich dann kein Auto.

 

Das ist doch gerade die Problematik,Vercingetorix.

Wohne ich in der Stadt ,wo auch mein Arbeitsplatz liegt kann ich in der Regel auf mein Auto verzichten.

Durch das sich gerade in den Städten immer weiter verändernde Bevökerungsgefuege und damit einhergehende Verlust an Sicherheit im städtischen, öffentlichen Raum gerade auch in Bremen sinkt die Lebensqualität hier aber ganz erheblich.

Die Mieten sind hier auch deutlich höher,es sei denn man ist bereit in äusserst problematischen Viertel zu leben.

Wer will das ?

 

so long

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Es ist doch in erster Linie der Staat,der den Kraftstoff teuer macht und nicht der Markt.
Natürlich! Der Staat passt aber die Steuern prozentual nicht an den Rohölpreis bzw. schankende Wechselkurse an. Wenn die Mineralölkonzerne dies täten, wäre die Aufregung deutlich geringer. Halten wir also zusammenfassend fest: der Staat macht den Kraftstoff teuer - die Mineralölindustrie macht ihn teurer. ;)

 

Das mit dem Ärger kann ich nicht nachvollziehen. ... Das habe ich mir so ausgesucht und darf dafür niemandem die Schuld geben.
Schon verstanden. ;) Aber sich "über etwas ärgern" und "jemandem die Schuld geben" sind zwei verschiedene paar Schuhe, die nicht in einem direkten Zusammenhang stehen müssen. Auch hier gilt zusammenfassend: das Problem löst weder das eine noch das andere. Wir brauchen neue Ideen zur Aufrechterhaltung unserer Mobilität. Ich sehe aktuell keine Lösung, die sowohl umwelt- als auch sozialverträglich ist.

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Bei den Dieseln und beim 1,4 AUA /BBY wird der Motor auch beifahrerseitig gelöst und entweder angehoben oder abgesenkt.

Das kann es nicht sein.

Hat man dir die Preisdifferenz so erklärt ?

 

so long

 

 

Wurde mit als Grund angegeben. Freie Werkstätten im Umkreis hatten sich sogar gleich beim FSI den Zahnriemen zu wechseln geweigert. Diesel ja, aber FSI ist uns zu kompliziert. Den hatten wir noch nie.

bearbeitet von Nupi

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Wir sind schon wieder dabei, den Preistreiber(die Mineralölindustrie) aus den Augen zu verlieren und den Staat zu prügeln. Shell & Co. werden sich freuen. Langfristig verliert der Staat bei diesem Game.

Mit steigenden Spritpreisen

-fahren die Leute verbrauchsbewusster (weniger Steuereinnahmen)

-kaufen sie billigere Autos (weniger Steuereinnahmen)

-kaufen sie besonders verbrauchsfreundliche Autos (weniger Steuereinnahmen)

-Reduzieren die Leute die Werkstattkosten (weniger Steuereinnahmen)

-fahren die Leute mehr Fahrrad oder ÖVM (weniger Steuereinnahmen)

 

Ganz schräg ist die Forderung, der Staat soll durch Steuersenkung die Spritpreise senken. Was glaubt ihr denn, wie schnell die Preise wieder auf dem alten Niveau sind? Diesmal aber zugunsten der Ölmultis.

bearbeitet von horch 2

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Das ist doch gerade die Problematik,Vercingetorix.

Wohne ich in der Stadt ,wo auch mein Arbeitsplatz liegt kann ich in der Regel auf mein Auto verzichten.

Durch das sich gerade in den Städten immer weiter verändernde Bevökerungsgefuege und damit einhergehende Verlust an Sicherheit im städtischen, öffentlichen Raum gerade auch in Bremen sinkt die Lebensqualität hier aber ganz erheblich.

Die Mieten sind hier auch deutlich höher,es sei denn man ist bereit in äusserst problematischen Viertel zu leben.

Wer will das ?

 

so long

Ich finds auch total verquer so etwas als Lösung anzubieten.....

Sollen denn alle nur noch in den Städten leben? Das kanns doch nun echt nicht sein :(:crazy:

 

Wir brauchen neue Ideen zur Aufrechterhaltung unserer Mobilität. Ich sehe aktuell keine Lösung, die sowohl umwelt- als auch sozialverträglich ist.

