Deichgraf63

1.4 (AUA) Ölverbrauch - bei meinem war es wohl der Ölabscheider

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Offenbar gibt es verschiedene Ursachen für starken Öldurst. Mein A2 war vor über 2.000 km zur Wartung, danach bin ich noch etwa 1.000 km gefahren, habe dann wegen des widerlichen Ölgestanks bei stehendem Fahrzeug und betriebswarmen Motor mal den Ölabscheider tauschen lassen. Obwohl ich das LL 5W-30 von Castrol drin habe, fehlt fehlt gerade einmal ein Drittel auf dem Weg von "max" zu "min" am Ölpeilstab. Das halte ich für durchaus akzeptabel und normal.

Ich habe darüber gestern einmal mit dem Meister meiner Stammwerkstatt in Heide gesprochen, der das durchaus für plausibel hält. Ist der Ölabscheider oder sind die Leitungen dorthin verstopft, steigt der Druck im Kurbelgehäuse an und es drückt sich mehr Öl an den Kolbenringen vorbei und sorgt dafür, daß der Ölabscheider immer mehr zusifft. Irgenwann bahnt sich der Druck den Weg nach außen und der beschriebene Ölmief tritt auf. Nun muß man sich fragen, ob man diesen Abscheider nicht auch in Intervallen, vielleicht in Zusammenhang mit dem Zahnriemenwechsel auch präventiv austauscht.

Also, wer bei seinem 1.400er Benziner auch einen erhöhten Ölverbrauch feststellt, kann eventuell auch hier fündig werden, den Ölabscheider bekommt man bei E**y wesentlich günstiger als am Apothekentresen. Meinen Abscheider habe ich mal in eine Schüssel mit Seifenwasser gelegt, da kam enorm viel Schmott heraus. Hat schon einmal jemand so ein Teil zerlegt, gereinigt und wieder zusammengebaut? Hätte ja einen gewissen Charme, den dann wieder "auf Lager" legen zu können und die beiden im Wechsel zu tauschen.

 

Gruß

 

Uli

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Hatte ich ebenfalls mal beschrieben, das der Ölabscheider die Ursache an einem erhöhtem Ölverbrauch ist, da ich das Problem auch mal hatte.

 

Grüße

 

Jojo

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Interessanter Thread, vielleicht passt meine Merkwürdigkeit ja hierher:

Ich habe bei meinem 2000er AUA die Seltsamkeit, dass nach längeren Fahrten ( >1 Stunde ) die Ölwarnung angeht und am Ölmessstab praktisch kein Öl mehr zu sehen ist. Wenn ich das Auto allerdings in diesem Zustand abstelle und ihm wirklich Zeit gebe ( >10 Stunden ) finde ich beim nächsten Messen am Ölmessstab wieder regulär Öl und die Warnung ist auch stumm.

 

Meine Vermutung wäre, dass das Öl nicht schnell genug in die Ölwanne zurück laufen kann, aber woran liegt das.

Vor dem Ölwechsel gebe ich immer LiquiMoly Motorclean hinzu und dann bin ich eine Weile verschont von dem Problem.

Könnte es bei mir dann evtl. auch der Ölabscheider sein?

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Hallo,

Ihr meint das Kurbelwellenentlüftergehäuse hinten am Motorblock , mache ich jährlich beim Ölwechsel mit sauber also Demontage (ziemlich einfach) und ein Öffnen ist leider nicht möglich deshalb in einer Auffangwanne mit Bremsenreiniger ausspülen oder in Reinigungsbenzin legen und ausspülen und dann sieht man den braunen-gelblichen Ölschlamm der sich dort festgesetzt hatte.

Früher beim Golf III glaub ich konnte man es noch zerlegen war mit Schrauben zusammengehalten. Jetzt reinigen oder NEU.Könnte natürlich bei Verstopfung für erhöhten Ölverlust verantwortlich sein.

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Das mit dem Bremsenreiniger werde ich mal bei dem Altteil machen, eine neue Dichtung habe ich noch, dann gebe ich das beim nächsten Ölwechsel der Werkstatt samt Auftrag zum Wechsel gegen das aktuell verbaute Exemplar, welches dann in die Reinigung und auf Lager geht. So hat man wohl immer einen funktionierenden Ölabscheider an Bord und kein Problem mehr mit Ölverbrauch. Bei den Kosten für LL-Öl dürfte ich der Aufwand teilweise sogar lohnen, dem Motor bekommt es natürlich auch besser, wenn alle Peripherie in Ordnung ist und die Drosselklappe müßte auch länger sauber bleiben.

 

Tja, so einige Wartungspunkte sollten die Hersteller auch bei älteren Fahrzeugen neu hinzufügen, wenn die Erfahrungen zeigen, daß sie sehr sinnvoll sind. Beim A2 eben Drosselklappe und Ölabscheider. Beim Golf 3/4 samt Derivaten sollte z.B. das Entfernen der vorderen Innenkotflügel und die Reinigung des Bereiches dahinter obligatorisch sein. Durch die große Öffnung oben am Federbein gelangt dort eine Menge Dreck, Blätter, Salz usw. hinein, aber nicht wieder hinaus. Kommt Wasser hinzu und man ist geduldig, kommt es zur Durchrostung, nicht nut des Kotflügels, sondern auch gleich der A-Säule und des Schwellers; ein sauteurer "Spaß", der sich kostengünstig vermeiden läßt. Es soll sogar schon Fälle gegeben haben, bei denen sich der Kotflügelkomposthaufen bei starkem Frost wieder ausgedehnt hat und eine Beule nach außen ins Kotflügelblech gedrückt hat.

 

Aber solche Wartungspunkte finden man Wartungsplänen leider genausowenig wie das Reinigen des Bereiches des Wasserfangkasten, der Fahrzeughalter demontiert wohl eher solche Fahrzeugteile, wo schon die meisten ein Problem damit haben, mal im Motorraum nach dem Rechten zu sehen.

 

Gruß

 

Uli

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@ Lack Addi, genau :)

 

Wenn dieses Kurbelwellenentlüftungsgehäuse verstopft ist, fließt das Öl nicht

ab sondern hängt im Gehäuse hinter dem Siff (Teerartig) und braucht dann

ewig bis es wieder in der Wanne ankommt.

 

Bei mir hat es sich seitlich am Gehäuse rausgedrückt und immer war das Öl

verschwunden. Nach einem Austausch war das Problem dann behoben.

 

Grüße

 

Jojo

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Der Ölabscheider dient lediglich zum Abscheiden ölhaltige Dämpfe aus dem Kurbelgehäuse, damit diese nicht in die Verbrennung gelangen. Es wird aber kein Öl durch den Abscheider gepumpt.

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...aber trotzdem wenn der DICHT ist (also zugesetzt) gibts Problem!!!...dieser wird bei Kurzstrecken im Winter gerne mal Dicht, hatte das Problemchen beim Golf III damals (da wußte ich nichts von der Reinigung) Aufeinmal kam die Ölwarnlampe also Öldruck fehlte... Ab zur VW Werkstatt dort sagte mir ein älterer Erfahrener Kollege "...die Dinger (KWEG) sind Schuld an Motorschäden,weil die im Winter einfrieren weil sich auch Kondens-Wasser dort drin befindet (gabs einige beim Golf 1,4 Polo und andere Modelle)" Habe dann das Teil abgebaut und es war komplett voll mit "Schmodder" zugesetzt. Danach wieder eingebaut und keine Probleme mehr gehabt.

Deshalb immer mal wieder mit Reinigen Hauptsache bei Kurzstrecken, es hilft auch eine Überlandfahrt damit wird er mal wieder richtig heiß und somit wieder frei durchgängig....

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Interessant, ist aber physikalisch zu erklären. Kenne das, wenn die Kurbelwellenentlüftung zufriert, dass der Motor soviel Druck aufbaut und das Öl über den Peilstab herausdrückt.

 

Das Problem mit der versotteten Ölabscheidern haben wir Dieselfahrer auch, bloß da sammelt sich das Öl dann in den Ladeluftleitungen und wird auch z.T. wieder verbrannt, was gerne als Turboladerschaden fehlinterpretiert wird.

 

Die Entlüfter beim Benziner haben einen integrierten Rücklauf in den Kurbelraum (der kleine untere Anschluss), wenn der verstopft ist, ist klar dass die Öltröpfchen der Luft sich dann sukzessive ansammeln. Aber wesentlich mehr als 500ml dürften das dann nicht werden!? Der "Rest" des verschwundenen Öls dürfte dann im Luftfilterkasten gelandet sein, weil durch den Luftstrom mitgerissen!?

 

Die Abgasgesetzgebung er-fordert hier von Jahr zu Jahr eine immer bessere Abscheidung des Öls aus der Luft im Motorinneren. Klar dass in dem Atemzuge die Prallkörper und Öffnungen im Abscheider immer mehr und immer kleiner werden. Dann ist schnell mal etwas "zu". Wenn dann auch noch Kurzstrecke mit vermehrten Wassereintrag ins Öl hinzukommt, friert bei entsprechenden Temperaturen da auch mal was ein. Wenn dann noch längere Ölwechselintervalle auch hinzukommen wird das Problem nicht gerade kleiner. Generell versuchen die Konstrukteure diese Ölabscheidung immer mehr in den warmen Motorblock zu verlegen, aber beseitigen konnte es diese Problematiken noch nicht, höchsten minimieren.

 

Also muss man wohl oder übel mit der Reinigung es Abscheiders leben, oder öfters mit einer Ölschlammspülung hantieren?!?

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Bei meinem ist der Ölabscheider dicht, besonders nach dem Winter wird dadurch der Motor Ölfeucht. So wurde es in der Werkstatt gesagt. Ein neuer von Vaico kostet um die 60€ Noname gibt es ab 30€ ist es besser den von Vaico zu kaufen, oder tun es die günstigen auch?

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hallo

habe beim drosselklappen reinigen den stutzen darunter auch gereinigt und einen neuen ölabscheider eingebaut. AGR war auch defekt und ist auch neu rein gekommen. jetzt nach n halben jahr kann ich sagen er verbraucht auf jeden fall weniger öl und läuft seidenweich wie n neuwagen......

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Hallo Leute,

 

Hat sich bei einem von Eurer AUAs ein höherer Ölverbrauch nach dem Zahnriemenwechsel eingestellt?

 

Ein Freund vermutet, dass es in meinem Fall mit der Dichtung des Kettenspanners zusammenhängt.

bearbeitet von felix.bauer

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? - Der Benziner-Riemenspanner ist nur federgetrieben. Eine Verbindung zum Schmiersystem gibts da nicht. 

 

Eine Kette gibts bei den Benzinern auch nicht...

  • Danke! 1

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ok, Danke für die Info. Ich frag ihn nochmal was er da gemeint haben könnte. 

 

Vermute er meinte den Kurbelwellendichtring..

 

bearbeitet von felix.bauer

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Nein, doch nicht! Beim Tauschen der Zündkerzen (die schon sehr alt waren) stand im Zylinder 1 das Öl..

 

Der Mechaniker meinte, das käme von einer undichten Ventildeckeldichtung.

 

Hier ein paar Fotos:

 

 

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