Da stimm ich komplett zu. Es betrifft aber nicht nur unsere persönliche Mobilität, unser ganzes Wirtschaftsgefüge baut derzeit drauf auf. Man muss ja nur mal schauen wo die Waren so produziert werden...

bearbeitet von Tho

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Ist der Spritpreis so ab 10 EURO pro Liter wichtiger als die anderen Autokosten?

 

Einmal A2 betanken 170 Euro?

 

Wenn das Einkommen entsprechend mitwächst, ist das doch kein Problem ! :D

 

Alle meine Autos einmal volltanken ?

 

85 Liter + 75 Liter + 42 Liter + 52 Liter + 70 Liter = 324 Liter

Derzeitiger Tankstellenpreis: 1,70 EUR/Liter

Macht schlappe 550,80 EUR ! :crazy:

 

... bin dann mal kurz auf der Bank ... und dann erst auf der Tanke.

bearbeitet von Kitzblitz

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OT

Naja, der müsste dann aber auch schon 40Jahre alt sein. Das letzte Teil zum Abschmieren war, meine ich, der berüchtigte Achsschenkelbolzen.

 

Ja, die Bundbolzenachse :cool:

Hatte die "Letzte" noch in meinem 65er Standardkäfer.

 

Waren aber trotzdem nicht die letzten Schmiernippel am Käfer, nur 4 weniger.

Auch die nachfolgende Kugelgelenkachse hatte noch die Schmiernippel am Achsschenkellager, also mindestens 4 Stück.

 

Und ich meine an den hinteren Schwertlagern der Pendelachse gab es doch auch noch Zwei, oder!?

 

BTT

bearbeitet von Ingo

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Und ich meine an den hinteren Schwertlagern der Pendelachse gab es doch auch noch Zwei, oder!?
Auch OT: ich könnte ja mal in meiner ölverschmierten "Jetzt-helfe-ich-mir selbst"-Fibel zum Käfer ab Bj. 1969 nachsehen und Nippel zählen. ;) Ach, was waren das noch für Zeiten, als ein Auto aus dem Hause VW alle 5.000 km eine Inspektion haben musste! Ein 1303er Käfer mit Federbein-VA brauchte an ebendieser zumindest kein Fett mehr.

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Alle meine Autos einmal volltanken ?

 

85 Liter + 75 Liter + 42 Liter + 52 Liter + 70 Liter = 324 Liter

Derzeitiger Tankstellenpreis: 1,70 EUR/Liter

Macht schlappe 550,80 EUR ! :crazy:

 

... bin dann mal kurz auf der Bank ... und dann erst auf der Tanke.

 

5 Autos haben, aber dann sich über den Spritpreis beschweren ;)

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5 Autos haben, aber dann sich über den Spritpreis beschweren ;)

 

Und anhand der Tankgrößen geschätzt scheinen das auch gar keine so kleinen Gefährte zu sein ;)

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Wenn das Einkommen entsprechend mitwächst, ist das doch kein Problem ! :D

 

Alle meine Autos einmal volltanken ?

 

85 Liter + 75 Liter + 42 Liter + 52 Liter + 70 Liter = 324 Liter

Derzeitiger Tankstellenpreis: 1,70 EUR/Liter

Macht schlappe 550,80 EUR ! :crazy:

 

... bin dann mal kurz auf der Bank ... und dann erst auf der Tanke.

 

Nur zum Verständnis: Fahren die alle gleichzeitig? Oder immer nur einer von denen? Im letzteren Fall hättest Du nicht mehr Spritkosten, als Otto N.

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Wir sind schon wieder dabei, den Preistreiber(die Mineralölindustrie) aus den Augen zu verlieren und den Staat zu prügeln. Shell & Co. werden sich freuen.

...

 

Ganz schräg ist die Forderung, der Staat soll durch Steuersenkung die Spritpreise senken. Was glaubt ihr denn, wie schnell die Preise wieder auf dem alten Niveau sind? Diesmal aber zugunsten der Ölmultis.

 

Vollkommen richtig...

Es ist unsinnig Steuern zu senken oder Pendlerpauschalen zu erhöhen.

 

mfg

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Nur zum Verständnis: Fahren die alle gleichzeitig? Oder immer nur einer von denen? Im letzteren Fall hättest Du nicht mehr Spritkosten, als Otto N.

 

Die werden natürlich nicht alle gleichzeitig gefahren. :)

 

Im täglichen Einsatz sind:

 

42 Liter im A2

75 Liter im Audi Coupé

70 Liter im Passat Variant (der ist auch ein Diesel, weshalb die 1,70 EUR/Liter nicht so ganz passen)

 

Die beiden anderen werden nur gelegentlich bei schönem Wetter bewegt - hauen dann aber 11 bis 15 Liter/100 km weg, wenn's Spaß machen soll. :D ... In der Summe kommt da im Jahr aber auch nicht viel zusammen.

 

Ich will mich hier nicht beklagen, fand es aber bemerkenswert, dass meine Autos bei den heutigen Spritpreisen tatsächlich für über 500 EUR Sprit bunkern - das waren doch mal ca. 1.000 DM.

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Bei uns in Süd-Tirol ist der billigste Diesel 1,749-1.823!!!!!!!

 

Italien -Monti sei dank.Wäre das in Deutschland möglich ohne

Revolution?? hoffe nicht.

 

Gruss vom A2Roller

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Quelle:

Berlin, 19. April (dpa) - Die Mineralölbranche sieht das von Bund und Ländern diskutierte Verbot für mehrmals tägliche Preiserhöhungen an Tankstellen als ungeeignetes Instrument für niedrigere Preise an. «Der von den Politikern erfundene Begriff Spritpreisbremse ist eine Irreführung der Verbraucher.»

«Preisregulierungsmodelle führen meist zu höheren und im besten Fall zu gleichbleiben Preisen, in keinem Fall aber zu niedrigeren Preisen», sagte der Hauptgeschäftsführer des Mineralölwirtschaftsverbandes (MWV), Klaus Picard, der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. «Der Benzinpreis hängt von den Einkaufskosten für Benzin ab, und das sind Weltmarktpreise.» Er habe Respekt vor jenen Landespolitikern, die zugestünden, dass sie diese beim besten Willen nicht beeinflussen könnten.

Politik will höchste Benzinpreise aller Zeiten bekämpfen

Die Mineralölbranche muss derzeit eine stärkere Regulierung durch die Politik fürchten, da die Autofahrer über die höchsten Benzinpreise aller Zeiten klagen. Die Verkehrsminister von Bund und Ländern diskutieren bei der Verkehrsministerkonferenz in Kassel, wie die hohen Spritpreise in den Griff zu bekommen sind. Heute (Donnerstag) sollen die Ergebnisse der zweitägigen Beratungen vorgestellt werden. Der Bundesrat hatte Ende März die Regierung aufgefordert, verschiedene Modelle für eine stärkere Preisregulierung zu prüfen. Im Gespräch ist ein Modell nach österreichischem Vorbild, wo nur einmal täglich am Mittag der Benzinpreis an Tankstellen erhöht werden darf. Zudem wird über das in Westaustralien praktizierte Modell diskutiert, wo einer Behörde am Vortag ein Festpreis für den Folgetag gemeldet werden muss.

Experten bezweifeln aber, dass die Modelle zu niedrigeren Preisen in Deutschland führen könnten, da viele Tankstellen aus kaufmännischen Gründen die Preise eher zu hoch als zu niedrig einstellen könnten. Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) hatte am Mittwoch in Kassel betont, es sei an der Zeit, dem Oligopol der Mineralölkonzerne Fesseln anzulegen. «Ich glaube, dass jetzt ein Zug rollt, der sich nicht mehr so leicht stoppen lässt.»

Bundesregierung will freie Tankstellen stärken

Die Bundesregierung will als Konkurrenz zu den fünf marktbeherrschenden Konzernen BP/Aral, ExxonMobil, ConocoPhillips (Jet), Shell und Total die freien Tankstellen für mehr Wettbewerb stärken. Zudem könnte eine Markttransparenzstelle für eine stärkere Kontrolle der Preispolitik an Tankstellen geschaffen werden.

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